Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

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Der Klimawandel ist eine der größten derzeitigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Es gibt ambitionierte internationale und nationale Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) empfohlene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Revolution zu begrenzen, wurde jüngst auf die 1,5-Grad-Marke korrigiert. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 senken und strebt an, bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Diese Ziele sind nur dann erreichbar, wenn Unternehmen Verantwortung für ihre eigenen Emissionen übernehmen und diese drastisch reduzieren. Die Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und die damit verbundenen Emissionsreduktionen dienen unserem Schutz, denn die Auswirkungen des Klimawandels führen auch in Deutschland zu höheren Risiken (z.B. durch Dürreperioden oder Überschwemmungen).

Was ist zu beachten?
Treibhausgasemissionen (insbesondere CO2) können reduziert werden, indem weniger Energie verbraucht wird. Es ist aber auch möglich, die Emissionen zu reduzieren, indem erneuerbare Energiequellen genutzt werden (siehe Kriterium 12). Berichten Sie also Ziele und Ergebnisse Ihres Unternehmens sowohl zur Verringerung des Energieverbrauchs als auch zur Umstellung auf erneuerbare Energie.
Beachten Sie bitte auch, dass „Bezugsgröße“ darauf abzielt, Ihre Berechnungen in ein nachvollziehbares Verhältnis zu setzen, also das Basisjahr, den Geltungsbereich (z.B. Ihr Unternehmen inkl. etwaiger Töchter oder nur bestimmte Standorte), Emissionsfaktoren oder das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.). 
Aspekt 1:
Identifizieren Sie die wichtigsten Emissionsquellen und erläutern Sie die größten Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen für Ihr Unternehmen.

Aspekt 2:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 3:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und für die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden, bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 5:
Berichten Sie, welche Bezugsgrößen Sie für die Berechnungen heranziehen, insbesondere das Basisjahr bei Reduktionsberechnungen, für welche Teile des Unternehmens die Berechnungen gelten, Emissionsfaktoren und das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.).
Das Greenhouse Gas Protocol wurde vom World Resources Institute (WRI) und der Unternehmensinitiative World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ausgearbeitet. Viele Unternehmen richten sich bereits danach und auch fast alle branchenspezifischen Standards werden davon abgeleitet. Im Sinne des Greenhouse Gas Protocol sollen möglichst neben direkten Emissionen, die etwa im Produktionsprozess durch Maschinen oder aufgrund von Dienstreisen entstehen (Scope 1), auch solche aufgezeigt werden, die etwa als Folge der Stromnutzung oder bei Zulieferern anfallen (Scope 2 und 3).
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten
b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden
e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl
d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen
e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramm


 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3)

Bundesdruckerei-Gruppe

Die Bundesdruckerei-Gruppe bilanziert die Treibhausgasemissionen (THG) nach den Grundsätzen des GHG Protocols (Scope 1,2 und 3). Die CO2-Emissionen der Bundesdruckerei GmbH und ihrer Tochterunternehmen D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH, BIS GmbH, genua GmbH und iNCO SpóÅ‚ka z o.o. belaufen sich auf 6.231,37 Tonnen CO2e. Davon entfielen 702,75 Tonnen CO2e  auf Scope 1 (11,28 Prozent), 3.563,28 Tonnen CO2e auf Scope 2 (57,18 Prozent) und 1.965,35 Tonnen CO2e  auf Scope 3 (31,54 Prozent). Für die Berechnung von Scope 3 wurden ausschließlich Geschäftsreisen mit dem Flugzeug betrachtet. Folgende Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Unternehmen an den Gesamtemissionen der Bundesdruckerei-Gruppe auf sowie die Gesamtemissionen aufgeteilt nach Scope 1, 2 und 3:







Im Berichtsjahr 2016 ist der Großteil der THG-Emissionen der Unternehmensgruppe auf den Energieverbrauch aus Wärmebezug (51,1 Prozent) und Geschäftsreisen durch Flüge (31,5 Prozent) zurückzuführen. Die Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH bezogen im Jahr 2016 zu 100 Prozent Ökostrom und verursachten dadurch keine strombedingten Emissionen im Sinne des GHG-Protocols. Der Bezug von Strom (9,6 Prozent) betrifft daher ausschließlich die Maurer Electronics GmbH, iNCO SpóÅ‚ka z o.o. und genua GmbH.




Schon 2015 haben die Bundesdruckerei-GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH durch den Bezug von Ökostrom ihr CO2-Ziel, bis 2020 12 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu 2011 einzusparen, erreicht.  Bis 2020 hat sich die Bundesdruckerei das Ziel gesetzt, die CO2 -Emissionen auf dem Niveau von 6.000 Tonnen CO2e zu stabilisieren. Durch den Bezug von 100 Prozent Ökostrom konnte die Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH mit 5.136,65 Tonnen CO2e im Jahr 2016 diesen Zielwert unterschreiten.  

Folgende Grafik zeigt die Ist- und Zielwerte der THG-Emissionen auf:




Im Berichtsjahr wurde für die Bundesdruckerei GmbH, D-Trust GmbH und BIS GmbH zu 100 Prozent Ökostrom bezogen. Zur Unterstützung der deutschen Energiewende wird ein Anteil der Energiemenge aus deutschen erneuerbaren Energien bezogen. Durch den Bezug von Ökostrom ergibt sich eine wesentliche Verringerung der CO2-Emissionen im Vergleich zu 2011 (siehe Indikator SRS-305-5). Entsprechend der größten Emissionsquellen verfolgt die Bundesdruckerei-Gruppe insbesondere die Verringerung der Emissionen aus Wärmebezug. Umgesetzt hat sie dies bereits in den letzten Jahren durch den Umzug in ein neues Produktionsgebäude, das die neuesten Umweltstandards berücksichtigt und effektive Wärmerückgewinnung bietet (siehe Kriterium 12).  Die Bundesdruckerei-Gruppe beschafft ihre Fahrzeuge gemäß einer internen Richtlinie für einen CO2-armen Fuhrpark. Die Unternehmensgruppe bietet dabei einen Anreiz für besonders CO2-arme Dienstwagen: Der Einsatz von Hybridfahrzeugen und Elektromobilen wird von der Bundesdruckerei-Gruppe ausdrücklich gewünscht soweit dieser wirtschaftlich sinnvoll ist und dem Nutzungsverhalten gerecht wird. Regelmäßig finden Überprüfungen statt, inwieweit alternative Antriebe bei der Beschaffung der Dienstwagen zweckmäßig sind.

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WESSLING GmbH

Die THG-Emissionen werden jährlich für die wesentlichen Energieträger ermittelt. Die Informationen werden - ebnso wie andere Nachhaltigkeitsaspekte - im Teilmanagementbewertungsbericht Nachhaltigkeit dokumentiert und von der Geschäftsführung im Rahmen des Managementreviews bewertet.
Die Ziele der Reduzierung der Treibhausgasemissionen ergeben sich aus den Zielen zur Verringerung der Nutzung von fossilen Brennstoffen bzw. Strom.
Zu den Zielen gehören die Reduzierung des Dieselverbrauches sowie des Stromverbrauches und der damit verbunden THG-Emissionen um jeweils 2 % gegenüber dem Vorjahr. 
Als kundenorientierter Dienstleister sind Termine beim Kunden vor Ort das Tagesgeschäft. Termine erfolgen häufig anlassbezogen und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Da die Standorte der Kunden und anderen Partner sich in der Regel nicht an der ÖPNV-Erreichbarkeit ausrichten, die Termine teilweise spontan oder kurzfristig durchgeführt werden müssen und auch die zu überwindenden Strecken signifikant sein können, wird derzeit im Regelfall auf dieselbetriebene Firmenfahrzeuge zurückgegriffen. E-Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit anderen alternativen Antrieben erfüllen derzeit noch nicht die WESSLING Ansprüche. Ansprüche sind hier eine hohe Wirtschaftlichkeit, eine hohe Verfügbarkeit (geringe Standzeiten für Wartung etc., große Reichweiten, gute Ersatzteilversorgung) und eine hohe Zuverlässigkeit. Auf Fahrten zum Kunden oder zu Behörden wird nur verzichtet, wenn Alternativen vom Kunden oder anderen Partnern akzeptiert werden. Insofern ist die Reduzierung der THG-Emission eine gemeinsame Herausforderung für WESSLING, Kunden und die anderen Partner. 
Die von WESSLING genutzten Immobilien sind teilweise angemietet, womit Art und Maß der Infrastruktur nicht vollumfänglich von WESSLING beeinflusst werden können. 

Die notwendige Mobilität, der Stromverbrauch und damit die THG-Emissionen werden wesentlich von den Aufträgen und den WESSLING Prozessen bestimmt. WESSLING setzt zur Reduzierung der THG-Emissionen auf optimierte Prozesse, die zur Fehlervermeidung beitragen und eine effektive Auftragsabwicklung unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Kunden möglich machen. Hierzu sind Qualitätsmanagementsysteme nach den Vorgaben der DIN EN ISO 17025 und DIN EN ISO 9001 implementiert.
    
Die Bedeutung der Aufträge für die THG-Emissionen birgt zwangsläufig die Gefahr, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Dennoch werden die Ziele bewusst gesetzt, da so eine intensivere Auseinanderdersetzung mit Verbräuchen und Emissionen notwendig ist, die am Ende zu sinnvollen Maßnahmen führen kann.

Die Ziele sind absolut und nicht relativ dokumentiert. Dies ist der Vielzahl der Dienstleistungen und der Verschachtelung von Tätigkeiten und Prozessen geschuldet. Derzeit ist noch kein Kennzahlensystem etabliert und verfügbar, dass hier eine optimierte Zielableitung möglich macht. Ein beabsichtigtes WESSLING Wachstum kann zur Folge haben, dass die absoluten Ziele nicht erreicht werden.  
    
Basis der Berechnung der THG-Emissionen ist die international anerkannte Nachhaltigkeitssoftware der thinkstep AG "Gabi-Software".

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt

Es ist unser Ziel, unsere und die von uns beeinflussten Treibhausgasemissionen entsprechend den gesellschaftlichen Anforderungen weiter zu senken. Dabei berücksichtigen wir die absehbaren zukünftigen Anforderungen an den Klimaschutz und durch den Klimawandel in der Stadtentwicklung und in der Projektentwicklung. Die Klimaschutzziele und Anpassungserfordernisse werden im Rahmen der Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Modernisierung in der Immobilienbewirtschaftung berücksichtigt. Weiterhin ist es unser Ziel, unseren Anteil an der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien unter der Berücksichtigung der Einspar- und Effizienzpotenziale kontinuierlich auszubauen.

Ausbau erneuerbarer Energien
Der Energieeinkauf für die Wohnungsbestände lag zum Jahresende 2017 bei knapp 99 % Ökostrom aus mehreren regenerativen Quellen von circa 40 lokalen Energieanbietern. Weiterhin wurde der Anteil der CO2-neutralisierten Gasversorgung unserer Bestände von 44 % (01.01.2017) auf ca. 90 % zum 01.01.2018 gesteigert. Der Bestand an Photovoltaikanlagen ist mit 19 Anlagen konstant geblieben.

Senkung unserer Treibhausgasemissionen
Mit dem Ziel, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, übernimmt die Unternehmensgruppe Verantwortung für ihre Emissionen. Aktivitäten dazu finden sich in allen wesentlichen Schritten der Wertschöpfung. Im Nachhaltigkeitsbericht 2017 wird die Bilanzgrenze aktualisiert und auf der Basis eine Klimastrategie erarbeitet, die im Jahr 2018 verabschiedet wird. Durch die fortlaufende Modernisierung unseres Wohnungsbestandes sowie Abverkauf und Abriss von Teilbeständen konnten wir unsere Treibhausgasemissionen um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr senken. Um die Senkung der Treibhausgasemissionen weiter voranzutreiben und einen besseren Überblick zu erhalten wählt die Unternehmensgruppe seit dem Berichtsjahr 2017 einen Konsolidierungsansatz der finanziellen Kontrolle, der einen Großteil der Emissionen in der direkten Verantwortung der Unternehmensgruppe verortet. Insbesondere bilanziert die Unternehmensgruppe als Eigentümerin auch die Treibhausgasemissionen aus der Wärmeerzeugung der Wohneinheiten als eigene Emissionen. Diese machen mit über 95 % den größten Anteil am Treibhausgas-Fußabdruck aus. 

Für die Berechnungen der Treibhausgasemissionen wurden folgende Emissionsfaktoren zugrunde gelegt: Strom (location-based) 565 g/kWh; Erdgas 250 g/kWh; Heizöl 319 g/kWh; Diesel 300 g/kWh; Benzin 305 g/kWh; Fernwärme 273 g/kWh. Diese Angaben enthalten die Treibhausgasemissionen aus Herstellung, Transport und Verteilung der Energieträger. Emissionsfaktoren von Brenn- und Kraftstoffen beziehen sich auf den Brennwert. Soweit nicht anders angegeben wurden die Treibhausgasemissionen mithilfe des Globalen Emissionsmodells Integrierter Systeme (GEMIS) des Darmstädter Instituts für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS) berechnet. Die Emissionsfaktoren berücksichtigen neben dem Kohlendioxid als Hauptquelle auch die Treibhauswirkung von Methan und Lachgas. Da unsere Treibhausgasemissionen hauptsächlich aus der Verbrennung fossiler Energieträger resultieren, können weitere Treibhausgase vernachlässigt werden, ohne die Genauigkeit der Ergebnisse zu verringern.

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Thomas Atze - K.A.N.T.punkt

Thomas Atze - K.A.N.T.punkt erbringt als Einpersonenunternehmen seine Leistungen / sein Dienstleistungsangebot vor Ort bei seinen Auftraggebern im gesamten Bundesgebiet.

Die Energieversorgung am Unternehmensstandort erfolgt mittels Ökostrom durch den lokalen städtischen Anbieter.
Weitere Emissionen fallen nur im Rahmen der erforderlichen Reisetätigkeit sowie der Beschaffung von Atbeitsmitteln an. Eine spezielle Erfassung diesbezüglicher Daten wird daher als nicht sinnvoll relevant  eingestuft.

Weitere Emissionsquellen und auch das Thema Abfallmanagement, über die Elemente Abfallvermeidung und -trennung hinaus, sind im Rahmen der Geschäftstätigkeit von Thomas Atze - K.A.N.T.punkt nicht relevant. 

Gleichwohl ist das Thema "Klimarelevante Emmissionen" ein Kernthema der Beratungs- und Schulungsdienstleistungen von Thomas Atze - K.A.N.T.punkt.

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ForestFinest Consulting GmbH

Klimarelevante Emissionen
Die ForestFinest Consulting GmbH kalkuliert ihre klimarelevanten Emissionen auf Basis des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standards. Dieser Standard wurde vom World Resources Institute und der World Business Council for Sustainable Development entwickelt und herausgegeben.

Gemäß den Vorgaben einer umfassenden Bestandsaufnahme werden dabei CO2-Emissionen aus Scope 1 (direkte Emissionen aus Quellen in unmittelbarem Unternehmensbesitz), Scope 2 (Emissionen aus zugekaufter Energie) und Scope 3 (alle weiteren, indirekten Emissionen) berücksichtigt. Alle relevanten Emissionsquellen werden analysiert und mittels passender Emissionsfaktoren in der Kalkulation abgebildet.

Der ermittelte Carbon Footprint der FFC bezieht sich grundsätzlich auf den Geschäftsbetrieb innerhalb eines Jahres. Der vorliegende Footprint bildet die Emissionen des Jahres 2017 ab.

Die größten Herausforderungen liegen im Bereich des Heizmittelverbrauchs und der Dienstreisen. Diese beiden Quellen stellen gleichzeitig die größten Emissionsquellen dar (siehe auch Leistungsindikatoren - Vergleich der Emissionen). Die FFC tritt als Mieter auf und kann nur bedingt Einfluss auf die Wahl des Heizmittels (Umstellung von Heizöl auf Erdgas erfolgte 2017) nehmen. Insofern kann die FFC nur über den Verbrauch an sich Einfluss auf diesen Posten nehmen. Die Menge der Dienstreisen, vor allem der Interkontinentalflüge hängt von den Projektstandorten ab. Hier versucht die FFC bereits, durch Niederlassungen in den Projektregionen, die Anzahl der notwendigen Flüge zu minimieren. Dieser Ansatz hat 2017 zu verringerten Emissionen im Bereich der Dienstreisen geführt. Dennoch hat sich auch gezeigt, dass es aufgrund des Geschäftsmodels kaum möglich ist, sinnvolle Reduktionsziele im Bereich der Dienstreisen zu setzen. Die nicht vermeidbaren Dienstreisen sollen grundsätzlich nach den in 2017 entwickelten Leitlinien durchgeführt werden. Diese fokussieren auf die Minimierung der Klimawirkung. 

Bereits jetzt wird am Standort Deutschland zu 100% zertifizierter Ökostrom bezogen.

Nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen werden über das Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekt "CO2OL Tropical Mix Reforestation Panama" kompensiert. Der Geschäftsbetrieb der ForestFinest Consulting GmbH ist damit klimaneutral. 

 

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