Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

Hamburger Sparkasse AG

Beitrag zum Gemeinwesen
Das gemeinwohlfördernde, regionale Geschäftsmodell der Haspa ist in unserer Satzung fest verankert. Aus dem Sparkassenauftrag heraus ist die Haspa die Bank für alle Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion Hamburg. Wir ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Personen die Teilnahme am Wirtschaftsleben, stellen Basis-Bankdienstleistungen für jedermann bereit und geben Kredite zu fairen und verlässlichen Konditionen. Mit unserem Geschäftsmodell fördern wir das wirtschaftliche Wachstum, den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg. Wir tragen verlässlich zum Gemeinwohl und zu einer nachhaltigen Wohlstandsentwicklung bei und engagieren uns für eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in der Region.

Dieser strategischen Zielsetzung folgend fühlen wir uns den Hamburgern und einer guten Entwicklung Hamburgs verbunden. Ob Privatperson oder Unternehmen: Unsere Kunden schätzen uns als persönlichen Berater, verlässlichen Geschäftspartner und Förderer der Region. Die besondere Beziehung zu Stadt, Wirtschaft und Menschen ist die Basis für unseren Erfolg und bleibt der Kern unserer Identität als Sparkasse.

Unsere Geschäftstätigkeit kommt der Metropolregion Hamburg zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft haben wir im Jahr 2018 eine Wertschöpfung von rund 600 Mio. Euro in unserem Geschäftsgebiet realisiert.

Wir sind gut für Hamburg. Wir unterstützen die Menschen und Unternehmen in unserer Region bei ihrer Finanzplanung und Zukunftssicherung. Damit tragen wir zum Gemeinwohl in der Metropolregion Hamburg bei. Hinzu kommt unser vielfältiges gesellschaftliches Engagement. Die Förderung von Bildung und Sozialem, Kunst, Musik und Sport liegt uns dabei ganz besonders am Herzen. Zum Beispiel vergeben wir einen Bildungs- und einen Lehrerpreis für herausragende pädagogische Arbeit. Wir fördern die Schülerkonzerte in der Elbphilharmonie ebenso wie das Reeperbahn Festival. Wir erhalten Werke Hamburger Künstler in einer eigenen Sammlung und präsentieren diese regelmäßig in Ausstellungen der Öffentlichkeit. Wir fördern das charakterbildende Hochseesegeln für Jugendliche ebenso wie den Haspa Marathon Hamburg. Und gerade die Unterstützung vieler kleiner Projekte gemeinnütziger Institutionen – von der Senioreneinrichtung und dem Sportverein bis hin zum Kulturzentrum oder zur Kita – ist typisch für uns als Sparkasse.

Vier Stiftungen sind ein weiterer wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements: die Haspa Hamburg Stiftung, die Haspa Musik Stiftung sowie die Peter-Mählmann-Stiftung und die Manni-die-Maus-Stiftung zur Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche.

Ein besonderer Ansatz unseres gesellschaftlichen Engagements ist es, dass wir die Menschen motivieren wollen, selbst Gutes zu tun. Das geschieht bei den eigenen Mitarbeitern z. B. mit dem Ehrenamtspreis, der einmal jährlich an zehn Mitarbeiter verliehen wird. Die gemeinnützigen Einrichtungen, für die sie aktiv sind, erhalten jeweils 1.000 Euro. Außerdem gibt es Freistellungen für soziale Arbeit z. B. im Rahmen „sozialer Tage“, bei denen gemeinsam Gutes getan wird.

Mit der Haspa Hamburg Stiftung sind wir „Anstifter zum Stiften“. Mit dieser Dachstiftung kann bereits mit relativ geringen Beträgen eine eigene Stiftung errichtet werden. Seit Gründung der Haspa Hamburg Stiftung 2005 wurden unter ihrem Dach 276 Stiftungen ins Leben gerufen – mit einem Gesamt-Stiftungskapital von rund 120 Mio. Euro. Diese haben in 2018 rund 3 Mio. Euro an über 300 gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet. Mit diesen Geldern wurden z. B. Projekte und Aktivitäten aus Bereichen wie Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Sport und Soziales sowie Umwelt- und Tierschutz gefördert.

Auf dem Online-Spendenportal www.gut-fuer-hamburg.de, einer gemeinsamen Initiative von betterplace.org und Haspa, können fürs Gemeinwohl engagierte Einrichtungen Projekte präsentieren und um Spenden werben. Hier erhöhen wir regelmäßig mit Verdoppelungsaktionen die Spendenbereitschaft. Seit Bestehen des Online-Spendenportals gut-fuer-hamburg.de (d. h. seit Juni 2015) wurden mehr als 6 Mio. Euro für rund 1.100 Projekte gespendet.   

Ein ausführlicher Überblick über unser gesellschaftliches Engagement und die vielfältigen Förderungen findet sich auf www.gut-fuer.hamburg sowie den Internetauftritten www.haspa-hamburg-stiftung.de und www.haspa-musik-stiftung.de.

Alle gemeinwohlorientierten Aktivitäten werden entlang der vom Vorstand in der Geschäftsstrategie vorgegebenen Ziele regelmäßig von den dafür verantwortlichen Bereichen überprüft und an den aus aktuellen Entwicklungen resultierenden Bedarf angepasst.

Finanzwirtschaftliche Grundversorgung für wirtschaftlich schwächere Privatpersonen
Als dem Gemeinwohl verpflichtete Sparkasse ist es unsere Aufgabe, allen Bevölkerungskreisen den Zugang zu modernen Bankdienstleistungen zu eröffnen. Mit der Führung von Basiskonten ermöglichen wir es jedem Verbraucher unabhängig von seiner persönlichen Situation, Einkommen, Alter oder Nationalität ein Girokonto zu führen und damit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Von rund 945.000 Privatgirokonten waren im Berichtsjahr rund 30.000 Basiskonten. Das Basiskonto wird auf Guthabenbasis geführt, sodass keine Verschuldung möglich ist. Einen großen Teil der Basiskonten führen wir für aus ihren Heimatländern geflüchtete Menschen.

Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
Die Haspa bekennt sich zu ihrer Verantwortung für die Menschen in der Region. Faire Partnerschaft heißt für uns auch, niemanden von modernen Finanzdienstleistungen auszuschließen. Unser Ziel ist es, unsere Produkte und Dienstleistungen für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich zu machen. 

Wir haben daher den barrierefreien Zugang zu unseren Filialen, zu unserem Internetauftritt, zu den Selbstbedienungsgeräten und zu unserem gesamten Beratungsangebot ausgebaut. Barrierefreiheit bietet mehr Komfort für jeden Menschen und erleichtert ein selbstbestimmtes Leben. Die Nähe unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unseren Kunden hilft dabei, Barrieren zu überwinden. Deshalb schulen wir unsere Beschäftigten im Umgang mit Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkungen.

Insgesamt verfügen inzwischen rund 95 Prozent unserer Filialen über einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlnutzer. Alle Geldautomaten sind mit tastbaren Hilfen ausgestattet. Sämtliche Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker erfüllen die Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung von Bankautomaten in Deutschland sowie weitergehende internationale Standards wie den ADA (Americans with Disabilities Act). Diese Anforderungen regeln z. B. Aspekte wie Bewegungsflächen oder die Erreichbarkeit der einzelnen Bedienelemente.
 
Wir bieten Beratung in 14 Sprachen an – konkret in englischer, französischer, spanischer, portugiesischer, türkischer, arabischer, italienischer, russischer, polnischer, kroatischer, serbischer, bosnischer, griechischer und vietnamesischer Sprache –, um die erfolgreiche Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in unsere Gesellschaft und in das Wirtschaftsleben zu unterstützen. Darüber hinaus bieten wir auch Beratung in Gebärdensprache durch eine unserer Mitarbeiterinnen an.

Auch Menschen, die nicht in der Lage sind, in eine Filiale zu kommen, werden von der Haspa betreut.

Bewertung von Risiken im Bereich Sozialbelange
Seit unserer Gründung setzen wir uns für die flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen für alle Kundengruppen in der Region ein. Dies schließt die Grundversorgung wirtschaftlich schwächerer Bevölkerungskreise ausdrücklich mit ein. Mit unserem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement setzen wir uns in der gesamten Metropolregion Hamburg für die Steigerung der Lebensqualität und Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ein. Dabei haben wir soziale Brennpunkte besonders im Blick. Vor dem Hintergrund dieser gemeinwohlorientierten Ausrichtung unseres Handelns sehen wir keine wesentlichen Risiken im Bereich Sozialbelange.

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Provinzial Rheinland Versicherungen

„Die Geschäfte der Provinzial sind nach kaufmännischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des Gemeinwohls zu führen.“

Diesen Grundsatz hat die Provinzial Rheinland in ihrer Satzung verankert. Deshalb nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr, sich in dem Geschäftsgebiet, in dem Kunden und Mitarbeiter leben, auch zu engagieren mit dem Ziel, soziale Strukturen zu erhalten und zu fördern. Die Unterstützung von kulturellen und sozialen Projekten zählt für die Provinzial Rheinland immer schon zu den wesentlichen Aufgaben ihres Engagements. Ein Schwerpunkt des Gemeinwohlkonzeptes ist dabei die Förderung von sozialen und kulturellen Projekten in Düsseldorf. Hier hat das Unternehmen seit 1875 seinen Standort und zählt zu den großen Unternehmen in der Landeshauptstadt. Es ist nicht vorgesehen, weitere Ziele für das Gemeinwesen zu formulieren.  

Das Ziel, ein strategisches Sponsoringkonzept bis Ende 2019 zu erstellen, ist erreicht worden. Mit Hilfe eines Antragsformulars werden bestimmte Kriterien abgefragt, so dass die Historie des Engagements erkennbar ist. Darüber hinaus ist festgelegt worden, ab welchem Betrag ein Vertrag vorliegen muss. Hierbei sichert ein Vier-Augen-Unterschriften-System eine präventive Kontrolle ab. Eine immer aktuell gehaltene Liste mit dem Status der einzelnen Sponsoringprojekte zeigt jederzeit den Stand der Aktionen.
Das Maßnahmenprogramm umfasst nach wie vor die nachfolgenden Kriterien.
 

Unser Maßnahmenprogramm:

•  Sponsoringkonzept und Spendenwesen mit regionalem Fokus
•  Satzungsgemäße Unterstützung der regionalen Feuerwehren
•  Die 2002 gegründete Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland unterstützt zahlreiche soziale und
   kulturelle Projekte im Geschäftsgebiet.

•  Langjährige ehrenamtliche und gemeinnützige Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinnützigen
   Werkstätten der Region.

•  Der Arbeitskreis „ProEhrenamt“ plant und motiviert die Belegschaft, ehrenamtlich und freiwillig durch
   persönliches und fachliches Engagement an Ehrenamts-Aktionen teilzunehmen. Dazu gibt es eine interne
   Freiwilligenbörse, in der die Aktionen beschrieben und terminiert werden. Durch einen eigens einge-
   richteten Mail-Briefkasten können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anmelden.

Unterstützt werden hierdurch verschiedenste Zielgruppen wie zum Beispiel Kinder, Jugendliche, Senioren und Bedürftige. Auch Umweltaktionen gehören dazu. Finanziell wird dies durch das Unternehmen gefördert.


Seit 1836 unterstützt und fördert die Provinzial Rheinland in vielfältiger Weise die Kunst- und Kulturlandschaft im Rheinland. In den letzten 20 Jahren hat das Unternehmen mit dem Aufbau einer Sammlung internationaler Gegenwartskunst sowie der Entwicklung einer innovativen Förderreihe für rheinische Museen weitere Meilensteine gesetzt.

Bis heute liegt der Fokus der unternehmerischen Förderung auf jungen Nachwuchskünstlern, die u.a. durch jährliche Sammlungszukäufe erfolgt. Speziell für Künstler der eigenen Kunstsammlung bietet die Provinzial Rheinland zudem eine Katalog- und Ausstellungsförderung an.

Darüber hinaus hat das Unternehmen 2018 ein Kunst-Stipendium ins Leben gerufen, welches sich an Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf richtet. Das mit 12.000 Euro dotierte Stipendium hilft jungen begabten Künstlern, ihre Arbeit auch nach Verlassen der Kunstakademie ohne finanzielle Zwänge weiterzuentwickeln und ihnen den Übergang ins Arbeitsleben zu erleichtern.

•  Kooperation mit einem gemeinnützigen Integrationsunternehmen im Bereich der IT.

Mit dem Engagement wird erreicht, dass wichtige Stakeholder bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden (z. B. Feuerwehren, soziale Einrichtungen, Sportvereine etc.). Diese Maßnahmen sind wichtige Treiber der Öffentlichkeitsarbeit und Reputation für das Unternehmen und spiegeln sich in der Medienberichterstattung über das Unternehmen regelmäßig wider.

Die Provinzial Rheinland unterliegt als ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigtes Institut einer Vielzahl von regulatorischen und gesetzgeberischen Anforderungen. Unternehmerische Risiken, die sich auf die Stabilität des Finanzsektors auswirken könnten und die damit für Kunden und Gemeinwesen von ganz wesentlicher Bedeutung sind, werden aufgrund von Regelwerken wie vor allem Solvency II durch das Unternehmen laufend beobachtet. Quartärliche Berichte dazu werden durch die BaFin regelmäßig überprüft.

Ansonsten sehen wir aus unserer Geschäftstätigkeit keine weiteren wesentlichen Risiken für das Gemeinwesen.

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Kreissparkasse Heinsberg

Bewertung von Risiken im Bereich Sozialbelange
Der regelmäßige Austausch über soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte in der Geschäftspolitik ist das wirksamste Instrument, um zu überprüfen, ob die gesetzten Ziele und Maßnahmen des Nachhaltigkeitsprogramms ausreichen bzw. ob sie gegebenenfalls optimiert werden müssen. Als Sparkasse sind wir flächendeckend in der Region präsent, sind ein verlässlicher Finanzpartner für Menschen aller Einkommensklassen und fördern soziale Strukturen. Vor diesem Hintergrund sehen wir keine wesentlichen Risiken mit Blick auf soziale Belange.

Beitrag zum Gemeinwesen

Als gemeinwohlorientiertes kommunal verankertes Kreditinstitut ist es unsere Aufgabe, die Entwicklung der Region zu fördern. Dieser öffentliche Auftrag ist Bestandteil unserer Geschäftsstrategie, in deren Rahmen der Vorstand die Ziele für das gesellschaftliche Engagement der Kreissparkasse Heinsberg definiert. Auf dieser Grundlage fördern wir die wirtschaftlichen, sozialen und auch ökologischen Bedingungen in der Region durch eigene Initiativen. Unsere übergeordneten Zielsetzungen sind dabei die Stärkung der Teilhabe an nachhaltigem Wohlstand und die Erhöhung der frei zugänglichen Lebensqualität für alle Menschen. Die operative Steuerung und Überprüfung der gemeinwohlorientierten Aktivitäten sowie ihre Anpassung an aktuelle Bedarfe erfolgt durch die Fachbereiche im Rahmen der Regelprozesse. 

Nur wenn es dem Kreis Heinsberg gut geht, können wir als regional verankertes Kreditinstitut erfolgreich sein. Die Geschäftstätigkeit der Kreissparkasse Heinsberg sowie auch die daraus erwirtschafteten Erträge kommen der Gesellschaft zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft haben wir 2018 eine Wertschöpfung von rund 44,8 Mio. Euro im Kreis Heinsberg realisiert. Dabei konnten wir eine Ausschüttung in Höhe von 1 Mio. Euro an den Kreis Heinsberg und die Stadt Erkelenz vornehmen.

Darüber hinaus haben wir insgesamt 1,73 Mio. Euro für eine Vielzahl gesellschaftlicher Anliegen und Projekte bereitgestellt: Der Erfolg unserer Geschäftstätigkeit ermöglicht uns beispielsweise die verlässliche Förderung von sozialen Einrichtungen und Projekten sowie Bildungsangeboten, für die wir im vergangenen Jahr über 700.000 Euro zur Verfügung stellten. Ein weiterer Schwerpunkt unseres Engagements bildete die Kulturförderung – mit mehr als 672.000 Euro unterstützten wir Museen, Kulturangebote und -veranstaltungen mit überregionaler Anziehungskraft. Für Projekte im Bereich Umwelt- und Naturschutz stellten wir 110.000 Euro zur Verfügung. Auch Breitensportvereine fördern wir verlässlich durch finanzielle Zuschüsse, insgesamt stellten wir für den Breitensport Fördermittel in Höhe von rund 143.000 Euro zur Verfügung. Projekte im Bereich Forschung, Wirtschaft und Wissenschaft unterstützten wir zudem mit mehr als 95.000 Euro.



Finanzwirtschaftliche Grundversorgung für wirtschaftlich schwächere Privatpersonen
Als Sparkasse machen wir es den Menschen einfach, ihr Leben besser zu gestalten. Mehr als 95.700 Girokonten von Privatkunden werden bei uns geführt. Wir ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Privatpersonen die aktive Teilnahme am Wirtschaftsleben. So führten wir im Jahr 2018 10.551 guthabenbasierte Basiskonten.

Zugang zu Finanzdienstleistungen
Die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für alle Menschen und Unternehmen in der Region ist Teil unseres gesetzlichen Auftrags, den wir umfassend erfüllen. Wir bieten hochwertige Leistungen zu marktgerechten Preisen und sind mit 39 Filialen und Beratungscentern überall im Geschäftsgebiet für unsere Kundinnen und Kunden erreichbar. In unseren 12 SB-Filialen sowie an weiteren Standorten, wie zum Beispiel an Tankstellen und Supermärkten, stehen moderne Geräte zur Selbstbedienung bereit. Insgesamt ergänzen 51 Geldautomaten, 28 Ein- und Auszahlungsautomaten sowie 85 Kontoauszugsdrucker und Selbstbedienungsterminals unser Angebot an Finanzdienstleistungen.

Die Nutzung der digitalen Zugangswege zur Kreissparkasse Heinsberg ist auch im vergangenen Jahr gestiegen. Rund 59.000 und damit mehr als die Hälfte unserer Kundinnen und Kunden haben ihr Konto für das Online-Banking freigeschaltet. Unsere moderne Internet-Filiale ist ein wichtiger Kontaktpunkt für unsere Kunden.

2018 nutzten fast 23.000 Kundinnen und Kunden die Sparkassen-Apps, über die wir auch moderne Funktionalitäten wie „Kwitt“ und die „Fotoüberweisung“ bereitstellen. Mit „Kwitt“ lassen sich zum Beispiel kleinere Geldbeträge schnell und einfach zwischen zwei Smartphones transferieren.

Angesichts der veränderten Nutzungsgewohnheiten unserer Kundinnen und  Kunden haben wir im vergangenen Jahr die Leistungen unseres eigenen Service-Centers ebenfalls erweitert. Dort beraten aktuell 24 Kolleginnen und Kollegen telefonisch. Im vergangenen Jahr erfüllten sie in über 185.850 (Vorjahr: ca. 153.000) Telefongesprächen und rund 1.625 (Vorjahr: ca. 1.200) Chats die Anliegen unserer Kundschaft.

Der Informationsaustausch über digitale Kanäle mit mobilen Endgeräten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Daher hat die Kreissparkasse Heinsberg seit Mai 2019 für ihre Kundschaft den beliebten Messenger "WhatsApp" in ihr Angebot integriert. Allgemeine Auskünfte werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr über "WhatsApp" beantwortet.


Räumliche Nähe und digitale Zugänge
Anzahl
Filialen (personenbesetzt)39
Fahrbare Filialen0
SB-Filialen12
SB-Geräte (Kontoauszugsdrucker, Kontoserviceterminals)85
Geldausgabeautomaten51
Ein- und Auszahlungsautomaten28
Nutzer/-innen Online-/Mobile Banking59.126
Nutzer/-innen der Sparkassen-Apps22.813


Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
Unsere Produkte und Dienstleistungen machen wir für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich. Dabei erweitern wir schrittweise unsere barrierefreien Bankdienstleistungen, beispielsweise haben inzwischen 37 unserer insgesamt 39 Filialen einen barrierefreien Zugang. 

Alle Geldautomaten sind inzwischen mit tastbaren Hilfen ausgestattet. Für dieses Engagement ist die Kreissparkasse Heinsberg ausgezeichnet worden: Die Hauptstelle in Erkelenz sowie die Filialen in Gangelt, Geilenkirchen und Heinsberg erhielten 2017 das  „Barrierefrei-Siegel“ der von den fünf Teilhabekreisen initiierten Aktion „Barrierefrei – wir sind dabei“. Darauf sind wir stolz und sehen dies als weiteren Ansporn für unser Engagement.

Um die erfolgreiche Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in unsere Gesellschaft und in das Wirtschaftsleben zu unterstützen, bieten wir Online-Banking und Informationsmaterialien in englischer und türkischer Sprache an.

Barrierefreiheit in der Sparkasse
Anzahl
Ganz oder teilweise barrierefreie Standorte mit Geldausgabeautomaten51
Davon: rollstuhlgerecht0
Davon: sehbehindertenunterstützend15
Davon: rollstuhlgerecht und sehbehindertenunterstützend36

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Sparkasse Coburg - Lichtenfels

Die Sparkassen stehen überall in Deutschland in enger Verbindung mit ihren Firmen- und Privatkunden vor Ort. Das ist gut für die Kunden, gut für das Geschäft der Sparkassen und gut für die Region. Denn die Einlagen der Sparkassenkunden fließen überwiegend wieder zurück in die örtliche Wirtschaft und stehen für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung vor Ort zur Verfügung.

Als wichtigster Kreditgeber stärkt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels die regionalen Wirtschaftskreisläufe, sie fördert die Gründung von Unternehmen und ist einer der größten Steuerzahler in der Region. Darüber hinaus ist sie ein bedeutender Arbeitgeber und bildet kontinuierlich Fachkräfte aus.
Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels investiert regelmäßig in ihr Filialnetz und vergibt die Aufträge bevorzugt an heimische Firmen.

Insgesamt profitiert die Region vom Geschäftserfolg der Sparkasse. Das im harten Wettbewerb verdiente Kapital bleibt im Geschäftsgebiet und kommt der dortigen Bevölkerung zugute. Aus Spenden- und Sponsoringmitteln unterstützt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels jährlich zahlreiche förderungswürdige Projekte vor Ort mit 553.000 Euro (per 31.12.2018) und übernimmt damit Verantwortung für das Gemeinwohl in der Region.

Für die Vergabe von Spenden ist der Unternehmensbereich Vorstandsstab und Personal zuständig. Sponsoring-Leistungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen verantwortet der Unternehmensbereich Vertriebsmanagement. Das Engagement und seine öffentliche Wirkung werden laufend beobachtet und dem Vorstand mindestens einmal im Monat berichtet.

Im Rahmen ihrer Spenden- und Sponsoring Strategie achtet die Sparkasse darauf, dass die Mittel für Spenden und Sponsorings im Geschäftsgebiet verwendet werden. Die Förderschwerpunkte der Sparkasse entsprechen denen der Sparkassen-Finanzgruppe:

  • Standort-, Regional- und Wirtschaftsförderung
  • Kunst, Kultur, Völkerverständigung, Religion
  • Soziales
  • Gesundheit
  • Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • (Breiten-/Jugend-)Sport
  • Natur- und Umweltschutz
  • Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz
  • Verkehrssicherheit
Von der Förderung ausgeschlossen sind grundsätzlich:  
  • Baumaßnahmen, Restaurierung und Neubau von Standbildern, Ehrentafeln, etc.
  • Deckung von allgemeinen und laufenden Kosten (Personal, Verwaltung)
  • Filmproduktionen
  • Einzelpersonen (Spitzensportler, etc.)
  • politische Personen/Parteien/Organisationen
Denkbare Risiken wären Interessenskonflikte, Reputationsschäden, Verknüpfung mit anderen Verträgen sowie undurchsichtige Vergabeprozesse. Diese werden nicht als wesentlich angesehen. Gründe dafür sind:  
  • die oben genannte Strategie,
  • die strukturierte Bearbeitung aller Unterstützungsanfragen über die Spenden- und Sponsoring Datenbank,
  • die Einbeziehung des Votums der Mitarbeiter in der Filiale vor Ort,
  • die langjährigen Erfahrungen der verantwortlichen Entscheidungsträger.
Zukünftig wird die Sparkasse den Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Entscheidung über die Mittelverwendung mit einbeziehen. Für jedes Sponsoring bzw. jede Spende ist in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank festzuhalten, ob die Förderung nachhaltig ist.

Nachhaltigkeit im Bereich Spenden und Sponsoring entsteht, wenn ökologische, ökonomische und soziale Ziele konsequent von der Strategie bis zur Praxis verfolgt werden. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels orientiert sich bei ihrem regionalen Nachhaltigkeitsengagement an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN). Strategische Schwerpunkte setzt die Sparkasse in folgenden SDGs:

Ziel 3: Gesundheit & Wohlergehen

Das bedeutet: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern  
Ziel 4: hochwertige Bildung
Das bedeutet: inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern  
Ziel 7: bezahlbare und saubere Energie
Das bedeutet: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern


Dafür will die Sparkasse Coburg - Lichtenfels zukünftig einen noch vom Vorstand zu beschließenden prozentualen Anteil des zur Verfügung stehenden Spenden- und Sponsoringbudgets verwenden.

Als einziges Geldinstitut der Region verfügt die Sparkasse über eine eigene Stiftung (Stiftungskapital zurzeit 2,5 Mio. Euro) und hat sich somit dauerhaft zur Förderung der Region verpflichtet. Verwendungszwecke können sein: Jugendfürsorge und -pflege, Altenpflege, Natur- und Umweltschutz, Völkerverständigung, Kultur und Sport. Die Stiftung fördert ausgewählte gemeinnützige Vorhaben im Raum Coburg - Lichtenfels. Seit dem ersten Ausschüttungstermin im Jahr 1997 unterstützte die Stiftung 257 Vorhaben mit über 1,2 Mio Euro (per 31.12.2018).

Die 2013 gegründete Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels ist eine weitere Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger Zwecke gemäß Sparkassenauftrag. Über die Stiftergemeinschaft können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen innerhalb des Geschäftsgebietes gemeinnützige und soziale Projekte in der Heimat mit einer eigenen Stiftung unterstützen. Den Namen und das Kapital sowie den gemeinnützigen Stiftungszweck und die begünstigte(n) Einrichtung(en) legt der Stifter selbst fest. Seit Gründung wurden unter dem Dach der Stiftergemeinschaft bereits 31 Stiftungen errichtet.

Die Sparkasse engagiert sich finanziell, inhaltlich und personell für die erfolgreiche Entwicklung der Region, für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Teilhabe aller. Sie unterstützt nicht nur vielfältige gesellschaftliche Initiativen, sondern setzt aktiv und bewusst Zeichen in der Region. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels vergibt einen eigenen Förderpreis "Erneuerbare Energien". Gemeinsam mit dem Landkreis Lichtenfels lobt sie außerdem den Baupreis „Goldener Ammonit“ aus.


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Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)

Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement trägt die IB.SH auch jenseits ihres Kerngeschäfts zum Gemeinwesen bei, macht den Fördergedanken auf einer weiteren Ebene sichtbar und unterstreicht ihre Funktion als landesweit agierendes, verantwortungsvoll handelndes Förderinstitut. Das Engagement ist vielfältig: Die IB.SH fördert regelmäßig Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft in Schleswig-Holstein. Der strategische Rahmen und die Schwerpunkte werden dabei durch die Unternehmensführung vorgegeben und die einzelnen Maßnahmen durch den Vorstand beschlossen.

Für die Gemeinwesen-Aktivitäten der IB.SH ist ein Konzept vorhanden. Als Förderbank ist die IB.SH neben der Förderung vor allem mit Sponsoring aktiv. Ein Schwerpunkt bzw. Ziel des Sponsorings liegt auf der kontinuierlichen Nachwuchsförderung, denn qualifizierter Nachwuchs ist eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg Schleswig-Holsteins. Nachwuchsförderung passt zum Förderauftrag der IB.SH: Nachwuchsförderung unterstützt die Mission der Bank „aus eigener Ertragskraft für Wachstum, Fortschritt und dauerhaft gute Lebensbedingungen in Schleswig-Holstein“ tätig sein zu wollen. Um den Partner-Projekten nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen, sind die Sponsoring-Aktivitäten der Bank nach Möglichkeit mittelfristig angelegt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung, denn qualifizierter Nachwuchs ist eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg Schleswig-Holsteins. Nachwuchsförderung passt zum Förderauftrag der IB.SH: Nachwuchsförderung unterstützt die Mission der Bank „aus eigener Ertragskraft für Wachstum, Fortschritt und dauerhaft gute Lebensbedingungen in Schleswig-Holstein“ tätig sein zu wollen.

Hier eine Auswahl der Projekte, die die IB.SH unterstützt hat:
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs Schleswig-Holstein 2018 erhielt der Doktorand Alwin Reinhardt für seine Konstruktion eines neuartigen Radarsensors, der Menge, Größe und Geschwindigkeit von Kleinstpartikeln in Rauch und Luftströmungen kontaktlos messen kann, den 1. Preis – verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.
Gemeinsam mit dem Bauernverband Schleswig-Holstein e.V. zeichnete die IB.SH die Prall & Marxen GbR aus Gettorf als vorbildlichen Ausbildungsbetrieb in der Landwirtschaft aus.
Und einmal mehr vergab die IB.SH auch den IB.SH-JazzAward: Mit diesem Preis, der 2018 am Rande des Festivals JazzBaltica an den Gitarristen David Grabowski verliehen wurde, soll die Karriere junger Musiker gepuscht werden.Seit vielen Jahren ist das Literaturhaus Schleswig-Holstein Partner der IB.SH – erneut standen junge Leser und Nachwuchsautoren im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten.
Und für die Produktion des IB.SH-Kunstkalenders arbeitete die Förderbank auch im Jahr 2018 mit Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule Kiel zusammen.
Im Rahmen der Special Olympics 2018 in Kiel sponserte die IB.SH nicht nur den Aktionstag „Familien mit an Bord“, sondern entsandte erstmals auch Beschäftigte als „Corporate Volunteers“", die die gesamte Veranstaltungswoche über als Helfer bei den Sportwettkämpfen unterstützten.
Im Jahr 2018 hat die IB.SH erstmalig den IB.SH Nachwuchspreis im Rahmen des Wettbewerbs „Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein 2019“ ausgelobt. Im April 2019 wird durch den in Höhe von 1.000 Euro dotierten IB.SH Nachwuchspreis ein junges Projekt gewürdigt.

In erster Linie geht die IB.SH Sponsoring-Partnerschaften ein. Zunehmend initiiert sie aber auch eigene Projekte, wie den IB.SH-Unternehmerinnenpreis, der im Jahr 2017 erstmalig ausgelobt wurde. Im Jahr 2019 soll der Preis neuerlich vergeben werden. Um eine nachhaltige Aufmerksamkeit für den Preis zu erreichen, initiierte die IB.SH im Sommer 2018 ein neues Vortrags- und Netzwerkformat, das IB.SH-Unternehmerinnenforum. Dort motivierte Vorzeige-Sportlerin Heike Henkel Gründerinnen, Unternehmerinnen und Multiplikatoren zu selbstbewusstem Handeln.

Mit der Online-Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH verfügt die IB.SH seit März 2015 über ein in Schleswig-Holstein einmaliges Instrument, zahlreiche weitere gemeinnützige Anliegen in Schleswig-Holstein unterstützen zu können. Die Plattform ist für die unterschiedlichsten Themen und Zielgruppen offen. Bis Ende 2018 wurden so insgesamt rund 460.000 € an 219 gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung, Miteinander und Hilfe, Gesundheit, Tiere, Umwelt und Sport ausgezahlt.
Der Premiumpartner Sparkassen- und Giroverband SH ermöglicht durch die Übernahme der Transaktionskosten eine gänzlich kostenlose Nutzung der Spendenplattform für die Projektstarterinnen und Projektstarter. Ergänzend zu der kostenlosen Beratung und den kostenlos zur Verfügung gestellten Werbemitteln stellt dies eine willkommene Entlastung für die gemeinnützigen Institutionen dar. Durch kleinere Weiterentwicklungen wurde die Nutzerfreundlichkeit der Plattform verbessert, sodass sie nun auch für weniger technisch Versierte intuitiv zu bedienen ist. Um den Bekanntheitsgrad der Spendenplattform weiter zu steigern, wurde Ende 2018 mit Unterstützung des Partners Ströer Deutsche Städte Medien GmbH in ganz Schleswig-Holstein flächendeckend Plakatwerbung geschaltet. Ein landesweites Spendenprojekt zugunsten des MusiculumMobils diente als Aufhänger, um noch mehr Aufmerksamkeit für WIR BEWEGEN.SH zu wecken.

Unterstützt durch den Personalrat können sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für WIR BEWEGEN.SH einsetzen: Jeden Monat wird gemeinsam über die Verteilung der IB.SH-Weihnachtsspende an aktuelle Projekte auf der Spendenplattform abgestimmt, wodurch ein erhöhtes Bewusstsein für das gesellschaftliche Engagement im Land geschaffen wird. Hier wie auch in Bezug auf andere gemeinnützige Aktivitäten der Belegschaft zeigt sich: Gemeinsam Gutes zu tun zahlt immer auch auf die Arbeitgebermarke ein.
Risiken im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements birgt die Auswahl geeigneter Partner. Die IB.SH achtet bei ihrem Engagement auf Image und Seriosität ihrer Partner, sowie auf die Qualität und Reichweite gemeinsamer Aktivitäten. Um eine nachhaltige Wirkung zu erreichen, stehen langfristige Kooperationen im Mittelpunkt. Umfängliche oder längerfristige Partnerschaften werden über Kooperationsvereinbarungen abgesichert. Um die Risiken im Auswahlprozess zu steuern und die Auswahlkriterien transparent zu machen, hat die IB.SH Leitlinien für das gesellschaftliche Engagement erarbeitet und im Internet veröffentlicht (www.ib-sh.de/die-ibsh/gesellschaftliches-engagement).

Betrugs- und anderen Risiken in Bezug auf die Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH wird entgegengewirkt, indem die IB.SH alle Initiatorinnen und Initiatoren und jedes Projekt einzeln überprüft. Außerdem muss die Projektumsetzung durch Belege nachgewiesen werden.

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