Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

euromicron AG

euromicron legt großen Wert auf gute Nachbarschaft und soziales Engagement für die Gesellschaft.
In Industrie 4.0-Lernprojekten setzt sich das Unternehmen dafür ein, Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich digitalisierter Produktionsprozesse zu vermitteln. Ziel ist es, Bildung und Wissensvermittlung in die Gesellschaft in diesem so wichtigen Zukunftsthema zu unterstützen. euromicron kann auf diese Weise ihre Kompetenzen gewinnbringend einsetzen und an die Gesellschaft weitergeben.

Auf diese Weise will euromicron mehr Menschen zur Teilhabe an der digitalen Entwicklung befähigen; die Bewertung, der Umgang und die Nutzung von Technologien ist dafür die Voraussetzung.

euromicron und ihre Einzelunternehmen engagieren sich bei regionalen Sport- und Kulturveranstaltungen. Die LWL-Sachsenkabel richtet regelmäßig das Firmen- und Freizeit-Fußballturnier "Cable-Cup" aus. Daneben bietet das Sommerfest der euromicron ein breites Freizeitprogramm für Mitarbeiter und ihre Familien.

Außerdem engagiert sich euromicron in vielen Bildungs- und Förderinitiativen, so zum Beispiel beim jährlichen Girls-Day, im Rahmen dessen 2017 drei Mädchen bei der ELABO Gelegenheit hatten, alles rund um den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik zu erfahren und zu erleben. Die ELABO unterstützt zudem die ganz besondere Initiative "Inno-Truck - Technik und Ideen für morgen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ein Truck mit mobiler Ausstellungsfläche macht Digitalisierung mit Hightech-Exponaten und -anwendungen an jährlich 80 Stationen in Deutschland anfassbar.

Seit 2015 engagiert sich die euromicron AG für die von der Wirtschaftsförderung Frankfurt seit 1996 organisierte "Weihnachtsaktion", bei der mehr als 4.000 Kinder ihre Wunschzettel schreiben. Diese hängen über mehrere Wochen in verschiedenen Geschäften und Bankfilialen in Frankfurt aus und warten auf eine helfende Hand. Anstatt sich gegenseitig ein Weihnachtsgeschenk zu machen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der euromicron AG Wünsche für Kinder in schwierigen Situationen erfüllt.

2016 entschied sich die euromicron Deutschland GmbH, auf Weihnachtsgeschenke und -karten für ihre Kunden und Vertriebspartner zu verzichten und seitdem stattdessen das Geld für einen guten Zweck zu spenden und sich für die SOS-Kinderdörfer zu engagieren.

Im Gemeinwesen handeln wir nach dem Grundsatz: "all charity is local." Denn: Unsere Tochterunternehmen kennen ihre Nachbarschaft selbst am besten und wissen, wie sie die Gemeinschaft unterstützen können. Ganz bewusst verzichten wir daher auf ein zentrales Nachhaltigkeitskonzept und Risikoassessment zum sozialen Engagement und Gemeinwesen. Die Einzelunternehmen verwalten ihre Budgets frei, die Unternehmensführung ist über die wesentlichen Prozesse informiert.

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DekaBank Deutsche Girozentrale

Die DekaBank Deutsche Girozentrale ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts und als 100 % Tochter der Sparkassen dem Gemeinnützigkeitsprinzip unterworfen. Dies ist in der Satzung niedergelegt. Das wesentliche Risikio ist die Nichterfüllung des Satzungsauftrages

Gesellschaftliches Engagement

Die Förderung von gemeinnützigen Institutionen und Einrichtungen gehört zum Markenkern der Sparkassen-Finanzgruppe. Um dabei eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, setzt die DekaBank auf mittel- und langfristige Kooperationen, die grundsätzlich additiv zu den Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe angelegt sind. Zu den Schwerpunkten des gesellschaftlichen Engagements der DekaBank zählen die Förderung von Bildung und Wissenschaft, zeitgenössischer Kunst und Architektur sowie sozialer Projekte und des Sports. Gefördert werden vor allem Maßnahmen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung, gerade im sozialen Bereich aber auch lokale Projekte und Initiativen an den Standorten.

Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.36

Soziales Engagement

Unterstützung der Integration von Geflüchteten
Die DekaBank hat auch 2017 das im Jahr 2015 aufgesetzte Sofortprogramm fortgeführt. Vereine, in denen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich für Geflüchtete einsetzen, konnten insgesamt 100 Spenden in Höhe von 1.000 Euro beantragen. Nachdem im Jahr 2015 Sofortmaßnahmen und die Erstbetreuung der Geflüchteten im Mittelpunkt standen, widmeten sich die staatlichen Stellen, Vereine und ehrenamtlichen Helfer 2016 verstärkt der Integration der Menschen in Gesellschaft und Beruf. Die Fördermaßnahmen der DekaBank trugen dieser Entwicklung Rechnung: 2017 konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Projekt bereits durch das Sofortprogramm gefördert wurde, Zweitanträge für diese bereits geförderten Initiativen stellen, um deren Ziele und Ergebnisse zu verstetigen und die Integration von Geflüchteten noch intensiver zu fördern. Von 2015 bis 2017 wurden so 100 Vereine in ihrer Arbeit unterstützt und das Budget des Förderprogramms damit ausgeschöpft.

Im Berichtsjahr haben zudem die ersten Berufspraktikanten mit anerkanntem Flüchtlingsstatus ihr zwölfmonatiges Praktikum bei der Deka erfolgreich beendet. In enger Kooperation mit dem Jobcenter Frankfurt hatte die Deka im Rahmen des Programms zur beruflichen Integration von geflüchteten Menschen in den Jahren 2016 bis 2017 rund 40 zusätzliche Praktikantenplätze zur Verfügung gestellt.

Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.36

Christliches Kinder- und Jugendhilfswerk Arche e.V.
Bereits seit 2008 unterstützt die DekaBank den „Freundeskreis Arche Frankfurt e.V.“ mit einer jährlichen Spendenzahlung. Die aktuelle Vereinbarung sieht vor, diese Zusammenarbeit bis 2019 fortzuführen. „Die Arche“ betreut Kinder aus allen sozialen Verhältnissen, zu denen auch Flüchtlingskinder und deren Familien gehören. Als Maßnahme aus dem Sofortprogramm für Geflüchtete hat die Deka dem Freundeskreis Arche e.V. bereits Ende 2015 eine Spende in Höhe von 500.000 Euro zweckgebunden für den Bau einer Jugendarche in Griesheim zur Verfügung gestellt. So konnte die Gesamtfinanzierung der neuen Einrichtung für drei Jahre sichergestellt werden. Durch die Jugendarche soll die Betreuung der Kinder-Arche an der benachbarten Berthold-Otto-Grundschule auf Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ausgedehnt werden. Nach nur sieben Monaten Bauzeit, die durch Experten der Deka Immobilien GmbH begleitet wurde, konnte im Juni 2017 die Jugendarche im Beisein des hessischen Sozialministers Stefan Grüttner (CDU) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) eröffnet werden. Die Jugendarche ist die vierte Einrichtung des Kinderprojekts Arche in Frankfurt am Main.

Deutsche Krebshilfe e.V.
Ein verlässlicher Partner ist die DekaBank seit 2006 bei den jährlich stattfindenden bundesweiten Golf-Benefizturnieren zugunsten der Stiftung Deutsche Krebshilfe e.V. (DKH). An der größten Benefiz-Golfturnierserie Europas nahmen im Jahr 2017 rund 7.500 Golferinnen und Golfer teil und verbanden sportlichen Einsatz mit der Hilfe für krebskranke Menschen. Als Generalsponsor unterstützt die DekaBank dieses Engagement, indem sie die Siegerpreise für die gesamte Turnierserie stellt. Insgesamt wurden in 2017 so 280.000 Euro für die gute Sache erspielt.

Bildung und Wissenschaft

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Seit 2016 fördert die DekaBank zwei Stiftungsprofessuren am House of Finance der Goethe-Universität. Die „House of Finance-Professur für Sustainable Asset Management“ wurde im Juli 2016 mit Prof. Dr. Alexander Hillert besetzt. Das Verfahren für die „House of Finance Qualifikations-Professur Sustainable Banking“ konnte 2017 abgeschlossen werden. Das Präsidium der Goethe-Universität berief Özlem Dursun-de Neef (Ph.D).

Privates Institut für quantitative Kapitalmarktforschung (IQ-KAP)
Das 2013 von der DekaBank gegründete Private Institut für quantitative Kapitalmarktforschung (IQ-KAP) ist ein wissenschaftlich ausgerichtetes Forschungsinstitut mit dem Ziel, den Wissenstransfer zwischen Praxis und akademischer Forschung zu verbessern. Zentrale Aufgabe des IQ-KAP ist die quantitative Forschung auf dem Gebiet der Kapitalmärkte und die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in Kooperation mit Hochschulen und Partnern. Dem wissenschaftlichen Beirat gehören seit 2013 die Professoren Frank Bulthaupt, Ulrich Klüh und Ulrich Schollwöck an. Da ein Mandat im Beirat für den jeweiligen Lehrstuhlinhaber der Stiftungsprofessur der DekaBank am House of Finance (HoF) der Goethe-Universität vorgesehen ist, verstärkt Prof. Dr. Alexander Hillert den Beirat seit 2017. Zudem wurde im Berichtsjahr das Gremium um Prof. Dr. Wolfgang Bessler (Justus-Liebig-Universität Gießen) erweitert.

Kunst und Kultur

MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Seit 2002 unterstützt die DekaBank das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main beim Ausbau der Museumssammlung, die mittlerweile über 5.000 Werke internationaler Kunst von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart umfasst. Im Kuratorium der Freunde des Museums für Moderne Kunst e.V., Frankfurt am Main, engagiert sich seit November 2015 Manuela Better, Risikovorstand der DekaBank, für die Belange und die Fortentwicklung des MMK. Die DekaBank ist Gründungspartner der Museumsdependance im TaunusTurm, dem MMK2, und stellt zusammen mit weiteren Partnern den Ausstellungsbetrieb bis 2018 sicher. Die ausschließlich private Finanzierung des MMK2 durch Stiftungen und Unternehmen ist Beispiel für ein innovatives und ökonomisch einzigartiges Modell der Museumserweiterung.

documenta 14
Bereits seit 1997 ist die Sparkassen-Finanzgruppe Haupt- sponsor der alle fünf Jahre stattfindenden documenta in Kassel, der weltweit größten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Das Engagement für die documenta 14, die vom 10.6. bis 17.9.2017 in Kassel stattfand, wurde gemeinsam getragen von der DekaBank, der Kasseler Sparkasse, vom Sparkassen- und Giroverband Hessen- Thüringen und von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen- Thüringen, der SV Sparkassen-Versicherung, der Helaba, von der Finanz Informatik sowie vom Sparkassen-Kultur- fonds des DSGV. 

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Seit 2006 gehört die DekaBank zu den Hauptförderern der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Im Jahr 2017 wurden zwei neue Dauerausstellungen in der Rüstkammer, „Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht“ und „Kur- fürstliche Garderobe“, unterstützt. Die Kooperation zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe unter Beteiligung der DekaBank und den SKD wurde im Berichtsjahr für weitere drei Jahre verlängert.

Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt
Die „Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt“ wurde 2003 ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, das Werk des 2014 verstorbenen Künstlers Michael Schmidt zu erhalten. Von 2015 bis 2019 fördert die Deka- Bank die Stiftung mit einem jährlichen Betrag, um die für 2020 geplante Retrospektive anlässlich des 75. Geburtstages von Michael Schmidt in der Neuen Nationalgalerie in Berlin umzusetzen.

Bundesjugendorchester
Im Dezember 2017 haben die DekaBank und die Träger des Bundesjugendorchesters, die Stiftung Bundesjugendorchester und der Deutsche Musikrat, eine Zusammenarbeit bis 2020 vereinbart. Die Förderung umfasst die Neuanschaffung von Musikinstrumenten und finanzielle Unterstützungsleistungen an bedürftige Mitglieder des Orchesters.

Das 1969 vom Deutschen Musikrat gegründete Bundesjugendorchester ist das nationale Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Im Vordergrund seiner Arbeit steht die Förderung der teilnehmenden Musikerinnen und Musiker, die zwischen 14 und 19 Jahre alt sind. Das Orchester gibt jährlich etwa 25 Konzerte im In- und Ausland und begleitet dabei auch den Bundespräsidenten bei besonderen Auslandsreisen. Auch beim Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Deka am 1.2.2018 sowie bei der Mitarbeiterveranstaltung am Folgetag sorgt das Bundesjugendorchester für den musikalischen Rahmen.

DekaBank Kunstsammlung
Seit 2003 baut die DekaBank ihre Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts auf. Die international ausgerichtete Sammlung umfasst heute über 1.400 Arbeiten und spiegelt die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksweisen im 21. Jahrhundert wider. Dabei liegt der Fokus auf Arbeiten, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigen und eine Auseinandersetzung über die aktuelle Definition von Kunst anregen. Beim Aufbau der Sammlung steht der künstlerische Nachwuchs besonders im Fokus. Regelmäßig finden Führungen für Geschäftspartner und Mitarbeiter der DekaBank statt. Im Jahr 2017 nahm die DekaBank zum dreizehnten Mal an „Kunst privat! Hessische Unternehmen zeigen Ihre Kunstsammlungen“ teil und öffnete interessierten Besuchern die Türen zur Ausstellung.

Zum ersten Mal in der Sammlungsgeschichte wurden im Berichtsjahr ausgewählte Werke aus der DekaBank Kunstsammlung in einer umfassenden Ausstellung außerhalb Frankfurts präsentiert. Auf Einladung der Stiftung Schloss Neuhardenberg war vom 22.10. bis 3.12.2017 unter dem Titel „Kunst als Spiegel der Gesellschaft“ eine hochkarätige Auswahl von Arbeiten sowohl etablierter Künstler wie auch junger, aufstrebender Positionen in der Ausstellungshalle des Schlosses Neuhardenberg zu sehen. Claus Richter, der mit seinen Arbeiten auch in der DekaBank Kunstsammlung vertreten ist, hat speziell für diese Ausstellung eine aus- greifende räumliche Installation entwickelt. Die Ausstellung wurde durch den Sparkassen-Kulturfonds gefördert

Sport

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Seit Januar 2008 ist der Deutsche Sparkassen- und Giroverband mit Beteiligung der DekaBank und weiterer Verbund- unternehmen Olympia-Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Den Förderern ist es dabei wichtig, sowohl den Spitzen- als auch den Breiten- und Nachwuchssport zu unterstützen. Neben dem Engagement als Olympia-Partner Deutschland und als nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes sind daher auch die Förderung des Deutschen Sportabzeichens und der Elite- schulen des Sports Teil der Kooperation. Die Kooperation mit dem DOSB wurde Ende 2016 um weitere vier Jahre bis 2020 verlängert.

Historisches Archiv und Dekarium

Im Historischen Archiv der DekaBank werden unter dem Leitgedanken „Zukunft braucht Herkunft“ alle historisch relevanten Dokumente der Unternehmensgeschichte verwahrt und archiviert. Die Sammlung umfasst derzeit rund 3.800 Akten, 1.500 Bilder, 900 Datenträger mit über 7.000 Minuten Filmmaterial und 15 Objekte.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Deka im Jahr 2018 wurde im Berichtsjahr als „Erlebnisraum Geschichte“ das „Dekarium“ eingerichtet. Hierzu wurden die Inhalte des Historischen Archivs für eine anschauliche und interaktive Ausstellung mit Hilfe moderner Technik aufbereitet. Die Ausstellung ist dabei so aufgebaut, dass die drei Bereiche „Deutsche Geschichte“, „Sparkassengeschichte“ und „DGZ-/Deka- Geschichte“ parallel dargestellt werden. Im „Zeitzeugenkabinett“ kommen Zeitzeugen wie der ehemalige DSGV- Präsident und langjährige Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Helmut Geiger zu Wort, die aus erster Hand über besondere Ereignisse aus der Geschichte der Deka berichten.

Das „Dekarium“ wird Anfang 2018 eröffnet und steht Mitarbeitern und Gästen der DekaBank sowie der interessierten Öffentlichkeit offen.

Spenden

Im Berichtsjahr hat die Deka insgesamt 874.166,05 Euro gespendet. Die höchsten der insgesamt 124 Einzelzuwendungen gingen an die Goethe-Universität und an den Förderverein des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche e.V.“ in Frankfurt am Main. Weitere lokale Spenden wurden im Rahmen der Sonderaktion zur Flüchtlingshilfe sowie der Aktion „Deka – engagiert vor Ort!“ vergeben. Jedes Jahr werden 25 Einrichtungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Herzen liegen oder in denen sie selbst engagiert sind, mit je 1.000 Euro gefördert. Im Jahr 2017 gab es 316 Projekteinreichungen.

Auch im Berichtsjahr fand die Aktion Restcent statt, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DekaBank die Centbeträge ihres monatlichen Entgelts spenden können. Im Vorfeld konnten die Mitarbeiter aus einer Vielzahl von förderfähigen Einrichtungen den Spendenempfänger 2017 („Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs“) auswählen. 1.174 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen 2017 an der Aktion teil. Durch ihr Engagement konnte ein Spendenbetrag von 6.720,20 Euro erzielt werden, der auf 7.500 Euro aufgerundet wurde.

Die Deka vergibt Spenden an Einrichtungen, die ausschließlich und unmittelbar der Förderung gemeinnütziger, kirchlicher und mildtätiger Zwecke dienen und berechtigt sind, steuerliche Zuwendungsbescheinigungen auszustellen. Spendenanfragen, die allgemein an die Deka-Gruppe gerichtet sind, werden durch die Einheit Vorstandsstab & Kommunikation bearbeitet. Die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement führt das zentrale Spendenregister der Bank, in dem alle Spenden dokumentiert werden, und informiert regelmäßig den Vorstand über die geleisteten Spenden.

Die Bereiche Compliance und Steuern können zu Kontrollzwecken jederzeit Einsicht in das Spendenregister nehmen. Die Kompetenzregelung der Deka-Gruppe zu Spenden sieht vor, dass bis 500 Euro die jeweiligen Einheiten über die Vergabe entscheiden. Bis 5.000 Euro entscheidet der Fachbereich, bis 10.000 Euro der zuständige Vorstandsdezernent und ab 10.000 Euro der Gesamtvorstand.

Spenden an politische Parteien, politische Stiftungen, Arbeitgeberverbände oder Gewerkschaften sind grundsätzlich ausgeschlossen. Im Berichtsjahr ist keine entsprechende Zahlung vorgenommen worden.

Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.36-39

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Gigaset AG

Gigaset unterhält keine wesentlichen Aktivitäten hinsichtlich eines gesonderten Beitrags zum Gemeinwesen in den verschiedenen Geschäftsregionen, in denen die Gesellschaft tätig ist. Das Unternehmen setzt sich damit nicht gesondert für kulturelle Projekte ein und ist auch nicht in Form einer Unterstützung der Mitarbeiter im Rahmen von Corporate Volunteering aktiv. Am größten Standort der Gigaset in Bocholt, Deutschland, engagiert sich das Unternehmen seit 2017 verstärkt lokal. Der ansässige Fußball-Verein 1. FC Bocholt wird in Form von Banden- und Trikotsponsoring unterstützt; verschiedene lokale Eventformate wie Weihnachtsmärkte oder die Kirmes werden ebenfalls werblich unterstützt.

Grund für die insgesamt zurückhaltenden Aktivitäten des Unternehmens ist die wirtschaftliche Situation, die das Unternehmen seit 2012 vor große Herausforderungen stellt. Während der letzten Jahre war in Form mehrerer Restrukturierungswellen ein tiefgreifender Umbau der Gesellschaft notwendig, der auch personelle Konsequenzen beinhaltete. Trotz positiver Tendenzen befindet sich das Unternehmen immer noch in einem herausfordernden Umfeld und sieht sich – auch mit Blick auf seine Aktionäre – vor allem der Wirtschaftlichkeit verpflichtet.

Die größte Verantwortung des Unternehmens besteht unverändert gegenüber den Mitarbeitern und deren Arbeitsplatzsicherung.
Aufgrund der Fokussierung auf das Kerngeschäft im Interesse der Mitarbeiter wurde auch keine gesonderte Risikoanalyse in diesem Bereich durchgeführt. 

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Hamburger Sparkasse AG

Beitrag zum Gemeinwesen
Das gemeinwohlfördernde, regionale Geschäftsmodell der Haspa ist in unserer Satzung fest verankert. Aus dem Sparkassenauftrag heraus ist die Haspa die Bank für alle Bürgerinnen und Bürger in der Metropolregion Hamburg. Wir ermöglichen auch wirtschaftlich schwächeren Personen die Teilnahme am Wirtschaftsleben, stellen Basis-Bankdienstleistungen für jedermann bereit und geben Kredite zu fairen und verlässlichen Konditionen. Mit unserem Geschäftsmodell fördern wir das wirtschaftliche Wachstum, den Erhalt und die Schaffung von Arbeitsplätzen und die Weiterentwicklung der Metropolregion Hamburg. Wir tragen verlässlich zum Gemeinwohl und zu einer nachhaltigen Wohlstandsentwicklung bei und engagieren uns für eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in der Region.

Dieser strategischen Zielsetzung folgend fühlen wir uns den Hamburgern und einer guten Entwicklung Hamburgs verbunden. Ob Privatperson oder Unternehmen: Unsere Kunden schätzen uns als persönlichen Berater, verlässlichen Geschäftspartner und Förderer der Region. Die besondere Beziehung zu Stadt, Wirtschaft und Menschen ist die Basis für unseren Erfolg und bleibt der Kern unserer Identität als Sparkasse.

Unsere Geschäftstätigkeit kommt der Metropolregion Hamburg zugute. Als Arbeitgeber, Steuerzahler und Auftraggeber für die heimische Wirtschaft haben wir im Jahr 2018 eine Wertschöpfung von rund 600 Mio. Euro in unserem Geschäftsgebiet realisiert.

Wir sind gut für Hamburg. Wir unterstützen die Menschen und Unternehmen in unserer Region bei ihrer Finanzplanung und Zukunftssicherung. Damit tragen wir zum Gemeinwohl in der Metropolregion Hamburg bei. Hinzu kommt unser vielfältiges gesellschaftliches Engagement. Die Förderung von Bildung und Sozialem, Kunst, Musik und Sport liegt uns dabei ganz besonders am Herzen. Zum Beispiel vergeben wir einen Bildungs- und einen Lehrerpreis für herausragende pädagogische Arbeit. Wir fördern die Schülerkonzerte in der Elbphilharmonie ebenso wie das Reeperbahn Festival. Wir erhalten Werke Hamburger Künstler in einer eigenen Sammlung und präsentieren diese regelmäßig in Ausstellungen der Öffentlichkeit. Wir fördern das charakterbildende Hochseesegeln für Jugendliche ebenso wie den Haspa Marathon Hamburg. Und gerade die Unterstützung vieler kleiner Projekte gemeinnütziger Institutionen – von der Senioreneinrichtung und dem Sportverein bis hin zum Kulturzentrum oder zur Kita – ist typisch für uns als Sparkasse.

Vier Stiftungen sind ein weiterer wesentlicher Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements: die Haspa Hamburg Stiftung, die Haspa Musik Stiftung sowie die Peter-Mählmann-Stiftung und die Manni-die-Maus-Stiftung zur Förderung von Projekten für Kinder und Jugendliche.

Ein besonderer Ansatz unseres gesellschaftlichen Engagements ist es, dass wir die Menschen motivieren wollen, selbst Gutes zu tun. Das geschieht bei den eigenen Mitarbeitern z. B. mit dem Ehrenamtspreis, der einmal jährlich an zehn Mitarbeiter verliehen wird. Die gemeinnützigen Einrichtungen, für die sie aktiv sind, erhalten jeweils 1.000 Euro. Außerdem gibt es Freistellungen für soziale Arbeit z. B. im Rahmen „sozialer Tage“, bei denen gemeinsam Gutes getan wird.

Mit der Haspa Hamburg Stiftung sind wir „Anstifter zum Stiften“. Mit dieser Dachstiftung kann bereits mit relativ geringen Beträgen eine eigene Stiftung errichtet werden. Seit Gründung der Haspa Hamburg Stiftung 2005 wurden unter ihrem Dach 276 Stiftungen ins Leben gerufen – mit einem Gesamt-Stiftungskapital von rund 120 Mio. Euro. Diese haben in 2018 rund 3 Mio. Euro an über 300 gemeinnützige Einrichtungen ausgeschüttet. Mit diesen Geldern wurden z. B. Projekte und Aktivitäten aus Bereichen wie Bildung und Wissenschaft, Kunst und Kultur, Sport und Soziales sowie Umwelt- und Tierschutz gefördert.

Auf dem Online-Spendenportal www.gut-fuer-hamburg.de, einer gemeinsamen Initiative von betterplace.org und Haspa, können fürs Gemeinwohl engagierte Einrichtungen Projekte präsentieren und um Spenden werben. Hier erhöhen wir regelmäßig mit Verdoppelungsaktionen die Spendenbereitschaft. Seit Bestehen des Online-Spendenportals gut-fuer-hamburg.de (d. h. seit Juni 2015) wurden mehr als 6 Mio. Euro für rund 1.100 Projekte gespendet.   

Ein ausführlicher Überblick über unser gesellschaftliches Engagement und die vielfältigen Förderungen findet sich auf www.gut-fuer.hamburg sowie den Internetauftritten www.haspa-hamburg-stiftung.de und www.haspa-musik-stiftung.de.

Alle gemeinwohlorientierten Aktivitäten werden entlang der vom Vorstand in der Geschäftsstrategie vorgegebenen Ziele regelmäßig von den dafür verantwortlichen Bereichen überprüft und an den aus aktuellen Entwicklungen resultierenden Bedarf angepasst.

Finanzwirtschaftliche Grundversorgung für wirtschaftlich schwächere Privatpersonen
Als dem Gemeinwohl verpflichtete Sparkasse ist es unsere Aufgabe, allen Bevölkerungskreisen den Zugang zu modernen Bankdienstleistungen zu eröffnen. Mit der Führung von Basiskonten ermöglichen wir es jedem Verbraucher unabhängig von seiner persönlichen Situation, Einkommen, Alter oder Nationalität ein Girokonto zu führen und damit am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilzunehmen. Von rund 945.000 Privatgirokonten waren im Berichtsjahr rund 30.000 Basiskonten. Das Basiskonto wird auf Guthabenbasis geführt, sodass keine Verschuldung möglich ist. Einen großen Teil der Basiskonten führen wir für aus ihren Heimatländern geflüchtete Menschen.

Angebote für benachteiligte Bevölkerungsgruppen
Die Haspa bekennt sich zu ihrer Verantwortung für die Menschen in der Region. Faire Partnerschaft heißt für uns auch, niemanden von modernen Finanzdienstleistungen auszuschließen. Unser Ziel ist es, unsere Produkte und Dienstleistungen für jeden Kunden gleichberechtigt zugänglich zu machen. 

Wir haben daher den barrierefreien Zugang zu unseren Filialen, zu unserem Internetauftritt, zu den Selbstbedienungsgeräten und zu unserem gesamten Beratungsangebot ausgebaut. Barrierefreiheit bietet mehr Komfort für jeden Menschen und erleichtert ein selbstbestimmtes Leben. Die Nähe unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu unseren Kunden hilft dabei, Barrieren zu überwinden. Deshalb schulen wir unsere Beschäftigten im Umgang mit Menschen mit Behinderung oder Mobilitätseinschränkungen.

Insgesamt verfügen inzwischen rund 95 Prozent unserer Filialen über einen barrierefreien Zugang für Rollstuhlnutzer. Alle Geldautomaten sind mit tastbaren Hilfen ausgestattet. Sämtliche Geldautomaten und Kontoauszugsdrucker erfüllen die Anforderungen an die barrierefreie Gestaltung von Bankautomaten in Deutschland sowie weitergehende internationale Standards wie den ADA (Americans with Disabilities Act). Diese Anforderungen regeln z. B. Aspekte wie Bewegungsflächen oder die Erreichbarkeit der einzelnen Bedienelemente.
 
Wir bieten Beratung in 14 Sprachen an – konkret in englischer, französischer, spanischer, portugiesischer, türkischer, arabischer, italienischer, russischer, polnischer, kroatischer, serbischer, bosnischer, griechischer und vietnamesischer Sprache –, um die erfolgreiche Einbindung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in unsere Gesellschaft und in das Wirtschaftsleben zu unterstützen. Darüber hinaus bieten wir auch Beratung in Gebärdensprache durch eine unserer Mitarbeiterinnen an.

Auch Menschen, die nicht in der Lage sind, in eine Filiale zu kommen, werden von der Haspa betreut.

Bewertung von Risiken im Bereich Sozialbelange
Seit unserer Gründung setzen wir uns für die flächendeckende Versorgung mit Finanzdienstleistungen für alle Kundengruppen in der Region ein. Dies schließt die Grundversorgung wirtschaftlich schwächerer Bevölkerungskreise ausdrücklich mit ein. Mit unserem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement setzen wir uns in der gesamten Metropolregion Hamburg für die Steigerung der Lebensqualität und Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben ein. Dabei haben wir soziale Brennpunkte besonders im Blick. Vor dem Hintergrund dieser gemeinwohlorientierten Ausrichtung unseres Handelns sehen wir keine wesentlichen Risiken im Bereich Sozialbelange.

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Frankfurter Volksbank eG

Als genossenschaftliche Regionalbank ist die Frankfurter Volksbank seit mehr als 150 Jahren eng mit der Region Frankfurt/Rhein-Main und den hier lebenden Menschen verbunden. Die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamtlichen, die mit ihrem Engagement zur Förderung des kulturellen und sozialen Lebens beitragen, ist daher fester Bestandteil ihrer Geschäftsstrategie.

 

Im Berichtsjahr 2017 wendete die Frankfurter Volksbank mehr als 975.000 Euro für gemeinnützige Zwecke auf. Die Spenden- und Sponsoringtätigkeiten sind dabei breit gefächert und umfassen die Bereiche Sport, Kultur, Jugend und Bildung, Soziales sowie Umwelt. Mitarbeiter der Bank, die sich in öffentlichen Ehrenämtern engagieren, können hierfür eine zeitweise Freistellung von der Arbeit beantragen.  

 

Neben ihrem gemeinnützigen Engagement trägt die Frankfurter Volksbank als sicherer Arbeitgeber, Ausbildungsbetrieb, Kooperationspartner für Schulen und Hochschulen, Steuerzahler und Finanzpartner für die hier lebenden Menschen und die mittelständische Wirtschaft zum Gemeinwesen in der Region bei.

Im Rahmen der 2018 zu entwickelnden Nachhaltigkeitsleitlinie soll den umfangreichen Spenden- und Sponsoring-Tätigkeiten der Bank ein konzeptioneller Rahmen gegeben werden. Dabei werden auch die wesentlichen Risiken in Bezug auf Sozialbelange, die mit der Geschäftstätigkeit und
-beziehungen, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind, Berücksichtigung finden.

 

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