Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

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Nachhaltigkeit ist in Unternehmen oft ein Querschnittsthema, das die Zusammenarbeit verschiedener Geschäftsbereiche erfordert. Klare Ziele, die ambitioniert aber auch erreichbar sind, unterstützen eine konstruktive und koordinierte Zusammenarbeit und stellen sicher, dass die Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt wird. Schon der Prozess zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsziele kann genutzt werden, um intern Aufmerksamkeit für das Thema zu erregen und Möglichkeiten zur Teilhabe verschiedenster Mitarbeiter/-innen an der Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zu schaffen.

Was ist zu beachten?
Bitte bemühen Sie sich darum, sowohl quantitative, als auch qualitative Ziele zu nennen und beziehen Sie die Ziele sowohl auf Ihren Unternehmensbetrieb, als auch Ihr Kerngeschäft. Beachten Sie, dass es an dieser Stelle um die übergeordneten Ziele im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie geht. Detailliertere Ziele können Sie in den jeweiligen Kriterien in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ausführlicher beschreiben.
Falls in Ihrem Unternehmen noch keine Nachhaltigkeitsziele gesetzt wurden, beschreiben Sie bitte den Prozess, den Sie zur Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen verfolgen wollen und nennen Sie den Zeitpunkt, zu dem Ziele definiert werden sollen.
Aspekt 1:
Berichten Sie, welche mittel- und langfristigen Ziele sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat.

Aspekt 2:
Erläutern Sie, welche Ziele mit besonders hoher Priorität behandelt werden und erläutern Sie, wie und warum Sie zu dieser Priorisierung kommen.

Aspekt 3:
Erläutern Sie, wie die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert wird und wer im Unternehmen dafür zuständig ist.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und wie Sie sich bei Ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen beziehen.
Ziele beschreiben einen wünschenswerten Zustand, der zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft durch entsprechendes Verhalten erreicht werden soll. Quantitative Ziele sind mit einer Zahl hinterlegt, z.B. die Reduktion des Energieverbrauchs um 20%. Qualitative Ziele beschreiben einen Zustand, der erreicht werden soll. Auch sie sollten so formuliert sein, dass eindeutig festgestellt werden kann, ob das Ziel zum Zeitpunkt X erreicht wurde oder nicht, z.B. die Einrichtung eines Betriebskindergartens oder Klimaneutralität.  

Operationalisieren bedeutet hier, dass die Ziele messbar gemacht werden. Dabei sollen die Objektivität, Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Daten sichergestellt werden. Messbar heißt, dass die Ziele so konkret wie möglich und der Plan und Zeithorizont zur Zielerreichung klar definiert sind. Nur so wird nachprüfbar, ob und in welchem Ausmaß die Ziele tatsächlich erreicht wurden und wie gegebenenfalls nachjustiert werden muss (siehe auch Kriterium 6: Regeln und Prozesse).

Sparkasse Coburg - Lichtenfels

Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels verfolgt einen aktiven und ganzheitlichen Nachhaltigkeitsansatz. Mit den „Leitsätzen zur Nachhaltigkeit“ wurde 2017 die Basis für eine nachhaltige Unternehmensführung in allen Geschäftsbereichen geschaffen und ein Orientierungsrahmen für verantwortungsbewusstes Handeln gegeben (siehe Kriterium 1).

Im Frühjahr 2018 schloss sich ein NachhaltigkeitsCheck an. Als Ergebnis wurde festgestellt, dass nachhaltiges Handeln in der Sparkasse in zahlreichen Bereichen schon eine wesentliche Rolle spielt. Ein Beispiel ist das im Jahr 2015 durchgeführte Energieaudit nach DIN 16247, das im Jahr 2019 erneuert werden soll (siehe Kriterium 12).

Der NachhaltigkeitsCheck war Basis für die nachfolgende Wesentlichkeitsanalyse. Daraus abgeleitet hat der Vorstand strategische Nachhaltigkeitsziele festgelegt. Dabei hat er Prioritäten in folgenden Sustainable Development Goals-Kategorien gesetzt:

  • Gesundheit & Wohlergehen (UN-Entwicklungsziel Nr. 3)
    • Weiterentwicklung des betrieblichen Gesundheitsmanagements
    • Berücksichtigung nachhaltiger Aspekte im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der Sparkasse im Jahr 2021
    • Reduzierung von Werbegeschenken aus Plastik
    • Weiterentwicklung des Gesundheitsschutzes der Mitarbeiter
  • Hochwertige Bildung (UN-Entwicklungsziel Nr. 4)
    • Erweiterung des regionalen Engagements unter nachhaltigen Aspekten
    • Entwicklung eines Schulungskonzeptes unter nachhaltigen Aspekten
    • Förderung von nachhaltigem Denken und Handeln in der Region
  • Bezahlbare und saubere Energie (UN-Entwicklungsziel Nr. 7)
    • Reduzierung des Papier-, Wasser- und Stromverbrauchs
    • Fuhrparkanpassung bei Ersatzbeschaffung
    • Energetische Sanierung der Filialen
    • Erweiterung des Angebots nachhaltiger Produkte
Diese strategischen Ziele sind durch die Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit sowie die fachlich zuständigen Unternehmensbereiche inhaltlich umzusetzen. Der Vorstand beauftragt die Arbeitsgruppe für 2019 mit der Erarbeitung konkreter Zielvorgaben. Der Nachhaltigkeitsbeauftragte informiert den Vorstand regelmäßig über die Erfüllung der strategischen Nachhaltigkeitsziele im Rahmen einer Vorstandssitzung.

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facettenwerk | Gem. Verein für Behindertenhilfe Wiesbaden und Rheingau-Taunus-Kreis e.V.

Aus unserem Anspruch, den Herausforderungen und unserem Streben leiten wir folgende Ziele ab:  

  Strategie (S) Prozessmanagement (P) Umwelt (U) Gesellschaft (G)
Kurz (1) Bessere Kommunikation:

Mitarbeiter-Beteiligung durch monatlichen, schriftlichen und zentral versendeten Infoletter


Führungskräfte-Einbindung durch neues regelhaftes Konferenzformat
Sicherung der Finanzierung des Grundauftrages

Aufbau von Kooperationsnetzwerken 

Problem: Geringer empfundener Freiheitsgrad im operativen Bereich

Implementierung der Nachhaltigkeit:
  • Geschäftsbereich
  • Verantwortlichkeit
  • Kontinuität
  • Schulungen & Projekte
  • Kommunikation
  • Dokumentation
Weiterführung ÖKOPROFIT-Teilnahme und Weiterentwicklung

Betrieb moderner, nachhaltiger Gebäude und zeitgemäßer Infrastruktur

Nachhaltigkeit als weiteres Kriterium bei Bauprojekten

Umstellung auf Nutzung erneuerbarer Energiequellen

Integration von Nachhaltigkeitskriterien bei der Produktion (z.B Keramik oder Kerzen)

Recycling 
Wertschätzende Außendarstellung in Presse und Medien zur verbesserten öffentlichen Wahrnehmung 

Problem: Branche und Werkstätten werden als Endstation wahrgenommen 

Individualisierung und Zentrierung auf Person statt starrer Strukturen  
Mittel (2) Klare Identität des facettenwerks verstärken

Transparenten Auftritt des Vereins verstetigen

Klare Struktur der Angebote sicherstellen
Vertriebsstruktur aufbauen und erweitern

Sicherstellung zukünftiger Investitionen Beteiligung von Anspruchsgruppen intern und extern

Ausbildungszeit im Berufsbildungsbereich (BBB) verlängern, intensivieren, individualisieren
  Öffnung für weitere Personengruppen

Inklusion in der Verwaltung
Lang (3) Attraktiver Arbeitgeber sein

Dauerhafte Positionierung des modernen Markenimages

Entstehung weiterer integrativer, eigenfinanzierter Betriebsstätten mit Eigenproduktion in unterschiedlichen Geschäftsfeldern
Aufbau von Kompetenz- und Schulungszentren

Aufbau weiterer inklusiver Außenstellen
  Arbeitsplätze erhalten und ausbauen

Gesellschaft gestalten
   
Die höchste Priorität sehen wir hier:  
Die Priorisierung und zeitliche Einteilung haben wir vorgenommen nach Dringlichkeit, verfügbaren Zeitkapazitäten und Kompetenzen bzw. Kompetenzaufbau unter Berücksichtigung der logischen Abhängigkeiten.

Prio Bereich: Strategie (S), Prozesse (P), Umwelt (U), Gesellschaft (G)
Frist: kurz-/mittel-/langfristig (1 bis 3)
Termin
S1 Kommunikation und Einbindung von Mitarbeiter und Führungskraft: Nachhaltigkeit ist ein Gemeinschaftswerk, zu dem alle ihren Beitrag leisten können. 2020
P1 Sicherung der Finanzierung durch ständige Optimierung der Angebote. 2020
P1 Kooperationen ausbauen und Aufbau von Kooperationsnetzwerke

Hier wurden z.B. weitere Maßnahmen realisiert:

05-06/2019 - Kuratierte Ausstellung (05-06/2019: Transformation Incognito) in der Wiesbadener City in Kooperation mit der Kunstgalerie Rubrecht Contemporary
06/2019 – Ateliergespräch im Rahmen der Aktionstage „Wiesbaden engagiert“
06/2019 – Sommerfest im Rahmen der Aktionstage „Wiesbaden engagiert“
ab 2019
P1 Verantwortung und Verortung: Für ein interdisziplinäres Nachhaltigkeitsmanagement, das kurz-, mittel- und langfristig alle Unternehmensbereiche berührt, ist sowohl die Verankerung in der Organisation als eigener Bereich als auch die Benennung der Verantwortungsträgerschaft erforderlich. An dieser Stelle wird die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert, dokumentiert und kommuniziert

Hier wurden wichtige Schritte gemacht:

06/2019 - Workshop mit Führungskräften; Ziel: Akzeptanz des Themas Nachhaltigkeit09-12/2019 - Workshops mit Studierenden, Ziel: Außenwahrnehmung facettenwerk
Ab 2019
P2 Beteiligung von Anspruchsgruppen: Stakeholder-Dialog ausbauen. Dadurch erreichen wir eine bessere Wahrnehmung und eine Verbesserung der Finanzierung von Standards. ab 10/2020
P2 Neue Kunden gewinnen: Vertriebsstruktur aufbauen und erweitern. 2020
P2 Prozesse werden gemeinsam entwickelt bzw. optimiert. Lösungen für Probleme werden gemeinsam entwickelt. ab 10/2020
U1 Nachhaltige Gebäude und Infrastruktur: Beim Betrieb von Gebäuden und der Sicherstellung von Infrastruktur bieten sich skalierbare Effekte. 2020ff
G1 Wertschätzende Außendarstellung in Presse und Medien zur verbesserten öffentlichen Wahrnehmung

Hier wurde ein wichtiger Meilenstein durch die Entwicklung einer gemeinsamen Marke und der damit verbundenen Umbenennung erreicht (11/2019). Der frühere Name war wfb – Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Reichweite und Wahrnehmung als neues Ganzes müssen verstetigt werden – eine andauernde Aufgabe.
ab 2019

Den Status Quo zur Erreichung der Ziele dokumentieren wir regelmäßig und thematisieren sie in den Leitungskonferenzen. Regeln und Prozesse werden noch weiter definiert und operationalisiert. Der Start dafür, insbesondere im Kontext Nachhaltigkeitsmanagement, war 2018/2019 und muss weiter verstetigt werden. Zu diesem noch frühen Zeitpunkt haben wir die folgenden Bereiche angeschaut, bei denen wir schnell eine hohe Wirkung erreichen können: Konsum (Kaffee aus fairem Handel), Energieeffizienz (LED-Lampen), Mobilität (E-Autos), Energiequellen (Umstellung auf Photovoltaik).

Das facettenwerk und die Sustainable Development Goals (SDGs):  

SDG 1 – Keine Armut
Unser Ziel: Arbeitsplätze erhalten und ausbauen  

Durch die Bereitstellung angepasster Arbeitsplätze und Schaffung individueller Arbeitsbedingungen leisten wir einen wahrnehmbaren Beitrag zu Lebensführung unserer Beschäftigten. Wir bieten damit die Einbindung und Teilhabe an der Arbeitswelt und der Gesellschaft und die damit verbundenen Einkommensperspektiven sowie die Sicherung von Rentenansprüchen nach ihrer Erwerbstätigkeit. Grundlegende soziale Dienstleistungen zur Sicherung der Grundbedürfnisse werden zugänglich gemacht.  

SDG 3 - Gesundheit und Wohlergehen
Unser Ziel: Arbeitsplätze erhalten und ausbauen  

Durch die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung, unserem Kernauftrag, sichern wir das soziale Umfeld und die Möglichkeit soziale Kontakte zu knüpfen. Das wirkt sich positiv auf die psychische und damit einhergehend auch auf die körperliche Gesundheit aus. Zur Unterstützung und Förderung der Fähigkeiten und Fertigkeiten der Mitarbeiter und Beschäftigten stehen ein breites Therapie- und Reha-Angebot zur Verfügung sowie regelmäßige Training. Spezielle Angebote wie ein Outdoorsportgeräte-Parcours am Standort Pfälzer Straße oder ausgewogene, gesunde und nahrhafte Lebensmittel in den Kantinen sind zusätzlich vorhanden, um einen gesunden Lebensstil zu fördern.  

SDG 4: Hochwertige Bildung
Unser Ziel: Ausbildungszeit im BBB verlängern, intensivieren und individualisieren

Die Ausbildung im Berufsbildungsbereich soll verlängert, intensiviert und individualisiert werden, um eine inklusive, gerechte und hochwertige Bildung für unsere Teilnehmer*innen zu gewährleisten. Adäquate Lernumgebung und Unterrichtsmaterialien sind hier selbstverständlich: Unsere Teilnehmer*innen müssen sich wohlfühlen, um sich besser konzentrieren zu können. Dies ist mit einem ersten Schritt gestartet: Das neue Konzept für die berufliche Bildung fokussiert seit August 2019 die Bedürfnisse der Teilnehmer*innen und sichert die Ausrichtung auf die Anforderungen an der Teilhabe am Arbeitsleben und der Gesellschaft. In diesem Prozess werden gemeinsam und auf Augenhöhe Perspektiven und Bildungsziele vereinbart, die den Wünschen und realisierbaren Möglichkeiten der Teilnehmer*innen entsprechen. Angelehnt an die duale Ausbildung (d.h. die reguläre Ausbildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt) sind die Ziele der Erwerb berufsbezogener Handlungskompetenzen und die Förderung der allgemeinen Bildung. Im Zuge dessen wird die persönliche Entwicklung der Teilnehmer*innen gefördert, um eine Beschäftigungsfähigkeit mit verschiedenen Perspektiven zu ermöglichen. Erste Ergebnisse erwarten wir bis 2022.  

SDG 7: Bezahlbare und saubere Energie
Unser Ziel: Umstellung auf Nutzung erneuerbarer Energiequellen  

Auch das facettenwerk ist auf zuverlässige Energiequellen angewiesen. Obwohl sich die Arbeiten in den Werkstätten auf überwiegend manuelle Leistungen fokussieren, erfordern einzelne Produktionsschritte einen erhöhten Energieaufwand. Dazu zählt beispielsweise die Flaschenspülanlage in Oestrich-Winkel. Um diesen überdurchschnittlichen Energieverbrauch CO2-neutral zu decken, wurde im Jahr 2019 die Installation einer Photovoltaik-Anlage beschlossen. Sie versorgt tagsüber die Betriebsstätte direkt mit Strom und speist Überschüsse in das Energienetz ein. Die Inbetriebnahme wird im Februar 2020 erfolgen.  

SDG 8: Menschenwürdige Arbeit
Unsere Ziele: Attraktiver Arbeitgeber sein, Arbeitsplätze erhalten und ausbauen

Die Menschen bedingungslos als Menschen zu sehen, ihnen Sinn und Freude an der Arbeit und ihren Beiträgen zu geben, Wertschätzung zu vermitteln, individuelle Entwicklungspotenziale zu entdecken und zu fördern sehen wir als Grundlage und Chance dafür, dass das facettenwerk ein attraktiver Arbeitsgeber ist und weitere Arbeitsplätze anbieten kann.  

SDG 10: Reduzierte Ungleichheiten
Unser Ziel: Öffnung für weitere Personengruppen, Inklusion in der Verwaltung, Arbeitsplätze erhalten und ausbauen, bessere Außendarstellung in Presse und Medien  

Im Kern unserer Arbeit stärken wir die soziale, wirtschaftliche und gesellschaftliche Integration von Menschen mit Behinderung und fördern dadurch deren Bildungs- und Arbeitsrechte sowie den Anspruch auf einen gerechten Anteil am sozialen Wohlstand. Durch die Ziele, unsere Angebote für weitere Personengruppen zu erweitern, Inklusion innerhalb des Vereinsnetzwerks zu fördern und die vorhandenen Arbeitsplätze zu erhalten und auszubauen, setzen wir uns folglich dafür ein, Diskriminierung zu beenden und Ungleichheiten innerhalb unserer Gesellschaft abzubauen.   Durch eine bessere Außendarstellung in Presse und Medien und den generellen Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit sind wir bestrebt, das Bewusstsein für Diversität und Vielfalt zu erweitern und somit Barrieren und Ungleichheiten zu reduzieren und vorzubeugen. 

SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Die Vermeidung, Reduzierung und Kompensation von COsind Bestandteil unserer Unternehmensstrategie. Im Jahr 2019 wurden in den Wiesbadener Betriebsstätten die veralteten Leuchtmittel durch neue LED-Lampen getauscht, sodass wir insgesamt in 2019 rund 460 LED-Leuchten eingebaut haben. Für das Jahr 2020 sind weitere rund 390 Lampen geplant.

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WERTGARANTIE Group

Der Geltungsbereich der Nachhaltigkeitsziele wird auf die strategischen Prioritäten ausgerichtet, die in der Wesentlichkeitsanalyse identifiziert wurden. Auf dieser Basis formulierte die WERTGARANTIE Group Nachhaltigkeitsziele für 2019, die künftig regelmäßig im Rahmen einer Umsetzungskontrolle überprüft werden. Die Zielerreichung wird durch die jeweiligen Bereichsleitungen kontrolliert und in Form von Ressortberichten an den Vorstand kommuniziert. Der Grad der Zielerreichung wird in der nächsten DNK-Erklärung berichtet.
Die Zielsetzung erfolgt in den zuvor von Bereichsleitung und Vorstand als wesentlich identifizierten Bereichen. Die jeweilig betroffenen Bereichsleitungen definieren und priorisieren damit die Ziele.
Die SDGs werden hierbei als keine eigene Zielgröße benannt, fließen aber thematisch in die Nachhaltigkeitsziele ein. Insbesondere SDG 12 "Nachhaltige/r Konsum und Produktion" wird durch das Kerngeschäft der Reparatur von Geräten bedient.

Einige Nachhaltigkeitsziele sind qualitativ ausgerichtet. Auch wenn sie in manchen Fällen nicht quantitativ beschrieben werden können, haben sie eine wesentliche Bedeutung für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der WERTGARANTIE Group.

1. Digitalisierung inkl. Datenschutz

  • Umfassender Datenschutz bei voranschreitender Digitalisierung durch die 100 %ige Nutzung aller technischen und organisatorischen Möglichkeiten
(siehe dazu https://www.wertgarantie.de/Home/Service/datenschutz.aspx).
  • Weitere Reduktion „physischer“ Postsendungen mit Einsparungen von Papier, Druck- und Portokosten.
  • Steigerung des Angebots qualifizierter Arbeitsplätze durch die Automatisierung von Routine-tätigkeiten.
  • Optimierung der Dunkelverarbeitung und der elektronischen Zuordnung in Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Informationstechnologie und Betriebsorganisation.
  • Erstellung eines Kriterienkatalogs für IT-Beschaffung („Green IT“).

2. Mitarbeiter

  • Key Performance Indicator (im Folgenden KPI) Weiterbildungsquote:
          Unternehmensziel:   Mitarbeiterentwicklung
          Personalziel:            Mitarbeiter entwickeln – Fit für die Arbeit 4.0
          Definition:                Anzahl der Weiterbildungstage / Summe der Teilnehmer
          Ziel:                         2,5 Tage pro Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt  
  • KPI Quote Mitarbeiterjahresgespräche:
          Unternehmensziel:   Mitarbeiterentwicklung
          Personalziel:            Mitarbeiter inspirieren – Führung heißt entwickeln
          Definition:                 Anzahl geführte Mitarbeiterjahresgespräche / Summe zu
                                           führender Mitarbeiterjahresgespräche
          Ziel:                          95 % geführte Mitarbeiterjahresgespräche  
  • KPI Quote Entwicklungspläne:
          Unternehmensziel:    Mitarbeiterentwicklung
          Personalziel:             Engagierte Mitarbeiter – Entwickeln heißt Initiative ergreifen
          Definition:                 Anzahl dokumentierte Entwicklungspläne (in Bearbeitung) / Summe zu                                                          führender Mitarbeiterjahresgespräche (d.h. statusunabhängig)
           Ziel:                          50 % dokumentierte Entwicklungspläne


  • Geeignete Schulungskonzepte der Mitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit werden geprüft.
3. Risikobewertung und Verhaltenskodex
  • Anpassung und Anwendung der neuen Leitlinie zur Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern auf und in allen Unternehmensbereichen
  • Erstellung von „Verhaltensgrundsätzen“ zu energie- und ressourcenschonendem Verhalten und Müllvermeidung bzw. -trennung
4. Stakeholderdialog
  • Auswertung und Berücksichtigung der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung, die 2018 vorbereitet und 2019 durchgeführt wurde
  • Einbindung des Themas Nachhaltigkeit in die jährliche Kundenzufriedenheitsbefragung durch den TÜV
  • Stärkung der internen Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeit
  • Austausch mit den Fachhandelspartnern zum Thema Nachhaltigkeit
5. Umwelt mit Schwerpunkt Mobilität und Abfall
  • Verbesserte Abfalltrennung und Restmüllreduktion
  • Umstieg auf Ökostrom wird bei neuerlichem Vertragsabschluss geprüft
  • Basis für Energiecontrolling inkl. erster CO2 Erfassung in 2018 gelegt. Zukünftig jährliche Erfassung und Ausbau der Energie-Kennzahlen
    • Bedarfsgerechte Schaltung von Bürobeleuchtung
    • Einsatz von LED bei Gebäuderenovierungen
  • Ausbau des Betrieblichen Mobilitätsmanagements
    • Prüfung von CO2- Neutralität („Klimakompensation“) bei Dienstwagen
    • Optimierung des Tourenplanungssystems für den Außendienst
  • Weitere Papierreduktion durch Digitalisierung
  • Nutzung von 100 % FSC-zertifiziertem Papier für Druckerzeugnisse im Marketing
6. Innovation und Produktentwicklung
  • Ausbau des Prinzips „Reparieren statt Wegwerfen“ als Kernelement einer nachhaltig ausgerichteten WERTGARANTIE Group
  • Steigerung der Reparaturquote zur Verlängerung der Lebensdauer von Produkten als klarer Beitrag zur Nachhaltigkeit
  • Ausbau und Verbesserung von Kunden-Services wie Online Plattformen, Reparaturmarktplätzen wie Pro Repair und clickrepair, Apps und Chatfunktionen

Grundsätzlich versteht die WERTGARANTIE Group die nachhaltige Entwicklung als Prozess, bei dem Ziele und damit verbundene Maßnahmen sukzessive eingeführt werden. Es werden verstärkt Lösungsansätze verfolgt, die einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zielen schaffen. Daran arbeitet die WERTGARANTIE Group und findet eigene und zur Unternehmenskultur passende Lösungen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen.

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Bundesdruckerei-Gruppe

Übergeordnetes Ziel für Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energiemanagement ist die Erfüllung der arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen, energie- und umweltrechtlichen Anforderungen und die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzes, der Energieeffizienz und des Umweltschutzes in der Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH durch systematische Integration in das gesamte Managementsystem. Die Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH haben sich daher zum Ziel gesetzt bis 2020 im Vergleich zu 2014

  • den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken,
  • das Abfallaufkommen um zwei Prozent zu reduzieren,
  • den Einsatz von Gefahrstoffen in der Produktion zu reduzieren,
  • die CO2-Emissionen stabil bei jährlich 6.000 Tonnen CO2e zu halten.

Alle strategischen Ziele sind von gleich großer Bedeutung. Die Führungskräfte müssen Arbeitssicherheits-, Energie- und Umweltziele für ihren Bereich festlegen und diese jährlich neu definieren. Jedes Ziel ist einem strategischen Ziel zugeordnet und mit einer konkreten Maßnahme, einer angemessenen Frist, der benötigten Ressource und der Verantwortlichkeit belegt. Der Sachstand der Einzelziele wird vierteljährlich an die Fachabteilung kommuniziert. Es erfolgt zudem ein jährliches Reporting an die Geschäftsführung zum Stand der Umsetzung und der Zielerreichung.

Im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung hat sich die Bundesdruckerei-Gruppe das Ziel gesetzt, jährlich verschiedene bildungspolitische Projekte mit Kindern und Jugendlichen in der Heimatregion Berlin-Brandenburg durchzuführen. In den letzten Jahren hat die Bundesdruckerei-Gruppe ihr Engagement in Projekte zur Bildung für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen systematisch ausgebaut.

Die Bundesdruckerei-Gruppe ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Arbeitgeber mit modernen Rahmenbedingungen und HR-Management. Dafür werden alle HR-Instrumente konsequent am Mitarbeiter-Lebenszyklus ausgerichtet. Folgende Ziele und Handlungsfelder stehen im Personalmanagement im Vordergrund:










Überblick über das Personalmanagement der Bundesdruckerei-Gruppe:

Ziel Handlungsfeld

Strategische Personalplanung Flexibilität: Mitarbeiterstruktur, Einsatz- und Arbeitszeitmodelle Planung inkl. Nachfolgeplanung

Mitarbeitergewinnung Arbeitgeberimage, Bewerbermanagement, Anreizsysteme

Mitarbeiterbindung Entgeltstruktur, Förderprogramme, Rahmenbedingungen

Gesundheitsförderung Gesundheit als Führungsaufgabe, Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung, Training am Arbeitsplatz

Relaunch Payroll / OM Berechtigungskonzept, Stammdatenpflege, Organisationsmanagement

Optimierte Administration Analyse und Optimierung bestehender Abläufe IT-unterstützte Prozesse



Die Bundesdruckerei-Gruppe bezieht sich in ihren Nachhaltigkeitszielen bislang nicht ausdrücklich auf die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Gleichwohl leisten die Nachhaltigkeitsziele der Bundesdruckerei einen Beitrag zur Erreichung der SDGs.


Beitrag der Bundesdruckerei-Gruppe anhand von Beispielen:

SDG Beitrag der Bundesdruckerei-Gruppe

Ziel 3: „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“   Prävention und Gesundheitsförderung durch umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement und Maßnahmen zur Arbeitssicherheit; Demographie-Management und betriebliche Altersvorsorge; Hilfe in Krisensituationen (siehe Kriterium 16)

Ziel 4: „Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern“ Weiterbildung und Qualifizierung, Stipendien, anteilige Finanzierungen oder Bildungsfreistellungen (siehe Kriterium 16); Engagement in Bildungsprojekten (siehe Kriterium 18)

Ziel 5: „Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen Förderung von Frauen in Führungspositionen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z. B. digitales und flexibles Arbeiten, kostenlose Beratung durch externen Familienservice) (siehe Kriterium 16)

Ziel 8: „Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern“ Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch Innovationskraft und Qualität; langfristig sichere und attraktive Arbeitsplätze; Förderung der digitalen Transformation von Bund, Länder, Kommunen, Behörden und Unternehmen durch die Produkte und Lösungen

Ziel 9: „Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen“ Produkte leisten den Schutz von digitalen Infrastrukturen und Datenströmen, sichere Standortanbindung und sichere Identitäten etwa beim Zugang zu kritischen Infrastrukturen; Innovationen und Forschungskooperationen im Bereich „Sichere Identitäten“ (siehe Kriterium 10)

Ziel 11: „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“ Moderne, effiziente, umweltverträgliche Anlagen (siehe Kriterium 12)


Ziel 13: „Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen“ Ziele und Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Einsparung von CO2 (z. B. 100 Prozent Ökostrom, Modernisierung der Anlagen und Gebäude) (siehe Kriterium 12)

Ziel 17: „Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen“ Bereitstellung fachlicher Expertise für Politik und Verwaltung (siehe Kriterium 18)



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ewko - Thomas Bloch Consulting

Der Klimawandel ist die größte globale Herausforderung der heutigen Zeit. In weniger als 8 Jahren ist das vom IPCC errechnete CO2-Kontingent, welches der gesamten Weltbevölkerung noch bleibt, um das 1,5°-Ziel einzuhalten, aufgebraucht. Wenn die Menschheit nicht jetzt handelt, wird dieses Ziel verfehlt. Betroffen sein werden aber nicht nur die Menschen, sondern auch die Wirtschaft. 

Als oberstes Nachhaltigkeitsziel setzt sich ewko daher dafür ein, Städte und Wirtschaftsunternehmen über die Chancen einer nachhaltigen Entwicklungsstrategie zu informieren und sie durch zielgerichtete und umsetzungsorientierte Beratungsleistungen zu unterstützen. In diesem Zusammenhang möchte ewko jährlich mindestens zwei Unternehmen und/oder Städte an das Thema einer nachhaltigen Entwicklung heranführen und über die Begleitung bei der Strategieentwicklung auch zur Abgabe einer DNK-Erklärung führen.

Selbstverständlich bilden die für das Geschäftsmodell von ewko als wesentlich erkannten SDGs (vergl. Kriterium 2) sinngemäß der vorhandenen Handlungsmöglichkeiten auch die Grundlage für die Festlegung eigener Nachhaltigkeitsziele. Im eigenen Zugriff sind derzeit insbesondere die Energie- und Ressourcenverbräuche für die Geschäftstätigkeit. Ein wesentliches Ziel ist es daher, die im CCF ausgewiesenen Verbräuche gegenüber den Werten für 2019 zu reduzieren. Als Einzelunternehmen sind die Verbräuche und Emissionen jedoch insgesamt überschaubar. Da diese maßgeblich von den Beratungsprojekten, dem Unternehmenswachstum und vom Reiseaufkommen beeinflusst werden, können derzeit keine spezifischen Zielvorgaben getroffen werden. Die jährliche Fortschreibung des CCFs wird zeigen, inwieweit sinnvolle Indikatoren gebildet werden können, die eine verlässliche Festlegung von Einsparzielen ermöglicht. 
Als Mieter in einem Coworking Space bestehen nur beschränkte Einflussmöglichkeiten auf den Betrieb des Businesscenters. Hier soll aber versucht werden, einen positiven Einfluss auf den Betreiber auszuüben.

Bis zum vollständig emissionsfreien Geschäftsbetrieb werden die nicht vermeidbaren Emissionen jährlich ausgeglichen. Zur Bewertung wird der wissenschaftlich empfohlene Preis in Höhe von 65 € pro Tonne angesetzt. Die Spende muss nicht zwingend in Klimaprojekte investiert werden. ewko behält sich vielmehr das Recht vor, damit auch Organisationen zu unterstützen, die sich für Nachhaltigkeits- und Umweltthemen einsetzen.

Um die Kunden kompetent beraten zu können und das Beratungsangebot von ewko auszubauen, ist eine ständige Weiterbildung unerlässlich. Hierfür sind pro Jahr mindestens 10 Arbeitstage vorgesehen. Die Weiterbildungen dienen auch der Vernetzung.

Auch das Gemeinwohl wird durch ewko unterstützt. Neben der kontinuierlichen Unterstützung der Organisation "Ärzte der Welt", die sich weltweit für die Gesundheitsversorgung benachteiligter Menschen und Menschenrechte einsetzen, will ewko sich künftig auch für eine nachhaltige Entwicklung der Region engagieren.

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