Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

12
Der sparsame Umgang mit Ressourcen ist ein zentrales Thema, bei dem sich die betrieblichen Interessen oft deutlich mit Umweltschutzinteressen überschneiden. Aus Sicht des Umweltschutzes ist es essenziell, dass insbesondere die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen (wie fossile Brennstoffe) auf ein Minimum reduziert wird und der Umgang mit Naturgütern (wie Boden und Wasser) besonders verantwortungsvoll geschieht. Gleichzeitig können durch eine geringere Ressourcennutzung häufig Kosteneinsparungen im Unternehmen erzielt werden. Diese Ersparnisse können dann z.B. für weitere Maßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich eingesetzt werden.
Für eine ganzheitliche, proaktive Herangehensweise können klare Zielsetzungen und ein durchgängiger Managementansatz helfen, um Trends frühzeitig zu identifizieren, Veränderungsprozesse innerhalb des Unternehmens zu kommunizieren und Kooperationen zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen zu erleichtern.

Was ist zu beachten?
Während in den Leistungsindikatoren dieses Kriteriums die jeweiligen Mengen der eingesetzten Ressourcen abgefragt werden, soll in den Aspekten Ihr Konzept für das Management dargestellt werden.
Aspekt 1:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für die Ressourceneffizienz und die ökologischen Aspekte Ihrer Unternehmenstätigkeit.

Aspekt 2:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

Aspekt 3:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 4:
Berichten Sie über wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit, aus ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben.
Der Begriff Ressource umfasst sowohl Materialien, die in Unternehmensprozesse einfließen (z.B. Kraftstoffe) oder für solche genutzt werden (z.B. Boden), als auch sogenannte Ökosystemdienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden von natürlichen Systemen erbracht und von Unternehmen genutzt, z.B. Grundwasser als Teil eines Kühlsystems oder Insekten zur Bestäubung auf Obstplantagen. Damit die Nutzung langfristig möglich bleibt, muss sie im Einklang mit dem jeweiligen natürlichen System stattfinden.

Ressourceneffizienz im engeren Sinne bedeutet, die Rohstoffproduktivität zu erhöhen, also das Verhältnis von Ressourceneinsatz und Output des Unternehmens zu verbessern. Das Kriterium umfasst aber auch im weiteren Sinne die Möglichkeit, kritische Ressourcen durch z.B. rezyklierte, erneuerbare oder nicht toxische Alternativen zu ersetzen.

 

Leistungsindikatoren für die Kriterien 11 und 12

Die Leistungsindikatoren gelten für die Kriterien "Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen" und "Ressourcenmanagement" und werden in der DNK-Datenbank nach dem Kriterium 12 gesammelt abgefragt.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
    i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien
    ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten
b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten
c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
    i. Stromverbrauch
    ii. Heizenergieverbrauch
    iii. Kühlenergieverbrauch
    iv. Dampfverbrauch
d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
    i. verkauften Strom
    ii. verkaufte Heizungsenergie
    iii. verkaufte Kühlenergie
    iv. verkauften Dampf
e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen
f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm
g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen
b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle
c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl
d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
    i. Oberflächenwasser
    ii. Grundwasser
    iii. Meerwasser
    iv. produziertes Wasser
    v. Wasser von Dritten
b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
    i. Oberflächenwasser
    ii. Grundwasser
    iii. Meerwasser
    iv. produziertes Wasser
    v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen
c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
    i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS))
    ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS))
d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
    i. Wiederverwendung
    ii. Recycling
    iii. Kompostierung
    iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
    v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
    vi. Salzabwasserversenkung
    vii. Mülldeponie
    viii. Lagerung am Standort
    ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)
b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
    i. Wiederverwendung
    ii. Recycling
    iii. Kompostierung
    iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
    v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
    vi. Salzabwasserversenkung
    vii. Mülldeponie
    iii. Lagerung am Standort
    ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)
c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
    i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
    ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
    iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters
 
***************************
 
Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E04-01
Gesamtgewicht des Abfalls.

Leistungsindikator EFFAS E05-01
Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird.

Leistungsindikator EFFAS E01-01
Gesamter Energieverbrauch.
 
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Umweltbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zum gesetzlichen Belang „Umwelt“ können Sie in den Kriterien 11 bis 13 an geeigneter Stelle berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung (Kriterium 12, Aspekt 1 sowie Kriterium 13, Aspekt 2).
b.
Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c.Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 12, Aspekt 2 sowie Kriterium 13, Aspekt 3).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden (Kriterium 12, Aspekt 2 sowie Kriterium 13, Aspekt 4).
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (Kriterium 12, Aspekt 4).
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (Kriterium 12, Aspekt 4).
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (Kriterium 12, Aspekt 4).

Konzern Stadtsparkasse München

Zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Umweltleistung haben wir uns standortbezogene als auch übergreifende Ziele und Maßnahmen gesetzt. Die wesentlichen qualitativen Ziele sind vor allem die Verbesserung unserer CO2-Bilanz durch  weitere Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, Nutzung der Digitalisierung zur Reduktion unseres Papierverbrauchs sowie Reduzierung des Abfallaufkommens. (zum Thema Risiken und Managementsystem siehe Kriterium 11).

 

Durch eine systematische Herangehensweise haben wir in den letzten Jahren unsere CO2-Bilanz deutlich verbessert. Zunächst wurden die Umweltauswirkungen der beiden größten Standorte bewertet um davon ausgehend die Handlungsfelder zu definieren. Daraus leiteten wir entsprechende Maßnahmen ab. Zur Erreichung unserer Ziele setzten wir in den letzten Jahren insbesondere folgende Maßnahmen um:

Zur  Reduzierung des Energieverbrauchs:
Verwaltungszentrum und Hauptstelle (beiden größten Standorte):

  • Konsequenter Rückbau und Sanierung der technischen Anlagen vor allem der acht Technikzentralen im Verwaltungszentrum;

  • Einbau einer freien Kühlung an unserem größten Standort, dem Verwaltungszentrum

  • Verwaltungszentrum und Hauptstelle: Optimierung der Betriebszeiten unserer Klima- und Lüftungsgeräte an den tatsächlichen Bedarf sowie kontinuierliche Prüfung des optimalen Betriebs der Anlagen über eine moderne Gebäudeleittechnik, die auch mehr Transparenz und eine verursachergerechtere Zuordnung von Verbrauchsdaten ermöglicht;

  • Einführung eines Lastenmanagements;

  • Reduzierung unserer Server durch konsequente Nutzung der Virtualisierungstechnologie

  • Austausch der Beleuchtung in unserer Hauptstelle durch LED-Technik mit Tageslichtsensoren und Bewegungsmeldern

    Gebäudebestand allgemein:

  • Regelmäßige energetische Sanierungen


Einsparung Papier:
  • Standardmäßige Einstellung aller Drucker auf doppelseitigen Ausdruck
  • Ausstattung der Stockwerksdrucker mit Recyclingpapier
  • Digitalisierung von Prozessen (z.B. Persis, Vorstandsitzungen, Einführung der Elektronischen Kreditakte)
  • Sensibilisierung der Mitarbeiter durch Information im S-Info-Portal sowie Mail-Zusatz

Reduzierung CO2-Emissionen: (siehe auch Maßnahmen unter Reduzierung Energieverbrauch)

  • Bezug von Ökostrom für rd. 98% unseres Gebäudebestands
    Konsequenter Rückbau und Sanierung der technischen Anlagen an den beiden großen Standorten
  • Berücksichtigung ökologischer Kriterien in der Dienstreiseverordnung
  • Angebot des Job-Tickets der Deutschen Bahn sowie der IsarCardJob des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes

Zum DNK-Profil

Gundlach Bau und Immobilien GmbH & Co. KG

Ökologische Zielsetzungen werden im Kreis der Gundlach-Gesellschafter bereits seit Anfang der 80er-Jahre diskutiert und festgelegt. Auf der Grundlage der Gundlach-Firmenziele wurde die Umweltpolitik in fünf Grundsätzen formuliert, die als Grundlage für Entscheidungen und Verhalten der Geschäftsführung und der Mitarbeiter dienen. Gundlach hat seine Nachhaltigkeitsziele und Maßnahmen zu deren Erreichung bis 2020 festgeschrieben und im Online-Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Klimawandel und ökologische Nachhaltigkeit werden als gesondert wichtiges Handlungsfeld, als eine der wesentlichen Herausforderungen für Gundlach aufgeführt.
Wesentliche Risiken ergeben sich bei der Bautätigkeit aus der Wahl der Bau-und Rohstoffe, aus der Energieeffizienz und aus dem Verhältnis von verbrauchter Fläche pro Wohneinheit.
Im Wohnungsunternehmen bestehen die Risiken in einem ausgewogenen Umgang mit dem Zielkonflikt Preissteigerung durch Qualität, energetische Sanierung und Nachfrage auf der einen Seite versus soziale Ballance auf der anderen Seite.

Gundlach kommuniziert jedoch keine explizite Riskobewertung.

Folgende Ziele hat Gundlach in für das Ressourcenmanagement relevanten Handlungsfeldern mit dem maximalen Zielerreichungshorizont 2020 definiert:

  • Nachhaltigkeitsorientierung von allen Projekten
  • Errichtung oder Projektierung von Plus-Energie-Gebäuden
  • Organisatorische Umsetzung von Nachhaltigkeit im Einkauf- und Lieferantenmanagement
  • Steigerung der ökologischen Nachhaltigkeit der Bestandsgebäude
  • Reduzierung der Emissionen von Baugeräten und der Fahrzeugflotte
  • Reduzierung der CO2-Emissionen im gesamten eigenen Wohnungsbestand
  • Steigerung der Energieproduktion aus erneuerbaren Energieträgern
  • Weitere Schritte zur Umsetzung des papierlosen Büros
  • Sukzessive Umstellung auf digitale Aktenführung

Weitere Maßnahmen zur Verringerung des Ressourceneinsatzes veröffentlicht Gundlach im Bereich Kennzahlen sowie vor allem im Bereich Zielcontrolling:
  • Ökologische Verbesserung von Baustellen- und Büromanagement durch die Fortsetzung des Ökoprofit-Programms und Mitarbeiterschulungen à Ziel erfüllt. Z.B. Engagement bei Ökoprofit seit 2000, Verwendung von kleinen erdgasbetriebene Fahrzeugen statt Transportern, Umstellung auf LED-Beleuchtung im Bauhof etc.
  • Umsetzung von effizienter und klimaschonender Mobilität à Ziel erfüllt. Der CO2-Ausstoß der Pkw-Flotte liegt mittlerweile bei 83 g/km und damit weit unter den gesetzlichen Grenzwerten. Die Möglichkeit der Anschaffung von Dienstfahrrädern wurde eingeführt.
  • Eine DGNB-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen umsetzen à Ziel erfüllt. Haus B1 im Projekt VIER erhielt Platin Zertifikat.
  • Die Aufnahme besonderer ökologischer Aspekte in Projekte umsetzen à Ziel erfüllt. Z.B. im VIER, Haus B1.
  • Die Verbesserung der Wohnqualität durch gesunde Baustoffe à Ziel erfüllt. Kriterien für reine Raumluft nach Modernisierung oder Neubau sind formuliert und eingeführt.
  • Den Ausbau erneuerbarer Energien à Ziel erfüllt. Bezogen auf das Bürogebäude. Produktion erneuerbarer Energie Ende 2017 ca. 180.000 kWh mehr als 2014.
  • Das Vorantreiben von Klimaschutz und CO2-Minderung à Zielerreichungshorizont ist 2020. Umsetzung liegt im Plan.
  • Den Einsatz bzw. die Anwendung innovativer Technologien und Lösungen à Ziel zum Teil erfüllt. Einzelne Projekte umgesetzt: Zentrale Holzpellet-Heizanlage, monolithische Bauweise mit kerngedämmten Blöcken. Einzelne Projekte zum Teil umgesetzt: Hanfdämmung im Neubau, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, Photovoltaik.
  • Den Ausbau der Nachhaltigkeit als Kernkompetenz. Maßnahme: Einführung eines Umweltmanagementsystems à Ziel nicht erfüllt. Nach Überprüfung als nicht sinnvoll gesehen. Alternativ wurde ein Energieaudit für Gundlach eingeführt.


Das Controlling der Zielerreichung wird bei Gundlach entsprechend auf der Homepage kommuniziert: https://www.gundlach-bau.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/zielerreichung-bis-2017/

Folgende Ziele wurden im Jahr 2014 mit einem Zielerreichungshorizont (bis) 2017 definiert und umgesetzt:
- Baustellen- und Büromanagement ökologisch verbessern (Maßnahme: Ökoprofit-Programm fortsetzen, Mitarbeiterschulung bis 2016. Ziel: Jährlich neue Maßnahmen geprüft und implementiert)
- Effiziente und klimaschonende Mobilität (Maßnahme: Maßnahmen und Messgrößen entwickeln und umsetzen bis 2017. Ziel: Kennzahlen identifiziert und Maßnahmen umgesetzt bis 2017)
- DGNB-Zertifizierung für nachhaltiges Bauen umsetzen (Maßnahme: Projekt im Pelikan-Viertel entsprechend planen und bauen. Ziel: Haus B1 im VIER mit DGNB-Zertifikat in Gold ausgezeichnet bis Ende 2016)
- Aufnahme besonderer ökologischer Aspekte in Projekte umsetzen (Maßnahme: Projekte mit baubiologischen Materialien umsetzen. Ziel: Ein Projekt 2015 angeboten.)
- Wohnqualität durch gesunde Baustoffe weiter verbessern (Maßnahme: Kriterien für Wohngesundheit formulieren bis Ende 2015. Ziel: Formulierung eines neuen Gundlach-Standards „Wohngesundes Bauen“)
- Ausbau erneuerbarer Energien (Maßnahme: Steigerung der Produktion erneuerbarer Energie um 100.000 kWh pro Jahr. Ziel: Gundlach ist nicht nur CO2 neutral, sondern leistet bilanziell einen Beitrag zur CO2-Reduktion)
- Klimaschutz und CO2-Minderung vorantreiben (Maßnahme: Energetische Modernisierung des Wohnungsbestandes fortführen. Ziel: Modernisierung der Heizzentralen ab 2012 bis 2020, CO2-Reduktion um 40 % bis 2020 bezogen auf den Stand von 1990)
- Einsatz bzw. Anwendung innovativer Technologien und Lösungen (Maßnahme: Monolitische Bauweise im Wohnungsbau einsetzen. Ziel: Umsetzung bei zwei Projekten bis 2017. Maßnahme: Erprobung innovativer Heiztechnik und alternativer Fassadendämmstoffe. Ziel: Pilotprojekt im Bestand mit Dämmung aus nachwachsenden Rohstoffen durchgeführt bis Ende 2015)

Zum DNK-Profil

KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hinter unserem Umweltprogramm Umwelt 2020 stehen ganz konkrete Ziele in den Bereichen Mobilität, Energie und Papier. Wir wollen unsere Umwelteinwirkungen bis zum Jahr 2020 weiter reduzieren.

Mobilität: Wir wollen unsere CO2-Emissionen pro FTE aus Mobilitätsaktivitäten um 5 Prozent senken.

Energie: Wir wollen ein flächendeckendes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen und Energieeinsparpotenziale an relevanten Standorten realisieren

Papier: Wir wollen unseren Papierverbrauch, gemessen in Blatt je Umsatz, um weitere 10 Prozent reduzieren und deutschlandweit unseren Recyclingpapieranteil auf 50 Prozent erhöhen

Mit der Global Climate Response (GCR), dem aktuellen internationalen Umweltprogramm von KPMG, wollen wir auch in Zukunft dem Klimawandel entgegentreten und Verantwortung für die Umwelt übernehmen. Die GCR orientiert sich an den wichtigsten Ergebnissen des Pariser Klimaabkommens und den drei umwelt- und klimarelevanten Sustainable Development Goals (SDGs): Bezahlbare und saubere Energie, nachhaltige/r Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz.

Wir setzen uns auf globaler Ebene zwei konkrete Ziele, um unserer ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. So wollen wir bis zum Jahr 2020 die globalen Nettoemissionen pro FTE um weitere 10 Prozent senken. Erstmalig gibt es auch ein Ziel hinsichtlich des Anteils an erneuerbaren Energien: Weltweit sollen 60 Prozent des KPMG-Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Wir bei KPMG in Deutschland haben mit der generellen Umstellung auf Grünstrom seit 2009 bereits jetzt wesentlich zu dieser Zielerreichung beigetragen.

In den vorangehenden Ausführungen zu den Beriechen Mobilität, Energie und Papier wird bereits aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen wir unsere Zielsetzungen auf nationaler Ebene (Umwelt 2020) und internationaler Ebene (Global Climate Response) erreichen wollen.

Zum DNK-Profil

Arqum GmbH

Die Bewertung unserer Umweltaspekte und unsere erhobenen Daten zeigen, dass die Emissionen unserer Dienstreisen die wesentlichste Umweltwirkung unserer Tätigkeit darstellen. Daher haben wir im Bereich Mobilität bei unseren Zielen und Maßnahmen einen Schwerpunkt gelegt. Hier wollen wir z.B. unsere Emissionen durch PKW-Fahrten um 20 % im Vergleich zum Jahr 2016 senken (s. auch Kriterium 3).

Außerdem streben wir weiter an, unsere Wärme- und Stromverbräuche um 5 % zu senken (Vergleichsjahr 2016). Maßnahmen in diesen Bereichen sind die Visualisierung der aktuellen Raumtemperatur sowie Vermeidung von Stand-by-Betrieb durch eine höhere Mitarbeiter/innen-Motivation zu erreichen. Darüber hinaus wird bei Neuanschaffungen noch stärker auf die Energieeffizienz geachtet.

Als weiteres wichtiges Optimierungsfeld sehen wir die Arbeit bei unseren Kunden, bei denen wir immense Einsparungen erzielen können; viel mehr als wir als alleiniges Unternehmen selbst einsparen und emittieren könnten. Deshalb streben wir an weitere zusätzliche Seminarangebote zu aktuellen Umweltthemen anzubieten sowie die Ausgabe unseres Arqum-Newsletters mit Best-Practice-Beispielen zur Mitarbeitermotivation und -sensibilisierung auszubauen.

Eine detaillierte Aufstellungen der Zielsetzungen und Maßnahmen findet sich unter Kirterium 3 sowie in unserer Umwelterklärung:
http://www.arqum.de/ueber-uns/


Zum DNK-Profil

WASGAU

Ein Anliegen unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen ist es, schrittweise unseren Rohstoff- und Energieverbrauch und die daraus resultierenden Emissionen zu senken. Dafür setzen wir z. B. in der Metzgerei Abgaswärmetauscher zur Wärmerückgewinnung ein.

Beim Bau neuer WASGAU Frischemärkte steht die verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen unter dem Stichwort „Green Building“ – also eine besonders energie-, wasser- und materialsparende Bauweise – im Fokus. Darunter verstehen wir bei WASGAU verschiedene Aspekte: Beim Bau kommen nachhaltige Baustoffe wie Holz und Holzverbundstoffe zum Einsatz. Abwärme aus technischen Anlagen wird fast vollständig rückgewonnen und wieder in das Netz eingespeist. Die Beleuchtung erfolgt über energieeffiziente LED-Technik. Kühlregale und -truhen sind modern und vollständig verglast, um Energie zu sparen. Es werden keine fossilen Brennstoffe eingesetzt. Die gesamte Haus- und Kühltechnik wird mit modernen Steuerungsanlagen optimiert. Für den Neu- und Umbau sowie die Unterhaltung der Gebäude und Anlagen arbeiten wir nach Möglichkeit mit Fachleuten aus der Region zusammen, die kurze Anfahrtswege haben.

Mit der Ernennung eines Energiebeauftragten im Rahmen der DIN ISO 50001 Umsetzung im Konzern sind fortwährend weitere ressourcenschonende Maßnahmen in Planung. Maßnahmen zur Erhöhung unserer Energieeffizienz berichten wir im Indikator SRS 302-4. Informationen zu den ISO Standards sind dem Kriterium 6 zu entnehmen. Qualitative und quantitative Ziele für die Ressourceneffizienz, insbesondere der Einsatz erneuerbarer Energien und die Steigerung der Rohstoffproduktivität, sind Kriterium 3 zu entnehmen.

Derzeit bewerten wir die Energieverbräuche anhand von Energieleistungskennzahlen (EnPIs). Im Hinblick auf unsere strategischen Ziele wird eine Gesamtreduzierung der Kennwerte um 5 % bis Ende 2019 (Basisjahr 2015) angestrebt.

Wir wollen eine möglichst weitgehende Verwertung unserer Abfälle erreichen. Wertstoffe führen wir der Wiederverwendung oder dem Recycling zu. Um einen Beitrag zur Vermeidung von Foodwaste zu ermöglichen, arbeiten wir seit vielen Jahren partnerschaftlich mit den ortsansässigen Tafeln zusammen. Lebensmittel, die wir nicht verkauft haben und die bedenkenlos verzehrt werden können, stellen wir diesen gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung.

Zum DNK-Profil

Vergleichen

Kennen Sie die Funktion bereits? Mit der DNK-Datenbank können Sie die Antworten verschiedener Anwender gegenüberstellen und lesen was Unternehmen zu einzelnen Kriterien und Leistungsindikatoren berichten. Weitere Informationen