Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

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Nachhaltigkeit ist in Unternehmen oft ein Querschnittsthema, das die Zusammenarbeit verschiedener Geschäftsbereiche erfordert. Klare Ziele, die ambitioniert aber auch erreichbar sind, unterstützen eine konstruktive und koordinierte Zusammenarbeit und stellen sicher, dass die Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt wird. Schon der Prozess zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsziele kann genutzt werden, um intern Aufmerksamkeit für das Thema zu erregen und Möglichkeiten zur Teilhabe verschiedenster Mitarbeiter/-innen an der Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zu schaffen.

Was ist zu beachten?
Bitte bemühen Sie sich darum, sowohl quantitative, als auch qualitative Ziele zu nennen und beziehen Sie die Ziele sowohl auf Ihren Unternehmensbetrieb, als auch Ihr Kerngeschäft. Beachten Sie, dass es an dieser Stelle um die übergeordneten Ziele im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie geht. Detailliertere Ziele können Sie in den jeweiligen Kriterien in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ausführlicher beschreiben.
Falls in Ihrem Unternehmen noch keine Nachhaltigkeitsziele gesetzt wurden, beschreiben Sie bitte den Prozess, den Sie zur Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen verfolgen wollen und nennen Sie den Zeitpunkt, zu dem Ziele definiert werden sollen.
Aspekt 1:
Berichten Sie, welche mittel- und langfristigen Ziele sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat.

Aspekt 2:
Erläutern Sie, welche Ziele mit besonders hoher Priorität behandelt werden und erläutern Sie, wie und warum Sie zu dieser Priorisierung kommen.

Aspekt 3:
Erläutern Sie, wie die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert wird und wer im Unternehmen dafür zuständig ist.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und wie Sie sich bei Ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen beziehen.
Ziele beschreiben einen wünschenswerten Zustand, der zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft durch entsprechendes Verhalten erreicht werden soll. Quantitative Ziele sind mit einer Zahl hinterlegt, z.B. die Reduktion des Energieverbrauchs um 20%. Qualitative Ziele beschreiben einen Zustand, der erreicht werden soll. Auch sie sollten so formuliert sein, dass eindeutig festgestellt werden kann, ob das Ziel zum Zeitpunkt X erreicht wurde oder nicht, z.B. die Einrichtung eines Betriebskindergartens oder Klimaneutralität.  

Operationalisieren bedeutet hier, dass die Ziele messbar gemacht werden. Dabei sollen die Objektivität, Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Daten sichergestellt werden. Messbar heißt, dass die Ziele so konkret wie möglich und der Plan und Zeithorizont zur Zielerreichung klar definiert sind. Nur so wird nachprüfbar, ob und in welchem Ausmaß die Ziele tatsächlich erreicht wurden und wie gegebenenfalls nachjustiert werden muss (siehe auch Kriterium 6: Regeln und Prozesse).

Deutsche Apotheker- und Ärztebank eG

Über die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben hinaus streben wir einen möglichst effizienten und damit schonenden Umgang mit den uns verfügbaren Ressourcen an. Diesen Anspruch verfolgen wir kontinuierlich auf Basis von Teilzielen, die wir sukzessive erweitern.

Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit bewertet, priorisiert und kontrolliert die Ziel- und Maßnahmenbeschreibungen, die an ihn berichtet werden. Über den Entwicklungsstand der Maßnahmen informiert der Arbeitskreis Nachhaltigkeit über die jeweils zuständigen Fachbereiche den Gesamtvorstand. Für strategische Nachhaltigkeitsziele ist der Gesamtvorstand zugleich auch Beschluss- und Kontrollorgan.

Die von uns im Vorjahr definierten Handlungsfelder haben weiterhin Bestand:  

  • Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung und -strategie verankern (Handlungsfeld Governance);
  • Nachhaltigkeit in unsere Prozesse integrieren (Handlungsfelder Ökonomie und Ökologie);
  • unsere Mitarbeiter für Nachhaltigkeit sensibilisieren (Handlungsfeld Gesellschaft und Soziales).
Zur operativen Umsetzung der Handlungsfelder haben die Bank und der Arbeitskreis Nachhaltigkeit für das Jahr 2019 folgende Ziele gesetzt.  
  1. Ziel: In der Geschäfts- und Risikostrategie ist das Thema Nachhaltigkeit durch Leitlinien dokumentiert. Das Ziel wurde in 2018 gesetzt und in 2019 mit dem Beschluss durch den Vorstand zur Geschäfts- und Risikostrategie 2020-2024 (GuR 2020-2024) am 29. Oktober 2019 erreicht:

    1. Eine Übersicht von Unternehmen und Projekten aus kontroversen Branchen, mit denen wir zukünftig kein Kundenkreditgeschäft tätigen (siehe Kriterium 2), wurde in die GuR 2020-2024 aufgenommen.
    2. Dort ist zudem dokumentiert, dass für die Portfoliosteuerung der Eigenanlagen der Bank Nachhaltigkeitsaspekte unter Beachtung von Diversifikations- und Liquiditätseffekten berücksichtigt werden. Das bedeutet, dass bei gleichem Renditeniveau so genannte ESG-Anleihen gegenüber konventionellen Anleihen bevorzugt werden (siehe Kriterium 10).
    3. In der GuR 2020-2024 sind Leitlinien dokumentiert worden, die eine Begleitung spekulativer Immobilienfinanzierungen unterbindet.
  2. Ziel: Für das Jahr 2019 hatten wir uns vorgenommen zu überprüfen, ob das Kriterium Nachhaltigkeit bei der Entwicklung neuer Produkte berücksichtigt werden kann. Leider konnte dieses Ziel aufgrund der Vorbereitungen für die in 2020 anstehende IT-Migration auf ein neues Kernbankensystem nicht erreicht werden. Nach erfolgreicher IT-Migration beabsichtigen wir, das Ziel erneut zu verfolgen.
    Des Weiteren hat die Bank 2019 einen Mindeststandard der Nachhaltigkeit für Wertpapierdienstleistungen für Kunden entwickelt. Dieser wird sukzessive in das Anlage- und Beratungsuniversum integriert (siehe Kriterium10) und ist in der schriftlich fixierten Ordnung festgeschrieben.
  3. Ziel: Wir machen Nachhaltigkeit messbar, in dem wir jährlich eine Ökobilanz erstellen, deren Kennzahlen in unseren CSR-Bericht und in die Entsprechenserklärung des Deutschen Nachhaltigkeitskodex, einfließen. Das Ziel haben wir im Jahr 2019 erreicht.
  4. Ziel: Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks durch verschiedene Maßnahmen. Dieses Ziel haben wir in 2019 nicht erreicht.
    Den CO2-Fußabdruck ermitteln wir jährlich durch unsere Ökobilanz. Nach Umstellung der Umrechnungsfaktoren des VfU e.V. ergaben sich für 2019 CO2-Emissionen von 8.683 t CO2 (Vorjahr 8.666 t CO2). Umgerechnet auf die Mitarbeitenden der apoBank ergab sich allerdings ein Rückgang von 3.027kg CO2 um 29 kg CO2 auf 2.998 kg CO2. Durch die stetige Digitalisierung von Prozessen ist es gelungen, den Papierverbrauch bankweit um ca. 17% zu senken (siehe Kriterien 11-13). Das Ziel Verwendung von Recyclingpapier wurde für 2019 geprüft, verworfen und auf das Jahr 2020 verschoben, da auf Grund der bevorstehenden IT-Migration die Drucker ausgetauscht werden. In 2020 werden wir ein Pilotprojekt mit Recyclingpapier durchführen und daraus Maßnahmen ableiten.
    Die Umsetzung der Ergebnisse des Mobilitätskonzepts aus 2018 führte zu einer Änderung der Dienstwagenordnung mit Deckelung der Motorisierung über eine CO2-Obergrenze von max. 170 gr. CO2 je km in 2019 sowie der Einführung eines bankweiten Leasingangebotes für E-Bikes und Fahrräder für den privaten Gebrauch. Diese Maßnahmen werden sich, genauso wie der zunehmende Einsatz von Elektro- (2019: 4 Stück, 2018: 2 Stück) und Plug-In-Hybridfahrzeugen (2019: 6 Stück, 2018: 3 Stück) im Fahrzeugpool der apoBank sowie die Möglichkeit der Nutzung von Car-Sharing für Dienstfahrten (siehe Kriterium 11-13), sichtbar eher mittelfristig auf die Reduktion unseres CO2-Fußabdrucks auswirken. Die Sensibilisierung der Mitarbeiter für Nachhaltigkeit erfolgt stetig.
  5. Ziel: Information der Stakeholder und der Öffentlichkeit. Mit der Erstellung und der Veröffentlichung des nichtfinanziellen Berichts, der Veröffentlichung sowie der Publizierung weiterer apoBank-Nachhaltigkeitsaktivitäten im Intranet, Internet und weiteren Kommunikationsmedien, informierten wir unsere Stakeholder (siehe Kriterium 9). Das Ziel wurde in 2019 erreicht.
Zur Bestimmung der Nachhaltigkeitsreife der apoBank hat der Arbeitskreis Nachhaltigkeit 2019 einen Workshop durchgeführt. Die darin erarbeiteten Ziele und Maßnahmen wurden geclustert, inhaltlich und zeitlich aufeinander abgestimmt und priorisiert. Daraus entwickelte der Arbeitskreis eine Roadmap. Die darin enthaltenen Maßnahmen wurden dem Vorstand vorgestellt.

Die Bank priorisiert entsprechend der Workshop-Ergebnisse für 2020 folgende Ziele:
  • Prüfung der Erarbeitung einer Nachhaltigkeitsstrategie;
  • Verankerung von Aspekten der Nachhaltigkeit neben der Wirtschaftlichkeit in den Einkaufsrichtlinien für Fremdanbieter ab einem Auftragsvolumen von mehr als 250.000 Euro, insbesondere der Menschenrechte (siehe Kriterium 4);
  • Evaluierung der wesentlichen Aspekte der Nachhaltigkeit (siehe Kriterien 2, 6 und 9).
Mittelfristig hat sich die Bank folgende Ziele gesetzt:  
  • Bis 2022 eine Senkung des CO2-Verbrauchs um 10 Prozent. Dies wollen wir durch die Nutzung von umweltfreundlichem Papier und die Reduzierung von Dienstreisen per Flugzeug und PKW erreichen (siehe Kriterien 11-13).
  • Bis zum 30.6.2022 eine Frauenquote auf der ersten Führungsebene von 20% und auf der zweiten Führungsebene von 25%. Dies wollen wir vor allem durch gezielte Frauenförderung erreichen (siehe Kriterien 15-16).
  • Bis 2024 soll die Mitarbeiteridentifikation, der so genannte Organizational-Commitment-Index (OCI), jedes Jahr mindestens den Index-Wert 75 erreichen; (siehe Kriterien 14-16).
  • Bis spätestens 2025 wird die apoBank alle in der Beratung eingesetzten Wertpapierprodukte vollständig dem apoBank-Nachhaltigkeitsmindeststandard (siehe Kriterien 1 und 10), unterworfen haben.
Die Nachhaltigkeitsziele der apoBank setzen die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen in Teilen um (siehe Kriterium 1). Eine direkte Verknüpfung der einzelnen Nachhaltigkeitsziele mit den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen erfolgt nicht.

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Bundesdruckerei-Gruppe

Übergeordnetes Ziel für Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energiemanagement ist die Erfüllung der arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen, energie- und umweltrechtlichen Anforderungen und die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzes, der Energieeffizienz und des Umweltschutzes in der Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH durch systematische Integration in das gesamte Managementsystem. Die Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH haben sich daher zum Ziel gesetzt bis 2020 im Vergleich zu 2014

  • den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken,
  • das Abfallaufkommen um zwei Prozent zu reduzieren,
  • den Einsatz von Gefahrstoffen in der Produktion zu reduzieren,
  • die CO2-Emissionen stabil bei jährlich 6.000 Tonnen CO2e zu halten.

Alle strategischen Ziele sind von gleich großer Bedeutung. Die Führungskräfte müssen Arbeitssicherheits-, Energie- und Umweltziele für ihren Bereich festlegen und diese jährlich neu definieren. Jedes Ziel ist einem strategischen Ziel zugeordnet und mit einer konkreten Maßnahme, einer angemessenen Frist, der benötigten Ressource und der Verantwortlichkeit belegt. Der Sachstand der Einzelziele wird vierteljährlich an die Fachabteilung kommuniziert. Es erfolgt zudem ein jährliches Reporting an die Geschäftsführung zum Stand der Umsetzung und der Zielerreichung.

Im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung hat sich die Bundesdruckerei-Gruppe das Ziel gesetzt, jährlich verschiedene bildungspolitische Projekte mit Kindern und Jugendlichen in der Heimatregion Berlin-Brandenburg durchzuführen. In den letzten Jahren hat die Bundesdruckerei-Gruppe ihr Engagement in Projekte zur Bildung für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen systematisch ausgebaut.

Die Bundesdruckerei-Gruppe ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Arbeitgeber mit modernen Rahmenbedingungen und HR-Management. Dafür werden alle HR-Instrumente konsequent am Mitarbeiter-Lebenszyklus ausgerichtet. Folgende Ziele und Handlungsfelder stehen im Personalmanagement im Vordergrund:










Überblick über das Personalmanagement der Bundesdruckerei-Gruppe:

Ziel Handlungsfeld

Strategische Personalplanung Flexibilität: Mitarbeiterstruktur, Einsatz- und Arbeitszeitmodelle Planung inkl. Nachfolgeplanung

Mitarbeitergewinnung Arbeitgeberimage, Bewerbermanagement, Anreizsysteme

Mitarbeiterbindung Entgeltstruktur, Förderprogramme, Rahmenbedingungen

Gesundheitsförderung Gesundheit als Führungsaufgabe, Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung, Training am Arbeitsplatz

Relaunch Payroll / OM Berechtigungskonzept, Stammdatenpflege, Organisationsmanagement

Optimierte Administration Analyse und Optimierung bestehender Abläufe IT-unterstützte Prozesse



Die Bundesdruckerei-Gruppe bezieht sich in ihren Nachhaltigkeitszielen bislang nicht ausdrücklich auf die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen. Gleichwohl leisten die Nachhaltigkeitsziele der Bundesdruckerei einen Beitrag zur Erreichung der SDGs.


Beitrag der Bundesdruckerei-Gruppe anhand von Beispielen:

SDG Beitrag der Bundesdruckerei-Gruppe

Ziel 3: „Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern“   Prävention und Gesundheitsförderung durch umfassendes betriebliches Gesundheitsmanagement und Maßnahmen zur Arbeitssicherheit; Demographie-Management und betriebliche Altersvorsorge; Hilfe in Krisensituationen (siehe Kriterium 16)

Ziel 4: „Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern“ Weiterbildung und Qualifizierung, Stipendien, anteilige Finanzierungen oder Bildungsfreistellungen (siehe Kriterium 16); Engagement in Bildungsprojekten (siehe Kriterium 18)

Ziel 5: „Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen Förderung von Frauen in Führungspositionen und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (z. B. digitales und flexibles Arbeiten, kostenlose Beratung durch externen Familienservice) (siehe Kriterium 16)

Ziel 8: „Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern“ Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit durch Innovationskraft und Qualität; langfristig sichere und attraktive Arbeitsplätze; Förderung der digitalen Transformation von Bund, Länder, Kommunen, Behörden und Unternehmen durch die Produkte und Lösungen

Ziel 9: „Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen“ Produkte leisten den Schutz von digitalen Infrastrukturen und Datenströmen, sichere Standortanbindung und sichere Identitäten etwa beim Zugang zu kritischen Infrastrukturen; Innovationen und Forschungskooperationen im Bereich „Sichere Identitäten“ (siehe Kriterium 10)

Ziel 11: „Städte und Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig gestalten“ Moderne, effiziente, umweltverträgliche Anlagen (siehe Kriterium 12)


Ziel 13: „Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen“ Ziele und Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs und zur Einsparung von CO2 (z. B. 100 Prozent Ökostrom, Modernisierung der Anlagen und Gebäude) (siehe Kriterium 12)

Ziel 17: „Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen“ Bereitstellung fachlicher Expertise für Politik und Verwaltung (siehe Kriterium 18)



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Hering GmbH & Co. KG Verwaltungsgesellschaft

Bei Hering werden strategische Ziele auf verschiedenen Ebenen formuliert. Übergeordnet steht dabei die Unternehmensleitlinie, die den Anspruch an die ökologische Verantwortung sowie an die Verantwortung für ökonomische Nachhaltigkeit formuliert. Darüber hinaus gibt es übergreifende Leitlinien, die solche Ziele enthalten, z. B. haben die Geschäftsführer 2015 die Führungsleitlinie erneuert, mit dem Ziel der gegenseitigen Wertschätzung.  

Jährlich formuliert die Unternehmensleitung die für das jeweilige Jahr aus ihrer Sicht wichtigsten Ziele, die dann als Vorlage den einzelnen Unternehmensbereichen für deren jährliche Planung dienen. Dies ist zum einen die Jahresplanung, zum anderen auch die bei Bedarf stattfindenden strategischen Workshops jeden Bereichs, aus denen die jeweilige strategische Planung hervorgeht. Eingang finden sie aber auch in die mehr qualitative Balanced Score Card.

NACHHALTIGKEITSZIELE 2019 - 2022:
1. Nachhaltigkeitsstrategie
2. Kundenzufriedenheit
3. Verantwortungsvoller Arbeitgeber
4. Produktbezogener Umweltschutz
5. Produktionsbezogener Umweltschutz
6. Recycling, Abfallminimierung, Ressourcenverbrauch vermindern
7. Nachhaltiges Lieferantenmanagement

Ziel 1 - Nachhaltigkeitsstategie
UNTERNEHMENSVERANTWORTUNG
1. Vorreiter bleiben in Sachen Ökologie in unseren Märkten
2. Ecovadis Zertifizierung 55/100 verbessern um 2 bis 3 Punkte
3. DNK Entsprechenserklärung Aktualisierung 2020.
UNTERNEHMENSKULTUR
4. Mitarbeiterbefragung auswerten und Maßnahmen zur Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit umsetzen
5. Frauen und Technik verbinden mit dem Ziel: pro Ausbildungsjahr eine Auszubildende in einem gewerblich-technischen Beruf 
KOMMUNIKATION
1. Nachhaltigkeitsbericht wurde im November 2019 veröffentlicht.
2. Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit mit konkreteren Hinweisen auf Beiträge zu einer nachhaltigen Entwicklung: regelmäßige News und Artikel in Hering Heute

Wir beziehen uns dabei auf SDG 5 weil wir meinen es bedarf eines erhöhten Aufwands, junge Frauen für gewerblich technische Berufe zu gewinnen, in denen sie selbstbestimmt ihren Neigungen nachgehen können, weil auf Grund von gesellschaftlichen Vorurteilen diese Berufe zu selten jungen Frauen angeboten werden.


Ziel 2 - Kundenservice und -Zufriedenheit
1. Standards und Strukturen überdenken: Ein neues Instrument zur Messung der Kundenzufriedenheit in allen Bereichen entwickeln
2. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeit (als ein Kriterium bei der Lieferanten/- Produktauswahl) bei unseren Kunden erhöhen. 
3. Nachhaltigkeitsaspekte werden als Standardpunkte in internen Audits berücksichtigt

Ziel 3 - Verantwortungsvoller Arbeitgeber
MITARBEITERENTWICKLUNG
1. Personalentwicklung intensivieren (Ziel 1 Tag pro Mitarbeiter und Jahr) und Personalentwicklungsprozess nachhaltiger gestalten.
2. Ausbildungsquote und -qualität erhöhen. Messbare Ziele: Besetzung der geplanten Ausbildungsplätze zu 95%. Reduzierung der Abbrecherquote innerhalb der Ausbildung. Zeugnisse und Lehrgangsbeurteilungen im Schnitt nicht schlechter als befriedigend. 
MITARBEITERBINDUNG
4. Mitarbeiterzufriedenheitsindex auf 85 bringen und halten => bis 2021
5. Fluktuationsrate verringern. Messbares Ziel: Geringer als 2%
MITARBEITERGEWINNUNG
6. Mehr Transparenz schaffen und Nachhaltigkeitsleistungen stärker herausstellen

Wir beziehen uns hierbei auf SDG 4. Durch ein hochwertiges Bildungsangebot wollen wir unseren Mitarbeitern die Möglichkeit bieten, sich gemäß ihren Neigungen und Fähigkeiten im Unternehmen weiterzuentwickeln.

Ziel 4 - Produktbezogener Umweltschutz
REDUZIERUNG DER GEWÄSSERBELASTUNG / SENKUNG DES TRINKWASSERVERBRAUCHS
1. Einsatz von wassersparenden Perlatoren zur Reduzierung der Wassermenge beim Händewaschen. Produktauswahl, Test und Analyse der Einsparpotentiale. Abwägung der Sparpotentiale unter Berücksichtigung des Komforts des Nutzers.
– Umrüstung von Waschtischen in durch Hering Sanikonzept betriebenen WC-Anlagen (verantwortlich: Service 2020)
– Ausstattung von CWC und PWC Neuanlagen (verantwortlich: Produktion 2020)
2. Entwicklung einer Produktvariante „Hybrid Urinal“ für City-WC Anlagen mit verstärkter Kundenansprache (2020)
LÄRMEMISSION
7. Entwicklung von transparenten Lärmabschirmungen an Wohngebäuden im innerstädtischen Raum (Mitte 2020)
RESSOURCENEINSPARUNG
8. Einsatz von Recyclingbeton (Pilotprojekt, Mitte 2020)
9. Recycling von CityWC-Anlagen, 7 Stück bis 2022

Pkt. 1 - wir beziehen uns auf SDG 6. Als Entwickler von öffentlichen WC – Anlagen haben wir uns zum Ziel gesetzt, durch die o. g. Produktänderungen den Wasserverbrauch zu reduzieren.
Pkt 2 – wir beziehen uns auf SDG 6. Bei diesen Urinalen (wasserlose Urinale) wird der Wasserverbrauch um 95 % gegenüber einem konventionellen Urinal reduziert.
Pkt 8 + 9: Wir beziehen uns auf SDG 12. Durch die beiden Ziele 8 und 9 werden Ressourcen eingespart im Sinne eines Upcyclings oder einer Wiederverwendung von Restbeton und Zuführung zum Kreislauf.


Ziel 5 - Produktionsbezogener Umweltschutz
NUTZUNG REGENERATIVER ENERGIEN 
CO2-REDUZIERUNG
ENERGIESPAREN
REDUZIERUNG VON EMISSIONEN
ARBEITSSCHUTZ
MITARBEITERMOTIVATION
1. Strom- und Heizenergieeinsparungen Firmensitz Burbach und Sabrodt
– Heizenergieeinsparungen im FT-Werk, Überprüfung und Optimierung der Art der Beheizung – wiederaufnehmen (Ende 2020)
– Neue Hackschnitzeleinführung (Vorbunker) errichten für eine direkte Beschickung vom LKW (Entfall Lagerung, Entfall interner Transport) (Installierung vor Winter 2020/21)
2. Ausbau von eigenerzeugtem Strom durch weitere PV-Anlagen am Standort Burbach und Sabrodt (bis 2022 – Burbach, bis 2021 - Sabrodt)
3. Umrüstung der Beleuchtung des Hauptgebäudes in Burbach auf LED-Technik, (Ende 2020), Umrüstung des Bürogebäudes in Sabrodt auf LED-Technik (2020/2021)
REDUZIERUNG WASSERVERBRAUCH UND GEWÄSSERBELASTUNG FIRMENSITZ BURBACH
4. Neuer Ölabscheider für die Gleisbauwerkstatt am Standort Burbach und Oberfläche Lagerplatz Bahnbau (neben Zentrallager) wasserdicht erneuern und die Fläche an den neuen Ölabscheider anschließen (Ende 2020) 
REDUZIERUNG CO2- EMISSION/ ENERGIEVERBRÄUCHE
5. Erfassung und Auswertung, um ein quantitatives Einsparpotential zu identifizieren beim Kraftstoffverbrauch der Baumaschinen und der PKWs. Ziel ist es, den Verbrauch an fossilen Brennstoffen durch unsere Mobilität, in diesem Fall Diesel, um 5% zu reduzieren. Auswertung verschiedener Fahrdaten der Firmen-PKWs (Ende 2020)
6. Detailliertes Messsystem für Gas- und Wasserverbräuche aufbauen, auswerten und etablieren (Ende 2020)
MITARBEITERMOTIVATION / ARBEITSSCHUTZ / NOTFALL-VORSORGE FIRMENSITZ BURBACH
7. Vereinheitlichung des bestehenden Brandschutzkonzeptes, um den Brandschutz zu verbessern (2021).
8. Gefahrstoffeinsatz in der Produktion und den Werkstätten reduzieren. Die Substitutionsprüfung besser strukturieren. (2020)
9. Neuanschaffung handgeführter Geräte mit Sonderkraftstoff (Aspen) oder Elektrobetrieb (Akku) (ab 2019)
UMWELTFREUNDLICHES MOBILITÄTS- UND TRANSPORT-MANAGEMENT
10. Bewerbung beim ADFC als fahrradfreundliches Unternehmen (2020)

Mit den Punkten 5 + 6 beziehen wir uns auf SDG 13. Durch die genannten Maßnahmen werden Energieverbräuche und damit CO2 Emissionen reduziert

Ziel 6 - Recycling / Abfallminimierung / Ressourcenverbrauch vermindern
RECYCLING / ABFALLMINIMIERUNG
FIRMENSITZ: BURBACH
1. Reduzierung der Betonschlammmenge – Testanlage 2019, Auswertung der Ergebnisse (Ende 2019)
2. Reduzierung Kunststoffabfälle – Vorschläge einholen und bewerten, geeignete Methoden etablieren, Ziel: Reduzierung um 10 % bis Ende 2020.
3. neuer gemeinsamer Wertstoffhof auf dem Gelände in Burbach zur besseren Überwachung der Sortierung (Ende 2020) 
NATURSCHUTZ AUF DEM BETRIEBSGELÄNDE FIRMENSITZ: BURBACH UND SABRODT
4. Artenvielfalt auf den Betriebsgeländen erhöhen, Zählungen 2019 (Bestandserfassung), 2020, 2021, 2022 (wir zählen jedes Jahr für Burbach und Sabrodt, wo wir stehen) z. B. durch Schaffung von zusätzlichen Nistmöglichkeiten für heimische Tierarten.

Mit den Zielen 1, 2, 3 beziehen wir uns auf SDG 12. Durch die Reduzierung von Betonschlamm (der normalerweise deponiert werden muss), durch die Reduzierung von Kunststoffabfällen und die Erreichung einer höheren Recyclingquote durch einen eigenen Wertstoffhof erhöhen wir die Nachhaltigkeit unserer Produktion.
Punkt 4 – Wir beziehen uns auf SDG 15, indem wir auf unserem Betriebsgelände in Burbach die Artenvielfalt erhöhen.


Ziel 7 - Umweltschutz im Lieferantenmanagement
Verbesserung der Lieferantenbewertung im Hinblick auf EMAS IV über eine Bewerber-Plattform, um die vorgelagerten Stufen des Produktlebenszyklus zu verbessern (2020). SDG 13.





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ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung auf Gegenseitigkeit

Das übergeordnete Ziel unserer Nachhaltigkeitsstrategie ist es, die Nachhaltigkeitsperformance des ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzerns im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen weiter zu verbessern. Nach unserer Analyse (s. Kriterium 1 – Strategische Analyse und Maßnahmen) bilden insbesondere die SDGs 1, 3, 8 und 13 den Rahmen für unser nachhaltiges Handeln. Da die Strategie für den gesamten ALTE LEIPZIGER - HALLESCHE Konzern gilt, sind hier Beiträge für alle Gesellschaften dargestellt.  

 
Ziel 1: Armut in allen ihren Formen und überall beenden.
Handlungsfelder: Produkte und Leistungen, nachhaltige Kapitalanlage, Personal und Soziales, Verantwortungsvolle Unternehmensführung

Die Absicherung von finanziellen Risiken ist das Kerngeschäft unserer Lebens- und Krankenversicherung. Dabei kommt der Bezahlbarkeit der Beiträge und der langfristigen Gewährleistung des Versicherungsschutzes eine zentrale Rolle zu. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen tragen wir dazu bei, dass unsere Kunden nicht in finanziell prekäre Situationen geraten und dadurch bedingt in Armut abrutschen. Die Absicherung im Alter durch eine private oder betriebliche Altersvorsorge bzw. eine private Pflegeversicherung verhindert beispielsweise Altersarmut. Aufgrund der demographischen Entwicklung und der umlagefinanzierten gesetzlichen Renten- und Krankenversicherung ist dies auch in Deutschland ein zunehmend wichtiges Thema.
Im Bereich der Sachversicherungen (z. B. Haftpflicht- und Gebäudeversicherungen) können unsere Kunden ebenfalls finanzielle Risiken minimieren, die beispielsweise durch Unfälle oder extreme Wetterereignisse entstehen können.

Auch durch unsere Kapitalanlage haben wir Handlungsmöglichkeiten, um weltweit Armut zu verringern, indem wir uns durch die aktive Stimmrechtsausübung und Engagement im Aktienbereich für Arbeitnehmer- und Menschenrechte einsetzen.

Durch unsere Spendentätigkeit und unser Nachhaltigkeitsengagement setzen wir uns darüber hinaus für Armutsvermeidung in der Region ein und binden dabei insbesondere unsere Mitarbeiter ein. Im Sinne einer verantwortungsvollen Unternehmensführung achten wir außerdem auf mögliche Armutsrisiken entlang unserer Wertschöpfungskette und steuern diese in unserem Risikomanagement.  

 
Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
Handlungsfelder: Produkte und Leistungen, Personal und Soziales

Wir sehen es als unseren sozialpolitischen Auftrag, guten Krankenversicherungsschutz zu bezahlbaren Beiträgen zu erbringen. Die HALLESCHE investiert als privates Krankenversicherungsunternehmen aktiv in die Gesundheit und Prävention ihrer Versicherten und trägt somit zur Gesundheit und zum Wohlergehen in der deutschen Gesellschaft bei. Dabei legen wir Wert auf die persönliche Kommunikation mit unseren Kunden wie auch digital über hallesche4u. Zukünftig möchten wir unser Konzept als Gesundheitspartner weiterentwickeln und so unseren Beitrag zu SDG 3 weiter vertiefen.

Auch als Konzern tun wir viel zur Förderung der Gesundheit unserer Mitarbeiter. Zum Beispiel gibt es für Mitarbeiter „Vorsorge-Schecks“ für Vorsorge-Leistungen, Angebote zur Rückenschule, Grippeschutzimpfungen und Zuschüsse für Sehhilfen sowie Zahnersatz.  


Ziel 8: Dauerhaftes, breitenwirksames und nachhaltiges Wirtschafts­wachstum, produktive Vollbe­schäftigung und menschen­wür­dige Arbeit für alle fördern
Handlungsfelder: Verantwortungsvolle Unternehmensführung, Nachhaltige Kapitalanlage, Personal und Soziales

Als verantwortungsvoller Arbeitgeber fördern wir die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, die Diversität unserer Mitarbeiter und begegnen durch interne Ausbildungsmöglichkeiten dem demographischen Wandel. Durch unseren Versicherungsschutz in der betrieblichen Krankenversicherung und Altersversorgung unterstützen wir diese Werte auch bei unseren Kunden.

Auch entlang der Wertschöpfungskette setzen wir uns für gerechte Löhne und eine menschenwürdige Arbeit ein. Dies verfolgen wir in der Kapitalanlage durch unser Engagement als „aktiver Investor“ (s. Kriterium 4 – Tiefe der Wertschöpfungskette). Für unsere Geschäftspartner haben wir dazu verbindliche Grundsätze in unserem Lieferanten-Verhaltenskodex verankert.  


Ziel 13: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen
Handlungsfelder: Nachhaltige Kapitalanlage, betrieblicher Umweltschutz, Produkte und Leistungen

Der Klimawandel wird schwerwiegende Folgen für unsere Gesellschaft und Umwelt haben, wenn nicht sofort Maßnahmen ergriffen werden um den Temperaturanstieg zu begrenzen. Auch wir sehen uns in der Verantwortung einen Beitrag zur Erreichung des Pariser Klimaschutzabkommens zu leisten, mit dem die Erwärmung des Klimas auf maximal 1,5 bis 2 Grad Celsius begrenzt werden soll.

Den größten Hebel haben wir hier in der Kapitalanlage, indem wir durch unsere eigenen Investments in erneuerbare Energien sowie die Einflussnahme auf investierte Unternehmen unseren Beitrag zu einer kohlenstoffarmen Welt leisten. Aber auch durch die Ausgestaltung unserer Produkte können wir dieses Ziel verfolgen (s. Kriterium 4 – Tiefe der Wertschöpfungskette). Einen weiteren, wenn auch wesentlich geringeren Beitrag können wir durch die Emissionsreduktion in unserer Verwaltung leisten.  

Für unsere Handlungsfelder haben wir uns im Rahmen des Nachhaltigkeitsmanagements folgende Ziele gesetzt:

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Bundesdruckerei-Gruppe

Übergeordnetes Ziel für Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Energiemanagement ist die Erfüllung der arbeits- und gesundheitsschutzrechtlichen, energie- und umweltrechtlichen Anforderungen und die kontinuierliche Verbesserung des Arbeitsschutzes, der Energieeffizienz und des Umweltschutzes in der Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH durch systematische Integration in das gesamte Managementsystem. Die Bundesdruckerei GmbH und D-TRUST GmbH haben sich daher zum Ziel gesetzt, bis 2020

  • den Energieverbrauch um 20 Prozent zu senken,
  • das Abfallaufkommen um 2 Prozent zu reduzieren,
  • den Einsatz von Gefahrstoffen in der Produktion zu reduzieren
  • die CO2-Emissionen stabil bei jährlich 6.000 Tonnen CO2e zu halten

(im Vergleich zum Basisjahr 2014).

Alle strategischen Ziele sind von gleich großer Bedeutung. Die Führungskräfte müssen Arbeitssicherheits-, Energie- und Umweltziele für ihren Bereich festlegen und diese jährlich neu definieren. Jedes Ziel ist einem strategischen Ziel zugeordnet und mit einer konkreten Maßnahme, einer angemessenen Frist, der benötigten Ressource und der Verantwortlichkeit belegt. Der Sachstand der Einzelziele wird vierteljährlich an die Fachabteilung kommuniziert. Es erfolgt zudem ein jährliches Reporting an die Geschäftsführung zum Stand der Umsetzung und der Zielerreichung. Im Bereich der gesellschaftlichen Verantwortung hat sich die Bundesdruckerei-Gruppe das Ziel gesetzt, jährlich verschiedene bildungspolitische Projekte mit Kindern und Jugendlichen in der Heimatregion Berlin-Brandenburg durchzuführen. In den letzten Jahren hat die Bundesdruckerei-Gruppe ihr Engagement und ihre Geldspenden in Projekte zur Bildung für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Verhältnissen systematisch ausgebaut. Die Bundesdruckerei-Gruppe ist ein attraktiver und wettbewerbsfähiger Arbeitgeber mit modernen Rahmenbedingungen und HR-Management. Dafür werden alle HR-Instrumente konsequent am Mitarbeiter-Lebenszyklus ausgerichtet. Folgende Ziele und Handlungsfelder stehen im Personalmanagement im Vordergrund:      


Überblick über das Personalmanagement der Bundesdruckerei-Gruppe:

Ziel Handlungsfeld
Strategische Personalplanung Flexibilität: Mitarbeiterstruktur, Einsatz- und Arbeitszeitmodelle Planung inkl. Nachfolgeplanung
Mitarbeitergewinnung Arbeitgeberimage Bewerbermanagement Anreizsysteme
Mitarbeiterbindung Entgeltstruktur Förderprogramme Rahmenbedingungen
Gesundheitsförderung Gesundheit als Führungsaufgabe Altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung Training am Arbeitsplatz
Relaunch Payroll / OM Berechtigungskonzept Stammdatenpflege Organisationsmanagement
Optimierte Administration Analyse und Optimierung bestehender Abläufe IT-unterstützte Prozesse


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