Ressourcenmanagement

Das Unternehmen legt offen, welche qualitativen und quantitativen Ziele es sich für seine Ressourceneffizienz, insbesondere den Einsatz erneuerbarer Energien, die Steigerung der Rohstoffproduktivität und die Verringerung der Inanspruchnahme von Ökosystemdienstleistungen gesetzt hat, welche Maßnahmen und Strategien es hierzu verfolgt, wie diese erfüllt wurden bzw. in Zukunft erfüllt werden sollen und wo es Risiken sieht.

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Der sparsame Umgang mit Ressourcen ist ein zentrales Thema, bei dem sich die betrieblichen Interessen oft deutlich mit Umweltschutzinteressen überschneiden. Aus Sicht des Umweltschutzes ist es essenziell, dass insbesondere die Nutzung nicht erneuerbarer Ressourcen (wie fossile Brennstoffe) auf ein Minimum reduziert wird und der Umgang mit Naturgütern (wie Boden und Wasser) besonders verantwortungsvoll geschieht. Gleichzeitig können durch eine geringere Ressourcennutzung häufig Kosteneinsparungen im Unternehmen erzielt werden. Diese Ersparnisse können dann z.B. für weitere Maßnahmen im Nachhaltigkeitsbereich eingesetzt werden.
Für eine ganzheitliche, proaktive Herangehensweise können klare Zielsetzungen und ein durchgängiger Managementansatz helfen, um Trends frühzeitig zu identifizieren, Veränderungsprozesse innerhalb des Unternehmens zu kommunizieren und Kooperationen zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen zu erleichtern.

Was ist zu beachten?
Während in den Leistungsindikatoren dieses Kriteriums die jeweiligen Mengen der eingesetzten Ressourcen abgefragt werden, soll in den Aspekten Ihr Konzept für das Management dargestellt werden.
Aspekt 1:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für die Ressourceneffizienz und die ökologischen Aspekte Ihrer Unternehmenstätigkeit.

Aspekt 2:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, um diese Ziele zu erreichen.

Aspekt 3:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 4:
Berichten Sie über wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit, aus ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten und/oder Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben.
Der Begriff Ressource umfasst sowohl Materialien, die in Unternehmensprozesse einfließen (z.B. Kraftstoffe) oder für solche genutzt werden (z.B. Boden), als auch sogenannte Ökosystemdienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden von natürlichen Systemen erbracht und von Unternehmen genutzt, z.B. Grundwasser als Teil eines Kühlsystems oder Insekten zur Bestäubung auf Obstplantagen. Damit die Nutzung langfristig möglich bleibt, muss sie im Einklang mit dem jeweiligen natürlichen System stattfinden.

Ressourceneffizienz im engeren Sinne bedeutet, die Rohstoffproduktivität zu erhöhen, also das Verhältnis von Ressourceneinsatz und Output des Unternehmens zu verbessern. Das Kriterium umfasst aber auch im weiteren Sinne die Möglichkeit, kritische Ressourcen durch z.B. rezyklierte, erneuerbare oder nicht toxische Alternativen zu ersetzen.

 
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Umweltbelange: Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz (CSR-RUG) nutzen wollen, können Sie mit der folgenden Checkliste zur erkennen, anhand welcher Punkte das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zum gesetzlichen Belang „Umwelt“ können Sie in den Kriterien 11 bis 13 an geeigneter Stelle berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch jeweiligen DNK-Aspekt beantwortet.

1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung (Kriterium 12, Aspekt 1 sowie Kriterium 13, Aspekt 1).
b.
Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c.Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 12, Aspekt 2 sowie Kriterium 13, Aspekt 3).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.


2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden (Kriterium 12, Aspekt 2 sowie Kriterium 13, Aspekt 4).
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.


3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben (Kriterium 12, Aspekt 4).
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben (Kriterium 12, Aspekt 4).
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Ressourcen und Ökosysteme haben (Kriterium 12, Aspekt 4).

Stadtsparkasse München

Zur kontinuierlichen Verbesserung unserer Umweltleistung haben wir uns standortbezogene als auch übergreifende Ziele und Maßnahmen gesetzt. Die wesentlichen qualitativen Ziele sind vor allem die Verbesserung unserer CO2-Bilanz durch  weitere Reduzierung des Energie- und Ressourcenverbrauchs, Nutzung der Digitalisierung zur Reduktion unseres Papierverbrauchs sowie Reduzierung des Abfallaufkommens. (zum Thema Risiken und Managementsystem siehe Kriterium 11).

 

Durch eine systematische Herangehensweise haben wir in den letzten Jahren unsere CO2-Bilanz deutlich verbessert. Zunächst wurden die Umweltauswirkungen der beiden größten Standorte bewertet um davon ausgehend die Handlungsfelder zu definieren. Daraus leiteten wir entsprechende Maßnahmen ab. Zur Erreichung unserer Ziele setzten wir in den letzten Jahren insbesondere folgende Maßnahmen um:

Zur  Reduzierung des Energieverbrauchs:
Verwaltungszentrum und Hauptstelle (beiden größten Standorte):

  • Konsequenter Rückbau und Sanierung der technischen Anlagen vor allem der acht Technikzentralen im Verwaltungszentrum;

  • Einbau einer freien Kühlung an unserem größten Standort, dem Verwaltungszentrum

  • Verwaltungszentrum und Hauptstelle: Optimierung der Betriebszeiten unserer Klima- und Lüftungsgeräte an den tatsächlichen Bedarf sowie kontinuierliche Prüfung des optimalen Betriebs der Anlagen über eine moderne Gebäudeleittechnik, die auch mehr Transparenz und eine verursachergerechtere Zuordnung von Verbrauchsdaten ermöglicht;

  • Einführung eines Lastenmanagements;

  • Reduzierung unserer Server durch konsequente Nutzung der Virtualisierungstechnologie

  • Austausch der Beleuchtung in unserer Hauptstelle durch LED-Technik mit Tageslichtsensoren und Bewegungsmeldern

    Gebäudebestand allgemein:

  • Regelmäßige energetische Sanierungen


Einsparung Papier:
  • Standardmäßige Einstellung aller Drucker auf doppelseitigen Ausdruck
  • Ausstattung der Stockwerksdrucker mit Recyclingpapier
  • Digitalisierung von Prozessen (z.B. Persis, Vorstandsitzungen, Einführung der Elektronischen Kreditakte)
  • Sensibilisierung der Mitarbeiter durch Information im S-Info-Portal sowie Mail-Zusatz

Reduzierung CO2-Emissionen: (siehe auch Maßnahmen unter Reduzierung Energieverbrauch)

  • Bezug von Ökostrom für rd. 98% unseres Gebäudebestands
    Konsequenter Rückbau und Sanierung der technischen Anlagen an den beiden großen Standorten
  • Berücksichtigung ökologischer Kriterien in der Dienstreiseverordnung
  • Angebot des Job-Tickets der Deutschen Bahn sowie der IsarCardJob des Münchner Verkehrs- und Tarifverbundes

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Kreissparkasse Reutlingen

Im Zuge eines nachhaltigen Geschäftsbetriebs haben wir uns einem möglichst schonenden Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen verschrieben. Durch technische und bauliche Maßnahmen zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz versuchen wir, unsere Ressourcenverbräuche zu reduzieren.

So beinhaltet unser Fuhrpark neben zwei Dienst-Pedelecs für Kurzstrecken auch zwei Erdgasfahr-zeuge, zwei Hybrid- und ein Elektroauto. Außerdem haben wir in der Stadt Metzingen eine Nutzungsvereinbarung mit teilAuto. Als Beitrag sowohl zur umweltfreundlichen Mobilität als auch zum betrieblichen Gesundheitswesen bieten wir seit 2017 Fahrrad-Leasing über JobRad an.

Zur Reduzierung der Geschäftsverkehrsemissionen werden wir das Angebot von Webinaren ausbauen. Seit Herbst 2017 haben bereits 150 Teilnehmer ein Webinar unserer Sparkasse besucht. Bei Präsenz-Seminaren ermöglichen vorab veröffentlichte Teilnehmerlisten, Fahrgemeinschaften zu bilden (Idee aus dem Ideenmanagement).

Unter dem Stichwort "Green-IT" tragen die Umrüstung von PCs auf Thin-Clients, die automatische Abschaltung der Geräte am Abend und die Reduzierung von Druckern zur Senkung des Stromverbrauchs bei.

Bei Neubau- und Sanierungsvorhaben erhöhen wir die Energieeffizienz in der Regel über die gesetzlichen Vorgaben hinaus.

Für neu geplante Gebäude streben wir grundsätzlich eine nachhaltige Bauweise an. Mit unserer neuesten Filiale, der Filialdirektion Zwiefalten, die Ende 2015 fertiggestellt wurde, leisten wir mit einer Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, einer Photovoltaik-Anlage und weiteren technischen Maßnahmen unseren Beitrag zum Umweltschutz und präsentieren eine beispielhafte moderne und energieeffiziente Geschäftsimmobilie.

Seit 2014 beziehen wir unseren Strom über unsere Energieversorger zu rund 99 % aus regenerativen Quellen. Zudem produzieren wir mit unseren Photovoltaik-Anlagen in unserer Zentrale und an drei weiteren Standorten eigenen Strom und nutzen diesen selbst. Wir prüfen kontinuierlich, inwieweit der Ausbau unserer Photovoltaik-Flächen möglich und sinnvoll ist. Derzeit haben wir Anlagen mit einer Leistung von rund 70 kWp installiert. Wo möglich, stellen wir die Beleuchtung auf LED-Technik um.

Seit 2017 verwenden wir für alle Kaffee-Automaten in unserem Unternehmen biozertifizierten und fair gehandelten Kaffee.

Unseren Verbrauch von Kopier- und Druckerpapier konnten wir seit 2014 um 5 % auf etwa 6,7 Mio. Blatt Papier senken. Intern benutzen wir bereits durchgehend Recyclingpapier. Der Anteil am Gesamtverbrauch lag in diesem Jahr bei 42 %. Unsere Drucker sind auf Duplexdruck voreingestellt. Durch die Digitalisierung von Prozessen und die Hinführung der Kunden zur Nutzung des elektronischen Postfachs versuchen wir den Papierverbrauch weiter zu senken. Beim Einkauf von Papier achten wir auf Nachhaltigkeits-Label wie FSC, EU Ecolabel oder Blauer Engel. Der Anteil von Kopier- und Druckerpapier mit Nachhaltigkeits-Label lag insgesamt bei 79 %.

Quantitative Ziele gibt es für die einzelnen Umweltkennzahlen derzeit noch keine. In den letzten Jahren gelang es jedoch, unseren Gesamtverbrauch kontinuierlich zu senken.

     2010  2014  2015  2016  2017
   Anzahl/MA  952  1017  1030  976  952
 Strom  kWh  3.531.048  3.374.072  3.403.407  2.722.046 2.212.361 
 Wärme  kWh  4.636.141  3.867.642
 4.365.778  4.042.767 2.820.994 
 Wasser  m2  13.120 12.257  12.039  10.782  6.889 
 Verkehr2  km  919.494 1.046.577   1.047.863  988.314 811.313 
 Papier1  Blatt  6.900.000  7.100.000  7.060.000 6.196.469  6.745.456 
 davon  Recycling-
Anteil
 0 % 48 %  46 %  47 %  42 % 
 Abfall  to 258  255  223  157  114 
 CO2-Emissionen  to 3.518   1.197 1.297  1.228  929 

Entwicklung der VfU-Kennzahlen zum Ausgangsjahr 2010 bezogen auf Gesamtverbrauch
1 Nur Druck- und Kopierpapier
2 Straßenverkehr: Fuhrpark und Dienstreisen

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Debeka-Gruppe

Als Versicherer, der aufgrund seiner genossenschaftlichen Prägung in erster Linie die Interessen seiner Mitglieder im Blick hat, achtet die Debeka seit jeher streng auf die entstehenden Kosten und damit auch auf Sparsamkeit bei der Ressourcenverwendung. Hierfür wird sie zukünftig schrittweise qualitative und quantitative Ziele definieren.

 

Die Debeka ist Mitgründer und eines von 14 Partnerunternehmen des ersten Koblenzer Energieeffizienz-Netzwerks, das auf Initiative der Energieversorgung Mittelrhein AG (evm) entstanden ist. Die beteiligten Unternehmen haben sich mit dem Ziel zusammengeschlossen, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Im gemeinsamen Erfahrungsaustausch geben sie sich gegenseitig Tipps für eine bessere Energieeffizienz. Jedes Unternehmen findet gemeinsam mit Energieberatern der evm sein individuelles Einsparpotenzial heraus. Anschließend setzt sich das gesamte Netzwerk ein gemeinsames Energieeinsparziel. Der Zusammenschluss ist Teil der Initiative "Energieeffizienz-Netzwerke" von Bundesregierung und Wirtschaft und leistet somit einen Beitrag zur Erreichung der klima- und energiepolitischen Ziele der Bundesrepublik Deutschland.

Bisher durchgeführte Maßnahmen und genutzte Einsparpotenziale:

  • ca. 80 Prozent der Koblenzer Standorte beziehen von 2015 bis 2017 zu 100 Prozent Ökostrom aus besonders nachhaltigen Wasserkraftanlagen mit modernsten Umweltstandards
  • Betrieb einer ca. 1.000 m² großen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Debeka-Dienstleistungszentrums in Koblenz-Bubenheim
  • Energetische Sanierung der Koblenzer Hauptverwaltung (2014 bis 2019): U. a. Einsatz neuer Klimatechnik, neue Fassadenverglasung, Optimierung der Heizungs- und Lüftungsanlagen
  • Optimierung der technischen Anlagen im Rechenzentrum (moderne und energieeffiziente Umluftkühlung, geringe Flächenkühlung durch Bildung von Kalt-/Warmgängen, Einsatz einer Wärmepumpe)
  • verstärkter Einsatz von LED-Leuchten mit tageslichtabhängiger Steuerung
  • Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter mit Notebooks für eine weitgehend papierlose Abwicklung von der Beratung bis zum Vertragsabschluss
  • Ausstattung aller Außendienstmitarbeiter mit neuen mobilen Thermodruckern, die nur ein spezielles Thermopapier zum Druck benötigen (zertifiziert nach FSC-Standard und zu 100 Prozent bisphenolfrei): Einsparung von ca. 80.000 Tintenpatronen pro Jahr Weiterverwendung ausgedienter Hardware (z. B. durch Spenden von Notebooks)
  • Verwendung von Elektroautos für Transportdienste innerhalb der Standorte in Koblenz
  • bevorzugte Durchführung von Dienstreisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln; Bahnreisen (IC/EC und ICE) erfolgen über die Teilnahme am bahn.business-Programm der Deutschen Bahn AG mit 100 Prozent Ökostrom.
  • verstärkte Nutzung von Telefon- und Videokonferenzen
  • Information und Sensibilisierung der Mitarbeiter für die verschiedenen Entsorgungsmethoden je Abfallart

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Arqum GmbH

Die Bewertung unserer Umweltaspekte und unsere erhobenen Daten zeigen, dass die Emissionen unserer Dienstreisen die wesentlichste Umweltwirkung unserer Tätigkeit darstellen. Daher haben wir im Bereich Mobilität bei unseren Zielen und Maßnahmen einen Schwerpunkt gelegt. Hier wollen wir z.B. unsere Emissionen durch PKW-Fahrten um 20 % im Vergleich zum Jahr 2016 senken (s. auch Kriterium 3).

Außerdem streben wir weiter an, unsere Wärme- und Stromverbräuche um 5 % zu senken (Vergleichsjahr 2016). Maßnahmen in diesen Bereichen sind die Visualisierung der aktuellen Raumtemperatur sowie Vermeidung von Stand-by-Betrieb durch eine höhere Mitarbeiter/innen-Motivation zu erreichen. Darüber hinaus wird bei Neuanschaffungen noch stärker auf die Energieeffizienz geachtet.

Als weiteres wichtiges Optimierungsfeld sehen wir die Arbeit bei unseren Kunden, bei denen wir immense Einsparungen erzielen können; viel mehr als wir als alleiniges Unternehmen selbst einsparen und emittieren könnten. Deshalb streben wir an weitere zusätzliche Seminarangebote zu aktuellen Umweltthemen anzubieten sowie die Ausgabe unseres Arqum-Newsletters mit Best-Practice-Beispielen zur Mitarbeitermotivation und -sensibilisierung auszubauen.

Eine detaillierte Aufstellungen der Zielsetzungen und Maßnahmen findet sich unter Kirterium 3 sowie in unserer Umwelterklärung:
http://www.arqum.de/ueber-uns/


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WASGAU

Ein Anliegen unserer Nachhaltigkeitsbestrebungen ist es, schrittweise unseren Rohstoff- und Energieverbrauch und die daraus resultierenden Emissionen zu senken. Dafür setzen wir z. B. in der Metzgerei Abgaswärmetauscher zur Wärmerückgewinnung ein.

Beim Bau neuer WASGAU Frischemärkte steht die verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen unter dem Stichwort „Green Building“ – also eine besonders energie-, wasser- und materialsparende Bauweise – im Fokus. Darunter verstehen wir bei WASGAU verschiedene Aspekte: Beim Bau kommen nachhaltige Baustoffe wie Holz und Holzverbundstoffe zum Einsatz. Abwärme aus technischen Anlagen wird fast vollständig rückgewonnen und wieder in das Netz eingespeist. Die Beleuchtung erfolgt über energieeffiziente LED-Technik. Kühlregale und -truhen sind modern und vollständig verglast, um Energie zu sparen. Es werden keine fossilen Brennstoffe eingesetzt. Die gesamte Haus- und Kühltechnik wird mit modernen Steuerungsanlagen optimiert. Für den Neu- und Umbau sowie die Unterhaltung der Gebäude und Anlagen arbeiten wir nach Möglichkeit mit Fachleuten aus der Region zusammen, die kurze Anfahrtswege haben.

Mit der Ernennung eines Energiebeauftragten im Rahmen der DIN ISO 50001 Umsetzung im Konzern sind fortwährend weitere ressourcenschonende Maßnahmen in Planung. Maßnahmen zur Erhöhung unserer Energieeffizienz berichten wir im Indikator SRS 302-4. Informationen zu den ISO Standards sind dem Kriterium 6 zu entnehmen. Qualitative und quantitative Ziele für die Ressourceneffizienz, insbesondere der Einsatz erneuerbarer Energien und die Steigerung der Rohstoffproduktivität, sind Kriterium 3 zu entnehmen.

Derzeit bewerten wir die Energieverbräuche anhand von Energieleistungskennzahlen (EnPIs). Im Hinblick auf unsere strategischen Ziele wird eine Gesamtreduzierung der Kennwerte um 5 % bis Ende 2019 (Basisjahr 2015) angestrebt.

Wir wollen eine möglichst weitgehende Verwertung unserer Abfälle erreichen. Wertstoffe führen wir der Wiederverwendung oder dem Recycling zu. Um einen Beitrag zur Vermeidung von Foodwaste zu ermöglichen, arbeiten wir seit vielen Jahren partnerschaftlich mit den ortsansässigen Tafeln zusammen. Lebensmittel, die wir nicht verkauft haben und die bedenkenlos verzehrt werden können, stellen wir diesen gemeinnützigen Organisationen zur Verfügung.

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