Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

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Der Klimawandel ist eine der größten derzeitigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Es gibt ambitionierte internationale und nationale Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) empfohlene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Revolution zu begrenzen, wurde jüngst auf die 1,5-Grad-Marke korrigiert. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 senken und strebt an, bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Diese Ziele sind nur dann erreichbar, wenn Unternehmen Verantwortung für ihre eigenen Emissionen übernehmen und diese drastisch reduzieren. Die Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und die damit verbundenen Emissionsreduktionen dienen unserem Schutz, denn die Auswirkungen des Klimawandels führen auch in Deutschland zu höheren Risiken (z.B. durch Dürreperioden oder Überschwemmungen).

Was ist zu beachten?
Treibhausgasemissionen (insbesondere CO2) können reduziert werden, indem weniger Energie verbraucht wird. Es ist aber auch möglich, die Emissionen zu reduzieren, indem erneuerbare Energiequellen genutzt werden (siehe Kriterium 12). Berichten Sie also Ziele und Ergebnisse Ihres Unternehmens sowohl zur Verringerung des Energieverbrauchs als auch zur Umstellung auf erneuerbare Energie.
Beachten Sie bitte auch, dass „Bezugsgröße“ darauf abzielt, Ihre Berechnungen in ein nachvollziehbares Verhältnis zu setzen, also das Basisjahr, den Geltungsbereich (z.B. Ihr Unternehmen inkl. etwaiger Töchter oder nur bestimmte Standorte), Emissionsfaktoren oder das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.). 
Aspekt 1:
Identifizieren Sie die wichtigsten Emissionsquellen und erläutern Sie die größten Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen für Ihr Unternehmen.

Aspekt 2:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 3:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und für die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden, bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 5:
Berichten Sie, welche Bezugsgrößen Sie für die Berechnungen heranziehen, insbesondere das Basisjahr bei Reduktionsberechnungen, für welche Teile des Unternehmens die Berechnungen gelten, Emissionsfaktoren und das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.).
Das Greenhouse Gas Protocol wurde vom World Resources Institute (WRI) und der Unternehmensinitiative World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ausgearbeitet. Viele Unternehmen richten sich bereits danach und auch fast alle branchenspezifischen Standards werden davon abgeleitet. Im Sinne des Greenhouse Gas Protocol sollen möglichst neben direkten Emissionen, die etwa im Produktionsprozess durch Maschinen oder aufgrund von Dienstreisen entstehen (Scope 1), auch solche aufgezeigt werden, die etwa als Folge der Stromnutzung oder bei Zulieferern anfallen (Scope 2 und 3).
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten
b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden
e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl
d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen
e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramm


 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3)

Hermann Biederlack GmbH & Co. KG

Es entstehen keine direkten Emissionen während der Produktion. Indirekte Emissionen entstehen durch Stromverbrauch sowie durch die Beheizung von Produktion und Verwaltung. Um die Emissionen zu reduzieren, wurde der Dampfkessel erneuert und von Schweröl auf Gas umgestellt. Der gesamte Energieverbrauch wird mittels Zähler detailliert dokumentiert.

CO2-Bilanz

aufgrund der unwesentlichen direktem Emissionen sieht das Unternehmen aktuell nicht die Priorität, diese Werte zu verringern
- durch die strategischen und operativen Ziele wird auch Einfluss auf den indirekten CO2-Ausstoß genommen
- es entstehen keine CO2 relevanten Nebenprodukte oder Abfälle

Unser CO2-Ausstoß lässt sich grob berechnen durch unsere Messungen des Energie-Aufwandes (Strom, Erdgas) und dem Umrechnen mit Kennzahlen von IZU Bayern und GEMIS Datenbank.

Strom: 0,616 kg CO2/kWheel (Quelle: IZU Bayern)
Erdgas: 0,290 kg CO2/ kWhth (Quelle: GEMIS Datenbank)

Es fehlen uns aber die Daten, um unseren indirekten Austoß und weitere Faktoren, die zum Produkt gehören, hinzuzufügen.
Diese Daten können nicht zur Verfügung gestellt werden:

Beispiel:

- Transport Rohstoff zum Betrieb
- Transport Produkt zum Kunden
- Energieeinsatz bei Herstellung der Accessoires (Nähgarne, Etiketten, Bänder)
- Arbeitswege der Mitarbeiter zum Betrieb
- Langlebigkeit der Produkte: wie oft wird die Decke beim Kunden gewaschen? (Einsatz Strom)


Einsatz Öko-Strom:

Durch das BHKW kann ca. 60% des Strombedarfs gedeckt werden. In dem zusätzlich eingekauften Strom befindet sich ein Anteil von 33% Öko-Strom. Weitere Investitionen sind in naher Zukunft nicht geplant, da unsere Dächer nicht den Anforderungen einer Solaranlage entsprechen und eine windbetriebene Turbine aufgrund des Lärms nicht genehmigt werden würde. (Anwohner, Naturschutzgebiet in der Nähe)

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WESSLING GmbH

Die THG-Emissionen werden jährlich für die wesentlichen Energieträger ermittelt. Die Informationen werden - ebnso wie andere Nachhaltigkeitsaspekte - im Teilmanagementbewertungsbericht Nachhaltigkeit dokumentiert und von der Geschäftsführung im Rahmen des Managementreviews bewertet.
Die Ziele der Reduzierung der Treibhausgasemissionen ergeben sich aus den Zielen zur Verringerung der Nutzung von fossilen Brennstoffen bzw. Strom.
Zu den Zielen gehören die Reduzierung des Dieselverbrauches sowie des Stromverbrauches und der damit verbunden THG-Emissionen um jeweils 2 % gegenüber dem Vorjahr. 
Als kundenorientierter Dienstleister sind Termine beim Kunden vor Ort das Tagesgeschäft. Termine erfolgen häufig anlassbezogen und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Da die Standorte der Kunden und anderen Partner sich in der Regel nicht an der ÖPNV-Erreichbarkeit ausrichten, die Termine teilweise spontan oder kurzfristig durchgeführt werden müssen und auch die zu überwindenden Strecken signifikant sein können, wird derzeit im Regelfall auf dieselbetriebene Firmenfahrzeuge zurückgegriffen. E-Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit anderen alternativen Antrieben erfüllen derzeit noch nicht die WESSLING Ansprüche. Ansprüche sind hier eine hohe Wirtschaftlichkeit, eine hohe Verfügbarkeit (geringe Standzeiten für Wartung etc., große Reichweiten, gute Ersatzteilversorgung) und eine hohe Zuverlässigkeit. Auf Fahrten zum Kunden oder zu Behörden wird nur verzichtet, wenn Alternativen vom Kunden oder anderen Partnern akzeptiert werden. Insofern ist die Reduzierung der THG-Emission eine gemeinsame Herausforderung für WESSLING, Kunden und die anderen Partner. 
Die von WESSLING genutzten Immobilien sind teilweise angemietet, womit Art und Maß der Infrastruktur nicht vollumfänglich von WESSLING beeinflusst werden können. 

Die notwendige Mobilität, der Stromverbrauch und damit die THG-Emissionen werden wesentlich von den Aufträgen und den WESSLING Prozessen bestimmt. WESSLING setzt zur Reduzierung der THG-Emissionen auf optimierte Prozesse, die zur Fehlervermeidung beitragen und eine effektive Auftragsabwicklung unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Kunden möglich machen. Hierzu sind Qualitätsmanagementsysteme nach den Vorgaben der DIN EN ISO 17025 und DIN EN ISO 9001 implementiert.
    
Die Bedeutung der Aufträge für die THG-Emissionen birgt zwangsläufig die Gefahr, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Dennoch werden die Ziele bewusst gesetzt, da so eine intensivere Auseinanderdersetzung mit Verbräuchen und Emissionen notwendig ist, die am Ende zu sinnvollen Maßnahmen führen kann.

Die Ziele sind absolut und nicht relativ dokumentiert. Dies ist der Vielzahl der Dienstleistungen und der Verschachtelung von Tätigkeiten und Prozessen geschuldet. Derzeit ist noch kein Kennzahlensystem etabliert und verfügbar, dass hier eine optimierte Zielableitung möglich macht. Ein beabsichtigtes WESSLING Wachstum kann zur Folge haben, dass die absoluten Ziele nicht erreicht werden.  
    
Basis der Berechnung der THG-Emissionen ist die international anerkannte Nachhaltigkeitssoftware der thinkstep AG "Gabi-Software".

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Coca-Cola GmbH und Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH

Den CO2-Fußabdruck reduzieren 
Wir möchten den Energieverbrauch bei der Herstellung unserer Getränke kontinuierlich senken. Hierbei stellen wir uns der Herausforderung, in verschiedenen Bereichen nach Möglichkeiten zu suchen, die Treibhausgase zu reduzieren. Bei den Maßnahmen konzentrieren wir uns auf die CO2-Hauptverursacher, auf die wir den größten Einfluss haben: Wir sorgen für eine energiesparende Verkaufstechnik, umweltschonende Verpackung und bevorzugt regionale Inhaltsstoffe. Unsere Klimaschutzziele finden Sie unter Kriterium 3 „Ziele“. 
Wir berechnen unsere CO2-Emissionen auf Grundlage des Greenhouse Gas Protocol, das Treibhausgasemissionen in drei Geltungsbereiche (Scopes) unterteilt. Wir berechnen Scope 1–3 für die gesamte Lieferkette: Scope 1 für alle direkten Emissionen aus eigenen Anlagen, Scope 2 für alle indirekten Emissionen, die durch Energieerzeugung für das Unternehmen entstehen, sowie Scope 3 für alle übrigen Emissionen des Produkt- und Herstellungszyklus. Unsere Umstellung auf 100 Prozent Grünstrom wirkt sich dabei ab 2015 positiv auf den CO2-Fußabdruck aus.

Im Jahr 2019 fielen 235,4 Gramm CO2 pro Liter Getränk an, dies bedeutet eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks pro Liter Getränk um 39,7 Prozent gegenüber 2010, dem Basisjahr unserer Zielsetzung. Insgesamt sind im Kerngeschäft (Produktion, eigene Logistik, Verkaufsgeräte wie Kühler, Automaten und Zapfanlagen) 406.129 Tonnen CO2 emittiert, das sind 56,7 Prozent weniger als im Jahr 2010. Informationen zur Berechnungsgrundlage der CO2-Emissionen finden Sie unter Leistungsindikator „Direkte THG-Emissionen – Scope 1“. 

Energieeffiziente Kühlung 
Effizientere Kühlgeräte helfen uns und unseren Kundinnen und Kunden, den Energieverbrauch zu senken. Aktuell haben wir 265.908 Kühler im Markt. Davon sind rund 79 Prozent FKW-frei (2015: rund 47 Prozent) und rund 67 Prozent energiesparend (2015: rund 52 Prozent). 
Die Idee, FKW-freie Kühlgeräte in der Gastronomie und im Einzelhandel durchzusetzen, verfolgen wir auch im Rahmen unseres Engagements für „Refrigerants, Naturally!“. Diese Initiative gründeten wir bereits vor zwölf Jahren gemeinsam mit Unilever und McDonalds. Sie wird unter anderem von der UNEP, dem Umweltprogramm der UN, unterstützt. In Deutschland lösten wir bereits 2014 das Versprechen von The Coca-Cola Company gegenüber der Naturschutzorganisation Greenpeace ein, nur noch FKW-freie Kühler zu kaufen. 

Unser Energiehaushalt 
Seit 2015 ist das gesamte Unternehmen (Produktion, Vertrieb, Verwaltung) nach dem Energiemanagementstandard DIN ISO 500001 zertifiziert. Wir arbeiten kontinuierlich an der Senkung unseres Energiebedarfs. 

Zur Herstellung von 1.000 Litern unserer Getränke benötigten wir 2019 rund 92,3 kWh Energie. In Deutschland beziehen wir bereits seit Jahren 100 Prozent unseres Stroms aus Wasserkraft. 

Bei Geschäftsreisen setzen wir primär auf den Bahnverkehr. 2019 waren 303 mit Ökostrom betriebene E-Gabelstapler für uns im Einsatz, das sind 64 Prozent aller unserer Gabelstapler. In Berlin bieten wir unseren Mitarbeitern seit 2015 zwei Elektroautos inklusive Ladesäulen (für den Stadtverkehr) an. 

Effizienter Transport 
CO2-Emissionen – und zugleich Kosten – sparen wir auch beim Transport, vor allem durch die Verjüngung des Fuhrparks. Derzeit beliefern 509 LKWs täglich unsere Kundinnen und Kunden aus Gastronomie und Handel. Davon fahren 100 Prozent der LKWs bereits mit einer grünen Plakette. Das Durchschnittsalter unserer LKWs betrug zum 31. Dezember 2019 4,8 Jahre. Zum 31.Dezember 2018 waren es 5,6 Jahre. 

Mitte März 2019 fiel das Startsignal für unseren ViO-Zug: Seitdem rollt jede Woche ein ganzer Zug mit 34 Waggons mit unseren ViO-Getränken vom Umschlagbahnhof in Maschen (Niedersachsen) zur Umladestation in Köln und dann mit leeren Flaschen zum Wiederbefüllen zurück in den Norden. Mit dem ViO-Zug verdoppeln wir den Schienenverkehr unserer Getränke aus Lüneburg gegenüber dem Vorjahr und sparen rund eine Million LKW-Kilometer und 879 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bereits 2016 haben wir begonnen, ViO-Getränke auf der Schiene in einzelnen Waggons zu transportieren. Rund 18 Prozent des gesamten Lagerausgangs wurden 2019 von Lüneburg aus per Zug in Richtung Süden transportiert – doppelt so viel wie im Jahr davor.

Durch verbesserte Tourenführung, effizientere Auslastung sowie Vermeidung von Leerfahrten optimieren wir unsere Logistik. Dies ist uns gelungen, indem wir die Gesamtflotte reduziert, Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch gegen sparsame Modelle ausgetauscht sowie die Belieferungsmatrix optimiert haben. Darüber hinaus achten wir auf das umsichtige Planen von Geschäftsreisen, insbesondere mit der Bahn, und bilden wenn möglich Fahrgemeinschaften. 

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FORLIANCE GmbH

Klimarelevante Emissionen
Die ForestFinest Consulting GmbH kalkuliert ihre klimarelevanten Emissionen auf Basis des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standards. Dieser Standard wurde vom World Resources Institute und der World Business Council for Sustainable Development entwickelt und herausgegeben.

Gemäß den Vorgaben einer umfassenden Bestandsaufnahme werden dabei CO2-Emissionen aus Scope 1 (direkte Emissionen aus Quellen in unmittelbarem Unternehmensbesitz), Scope 2 (Emissionen aus zugekaufter Energie) und Scope 3 (alle weiteren, indirekten Emissionen) berücksichtigt. Alle relevanten Emissionsquellen werden analysiert und mittels passender Emissionsfaktoren in der Kalkulation abgebildet.

Der ermittelte Carbon Footprint der FFC bezieht sich grundsätzlich auf den Geschäftsbetrieb innerhalb eines Jahres. Der vorliegende Footprint bildet die Emissionen des Jahres 2017 ab.

Die größten Herausforderungen liegen im Bereich des Heizmittelverbrauchs und der Dienstreisen. Diese beiden Quellen stellen gleichzeitig die größten Emissionsquellen dar (siehe auch Leistungsindikatoren - Vergleich der Emissionen). Die FFC tritt als Mieter auf und kann nur bedingt Einfluss auf die Wahl des Heizmittels (Umstellung von Heizöl auf Erdgas erfolgte 2017) nehmen. Insofern kann die FFC nur über den Verbrauch an sich Einfluss auf diesen Posten nehmen. Die Menge der Dienstreisen, vor allem der Interkontinentalflüge hängt von den Projektstandorten ab. Hier versucht die FFC bereits, durch Niederlassungen in den Projektregionen, die Anzahl der notwendigen Flüge zu minimieren. Dieser Ansatz hat 2017 zu verringerten Emissionen im Bereich der Dienstreisen geführt. Dennoch hat sich auch gezeigt, dass es aufgrund des Geschäftsmodels kaum möglich ist, sinnvolle Reduktionsziele im Bereich der Dienstreisen zu setzen. Die nicht vermeidbaren Dienstreisen sollen grundsätzlich nach den in 2017 entwickelten Leitlinien durchgeführt werden. Diese fokussieren auf die Minimierung der Klimawirkung. 

Bereits jetzt wird am Standort Deutschland zu 100% zertifizierter Ökostrom bezogen.

Nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen werden über das Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekt "CO2OL Tropical Mix Reforestation Panama" kompensiert. Der Geschäftsbetrieb der ForestFinest Consulting GmbH ist damit klimaneutral. 

 

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Deutsche Energie-Agentur GmbH

Das Kerngeschäft der dena besteht darin, die Energiewende zum Erfolg zu führen und den menschengemachten Klimawandel zu stoppen. Das Ziel der Energiewende ist es, die Energieerzeugung aus fossilen Brennstoffen versorgungssicher, kosten- und ressourceneffizient sowie dauerhaft durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen, die erzeugte Energie möglichst effizient zu nutzen und somit die Emissionen klimaschädlicher Stoffe aus der Energieherstellung und -nutzung auf ein Minimum zu reduzieren. Durch ihre Projekte und die Einbringung ihrer Expertise in politische Diskussionen hat die dena bereits seit 20 Jahren großen Anteil am Erfolg der Energiewende in Deutschland und sorgt dafür, dass Schritt für Schritt weniger Emissionen durch die Energiesysteme in Deutschland und den Partnerländern entstehen. Die dena hat sich vor diesem Hintergrund das Ziel gesetzt, sämtliche Unternehmenstätigkeiten ohne zusätzliche klimaschädliche Emissionen zu führen.

Hierzu wurde eine Ermittlung der Emissionen gemäß dem international anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) durchgeführt. Dieses teilt die Emissionen in Kategorien (sogenannte Scopes) ein: Emissionen aus eigenen stationären und mobilen Anlagen in Scope 1, Emissionen aus bezogenen Energien (Wärme, Strom …) in Scope 2 und Emissionen aus der gesamten vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette (vom Einkauf bis zur Entsorgung) in Scope 3. Dementsprechend entstehen durch die Tätigkeiten der dena und ihrer Mitarbeitenden ausschließlich indirekte Emissionen in Scope 2 und Scope 3. Die dena betreibt als Dienstleistungsunternehmen keine Verbrennungs- oder Prozessanlagen, die Scope-1-Emissionen erzeugen.          

Die wesentlichen Emissionen aus der Geschäftstätigkeit der dena im Berichtszeitraum sind die in der nachfolgenden Tabelle gezeigten:

  Art Referenz 2018   Referenz 2019  
  durchschnittliche Mitarbeitendenzahl im Geschäftsjahr 188,2[6]   202,3[7]  
  Bürofläche im Geschäftsjahr 3.526 m2   3.843 m2  
Scope Art Menge 2018 CO2-Emissionen 2018 Menge 2019 CO2-Emissionen 2019
2.1 Indirekte Emissionen aus gekauftem Strom
  Gesamt 115.000 kWh 15
Tonnen[8]
117.170 kWh 0
Tonnen[9]
nach Mitarbeitenden 611 kWh 0,082 Tonnen 576 kWh 0
Tonnen
nach Fläche 33 kWh/m2 0,004 Tonnen/m2 33 kWh/m2 0 Tonnen/m2
2.2 Indirekte Emissionen aus Nutzung von Wärme/Kälte
  Gesamt 275.093kWh[10] 55 Tonnen[11] 178.585 kWh[12] 36
Tonnen
nach Mitarbeitenden 1.462 kWh 0,295 Tonnen 883 kWh 0,18 Tonnen
nach Fläche 78 kWh/m2 0,016 Tonnen/m2 46 kWh/m2 0,009 Tonnen/m2
3.6 Geschäftsreisen (Flugzeug)
  Gesamt 1.972 tkm 512 Tonnen[13] 2.354 tkm 634 Tonnen[14]
  nach Mitarbeitenden 10,45 tkm 2,72
Tonnen
11,64 tkm 3,13
Tonnen
  Gesamtaufkommen CO2
  Gesamt in Tonnen   583   670
  nach Mitarbeitenden in Tonnen/MA   3,097   3,312
  nach Fläche in Tonnen/m2   0,165   0,174

Die Ursachen für die deutliche Reduktion der benötigten Wärmeenergie können sehr vielfältig sein und sowohl in Veränderungen von Heizwert, Brennwert, Nutzenergie, Endenergie des Energieträgers aber auch in einem veränderten Nutzungsverhalten oder an Witterungsbedingungen liegen. Da bis jetzt nur wenige Vergleichsdaten vorliegen, wollen wir bewusst noch nicht von einer Einsparung sprechen, sondern werden den Wärmeverbrauch weiter beobachten und trotzdem gleichzeitig versuchen, Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverbrauchs durchführen (z. B. angepasstes Heizen und Lüften).

Kompensation:
 
Ungeachtet der Tatsache, dass die dena bisher keine systematische Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt hat, nahm die Kompensation von entstandenem CO2 durch unsere Geschäftstätigkeit über entsprechende zertifizierte Anbieter schon lange einen sehr hohen Stellenwert ein:
  • Nicht vermeidbare Flugreisen kompensiert die dena seit 2010, z. B. durch Atmosfair (Zertifikate: CDM Gold Standard).
  • Brief- und Paketversand der dena erfolgt über GoGreen der DHL: die Transportemissionen werden durch geeignete Projekte durch DHL kompensiert.
  • Für die intensiven Recherchen und die Bewegung der Mitarbeitenden im virtuellen Bereich findet Ecosia als Suchmaschine im Browser standardmäßig Anwendung. Die aus den Suchen generierten Einnahmen werden dafür verwendet, in weltweiten Projekten Bäume zu pflanzen und somit die CO2-Emissionen der Suchanfragen bestmöglich zu neutralisieren.
Bisher nicht kompensiert wurden die in den letzten Jahren entstandenen Emissionen aus dem Bezug von Energie und Wärme:
  • Durch den Wechsel des Stromversorgers, der 100 Prozent CO2-neutralen Strom anbietet (inklusive eines Ausgleichs der Netzübertragungsverluste durch ebenfalls 100 Prozent CO2-neutralen Ökostrom), entstehen der dena keine neuen Emissionen aus dem bezogenen Strom.
  • Die Emissionen aus der Versorgung von Wärme zu minimieren bzw. ganz zu vermeiden liegt durch das Mietverhältnis für unsere Geschäftsräume nur bedingt in unseren Händen, da wir keinen direkten Einfluss auf die Wahl des Wärmeversorgers haben. Deshalb hat die dena beschlossen, auch diese Emissionen zukünftig über Kompensationsmaßnahmen auszugleichen. Daneben werden Gespräche mit dem Vermieter zu einem Wechsel hin zu einem Anbieter mit CO2-neutraler Wärmeerzeugung angestrebt.
Trotzdem soll weiterhin Vermeidung und Reduktion von Emissionen vor Kompensation als zentrales Leitbild unseres unternehmerischen Handelns dienen.


[6] Mitarbeitende einschließlich Aushilfen. Teilzeitarbeitskräfte entsprechend ihrer geringeren Arbeitszeit (VZÄ:Vollzeit-Äquivalent) berücksichtigt. Nicht einbezogen wurden neben zwei Personen der Geschäftsführung Mitarbeitende in Elternzeit.
[7] Ebd.
[8] Basierend auf den Abrechnungen des Energieversorgers.
[9] Ökostrom ausschließlich aus erneuerbarer Energie (Wasserkraft) gewonnen, inklusive Ausgleich der Netzübertragungsverluste durch Ökostrom durch den Energieversorger.
[10] Ermittelt anhand des Energieausweises des Gebäudes
[11] Ermittelt aus dem Wärme-Energieverbrauch und dem Emissionsfaktor für Erdgas (0,202 kg CO2/kWh).
[12] Ermittelt aus der Betriebskostenabrechnung des Vermieters
[13] Basierend auf den Daten des Reiseanbieters und den Angaben des Kompensationsanbieters Atmosfair.
[14] Ebd.

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