Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

BUNAWI - Büro für Nachhaltigkeit & Wirtschaftsethik - Armin Hipper

Das BNW trägt mit Vorträgen zum Thema Nachhaltigkeit zum Bewusstseinswandel in der Region bei (z.B. öffentliche Vorträge an der Hochschule Ravensburg-Weingarten). Das BNW zahlt Einkommenssteuer nach dt. Recht und leistet ehrenamtliche Arbeit für die GWÖ Bodensee-Oberschaben, die nicht erfasst wird.

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Bei Modernisierungsmaßnahmen und Serviceangeboten ist es für die Unternehmensgruppe zentral, alle Lebensphasen der Bewohner abzubilden. Sie hat den Anspruch, die Quartiere bedarfsgerecht für Familien mit Kindern ebenso wie für die älteren Bewohner und mobil eingeschränkte Menschen zu gestalten. Ziel ist es auch, eine höhere Identifikation der Bewohnermit ihrem Quartier zu schaffen.  Für das Sozialmanagement in den Quartieren, welches Mieterveranstaltungen, Mieterberatung, Konfliktvermittlung, Kinder- und Jugendarbeit sowie Quartiersarbeit umfasst, stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt jährlich rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses ist im Vergleich zu 2016 (750.000) deutlich gestiegen. Dabei werden die Personalkosten nicht berücksichtigt.

Damit Mieter auch im Alter möglichst lange in der vertrauten Wohnung leben können, bietet das Wohn-Service-Team der Unternehmensgruppe viele haushaltsnahe Dienstleistungen kostenfrei oder zu günstigen Preisen. Darunter fallen Einkaufshilfen sowie Hol- und Bringdienste für ältere und behinderte Bewohner, handwerkliche Hilfsdienste oder Übernahme von Reinigungspflichten und Wäschepflege. Dafür wendet die Unternehmensgruppe jährlich rund 250.000 Euro auf. Rund 35.000 Wohneinheiten in 20 Gemeinden Hessens, also mehr als die Hälfte des Gesamtbestandes der Unternehmensgruppe, haben 2017 die Dienste genutzt, die von 140 Beschäftigten erbracht werden. Das an zahlreichen Einsatzorten präsente Dienstleistungsangebot wird auch in Zukunft exklusiv in Wohnanlagen der Unternehmensgruppe angeboten und soll bis 2019 auf alle größeren Standorte in Süd-, Mittel- und Nordhessen ausgeweitet werden.

Der Unternehmensbereich Stadtentwicklung hat im Berichtsjahr 2017 in 125 Kommunen 197 Projekte begleitet. Je nach Entwicklungsschwerpunkt unterstützt die ProjektStadt Kommunen bei der Einwerbung von Fördermitteln aus den Programmen: Aktive Kernbereiche, Stadtumbau in Hessen und Stadtumbau Ost, Soziale Stadt und Städtebaulicher Denkmalschutz. 

Daneben prägt die Unternehmensgruppe das Gemeinwesen, indem zusammen mit dem Wohnungsamt Frankfurt alle zwei Monate Möglichkeiten zur adäquaten Bereitstellung von Wohnraum für Personen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, geprüft wird. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, die aufgrund besonderer Lebensumstände ihre Wohnung verloren haben. 2017 stellte die Unternehmensgruppe für 12 Personen in 8 Haushalten Wohnraum bereit.

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Sparkasse Osnabrück

Als Ausdruck unserer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung engagieren wir uns in erheblichem Maße in unserem Geschäftsgebiet. Unser Ziel ist es, Jahr für Jahr die Attraktivität und Entwicklung in der Region zu fördern. Dieses Ziel erreichen wir zum einen durch unsere Geschäftstätigkeit in der Region. Mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Arbeitgeber.

Zum anderen fördern wir die Entwicklung und Attraktivität der Region durch Spenden und Sponsoring sowie durch Zuwendungen an unsere Stiftungen. In 2017 betrug das Gesamtvolumen der Förderungen mehr als 3,22 Mio. EUR.

Einen Großteil des Fördervolumens wenden wir unseren Stiftungen „Stiftung der Sparkasse Osnabrück“ und „Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück“ zu. Letztere betreiben wir zusammen mit den Kreissparkassen Bersenbrück und Melle. Die Fördermaßnahmen der Stiftungen beschließen die jeweiligen Stiftungsvorstände, denen jeweils auch der Vorstandsvorsitzende unserer Sparkasse angehört. Die Stiftungen haben eigene Förderleitlinien, anhand derer soziale Einrichtungen unterstützt und Bildungsprojekte, gemeinnützige Maßnahmen sowie das kulturelle und sportliche Leben gefördert werden.

Aufgrund unserer Aktivitäten werden in der Region zahlreiche Maßnahmen ermöglicht, die sonst nicht gefördert werden könnten. Durch das breite Förderspektrum und Berücksichtigung zahlreicher regionaler Institutionen bei der Fördermittelvergabe unserer Sparkasse als auch der Stiftungen minimieren wir das Risiko, dem öffentlichen Anspruch an das gesellschaftliche Engagement unserer Sparkasse in der Region nicht gerecht zu werden. Die Ausgaben der Stiftungen und der Sparkasse werden, wie auch andere Bereiche der Sparkasse, im regelmäßigen jährlichen Turnus durch die Interne Revision geprüft. Die Jahresabschlussprüfung der Stiftungen wird durch die Prüfungsstelle des SVN vorgenommen.

Wir begrüßen und unterstützen darüber hinaus ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)

Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement trägt die IB.SH auch jenseits ihres Kerngeschäfts zum Gemeinwesen bei, macht den Fördergedanken auf einer weiteren Ebene sichtbar und unterstreicht ihre Funktion als landesweit agierendes, verantwortungsvoll handelndes Förderinstitut. Das Engagement ist vielfältig: Die IB.SH fördert regelmäßig Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft in Schleswig-Holstein. Der strategische Rahmen und die Schwerpunkte werden dabei durch die Unternehmensführung vorgegeben und die einzelnen Maßnahmen durch den Vorstand beschlossen.

Für die Gemeinwesen-Aktivitäten der IB.SH ist ein Konzept vorhanden. Als Förderbank ist die IB.SH neben der Förderung vor allem mit Sponsoring aktiv. Ein Schwerpunkt bzw. Ziel des Sponsorings liegt auf der kontinuierlichen Nachwuchsförderung, denn qualifizierter Nachwuchs ist eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg Schleswig-Holsteins. Nachwuchsförderung passt zum Förderauftrag der IB.SH: Nachwuchsförderung unterstützt die Mission der Bank „aus eigener Ertragskraft für Wachstum, Fortschritt und dauerhaft gute Lebensbedingungen in Schleswig-Holstein“ tätig sein zu wollen. Um den Partner-Projekten nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen, sind die Sponsoring-Aktivitäten der Bank nach Möglichkeit mittelfristig angelegt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung, denn qualifizierter Nachwuchs ist eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg Schleswig-Holsteins. Nachwuchsförderung passt zum Förderauftrag der IB.SH: Nachwuchsförderung unterstützt die Mission der Bank „aus eigener Ertragskraft für Wachstum, Fortschritt und dauerhaft gute Lebensbedingungen in Schleswig-Holstein“ tätig sein zu wollen.

Hier eine Auswahl der Projekte, die die IB.SH unterstützt hat:
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs Schleswig-Holstein 2018 erhielt der Doktorand Alwin Reinhardt für seine Konstruktion eines neuartigen Radarsensors, der Menge, Größe und Geschwindigkeit von Kleinstpartikeln in Rauch und Luftströmungen kontaktlos messen kann, den 1. Preis – verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.
Gemeinsam mit dem Bauernverband Schleswig-Holstein e.V. zeichnete die IB.SH die Prall & Marxen GbR aus Gettorf als vorbildlichen Ausbildungsbetrieb in der Landwirtschaft aus.
Und einmal mehr vergab die IB.SH auch den IB.SH-JazzAward: Mit diesem Preis, der 2018 am Rande des Festivals JazzBaltica an den Gitarristen David Grabowski verliehen wurde, soll die Karriere junger Musiker gepuscht werden.Seit vielen Jahren ist das Literaturhaus Schleswig-Holstein Partner der IB.SH – erneut standen junge Leser und Nachwuchsautoren im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten.
Und für die Produktion des IB.SH-Kunstkalenders arbeitete die Förderbank auch im Jahr 2018 mit Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule Kiel zusammen.
Im Rahmen der Special Olympics 2018 in Kiel sponserte die IB.SH nicht nur den Aktionstag „Familien mit an Bord“, sondern entsandte erstmals auch Beschäftigte als „Corporate Volunteers“", die die gesamte Veranstaltungswoche über als Helfer bei den Sportwettkämpfen unterstützten.
Im Jahr 2018 hat die IB.SH erstmalig den IB.SH Nachwuchspreis im Rahmen des Wettbewerbs „Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein 2019“ ausgelobt. Im April 2019 wird durch den in Höhe von 1.000 Euro dotierten IB.SH Nachwuchspreis ein junges Projekt gewürdigt.

In erster Linie geht die IB.SH Sponsoring-Partnerschaften ein. Zunehmend initiiert sie aber auch eigene Projekte, wie den IB.SH-Unternehmerinnenpreis, der im Jahr 2017 erstmalig ausgelobt wurde. Im Jahr 2019 soll der Preis neuerlich vergeben werden. Um eine nachhaltige Aufmerksamkeit für den Preis zu erreichen, initiierte die IB.SH im Sommer 2018 ein neues Vortrags- und Netzwerkformat, das IB.SH-Unternehmerinnenforum. Dort motivierte Vorzeige-Sportlerin Heike Henkel Gründerinnen, Unternehmerinnen und Multiplikatoren zu selbstbewusstem Handeln.

Mit der Online-Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH verfügt die IB.SH seit März 2015 über ein in Schleswig-Holstein einmaliges Instrument, zahlreiche weitere gemeinnützige Anliegen in Schleswig-Holstein unterstützen zu können. Die Plattform ist für die unterschiedlichsten Themen und Zielgruppen offen. Bis Ende 2018 wurden so insgesamt rund 460.000 € an 219 gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung, Miteinander und Hilfe, Gesundheit, Tiere, Umwelt und Sport ausgezahlt.
Der Premiumpartner Sparkassen- und Giroverband SH ermöglicht durch die Übernahme der Transaktionskosten eine gänzlich kostenlose Nutzung der Spendenplattform für die Projektstarterinnen und Projektstarter. Ergänzend zu der kostenlosen Beratung und den kostenlos zur Verfügung gestellten Werbemitteln stellt dies eine willkommene Entlastung für die gemeinnützigen Institutionen dar. Durch kleinere Weiterentwicklungen wurde die Nutzerfreundlichkeit der Plattform verbessert, sodass sie nun auch für weniger technisch Versierte intuitiv zu bedienen ist. Um den Bekanntheitsgrad der Spendenplattform weiter zu steigern, wurde Ende 2018 mit Unterstützung des Partners Ströer Deutsche Städte Medien GmbH in ganz Schleswig-Holstein flächendeckend Plakatwerbung geschaltet. Ein landesweites Spendenprojekt zugunsten des MusiculumMobils diente als Aufhänger, um noch mehr Aufmerksamkeit für WIR BEWEGEN.SH zu wecken.

Unterstützt durch den Personalrat können sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für WIR BEWEGEN.SH einsetzen: Jeden Monat wird gemeinsam über die Verteilung der IB.SH-Weihnachtsspende an aktuelle Projekte auf der Spendenplattform abgestimmt, wodurch ein erhöhtes Bewusstsein für das gesellschaftliche Engagement im Land geschaffen wird. Hier wie auch in Bezug auf andere gemeinnützige Aktivitäten der Belegschaft zeigt sich: Gemeinsam Gutes zu tun zahlt immer auch auf die Arbeitgebermarke ein.
Risiken im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements birgt die Auswahl geeigneter Partner. Die IB.SH achtet bei ihrem Engagement auf Image und Seriosität ihrer Partner, sowie auf die Qualität und Reichweite gemeinsamer Aktivitäten. Um eine nachhaltige Wirkung zu erreichen, stehen langfristige Kooperationen im Mittelpunkt. Umfängliche oder längerfristige Partnerschaften werden über Kooperationsvereinbarungen abgesichert. Um die Risiken im Auswahlprozess zu steuern und die Auswahlkriterien transparent zu machen, hat die IB.SH Leitlinien für das gesellschaftliche Engagement erarbeitet und im Internet veröffentlicht (www.ib-sh.de/die-ibsh/gesellschaftliches-engagement).

Betrugs- und anderen Risiken in Bezug auf die Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH wird entgegengewirkt, indem die IB.SH alle Initiatorinnen und Initiatoren und jedes Projekt einzeln überprüft. Außerdem muss die Projektumsetzung durch Belege nachgewiesen werden.

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Sparkasse Coburg - Lichtenfels

Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels hat als selbstständiges Wirtschaftsunternehmen in kommunaler Trägerschaft eine enge Verbindung mit ihren Firmen- und Privatkunden vor Ort. Insgesamt profitiert die Region vom Geschäftserfolg der Sparkasse. Das im Wettbewerb verdiente Kapital bleibt im Geschäftsgebiet und kommt der dortigen Bevölkerung zugute. Denn die Einlagen der Sparkassenkunden fließen überwiegend wieder zurück in die örtliche Wirtschaft bzw. stehen für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung vor Ort zur Verfügung. Damit unterstützt die Sparkasse auch die Kommunen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in den genannten Bereichen. Eine entsprechende Verpflichtung für die Sparkasse ergibt sich aus Art. 2 des Bayerischen Sparkassengesetzes (SpkG) in Verbindung mit § 1 der Bayerischen Sparkassenordnung (SpkO).

Im Unternehmenshandbuch der Sparkasse ist der Prozess „Spenden und Sponsoringvergabe“ detailliert geregelt. Grundlage des gesellschaftlichen Engagements der Sparkasse ist die Spenden- und Sponsoring-Strategie. Im Rahmen dieser Strategie achtet die Sparkasse Coburg - Lichtenfels darauf, dass die Mittel für Spenden und Sponsorings im Geschäftsgebiet verwendet werden. Die Förderschwerpunkte der Sparkasse entsprechen denen der Sparkassen-Finanzgruppe.

Nachhaltigkeit im Bereich Spenden und Sponsoring entsteht, wenn ökologische, ökonomische und soziale Ziele konsequent von der Strategie bis zur Praxis verfolgt werden. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels orientiert sich bei ihrem regionalen Nachhaltigkeitsengagement an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (siehe Kriterium 3).

Der Unternehmensbereich Vorstandsstab und Personal ist für das Spenden- und Sponsoringmanagement verantwortlich. Alle Unterstützungen werden in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank erfasst. Um eine ausgewogene und den Förderschwerpunkten entsprechende Mittelverwendung sicherzustellen sowie erforderliche konzeptionelle Anpassungen zu erkennen, erfolgen regelmäßige Überprüfungen. Gleichzeitig werden das Engagement und seine öffentliche Wirkung laufend beobachtet und dem Vorstand mindestens einmal im Monat berichtet.

Gemäß Vorstandsbeschluss hat sich die Sparkasse Coburg - Lichtenfels zum Ziel gesetzt, 12 - 15 % ihres jährlichen Spenden - und Sponsoring-Budgets für nachhaltige Projekte, Aktionen bzw. Institutionen zu verwenden. Schwerpunkte liegen dabei in den SDG-Kategorien 3, 4 und 7. Für jedes Sponsoring bzw. jede Spende ist in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank festzuhalten, ob die Förderung nachhaltig ist. So ist die Auswertung sichergestellt.

Aus Spenden- und Sponsoringmitteln unterstützt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels jährlich zahlreiche förderungswürdige Projekte vor Ort mit rund 474.600 Euro (per 31.12.2020). Der Anteil der in nachhaltige Maßnahmen geflossenen Förderungen liegt erneut weit über den gesteckten Zielvorgaben.
Corona bedingt konnten verschieden Projekte, Verantsaltungen und Aktivtäten nicht durchgeführt werden. 

Im Rahmen der jährlichen Budgetplanungen für das Spenden- und Sponsoring-Engagement werden durch die verantwortlichen Mitarbeiter auch mögliche Risiken für diesen Bereich identifiziert.

Aufgrund der Corona-Pandemie im Jahr 2020 musste der Fachbereich unterjährig in die Planungen eingreifen. Viele der unterstützten Veranstaltungen konnten nicht stattfinden. Aus diesem Grund sind etliche Unterstützungsleistungen zurückgeflossen bzw. wurden nicht abgerufen. Die Sparkasse hat daraufhin nach neuen Möglichkeiten gesucht, ihr regionales Engagement trotzdem umzusetzen.

Für das Spenden- und Sponsoring-Engagement hat die Sparkasse eine klare Strategie. Die Bearbeitung der Unterstützungsanfragen erfolgt strukturiert über die Spenden- und Sponsoring-Datenbank. Dabei wird das Votum der Mitarbeiter in der Filiale vor Ort einbezogen. Die verantwortlichen Entscheidungsträger verfügen über langjährige Erfahrungen. Somit werden Interessenskonflikte, Reputationsschäden und undurchsichtige Vergabeprozesse ausgeschlossen.

2020 konnten keine wesentlichen Risiken identifiziert werden.

Sondersituation Corona:
Die Vereine in den Städten und Landkreisen Coburg und Lichtenfels waren direkt von den Auswirkungen der Pandemie und den verbundenen Einschränkungen betroffen. Damit ergaben sich unter Umständen finanzielle Herausforderungen. Unter dem Motto „Gemeinsam da durch!“ hat die Sparkasse ihr gesellschaftliches Engagement und die Verbundenheit zur Region unterstrichen und insgesamt 100.000 Euro in Form von Spenden als Soforthilfe für gemeinnützige Vereine zur Verfügung gestellt. Die Abwicklung dieser Spendenanträge erfolgte über die neue Spendenplattform der Sparkasse www.heimat-traeume.de.

Spendenplattform:
Hinter der Spendenplattform steht die Idee, die Wahrnehmung der Marke Sparkasse in der Region weiter auszubauen und das gemeinnützige Engagement noch erlebbarer und sichtbarer zu machen. Die Plattform bietet Vereinen und Institutionen die Möglichkeit, sich mit ihrem Projekt zu bewerben.

Um die Bevölkerung aktiv in die Spendenvergabe einzubinden, gibt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels Spendencodes zu verschiedenen Anlässen (z. B. qualifizierte Beratungsgespräche, Produktabschlüsse, Veranstaltungen) aus. Hinter diesen Codes befindet sich ein virtuelles Guthaben, das einen Teil des Spendenbudgets der Sparkasse widerspiegelt. Der Code kann auf www.heimat-traeume.de oder über Scan des QR-Codes eingelöst und somit das Guthaben für ein oder mehrere Lieblingsprojekte gespendet werden. Je mehr Unterstützer ein Projekt findet, umso schneller wird das Spendenziel erreicht.

Förderpreise:
Die Sparkasse engagiert sich finanziell, inhaltlich und personell für die erfolgreiche Entwicklung der Region, für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Teilhabe aller. Sie unterstützt nicht nur vielfältige gesellschaftliche Initiativen, sondern setzt aktiv und bewusst Zeichen in der Region. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels vergibt einen eigenen Förderpreis "Erneuerbare Energien". Gemeinsam mit dem Landkreis Lichtenfels lobt sie außerdem den Baupreis „Goldener Ammonit“ aus.

Stiftung:
Als einziges Geldinstitut der Region verfügt die Sparkasse über eine eigene Stiftung (Stiftungskapital zurzeit 2,5 Mio. Euro) und hat sich somit dauerhaft zur Förderung der Region verpflichtet. Verwendungszwecke können sein: Jugendfürsorge und -pflege, Altenpflege, Natur- und Umweltschutz, Völkerverständigung, Kultur und Sport. Die Stiftung fördert ausgewählte gemeinnützige Vorhaben im Raum Coburg - Lichtenfels. Seit dem ersten Ausschüttungstermin im Jahr 1997 unterstützte die Stiftung 265 Vorhaben mit über 1,26 Mio. Euro (per 31.12.2020).

Stiftergemeinschaft:
Die 2013 gegründete Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels ist eine weitere Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger Zwecke gemäß Sparkassenauftrag. Über die Stiftergemeinschaft können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen innerhalb des Geschäftsgebietes gemeinnützige und soziale Projekte in der Heimat mit einer eigenen Stiftung unterstützen. Den Namen und das Kapital sowie den gemeinnützigen Stiftungszweck und die begünstigte(n) Einrichtung(en) legt der Stifter selbst fest. Seit Gründung wurden unter dem Dach der Stiftergemeinschaft bereits 37 Stiftungen errichtet.

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