Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

INTER Versicherungsgruppe

Soziales Engagement:
Tief verwurzelt in der Metropolregion Rhein-Neckar ist die INTER mit ihrem Hauptsitz in Mannheim. Als wichtiger Arbeitgeber der Region liegt uns die umgebende Gesellschaft sehr am Herzen. Die Unterstützung des Leistungs- und Breitensports sowie die Wissenschaftsförderung sind der Kern unserer Sponsoring-Strategie. Im Berichtsjahr 2017 bestand das Ziel darin, unsere Spendenausgaben zentral zu erfassen. Bis 2019 wollen wir unsere Sponsoring-Aktivitäten weiter ausbauen und den Bereich Nachhaltigkeit stärker miteinbeziehen (z. B. Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V.). Entsprechende Ziele und Kennzahlen sind im Kapitel 3 (Ziele) dargestellt. Diese werden im Rahmen der unterjährigen Informationen durch den CSR-Beauftragten an den Vorstand berichtet.

Ausführliche Darstellungen zu unserem Risikomanagement, was auch für Sozialbelange gilt, sind Bestandteil der Geschäftsberichte und der Berichte über Solvabilität und Finanzlage, die über die Homepage www.inter.de einsehbar sind. Zur Vermeidung von Risiken, die mit der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung einhergehen, etabliert die INTER 2018 ein CSR-Management-System. Dieses ist Vorstand Michael Schillinger zugeordnet. Die Zuständigen werden für Risiken im Kontext mit CSR sensibilisiert. Es ist vorgesehen, die relevanten Risiken zukünftig auch in der INTER Risikomanagement-Software zu erfassen. Wir wollen diesen Risiken weiterhin entgegenwirken, indem wir unsere Stakeholder im Zuge der CSR-Kommunikation transparent informieren und ihnen aufzeigen, dass sich gewinnorientiertes Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme nicht ausschließen. Exemplarisch geben wir daher in Folge Einblicke in unsere Förderaktivitäten.

Adler Mannheim
Seit 2008 ist die INTER Partner der Mannheimer Adler. Die INTER wirbt u. a. auf der Rückseite des Adler-Trikots, auf TV-Banden, mit Videowürfel- und Fascia-Spots sowie mit Anzeigen in den Adler- und SAP-Arena-Printmedien. Daneben profitieren auch die Fans in der Region von der Kooperation: Gastauftritte und Autogrammstunden der Adler sorgten beispielsweise auf dem Mannheimer Maimarkt für regen Andrang. Auch in Zukunft wird es eine Reihe gemeinsamer Events zum Vorteil aller Adler-Fans geben. 2 Adler-Dauerkartenbesitzer bekommen darüber hinaus das Geld für ihre Tickets von der INTER zurück. Die INTER unterstützt auch den Verein Adler helfen Menschen e.V. seit Jahren.

ASV Köln
Seit Herbst 2016 ist die INTER exklusiver Sponsor des über 5.000 Mitglieder starken ASV Köln in der Branche „Versicherungen“. Der ASV genießt als Breitensport-Verein einen hervorragenden Ruf. Bereits seit Sommer 2014 unterstützen wir die iPhone/Android App „defi köln“ – ein Gemeinschaftsprojekt des ASV Köln und des Fördervereines des Herzzentrums der Uniklinik Köln. Mit dieser App kann man sich im Notfall alle Defibrillatoren (Defis) im Großraum Köln anzeigen lassen. 

Tarikus und Destas Kinderbildungsprojekt
Tarikus und Destas Kinderbildungsprojekt durch Tennisförderung (TDKET) ist eine in Addis Abeba, Äthiopien, agierende Non-Profit-Organisation, die Kinder durch das Medium Tennis an Bildung heranführt und ihnen dadurch neue Perspektiven im Leben eröffnen möchte. Die Aufgabe des Projekts ist es, ein New-Leadership-System umzusetzen, was bedeutet, Kindern soziales „Know-How“ zu vermitteln, welches von ihnen wiederum in ihr eigenes Land zurückgegeben wird. Die INTER unterstützt das Projekt regelmäßig mit Schreibmaterialien (Blöcke und Stifte). Einen Eindruck haben wir im Film festgehalten.

Im Rahmen der CSR-Berichterstattung haben wir erstmals Kennzahlen für unsere Spenden- und Förderausgaben erhoben. Wir spendeten im Jahr 2017 u.a. für gemeinnützige Zwecke:

- Sportkreis Mannheim bei „Sport und Spiel am Wasserturm“, 2.500 €
- Adler helfen Menschen e.V., 2.500 €
- Ärzte ohne Grenzen, 7.500 €
- Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein, 1.000 €
- Rheinpfalz-Aktion 72, 1.500 €
- RNZ-Weihnachtsaktion, 1.500 €
- MM-Hilfsverein „Wir wollen helfen“, 10.000 € 

Corporate Volunteering:
Auch unsere Mitarbeiter gehen ihrer sozialen Verantwortung nach. So radelten und liefen die INTER-Mitarbeiter im Rahmen der Aktion „Bewegen bringt Segen“ über zwei Monate lang für den guten Zweck. Jeder Kilometer zählte, sodass am Ende insgesamt 10.000 € an den MM-Hilfsverein „Wir wollen helfen“ gespendet werden konnten. Die Aktion „Merk’s dir: Sei fair“ kommt direkt dem Engagement unserer Mitarbeiter zugute, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche einsetzen – sei es in Vereinen oder Initiativen. Zusätzlich fand vom 10.- 24.8.2017 eine Typisierungsaktion in der Direktion in Mannheim statt, bei der 208 neue potentielle Stammzellenspender gewonnen wurden.

„Wir nehmen unsere Sozialverantwortung nach innen und nach außen wahr“: Was sich die INTER in ihrem Leitbild auf die Fahnen schreibt, hat auch in der Ausbildung besonderes Gewicht. 2017 bekamen unsere Azubis daher die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Projekts sozial zu engagieren. In Kooperation mit dem Kinderheim Wespinstift in Mannheim organisierten, planten und gestalteten unsere Azubis ein dreitägiges Programm mit Grillfest, Besuch des Holiday-Parks und Reise zum Felsenmeer im Odenwald. Unsere Azubis verbrachten – zur Freude aller – viel Zeit mit den Kindern. Die Resonanz war derart positiv, dass wir die Kooperation mit dem Kinderheim auch in Zukunft beibehalten. Zusätzlich zu einer „Sozialen Woche“ im Sommer planen unsere Azubis eine Aktion zu Weihnachten. Mit Projekten wie diesen stellt die INTER neben Fachwissen verstärkt auch soziale Kompetenzen wie z.B. Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Solidarität und Gerechtigkeitssinn in den Fokus der Ausbildung.

Kooperationen:
Neben unseren Kooperationen im Bereich Sport unterstützen wir auch die Bereiche Bildung und Kultur. 

Jährlich vergibt die INTER als Sponsor gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Deutschland und den Junioren des Handwerks das Ausbildungs-Ass, einen Preis für vorbildliche Ausbildungsinitiativen, der mit 15.000 € dotiert ist. Im Jahr 2016 feierte das Ausbildungs-Ass bereits sein 20-jähriges Jubiläum.

Die Bausparkasse Mainz konzipierte den BKM City Finder, mit dem für alle deutschen Städte bis zu 10 Gesundheitswerte abgefragt werden können. Den Lehrstuhl Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim unterstützt die INTER bis zum Jahr 2021 mit 1.000 € jährlich; zusätzlich vergibt sie 2 Deutschland-Stipendien. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erhält von uns 4.000 € pro Jahr.

Mithilfe von LU-Linguistische Unternehmenskommunikation nahm die INTER eine CSR-Analyse vor, auf Basis derer der INTER-Fairness-Report 2017 erstellt wurde. 

Regionale Kulturprojekte:
Die INTER unterstützt die Aktion „Klassik zum Kinopreis“ der Bürgerstiftung Ludwighafen und ist Fördermitglied im Luisenpark Mannheim. Als Gesellschafter des Stadtmarketings Mannheim unterstützt die INTER die Kampagne DAS GIBT DIR MANNHEIM und die Nacht der Unternehmen.

In Köln wurde 2017 das SmartHub InsurLab gegründet, an dem wir uns mit 30.000 € beteiligen, um durch die Zusammenarbeit mit Start-ups neue Ideen in unser Geschäft zu bringen.

Weitere Mitgliedschaften bestehen in folgenden Verbänden:

Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) Südwest e.V.
Cybersicherheitsrat Deutschland
Förderkreis für die Institutionen für Versicherungswissenschaft 
Förderkreis für die Kunsthalle Mannheim
Förderkreis Wissenschaft und Praxis am ZEW Mannheim
Förderverein deutsches Versicherungsmuseum
Förderverein Freunde des Luisenparks
Freunde der Universität Mannheim
Freundeskreis der Berufsakademie Mannheim
Gesellschaft der Freunde Universität Heidelberg e.V.
Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern
Kreisverkehrswacht Mannheim e.V.
Sportregion Rhein-Neckar e.V.
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Verein der Freunde und Förderer der Friedrich-List-Schule Mannheim
Verein zur Förderung der Versicherungswirtschaft Universität Mannheim
Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar

Bei den Mitgliedsbeiträgen zu diesen Vereinen und Verbänden handelt es sich um keine wesentlichen Zahlungen in Relation zu unserem Geschäftsergebnis. 

 

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Steinbeis Papier GmbH

Regelmäßige Beiträge zum Gemeinwesen der eigenen Region sind für STP selbstverständlich. So werden Schulen und Kindergärten auf freiwilliger Basis finanziell und durch Sachspenden gefördert. Des Weiteren werden kulturelle Veranstaltungen wie z.B. das Schleswig-Holstein Musikfestival und lokale Theatergruppen sowie regionale Sportvereine und Events unterstüzt. (Detaillierte Informationen über die verschiedenen Föderprogramme sind auf Anfrage verfügbar)

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt

Bei Modernisierungsmaßnahmen und Serviceangeboten ist es für die Unternehmensgruppe zentral, alle Lebensphasen der Bewohner abzubilden. Sie hat den Anspruch, die Quartiere bedarfsgerecht für Familien mit Kindern ebenso wie für die älteren Bewohner und mobil eingeschränkte Menschen zu gestalten. Ziel ist es auch, eine höhere Identifikation der Bewohnermit ihrem Quartier zu schaffen.  Für das Sozialmanagement in den Quartieren, welches Mieterveranstaltungen, Mieterberatung, Konfliktvermittlung, Kinder- und Jugendarbeit sowie Quartiersarbeit umfasst, stellt die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt jährlich rund 1,1 Millionen Euro zur Verfügung. Dieses ist im Vergleich zu 2016 (750.000) deutlich gestiegen. Dabei werden die Personalkosten nicht berücksichtigt.

Damit Mieter auch im Alter möglichst lange in der vertrauten Wohnung leben können, bietet das Wohn-Service-Team der Unternehmensgruppe viele haushaltsnahe Dienstleistungen kostenfrei oder zu günstigen Preisen. Darunter fallen Einkaufshilfen sowie Hol- und Bringdienste für ältere und behinderte Bewohner, handwerkliche Hilfsdienste oder Übernahme von Reinigungspflichten und Wäschepflege. Dafür wendet die Unternehmensgruppe jährlich rund 250.000 Euro auf. Rund 35.000 Wohneinheiten in 20 Gemeinden Hessens, also mehr als die Hälfte des Gesamtbestandes der Unternehmensgruppe, haben 2017 die Dienste genutzt, die von 140 Beschäftigten erbracht werden. Das an zahlreichen Einsatzorten präsente Dienstleistungsangebot wird auch in Zukunft exklusiv in Wohnanlagen der Unternehmensgruppe angeboten und soll bis 2019 auf alle größeren Standorte in Süd-, Mittel- und Nordhessen ausgeweitet werden.

Der Unternehmensbereich Stadtentwicklung hat im Berichtsjahr 2017 in 125 Kommunen 197 Projekte begleitet. Je nach Entwicklungsschwerpunkt unterstützt die ProjektStadt Kommunen bei der Einwerbung von Fördermitteln aus den Programmen: Aktive Kernbereiche, Stadtumbau in Hessen und Stadtumbau Ost, Soziale Stadt und Städtebaulicher Denkmalschutz. 

Daneben prägt die Unternehmensgruppe das Gemeinwesen, indem zusammen mit dem Wohnungsamt Frankfurt alle zwei Monate Möglichkeiten zur adäquaten Bereitstellung von Wohnraum für Personen, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind, geprüft wird. Im Mittelpunkt stehen dabei Menschen, die aufgrund besonderer Lebensumstände ihre Wohnung verloren haben. 2017 stellte die Unternehmensgruppe für 12 Personen in 8 Haushalten Wohnraum bereit.

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Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH)

Mit ihrem gesellschaftlichen Engagement trägt die IB.SH auch jenseits ihres Kerngeschäfts zum Gemeinwesen bei, macht den Fördergedanken auf einer weiteren Ebene sichtbar und unterstreicht ihre Funktion als landesweit agierendes, verantwortungsvoll handelndes Förderinstitut. Das Engagement ist vielfältig: Die IB.SH fördert regelmäßig Kunst und Kultur, Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft in Schleswig-Holstein. Der strategische Rahmen und die Schwerpunkte werden dabei durch die Unternehmensführung vorgegeben und die einzelnen Maßnahmen durch den Vorstand beschlossen.

Für die Gemeinwesen-Aktivitäten der IB.SH ist ein Konzept vorhanden. Als Förderbank ist die IB.SH neben der Förderung vor allem mit Sponsoring aktiv. Ein Schwerpunkt bzw. Ziel des Sponsorings liegt auf der kontinuierlichen Nachwuchsförderung, denn qualifizierter Nachwuchs ist eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg Schleswig-Holsteins. Nachwuchsförderung passt zum Förderauftrag der IB.SH: Nachwuchsförderung unterstützt die Mission der Bank „aus eigener Ertragskraft für Wachstum, Fortschritt und dauerhaft gute Lebensbedingungen in Schleswig-Holstein“ tätig sein zu wollen. Um den Partner-Projekten nachhaltiges Wirtschaften zu ermöglichen, sind die Sponsoring-Aktivitäten der Bank nach Möglichkeit mittelfristig angelegt.

Ein Schwerpunkt liegt auf der Nachwuchsförderung, denn qualifizierter Nachwuchs ist eine wesentliche Grundlage für den dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg Schleswig-Holsteins. Nachwuchsförderung passt zum Förderauftrag der IB.SH: Nachwuchsförderung unterstützt die Mission der Bank „aus eigener Ertragskraft für Wachstum, Fortschritt und dauerhaft gute Lebensbedingungen in Schleswig-Holstein“ tätig sein zu wollen.

Hier eine Auswahl der Projekte, die die IB.SH unterstützt hat:
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs Schleswig-Holstein 2018 erhielt der Doktorand Alwin Reinhardt für seine Konstruktion eines neuartigen Radarsensors, der Menge, Größe und Geschwindigkeit von Kleinstpartikeln in Rauch und Luftströmungen kontaktlos messen kann, den 1. Preis – verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.
Gemeinsam mit dem Bauernverband Schleswig-Holstein e.V. zeichnete die IB.SH die Prall & Marxen GbR aus Gettorf als vorbildlichen Ausbildungsbetrieb in der Landwirtschaft aus.
Und einmal mehr vergab die IB.SH auch den IB.SH-JazzAward: Mit diesem Preis, der 2018 am Rande des Festivals JazzBaltica an den Gitarristen David Grabowski verliehen wurde, soll die Karriere junger Musiker gepuscht werden.Seit vielen Jahren ist das Literaturhaus Schleswig-Holstein Partner der IB.SH – erneut standen junge Leser und Nachwuchsautoren im Fokus der gemeinsamen Aktivitäten.
Und für die Produktion des IB.SH-Kunstkalenders arbeitete die Förderbank auch im Jahr 2018 mit Studierenden der Muthesius-Kunsthochschule Kiel zusammen.
Im Rahmen der Special Olympics 2018 in Kiel sponserte die IB.SH nicht nur den Aktionstag „Familien mit an Bord“, sondern entsandte erstmals auch Beschäftigte als „Corporate Volunteers“", die die gesamte Veranstaltungswoche über als Helfer bei den Sportwettkämpfen unterstützten.
Im Jahr 2018 hat die IB.SH erstmalig den IB.SH Nachwuchspreis im Rahmen des Wettbewerbs „Nachhaltigkeitspreis Schleswig-Holstein 2019“ ausgelobt. Im April 2019 wird durch den in Höhe von 1.000 Euro dotierten IB.SH Nachwuchspreis ein junges Projekt gewürdigt.

In erster Linie geht die IB.SH Sponsoring-Partnerschaften ein. Zunehmend initiiert sie aber auch eigene Projekte, wie den IB.SH-Unternehmerinnenpreis, der im Jahr 2017 erstmalig ausgelobt wurde. Im Jahr 2019 soll der Preis neuerlich vergeben werden. Um eine nachhaltige Aufmerksamkeit für den Preis zu erreichen, initiierte die IB.SH im Sommer 2018 ein neues Vortrags- und Netzwerkformat, das IB.SH-Unternehmerinnenforum. Dort motivierte Vorzeige-Sportlerin Heike Henkel Gründerinnen, Unternehmerinnen und Multiplikatoren zu selbstbewusstem Handeln.

Mit der Online-Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH verfügt die IB.SH seit März 2015 über ein in Schleswig-Holstein einmaliges Instrument, zahlreiche weitere gemeinnützige Anliegen in Schleswig-Holstein unterstützen zu können. Die Plattform ist für die unterschiedlichsten Themen und Zielgruppen offen. Bis Ende 2018 wurden so insgesamt rund 460.000 € an 219 gemeinnützige Projekte aus den Bereichen Kultur, Bildung, Miteinander und Hilfe, Gesundheit, Tiere, Umwelt und Sport ausgezahlt.
Der Premiumpartner Sparkassen- und Giroverband SH ermöglicht durch die Übernahme der Transaktionskosten eine gänzlich kostenlose Nutzung der Spendenplattform für die Projektstarterinnen und Projektstarter. Ergänzend zu der kostenlosen Beratung und den kostenlos zur Verfügung gestellten Werbemitteln stellt dies eine willkommene Entlastung für die gemeinnützigen Institutionen dar. Durch kleinere Weiterentwicklungen wurde die Nutzerfreundlichkeit der Plattform verbessert, sodass sie nun auch für weniger technisch Versierte intuitiv zu bedienen ist. Um den Bekanntheitsgrad der Spendenplattform weiter zu steigern, wurde Ende 2018 mit Unterstützung des Partners Ströer Deutsche Städte Medien GmbH in ganz Schleswig-Holstein flächendeckend Plakatwerbung geschaltet. Ein landesweites Spendenprojekt zugunsten des MusiculumMobils diente als Aufhänger, um noch mehr Aufmerksamkeit für WIR BEWEGEN.SH zu wecken.

Unterstützt durch den Personalrat können sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für WIR BEWEGEN.SH einsetzen: Jeden Monat wird gemeinsam über die Verteilung der IB.SH-Weihnachtsspende an aktuelle Projekte auf der Spendenplattform abgestimmt, wodurch ein erhöhtes Bewusstsein für das gesellschaftliche Engagement im Land geschaffen wird. Hier wie auch in Bezug auf andere gemeinnützige Aktivitäten der Belegschaft zeigt sich: Gemeinsam Gutes zu tun zahlt immer auch auf die Arbeitgebermarke ein.
Risiken im Rahmen des gesellschaftlichen Engagements birgt die Auswahl geeigneter Partner. Die IB.SH achtet bei ihrem Engagement auf Image und Seriosität ihrer Partner, sowie auf die Qualität und Reichweite gemeinsamer Aktivitäten. Um eine nachhaltige Wirkung zu erreichen, stehen langfristige Kooperationen im Mittelpunkt. Umfängliche oder längerfristige Partnerschaften werden über Kooperationsvereinbarungen abgesichert. Um die Risiken im Auswahlprozess zu steuern und die Auswahlkriterien transparent zu machen, hat die IB.SH Leitlinien für das gesellschaftliche Engagement erarbeitet und im Internet veröffentlicht (www.ib-sh.de/die-ibsh/gesellschaftliches-engagement).

Betrugs- und anderen Risiken in Bezug auf die Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH wird entgegengewirkt, indem die IB.SH alle Initiatorinnen und Initiatoren und jedes Projekt einzeln überprüft. Außerdem muss die Projektumsetzung durch Belege nachgewiesen werden.

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Sparkasse Coburg - Lichtenfels

Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels hat als selbstständiges Wirtschaftsunternehmen in kommunaler Trägerschaft eine enge Verbindung mit ihren Firmen- und Privatkunden vor Ort. Insgesamt profitiert die Region vom Geschäftserfolg der Sparkasse. Das im Wettbewerb verdiente Kapital bleibt im Geschäftsgebiet und kommt der dortigen Bevölkerung zugute. Denn die Einlagen der Sparkassenkunden fließen überwiegend wieder zurück in die örtliche Wirtschaft bzw. stehen für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung vor Ort zur Verfügung. Damit unterstützt die Sparkasse auch die Kommunen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in den genannten Bereichen. Eine entsprechende Verpflichtung für die Sparkasse ergibt sich aus Art. 2 des Bayerischen Sparkassengesetzes (SpkG) in Verbindung mit § 1 der Bayerischen Sparkassenordnung (SpkO).

Im Rahmen ihrer Spenden- und Sponsoring Strategie achtet die Sparkasse Coburg - Lichtenfels darauf, dass die Mittel für Spenden und Sponsorings im Geschäftsgebiet verwendet werden. Die Förderschwerpunkte der Sparkasse entsprechen denen der Sparkassen-Finanzgruppe:

  • Standort-, Regional- und Wirtschaftsförderung
  • Kunst, Kultur, Völkerverständigung, Religion
  • Soziales
  • Gesundheit
  • Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • (Breiten-/Jugend-)Sport
  • Natur- und Umweltschutz
  • Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz
  • Verkehrssicherheit
Von der Förderung ausgeschlossen sind grundsätzlich:  
  • Baumaßnahmen, Restaurierung und Neubau von Standbildern, Ehrentafeln, etc.
  • Deckung von allgemeinen und laufenden Kosten (Personal, Verwaltung)
  • Filmproduktionen
  • Einzelpersonen (Spitzensportler, etc.)
  • politische Personen/Parteien/Organisationen
Nachhaltigkeit im Bereich Spenden und Sponsoring entsteht, wenn ökologische, ökonomische und soziale Ziele konsequent von der Strategie bis zur Praxis verfolgt werden. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels orientiert sich bei ihrem regionalen Nachhaltigkeitsengagement an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN). Strategische Schwerpunkte setzt die Sparkasse in folgenden SDGs:

Ziel 3: Gesundheit & Wohlergehen
Das bedeutet: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Ziel 4: hochwertige Bildung
Das bedeutet: inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Ziel 7: bezahlbare und saubere Energie
Das bedeutet: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern

Für die Vergabe von Spenden ist der Unternehmensbereich Vorstandsstab und Personal zuständig. Sponsoring-Leistungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen verantwortet der Unternehmensbereich Vertriebsmanagement. Alle Unterstützungen werden in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank erfasst. Um eine ausgewogene und den Förderschwerpunkten entsprechende Mittelverwendung sicherzustellen sowie erforderliche konzeptionelle Anpassungen zu erkennen, erfolgen regelmäßige Überprüfungen. Gleichzeitig werden das Engagement und seine öffentliche Wirkung laufend beobachtet und dem Vorstand mindestens einmal im Monat berichtet.

Gemäß Vorstandsbeschluss hat sich die Sparkasse Coburg - Lichtenfels zum Ziel gesetzt, ab 2019 12 - 15 % ihres jährlichen Spenden - und Sponsoring-Budgets für nachhaltige Projekte, Aktionen bzw. Institutionen zu verwenden. Schwerpunkte liegen dabei in den SDG-Kategorien 3, 4 und 7. Für jedes Sponsoring bzw. jede Spende ist in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank festzuhalten, ob die Förderung nachhaltig ist. So ist die Auswertung sichergestellt. Eine Sensibilisierung der für die Vergabe verantwortlichen Mitarbeiter hat stattgefunden.

Aus Spenden- und Sponsoringmitteln unterstützt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels jährlich zahlreiche förderungswürdige Projekte vor Ort mit rund 664.000 Euro (per 31.12.2019). Davon sind rund 24 Prozent in nachhaltige Maßnahmen geflossen. Die Zielvorgabe wurde damit übertroffen. Damit übernimmt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels Verantwortung für das Gemeinwohl in der Region und bekennt sich ausdrücklich zur Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der jährlichen Budgetplanungen für das Spenden- und Sponsoringengagement werden durch die verantwortlichen Mitarbeiter aus den Fachbereichen auch mögliche Risiken für diesen Bereich identifiziert. 2019 konnten keine wesentlichen Risiken identifiziert werden.

Interessenskonflikte, Reputationsschäden, Verknüpfung mit anderen Verträgen sowie undurchsichtige Vergabeprozesse können ausgeschlossen werden aufgrund:
  • der oben genannten Strategie,
  • der strukturierten Bearbeitung aller Unterstützungsanfragen über die Spenden- und Sponsoring Datenbank,
  • der Einbeziehung des Votums der Mitarbeiter in der Filiale vor Ort,
  • der langjährigen Erfahrungen der verantwortlichen Entscheidungsträger.
Die Sparkasse engagiert sich finanziell, inhaltlich und personell für die erfolgreiche Entwicklung der Region, für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Teilhabe aller. Sie unterstützt nicht nur vielfältige gesellschaftliche Initiativen, sondern setzt aktiv und bewusst Zeichen in der Region. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels vergibt einen eigenen Förderpreis "Erneuerbare Energien". Gemeinsam mit dem Landkreis Lichtenfels lobt sie außerdem den Baupreis „Goldener Ammonit“ aus.

Als einziges Geldinstitut der Region verfügt die Sparkasse über eine eigene Stiftung (Stiftungskapital zurzeit 2,5 Mio. Euro) und hat sich somit dauerhaft zur Förderung der Region verpflichtet. Verwendungszwecke können sein: Jugendfürsorge und -pflege, Altenpflege, Natur- und Umweltschutz, Völkerverständigung, Kultur und Sport. Die Stiftung fördert ausgewählte gemeinnützige Vorhaben im Raum Coburg - Lichtenfels. Seit dem ersten Ausschüttungstermin im Jahr 1997 unterstützte die Stiftung 260 Vorhaben mit über 1,2 Mio. Euro (per 31.12.2019).

Die 2013 gegründete Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels ist eine weitere Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger Zwecke gemäß Sparkassenauftrag. Über die Stiftergemeinschaft können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen innerhalb des Geschäftsgebietes gemeinnützige und soziale Projekte in der Heimat mit einer eigenen Stiftung unterstützen. Den Namen und das Kapital sowie den gemeinnützigen Stiftungszweck und die begünstigte(n) Einrichtung(en) legt der Stifter selbst fest. Seit Gründung wurden unter dem Dach der Stiftergemeinschaft bereits 35 Stiftungen errichtet.

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Vergleichen

Kennen Sie die Funktion bereits? Mit der DNK-Datenbank können Sie die Antworten verschiedener Anwender gegenüberstellen und lesen was Unternehmen zu einzelnen Kriterien und Leistungsindikatoren berichten. Weitere Informationen