Verantwortung

Die Verantwortlichkeiten in der Unternehmensführung für Nachhaltigkeit werden offengelegt.

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Um das Thema Nachhaltigkeit effektiv in die verschiedenen Geschäftsbereiche und Prozesse zu integrieren, ist nicht nur ein Überblick über das gesamte Geschäft notwendig, sondern auch die entsprechende Weisungsbefugnis, um auch tiefergreifende Veränderungen zu realisieren und nachhaltiges Verhalten vorzuleben. Nachhaltigkeit muss daher auch immer von der Führungsebene mitgetragen werden. Deswegen sollte in der Geschäftsführung und gegebenenfalls auch im Vorstand eine Person für das Thema verantwortlich sein und sicherstellen, dass Nachhaltigkeit bei strategischen Unternehmensentscheidungen berücksichtigt wird (siehe Kriterium 8).

Was ist zu beachten?
Die operative Verantwortung zum Thema Nachhaltigkeit kann bei spezifischen Abteilungen (z. B. bei einer Abteilung für Corporate Social Responsibility) liegen, von den jeweiligen Fachbereichen selbst oder auch von beauftragten Personen wahrgenommen werden. Diese unterstützen die Geschäftsführung und den Vorstand dabei, die Nachhaltigkeitsstrategie weiterzuentwickeln, berichten regelmäßig über den Status, schlagen Projekte und Maßnahmen vor und koordinieren die Umsetzung. Hier soll berichtet werden, wer im operativen Geschäft sowie auf der Führungsebene für die Weiterentwicklung Ihres Unternehmens im Bereich Nachhaltigkeit verantwortlich ist. Beachten Sie, dass Nachhaltigkeit eine große Bandbreite von Themen umfasst und berichten Sie gegebenenfalls, wie die Verantwortlichkeiten auf Führungsebene aufgeteilt werden. Vielleicht sind Umweltbelange wie Ressourcenmanagement (siehe Kriterium 12) einer anderen Führungskraft zugeordnet als gesellschaftliche Belange wie politische Einflussnahme (siehe Kriterium 19).
 
Aspekt 1:
Berichten Sie, wie die zentrale Verantwortung für Nachhaltigkeitsthemen (Strategie, Kontrolle, Analyse) auf operativer und auf Führungsebene zugeteilt ist.

Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank

Die Verantwortlichkeiten in der Bank für Kirche und Diakonie für Nachhaltigkeit ist auf verschiedenen Ebenen verankert:

  1. Die Verantwortung für die Nachhaltigkeits- und Umweltstrategie liegt beim Vorstand der Bank.
  2. Für das Umweltmanagementsystem der Bank ist der Direktor Unternehmensservice und Personal verantwortlich.
  3. Das Nachhaltigkeitsmanagement wird vom Direktor des Bereiches Vorstandsstab/Marketing koordiniert.
Für die Erreichung der Ziele des Nachhaltigkeits- und Umweltmanagements durch eine wirkungsvolle, ganzheitliche Umsetzung sind alle Mitarbeitenden der Bank im Rahmen ihres jeweiligen Aufgabengebiets verantwortlich.

Für die Identifikation von zielführenden Innovationen, die Umsetzung der Aktivitäten und die Berichterstattung in den relevanten Themenfeldern hat der Vorstand außerdem folgende Verantwortliche benannt:
  • Eigenanlagen und Wertpapierangebote (BL Kundenwertpapiere/Treasury)
  • Kundenkreditgeschäft (BL Kreditfolge)
  • Kundenberatung (BL Marktbereiche)
  • Personalmanagement (BL Unternehmensservice/Personal)
  • Umgang mit Ressourcen im Bankbetrieb (BL Unternehmensservice/Personal)
  • Qualitätsmanagement und Compliance (BL QM/Compliance)

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Markus Glöckner Natursteine

Nachhaltigkeit in allen Unternehmensbereichen

Die Festlegung der CSR-Ziele und die Verantwortlichkeit für die Durchführung der CSR-Maßnahmen liegen bei der Unternehmensleitung, dem Inhaber Markus Glöckner und seiner Ehefrau Katja Hobler.

Alle Mitarbeitenden werden an dem Prozess der Zielfindung und -umsetzung beteiligt. Dies stellt sicher, dass die Nachhaltigkeit in alle Unternehmensbereiche integriert wird und ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie von Markus Glöckner Natursteine ist – und bleibt.


Für das für uns wesentliche Handlungsfeld "Umwelt" wurde eigens ein Umweltbeauftragter berufen. Zu seinen Aufgaben zählt die Etablierung und kontinuierliche Entwicklung unsere Umweltmanagementsystems (EMAS; www.natursteine-gloeckner.de)



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HiPP-Werk Georg Hipp OHG

Die Umsetzung eines systematischen Nachhaltigkeitsmanagements auf allen Ebenen des Unternehmens geht bei HiPP von der Geschäftsleitung aus. Auf diese Weise werden maßgebliche Impulse für die Realisierung des Nachhaltigkeitsgedankens und den Schutz der biologischen Vielfalt im Unternehmensalltag gesetzt. Mit Prof. Dr. Claus Hipp steht an der Firmenspitze ein vorausschauender Unternehmer, der das Thema Nachhaltigkeit zu einem Unternehmensziel von höchster Priorität erklärt hat.

Ein eigener Stabsbereich unter der Leitung eines Nachhaltigkeitsbeauftragten, der zugleich Mitglied der Geschäftsführung ist, betreibt engagiert Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements. Nachhaltigkeitskoordination, -kommunikation und -projektleitung werden als Stabsstellen ebenfalls durch die Geschäftsleitung gesteuert. Das Nachhaltigkeits-Team berichtet regelmäßig an die Geschäftsleitung und die Gesellschafter. Die Team-Mitglieder sind in die einzelnen Fachbereiche vernetzt und tauschen sich regelmäßig aus. Dadurch gewährleistet HiPP, dass sich das Unternehmen im Sinne der Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterentwickelt. Die einzelnen Produktionsstandorte in den Ländern sind über deren Standortmanager in das Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmenszentrale involviert. Nachhaltigkeitsmaßnahmen werden in der Regel gruppenweit ausgerollt.

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Neumarkter Lammsbräu


Strukturell ist das Nachhaltigkeitsmanagement der Geschäftsleitung unterstellt und treibt in enger Abstimmung mit der Geschäftsführerin Susanne Horn das Thema innerhalb eines integrierten Managementprozesses weiter voran (s. Nachhaltigkeitsbericht 2017, S. 18-19). Mit dazu gehört neben dem Leben und Anpassen der Nachhaltigkeitsstrategie auch die Überwachung der Umsetzung und Analyse nachhaltigkeitsrelevanter Themen. Jede Führungskraft der einzelnen Prozessbereiche (von kaufmännischer Verwaltung bis zur Logistik) hat ebenfalls die Aufgabe, Nachhaltigkeitsaspekte in ihren Verantwortungsbereichen umzusetzen und weiterzuentwickeln. Einen wichtigen prozessübergreifenden Bereich in diesem Kontext stellt die „nachhaltige Beschaffung“ dar, da der Einkauf dezentral und prozessbezogen abgewickelt wird. Da Nachhaltigkeit aber auch bereits im Kleinen beginnt, verpflichtet sich jeder einzelne Mitarbeiter mit der Unterzeichnung seines Arbeitsvertrags zu konsequent umweltbewusstem Verhalten am Arbeitsplatz. Außerdem gibt es verschiedene Betriebsbeauftragte, die in ihren Arbeitsbereichen verschiedene umweltrelevante Aufgaben haben und diese umsetzen sowie ein innerbetriebliches Verbesserungsvorschlagswesen, durch welches umweltrelevante Vorschläge Gehör finden und je nach Bewertung einen positiven Beitrag leisten.


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