Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

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Nachhaltigkeit ist in Unternehmen oft ein Querschnittsthema, das die Zusammenarbeit verschiedener Geschäftsbereiche erfordert. Klare Ziele, die ambitioniert aber auch erreichbar sind, unterstützen eine konstruktive und koordinierte Zusammenarbeit und stellen sicher, dass die Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt wird. Schon der Prozess zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsziele kann genutzt werden, um intern Aufmerksamkeit für das Thema zu erregen und Möglichkeiten zur Teilhabe verschiedenster Mitarbeiter/-innen an der Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zu schaffen.

Was ist zu beachten?
Bitte bemühen Sie sich darum, sowohl quantitative, als auch qualitative Ziele zu nennen und beziehen Sie die Ziele sowohl auf Ihren Unternehmensbetrieb, als auch Ihr Kerngeschäft. Beachten Sie, dass es an dieser Stelle um die übergeordneten Ziele im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie geht. Detailliertere Ziele können Sie in den jeweiligen Kriterien in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ausführlicher beschreiben.
Falls in Ihrem Unternehmen noch keine Nachhaltigkeitsziele gesetzt wurden, beschreiben Sie bitte den Prozess, den Sie zur Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen verfolgen wollen und nennen Sie den Zeitpunkt, zu dem Ziele definiert werden sollen.
Aspekt 1:
Berichten Sie, welche mittel- und langfristigen Ziele sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat.

Aspekt 2:
Erläutern Sie, welche Ziele mit besonders hoher Priorität behandelt werden und erläutern Sie, wie und warum Sie zu dieser Priorisierung kommen.

Aspekt 3:
Erläutern Sie, wie die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert wird und wer im Unternehmen dafür zuständig ist.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und wie Sie sich bei Ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen beziehen.
Ziele beschreiben einen wünschenswerten Zustand, der zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft durch entsprechendes Verhalten erreicht werden soll. Quantitative Ziele sind mit einer Zahl hinterlegt, z.B. die Reduktion des Energieverbrauchs um 20%. Qualitative Ziele beschreiben einen Zustand, der erreicht werden soll. Auch sie sollten so formuliert sein, dass eindeutig festgestellt werden kann, ob das Ziel zum Zeitpunkt X erreicht wurde oder nicht, z.B. die Einrichtung eines Betriebskindergartens oder Klimaneutralität.  

Operationalisieren bedeutet hier, dass die Ziele messbar gemacht werden. Dabei sollen die Objektivität, Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Daten sichergestellt werden. Messbar heißt, dass die Ziele so konkret wie möglich und der Plan und Zeithorizont zur Zielerreichung klar definiert sind. Nur so wird nachprüfbar, ob und in welchem Ausmaß die Ziele tatsächlich erreicht wurden und wie gegebenenfalls nachjustiert werden muss (siehe auch Kriterium 6: Regeln und Prozesse).

Bundesdruckerei-Gruppe

Übergeordnetes Ziel für Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energiemanagement ist die Erfüllung der arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen, energie- und umweltrechtlichen Anforderungen und die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzes, der Energieeffizienz und des Umweltschutzes in der Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH durch systematische Integration in das gesamte Managementsystem. Die Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH haben sich daher zum Ziel gesetzt, bis 2020

  • den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken,
  • das Abfallaufkommen um 2 Prozent zu reduzieren,
  • den Einsatz von Gefahrstoffen in der Produktion zu reduzieren
  • die CO2-Emissionen stabil bei jährlich 6.000 Tonnen CO2e zu halten

(im Vergleich zum Basisjahr 2014).

Alle strategischen Ziele sind von gleich großer Bedeutung. Die Führungskräfte müssen Arbeitssicherheits-, Energie- und Umweltziele für ihren Bereich festlegen und diese jährlich neu definieren. Jedes Ziel ist einem strategischen Ziel zugeordnet und mit einer konkreten Maßnahme, einer angemessenen Frist, der benötigten Ressource und der Verantwortlichkeit belegt. Der Sachstand der Einzelziele wird vierteljährlich an die Fachabteilung kommuniziert. Es erfolgt zudem ein jährliches Reporting an die Geschäftsführung zum Stand der Umsetzung und der Zielerreichung. Im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung hat sich die Bundesdruckerei-Gruppe das Ziel gesetzt, jährlich verschiedene bildungspolitische Projekte mit Kindern und Jugendlichen in der Heimatregion Berlin-Brandenburg durchzuführen. In den letzten Jahren hat die Bundesdruckerei-Gruppe ihr Engagement und ihre Geldspenden in Projekte zur Bildung für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen systematisch ausgebaut. Die Bundesdruckerei-Gruppe ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Arbeitgeber mit modernen Rahmenbedingungen und HR-Management. Dafür werden alle HR-Instrumente konsequent am Mitarbeiter-Lebenszyklus ausgerichtet. Folgende Ziele und Handlungsfelder stehen im Personalmanagement im Vordergrund:      


Überblick über das Personalmanagement der Bundesdruckerei-Gruppe:

Ziel Handlungsfeld
Strategische Personalplanung Flexibilität: Mitarbeiterstruktur, Einsatz- und Arbeitszeitmodelle Planung inkl. Nachfolgeplanung
Mitarbeitergewinnung Arbeitgeberimage Bewerbermanagement Anreizsysteme
Mitarbeiterbindung Entgeltstruktur Förderprogramme Rahmenbedingungen
Gesundheitsförderung Gesundheit als Führungsaufgabe Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung Training am Arbeitsplatz
Relaunch Payroll / OM Berechtigungskonzept Stammdatenpflege Organisationsmanagement
Optimierte Administration Analyse und Optimierung bestehender Abläufe IT-unterstützte Prozesse


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Bilfinger SE

Unsere mittel- und langfristigen Ziele
Für nahezu jedes zentrale Handlungsfeld (wesentliches Thema) unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns Ziele gesetzt. Hierzu zählen insbesondere:  

  • Bis Ende 2019: Durchführung einer Sicherheitskampagne zum Thema „Umgang mit Erlaubnisscheinen“.
  • Bis Ende 2019: Aufbau eines konzernweiten, einheitlichen Systems zur Messung der Kundenzufriedenheit.
  • Bis Ende 2019: Beurteilung von mindestens 115 Lieferanten auf ihre Integrität durch eine externe Agentur.
  • Bis Ende 2020: Ausweitung unseres divisionsübergreifenden Matrixzertifikats, das zur Gewährleitung einheitlicher Qualitätsstandards im Konzern beiträgt, auf alle relevanten operativen Gesellschaften in Europa und dem Nahen Osten, die bereits ein eigenes ISO-9001-Zertifikat halten.
  • Bis Ende 2020: Steigerung des konzernweiten Frauenanteils in Führungspositionen auf 15%.
  • Bis Ende 2020: Erfüllung der gesetzlichen Geschlechterquote von 30 % Frauen- bzw. Männeranteil im Aufsichtsrat.
  • Bis Ende 2020: Steigerung des Frauenanteils im Führungskreis 1 der Bilfinger SE auf mindestens 10 %.
  • Bis Ende 2020: Steigerung des Frauenanteils im Führungskreis 2 der Bilfinger SE auf mindestens 23 %.
  • Bis Ende 2020: Vollständiges Rollout unserer konzernweiten HR-Software (HRcules), um u.a. valide Kennzahlen zur internen Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Führungskräfte bereitzustellen.
  • Kontinuierlich: Einhaltung höchster Compliance-Standards (2018 wurde das Compliance-System von Bilfinger zertifiziert).
  • Kontinuierlich: Ausbau unseres Spektrums an nachhaltigen Industriedienstleistungen.
  • Kontinuierlich: Weitere Steigerung unserer Arbeitgeberattraktivität durch vielfältige Maßnahmen in den Bereichen Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement, Vergütung und Zusatzleistungen, Interessenvertretung und Mitarbeiterentwicklung.
  • Kontinuierlich: Jährliche Verbesserung unserer Arbeitssicherheit um mindestens 10 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.

Bewertung, Priorisierung und Kontrolle der Ziele
Eine Bewertung und Kontrolle der definierten Ziele, die in ihrer Bedeutung entsprechend der Wesentlichkeitsanalyse priorisiert werden, erfolgt in regelmäßigen Abständen durch das Nachhaltigkeitsnetzwerk.
Zu den wichtigsten Zielen gehört die Steigerung der Arbeitssicherheit und eine möglichst hohe Attraktivität als Arbeitgeber. Unsere Mitarbeiter sind das Fundament unseres Erfolgs und daher wollen wir ihnen auch ein fairer und verlässlicher Arbeitgeber sein. Auch die damit verbundene Gleichberechtigung von männlichen und weiblichen Mitarbeitern gehört zu unseren wichtigsten Zielen. Eine hohe Priorität hat außerdem Thema "Compliance".  

Bezug auf SDGs Ein expliziter Bezug unserer Nachhaltigkeitsziele auf die SDGs erfolgt nicht.

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WASGAU

Im Folgenden sind die Ziele der WASGAU – sortiert nach den jeweiligen Belangen – angegeben. Für diese Belange hat die WASGAU Kernindikatoren im Sinne des DNK implementiert. Deren Fortschritte und Ergebnisse werden durch den Nachhaltigkeitsreferenten und die entsprechenden Kernteams überwacht und sind in das strategische Controlling zur Erfolgsmessung integriert (siehe Kriterium 5 und 7). Sie sollen den Grad der Zielerreichung abbilden und damit Anhaltspunkte für Verbesserungen liefern. Eine Priorisierung der Ziele erfolgt nicht, da alle identifizierten Themen als wichtig für die Nachhaltigkeitsentwicklung unseres Unternehmens angesehen werden. Eine Zuordnung der Ziele zu den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen findet derzeit nicht statt.

In Bezug auf Umweltbelange werden die Ergebnisse des Konzepts in den Kriterien 11, 12 und 13 berichtet.

Ziele in Bezug auf Umweltbelange: Umsetzung
Wir stellen konzernweit sukzessive auf LED-Beleuchtung um. fortlaufendes Ziel
Wir streben eine konzernweite Reduzierung des Energie-Leistungsindikators Strom um 5 % an (Basisjahr 2015). 2019
Wir erhöhen konzernweit die Energietransparenz durch zusätzliche Messungen. fortlaufendes Ziel
Wir überprüfen konzernweit die Nutzung von Verglasung für die Kühltruhen und die Wirtschaftlichkeit des Einbaus. 2018
Wir überprüfen die größten Wärmeerzeuger und ermitteln die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs. fortlaufendes Ziel
Wir überprüfen die größten Erdgasverbraucher und ermitteln die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs. 2018
Wir arbeiten nach Möglichkeit mit lokalen Lieferanten zusammen, um kurze Transportwege zu gewährleisten. fortlaufendes Ziel
Wir beabsichtigen, den Anteil an schadstoffarmen Fahrzeugen in unserem Fuhrpark weiter zu erhöhen. fortlaufendes Ziel
Wir versuchen verstärkt, Plastikabfälle in den Produktionsbetrieben und Märkten zu minimieren. fortlaufendes Ziel
Wir modernisieren fortwährend unsere Märkte, sodass sie dem neuesten technischen Stand entsprechen. fortlaufendes Ziel

In Bezug auf Arbeitnehmerbelange werden die Ergebnisse des Konzepts in den Kriterien 14, 15 und 16 berichtet.

Ziele in Bezug auf Arbeitnehmerbelange: Umsetzung
Wir ermöglichen durch gezielte Maßnahmen die Aus- und Weiterbildung sowie die Karriereentwicklung unserer Mitarbeiter, um dadurch einen qualifizierten Beschäftigtennachwuchs zu sichern und eine langfristige Bindung ans Unternehmen zu erreichen. fortlaufendes Ziel
Wir wollen attraktiver Arbeitgeber in der Region bleiben. fortlaufendes Ziel
Wir wollen Arbeitsunfälle durch Schulungen zum Arbeitsschutz reduzieren. fortlaufendes Ziel

In Bezug auf Sozialbelange werden die Ergebnisse des Konzepts im Kriterium 18 berichtet.


Ziele in Bezug auf Sozialbelange:
Umsetzung
Als starker Partner der Region fördern wir gemeinnützige soziale Projekte, um die Lebensqualität zu verbessern und die Menschen in unserer Heimat zu unterstützen. fortlaufendes Ziel
Wir informieren rund um das Thema „Gesundes Essen“, auch über unsere Social-Media-Aktivitäten. fortlaufendes Ziel
Wir wollen ein starker Partner in der Region für die Gesellschaft sein. fortlaufendes Ziel

In Bezug auf Achtung der Menschenrechte werden die Ergebnisse des Konzepts im Kriterium 17 berichtet.


Ziele in Bezug auf Achtung der Menschenrechte:
Umsetzung
Ziel der WASGAU ist es, Menschenrechtsverletzungen in ihrem direkten Einflussbereich zu vermeiden. fortlaufendes Ziel

In Bezug auf Bekämpfung von Korruption und Bestechung werden die Ergebnisse des Konzepts in den Kriterien 19 und 20 berichtet.


Ziele in Bezug auf Bekämpfung von Korruption und Bestechung:
Umsetzung
Ziel der WASGAU ist es, Korruption und Bestechung in ihrem direkten Einflussbereich zu vermeiden. fortlaufendes Ziel

Im Folgenden berichtet die WASGAU über weitere relevante Themen. Die Ergebnisse hieraus werden in den Kriterien 4 und 10 berichtet:

Absichten zu Produkten und Lieferanten, insbesondere in Bezug auf die WASGAU Marken,
und weitere Themen:
Umsetzung
Wir machen die Wertschöpfungskette bei unseren WASGAU Marken so transparent wie möglich und legen dabei Wert auf Zertifizierungen. permanent
Wir streben die Rolle als führende Plattform für regionale Produkte im Vertriebsgebiet an. permanent
Wir sind ein fairer Partner und bevorzugen langfristige Geschäftsbeziehungen. permanent
In Bezug auf WASGAU Marken entwickeln wir einen Lieferantenkatalog. Dieser berücksichtigt auch soziale und ökologische Kriterien. 2018
Wir bieten eine Vielzahl von Produkten an, die gentechnikfrei produziert werden. 2018
Wir wollen unsere Angebote an WASGAU Marken ausbauen. permanent
Wir wollen umfassend zu Lebensmitteln auf diversen Kommunikationskanälen informieren und unsere Kunden individuell in unseren Märkten beraten. permanent
Wir bauen unsere digitalen Prozesse aus und erhöhen so zusätzlich unsere Serviceorientierung. permanent
Wir gewährleisten ein wettbewerbskonformes Preis-Leistungs-Verhältnis für unsere Sortimente und Zielgruppen. permanent

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INTER Versicherungsgruppe

3.1.    Längerfristige CSR-Ziele

Unsere CSR-Ziele definieren wir entlang der Wesentlichkeitsanalyse und unserer strategischen Ausrichtung. Da unsere CSR-Strategie 2017 entwickelt wurde, definieren wir jene CSR-Ziele als längerfristig, deren Zielerreichung ab dem Jahr 2020 angestrebt wird.

Uns ist bewusst, dass Nachhaltigkeit nur langfristig zu denken ist. Daher konzentrieren wir uns auf konkrete und messbare Ziele, die wir als Zwischenschritte hin zu einem optimalen CSR-Beitrag der INTER verstehen.

Längerfristige CSR-Ziele:
- Festlegung von Investitionsausschlussquoten (in %)
- Prüfung von ESG-Nachhaltigkeitsaspekten in der Produktentwicklung, der Schadenregulierung und in den Versicherungsverträgen (in %)
- Nachzeichnung Kundenerfahrung mit Nachhaltigkeitsbruchstellen
- Optimierung digitaler Prozesse und Online-Abschlüsse 
- Mobilitätskonzept
- Überprüfung möglicher Ressourceneinsparungen und Einsatz regenerativer Energien
- Energetische Sanierung der Gebäude
- Etablierung einer Arbeitgebermarke mit nachhaltigem Kern
- Prüfung der Einführung eines CSR-Mentoringprojektes für kleinere Unternehmen/ - Institutionen
- Einführung und Zusammenstellung CSR-Beirat


Aus diesen längerfristigen Zielen ergibt sich unsere CSR-Philosophie:
  • Wir etablieren eine stimmige CSR-Strategie und ein aktives CSR-Kernteam.
  • Wir bewegen unsere Mitarbeiter über die Sensibilisierung für das Thema CSR zu nachhaltigem Handeln.
  • Nachhaltigkeit wird dadurch Teil unserer Arbeitgeber- und Unternehmensmarke. Weiterhin sollen Aspekte der Nachhaltigkeit in allen unternehmerischen Tätigkeiten und Entscheidungen selbstverständlich sein.
  • Wir setzen nach transparenter Prüfung auf umweltfreundliche Materialien und reduzieren unseren Ressourcenverbrauch von Jahr zu Jahr.
  • Die Kommunikation über Nachhaltigkeit mit all unseren Stakeholdern ist fester Bestandteil unserer Unternehmenskommunikation und online jederzeit möglich.
  • Zudem machen wir dauerhaft und unterjährig – neben dem CSR-Bericht – unsere Aktivitäten in puncto Nachhaltigkeit transparent.
  • Wir berücksichtigen Nachhaltigkeit in der Auswahl der Kapitalanlagen, bei Produktinnovation, in der Auswahl von Lieferanten und in der Beurteilung von Ideen sowie Sponsorings systematisch.
  • Außerdem weist die INTER kontinuierlich eine hohe Eigenkapitalquote aus.

Ergänzt um kurzfristige Ziele ergibt sich folgende Tabelle: 





1.2.CSR-Controlling 

Die genannten Ziele werden regelmäßig einer Zielbewertung, -priorisierung und -kontrolle unterzogen. Die Priorisierung der Ziele erfolgt nach Wesentlichkeit. Für das Controlling gilt folgender Prozess: Ziele definieren, Maßnahmen planen, Kennzahlensets definieren, Kennzahlen monitoren und Maßnahmen anpassen. Die Kontrolle der Einhaltung und Umsetzung der Ziele obliegt operativ im ersten Schritt dem CSR-Kernteam. Dieses wiederum berichtet regelmäßig an den Vorstandssprecher über den Stand der Zielerreichung und schlägt aktiv neue Ziele vor. Die Priorisierung der Ziele empfiehlt der Fachbereich in Absprache mit dem CSR-Kernteam und stimmt diese dann mit dem jeweiligen Ressortvorstand ab.

Mit den Maßnahmen und Zielen aus 2017 etablierten wir erste Leistungsindikatoren, die nach Unternehmensbereichen geordnet sind. 2018 konnten wir diese Indikatoren nun erstmals vergleichen. Daraus entstanden neue Kennzahlen und Zielsetzungen. Ab 2020 planen wir ein systematisches CSR-Controlling mithilfe einer Softwarelösung. Zudem prüfen wir, inwiefern eine Orientierung an den 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der UN möglich ist.

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Nanogate SE

Bereits sehr früh wurde dem Nanogate-Management bei der Ausrichtung des Unternehmens bewusst, dass das zentrale Unternehmensziel, als bestmöglicher Partner für designorientierte Hightech-Oberflächen und -Komponenten wahrgenommen zu werden, nicht nur davon abhängt, ob wir im Markt als besonders kompetenter und verlässlicher Spieler gelten. Vielmehr sind wir überzeugt, dass eine ganz besondere unternehmerische Chance darin liegt, als Unternehmen gesehen zu werden, welches glaubhaft auch gesellschaftliche Verantwortung übernimmt, Respekt und Integrität in den Mittelpunkt stellt, zu besonderer Sorgfalt bereit ist und ebenso einen aktiven Beitrag in der von Anfang an erwarteten Diskussion um Technologiefragen sowie Nachhaltigkeitsaspekte der Nanotechnologie leistet.    

Im Fokus unserer Geschäftstätigkeit steht neben verantwortungsvollem Wirken und Handeln in den Kernbereichen des Unternehmens auch das übergreifende Engagement um zusätzliche wichtige strategische Erfolgsfaktoren sowie eine breite Vertrauensbasis für eine unternehmerische Zukunft zu schaffen.  

Das Nachhaltigkeitsprogramm der Nanogate SE orientiert sich daher an den drei Hauptzielen: Nachhaltiges Wirtschaften, Arbeitsschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Strategische Ziele werden dabei zukünftig von der Nanogate SE vorgegeben, woraus sich die operativen Ziele der Einzelgesellschaften ableiten.  

Gemäß dieser wesentlichen Themen sieht das Unternehmen für sich die folgenden Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen als korrespondierende Ziele seiner Nachhaltigkeitsstrategie:  



Quelle: (http://www.bmz.de/de/ministerium/ziele/2030_agenda/index.html)

Um das erste Ziel – nachhaltiges Wirtschaften – zu erreichen, setzen wir vor allem auf Energieeffizienz in der Produktion und auf innovative, umweltfreundliche Produkte. An allen Standorten der Nanogate Gruppe wollen wir den Energieverbrauch in der Produktion reduzieren.

Gruppenweites Ziel ist die Verbesserung der energiebezogenen Leistungen um mindestens zehn Prozent bis zum Jahr 2021. Um unsere Fortschritte besser überprüfen zu können, werden wir gruppenweit einheitliche Energieleistungskennzahlen erarbeiten. In allen deutschen Standorten ist ein nach ISO 50001 zertifiziertes Energiemanagementsystem implementiert worden. Zudem legt der Konzern über alle Zielbranchen hinweg einen besonderen Fokus auf die Entwicklung und den Vertrieb umweltfreundlicher Systeme und Prozesse, deren Anteil am Gesamtumsatz in den nächsten Jahren steigen soll.

Strategische Ziele der Nanogate Gruppe zum Thema Energiemanagement
 

     
Ziel

Umsetzung
bis [ Jahr ]

 
Ziel # 1
 
Reduzierung der energiebezogenen Leistungen um 10 % 2021
 
Ziel # 2
 
Standortübergreifende Energie-Leistungskennzahlen (EnPIs) definieren 2018
 
Ziel # 3
 
Einsatz von Energiemanagementsystemen an allen Standorten weltweit 2021
 
Ziel # 4

 
Einsatz von alternativen umweltfreundlichen Energiequellen („grüner Strom“, BHKW, Beleuchtungsmittel) prüfen und umsetzen 2021
     
Zur Umsetzung dieser Ziele hat sich ein unternehmensübergreifendes Gremium als Qualitätszirkel (Q-Zirkel) etabliert, der alle Qualitätsmanagement-Verantwortlichen der jeweiligen Standorte vereint und sich regelmäßig zur Abstimmung und Umsetzung zentraler Qualitäts- und Umweltziele trifft.  

Zum Arbeitsschutz zählt die Sicherheit unserer Mitarbeiter auf jeder bei Nanogate angesiedelten Stufe der Wertschöpfungskette. Zu unseren Maßnahmen zählen u.  a. regelmäßige Sicherheitsunterweisungen, Notfallpläne und adäquate Schutzausrüstungen. Jeder Standort verfügt über ausgebildete Arbeitssicherheitsbeauftragte, die kontinuierlich geschult werden.  

Unser drittes Hauptziel ist es, gesellschaftliche Verantwortung dauerhaft in der mittelständischen Wirtschaft zu verankern, zu professionalisieren und die Wirksamkeit des Engagements zu erhöhen. Hierfür ist Nanogate in den gemeinnützigen Vereinen „Verantwortungspartner Saarland“ und „Unternehmen für die Region“ sowie weiteren Initiativen regional und bundesweit aktiv, die Unternehmerinnen und Unternehmer bei ihrem regionalen gesellschaftlichen Engagement unterstützen. Diese Initiativen werden in Kriterium 18. Gemeinwesen ausführlicher beschrieben.

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