Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

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Der Klimawandel ist eine der größten derzeitigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Es gibt ambitionierte internationale und nationale Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) empfohlene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Revolution zu begrenzen, wurde jüngst auf die 1,5-Grad-Marke korrigiert. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 senken und strebt an, bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Diese Ziele sind nur dann erreichbar, wenn Unternehmen Verantwortung für ihre eigenen Emissionen übernehmen und diese drastisch reduzieren. Die Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und die damit verbundenen Emissionsreduktionen dienen unserem Schutz, denn die Auswirkungen des Klimawandels führen auch in Deutschland zu höheren Risiken (z.B. durch Dürreperioden oder Überschwemmungen).

Was ist zu beachten?
Treibhausgasemissionen (insbesondere CO2) können reduziert werden, indem weniger Energie verbraucht wird. Es ist aber auch möglich, die Emissionen zu reduzieren, indem erneuerbare Energiequellen genutzt werden (siehe Kriterium 12). Berichten Sie also Ziele und Ergebnisse Ihres Unternehmens sowohl zur Verringerung des Energieverbrauchs als auch zur Umstellung auf erneuerbare Energie.
Beachten Sie bitte auch, dass „Bezugsgröße“ darauf abzielt, Ihre Berechnungen in ein nachvollziehbares Verhältnis zu setzen, also das Basisjahr, den Geltungsbereich (z.B. Ihr Unternehmen inkl. etwaiger Töchter oder nur bestimmte Standorte), Emissionsfaktoren oder das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.). 
Aspekt 1:
Identifizieren Sie die wichtigsten Emissionsquellen und erläutern Sie die größten Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen für Ihr Unternehmen.

Aspekt 2:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 3:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und für die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden, bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 5:
Berichten Sie, welche Bezugsgrößen Sie für die Berechnungen heranziehen, insbesondere das Basisjahr bei Reduktionsberechnungen, für welche Teile des Unternehmens die Berechnungen gelten, Emissionsfaktoren und das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.).
Das Greenhouse Gas Protocol wurde vom World Resources Institute (WRI) und der Unternehmensinitiative World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ausgearbeitet. Viele Unternehmen richten sich bereits danach und auch fast alle branchenspezifischen Standards werden davon abgeleitet. Im Sinne des Greenhouse Gas Protocol sollen möglichst neben direkten Emissionen, die etwa im Produktionsprozess durch Maschinen oder aufgrund von Dienstreisen entstehen (Scope 1), auch solche aufgezeigt werden, die etwa als Folge der Stromnutzung oder bei Zulieferern anfallen (Scope 2 und 3).
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten
b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden
e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl
d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen
e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramm


 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3)

REWE Group (Zentral-AG und Zentralfinanz eG)

Die REWE Group ist sich ihrer Verantwortung für das Klima bewusst: Ein Großteil der weltweiten CO2-Emissionen entsteht bei der Herstellung und dem Konsum von Produkten sowie bei der Bereitstellung von Dienstleistungen. Daher haben die Einsparung von Energie und die Vermeidung klimaschädigender Emissionen eine hohe Bedeutung für die REWE Group, welche vor dem Hintergrund steigender Energiepreise weiter zunimmt. Herausforderungen für die Zukunft liegen für die REWE Group insbesondere in der Senkung des Energieverbrauchs bei gleichzeitig steigenden Anforderungen im Bereich Frische und Convenience, welche mehr Transporte und mehr Kühlung erfordern.

Das Klimaziel der REWE Group

Es ist das erklärte Ziel der REWE Group, einen messbaren Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz zu leisten beziehungsweise die Belastungen für Klima und Umwelt so gering wie möglich zu halten. Dies ist auch in der Leitlinie für Nachhaltiges Wirtschaften der REWE Group fest verankert. Bereits im Jahr 2009 hatte die REWE Group das erste Klimaziel für sich definiert. Aufgrund positiver Entwicklung wurde das Ziel im Sommer 2013 vorzeitig erreicht und nochmals erhöht. Es lautet nun:
  • Die REWE Group hat das Ziel, ihre Treibhausgasemissionen pro Quadratmeter Verkaufsfläche bis 2022 gegenüber 2006 zu halbieren.
Die absoluten Treibhausgasemissionen für Deutschland und Österreich sanken von 2,37 Mio. Tonnen im Basisjahr 2006 auf rund 2,1 Mio. Tonnen für das Jahr 2017. Dies entspricht einem Rückgang von 12 Prozent. Die spezifischen Treibhausgasemissionen (Einheit: CO2-Äquivalente pro Quadratmeter Verkaufsfläche) sind in diesem Zeitraum um 40,3 Prozent gesunken. Damit befindet sich die REWE Group auf einem guten Weg, die Halbierung der spezifischen THG-Emissionen bis zum Jahr 2022 zu erreichen. Neben dem übergeordneten Klimaziel hat die REWE Group zwei KPIs mit entsprechenden Zielen definiert:
  • KPI 1: Senkung des Stromverbrauchs je Quadratmeter Verkaufsfläche (in kWh/m2) zwischen 2012 und 2022 um 7,5 Prozent (siehe dazu auch GRI 302: Energie)
  • Status 2017: Zwischen 2012 und 2017 konnte das Unternehmen den spezifischen Stromverbrauch für Deutschland und Österreich um 6,6 Prozent senken.

  • KPI 2: Reduzierung der kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche (in kg CO2-Äquivalente/m2) zwischen 2012 und 2022 um 35 Prozent (siehe dazu das  Kapitel Kältemittel weiter unten)
  • Status 2017: Zwischen 2012 und 2017 konnte das Unternehmen die kältemittelbedingten Treibhausgasemissionen je Quadratmeter Verkaufsfläche für Deutschland und Österreich um 27,9 Prozent senken.
Die KPIs setzen bei den Aktivitäten im Bereich Energie, Klima und Umwelt an, die für wesentliche Verbräuche stehen und bei denen die REWE Group durch eigene Maßnahmen eine direkte Wirkung erzielen kann: Energieeffizienz (Kühlung und Beleuchtung) und kältemittelbedingte Treibhausgasemissionen. Die Ziele sind für alle Vertriebslinien und Holding-Bereiche in Deutschland und Österreich durch verpflichtende Vorgaben konkretisiert und verankert. Die zur Zielerreichung notwendigen Investitionen in neue Technik und Verfahren werden durch die Vertriebslinien und Holding-Bereiche verabschiedet.

Klimabilanz

Um die Fortschritte zur Erreichung des Klimaziels zu dokumentieren und ein Monitoring der ergriffenen Reduktionsmaßnahmen zu ermöglichen, lässt die REWE Group seit 2009 jährlich eine Klimabilanz von unabhängigen Experten erstellen. Im Berichtszeitraum wurde diese für Deutschland von der INFRAS AG und für Österreich vom Österreichischen Umweltbundesamt GmbH durchgeführt. Die Treibhausgasemissionen wurden in Übereinstimmung mit dem GHG Protocol berechnet. Für die Ermittlung der CO2-Äquivalent-Emissionsfaktoren wurden wie in den Vorjahren Daten aus dem Stoffstromanalyse-Modell GEMIS, dem Transport-Emissionsmodell TREMOD und der Lebenszyklus-Analyse-Datenbank Ecoinvent verwendet.

Bereits Anfang 2008 erfolgte die Umstellung des Stromeinkaufs für Märkte, Lager und Reisebüros in Deutschland und Österreich auf zertifizierten Grünstrom. Dieser wird über die Hamburger Energie-Handels-Gesellschaft (EHA), eine 100-prozentige Unternehmenstochter der REWE Group, bezogen. Der Grünstrom der REWE Group Deutschland erfüllt die Anforderung des TÜV SÜD gemäß Label EE01. Entsprechend der Konvention des deutschen Umweltbundesamtes zur Anrechnung von Grünstrom, mit der der Ausbau regenerativ erzeugten Stroms gefördert werden soll, rechnet sich die REWE Group bei der Bilanzierung ihrer Treibhausgasemissionen nun den Anteil an Neuanlagen gemäß dem Label EE01 emissionsmindernd an (circa 25 Prozent).

2017 stammte der Grünstrom zu 82 Prozent aus Wasserkraft, zu 15 Prozent aus Windkraft und zu 3 Prozent aus Photovoltaik.

Darüber hinaus setzt die REWE Group Photovoltaik und andere regenerative Erzeugungsarten zur Energieversorgung ein. Photovoltaik-Anlagen kommen bei Verwaltungsstandorten, Lagern und bei geeigneten Standorten auch auf Märkten (insbesondere Green Building-Märkten) zum Einsatz. Ende 2017 betrieb die REWE Group an insgesamt 46 Standorten Photovoltaik-Anlagen in Deutschland mit einer potenziellen Anlagenleistung von 17.700 kWp.

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BKK·VBU

2018 haben wir erstmals im Zuge unseres neu aufgesetzten Umweltmanagements unsere relevanten Emissionen erfasst. Das System orientiert sich an GRI- und SRS-Indikatoren. Diese erhobenen Daten sind Grundlage, um den Verbrauch zu bewerten und uns kontinuierlich zu verbessern. Konkrete Reduzierungsziele werden im Nachgang zu der vorliegenden Entsprechenserklärung entwickelt. Eine konkrete Veränderung lässt sich erst im Zuge des nächsten DNK-Berichts aufzeigen.   Die relevanten Umweltindikatoren sind:

  • Mobilität, Dienstreisen und Post
  • Papier
  • Energie- und Facilitymanagement

Diese wurden nach Menge und CO2 -Emission erfasst und in der Folge bewertet:

Mobilität, Dienstreisen und Post  

Die BKK·VBU arbeitet an 48 Standorten im ganzen Bundesgebiet. Ressourcenschonende Mobilität ist somit ein zentrales Thema der Nachhaltigkeitsbemühungen der BKK·VBU. Im Jahr 2018 haben wir insgesamt 2.292.529 Kilometer mit der Bahn, dem Flugzeug oder dem Auto für Geschäftsreisen zurückgelegt. Das sind 2.089 Kilometer pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter.  

Dies beinhaltet  

Verkehrsmittel Kilometer CO2-Emissionen (Tonnen)
Bahn 1.106.053 0
Auto privat im Rahmen der dienstlichen Tätigkeit (330.185 km Benzin; 177.791 km Diesel) 507.977 94.342
Fuhrpark (Gesamt km: 60.000 Benzin, 320.000 Diesel, 5.000 Hybrid)   385.000 71,1
Flugzeug 293.499 79,245

Berechnet mit Klimaneutral

Mit 1.106.053 Personenkilometern im DB-Fernverkehr war die Bahn 2018 das am stärksten genutzte Verkehrsmittel für Dienstreisen.
Durch den Einsatz erneuerbarer Energien werden direkte Emissionen von vornherein vermieden und die im vor- und nachgelagerten Prozess verursachten indirekten Emissionen kompensiert. Unsere Geschäftsreisen mit der DB sind damit CO2-frei. Die DB muss entsprechend immer das bevorzugte Verkehrsmittel sein. Ziel muss es sein, so viel Reisetätigkeit wie möglich per DB zu begehen. Die größte Emission geht de facto von den dienstlichen Reisetätigkeiten per privatem Pkw aus. Hierbei handelt es sich überwiegend um die täglichen Fahrten unserer Vertriebsmitarbeiter im ländlichen Raum. Aufgrund der schlechten öffentlichen Infrastruktur bedarf es an dieser Stelle künftig besonders smarter Konzepte zur Reduzierung der klimarelevanten Emissionen.  

Maßnahmen  

Um die aus den Reisetätigkeiten entstehenden Umweltbelastungen zu reduzieren, bedient sich die BKK·VBU schon viele Jahre verschiedener Methoden und hat sich 2018 unter anderem am Projekt mobil gewinnt der Bundesregierung beteiligt. Die daraus entstandene Analyse inklusive des Maßnahmenkatalogs sind in das Mobilitätskonzept zur Reduzierung der klimarelevanten Emissionen eingeflossen. Das Mobilitätskonzept beinhaltet:  
  1. Übergeordnete Regeln für nachhaltige Mobilität: Eine wesentliche Leitlinie für umweltfreundliche Mobilität ist unsere Dienstreisevereinbarung. Laut dieser sind Dienstreisen vorrangig mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen. Dabei stehen neben dem sparsamen/wirtschaftlichen Mitteleinsatz auch die Einschränkung möglicher Unfallrisiken sowie Umweltaspekte im Vordergrund.
  2. Zur quantitativen Reduzierung der Reisetätigkeit sind unsere großen Standorte mit Videokonferenztechnik ausgestattet, um den Bedarf an Dienstreisen und damit die Emissionen und den Ressourcenverbrauch so gering wie möglich zu halten. Die technischen Möglichkeiten werden stetig weiterentwickelt und an die Bedarfe eines modernen Büroalltags angepasst.
  3. Zur Reduzierung der Emissionen durch unseren Fuhrpark (21 Fahrzeuge) wurden in einem Pilotprojekt 2018 zwei Hybridfahrzeuge angeschafft. Diese werden nun im Alltag getestet. Weitere Anschaffungen folgen 2019. Durch die Zurverfügungstellung der Mitfahr-App TwoGo sollten 2018 zudem der Kraftstoffverbrauch sowie die Emissionswerte durch gemeinsames Fahren reduziert werden. Hier konnten keine nennenswerten Ergebnisse dokumentiert werden.
  4. Über die Bereitstellung des Jobtickets, der Kooperation mit dem Jobrad sowie die Anschaffung eigener Dienstfahrräder und E-Bikes fördert die BKK·VBU zusätzlich die klimaneutrale Mobilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Entsprechende unternehmensweite Aktionen wie der Tag der nachhaltigen Mobilität flankieren die Strategie.
  5. Seit Anfang 2018 stellt die BKK·VBU allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Changers-App, ein modernes, digitales Bonusprogramm, zur Verfügung. Ziel der App ist es, das interne betriebliche Gesundheitsmanagement in Papierform zu ersetzen und auch den privaten Sport in die Bewertung der Sportaktivitäten zu integrieren. Durch die App wird die Verbindung von Gesundheitsförderung und Nachhaltigkeit aufgezeigt und ein bewusster und aktiver Lebensstil belohnt. Bei der Konzipierung der App wurde auch das gesellschaftliche Engagement der Kolleginnen und Kollegen berücksichtigt, da dies ein nachhaltiges Investment in Gesellschaft, für Solidarität und Zusammenhalt und dabei ein wichtiger Unterstützer für eine gesunde Psyche ist. Wer läuft oder Fahrrad fährt, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes, sondern auch der Umwelt. Wir verbinden diese Leistungen darüber hinaus mit lokalen Baumpflanzungen. Die App beinhaltet ein CO2-Monitoring der Fahrtwege (Fuß, Rad, ÖPNV) und einen monatlichen Wettbewerb mit Punktevergabe. So haben die registrierten Kolleginnen und Kollegen im Jahr 2018 40.000 kg CO2 eingespart, weil 200.000 km gelaufen, fast 85.000 km mit dem Rad und rund 300.000 km mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gefahren wurden. Zusätzlich wurden 1.000 Bäume im Auftrag der BKK·VBU gepflanzt.

Die App wurde 2018 intern von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der BKK·VBU getestet, perspektivisch soll sie auch den Versicherten zur Verfügung gestellt werden.  

Post  

Bei gesetzlichen Krankenkassen lassen sich noch nicht alle Abläufe digital ver- und bearbeiten. Teilweise sieht der Gesetzgeber noch die analoge Schriftform vor. Der Briefverkehr mit unseren Kundinnen und Kunden nimmt nach wie vor einen großen Stellenwert in der Kommunikation ein. Durch Innovationen, Automatisierung und Digitalisierung arbeiten wir stetig daran, unsere Prozesse immer digitaler abzubilden und den Briefverkehr somit sukzessive zu ersetzen. Dabei achten wir darauf, die anfallenden Postwege schon heute so klimaneutral wie möglich zu gestalten.  

2018 wurden insgesamt 1.290.272 Poststücke versandt. Verteilt über verschiedene Dienstleister wurden davon 86% unserer Poststücke klimaneutral versandt.  


Maßnahmen  

Bis Mitte 2018 wurden unsere Poststücke über die Deutsche Post mit GoGreen versandt und somit die durch den Transport entstandenen Treibhausgasemissionen von der Deutschen Post berechnet und das Entgelt für Investitionen in CO2-reduzierte Maßnahmen in Deutschland verwendet (345.618 Stück).   Seit Juli 2018 nutzen wir einen umweltfreundlichen regionalen Postdienstleister. Der Großteil unserer Poststücke (775.000 Stück) wird seit dem 1.7.2018 über die Pin AG versandt. Die Pin AG meldet alle Briefe an First Climate. Anhand definierter Parameter werden die CO2-Verbräuche in Tonnen bestimmt. Dieser CO2-Verbrauch wird mithilfe einer Ausgleichszahlung bundesweit ausgeglichen.   Hinzu kommen 11.200 Poststücke über MZZ Brief: Das Unternehmen erstellt regelmäßig eine Ökobilanz. Auf deren Grundlage werden CO2-Zertifikate erworben und sich an Emissionsminderungsprojekten beteiligt. Der Transport der gesamten Briefpost erfolgt damit klimaneutral.   Ein klimaneutraler Versand der restlichen 14% wird bis Ende 2020 angestrebt.  

Papier

Als gesetzliche Krankenkasse sind wir an vielen Stellen aus rechtlichen und prozessbedingten Gründen noch immer auf anlogen Schriftverkehr angewiesen.  

2018 wurden in der BKK·VBU 146 Tonnen Papier verbraucht. Dies beinhaltet  
Papier Tonnen
Kopierpapier 80 g 24,67
Kopierpapier 120 g 2,25
Umschläge, Briefbögen 28,3
Marketing - Erzeugnisse (Flyer, Infoblätter etc.) 16,46
Kundenmagazin ProFit 74,85
Gesamt 146,53
Davon Blauer Engel (ProFit, S+L Broschüre) 78,75
 
Bereits 2018 bestanden fast 79 Tonnen Papier und somit mehr als die Hälfte aus Recyclingpapier mit dem Blauen – Engel -Standard.  

Maßnahmen  

Um den Papierverbrauch quantitativ zu reduzieren und qualitativ zu verbessern, führt die BKK·VBU eine Reihe von Maßnahmen durch:  
  1. Mit einer sukzessiven konzernweiten Umstellung aller Papiererzeugnisse von Recyclingpapier auf den Blauen Engel-Standard möchten wir die Umweltauswirkungen aus unserer Geschäftstätigkeit stetig verringern. 2018 wurde die vergaberechtliche Grundlage geschaffen, um zum Jahreswechsel 2020 auch den internen Papierverbrauch auf Blauen Engel umzustellen.
  2. Um eine effizientere Nutzung unserer Drucker zu gewährleisten, wurden 2018 95% der Bürodrucker abgeschafft und durch Gemeinschaftsdrucker ersetzt. Seit Mitte 2018 ist somit nun die detaillierte Erfassung der Druckmenge pro Team möglich. Dieses System ermöglicht künftig eine gezielte Auswertung und die Ableitung zielgerichteter Einsparungsmaßnahmen. Durch unseren digitalen Posteingang wird die überwiegende Menge an Informationen in den internen Prozessen bereits elektronisch übermittelt.
  3. Mit dem Ausbau digitaler Infrastruktur versuchen wir zusätzlich den Papierverbrauch auch insgesamt zu verringern (siehe 10. Innovations- und Produktmanagement). Durch unseren zentralen Posteingang werden die anfallenden Poststücke zudem gebündelt, Dopplungen vermieden und über unsere Hochleistungsdrucker so ressourceneffizient wie möglich produziert.
  4. Grundsätzlich sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem papiersparenden Verhalten aufgerufen.
Energie- und Facilitymanagement  

Als reiner Dienstleister im Gesundheitswesen ist Strom die im Bürobetrieb der BKK·VBU am stärksten genutzte Ressource.  

Quelle Verbrauch 2018 (kWh) CO2 (Tonnen)
Polarstern Erneuerbare Energie (Wassenkraft)
30 von 50 Standorten
900.000 35,1
Diverse Anbieter Dt. Energiemix 2016 158.455 83,5
 
Maßnahmen  

Um unseren Energieverbrauch so nachhaltig wie möglich zu gestalten, nutzen wir bereits seit vielen Jahren überall in unserem Einflussbereich 100% nachhaltig erzeugten Strom unseres Kooperationspartners Polarstern. Dies betrifft 82,5% unseres gesamten Stromverbrauchs. Durch die enge Kooperation senken wir nicht nur unsere eigenen Emissionswerte um ein Vielfaches, wir fördern über Polarstern die Energiewende weltweit. https://www.polarstern-energie.de/#/privat/oekostrom

Die Kooperation geht dabei weit über den Strombezug hinaus. Im oben beschriebenen Netzwerk Wertegemeinschaft (siehe 9.) arbeiten wir gemeinsam an der Verzahnung und Entwicklung unserer Geschäftstätigkeit im Sinne einer gelebten sozialen und ökologischen Verantwortung im Themenfeld der Nachhaltigkeit.   Die restlichen 17,5% ergeben sich aus Mietverträgen kleiner Büroeinheiten, in deren Rahmen die Stromverträge enthalten sind. Eine schrittweise Umstellung der Verträge läuft bereits.  

Facilitymanagement  

Neben Papier und Strom gestalten wir auch unseren Büroalltag so nachhaltig und ressourcenschonend wie möglich:  

Leasing IT-Geräte  

Um unsere IT-Infrastruktur so ressourcenschonend wie möglich zu gestalten, leasen wir alle unsere Geräte bei der CHG-MERIDIAN GmbH. Durch professionelle Aufbereitung und Zweitvermarktung wird die Nutzungszeit der IT-Geräte deutlich verlängert. Auf diesem Wege wollen wir wirksam zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und Ressourcen einsparen.  

Büroausstattung  

Büromöbel und die entsprechende Ausstattung bezieht die BKK·VBU  zu 97% über das Unternehmen Kinnarps. Kinnarps selbst hat einen ausgeprägten Fokus auf nachhaltiger Geschäftstätigkeit, Produktion und Logistik und ist für uns somit ein idealer Partner.

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt

Es ist unser Ziel, unsere und die von uns beeinflussten Treibhausgasemissionen entsprechend den gesellschaftlichen Anforderungen weiter zu senken. Dabei berücksichtigen wir die absehbaren zukünftigen Anforderungen an den Klimaschutz und durch den Klimawandel in der Stadtentwicklung und in der Projektentwicklung. Die Klimaschutzziele und Anpassungserfordernisse werden im Rahmen der Wartung, Inspektion, Instandsetzung, Sanierung und Modernisierung in der Immobilienbewirtschaftung berücksichtigt. Weiterhin ist es unser Ziel, unseren Anteil an der Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energien unter der Berücksichtigung der Einspar- und Effizienzpotenziale kontinuierlich auszubauen.

Ausbau erneuerbarer Energien
Der Energieeinkauf für die Wohnungsbestände lag zum Jahresende 2017 bei knapp 99 % Ökostrom aus mehreren regenerativen Quellen von circa 40 lokalen Energieanbietern. Weiterhin wurde der Anteil der CO2-neutralisierten Gasversorgung unserer Bestände von 44 % (01.01.2017) auf ca. 90 % zum 01.01.2018 gesteigert. Der Bestand an Photovoltaikanlagen ist mit 19 Anlagen konstant geblieben.

Senkung unserer Treibhausgasemissionen
Mit dem Ziel, bis 2050 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen, übernimmt die Unternehmensgruppe Verantwortung für ihre Emissionen. Aktivitäten dazu finden sich in allen wesentlichen Schritten der Wertschöpfung. Im Nachhaltigkeitsbericht 2017 wird die Bilanzgrenze aktualisiert und auf der Basis eine Klimastrategie erarbeitet, die im Jahr 2018 verabschiedet wird. Durch die fortlaufende Modernisierung unseres Wohnungsbestandes sowie Abverkauf und Abriss von Teilbeständen konnten wir unsere Treibhausgasemissionen um 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr senken. Um die Senkung der Treibhausgasemissionen weiter voranzutreiben und einen besseren Überblick zu erhalten wählt die Unternehmensgruppe seit dem Berichtsjahr 2017 einen Konsolidierungsansatz der finanziellen Kontrolle, der einen Großteil der Emissionen in der direkten Verantwortung der Unternehmensgruppe verortet. Insbesondere bilanziert die Unternehmensgruppe als Eigentümerin auch die Treibhausgasemissionen aus der Wärmeerzeugung der Wohneinheiten als eigene Emissionen. Diese machen mit über 95 % den größten Anteil am Treibhausgas-Fußabdruck aus. 

Für die Berechnungen der Treibhausgasemissionen wurden folgende Emissionsfaktoren zugrunde gelegt: Strom (location-based) 565 g/kWh; Erdgas 250 g/kWh; Heizöl 319 g/kWh; Diesel 300 g/kWh; Benzin 305 g/kWh; Fernwärme 273 g/kWh. Diese Angaben enthalten die Treibhausgasemissionen aus Herstellung, Transport und Verteilung der Energieträger. Emissionsfaktoren von Brenn- und Kraftstoffen beziehen sich auf den Brennwert. Soweit nicht anders angegeben wurden die Treibhausgasemissionen mithilfe des Globalen Emissionsmodells Integrierter Systeme (GEMIS) des Darmstädter Instituts für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS) berechnet. Die Emissionsfaktoren berücksichtigen neben dem Kohlendioxid als Hauptquelle auch die Treibhauswirkung von Methan und Lachgas. Da unsere Treibhausgasemissionen hauptsächlich aus der Verbrennung fossiler Energieträger resultieren, können weitere Treibhausgase vernachlässigt werden, ohne die Genauigkeit der Ergebnisse zu verringern.

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Hermann Biederlack GmbH & Co. KG

Es entstehen keine direkten Emissionen während der Produktion. Indirekte Emissionen entstehen durch Stromverbrauch sowie durch die Beheizung von Produktion und Verwaltung. Um die Emissionen zu reduzieren, wurde der Dampfkessel erneuert und von Schweröl auf Gas umgestellt. Der gesamte Energieverbrauch wird mittels Zähler detailliert dokumentiert.

CO2-Bilanz

aufgrund der unwesentlichen direktem Emissionen sieht das Unternehmen aktuell nicht die Priorität, diese Werte zu verringern
- durch die strategischen und operativen Ziele wird auch Einfluss auf den indirekten CO2-Ausstoß genommen
- es entstehen keine CO2 relevanten Nebenprodukte oder Abfälle

Unser CO2-Ausstoß lässt sich grob berechnen durch unsere Messungen des Energie-Aufwandes (Strom, Erdgas) und dem Umrechnen mit Kennzahlen von IZU Bayern und GEMIS Datenbank.

Strom: 0,616 kg CO2/kWheel (Quelle: IZU Bayern)
Erdgas: 0,290 kg CO2/ kWhth (Quelle: GEMIS Datenbank)

Es fehlen uns aber die Daten, um unseren indirekten Austoß und weitere Faktoren, die zum Produkt gehören, hinzuzufügen.
Diese Daten können nicht zur Verfügung gestellt werden:

Beispiel:

- Transport Rohstoff zum Betrieb
- Transport Produkt zum Kunden
- Energieeinsatz bei Herstellung der Accessoires (Nähgarne, Etiketten, Bänder)
- Arbeitswege der Mitarbeiter zum Betrieb
- Langlebigkeit der Produkte: wie oft wird die Decke beim Kunden gewaschen? (Einsatz Strom)


Einsatz Öko-Strom:

Durch das BHKW kann ca. 60% des Strombedarfs gedeckt werden. In dem zusätzlich eingekauften Strom befindet sich ein Anteil von 33% Öko-Strom. Weitere Investitionen sind in naher Zukunft nicht geplant, da unsere Dächer nicht den Anforderungen einer Solaranlage entsprechen und eine windbetriebene Turbine aufgrund des Lärms nicht genehmigt werden würde. (Anwohner, Naturschutzgebiet in der Nähe)

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WESSLING GmbH

Die THG-Emissionen werden jährlich für die wesentlichen Energieträger ermittelt. Die Informationen werden - ebnso wie andere Nachhaltigkeitsaspekte - im Teilmanagementbewertungsbericht Nachhaltigkeit dokumentiert und von der Geschäftsführung im Rahmen des Managementreviews bewertet.
Die Ziele der Reduzierung der Treibhausgasemissionen ergeben sich aus den Zielen zur Verringerung der Nutzung von fossilen Brennstoffen bzw. Strom.
Zu den Zielen gehören die Reduzierung des Dieselverbrauches sowie des Stromverbrauches und der damit verbunden THG-Emissionen um jeweils 2 % gegenüber dem Vorjahr. 
Als kundenorientierter Dienstleister sind Termine beim Kunden vor Ort das Tagesgeschäft. Termine erfolgen häufig anlassbezogen und erfordern ein hohes Maß an Flexibilität. Da die Standorte der Kunden und anderen Partner sich in der Regel nicht an der ÖPNV-Erreichbarkeit ausrichten, die Termine teilweise spontan oder kurzfristig durchgeführt werden müssen und auch die zu überwindenden Strecken signifikant sein können, wird derzeit im Regelfall auf dieselbetriebene Firmenfahrzeuge zurückgegriffen. E-Fahrzeuge oder Fahrzeuge mit anderen alternativen Antrieben erfüllen derzeit noch nicht die WESSLING Ansprüche. Ansprüche sind hier eine hohe Wirtschaftlichkeit, eine hohe Verfügbarkeit (geringe Standzeiten für Wartung etc., große Reichweiten, gute Ersatzteilversorgung) und eine hohe Zuverlässigkeit. Auf Fahrten zum Kunden oder zu Behörden wird nur verzichtet, wenn Alternativen vom Kunden oder anderen Partnern akzeptiert werden. Insofern ist die Reduzierung der THG-Emission eine gemeinsame Herausforderung für WESSLING, Kunden und die anderen Partner. 
Die von WESSLING genutzten Immobilien sind teilweise angemietet, womit Art und Maß der Infrastruktur nicht vollumfänglich von WESSLING beeinflusst werden können. 

Die notwendige Mobilität, der Stromverbrauch und damit die THG-Emissionen werden wesentlich von den Aufträgen und den WESSLING Prozessen bestimmt. WESSLING setzt zur Reduzierung der THG-Emissionen auf optimierte Prozesse, die zur Fehlervermeidung beitragen und eine effektive Auftragsabwicklung unter Berücksichtigung der Erfordernisse der Kunden möglich machen. Hierzu sind Qualitätsmanagementsysteme nach den Vorgaben der DIN EN ISO 17025 und DIN EN ISO 9001 implementiert.
    
Die Bedeutung der Aufträge für die THG-Emissionen birgt zwangsläufig die Gefahr, dass die gesetzten Ziele nicht erreicht werden. Dennoch werden die Ziele bewusst gesetzt, da so eine intensivere Auseinanderdersetzung mit Verbräuchen und Emissionen notwendig ist, die am Ende zu sinnvollen Maßnahmen führen kann.

Die Ziele sind absolut und nicht relativ dokumentiert. Dies ist der Vielzahl der Dienstleistungen und der Verschachtelung von Tätigkeiten und Prozessen geschuldet. Derzeit ist noch kein Kennzahlensystem etabliert und verfügbar, dass hier eine optimierte Zielableitung möglich macht. Ein beabsichtigtes WESSLING Wachstum kann zur Folge haben, dass die absoluten Ziele nicht erreicht werden.  
    
Basis der Berechnung der THG-Emissionen ist die international anerkannte Nachhaltigkeitssoftware der thinkstep AG "Gabi-Software".

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