Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

Hamburger Sparkasse AG

Beitrag zum Gemeinwesen
Das gemeinwohlfördernde, regionale Geschäftsmodell der Haspa ist in unserer Satzung fest verankert. Aus dem Sparkassenauftrag heraus ist die Haspa die Bank für alle Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion Hamburg. Wir ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Personen die Teilnahme am Wirtschaftsleben, stellen Basis-Bankdienstleistungen für jedermann bereit und geben Kredite zu fairen und verlässlichen Konditionen. Mit unserem Geschäftsmodell fördern wir das wirtschaftliche Wachstum, den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg. Wir tragen verlässlich zum Gemeinwohl und zu einer nachhaltigen Wohlstandsentwicklung bei und engagieren uns für eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in der Region.

Dieser strategischen Zielsetzung folgend fühlen wir uns den Hamburgern und einer guten Entwicklung Hamburgs verbunden. Ob Privatperson oder Unternehmen: Unsere Kunden schätzen uns als persönlichen Berater, verlässlichen Geschäftspartner und Förderer der Region. Die besondere Beziehung zu Stadt, Wirtschaft und Menschen ist die Basis für unseren Erfolg und bleibt der Kern unserer Identität als Sparkasse.

Unsere Geschäftstätigkeit kommt der Metropolregion Hamburg zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft haben wir im Jahr 2018 eine Wertschöpfung von rund 600 Mio. Euro in unserem Geschäftsgebiet realisiert.

Wir sind gut für Hamburg. Wir unterstützen die Menschen und Unternehmen in unserer Region bei ihrer Finanzplanung und Zukunftssicherung. Damit tragen wir zum Gemeinwohl in der Metropolregion Hamburg bei. Hinzu kommt unser vielfältiges gesellschaftliches Engagement. Die Förderung von Bildung und Sozialem, Kunst, Musik und Sport liegt uns dabei ganz besonders am Herzen. Zum Beispiel vergeben wir einen Bildungs- und einen Lehrerpreis für herausragende pädagogische Arbeit. Wir fördern die Schülerkonzerte in der Elbphilharmonie ebenso wie das Reeperbahn Festival. Wir erhalten Werke Hamburger Künstler in einer eigenen Sammlung und präsentieren diese regelmäßig in Ausstellungen der Öffentlichkeit. Wir fördern das charakterbildende Hochseesegeln für Jugendliche ebenso wie den Haspa Marathon Hamburg. Und gerade die Unterstützung vieler kleiner Projekte gemeinnütziger Institutionen – von der Senioreneinrichtung und dem Sportverein bis hin zum Kulturzentrum oder zur Kita – ist typisch für uns als Sparkasse.

Vier Stiftungen sind ein weiterer wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements: die Haspa Hamburg Stiftung, die Haspa Musik Stiftung sowie die Peter-Mählmann-Stiftung und die Manni-die-Maus-Stiftung zur Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche.

Ein besonderer Ansatz unseres gesellschaftlichen Engagements ist es, dass wir die Menschen motivieren wollen, selbst Gutes zu tun. Das geschieht bei den eigenen Mitarbeitern z. B. mit dem Ehrenamtspreis, der einmal jährlich an zehn Mitarbeiter verliehen wird. Die gemeinnützigen Einrichtungen, für die sie aktiv sind, erhalten jeweils 1.000 Euro. Außerdem gibt es Freistellungen für soziale Arbeit z. B. im Rahmen „sozialer Tage“, bei denen gemeinsam Gutes getan wird.

Mit der Haspa Hamburg Stiftung sind wir „Anstifter zum Stiften“. Mit dieser Dachstiftung kann bereits mit relativ geringen Beträgen eine eigene Stiftung errichtet werden. Seit Gründung der Haspa Hamburg Stiftung 2005 wurden unter ihrem Dach 276 Stiftungen ins Leben gerufen – mit einem Gesamt-Stiftungskapital von rund 120 Mio. Euro. Diese haben in 2018 rund 3 Mio. Euro an über 300 gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet. Mit diesen Geldern wurden z. B. Projekte und Aktivitäten aus Bereichen wie Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Sport und Soziales sowie Umwelt- und Tierschutz gefördert.

Auf dem Online-Spendenportal www.gut-fuer-hamburg.de, einer gemeinsamen Initiative von betterplace.org und Haspa, können fürs Gemeinwohl engagierte Einrichtungen Projekte präsentieren und um Spenden werben. Hier erhöhen wir regelmäßig mit Verdoppelungsaktionen die Spendenbereitschaft. Seit Bestehen des Online-Spendenportals gut-fuer-hamburg.de (d. h. seit Juni 2015) wurden mehr als 6 Mio. Euro für rund 1.100 Projekte gespendet.   

Ein ausführlicher Überblick über unser gesellschaftliches Engagement und die vielfältigen Förderungen findet sich auf www.gut-fuer.hamburg sowie den Internetauftritten www.haspa-hamburg-stiftung.de und www.haspa-musik-stiftung.de.

Alle gemeinwohlorientierten Aktivitäten werden entlang der vom Vorstand in der Geschäftsstrategie vorgegebenen Ziele regelmäßig von den dafür verantwortlichen Bereichen überprüft und an den aus aktuellen Entwicklungen resultierenden Bedarf angepasst.

Finanzwirtschaftliche Grundversorgung für wirtschaftlich schwächere Privatpersonen
Als dem Gemeinwohl verpflichtete Sparkasse ist es unsere Aufgabe, allen Bevölkerungskreisen den Zugang zu modernen Bankdienstleistungen zu eröffnen. Mit der Führung von Basiskonten ermöglichen wir es jedem Verbraucher unabhängig von seiner persönlichen Situation, Einkommen, Alter oder Nationalität ein Girokonto zu führen und damit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Von rund 945.000 Privatgirokonten waren im Berichtsjahr rund 30.000 Basiskonten. Das Basiskonto wird auf Guthabenbasis geführt, sodass keine Verschuldung möglich ist. Einen großen Teil der Basiskonten führen wir für aus ihren Heimatländern geflüchtete Menschen.

Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
Die Haspa bekennt sich zu ihrer Verantwortung für die Menschen in der Region. Faire Partnerschaft heißt für uns auch, niemanden von modernen Finanzdienstleistungen auszuschließen. Unser Ziel ist es, unsere Produkte und Dienstleistungen für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich zu machen. 

Wir haben daher den barrierefreien Zugang zu unseren Filialen, zu unserem Internetauftritt, zu den Selbstbedienungsgeräten und zu unserem gesamten Beratungsangebot ausgebaut. Barrierefreiheit bietet mehr Komfort für jeden Menschen und erleichtert ein selbstbestimmtes Leben. Die Nähe unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unseren Kunden hilft dabei, Barrieren zu überwinden. Deshalb schulen wir unsere Beschäftigten im Umgang mit Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkungen.

Insgesamt verfügen inzwischen rund 95 Prozent unserer Filialen über einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlnutzer. Alle Geldautomaten sind mit tastbaren Hilfen ausgestattet. Sämtliche Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker erfüllen die Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung von Bankautomaten in Deutschland sowie weitergehende internationale Standards wie den ADA (Americans with Disabilities Act). Diese Anforderungen regeln z. B. Aspekte wie Bewegungsflächen oder die Erreichbarkeit der einzelnen Bedienelemente.
 
Wir bieten Beratung in 14 Sprachen an – konkret in englischer, französischer, spanischer, portugiesischer, türkischer, arabischer, italienischer, russischer, polnischer, kroatischer, serbischer, bosnischer, griechischer und vietnamesischer Sprache –, um die erfolgreiche Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in unsere Gesellschaft und in das Wirtschaftsleben zu unterstützen. Darüber hinaus bieten wir auch Beratung in Gebärdensprache durch eine unserer Mitarbeiterinnen an.

Auch Menschen, die nicht in der Lage sind, in eine Filiale zu kommen, werden von der Haspa betreut.

Bewertung von Risiken im Bereich Sozialbelange
Seit unserer Gründung setzen wir uns für die flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen für alle Kundengruppen in der Region ein. Dies schließt die Grundversorgung wirtschaftlich schwächerer Bevölkerungskreise ausdrücklich mit ein. Mit unserem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement setzen wir uns in der gesamten Metropolregion Hamburg für die Steigerung der Lebensqualität und Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ein. Dabei haben wir soziale Brennpunkte besonders im Blick. Vor dem Hintergrund dieser gemeinwohlorientierten Ausrichtung unseres Handelns sehen wir keine wesentlichen Risiken im Bereich Sozialbelange.

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Sparkasse Osnabrück

Als Ausdruck unserer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung engagieren wir uns in erheblichem Maße in unserem Geschäftsgebiet. Unser Ziel ist es, Jahr für Jahr die Attraktivität und Entwicklung in der Region zu fördern. Dieses Ziel erreichen wir zum einen durch unsere Geschäftstätigkeit in der Region. Mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Arbeitgeber.

Zum anderen fördern wir die Entwicklung und Attraktivität der Region durch Spenden und Sponsoring sowie durch Zuwendungen an unsere Stiftungen. In 2017 betrug das Gesamtvolumen der Förderungen mehr als 3,22 Mio. EUR.

Einen Großteil des Fördervolumens wenden wir unseren Stiftungen „Stiftung der Sparkasse Osnabrück“ und „Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück“ zu. Letztere betreiben wir zusammen mit den Kreissparkassen Bersenbrück und Melle. Die Fördermaßnahmen der Stiftungen beschließen die jeweiligen Stiftungsvorstände, denen jeweils auch der Vorstandsvorsitzende unserer Sparkasse angehört. Die Stiftungen haben eigene Förderleitlinien, anhand derer soziale Einrichtungen unterstützt und Bildungsprojekte, gemeinnützige Maßnahmen sowie das kulturelle und sportliche Leben gefördert werden.

Aufgrund unserer Aktivitäten werden in der Region zahlreiche Maßnahmen ermöglicht, die sonst nicht gefördert werden könnten. Durch das breite Förderspektrum und Berücksichtigung zahlreicher regionaler Institutionen bei der Fördermittelvergabe unserer Sparkasse als auch der Stiftungen minimieren wir das Risiko, dem öffentlichen Anspruch an das gesellschaftliche Engagement unserer Sparkasse in der Region nicht gerecht zu werden. Die Ausgaben der Stiftungen und der Sparkasse werden, wie auch andere Bereiche der Sparkasse, im regelmäßigen jährlichen Turnus durch die Interne Revision geprüft. Die Jahresabschlussprüfung der Stiftungen wird durch die Prüfungsstelle des SVN vorgenommen.

Wir begrüßen und unterstützen darüber hinaus ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt

Bei Modernisierungsmaßnahmen und Serviceangeboten ist es für die Unternehmensgruppe zentral, alle Lebensphasen der Bewohner abzubilden. Sie hat den Anspruch, die Quartiere bedarfsgerecht für Familien mit Kindern ebenso wie für die älteren Bewohner und mobil eingeschränkte Menschen zu gestalten. Ziel ist es auch, eine höhere Identifikation der Bewohnermit ihrem Quartier zu schaffen.  Für das Sozialmanagement in den Quartieren, welches Mieterveranstaltungen, Mieterberatung, Konfliktvermittlung, Kinder- und Jugendarbeit sowie Quartiersarbeit umfasst, stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt jährlich rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses ist im Vergleich zu 2016 (750.000) deutlich gestiegen. Dabei werden die Personalkosten nicht berücksichtigt.

Damit Mieter auch im Alter möglichst lange in der vertrauten Wohnung leben können, bietet das Wohn-Service-Team der Unternehmensgruppe viele haushaltsnahe Dienstleistungen kostenfrei oder zu günstigen Preisen. Darunter fallen Einkaufshilfen sowie Hol- und Bringdienste für ältere und behinderte Bewohner, handwerkliche Hilfsdienste oder Übernahme von Reinigungspflichten und Wäschepflege. Dafür wendet die Unternehmensgruppe jährlich rund 250.000 Euro auf. Rund 35.000 Wohneinheiten in 20 Gemeinden Hessens, also mehr als die Hälfte des Gesamtbestandes der Unternehmensgruppe, haben 2017 die Dienste genutzt, die von 140 Beschäftigten erbracht werden. Das an zahlreichen Einsatzorten präsente Dienstleistungsangebot wird auch in Zukunft exklusiv in Wohnanlagen der Unternehmensgruppe angeboten und soll bis 2019 auf alle größeren Standorte in Süd-, Mittel- und Nordhessen ausgeweitet werden.

Der Unternehmensbereich Stadtentwicklung hat im Berichtsjahr 2017 in 125 Kommunen 197 Projekte begleitet. Je nach Entwicklungsschwerpunkt unterstützt die ProjektStadt Kommunen bei der Einwerbung von Fördermitteln aus den Programmen: Aktive Kernbereiche, Stadtumbau in Hessen und Stadtumbau Ost, Soziale Stadt und Städtebaulicher Denkmalschutz. 

Daneben prägt die Unternehmensgruppe das Gemeinwesen, indem zusammen mit dem Wohnungsamt Frankfurt alle zwei Monate Möglichkeiten zur adäquaten Bereitstellung von Wohnraum für Personen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, geprüft wird. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, die aufgrund besonderer Lebensumstände ihre Wohnung verloren haben. 2017 stellte die Unternehmensgruppe für 12 Personen in 8 Haushalten Wohnraum bereit.

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Markus Glöckner Natursteine

Wir sind sowohl persönlich, als auch betrieblich in die Gemeinde und die Region gut eingebunden. Die Teilnahme und die Mitarbeit in den sehr unterschiedlichen Gruppen unserer Gemeinde sind über lange Jahre gewachsen. Zudem wollen wir gezielt mit ausgewählten saarländischen Initiativen (z.B. Netzwerk Entwicklungspolitik) zusammenarbeiten. Wir wollen die Durchführung bestimmter Maßnahmen an unsere MitarbeiterInnen und Auszubildenden übertragen und somit gleichzeitig die eigenverantwortliche Projektarbeit und das Selbstbewusstsein fördern.

Zu unserem Engagement zählen:

Verbandsarbeit: Vorsitz der Saarländischen Stein- und Holzbildhauerinnung

Gemeinde- und Vereinsarbeit: z.B. TV Hangard, Karnevalsverein Hangard, AG „Neunkircher Messe“ (Ausstellervertretung), Vorstandsarbeit „Unternehmerfrauen im Handwerk“, aktive Mitarbeit bei Handwerk mit Verantwortung e.V.

Engagement für Ausbildung: Leitung des Prüfungsausschusses für Steinmetzgesellen, Teilnahme als saarl. Delegierter im Arbeitskreis für Ausbildungsfragen, Bereitstellung von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, Unterstützung Studierender bei Abschlussarbeiten, Teilnahme an Berufsinformationstagen an Schulen (ALWIS https://www.alwis-saarland.de/projekte/bi-tage/)

Best Practise: Vorträge und Präsentationen bei Arbeitskreisen der saar.is, der Handwerkskammer, bei Verbänden und Initiativen, bei Netzwerkpartnern

Informationsveranstaltungen: Kundenworkshops, Betriebsführungen

Schaffung regionaler Netzwerke: bevorzugte Beauftragung von lokalen Unternehmen

Zeit-, Sach- und Geldspenden, Sponsoring

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Provinzial Rheinland Versicherungen

„Die Geschäfte der Provinzial sind nach kaufmännischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des Gemeinwohls zu führen.“

Diesen Grundsatz hat die Provinzial Rheinland in ihrer Satzung verankert. Deshalb nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr, sich in dem Geschäftsgebiet, in dem Kunden und Mitarbeiter leben, auch zu engagieren mit dem Ziel, soziale Strukturen zu erhalten und zu fördern. Die Unterstützung von kulturellen und sozialen Projekten zählt für die Provinzial Rheinland immer schon zu den wesentlichen Aufgaben ihres Engagements. Ein Schwerpunkt des Gemeinwohlkonzeptes ist dabei die Förderung von sozialen und kulturellen Projekten in Düsseldorf. Hier hat das Unternehmen seit 1875 seinen Standort und zählt zu den großen Unternehmen in der Landeshauptstadt. Es ist nicht vorgesehen, weitere Ziele für das Gemeinwesen zu formulieren.  

Das Ziel, ein strategisches Sponsoringkonzept bis Ende 2019 zu erstellen, ist erreicht worden. Mit Hilfe eines Antragsformulars werden bestimmte Kriterien abgefragt, so dass die Historie des Engagements erkennbar ist. Darüber hinaus ist festgelegt worden, ab welchem Betrag ein Vertrag vorliegen muss. Hierbei sichert ein Vier-Augen-Unterschriften-System eine präventive Kontrolle ab. Eine immer aktuell gehaltene Liste mit dem Status der einzelnen Sponsoringprojekte zeigt jederzeit den Stand der Aktionen.
Das Maßnahmenprogramm umfasst nach wie vor die nachfolgenden Kriterien.
 

Unser Maßnahmenprogramm:

•  Sponsoringkonzept und Spendenwesen mit regionalem Fokus
•  Satzungsgemäße Unterstützung der regionalen Feuerwehren
•  Die 2002 gegründete Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland unterstützt zahlreiche soziale und
   kulturelle Projekte im Geschäftsgebiet.

•  Langjährige ehrenamtliche und gemeinnützige Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinnützigen
   Werkstätten der Region.

•  Der Arbeitskreis „ProEhrenamt“ plant und motiviert die Belegschaft, ehrenamtlich und freiwillig durch
   persönliches und fachliches Engagement an Ehrenamts-Aktionen teilzunehmen. Dazu gibt es eine interne
   Freiwilligenbörse, in der die Aktionen beschrieben und terminiert werden. Durch einen eigens einge-
   richteten Mail-Briefkasten können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anmelden.

Unterstützt werden hierdurch verschiedenste Zielgruppen wie zum Beispiel Kinder, Jugendliche, Senioren und Bedürftige. Auch Umweltaktionen gehören dazu. Finanziell wird dies durch das Unternehmen gefördert.


Seit 1836 unterstützt und fördert die Provinzial Rheinland in vielfältiger Weise die Kunst- und Kulturlandschaft im Rheinland. In den letzten 20 Jahren hat das Unternehmen mit dem Aufbau einer Sammlung internationaler Gegenwartskunst sowie der Entwicklung einer innovativen Förderreihe für rheinische Museen weitere Meilensteine gesetzt.

Bis heute liegt der Fokus der unternehmerischen Förderung auf jungen Nachwuchskünstlern, die u.a. durch jährliche Sammlungszukäufe erfolgt. Speziell für Künstler der eigenen Kunstsammlung bietet die Provinzial Rheinland zudem eine Katalog- und Ausstellungsförderung an.

Darüber hinaus hat das Unternehmen 2018 ein Kunst-Stipendium ins Leben gerufen, welches sich an Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf richtet. Das mit 12.000 Euro dotierte Stipendium hilft jungen begabten Künstlern, ihre Arbeit auch nach Verlassen der Kunstakademie ohne finanzielle Zwänge weiterzuentwickeln und ihnen den Übergang ins Arbeitsleben zu erleichtern.

•  Kooperation mit einem gemeinnützigen Integrationsunternehmen im Bereich der IT.

Mit dem Engagement wird erreicht, dass wichtige Stakeholder bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden (z. B. Feuerwehren, soziale Einrichtungen, Sportvereine etc.). Diese Maßnahmen sind wichtige Treiber der Öffentlichkeitsarbeit und Reputation für das Unternehmen und spiegeln sich in der Medienberichterstattung über das Unternehmen regelmäßig wider.

Die Provinzial Rheinland unterliegt als ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigtes Institut einer Vielzahl von regulatorischen und gesetzgeberischen Anforderungen. Unternehmerische Risiken, die sich auf die Stabilität des Finanzsektors auswirken könnten und die damit für Kunden und Gemeinwesen von ganz wesentlicher Bedeutung sind, werden aufgrund von Regelwerken wie vor allem Solvency II durch das Unternehmen laufend beobachtet. Quartärliche Berichte dazu werden durch die BaFin regelmäßig überprüft.

Ansonsten sehen wir aus unserer Geschäftstätigkeit keine weiteren wesentlichen Risiken für das Gemeinwesen.

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Vergleichen

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