Ziele

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und/oder quantitativen sowie zeitlich definierten Nachhaltigkeitsziele gesetzt und operationalisiert werden und wie deren Erreichungsgrad kontrolliert wird.

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Nachhaltigkeit ist in Unternehmen oft ein Querschnittsthema, das die Zusammenarbeit verschiedener Geschäftsbereiche erfordert. Klare Ziele, die ambitioniert aber auch erreichbar sind, unterstützen eine konstruktive und koordinierte Zusammenarbeit und stellen sicher, dass die Nachhaltigkeitsstrategie umgesetzt wird. Schon der Prozess zur Entwicklung der Nachhaltigkeitsziele kann genutzt werden, um intern Aufmerksamkeit für das Thema zu erregen und Möglichkeiten zur Teilhabe verschiedenster Mitarbeiter/-innen an der Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie zu schaffen.

Was ist zu beachten?
Bitte bemühen Sie sich darum, sowohl quantitative, als auch qualitative Ziele zu nennen und beziehen Sie die Ziele sowohl auf Ihren Unternehmensbetrieb, als auch Ihr Kerngeschäft. Beachten Sie, dass es an dieser Stelle um die übergeordneten Ziele im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie geht. Detailliertere Ziele können Sie in den jeweiligen Kriterien in den Bereichen Umwelt und Gesellschaft ausführlicher beschreiben.
Falls in Ihrem Unternehmen noch keine Nachhaltigkeitsziele gesetzt wurden, beschreiben Sie bitte den Prozess, den Sie zur Entwicklung von Nachhaltigkeitszielen verfolgen wollen und nennen Sie den Zeitpunkt, zu dem Ziele definiert werden sollen.
Aspekt 1:
Berichten Sie, welche mittel- und langfristigen Ziele sich Ihr Unternehmen im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt hat.

Aspekt 2:
Erläutern Sie, welche Ziele mit besonders hoher Priorität behandelt werden und erläutern Sie, wie und warum Sie zu dieser Priorisierung kommen.

Aspekt 3:
Erläutern Sie, wie die Erreichung der strategischen Nachhaltigkeitsziele kontrolliert wird und wer im Unternehmen dafür zuständig ist.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und wie Sie sich bei Ihren Nachhaltigkeitszielen auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen beziehen.
Ziele beschreiben einen wünschenswerten Zustand, der zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft durch entsprechendes Verhalten erreicht werden soll. Quantitative Ziele sind mit einer Zahl hinterlegt, z.B. die Reduktion des Energieverbrauchs um 20%. Qualitative Ziele beschreiben einen Zustand, der erreicht werden soll. Auch sie sollten so formuliert sein, dass eindeutig festgestellt werden kann, ob das Ziel zum Zeitpunkt X erreicht wurde oder nicht, z.B. die Einrichtung eines Betriebskindergartens oder Klimaneutralität.  

Operationalisieren bedeutet hier, dass die Ziele messbar gemacht werden. Dabei sollen die Objektivität, Zuverlässigkeit und Gültigkeit der Daten sichergestellt werden. Messbar heißt, dass die Ziele so konkret wie möglich und der Plan und Zeithorizont zur Zielerreichung klar definiert sind. Nur so wird nachprüfbar, ob und in welchem Ausmaß die Ziele tatsächlich erreicht wurden und wie gegebenenfalls nachjustiert werden muss (siehe auch Kriterium 6: Regeln und Prozesse).

Elprog GmbH

Unsere Unternehmensstrategie verfolgt unter anderem folgende Inhalte und Ziele:

  • VERTRIEBSZIELE, KUNDENSTRATEGIE: Langfristige und verlässliche Partnerschaften mit unseren Kunden - Fortsetzung des gesunden Wachstumskurses, weitere Steigerung der Kundenzufriedenheit
  • MITARBEITERSTRATEGIE: Zufriedenheit unserer Mitarbeiter - Verbesserung der Mitarbeiterkompetenz, weitere Förderung von Gesundheitsmaßnahmen (z.B. im Rahmen von TEAM Elprog), Ermittlung der Belastung für Mitarbeiter und Ableitung von Maßnahmen (z.B. Klimatisierung). Die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter ist ein entscheidender Faktor zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Unternehmensprozesse.
  • UMWELTSTRATEGIE: Erhebung des Corporate Carbon Footprint nach Greenhouse Gas Protocol seit 2014 zur Ermittlung unserer klimarelevanten Auswirkungen und Förderung von Maßnahmen zur Reduktion der Belastung.
  • INNOVATIONSSTRATEGIE: Weitere Investitionen in neue Maschinen und Anlagen zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit           
  • QUALITÄTSZIELE FERTIGUNG: Weitere Verbesserung unserer Fertigungsqualität durch kontinuierliche Überwachung von Qualitätskennzahlen                                                   
In den genannten strategischen Bereichen (UMWELT, MITARBEITER, QUALITÄT, VERTRIEB/KUNDEN) haben wir uns konkrete Ziele gesetzt und Key Performance Indikatoren (KPI) definiert. Die Zielerreichung wird kontinuierlich kontrolliert.             Konkrete Ziele und KPI lauten zum Beispiel: Mitarbeiter:
  • Krankheitsquote auf maximal 5% halten
  • KPI: Schulungen, Unterweisungen für die Belegschaft auf 550h pro Jahr erhöhen

Umwelt:
  • KPI: CO2-Ausstoß pro Vollzeit-MA (in t) auf 1,45 t senken (2018)
  • KPI: Radkilometer pro Vollzeit-MA auf 140 km/Jahr erhöhen (2018)
  • KPI: Stromverbrauch pro Baugruppe (in kWh) auf 0,60 kWh senken (2018)

Qualitätsziele und KPI Fertigung:
  • Interne Nacharbeitszeiten (in h pro Jahr) auf 1000 halten
  • Reparaturaufwand (in h) Kundenreklamationen auf 500 senken

Ein weiteres Ziel ist, dass perspektivisch alle Lieferanten ISO:9001 zertifiziert sind.
Wir besitzen keine explizite Nachhaltigkeitsstrategie, wollen jedoch diesen ersten Bericht nutzen, die relevanten Aspekte zum Thema Nachhaltigkeit weiter zu systematisieren. 

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Interessengemeinschaft der Thermischen Abfallbehandlungsanlagen in Deutschland e.V. (ITAD)

Ziele im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie

ITAD setzt sich auch weiterhin zum Ziel, analog zur Nachhaltigkeitsstrategie des Verbandes entsprechende Nachhaltigkeitsstrategien in den Mitgliedsunternehmen zu etablieren bzw. anzustoßen. Dies ist im Berichtsjahr 2018 mit einem DNK-Modellprojekt, an dem sechs Mitgliedsunternehmen teilnahmen, gelungen (DNK-Erklärung, Nachhaltigkeits-Visitenkarte und integrierte Schulung von Mitarbeitern in den Mitgliedsunternehmen zu „Nachhaltigkeitsbeauftragten“). Ziel ist in Zukunft eine flächendeckende Umsetzung des DNK-Prozesses in den Mitgliedsunternehmen bei gleichzeitiger Schulung von Mitarbeitern und dem sukzessiven Aufbau eines Nachhaltigkeitsmanagements. Auf dieser Basis soll ein Netzwerk aus brancheninternen Nachhaltigkeitsbeauftragten etabliert werden, die Nachhaltigkeitsprozesse verstetigen, bündeln und darüber hinaus neue Impulse geben.

Im Rahmen von ITAD-Veranstaltungen wie Messen, Kongresse, Konferenzen, Workshops, Arbeitsgemeinschaften werden Nachhaltigkeitsaspekte auch künftig thematisiert, um die nachhaltige Entwicklung als Querschnittsaufgabe in den Mitgliedsunternehmen zu verankern. Zudem ist in den kommenden Berichtsjahren vorgesehen, die Weiterentwicklung in Richtung „Green Meeting“ bzw. nachhaltiges Veranstaltungsmanagement voranzutreiben.

Die nachhaltige Beschaffung wird im Bereich der Büroausstattung, des Büromaterials und der Verpflegung weiter ausgebaut und systematisiert (Berücksichtigung nachhaltigkeitsbezogener Siegel etc.).

Die ITAD-Nachhaltigkeits-Visitenkarte wird auch im Berichtsjahr 2019 aktualisiert und fortgeschrieben.

Die DNK-Erklärung der ITAD wird jährlich aktualisiert und fortgeschrieben.

Die Klimaneutralität der Geschäftsstelle wird jährlich gewährleistet und mit einer offiziellen Kompensationsurkunde nachgewiesen.

Das beratende Engagement insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenländern wird durch ITAD weiter intensiviert. Dies könnte verbunden sein mit dem Ziel, die hochwertigen Standards der Thermischen Abfallbehandlung in Deutschland und damit die Nachhaltigkeitsleistungen der Mitgliedsunternehmen transparenter und vergleichbarer zu machen. Der ITAD-Geschäftsführer Carsten Spohn hat bereits im Jahr 2016 im Zuge eines Erfahrungsaustausches die entsprechenden Waste-to-Energy-Anlagen Okhla und Ghazipur in Delhi besucht. Im Mai 2018 erfolgte ein neuerlicher Besuch. In diesem Rahmen wurde ein Workshop mit Unterstützung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), der Bundesregierung und des Ministeriums für Umwelt, Wald und Klimawandel (MoEFCC) und der indischen Regierung im Rahmen des GIZ-globalen Projekts „Exportinitiative für Umwelttechnologien“ durchgeführt. Zusätzlich wurde die neu in Betrieb genommene Waste-to-Energy-Anlage in Bawana besichtigt. ITAD wird sich in der deutsch-indischen Arbeitsgruppe „Waste & Circular Economy“ auch künftig für einen nachhaltigen indischen Waste-to-Energy-Sektor einsetzen.
ITAD tritt im Jahr 2019 der „Allianz für Entwicklung und Klima“ bei und unterzeichnet eine entsprechende Mitmacherklärung.

Geplant ist im Verlauf des Jahres 2019 der Start des Projekts „Nachhaltige Gestaltung des Betriebsgeländes“ für Mitgliedsunternehmen. Hierzu wird ITAD mit Partnern und wissenschaftlicher Unterstützung ein Rahmenkonzept erarbeiten. Die nachhaltige Gestaltung des Betriebsgeländes soll sichtbarer Ausdruck der Unternehmensphilosophie sein. Die Nachhaltigkeitsorientierung lässt sich veranschaulichen und erläutern (ökologische Aufwertung, Stärkung der Biodiversität, geringere/r Kosten/Aufwand, ästhetische Aufwertung, Mitarbeiterzufriedenheit durch ein angenehmes Umfeld etc.). Darüber hinaus sollen die Themen Lichtverschmutzung und Anpassung an den Klimawandel eine wesentliche Rolle im Konzept spielen.
Im Jahr 2019 werden zudem Bemühungen um die Verwertung von ausgestoßenem CO2 intensiviert (vgl. auch Kriterium 11). ITAD wird dazu zwei CCU-Workshops (Carbon Capture and Utilization) veranstalten. Darüber hinaus wird ITAD als Kooperationspartner des Bundesverband Energiespeicher (bves) an der Europäischen Energiespeicher Messe (ESE) vom 12. – 14.03.2019 in Düsseldorf teilnehmen. Dort werden in diesem Zusammenhang Projekte des Zweckverbands für Abfallwirtschaft Südwestthüringen (ZASt) und der Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal (AWG) auf dem Messestand präsentiert. 

Priorisierung und Kontrolle

Eine Priorisierung der Ziele erfolgt nicht, da diese gleichwertig umgesetzt werden sollen. Zur Kontrolle der Ziele vgl. Kriterium 6.

Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen

Auf folgende Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen nimmt ITAD mit den vorgestellten Tätigkeiten und Angeboten Bezug:

3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern
4: Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern
7: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern
8: Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit fördern
9: Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen
11: Städte und Siedlungen sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen
13: Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen fördern
15: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und den Biodiversitätsverlust stoppen

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WERTGARANTIE Group

Der Geltungsbereich der Nachhaltigkeitsziele wird auf die strategischen Prioritäten ausgerichtet, die in der Wesentlichkeitsanalyse identifiziert wurden. Auf dieser Basis formulierte die WERTGARANTIE Group Nachhaltigkeitsziele für 2019, die künftig regelmäßig im Rahmen einer Umsetzungskontrolle überprüft werden. Die Zielerreichung wird durch die jeweiligen Bereichsleitungen kontrolliert und in Form von Ressortberichten an den Vorstand kommuniziert. Der Grad der Zielerreichung wird in der nächsten DNK-Erklärung berichtet.
Die Zielsetzung erfolgt in den zuvor von Bereichsleitung und Vorstand als wesentlich identifizierten Bereichen. Die jeweilig betroffenen Bereichsleitungen definieren und priorisieren damit die Ziele.
Die SDGs werden hierbei als keine eigene Zielgröße benannt, fließen aber thematisch in die Nachhaltigkeitsziele ein. Insbesondere SDG 12 "Nachhaltige/r Konsum und Produktion" wird durch das Kerngeschäft der Reparatur von Geräten bedient.

Einige Nachhaltigkeitsziele sind qualitativ ausgerichtet. Auch wenn sie in manchen Fällen nicht quantitativ beschrieben werden können, haben sie eine wesentliche Bedeutung für die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie der WERTGARANTIE Group.

1. Digitalisierung inkl. Datenschutz

  • Umfassender Datenschutz bei voranschreitender Digitalisierung durch die 100 %ige Nutzung aller technischen und organisatorischen Möglichkeiten
(siehe dazu https://www.wertgarantie.de/Home/Service/datenschutz.aspx).
  • Weitere Reduktion „physischer“ Postsendungen mit Einsparungen von Papier, Druck- und Portokosten.
  • Steigerung des Angebots qualifizierter Arbeitsplätze durch die Automatisierung von Routine-tätigkeiten.
  • Optimierung der Dunkelverarbeitung und der elektronischen Zuordnung in Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Informationstechnologie und Betriebsorganisation.
  • Erstellung eines Kriterienkatalogs für IT-Beschaffung („Green IT“).

2. Mitarbeiter

  • Key Performance Indicator (im Folgenden KPI) Weiterbildungsquote:
          Unternehmensziel:   Mitarbeiterentwicklung
          Personalziel:            Mitarbeiter entwickeln – Fit für die Arbeit 4.0
          Definition:                Anzahl der Weiterbildungstage / Summe der Teilnehmer
          Ziel:                         2,5 Tage pro Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt  
  • KPI Quote Mitarbeiterjahresgespräche:
          Unternehmensziel:   Mitarbeiterentwicklung
          Personalziel:            Mitarbeiter inspirieren – Führung heißt entwickeln
          Definition:                 Anzahl geführte Mitarbeiterjahresgespräche / Summe zu
                                           führender Mitarbeiterjahresgespräche
          Ziel:                          95 % geführte Mitarbeiterjahresgespräche  
  • KPI Quote Entwicklungspläne:
          Unternehmensziel:    Mitarbeiterentwicklung
          Personalziel:             Engagierte Mitarbeiter – Entwickeln heißt Initiative ergreifen
          Definition:                 Anzahl dokumentierte Entwicklungspläne (in Bearbeitung) / Summe zu                                                          führender Mitarbeiterjahresgespräche (d.h. statusunabhängig)
           Ziel:                          50 % dokumentierte Entwicklungspläne


  • Geeignete Schulungskonzepte der Mitarbeiter zum Thema Nachhaltigkeit werden geprüft.
3. Risikobewertung und Verhaltenskodex
  • Anpassung und Anwendung der neuen Leitlinie zur Auswahl von Lieferanten und Dienstleistern auf und in allen Unternehmensbereichen
  • Erstellung von „Verhaltensgrundsätzen“ zu energie- und ressourcenschonendem Verhalten und Müllvermeidung bzw. -trennung
4. Stakeholderdialog
  • Auswertung und Berücksichtigung der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung, die 2018 vorbereitet und 2019 durchgeführt wurde
  • Einbindung des Themas Nachhaltigkeit in die jährliche Kundenzufriedenheitsbefragung durch den TÜV
  • Stärkung der internen Kommunikation zum Thema Nachhaltigkeit
  • Austausch mit den Fachhandelspartnern zum Thema Nachhaltigkeit
5. Umwelt mit Schwerpunkt Mobilität und Abfall
  • Verbesserte Abfalltrennung und Restmüllreduktion
  • Umstieg auf Ökostrom wird bei neuerlichem Vertragsabschluss geprüft
  • Basis für Energiecontrolling inkl. erster CO2 Erfassung in 2018 gelegt. Zukünftig jährliche Erfassung und Ausbau der Energie-Kennzahlen
    • Bedarfsgerechte Schaltung von Bürobeleuchtung
    • Einsatz von LED bei Gebäuderenovierungen
  • Ausbau des Betrieblichen Mobilitätsmanagements
    • Prüfung von CO2- Neutralität („Klimakompensation“) bei Dienstwagen
    • Optimierung des Tourenplanungssystems für den Außendienst
  • Weitere Papierreduktion durch Digitalisierung
  • Nutzung von 100 % FSC-zertifiziertem Papier für Druckerzeugnisse im Marketing
6. Innovation und Produktentwicklung
  • Ausbau des Prinzips „Reparieren statt Wegwerfen“ als Kernelement einer nachhaltig ausgerichteten WERTGARANTIE Group
  • Steigerung der Reparaturquote zur Verlängerung der Lebensdauer von Produkten als klarer Beitrag zur Nachhaltigkeit
  • Ausbau und Verbesserung von Kunden-Services wie Online Plattformen, Reparaturmarktplätzen wie Pro Repair und clickrepair, Apps und Chatfunktionen

Grundsätzlich versteht die WERTGARANTIE Group die nachhaltige Entwicklung als Prozess, bei dem Ziele und damit verbundene Maßnahmen sukzessive eingeführt werden. Es werden verstärkt Lösungsansätze verfolgt, die einen Ausgleich zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Zielen schaffen. Daran arbeitet die WERTGARANTIE Group und findet eigene und zur Unternehmenskultur passende Lösungen auf dem Weg zu einem nachhaltigen Unternehmen.

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Nölken Hygiene Products GmbH

In regelmäßigen Abständen werden die Nachhaltigkeitsziele, die ebenfalls den drei Fokusfeldern
Produkte, Umwelt und Menschen zugeordnet sind, in Übereinstimmung mit der Unternehmensstrategie
festgelegt. Mit unseren Zielen und Maßnahmen möchten wir dazu beitragen, die Sustainable
Development Goals der Vereinten Nationen zu erreichen. Unsere Nachhaltigkeitsziele und die
entwickelten Maßnahmen sollen bis 2030 umgesetzt werden. Anhand spezifischer Kennzahlen wird
die Umsetzung jährlich gemessen.
In einem internen Workshop haben wir die wesentlichen Themen für unser Unternehmen definiert und ihre Priorisierung festgelegt. Die untenstehenden Ziele werden als besonders wichtig erachtet und daher mit besonders hoher Priorität behandelt.

FOKUSFELD PRODUKTE
Mit unseren Produkten möchten wir eine positive Wirkung für unsere Verbraucher erzielen und innerhalb der Herstellung – angefangen bei den Rohstoffen bis zum gebrauchsfertigen Produkt – unsere negativen Auswirkungen minimieren. Dadurch werden wir zum einen dem steigenden
Bewusstsein der Konsumenten für Nachhaltigkeit gerecht und können zum anderen die weltweit steigende Nachfrage nach Pflege- und Reinigungsprodukten mit nachhaltigen Erzeugnissen bedienen.

ZIELE IM EINKLANG MIT SDG 9 UND 12
Erweiterung des Sortiments nachhaltiger Produkte und Förderung verantwortungsvollen Konsums: Wir möchten unser Sortiment an qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Pflegeprodukten vergrößern und
mittels transparenter Kommunikation einen verantwortungsvollen Konsum fördern. Zur Erreichung
dieses Ziels sind die Umsatzhöhe unserer Ökolabel-Produkte sowie die Anzahl der über unser Ideenmanagementsystem eingereichten Ideen maßgebend.

Steigerung des Einsatzes zertifizierter und nachhaltiger Rohstoffe: Wir möchten den Anteil an Rohstoffen, die ressourcenschonend sowie ökologisch und sozial verträglich hergestellt sind, erweitern.
Perspektivisch möchten wir überwiegend nachhaltige Rohstoffe einsetzen. Die Umsetzung dieses
Ziels wird anhand der verbrauchten Mengen zertifizierter und nachhaltiger Rohstoffe gemessen.
Steigerung der Transparenz in der Lieferkette: Wir möchten eine transparente und nachhaltige
Lieferkette fördern und zukunftsstarke Partnerschaften mit unseren Lieferanten pflegen. Gradmesser
dieser Ziele sind die dokumentierten Lieferantengespräche, insbesondere bei kritischen Lieferanten und/oder Rohstoffen.

FOKUSFELD UMWELT
Die Schonung unserer Umwelt und unseres Klimas spielt für Nölken eine wichtige Rolle – zum einen, um die Zukunft des Unternehmens zu sichern, und zum anderen, um unsere Welt für die nächsten Generationen zu erhalten.
 
ZIELE IM EINKLANG MIT SDG 7 UND 13
Ausrichtung der Produktion nach ökologischen und sozialen Standards: Innerhalb unserer Produktion
möchten wir höchste ökologische Standards einhalten sowie Umweltauswirkungen systematisiert und gezielt minimieren. Um die Umsetzung dieses Ziels zu beurteilen, erfassen und bewerten wir über unser Umweltmanagementsystem relevante Leistungskennzahlen wie Abfallaufkommen, Wasser- und
Papierverbrauch. Senkung des Energieverbrauchs und Umstellung auf erneuerbare Energie: Wir möchten unseren Energieverbrauch senken und den Anteil an erneuerbarer Energie steigern.

FOKUSFELD MENSCH
Als Familienunternehmen ist es uns wichtig, Menschen, die für und mit Nölken arbeiten, faire und  sichere Bedingungen zu bieten – insofern fordern und fördern wir innerhalb unserer  Wertschöpfungskette die Einhaltung sozialer Standards.

ZIELE IM EINKLANG MIT SDG 8
Steigerung der Arbeitssicherheit und Gesundheit: Wir möchten weiterhin die Zahl der Unfälle in unseren
Produktionsstätten senken und unsere Mitarbeiter unterstützen, gesund zu bleiben und fit für den
Arbeitsalltag zu sein. Die Zielerreichung messen wir anhand der Unfallzahlen, der Krankheitsquote und der Anzahl der angebotenen Gesundheitsmaßnahmen.

Potenzialentfaltung und Chancengleichheit: Wir möchten unseren Mitarbeitern eine faire und herausfordernde Arbeitskultur bieten sowie eine ausgewogene und integrative Personalstruktur  schaffen. Die Zielumsetzung messen wir mittels unseres Angebots an Weiterbildungsmaßnahmen,
sowie der Altersstrukturentwicklung und der Geschlechterverteilung.

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Bilfinger SE

Unsere mittel- und langfristigen Ziele
Für nahezu jedes zentrale Handlungsfeld (wesentliches Thema) unserer Nachhaltigkeitsstrategie haben wir uns Ziele gesetzt. Hierzu zählen insbesondere:  

  • Bis Ende 2019: Durchführung einer Sicherheitskampagne zum Thema „Umgang mit Erlaubnisscheinen“.
  • Bis Ende 2019: Aufbau eines konzernweiten, einheitlichen Systems zur Messung der Kundenzufriedenheit.
  • Bis Ende 2019: Beurteilung von mindestens 115 Lieferanten auf ihre Integrität durch eine externe Agentur.
  • Bis Ende 2020: Ausweitung unseres divisionsübergreifenden Matrixzertifikats, das zur Gewährleitung einheitlicher Qualitätsstandards im Konzern beiträgt, auf alle relevanten operativen Gesellschaften in Europa und dem Nahen Osten, die bereits ein eigenes ISO-9001-Zertifikat halten.
  • Bis Ende 2020: Steigerung des konzernweiten Frauenanteils in Führungspositionen auf 15%.
  • Bis Ende 2020: Erfüllung der gesetzlichen Geschlechterquote von 30 % Frauen- bzw. Männeranteil im Aufsichtsrat.
  • Bis Ende 2020: Steigerung des Frauenanteils im Führungskreis 1 der Bilfinger SE auf mindestens 10 %.
  • Bis Ende 2020: Steigerung des Frauenanteils im Führungskreis 2 der Bilfinger SE auf mindestens 23 %.
  • Bis Ende 2020: Vollständiges Rollout unserer konzernweiten HR-Software (HRcules), um u.a. valide Kennzahlen zur internen Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Führungskräfte bereitzustellen.
  • Kontinuierlich: Einhaltung höchster Compliance-Standards (2018 wurde das Compliance-System von Bilfinger zertifiziert).
  • Kontinuierlich: Ausbau unseres Spektrums an nachhaltigen Industriedienstleistungen.
  • Kontinuierlich: Weitere Steigerung unserer Arbeitgeberattraktivität durch vielfältige Maßnahmen in den Bereichen Work-Life-Balance, Gesundheitsmanagement, Vergütung und Zusatzleistungen, Interessenvertretung und Mitarbeiterentwicklung.
  • Kontinuierlich: Jährliche Verbesserung unserer Arbeitssicherheit um mindestens 10 Prozent gegenüber dem Durchschnitt der letzten drei Jahre.

Bewertung, Priorisierung und Kontrolle der Ziele
Eine Bewertung und Kontrolle der definierten Ziele, die in ihrer Bedeutung entsprechend der Wesentlichkeitsanalyse priorisiert werden, erfolgt in regelmäßigen Abständen durch das Nachhaltigkeitsnetzwerk.
Zu den wichtigsten Zielen gehört die Steigerung der Arbeitssicherheit und eine möglichst hohe Attraktivität als Arbeitgeber. Unsere Mitarbeiter sind das Fundament unseres Erfolgs und daher wollen wir ihnen auch ein fairer und verlässlicher Arbeitgeber sein. Auch die damit verbundene Gleichberechtigung von männlichen und weiblichen Mitarbeitern gehört zu unseren wichtigsten Zielen. Eine hohe Priorität hat außerdem Thema "Compliance".  

Bezug auf SDGs Ein expliziter Bezug unserer Nachhaltigkeitsziele auf die SDGs erfolgt nicht.

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