Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

Bilfinger SE

Managementansatz / Konzept
Wirtschaft und Gesellschaft beeinflussen sich gegenseitig. Als Unternehmen profitieren wir von guten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen: einem starken Bildungssystem, stabilen politischen Prozessen, einer lebenswerten Umwelt und sozialem Gleichgewicht. Aus diesen Gründen sehen wir es als wesentlich an, Beiträge zur Herstellung bzw. zum Erhalt guter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu leisten.

Für uns sind Corporate-Citizenship-Aktivitäten aber auch wichtige Maßnahmen, um unsere Bekanntheit zu erhöhen, unsere Reputation zu beeinflussen und mit denjenigen Stakeholder-Gruppen, mit denen wir nicht regelmäßig kommunizieren, Dialogmöglichkeiten zu schaffen. Zu den Zielen unseres gesellschaftlichen Engagements zählen darüber hinaus eine höhere Mitarbeiterbindung und die Gewinnung motivierter Leistungsträger. Daher erhoffen wir uns von unserem gesellschaftlichen Engagement auch Impulse und Ideen für unsere unternehmerischen Aktivitäten.

Unsere weltweite Spenden- und Sponsoring-Strategie haben wir 2017 neu ausgerichtet und die Kriterien für die Vergabe von Spenden sowie die Vereinbarung von Sponsoring-Aktivitäten für alle unsere Unternehmenseinheiten per Konzernrichtlinie verbindlich festgeschrieben. Wir nehmen Spenden- und Sponsoring-Aktivitäten ausschließlich in den Bereichen Bildung, Gesellschaft-Soziales-Umwelt sowie Sport vor. Untersagt sind Spenden und Sponsoring-Aktivitäten, die sich an politische Organisationen oder Parteien jeder Art, an Einzelpersonen oder an kommerzielle oder gewinnorientierte Organisationen richten. Finanzielle Beträge, die im Rahmen von Spenden oder Sponsoring-Aktivitäten gewährt werden, dürfen weder auf private Konten eingezahlt noch in bar übergeben werden.

Sämtliche Spenden und Sponsorings, die von unseren Unternehmenseinheiten initiiert werden, erfordern eine vorherige Genehmigung durch den Head of Corporate Communications & Public Affairs der Bilfinger SE. Dieser bewertet die Vereinbarkeit der beantragten Spende bzw. des beantragten Sponsorings mit unserer Spenden- und Sponsoring-Strategie und bindet gegebenenfalls den Bereich Corporate Compliance in die Entscheidung ein. Wir prüfen die Reputation und Integrität jedes Spendenempfängers und beachten dabei die Vorgaben unserer Drittparteienrichtlinie. Je nach Höhe sind darüber hinaus Genehmigungen des Top-Managements der Division, des Vorstandsvorsitzenden bzw. des Gesamtvorstands einzuholen.

Die Geschäftsbücher und Unterlagen für jede gewährte Spende bzw. jedes Sponsoring führt die jeweilige Konzerngesellschaft. Alle genehmigten Spenden und Sponsorings erfasst die Abteilung Corporate Communications & Public Affairs, die regelmäßige Prüfungen vornimmt und dem Vorstandsvorsitzenden quartalsweise über sämtliche bis zum Berichtsdatum genehmigten Spenden und Sponsoring-Leistungen berichtet. 2017 wurde ein neuer standardisierter Prozess entwickelt, der durch die Überprüfung der Marketing-Abteilung des Bereichs Corporate Communications & Public Affairs sicherstellt, dass alle Spenden- und Sponsoring-Aktivitäten der Unternehmensstrategie entsprechen.

2017 beliefen sich unsere Spenden und Sponsoring-Aktivitäten auf einen Gesamtwert von 318.595 Euro.

Wesentliche Risiken
Corporate-Citizenship-Aktivitäten können die Reputation einer Organisation sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. Außerdem gehen mit Spenden- und Sponsoring-Aktivitäten Korruptionsrisiken einher. Mit unserer Konzernrichtlinie „Spenden für gemeinnützige Zwecke und Sponsoring“ haben wir umfassende Maßnahmen getroffen, um mögliche Risiken, die aus unserem gesellschaftlichen Engagement für uns und andere entstehen können, zu minimieren.

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Provinzial Rheinland Versicherungen

„Die Geschäfte der Provinzial sind nach kaufmännischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des Gemeinwohls zu führen.“

Diesen Grundsatz hat die Provinzial Rheinland in ihrer Satzung verankert. Deshalb nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr, sich in dem Geschäftsgebiet, in dem Kunden und Mitarbeiter leben, auch zu engagieren mit dem Ziel, soziale Strukturen zu erhalten und zu fördern. Die Unterstützung von kulturellen und sozialen Projekten zählt für die Provinzial Rheinland immer schon zu den wesentlichen Aufgaben ihres Engagements. Ein Schwerpunkt des Gemeinwohlkonzeptes ist dabei die Förderung von sozialen und kulturellen Projekten in Düsseldorf. Hier hat das Unternehmen seit 1875 seinen Standort und zählt zu den großen Unternehmen in der Landeshauptstadt. Es ist nicht vorgesehen, weitere Ziele für das Gemeinwesen zu formulieren.  

Das Ziel, ein strategisches Sponsoringkonzept bis Ende 2019 zu erstellen, ist erreicht worden. Mit Hilfe eines Antragsformulars werden bestimmte Kriterien abgefragt, so dass die Historie des Engagements erkennbar ist. Darüber hinaus ist festgelegt worden, ab welchem Betrag ein Vertrag vorliegen muss. Hierbei sichert ein Vier-Augen-Unterschriften-System eine präventive Kontrolle ab. Eine immer aktuell gehaltene Liste mit dem Status der einzelnen Sponsoringprojekte zeigt jederzeit den Stand der Aktionen.
Das Maßnahmenprogramm umfasst nach wie vor die nachfolgenden Kriterien.
 

Unser Maßnahmenprogramm:

•  Sponsoringkonzept und Spendenwesen mit regionalem Fokus
•  Satzungsgemäße Unterstützung der regionalen Feuerwehren
•  Die 2002 gegründete Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland unterstützt zahlreiche soziale und
   kulturelle Projekte im Geschäftsgebiet.

•  Langjährige ehrenamtliche und gemeinnützige Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinnützigen
   Werkstätten der Region.

•  Der Arbeitskreis „ProEhrenamt“ plant und motiviert die Belegschaft, ehrenamtlich und freiwillig durch
   persönliches und fachliches Engagement an Ehrenamts-Aktionen teilzunehmen. Dazu gibt es eine interne
   Freiwilligenbörse, in der die Aktionen beschrieben und terminiert werden. Durch einen eigens einge-
   richteten Mail-Briefkasten können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anmelden.

Unterstützt werden hierdurch verschiedenste Zielgruppen wie zum Beispiel Kinder, Jugendliche, Senioren und Bedürftige. Auch Umweltaktionen gehören dazu. Finanziell wird dies durch das Unternehmen gefördert.


Seit 1836 unterstützt und fördert die Provinzial Rheinland in vielfältiger Weise die Kunst- und Kulturlandschaft im Rheinland. In den letzten 20 Jahren hat das Unternehmen mit dem Aufbau einer Sammlung internationaler Gegenwartskunst sowie der Entwicklung einer innovativen Förderreihe für rheinische Museen weitere Meilensteine gesetzt.

Bis heute liegt der Fokus der unternehmerischen Förderung auf jungen Nachwuchskünstlern, die u.a. durch jährliche Sammlungszukäufe erfolgt. Speziell für Künstler der eigenen Kunstsammlung bietet die Provinzial Rheinland zudem eine Katalog- und Ausstellungsförderung an.

Darüber hinaus hat das Unternehmen 2018 ein Kunst-Stipendium ins Leben gerufen, welches sich an Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf richtet. Das mit 12.000 Euro dotierte Stipendium hilft jungen begabten Künstlern, ihre Arbeit auch nach Verlassen der Kunstakademie ohne finanzielle Zwänge weiterzuentwickeln und ihnen den Übergang ins Arbeitsleben zu erleichtern.

•  Kooperation mit einem gemeinnützigen Integrationsunternehmen im Bereich der IT.

Mit dem Engagement wird erreicht, dass wichtige Stakeholder bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden (z. B. Feuerwehren, soziale Einrichtungen, Sportvereine etc.). Diese Maßnahmen sind wichtige Treiber der Öffentlichkeitsarbeit und Reputation für das Unternehmen und spiegeln sich in der Medienberichterstattung über das Unternehmen regelmäßig wider.

Die Provinzial Rheinland unterliegt als ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigtes Institut einer Vielzahl von regulatorischen und gesetzgeberischen Anforderungen. Unternehmerische Risiken, die sich auf die Stabilität des Finanzsektors auswirken könnten und die damit für Kunden und Gemeinwesen von ganz wesentlicher Bedeutung sind, werden aufgrund von Regelwerken wie vor allem Solvency II durch das Unternehmen laufend beobachtet. Quartärliche Berichte dazu werden durch die BaFin regelmäßig überprüft.

Ansonsten sehen wir aus unserer Geschäftstätigkeit keine weiteren wesentlichen Risiken für das Gemeinwesen.

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Gigaset AG

Gigaset unterhält keine wesentlichen Aktivitäten hinsichtlich eines gesonderten Beitrags zum Gemeinwesen in den verschiedenen Geschäftsregionen, in denen die Gesellschaft tätig ist. Das Unternehmen setzt sich damit nicht gesondert für kulturelle Projekte ein und ist auch nicht in Form einer Unterstützung der Mitarbeiter im Rahmen von Corporate Volunteering aktiv. Am größten Standort der Gigaset in Bocholt, Deutschland, engagiert sich das Unternehmen seit 2017 verstärkt lokal. Der ansässige Fußball-Verein 1. FC Bocholt wird in Form von Banden- und Trikotsponsoring unterstützt; verschiedene lokale Eventformate wie Weihnachtsmärkte oder die Kirmes werden ebenfalls werblich unterstützt.

Grund für die insgesamt zurückhaltenden Aktivitäten des Unternehmens ist die wirtschaftliche Situation, die das Unternehmen seit 2012 vor große Herausforderungen stellt. Während der letzten Jahre war in Form mehrerer Restrukturierungswellen ein tiefgreifender Umbau der Gesellschaft notwendig, der auch personelle Konsequenzen beinhaltete. Trotz positiver Tendenzen befindet sich das Unternehmen immer noch in einem herausfordernden Umfeld und sieht sich – auch mit Blick auf seine Aktionäre – vor allem der Wirtschaftlichkeit verpflichtet.

Die größte Verantwortung des Unternehmens besteht unverändert gegenüber den Mitarbeitern und deren Arbeitsplatzsicherung.
Aufgrund der Fokussierung auf das Kerngeschäft im Interesse der Mitarbeiter wurde auch keine gesonderte Risikoanalyse in diesem Bereich durchgeführt. 

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Markus Glöckner Natursteine

Wir sind sowohl persönlich, als auch betrieblich in die Gemeinde und die Region gut eingebunden. Die Teilnahme und die Mitarbeit in den sehr unterschiedlichen Gruppen unserer Gemeinde sind über lange Jahre gewachsen. Zudem wollen wir gezielt mit ausgewählten saarländischen Initiativen (z.B. Netzwerk Entwicklungspolitik) zusammenarbeiten. Wir wollen die Durchführung bestimmter Maßnahmen an unsere MitarbeiterInnen und Auszubildenden übertragen und somit gleichzeitig die eigenverantwortliche Projektarbeit und das Selbstbewusstsein fördern.

Zu unserem Engagement zählen:

Verbandsarbeit: Vorsitz der Saarländischen Stein- und Holzbildhauerinnung

Gemeinde- und Vereinsarbeit: z.B. TV Hangard, Karnevalsverein Hangard, AG „Neunkircher Messe“ (Ausstellervertretung), Vorstandsarbeit „Unternehmerfrauen im Handwerk“, aktive Mitarbeit bei Handwerk mit Verantwortung e.V.

Engagement für Ausbildung: Leitung des Prüfungsausschusses für Steinmetzgesellen, Teilnahme als saarl. Delegierter im Arbeitskreis für Ausbildungsfragen, Bereitstellung von Praktikums-, Ausbildungs- und Arbeitsplätzen, Unterstützung Studierender bei Abschlussarbeiten, Teilnahme an Berufsinformationstagen an Schulen (ALWIS https://www.alwis-saarland.de/projekte/bi-tage/)

Best Practise: Vorträge und Präsentationen bei Arbeitskreisen der saar.is, der Handwerkskammer, bei Verbänden und Initiativen, bei Netzwerkpartnern

Informationsveranstaltungen: Kundenworkshops, Betriebsführungen

Schaffung regionaler Netzwerke: bevorzugte Beauftragung von lokalen Unternehmen

Zeit-, Sach- und Geldspenden, Sponsoring

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Kreissparkasse Heinsberg

Bewertung von Risiken im Bereich Sozialbelange
Der regelmäßige Austausch über soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte in der Geschäftspolitik ist das wirksamste Instrument, um zu überprüfen, ob die gesetzten Ziele und Maßnahmen des Nachhaltigkeitsprogramms ausreichen bzw. ob sie gegebenenfalls optimiert werden müssen. Als Sparkasse sind wir flächendeckend in der Region präsent, sind ein verlässlicher Finanzpartner für Menschen aller Einkommensklassen und fördern soziale Strukturen. Vor diesem Hintergrund sehen wir keine wesentlichen Risiken mit Blick auf soziale Belange.

Beitrag zum Gemeinwesen

Als gemeinwohlorientiertes kommunal verankertes Kreditinstitut ist es unsere Aufgabe, die Entwicklung der Region zu fördern. Dieser öffentliche Auftrag ist Bestandteil unserer Geschäftsstrategie, in deren Rahmen der Vorstand die Ziele für das gesellschaftliche Engagement der Kreissparkasse Heinsberg definiert. Auf dieser Grundlage fördern wir die wirtschaftlichen, sozialen und auch ökologischen Bedingungen in der Region durch eigene Initiativen. Unsere übergeordneten Zielsetzungen sind dabei die Stärkung der Teilhabe an nachhaltigem Wohlstand und die Erhöhung der frei zugänglichen Lebensqualität für alle Menschen. Die operative Steuerung und Überprüfung der gemeinwohlorientierten Aktivitäten sowie ihre Anpassung an aktuelle Bedarfe erfolgt durch die Fachbereiche im Rahmen der Regelprozesse. 

Nur wenn es dem Kreis Heinsberg gut geht, können wir als regional verankertes Kreditinstitut erfolgreich sein. Die Geschäftstätigkeit der Kreissparkasse Heinsberg sowie auch die daraus erwirtschafteten Erträge kommen der Gesellschaft zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft haben wir 2018 eine Wertschöpfung von rund 44,8 Mio. Euro im Kreis Heinsberg realisiert. Dabei konnten wir eine Ausschüttung in Höhe von 1 Mio. Euro an den Kreis Heinsberg und die Stadt Erkelenz vornehmen.

Darüber hinaus haben wir insgesamt 1,73 Mio. Euro für eine Vielzahl gesellschaftlicher Anliegen und Projekte bereitgestellt: Der Erfolg unserer Geschäftstätigkeit ermöglicht uns beispielsweise die verlässliche Förderung von sozialen Einrichtungen und Projekten sowie Bildungsangeboten, für die wir im vergangenen Jahr über 700.000 Euro zur Verfügung stellten. Ein weiterer Schwerpunkt unseres Engagements bildete die Kulturförderung – mit mehr als 672.000 Euro unterstützten wir Museen, Kulturangebote und -veranstaltungen mit überregionaler Anziehungskraft. Für Projekte im Bereich Umwelt- und Naturschutz stellten wir 110.000 Euro zur Verfügung. Auch Breitensportvereine fördern wir verlässlich durch finanzielle Zuschüsse, insgesamt stellten wir für den Breitensport Fördermittel in Höhe von rund 143.000 Euro zur Verfügung. Projekte im Bereich Forschung, Wirtschaft und Wissenschaft unterstützten wir zudem mit mehr als 95.000 Euro.



Finanzwirtschaftliche Grundversorgung für wirtschaftlich schwächere Privatpersonen
Als Sparkasse machen wir es den Menschen einfach, ihr Leben besser zu gestalten. Mehr als 95.700 Girokonten von Privatkunden werden bei uns geführt. Wir ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Privatpersonen die aktive Teilnahme am Wirtschaftsleben. So führten wir im Jahr 2018 10.551 guthabenbasierte Basiskonten.

Zugang zu Finanzdienstleistungen
Die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für alle Menschen und Unternehmen in der Region ist Teil unseres gesetzlichen Auftrags, den wir umfassend erfüllen. Wir bieten hochwertige Leistungen zu marktgerechten Preisen und sind mit 39 Filialen und Beratungscentern überall im Geschäftsgebiet für unsere Kundinnen und Kunden erreichbar. In unseren 12 SB-Filialen sowie an weiteren Standorten, wie zum Beispiel an Tankstellen und Supermärkten, stehen moderne Geräte zur Selbstbedienung bereit. Insgesamt ergänzen 51 Geldautomaten, 28 Ein- und Auszahlungsautomaten sowie 85 Kontoauszugsdrucker und Selbstbedienungsterminals unser Angebot an Finanzdienstleistungen.

Die Nutzung der digitalen Zugangswege zur Kreissparkasse Heinsberg ist auch im vergangenen Jahr gestiegen. Rund 59.000 und damit mehr als die Hälfte unserer Kundinnen und Kunden haben ihr Konto für das Online-Banking freigeschaltet. Unsere moderne Internet-Filiale ist ein wichtiger Kontaktpunkt für unsere Kunden.

2018 nutzten fast 23.000 Kundinnen und Kunden die Sparkassen-Apps, über die wir auch moderne Funktionalitäten wie „Kwitt“ und die „Fotoüberweisung“ bereitstellen. Mit „Kwitt“ lassen sich zum Beispiel kleinere Geldbeträge schnell und einfach zwischen zwei Smartphones transferieren.

Angesichts der veränderten Nutzungsgewohnheiten unserer Kundinnen und  Kunden haben wir im vergangenen Jahr die Leistungen unseres eigenen Service-Centers ebenfalls erweitert. Dort beraten aktuell 24 Kolleginnen und Kollegen telefonisch. Im vergangenen Jahr erfüllten sie in über 185.850 (Vorjahr: ca. 153.000) Telefongesprächen und rund 1.625 (Vorjahr: ca. 1.200) Chats die Anliegen unserer Kundschaft.

Der Informationsaustausch über digitale Kanäle mit mobilen Endgeräten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Daher hat die Kreissparkasse Heinsberg seit Mai 2019 für ihre Kundschaft den beliebten Messenger "WhatsApp" in ihr Angebot integriert. Allgemeine Auskünfte werden montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr über "WhatsApp" beantwortet.


Räumliche Nähe und digitale Zugänge
Anzahl
Filialen (personenbesetzt)39
Fahrbare Filialen0
SB-Filialen12
SB-Geräte (Kontoauszugsdrucker, Kontoserviceterminals)85
Geldausgabeautomaten51
Ein- und Auszahlungsautomaten28
Nutzer/-innen Online-/Mobile Banking59.126
Nutzer/-innen der Sparkassen-Apps22.813


Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
Unsere Produkte und Dienstleistungen machen wir für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich. Dabei erweitern wir schrittweise unsere barrierefreien Bankdienstleistungen, beispielsweise haben inzwischen 37 unserer insgesamt 39 Filialen einen barrierefreien Zugang. 

Alle Geldautomaten sind inzwischen mit tastbaren Hilfen ausgestattet. Für dieses Engagement ist die Kreissparkasse Heinsberg ausgezeichnet worden: Die Hauptstelle in Erkelenz sowie die Filialen in Gangelt, Geilenkirchen und Heinsberg erhielten 2017 das  „Barrierefrei-Siegel“ der von den fünf Teilhabekreisen initiierten Aktion „Barrierefrei – wir sind dabei“. Darauf sind wir stolz und sehen dies als weiteren Ansporn für unser Engagement.

Um die erfolgreiche Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in unsere Gesellschaft und in das Wirtschaftsleben zu unterstützen, bieten wir Online-Banking und Informationsmaterialien in englischer und türkischer Sprache an.

Barrierefreiheit in der Sparkasse
Anzahl
Ganz oder teilweise barrierefreie Standorte mit Geldausgabeautomaten51
Davon: rollstuhlgerecht0
Davon: sehbehindertenunterstützend15
Davon: rollstuhlgerecht und sehbehindertenunterstützend36

Zum DNK-Profil

Vergleichen

Kennen Sie die Funktion bereits? Mit der DNK-Datenbank können Sie die Antworten verschiedener Anwender gegenüberstellen und lesen was Unternehmen zu einzelnen Kriterien und Leistungsindikatoren berichten. Weitere Informationen