Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen

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Jedes Unternehmen – ob es Produkte oder Dienstleistungen erstellt – nimmt natürliche Ressourcen in Anspruch. Welche und in welchem Umfang, ist je nach Branche sehr unterschiedlich. Sich bewusst zu machen, welche Ressourcen das sind, kann eine ganz neue Perspektive auf die eigene Geschäftstätigkeit und auf Chancen für einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung eröffnen. Beispielsweise haben Supermärkte einen nicht unerheblichen Flächenverbrauch, weshalb einige nun ihre Dächer zu begrünen und so die lokale Artenvielfalt zu unterstützen.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium liegt der Fokus auf der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen im gesamten Geschäftsbetrieb und darüber hinaus auch im Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen. Wie sie genau mit diesen Erkenntnissen umgehen, ist dann Teil von Kriterium 12. Bedenken Sie hier Ihre Nutzung von Materialien, Fläche und Energie sowie die Nutzung von Wasser, Boden und Luft und ihre Verschmutzung durch Emissionen oder Abfall. Auch Dienstleister sollten prüfen, welche Elemente ihres Geschäftsbetriebs besonders ressourcenintensiv sind. Denn der Energieverbrauch in Büros ist aufgrund umfangreicher Technik und Klimaanlagen keineswegs unerheblich. Das Thema Ressourcen geht aber auch bis hin zur Erhaltung der Artenvielfalt und den Einfluss, den Unternehmen auf Biodiversität haben. Dies kann zum Beispiel den Ab- oder Anbau der benötigten Rohstoffe betreffen oder aber auch die Inanspruchnahme von Flächen – ein Thema, das beispielsweise die Immobilien- oder Mineralölbranchen besonders betrifft.
Aspekt 1:
Berichten Sie qualitativ, welche natürlichen Ressourcen wesentlich im Rahmen der Tätigkeit Ihres Unternehmens genutzt werden oder durch ihre Tätigkeiten beeinflusst werden.

Aspekt 2:
Geben Sie in den jeweils geeigneten Maßeinheiten an, in welchem Umfang die für die Geschäftstätigkeit wesentlichen natürlichen Ressourcen genutzt werden. Hier können Sie eine Rangliste der wichtigsten Ressourcen angeben.
Der Begriff Ressourcen umfasst sowohl Materialien, die in Unternehmensprozesse einfließen (z.B. Kraftstoffe) oder für solche genutzt werden (z.B. Boden), als auch sogenannte Ökosystemdienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden von natürlichen Systemen erbracht und von Unternehmen genutzt, z.B. Grundwasser als Teil eines Kühlsystems oder Insekten zur Bestäubung auf Obstplantagen.

Deutsche Wohnen SE

Energie, Wasser- und Abfallmanagement
Weltweit sind schon heute rund 40 % der globalen Treibhausgasemissionen auf den Energieverbrauch von Gebäuden zurückzuführen. Einer Studie des World Green Building Council zufolge wird sich bis 2060 die Gebäudenutzfläche sogar noch verdoppeln. Hierzulande entfallen etwa 40 % des Endenergieverbrauchs und ca. 30 % der CO²-Emissionen auf Gebäude und ihre Bewohner.Im Rahmen unserer langjährig bewährten Beschaffungsstrategie decken wir uns mit zertifiziertem Strom aus regenerativen Quellen ein. Für unsere zum 31. Dezember 2017 vermieteten Wohn- und Gewerbeeinheiten beziehen wir rund 90 % unseres Hausstroms für die Eingangs- und Flurbeleuchtung sowie für technische Anlagen aus Wasserkraft. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Strommix – in der Regel 30 % aus regenerativen Quellen – konnten wir im Berichtsjahr 17.365 t CO2-Äquivalente (2016: 17.555 t CO2-Äquivalente) einsparen. Flankierend produzieren wir mit unseren 52 Photovoltaikanlagen und fünf BHKW-Anlagen eigene elektrische Energie. Im Berichtsjahr haben wir 12.708 MWh in das öffentliche Netz eingespeist. 

Der Energie- und Wasserverbrauch in den vermieteten Einheiten hängt in großem Maße vom Nutzerverhalten unserer Mieter ab. Für Strom und Gas schließen unsere Kunden grundsätzlich eigene Verträge mit Versorgungsunternehmen ab. Bei der Wasserversorgung ist die Deutsche Wohnen an die jeweiligen kommunalen Wasserbetriebe gebunden.
Der Deutsche Wohnen bleiben in diesen Bereichen lediglich zwei Einflussmöglichkeiten. Zum einen können wir durch die Optimierung von Energieerzeugungs- und -verteilungsanlagen, eine ökologieorientierte Energiebeschaffung und ergänzende energetische Maßnahmen gute Voraussetzungen für einen effizienten Energie- bzw. Ressourcenverbrauch schaffen. Zum anderen versuchen wir, das ökologische Bewusstsein unserer Mieter zu stärken. So wollen wir durch das System der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Ressourcen (Wärme, Warm- und Kaltwasser) die Bewohner zu ressourcenschonendem Verhalten motivieren. Im Rahmen komplexerer Modernisierungsmaßnahmen ermöglichen wir dies durch den vermehrten Einbau von Heizkostenverteilern beziehungsweise Kalt- und Warmwasserzählern.Wir haben 2017 für unseren Berliner Bestand, der rund 71 % unseres gesamten Portfolios abbildet, einen Wasserverbrauch von rund 8 Mio. Litern ermittelt. Hier verzeichneten wir eine Abnahme um etwa 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Auf die berücksichtigte Fläche des Bestands umgerechnet, ergibt sich ebenfalls ein niedrigerer Verbrauch von 1,24 l/m². 

Auch in Bezug auf das Abfallaufkommen haben wir keinen direkten Einfluss auf das Verhalten unserer Mieter. Jedoch sorgen wir für eine höhere Umweltfreundlichkeit in unserem Bestand, indem wir die Abfall- und Wertstoffgefäße systematisch nachsortieren. So können wir zudem die Zahl der Behälter im Restmüll- und Wertstoffbereich an den tatsächlichen Bedarf anpassen und die abfallbedingten Betriebskosten für unsere Mieter entsprechend senken. Im Berichtsjahr haben wir so das gesamte Abfallaufkommen unseres Bestands gegenüber 2016 um rund 12 Mio. Liter auf 917 Mio. Liter reduziert. 

An unseren Verwaltungsstandorten setzen wir kontinuierlich Maßnahmen um, die Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren. Um noch mehr Papier im Büroalltag zu sparen, setzen wir künftig verstärkt auf digitale Dokumente, eine virtuelle Dokumentenverwaltung und weniger Ausdrucke. Der leichte Anstieg des Papierverbrauchs um 1,8 t ist auf die höhere Anzahl an Mitarbeitern im Berichtsjahr zurückzuführen. Dennoch konnten wir den Papierabfall bereits um 8,5 t reduzieren.Wir achten auf den sparsamen Einsatz von Trinkwasser. In Anbetracht der wenig wasserintensiven Bürotätigkeiten schätzen wir den Wasserverbrauch der Verwaltung jedoch als nicht wesentlich ein. Einsparpotenziale haben wir durch verbrauchsreduzierte Toilettenspülsysteme und Geschirrspülmaschinen bereits in der Vergangenheit erschlossen. 

Material
Die Deutsche Wohnen verarbeitet Materialien in drei Bereichen: in Großprojekten wie der Sanierung und Modernisierung von Wohnungen, in kleineren Projekten der laufenden Instandhaltung und des Mieterwechsels sowie bei Neubaumaßnahmen. Bei den Baustoffen nutzen wir größtenteils industriell hergestellte Materialien und Stoffe, die durchgängig DIN-geprüft sind.Uns ist bewusst, dass alle eingesetzten Materialien auch mit Umweltauswirkungen verknüpft sind, ob beim Rohstoffabbau, in den Herstellungsprozessen oder bei der Entsorgung. Um negative Auswirkungen weitestgehend zu vermeiden, fließen ökologische und gesundheitsrelevante Kriterien in unsere Kaufentscheidung mit ein. Da Materialien mit nachhaltigen Eigenschaften in der Regel kostenintensiver sind, beeinflusst diese Entscheidung unmittelbar unser Geschäftsergebnis. 

Auf die Auswahl der verwendeten Materialien wirken wir zunächst durch konkrete Vorgaben ein, da die Projekte in der Regel durch Subunternehmer ausgeführt werden. Hier verlangen wir die Einhaltung der umfassenden deutschen Gesetze und Vorschriften für den Gesundheits- und Umweltschutz. Insbesondere im Neubau verfolgen wir einen ganzheitlichen, nachhaltigen Planungsansatz unter Verwendung natürlicher und umweltfreundlicher Baumaterialien. 

Wir achten außerdem auf die strenge Einhaltung baubiologischer Kriterien. Das betrifft etwa die Verwendung gesundheitsverträglicher Baustoffe, die Schaffung eines gesunden Raumklimas mit einer hohen Innenraumluftqualität, Fensterrahmen aus Holz oder Netzfreischalter zur Vermeidung von Elektrosmog. Zudem investieren wir in die ökologische Nachhaltigkeit unserer Neubauten. Dabei verwenden wir teilweise Baustoffe, die nach dem Cradle to Cradle®-Konzept zertifiziert sind und somit geschlossene Kreislaufsysteme zur vollständigen Wiederverwendung der Materialien gewährleisten. Aus Umweltgesichtspunkten verzichten wir bei Dämmmaßnahmen, wann immer möglich, auf den Einsatz von Styropor und verwenden stattdessen Zellulose oder Mineralwolle.

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WASGAU

Wesentliche Angaben hinsichtlich Umweltbelangen (Kriterien 11 bis 13)

  • zu dem verfolgten Konzept: Übergeordnetes Ziel ist eine konzernweite Reduzierung des Energie-Leistungsindikators Strom um 5 % bis Ende 2019 zum Basisjahr 2015. Konkrete Maßnahmen zur Erhöhung unserer Energieeffizienz berichten wir im Indikator SRS 302-4 (Verringerung des Energieverbrauchs). Eine Auflistung unserer Maßnahmen zur Vermeidung negativer ökologischer Auswirkungen aus der Geschäftstätigkeit berichten wir in den Kriterien 11, 12 und 13. Es besteht ein konzernweites Energiemanagement nach DIN ISO 50001. Im Rahmen des Energiemanagements sind fortwährend weitere ressourcenschonende Maßnahmen in Planung. Es erfolgt eine jährliche Berichterstattung an den Vorstand.
  • zu Ergebnissen des Konzepts:
Ziele in Bezug auf Umweltbelange Status Ergebnis und Fortschritt 2018
Wir stellen konzernweit sukzessive auf LED-Beleuchtung um. fortlaufendes Ziel Im Jahr 2018 haben wir drei neu eröffnete WASGAU Frischemärkte mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Zusätzlich wurden vier Bestandsmärkte und zwei C+C Märkte auf LED-Beleuchtung umgestellt.
Darüber hinaus wurde in Teilbereichen der Produktionsbetriebe und der Logistik LED-Technik installiert.
Wir streben eine konzernweite Reduzierung des Energie-Leistungsindikators bei Strom um 5 % an (Basisjahr 2015). 2019 Im Jahr 2018 konnten wir unseren Energiebedarf an Strom um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr senken. Auf bereinigter Fläche, in unseren Frischemärkten (ohne Neubauten und Schließungen), ergibt dies eine Reduzierung um 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr.
Wir erhöhen konzernweit die Energietransparenz durch zusätzliche Messungen. fortlaufendes Ziel Neben den geregelten Messungen haben wir in 2018 weitere Untermessungen installiert. Dadurch erhöhen wir unsere Energietransparenz.
Wir überprüfen konzernweit die Nutzung von Verglasung für die Kühltruhen und die Wirtschaftlichkeit des Einbaus. 2018 Die Überprüfung wurde durchgeführt. Im Ergebnis hat sich die WASGAU dazu entschieden, die Verglasung für die Kühltruhen bei allen Neu- und Umbauten ab 2018 durchzuführen.
Wir überprüfen die größten Wärmeerzeuger und ermitteln die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs. fortlaufendes Ziel Nach Überprüfung erfolgte ein Austausch im WASGAU Metzgerei Produktionsbetrieb.
Die Dampferzeugung wird seit der Umstellung direkt in die Heizungsanlage eingespeist.
Das Einsparpotenzial wird sich nach Herstellerangaben auf jährlich ca. 64 Tonnen CO2 belaufen.
Wir überprüfen die größten Erdgasverbraucher und ermitteln die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs. 2018 Momentan wird in einigen Bereichen Erdgas genutzt. Die Überprüfung ergab, dass dies ein sinnvoller Bestandteil des energetischen Gesamtkonzepts des WASGAU Konzerns darstellt.
Bei Neubauten von WASGAU Frischemärkten verzichten wir auf den Einsatz von Erdgas als Energieträger.
Wir arbeiten nach Möglichkeit mit lokalen Lieferanten zusammen, um kurze Transportwege zu gewährleisten. fortlaufendes Ziel Wir wollen die Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Lieferanten weiter fördern. Insbesondere beim Bau neuer WASGAU Frischemärkte und auch bei der Wartung und Instandhaltung unserer Liegenschaften ist ein wichtiges Kriterium die räumliche Nähe der Geschäftspartner.
Wir beabsichtigen, den Anteil an schadstoffarmen Fahrzeugen in unserem Fuhrpark weiter zu erhöhen. fortlaufendes Ziel Unser Fuhrpark besteht momentan aus 139 Pkw sowie 75 Lkw, die der Euro-5- und Euro-6-Abgasnorm entsprechen. Für das Jahr 2019 planen wir die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs zu Testzwecken.
Wir versuchen verstärkt, Plastikabfälle in den Produktionsbetrieben und Märkten zu minimieren. fortlaufendes Ziel Plastikabfälle werden bei uns gesondert betrachtet, aus der Sicht der Verpackung, in der Lebensmittel an den Endverbraucher abgegeben werden.
Seit Jahresmitte haben wir in unseren WASGAU Bäckerei-Filialen sukzessive auf recycelte Papiertüten umgestellt.
Durch den Einsatz von Mehrwegtransportbehältern in unserer Frischelogistik reduzieren wir unsere Emissionen jährlich um bis zu 241 Tonnen CO2.
Im Laufe des Jahres 2018 haben wir die Verpackung in den WASGAU Metzgerei-Filialen auf eine nachhaltigere Alternative umgestellt.
Wir modernisieren fortwährend unsere Märkte, sodass sie dem neuesten technischen Stand entsprechen. fortlaufendes Ziel Entsprechend unserer Expansionsplanung und wo immer bautechnisch möglich, werden ressourcenschonende Komponenten in unsere WASGAU Frischemärkte eingebaut.
Dazu zählen insbesondere: LED-Beleuchtung, neueste Kühltechnik, Klimatisierungsanlagen und Wärmetauscher.

  • zu wesentlichen Risiken und dem Umgang mit diesen, entsprechend dem Risiko- und Chancenbericht als Bestandteil des Konzernlageberichts: Im Berichtsjahr haben wir keine wesentlichen Risiken identifiziert, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehungen, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind und die sehr wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben oder haben werden. Zur Steuerung von Risiken hat die WASGAU ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Es werden quartalsweise Risikoinventuren durchgeführt. Der Betrachtungszeitraum für die Risikoeinschätzung und -bewertung ist auf zwölf Monate festgelegt.
  • zu wesentlichen Leistungsindikatoren: Unseren Energieverbrauch bewerten wir derzeit anhand der Energieleistungskennzahl Stromverbrauch. Als KPIs zum Aspekt Umweltbelange nutzen wir zudem die vom DNK vorgegebenen Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11,12 und 13.

Weitere Angaben zu Kriterium 11: Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen:

Als Handelsunternehmen und Lebensmittelproduzent verzeichnet die WASGAU vor allem bei den Wertschöpfungsprozessen Verarbeitung, Lagerung, Transport, Zubereitung und Verkauf wesentliche Ressourcenverbräuche. In den Produktionsbetrieben nutzen wir Transportverpackungen, z. B. Holz, Kunststoffe (wie PVC) sowie Papier, Pappe und Karton. Zur Produktwerbung, wie beispielsweise bei unseren Broschüren und Handzetteln, nutzen wir Papier, welches mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet ist. Für Produktions- und Vertriebsprozesse nehmen wir Ressourcen wie Energie und Wasser in Anspruch.

Insbesondere in der Logistik, in unseren Märkten und in den Produktionsbetrieben fällt ein erheblicher Anteil unserer Energieverbräuche an: Die Beleuchtung, der Betrieb unserer Anlagen, die Klimatisierung und die Belüftung unserer Gebäude machen einen großen Anteil unseres Energieverbrauchs aus. Um die Einhaltung der Kühlketten zur Produktsicherheit zu gewährleisten, setzen wir in den Märkten, den Produktionsbetrieben und in der Logistik darüber hinaus Kühlanlagen und Kühlmittel ein. Ein weiterer Teil unserer Ressourcennutzung resultiert aus dem Kraftstoffverbrauch unseres Fuhrparks. Für die C+C Märkte sind derzeit 36 Lkw (VJ 35) auf den Straßen in der Region unterwegs. In der Metzgerei verfügen wir über eine Flotte von 15 Lkw (VJ 15) und in der Zentrallogistik beträgt die Anzahl 24 Lkw (VJ 24).

Abfälle entstehen bei WASGAU aus Verpackungsmaterialien in der Produktion, in der Logistik und in den Einzelhandels- und C+C Märkten. Im Produktionsprozess fallen zudem Reststoffe an. Hinzu kommen dem Abfall zuzuordnende Lebensmittel. Ein weiterer Posten sind diejenigen Wertstoffe, welche nach der Nutzung von Produkten bei unseren Kunden entstehen und für welche wir in unseren Märkten Annahmestellen eingerichtet haben. Darunter fallen beispielsweise PET-Flaschen, Pfandflaschen und alte Batterien. Gefährliche Abfälle fallen im Betrieb aus Sandfanganlagen oder Öl- bzw. Wasserabscheidern sowie durch den Einsatz von Motoren- und Getriebeöl an.

Einen Großteil der im Sortiment angebotenen Produkte kauft die WASGAU von Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie ein. Im Berichtszeitraum erfasste die WASGAU den Ressourcenverbrauch in dieser erweiterten Lieferkette nicht, weil sie die Waren im Wesentlichen nicht direkt, sondern über Zwischenhändler bezieht. Aus diesem Grunde liegen hierzu keine konsistenten Daten vor.



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Stadtsparkasse München

Als Finanzdienstleister beanspruchen wir natürliche Ressourcen in einem vergleichsweise geringen Umfang, trotzdem hat unsere Geschäftstätigkeit unweigerlich ökologische Folgen, durch den primären Verbrauch von Ressourcen wie Energie (Strom, Heizung), Wasser und Papier. Daher ist uns ein umweltbewusstes Verhalten wichtig um unserer Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft gerecht zu werden. Unsere wesentlichen qualitativen Ziele sind vor allem den Energie- und Ressourcenverbrauch, die damit verbundenen CO2-Emissionen sowie unseren Abfall zu verringern und unsere Mitarbeiter für Umwelthemen zu sensibilisieren.So haben wir unseren Energieverbrauch an unseren technikintensiven Standorten seit 2004 um 40,9 Prozent, die CO2-Emissionen um 88,5 Prozent und den Abfall um 65,8 Prozent reduziert.

 

Bewertung der Umweltrisiken:

Die Bewertung von Umweltrisiken erfolgt bei der Stadtsparkasse München mit Hilfe einer dreidimensionalen Skala. Die einzelnen Umweltaspekte werden nach ihrer quantitativen Bedeutung, der prog­nostizierten zukünftigen Ent­wicklung sowie dem Gefährdungs­potenzial bewertet. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwischen direkten (z.B. Energie-, Wasser- und Papierverbrauch, Emissionen, Abfallaufkommen) und indirekten Umweltaspekten (aus dem Produktbereich wie Kreditvergabe und Finanzanlagen). Auf Basis dieser Bewertung ergeben sich für die Stadtsparkasse München keine wesentlichen Risiken. Für uns wichtige Umweltaspekte sind:
  • Energieverbrauch in Form von Strom und Heizung,
  • CO2-Emissionen,

  • Abfall

  • Wasser- und Papierverbrauch

Managementsystem:

Seit vielen Jahren erheben wir für die großen, technikintensiven Standorte entsprechend relevante Nachhaltigkeitsindikatoren zu folgenden Kernbereichen: Energieverbrauch, Wasserverbrauch, Papierverbrauch, Mobilität, Abfallaufkommen, Flächenverbrauch und CO2-Emission. Für mehr Transparenz haben wir im Jahr 2000 ein Umweltmanagementsystem eingeführt. Die Erhebung der Kennzahlen erfolgt jährlich über die jeweils zuständigen Fachabteilungen und werden an die zentrale Koordinationsstelle für Nachhaltigkeit berichtet. Im Rahmen eines jährlichen Reviews wird die oberste Geschäftsleitung über den Sachstand informiert. Zur regelmäßigen Sensibilisierung und Förderung eines übergeordneten Bewusstseins für einen schonenden Umgang mit unseren Ressourcen werden unsere Mitarbeiter über verschiedene Kanäle umfangreich informiert. Unser Ideenmanagement sowie der im Hause etablierte „Kontinuierliche Verbesserungsprozess“ regen die Mitarbeiter zusätzlich an sich aktiv mit ihren Ideen und Vorschlägen einzubringen.

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WASGAU

Als Handelsunternehmen und Lebensmittelproduzent verzeichnet die WASGAU vor allem bei den Wertschöpfungsprozessen Verarbeitung, Lagerung, Transport, Zubereitung und Verkauf wesentliche Ressourcenverbräuche. In den Produktionsbetrieben nutzen wir Transportverpackungen, z. B. Holz, Kunststoffe wie PVC sowie Papier, Pappe und Karton. Zur Produktwerbung, wie beispielsweise bei unseren Broschüren und Handzetteln, nutzen wir Papier, welches mit dem Blauen Engel gekennzeichnet ist. Für Produktions- und Vertriebsprozesse nehmen wir Ressourcen wie Energie und Wasser in Anspruch.

Insbesondere in der Logistik, in unseren Märkten und in den Produktionsbetrieben fällt ein erheblicher Anteil unserer Energieverbräuche an: Die Beleuchtung, der Betrieb unserer Anlagen, die Klimatisierung und die Belüftung unserer Gebäude machen einen großen Anteil unseres Energieverbrauchs aus. Um die Einhaltung der Kühlketten zur Produktsicherheit zu gewährleisten, setzen wir in den Märkten, den Produktionsbetrieben und in der Logistik darüber hinaus Kühlanlagen und Kühlmittel ein. Ein weiterer Teil unserer Ressourcennutzung resultiert aus dem Kraftstoffverbrauch unseres Fuhrparks. Für die C+C Märkte sind derzeit täglich 35 Lkw auf den Straßen in der Region unterwegs. In der Metzgerei verfügen wir über eine Flotte von 15 Lkw und in der Zentrallogistik beträgt die Anzahl 24 Lkw.

Abfälle entstehen bei WASGAU aus Verpackungsmaterialien in der Produktion, in der Logistik und in den Einzelhandels- und C+C Märkten. Im Produktionsprozess fallen zudem Reststoffe an. Hinzu kommen dem Abfall zuzuordnende Lebensmittel. Ein weiterer Posten sind diejenigen Wertstoffe, welche nach der Nutzung von Produkten bei unseren Kunden entstehen und für welche wir in unseren Märkten Annahmestellen eingerichtet haben. Darunter fallen beispielsweise PET-Flaschen, Pfandflaschen und alte Batterien. Gefährliche Abfälle fallen im Betrieb aus Sandfanganlagen oder Öl- bzw. Wasserabscheidern sowie durch den Einsatz von Motoren- und Getriebeöl an.

Einen Großteil der im Sortiment angebotenen Produkte kauft die WASGAU von Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie ein. Im Berichtszeitraum erfasste die WASGAU den Ressourcenverbrauch in dieser erweiterten Lieferkette nicht, weil sie die Waren im Wesentlichen nicht direkt, sondern über Zwischenhändler bezieht. Aus diesem Grunde liegen hierzu keine konsistenten Daten vor.

Wesentliche Angaben hinsichtlich Umweltbelangen (Kriterium 11 bis 13) zu

  • dem verfolgten Konzept: Unsere Ziele berichten wir in Kriterium 3 unter „Energie & Umwelt“ sowie in Kriterium 12. Übergeordnetes Ziel ist eine konzernweite Reduzierung der Energie-Leistungsindikatoren (EnPIs) um 5 % bis Ende 2019 zum Basisjahr 2015 (siehe Kriterien 3 und 12). Konkrete Maßnahmen zur Erhöhung unserer Energieeffizienz berichten wir im Indikator SRS 302-4. Eine Auflistung unserer Maßnahmen zur Vermeidung negativer ökologischer Auswirkungen aus der Geschäftstätigkeit berichten wir in den Kriterien 12 und 13. Es besteht ein konzernweites Energiemanagement nach DIN ISO 50001. Im Rahmen des Energiemanagements sind fortwährend weitere ressourcenschonende Maßnahmen in Planung. Es erfolgt eine jährliche Berichterstattung an den Vorstand.
  • Ergebnissen des Konzepts: Unseren Stromverbrauch konnten wir 2017 gegenüber 2016 um 5,4 % senken.
  • wesentlichen Risiken und dem Umgang mit diesen: Im Berichtsjahr haben wir keine wesentlichen Risiken identifiziert, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehung, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind und die sehr wahrscheinlich zu schwerwiegend negativen Auswirkungen auf Umweltbelange führen könnten. Zur Steuerung von Risiken hat die WASGAU ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Es werden quartalsweise Risikoinventuren durchgeführt. Der Betrachtungszeitraum für die Risikoeinschätzung und -bewertung ist auf zwölf Monate festgelegt.
  • wesentlichen Leistungsindikatoren: Unsere Energieverbräuche bewerten wir derzeit anhand von Energieleistungskennzahlen (EnPIs). Als KPIs zum Aspekt Umweltbelange nutzen wir zudem die vom DNK vorgegebenen Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11 bis 13. Zusätzlich bestehen unternehmensinterne KPIs, mit denen die Erreichung der in Kriterium 3 aufgeführten Ziele zu Umweltbelangen (Nachhaltigkeitssäule „Energie & Umwelt“) überprüft werden soll.

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Stadtsparkasse Düsseldorf

Für uns heißt Nachhaltigkeit im Bankbetrieb vor allem Klimaschutz und Ressourcenschonung. Unsere wirtschaftlichen Tätigkeiten haben auch Einfluss auf die Umwelt, aus deren ökologischen Folgen wiederum Kosten entstehen. Ein umweltbewusstes Verhalten in der eigenen Geschäftstätigkeit ist wichtig, um der Verantwortung gegenüber Umwelt und Gesellschaft gerecht zu werden. Unsere strategischen Ziele sind daher, zum einen den Energie- und Ressourcenverbrauch im Bankbetrieb zu verringern und die CO2-Bilanz des Arbeitens zu verbessern. Zum anderen sollen die Beschäftigten für ein umweltbewusstes Verhalten am Arbeitsplatz sensibilisiert und aktiv in die Maßnahmen und deren Umsetzung einbezogen werden. Wir streben dabei ein hohes Maß an interner und externer Transparenz über unsere Umweltleistungen an.

Wir wollen in den nächsten Jahren weiterhin verstärkt Energie aus nachhaltiger Erzeugung beziehen. Ziel der Stadtsparkasse Düsseldorf ist es, ihren ökologischen Fußabdruck zu verkleinern. Als ersten Schritt dazu veröffentlichen wir im Rahmen der VfU-Kennzahlen (Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten) zur betrieblichen Umweltleistung für Finanzdienstleister unsere Verbräuche von Energie und Wasser, Verkehr, Papier und Abfall und die damit verbundenen CO2-Emissionen.

Weitere Maßnahmen werden aktuell nicht ergriffen. Wir prüfen die Erstellung eines Konzepts und werden darüber in der nächsten Erklärung berichten. Hier werden wir dann auch auf die Ergebnisse und wesentlichen Risiken eingehen.

 

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