Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

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Der sparsame Umgang mit Ressourcen ist ein zentrales Thema, bei dem sich die betrieblichen Interessen oft deutlich mit Umweltschutzinteressen überschneiden. Aus Sicht des Umweltschutzes ist es essenziell, dass insbesondere die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen (wie fossile Brennstoffe) auf ein Minimum reduziert wird und der Umgang mit Naturgütern (wie Boden und Wasser) besonders verantwortungsvoll geschieht. Gleichzeitig können durch eine geringere Ressourcennutzung häufig Kosteneinsparungen im Unternehmen erzielt werden. Diese Ersparnisse können dann z.B. für weitere Maßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich eingesetzt werden.
Für eine ganzheitliche, proaktive Herangehensweise können klare Zielsetzungen und ein durchgängiger Managementansatz helfen, um Trends frühzeitig zu identifizieren, Veränderungsprozesse innerhalb des Unternehmens zu kommunizieren und Kooperationen zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen zu erleichtern.

Was ist zu beachten?
Während in den Leistungsindikatoren dieses Kriteriums die jeweiligen Mengen der eingesetzten Ressourcen abgefragt werden, soll in den Aspekten Ihr Konzept für das Management dargestellt werden.
Aspekt 1:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für die Ressourceneffizienz und die ökologischen Aspekte Ihrer Unternehmenstätigkeit.

Aspekt 2:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

Aspekt 3:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 4:
Berichten Sie über wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit, aus ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben.
Der Begriff Ressource umfasst sowohl Materialien, die in Unternehmensprozesse einfließen (z.B. Kraftstoffe) oder für solche genutzt werden (z.B. Boden), als auch sogenannte Ökosystemdienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden von natürlichen Systemen erbracht und von Unternehmen genutzt, z.B. Grundwasser als Teil eines Kühlsystems oder Insekten zur Bestäubung auf Obstplantagen. Damit die Nutzung langfristig möglich bleibt, muss sie im Einklang mit dem jeweiligen natürlichen System stattfinden.

Ressourceneffizienz im engeren Sinne bedeutet, die Rohstoffproduktivität zu erhöhen, also das Verhältnis von Ressourceneinsatz und Output des Unternehmens zu verbessern. Das Kriterium umfasst aber auch im weiteren Sinne die Möglichkeit, kritische Ressourcen durch z.B. rezyklierte, erneuerbare oder nicht toxische Alternativen zu ersetzen.

 

Leistungsindikatoren für die Kriterien 11 und 12

Die Leistungsindikatoren gelten für die Kriterien "Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen" und "Ressourcenmanagement" und werden in der DNK-Datenbank nach dem Kriterium 12 gesammelt abgefragt.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-301-1: Eingesetzte Materialien
a. Gesamtgewicht oder -volumen der Materialien, die zur Herstellung und Verpackung der wichtigsten Produkte und Dienstleistungen der Organisation während des Berichtszeitraums verwendet wurden, nach:
    i. eingesetzten nicht erneuerbaren Materialien
    ii. eingesetzten erneuerbaren Materialien

Leistungsindikator GRI SRS-302-1: Energieverbrauch
a. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten
b. Den gesamten Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus erneuerbaren Quellen in Joule oder deren Vielfachen, einschließlich der verwendeten Kraftstoffarten
c. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen den gesamten:
    i. Stromverbrauch
    ii. Heizenergieverbrauch
    iii. Kühlenergieverbrauch
    iv. Dampfverbrauch
d. In Joule, Wattstunden oder deren Vielfachen die/den gesamte(n):
    i. verkauften Strom
    ii. verkaufte Heizungsenergie
    iii. verkaufte Kühlenergie
    iv. verkauften Dampf
e. Gesamten Energieverbrauch innerhalb der Organisation in Joule oder deren Vielfachen
f. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm
g. Quelle für die verwendeten Umrechnungsfaktoren

Leistungsindikator GRI SRS-302-4: Verringerung des Energieverbrauchs
a. Umfang der Verringerung des Energieverbrauchs, die als direkte Folge von Initiativen zur Energieeinsparung und Energieeffizienz erreicht wurde, in Joule oder deren Vielfachen
b. Die in die Verringerung einbezogenen Energiearten: Kraftstoff, elektrischer Strom, Heizung, Kühlung, Dampf oder alle
c. Die Grundlage für die Berechnung der Verringerung des Energieverbrauchs wie Basisjahr oder Basis/Referenz, sowie die Gründe für diese Wahl
d. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-303-3: Wasserentnahme
a. Gesamte Wasserentnahme aus allen Bereichen in Megalitern sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
    i. Oberflächenwasser
    ii. Grundwasser
    iii. Meerwasser
    iv. produziertes Wasser
    v. Wasser von Dritten
b. Gesamte Wasserentnahme in Megalitern aus allen Bereichen mit Wasserstress sowie eine Aufschlüsselung der Gesamtmenge nach den folgenden Quellen (falls zutreffend):
    i. Oberflächenwasser
    ii. Grundwasser
    iii. Meerwasser
    iv. produziertes Wasser
    v. Wasser von Dritten sowie eine Aufschlüsselung des Gesamtvolumens nach den in i-iv aufgeführten Entnahmequellen
c. Eine Aufschlüsselung der gesamten Wasserentnahme aus jeder der in den Angaben 303-3-a und 303-3-b aufgeführten Quellen in Megalitern nach den folgenden Kategorien:
    i. Süßwasser (≤1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (Total Dissolved Solids (TDS))
    ii. anderes Wasser (>1000 mg/l Filtrattrockenrückstand (TDS))
d. Gegebenenfalls erforderlicher Kontext dazu, wie die Daten zusammengestellt wurden, z. B. Standards, Methoden und Annahmen

Leistungsindikator GRI SRS-306-2: Abfall
a. Gesamtgewicht des gefährlichen Abfalls, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
    i. Wiederverwendung
    ii. Recycling
    iii. Kompostierung
    iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
    v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
    vi. Salzabwasserversenkung
    vii. Mülldeponie
    viii. Lagerung am Standort
    ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)
b. Gesamtgewicht ungefährlicher Abfälle, gegebenenfalls mit einer Aufschlüsselung nach folgenden Entsorgungsverfahren:
    i. Wiederverwendung
    ii. Recycling
    iii. Kompostierung
    iv. Rückgewinnung, einschließlich Energierückgewinnung
    v. Müllverbrennung (Massenverbrennung)
    vi. Salzabwasserversenkung
    vii. Mülldeponie
    iii. Lagerung am Standort
    ix. Sonstige (von der Organisation anzugeben)
c. Wie die Abfallentsorgungsmethode bestimmt wurde:
    i. Direkt von der Organisation entsorgt oder anderweitig direkt bestätigt
    ii. Vom Entsorgungsdienstleister zur Verfügung gestellte Informationen
    iii. Organisatorische Standardmethoden des Entsorgungsdienstleisters
 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E04-01
Gesamtgewicht des Abfalls.

Leistungsindikator EFFAS E05-01
Anteil des gesamten Abfalls, der recycelt wird.

Leistungsindikator EFFAS E01-01
Gesamter Energieverbrauch.
 
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Umweltbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zum gesetzlichen Belang „Umwelt“ können Sie in den Kriterien 11 bis 13 an geeigneter Stelle berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung (Kriterium 12, Aspekt 1 sowie Kriterium 13, Aspekt 2).
b.
Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c.Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 12, Aspekt 2 sowie Kriterium 13, Aspekt 3).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden (Kriterium 12, Aspekt 2 sowie Kriterium 13, Aspekt 4).
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (Kriterium 12, Aspekt 4).
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (Kriterium 12, Aspekt 4).
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben (Kriterium 12, Aspekt 4).

Debeka-Gruppe

Als Versicherer, der aufgrund seiner genossenschaftlichen Prägung in erster Linie die Interessen seiner Mitglieder im Blick hat, achtet die Debeka seit jeher streng auf die entstehenden Kosten und damit auch auf Sparsamkeit bei der Ressourcenverwendung. Hierfür wird sie zukünftig schrittweise qualitative und quantitative Ziele definieren.

 

Die Debeka ist Mitgründer und eines von 14 Partnerunternehmen des ersten Koblenzer Energieeffizienz-Netzwerks, das auf Initiative der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) entstanden ist. Die beteiligten Unternehmen haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch geben sie sich gegenseitig Tipps für eine bessere Energieeffizienz. Jedes Unternehmen findet gemeinsam mit Energieberatern der evm sein individuelles Einsparpotenzial heraus. Anschließend setzt sich das gesamte Netzwerk ein gemeinsames Energieeinsparziel. Der Zusammenschluss ist Teil der Initiative "Energieeffizienz-Netzwerke" von Bundesregierung und Wirtschaft und leistet somit einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland.

Bisher durchgeführte Maßnahmen und genutzte Einsparpotenziale:

  • ca. 80 Prozent der Koblenzer Standorte beziehen von 2015 bis 2017 zu 100 Prozent Ökostrom aus besonders nachhaltigen Wasserkraftanlagen mit modernsten Umweltstandards
  • Betrieb einer ca. 1.000 m² großen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Debeka-Dienstleistungszentrums in Koblenz-Bubenheim
  • Energetische Sanierung der Koblenzer Hauptverwaltung (2014 bis 2019): U. a. Einsatz neuer Klimatechnik, neue Fassadenverglasung, Optimierung der Heizungs- und Lüftungsanlagen
  • Optimierung der technischen Anlagen im Rechenzentrum (moderne und energieeffiziente Umluftkühlung, geringe Flächenkühlung durch Bildung von Kalt-/Warmgängen, Einsatz einer Wärmepumpe)
  • verstärkter Einsatz von LED-Leuchten mit tageslichtabhängiger Steuerung
  • Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter mit Notebooks für eine weitgehend papierlose Abwicklung von der Beratung bis zum Vertragsabschluss
  • Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter mit neuen mobilen Thermodruckern, die nur ein spezielles Thermopapier zum Druck benötigen (zertifiziert nach FSC-Standard und zu 100 Prozent bisphenolfrei): Einsparung von ca. 80.000 Tintenpatronen pro Jahr Weiterverwendung ausgedienter Hardware (z. B. durch Spenden von Notebooks)
  • Verwendung von Elektroautos für Transportdienste innerhalb der Standorte in Koblenz
  • bevorzugte Durchführung von Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Bahnreisen (IC/EC und ICE) erfolgen über die Teilnahme am bahn.business-Programm der Deutschen Bahn AG mit 100 Prozent Ökostrom.
  • verstärkte Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen
  • Information und Sensibilisierung der Mitarbeiter für die verschiedenen Entsorgungsmethoden je Abfallart

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Vivawest GmbH

Vor dem Hintergrund ihrer ökologischen Verantwortung hat sich VIVAWEST die Erhöhung der Energieeffizienz, die Senkung der CO2-Emissionen, die Reduktion des Ressourcenverbrauchs und die Erprobung innovativer Produkte, Verfahren und Technologien zur umweltfreundlicheren Bestandsentwicklung als Ziele gesetzt. Die zur Zielerreichung definierten Maßnahmen finden sich im Umweltprogramm wieder.

Zur Steuerung der Umweltaktivitäten greift VIVAWEST auf ein nach der europäischen Norm EMAS III zertifiziertes Umweltmanagementsystem zurück, das von einem Umweltmanagementbeauftragten im Bereich Strategie konzernweit verantwortet wird. Durch seine zentrale Rolle und die Unterstützung von zum Beispiel Umweltkoordinatoren und internen Auditoren wird sichergestellt, dass alle ökologischen Handlungsfelder und Maßnahmen ganzheitlich betrachtet und systematisch vorangetrieben werden. Das Umweltmanagementsystem, das alle wesentlichen ökologischen Themen abdeckt, ist damit wichtiger Bestandteil des Nachhaltigkeitsmanagements.

Weitere Ausführungen zu Verantwortung, Regeln und Prozessen können Sie den DNK-Kriterien 5 und 6 entnehmen.


Zur Einhaltung der EMAS-Anforderungen hat die Geschäftsführung der Vivawest GmbH sieben Leitlinien festgelegt, die ein ressourcen- und umweltschonendes Verhalten im gesamten Konzern sicherstellen. Diese Leitlinien werden gemäß der EMAS-Systematik als "Umweltpolitik" bezeichnet. Über ein Management-Review lässt die Konzerngeschäftsführung jährlich die Funktionsweise des Umweltmanagementsystems intern prüfen. Ergänzend wird die Erreichung der ökologischen Ziele jährlich über einen externen Gutachter im Rahmen eines Umweltmanagement-Audits geprüft. Die daraus resultierenden Ergebnisse werden in einer Umwelterklärung veröffentlicht. In diesem Rahmen werden Umweltaspekte standardmäßig in Bezug auf Risiken analysiert und bewertet. Die Ergebnisse fließen jährlich im Zuge der Risikoinventur in das interne Risikomanagement von VIVAWEST ein. Insgesamt sind keine ökologischen Risiken bekannt, die nennenswerte Auswirkungen auf die Umwelt oder bestandsgefährdende Auswirkungen auf den Konzern haben.

Die positive Wirkung der Umweltaktivitäten von VIVAWEST spiegelt sich in den Entwicklungen der ökologischen Kennzahlen wider. Zudem konnten zahlreiche Maßnahmen des Umweltprogramms 2018 erfolgreich abgeschlossen werden oder werden im Umweltprogramm 2019 konsequent fortgeführt.

Umweltprogramm
Auszug Nachhaltigkeitsprogramm - Stand 31.12.2018
Ziel Maßnahme Bis Stand Anmerkungen
Erhöhung der Energieeffizienz und Senkung der CO2-Emissionen in den Bestandsgebäuden 
um durchschnittlich 2 Prozent pro Jahr
Sukzessive energetische Modernisierung der Bestandsgebäude gemäß der aktuellen Mittelfristplanung – Investitionsvolumen: 99,4 Mio. Euro (2018); 109,0 Mio. Euro (2019) laufend Realisiertes Investionsvolumen  2018: 104,7 Mio. Euro
Errichtung bzw. Erwerb von energieeffizienten Neubauten gemäß der aktuellen Mittelfristplanung – Investitionsvolumen: 221,7 Mio. Euro (2018); 282,1 Mio. Euro (2019) laufend Realisiertes Investionsvolumen  2018:  272,1 Mio. Euro
Erneuerung von Heizanlagen im Bestand gemäß der aktuellen Mittelfristplanung – Investitionsvolumen: 4,5 Mio. Euro (2018); 4,6 Mio. Euro (2019) laufend Realisiertes Investionsvolumen  2018:  4,5 Mio. Euro
Durchführung des „Feldtest 400“ zur zentralen Betriebsführung von Heizanlagen und zur gebäudebezogenen Erfassung der Energieverbräuche 2018 2019 Der Feldtest wurde 2018 abgeschlossen, die Auswertungen verzögern sich jedoch bis 2019
Erprobung innovativer Produkte, Verfahren und Technologien zur umweltfreundlicheren Bestandsbewirtschaftung Einsatz von Climalife-Ziegeln bei Dachneueindeckungen zur Reduzierung von Luftschadstoffen laufend In 2018 wurde erfolgreich getestet, dass die Reduktionsrate nach langjährigem Einsatz bestehen bleibt.
Berücksichtigung ökologischer Kriterien bei der Standardfestlegung von Bauteilen und Baustoffen laufend --
Prüfung von Technologien und Produkten zur Reduzierung der Schimmelbelastung im Bestand  
Auswertung der Erkenntnisse aus den Pilotprojekten zur kontrollierten Wohnraumbelüftung 2018 Die Systeme sind in der laufenden Instandhaltung nicht wirtschaftlich einsetzbar, daher ist vorerst kein Rollout vorgesehen.
Auswertung der Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt mit einer feuchteregulierenden Oberflächenbeschichtung in Erd-/Obergeschosswohnungen 2018 Die Erkenntnisse aus dem Pilotprojekt sind positiv, sodass die getestete Farbe in den EPA-Katalog aufgenommen wurde.
Realisierung eines Pilotprojektes mit einer feuchteregulierenden Oberflächenbeschichtung in Souterrain- und Kellerräumen 2019   NEU
Prüfung des Bedarfs von VIVAWEST-Mietern an E-Ladesäulen 2018 --
Definition eines Regelprozesses zur Errichtung von E-Ladesäulen im Wohnungsbestand von VIVAWEST 2019   NEU
Errichtung von E-Ladesäulen in einzelnen, ausgewählten Quartieren im Zuge von Modernisierungs- bzw. geplanten Instandhaltungsmaßnahmen 2019   NEU
Drosselung von Einsatzfahrzeugen des RHZ auf maximal 120 km/h 2018 Keine messbaren Einsparungen in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch, Maßnahme soll nicht weiter verfolgt werden.
Realisierung von Artenschutzprojekten bei Bestandsmodernisierungen, insbesondere das Nistkastenprogramm laufend --
Prüfung des Einsatzes von akkubetriebenen Gerätschaften im Grünflächenmanagement 2018 Erfolgreiche Prüfung diverser akkubetriebener Kleingeräte, Entwicklung und Installation eines Ladeschrankes auf BMG 30. 
Sukzessiver Austausch von benzinbetriebenen Heckenscheren durch akkubetriebene Geräte sowie Ersatz weiterer handgeführter Motorgeräte nach Prüfung der Einsetzbarkeit. Weitere Maßnahmen zur Umsetzung eines Lademanagements 2019   NEU
Reduktion des Ressourcenverbrauchs und Senkung der CO2-Emissionen an den
VIVAWEST-Standorten
Aufbau eines strukturierten Monitoringsystems für die Nebenkosten der Verwaltungsstandorte des Konzerns 2018 Die Inbetriebnahme des Moduls "Energiemanagement" ist erfolgt.
Sukzessive energetische Optimierung der Verwaltungsstandorte  
Energetische Modernisierung der Standorte Bergmannsglückstraße (BMG) 30 und 35 2018 2020 In 2018 erfolgte die Dachflächen-isolierung am Standort BMG 35. Nach Erwerb des Standorts BMG 30 sollen noch zusätzliche energetische Maßnahmen in 2020 vorgenommen werden. Daher wird die Maßnahme bis Ende 2020 fortgeführt.
Energetische Modernisierung des Standortes Moers 2018 2019 Aus Kapazitätsgründen  Verschiebung auf 2019
Erhöhung der Wertstofftrennung an den Standorten BMG 30 und 35 zur Reduzierung des Restabfallaufkommens um 10 Prozent 2018 Entwicklung eines Abfallkonzepts und sukzessive Verfeinerung der Wertstofftrennung.
Einrichtung von drei E-Ladesäulen am Standort BMG 35 und Prüfung der Nutzbarkeit von E-Fahrzeugen als Einsatzfahrzeuge für die Dienstleistungsgesellschaften 2018 2019 Die Infrastruktur für die E-Ladesäulen ist vorbereitet die Inbetriebnahme wird in 2019 erfolgen. Bedingt durch die aktuellen Reichweiten von E-Fahrzeugen werden zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeiten gesehen, E-Fahrzeuge für Einsatzfahrzeuge der Dienstleistungsgesellschaften einzusetzen.
 
  Umsetzungsfortschritt und Ergebnis entsprechen der Planung abgeschlossen
  Umsetzungsplanung und/oder Ergebnis sind gefährdet in Bearbeitung
  Umsetzungsplanung und/oder Ergebnis können nicht gehalten werden in Vorbereitung

Vergleiche Bericht 2018 (Seite 70f. und Seite 90-91).

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Kreissparkasse Heinsberg

Maßnahmen zur Verbesserung der betrieblichen Umweltleistung
Ein Schlüsselfaktor für besseren Klimaschutz ist die Stromeinsparung. Vor diesem Hintergrund haben wir in den vergangenen Jahren umfassende Investitionen in stromsparende Technik in verschiedenen Bereichen getätigt. Neubau- und Modernisierungsmaßnahmen führen wir seit Jahren unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten durch. Beim Neubau unserer 2014 bezogenen Hauptstelle sowie bei Standortumbauten, -sanierungen und -renovierungen wurden und werden konsequent neueste technische Standards eingesetzt und damit auch ökologische Aspekte wie Wiederverwendbarkeit und Energieeffizienz bei der Filialausstattung berücksichtigt. Dies bringt auch umfassende Investitionen in stromsparende Technik, Beleuchtungs-, Heizungs- und Klimatechnik mit sich. Unser Hauptstellengebäude wurde als „Green Building“ mit Erdwärmegewinnung zertifiziert. Wir legen großen Wert auf eine nachhaltige Produkt- und Materialauswahl sowie auf die Auswahl von Unternehmern/Auftragnehmern aus unserer Region. Dies gilt im besonderen Umfang bei Umsetzung unseres neuen Filialkonzeptes.  

In den vergangenen vier Jahren wurden insgesamt sieben Filialen und eine Filialdirektion völlig neu geplant, nach neuem Konzept aufwändig kernsaniert und umgebaut. 15 Filialen wurden in ihrer Grundstruktur erhalten und modernisiert/renoviert. 2018 soll eine weitere Filiale kernsaniert sowie weitere Standorte auf das neue Konzept umgestellt werden. Die aus dem im Jahre 2015 durchgeführten Energieaudit gewonnenen Erkenntnisse über diverse Energieverbräuche und -faktoren im Unternehmen werden genutzt, um daraus zusätzliche, über die bereits eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz hinaus, wirksame Eingriffe abzuleiten. Daraus resultierend wurde und wird in allen Standorten die Beleuchtung weitestgehend auf LED-Technik umgestellt, bei kernsanierten Filialen erfolgt eine vollumfängliche Umstellung.

Ein weiterer Ansatz ist die Modernisierung bzw. Neuregulierung von technischen Anlagen. Diese wurden überprüft und erforderliche energetische Optimierungsmaßnahmen geplant und teilweise durchgeführt. In allen im Eigentum befindlichen Standorten wurden seit 2012 alte Lüftungsanlagen und Umwälzpumpen sukzessive überholt bzw. durch neue ersetzt, in 80 Prozent der Filialen wurde die Anlagenregelung optimiert. Des Weiteren wurden eigene Standorte auf Tauglichkeit für die Installation von Fotovoltaikanlagen geprüft. Die Standorte Tüddern, Ratheim und Palenberg wurden bereits mit entsprechenden Anlagen ausgestattet. Für das kommende Jahr ist die Installation einer weiteren Fotovoltaikanlage am Standort Oberbruch geplant.

Im IT-Bereich wurde frühzeitig mit dem flächendeckenden Einsatz von ressourcenschonenden Thin-Clients begonnen. In 2017 waren bereits ca. 96 Prozent aller IT-Arbeitsplätze mit Thin-Clients ausgestattet. Seit 2011 werden zentralisierte Server genutzt. Dezentrale Server wurden außer Betrieb genommen und rückgebaut, die Klimatisierungssysteme konnten reduziert werden. In 2017 wurde ein neues Druckerkonzept mit zahlreichen Standortoptimierungen umgesetzt. Zum Einsatz kamen stromsparende Drucker und Multifunktionsgeräte (Fax, Kopierer, Drucker, Scanner). Die Geräteanzahl konnte insgesamt um fast 50 Prozent reduziert werden. Die Anzahl der A3-Kopiersysteme wurde in 2017 auf vier Systeme weiter reduziert; die neuen Geräte sind energiesparender.

Im Rahmen von Ersatzbeschaffungen von Geldautomaten wurden in 2017 fünf energiesparendere Geräte installiert. Für alle SB-Terminals und Kontoauszugsdrucker verwenden wir bereits seit Ende 2014 FSC-zertifiziertes Papier. Der Ausbau unserer Onlinebanking-Leistungen und die immer stärkere Nutzung digitaler Angebote durch unsere Kunden gehen Hand in Hand und führen zu Ressourceneinsparungen, zum Beispiel beim Papierverbrauch. Zur Reduzierung von Ressourcen bestehen darüber hinaus weitere Maßnahmen: Unter anderem richten wir unseren Fuhrpark durch die Anschaffung bzw. Unterhaltung von Elektroautos klimafreundlicher aus. In den Gebäuden Erkelenz und Heinsberg sind Ladestationen für diese Elektroautos installiert. Die Stationen sind darüber hinaus auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Fahrradstellplätze an unseren drei großen Standorten fördern die alternative Nutzung des Zweirades und somit die Gesundheit unserer Beschäftigten und auch unserer Kundinnen und Kunden.

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KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hinter unserem Umweltprogramm Umwelt 2020 stehen ganz konkrete Ziele in den Bereichen Mobilität, Energie und Papier. Wir wollen unsere Umwelteinwirkungen bis zum Jahr 2020 weiter reduzieren.

Mobilität: Wir wollen unsere CO2-Emissionen pro FTE aus Mobilitätsaktivitäten um 5 Prozent senken.

Energie: Wir wollen ein flächendeckendes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 einführen und Energieeinsparpotenziale an relevanten Standorten realisieren

Papier: Wir wollen unseren Papierverbrauch, gemessen in Blatt je Umsatz, um weitere 10 Prozent reduzieren und deutschlandweit unseren Recyclingpapieranteil auf 50 Prozent erhöhen

Mit der Global Climate Response (GCR), dem aktuellen internationalen Umweltprogramm von KPMG, wollen wir auch in Zukunft dem Klimawandel entgegentreten und Verantwortung für die Umwelt übernehmen. Die GCR orientiert sich an den wichtigsten Ergebnissen des Pariser Klimaabkommens und den drei umwelt- und klimarelevanten Sustainable Development Goals (SDGs): Bezahlbare und saubere Energie, nachhaltige/r Konsum und Produktion, Maßnahmen zum Klimaschutz.

Wir setzen uns auf globaler Ebene zwei konkrete Ziele, um unserer ökologischen Verantwortung gerecht zu werden. So wollen wir bis zum Jahr 2020 die globalen Nettoemissionen pro FTE um weitere 10 Prozent senken. Erstmalig gibt es auch ein Ziel hinsichtlich des Anteils an erneuerbaren Energien: Weltweit sollen 60 Prozent des KPMG-Strombedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Wir bei KPMG in Deutschland haben mit der generellen Umstellung auf Grünstrom seit 2009 bereits jetzt wesentlich zu dieser Zielerreichung beigetragen.

In den vorangehenden Ausführungen zu den Beriechen Mobilität, Energie und Papier wird bereits aufgezeigt, mit welchen Maßnahmen wir unsere Zielsetzungen auf nationaler Ebene (Umwelt 2020) und internationaler Ebene (Global Climate Response) erreichen wollen.

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Sparkasse Hildesheim Goslar Peine

Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine hat es sich zum Ziel gesetzt, die betriebliche Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen zu verringern. Mit dem dritten Leitsatz zur Nachhaltigkeit „Wir verpflichten uns zu ressourcenschonendem Wirtschaften“ nimmt die Sparkasse direkten Bezug auf die ökologische Verantwortung von Unternehmen und stellt sich dieser.

Sowohl in Bezug auf ihr Produktangebot als auch in ihrem täglichen Handeln will die Sparkasse verstärkt Maßnahmen angehen, die diesem Leitsatz folgen. Zwar sind die Risiken, die die Geschäftstätigkeit eines regionalen Finanzinstituts auf die Umwelt hat, nicht als sonderlich hoch einzuschätzen, dennoch hat es sich die Sparkasse zum Ziel gesetzt, den Ressourcenverbrauch und die betrieblichen Treibhausgasemissionen des Instituts zu verringern.

Positive Begleiteffekte für die ökologische Zielstellung ergeben sich auch durch andere Zielvorgaben. Die Sparkasse Hildesheim Goslar Peine steht wie alle anderen Finanzinstitute unter einem Kostendruck. In Projekten wurden Maßnahmen erarbeitet, um Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern. Einige Maßnahmen, wie die Umrüstung auf LED-Technik sowie die Abschaffung der Arbeitsplatzdrucker, erfüllen daher Kosten- und Klimaziele.

Die Entwicklung eines Handlungsprogrammes im Bereich der Umweltbelange zur Reduzierung der betrieblichen Treibhausgasemissionen haben wir auf Basis des jüngsten Energieaudits nach DIN 16247 aus dem Jahr 2019 vorgenommen. Wir nutzen die gewonnenen Erkenntnisse, um mit unseren Dienstleistern die Technik in unseren Liegenschaften aktuell zu halten und den Energieverbrauch dauerhaft zu reduzieren.

Handlungsfeld Ziel Umsetzungsmaßnahmen Status
Gebäudeenergieverbrauch Reduzierung des Energieverbrauches in Gebäuden Optimierung der Steuerung in GLT in Bearbeitung
Stromverbrauch Reduzierung durch Vereinheitlichung der Beleuchtung Prüfung einer konsequenteren Umrüstung auf neue LED-Technik in Bearbeitung
Wärmeverbrauch Reduzierung der Verbräuche Erneuerung der älteren gasgetriebenen Wärmeerzeuger in Bearbeitung
Papierverbrauch Reduzierung durch Digitalisierung Mit Einführung der digitalen Rechnungsbearbeitung entfällt auch oftmals das Kopieren von Belegen Einführung für 2020 geplant

Die hier genannten Maßnahmen entstammen dem durchgeführten Energieaudit bzw. der aktuellen Projektplanung (digitale Rechnungsbearbeitung). Derzeit intensiviert die Sparkasse ihre Zusammenarbeit mit dem Dienstleister PROSERV!CE am Standort Hildesheim. Gemeinsam wird auch die Umsetzung der o.g. Handlungsfelder auf Vorteilhaftigkeit geprüft und durch diesen umgesetzt.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist noch nicht abschätzbar, welche Maßnahmen in der Zusammenarbeit mit dem Dienstleister umgesetzt werden können und welche Einsparung damit erreicht werden kann. Daher können wir derzeit auch noch keine messbaren Größenordnungen als Zielwerte festlegen.

Im Geschäftsbetrieb halten wir alle gesetzlichen Umweltvorgaben ein, zum Beispiel in den Bereichen Trinkwasser, Energie und Entsorgung (Gewerbeabfallverordnung). Wir führen die vorgeschriebenen Energieaudits gemäß Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) durch und halten bei Neubauten und Sanierungsmaßnahmen die Vorgaben gemäß EEWärmeG und EnEV ein.

In unserer eigenen Geschäftstätigkeit haben wir im Rahmen von Audits keine wesentlichen Umweltrisiken identifizieren können. Die Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen ist für uns als Finanzdienstleister im Vergleich zu einem Industrieunternehmen von eher untergeordneter Bedeutung. Weitere Risiken, die aufgrund der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt wirken, werden als relativ gering eingestuft. Es werden nur geringe Mengen Kraftstoff für Notstrom-Generatoren gelagert, die Heizungen werden mit Erdgas betrieben oder direkt Fernwärme bezogen und darüber hinaus sonstige Gift- und Gefahrstoffe nur in haushaltsüblichen Mengen und Produkten verwendet.

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Vergleichen

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