Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen

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Jedes Unternehmen – ob es Produkte oder Dienstleistungen erstellt – nimmt natürliche Ressourcen in Anspruch. Welche und in welchem Umfang, ist je nach Branche sehr unterschiedlich. Sich bewusst zu machen, welche Ressourcen das sind, kann eine ganz neue Perspektive auf die eigene Geschäftstätigkeit und auf Chancen für einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung eröffnen. Beispielsweise haben Supermärkte einen nicht unerheblichen Flächenverbrauch, weshalb einige nun ihre Dächer zu begrünen und so die lokale Artenvielfalt zu unterstützen.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium liegt der Fokus auf der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen im gesamten Geschäftsbetrieb und darüber hinaus auch im Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen. Wie sie genau mit diesen Erkenntnissen umgehen, ist dann Teil von Kriterium 12. Bedenken Sie hier Ihre Nutzung von Materialien, Fläche und Energie sowie die Nutzung von Wasser, Boden und Luft und ihre Verschmutzung durch Emissionen oder Abfall. Auch Dienstleister sollten prüfen, welche Elemente ihres Geschäftsbetriebs besonders ressourcenintensiv sind. Denn der Energieverbrauch in Büros ist aufgrund umfangreicher Technik und Klimaanlagen keineswegs unerheblich. Das Thema Ressourcen geht aber auch bis hin zur Erhaltung der Artenvielfalt und den Einfluss, den Unternehmen auf Biodiversität haben. Dies kann zum Beispiel den Ab- oder Anbau der benötigten Rohstoffe betreffen oder aber auch die Inanspruchnahme von Flächen – ein Thema, das beispielsweise die Immobilien- oder Mineralölbranchen besonders betrifft.
Aspekt 1:
Berichten Sie qualitativ, welche natürlichen Ressourcen wesentlich im Rahmen der Tätigkeit Ihres Unternehmens genutzt werden oder durch ihre Tätigkeiten beeinflusst werden.

Aspekt 2:
Geben Sie in den jeweils geeigneten Maßeinheiten an, in welchem Umfang die für die Geschäftstätigkeit wesentlichen natürlichen Ressourcen genutzt werden. Hier können Sie eine Rangliste der wichtigsten Ressourcen angeben.
Der Begriff Ressourcen umfasst sowohl Materialien, die in Unternehmensprozesse einfließen (z.B. Kraftstoffe) oder für solche genutzt werden (z.B. Boden), als auch sogenannte Ökosystemdienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden von natürlichen Systemen erbracht und von Unternehmen genutzt, z.B. Grundwasser als Teil eines Kühlsystems oder Insekten zur Bestäubung auf Obstplantagen.

Alpha IC GmbH

Für die Bürostandorte der Alpha IC in Bamberg, München und Nürnberg werden Strom, Heiz- und Kühlenergie sowie Wasser in Anspruch genommen. Weitere Ressourcen, die genutzt werden sind u.a. Büroartikel wie Papier oder technische Geräte wie Laptops, mobile Endgeräte oder Beamer. Nicht zuletzt besteht ein Bedarf an Kraftstoff für Reisetätigkeiten mit dem PKW zum Kunden. Auch hier liegt der Fokus in der Reduktion der Außeneinsätze durch (Video-)Konferenzen und der verstärkten Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel.

Für alle Verbräuche wendet Alpha IC das Vermeidungsprinzip an, d.h. sie versucht kontinuierlich ihre Ressourceninanspruchnahme zu verringern. Der CO2-Ausstoß wird jährlich bilanziert und die verbleibenden Emissionen kompensiert.

An Output produziert Alpha IC Abwasser (ausschließlich Siedlungsabwasser in der Größenordnung Wasser) und Abfall. Während das als ungefährlich einzustufende Siedlungsabwasser der kommunalen Kläranlage zur Aufbereitung zugeführt wird, verfolgt Alpha IC intern die Abfalltrennung von Papier, Biomüll, Restmüll und Kunststoffen. Alle Abfälle werden einem Recycling nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz zugeführt, sind als nicht gefährlich einzustufen und fallen in geringer Menge an. Auf eine Darstellung des Outputs wird aufgrund der fehlenden Relevanz verzichtet.

Im Folgenden sind die wichtigsten Verbräuche für das Jahr 2018 dargestellt:

  • Strom inkl. Kühlenergie – alle Standorte: 32.154 kWh
  • Heizenergie – Bamberg: 37.915 kWh
  • Wasserverbrauch – alle Standorte: 181 m³
  • Kraftstoff – alle Standorte: 10.191 Liter
  • Papier – alle Standorte: 14,2 kg

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Deutsche Wohnen SE

Energie, Wasser- und Abfallmanagement
Weltweit sind schon heute rund 40 % der globalen Treibhausgasemissionen auf den Energieverbrauch von Gebäuden zurückzuführen. Einer Studie des World Green Building Council zufolge wird sich bis 2060 die Gebäudenutzfläche sogar noch verdoppeln. Hierzulande entfallen etwa 40 % des Endenergieverbrauchs und ca. 30 % der CO²-Emissionen auf Gebäude und ihre Bewohner.Im Rahmen unserer langjährig bewährten Beschaffungsstrategie decken wir uns mit zertifiziertem Strom aus regenerativen Quellen ein. Für unsere zum 31. Dezember 2017 vermieteten Wohn- und Gewerbeeinheiten beziehen wir rund 90 % unseres Hausstroms für die Eingangs- und Flurbeleuchtung sowie für technische Anlagen aus Wasserkraft. Im Vergleich zu einem herkömmlichen Strommix – in der Regel 30 % aus regenerativen Quellen – konnten wir im Berichtsjahr 17.365 t CO2-Äquivalente (2016: 17.555 t CO2-Äquivalente) einsparen. Flankierend produzieren wir mit unseren 52 Photovoltaikanlagen und fünf BHKW-Anlagen eigene elektrische Energie. Im Berichtsjahr haben wir 12.708 MWh in das öffentliche Netz eingespeist. 

Der Energie- und Wasserverbrauch in den vermieteten Einheiten hängt in großem Maße vom Nutzerverhalten unserer Mieter ab. Für Strom und Gas schließen unsere Kunden grundsätzlich eigene Verträge mit Versorgungsunternehmen ab. Bei der Wasserversorgung ist die Deutsche Wohnen an die jeweiligen kommunalen Wasserbetriebe gebunden.
Der Deutsche Wohnen bleiben in diesen Bereichen lediglich zwei Einflussmöglichkeiten. Zum einen können wir durch die Optimierung von Energieerzeugungs- und -verteilungsanlagen, eine ökologieorientierte Energiebeschaffung und ergänzende energetische Maßnahmen gute Voraussetzungen für einen effizienten Energie- bzw. Ressourcenverbrauch schaffen. Zum anderen versuchen wir, das ökologische Bewusstsein unserer Mieter zu stärken. So wollen wir durch das System der verbrauchsabhängigen Abrechnung von Ressourcen (Wärme, Warm- und Kaltwasser) die Bewohner zu ressourcenschonendem Verhalten motivieren. Im Rahmen komplexerer Modernisierungsmaßnahmen ermöglichen wir dies durch den vermehrten Einbau von Heizkostenverteilern beziehungsweise Kalt- und Warmwasserzählern.Wir haben 2017 für unseren Berliner Bestand, der rund 71 % unseres gesamten Portfolios abbildet, einen Wasserverbrauch von rund 8 Mio. Litern ermittelt. Hier verzeichneten wir eine Abnahme um etwa 6 % im Vergleich zum Vorjahr. Auf die berücksichtigte Fläche des Bestands umgerechnet, ergibt sich ebenfalls ein niedrigerer Verbrauch von 1,24 l/m². 

Auch in Bezug auf das Abfallaufkommen haben wir keinen direkten Einfluss auf das Verhalten unserer Mieter. Jedoch sorgen wir für eine höhere Umweltfreundlichkeit in unserem Bestand, indem wir die Abfall- und Wertstoffgefäße systematisch nachsortieren. So können wir zudem die Zahl der Behälter im Restmüll- und Wertstoffbereich an den tatsächlichen Bedarf anpassen und die abfallbedingten Betriebskosten für unsere Mieter entsprechend senken. Im Berichtsjahr haben wir so das gesamte Abfallaufkommen unseres Bestands gegenüber 2016 um rund 12 Mio. Liter auf 917 Mio. Liter reduziert. 

An unseren Verwaltungsstandorten setzen wir kontinuierlich Maßnahmen um, die Ressourcen schonen und Abfälle reduzieren. Um noch mehr Papier im Büroalltag zu sparen, setzen wir künftig verstärkt auf digitale Dokumente, eine virtuelle Dokumentenverwaltung und weniger Ausdrucke. Der leichte Anstieg des Papierverbrauchs um 1,8 t ist auf die höhere Anzahl an Mitarbeitern im Berichtsjahr zurückzuführen. Dennoch konnten wir den Papierabfall bereits um 8,5 t reduzieren.Wir achten auf den sparsamen Einsatz von Trinkwasser. In Anbetracht der wenig wasserintensiven Bürotätigkeiten schätzen wir den Wasserverbrauch der Verwaltung jedoch als nicht wesentlich ein. Einsparpotenziale haben wir durch verbrauchsreduzierte Toilettenspülsysteme und Geschirrspülmaschinen bereits in der Vergangenheit erschlossen. 

Material
Die Deutsche Wohnen verarbeitet Materialien in drei Bereichen: in Großprojekten wie der Sanierung und Modernisierung von Wohnungen, in kleineren Projekten der laufenden Instandhaltung und des Mieterwechsels sowie bei Neubaumaßnahmen. Bei den Baustoffen nutzen wir größtenteils industriell hergestellte Materialien und Stoffe, die durchgängig DIN-geprüft sind.Uns ist bewusst, dass alle eingesetzten Materialien auch mit Umweltauswirkungen verknüpft sind, ob beim Rohstoffabbau, in den Herstellungsprozessen oder bei der Entsorgung. Um negative Auswirkungen weitestgehend zu vermeiden, fließen ökologische und gesundheitsrelevante Kriterien in unsere Kaufentscheidung mit ein. Da Materialien mit nachhaltigen Eigenschaften in der Regel kostenintensiver sind, beeinflusst diese Entscheidung unmittelbar unser Geschäftsergebnis. 

Auf die Auswahl der verwendeten Materialien wirken wir zunächst durch konkrete Vorgaben ein, da die Projekte in der Regel durch Subunternehmer ausgeführt werden. Hier verlangen wir die Einhaltung der umfassenden deutschen Gesetze und Vorschriften für den Gesundheits- und Umweltschutz. Insbesondere im Neubau verfolgen wir einen ganzheitlichen, nachhaltigen Planungsansatz unter Verwendung natürlicher und umweltfreundlicher Baumaterialien. 

Wir achten außerdem auf die strenge Einhaltung baubiologischer Kriterien. Das betrifft etwa die Verwendung gesundheitsverträglicher Baustoffe, die Schaffung eines gesunden Raumklimas mit einer hohen Innenraumluftqualität, Fensterrahmen aus Holz oder Netzfreischalter zur Vermeidung von Elektrosmog. Zudem investieren wir in die ökologische Nachhaltigkeit unserer Neubauten. Dabei verwenden wir teilweise Baustoffe, die nach dem Cradle to Cradle®-Konzept zertifiziert sind und somit geschlossene Kreislaufsysteme zur vollständigen Wiederverwendung der Materialien gewährleisten. Aus Umweltgesichtspunkten verzichten wir bei Dämmmaßnahmen, wann immer möglich, auf den Einsatz von Styropor und verwenden stattdessen Zellulose oder Mineralwolle.

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Bundesdruckerei-Gruppe

Sparsamkeit ist im Umgang mit Ressourcen das oberste Gebot der Bundesdruckerei-Gruppe. Um Einsparpotentiale zu identifizieren und Maßnahmen konsequent umzusetzen, nutzt die Unternehmensgruppe nationale und internationale Prozess-Standards wie z. B. Umwelt- und Energiemanagementsysteme und lässt diese regelmäßig auditieren (siehe Kriterium 12).

Die Produktionsverfahren der Bundesdruckerei sind relativ energieintensiv, ebenso der Betrieb der raumlufttechnischen Anlagen, sodass Energie einen großen Posten im Ressourcenverbrauch darstellt. Darüber hinaus benötigen die Unternehmen der Gruppe hauptsächlich Wasser und Kraftstoffe (Erdgas, Heizöl, Diesel, Benzin), aber auch Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wie Papier, Farben, Gefahrstoffe, Folien und Verpackungsmaterial.

Nähere Angaben zu den Verbräuchen der eingesetzten Ressourcen und den Emissionen sind in den Indikatoren zu den Kriterien 12-13 zu finden.  

Wesentliche Angaben hinsichtlich Umweltbelangen (Kriterium 11 bis 13) zu

  • dem verfolgten Konzept: Das übergeordnete Ziel der Bundesdruckerei und der D-TRUST ist es, die energie- und umweltrechtlichen Anforderungen zu erfüllen und Energieeffizienz und Umweltschutz im Betrieb kontinuierlich zu verbessern. Die Tochterunternehmen sollen systematisch in das nach DIN EN ISO 14001 zertifizierte Umweltmanagementsystem und das nach ISO 50001 zertifizierte Energiemanagementsystem integriert werden. Eine Einführung bei der Maurer Electronics ist 2019/2020 und bei der iNCO SpóÅ‚ka z o.o., genua und der Maurer Electronics Split d.o.o 2022 geplant. Die Bundesdruckerei und D-TRUST identifizieren bedeutende Umweltauswirkungen und prüfen, welche Maßnahmen erforderlich sind. Sofern deren Wirksamkeit anerkannt ist, prüfen die Bundesdruckerei und D-TRUST, ob die Maßnahmen im Betrieb umgesetzt werden können. Eine Kontrolle findet in regelmäßigen Abständen statt (siehe Kriterium 2). Die Ziele hinsichtlich Umweltbelangen werden in Kriterium 3 und die entsprechenden Maßnahmen in Kriterium 12 im Handlungsfeld Klimaschutz und Ressourceneffizienz berichtet. Die Geschäftsführung erhält jährlich einen Report zum Stand der Umsetzung und der Zielerreichung.

  • Ergebnisse des Konzepts: Nach einer Erhöhung des Energieverbrauchs 2017, was auf einen in Teilen erhöhten Stromverbrauch durch den Anlauf einer neuen Produktionsstrecke zurückzuführen war, konnte die Bundesdruckerei diesen im Berichtsjahr wieder reduzieren. Energieeinsätze erfasst und prüft die Bundesdruckerei und D-TRUST im Rahmen der jährlichen energetischen Bewertung (siehe Kriterium 12 und Indikator SRS-302-4). Die Mitarbeiter haben 2018 mehr Videokonferenzen geschaltet und weniger Geschäftsreisen zwischen den Standorten unternommen: so konnten CO2-Emissionen reduziert werden (siehe Kriterium 13).

  • wesentlichen Risiken und dem Umgang mit diesen: Im Berichtsjahr wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehung, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind und die sehr wahrscheinlich zu schwerwiegend negativen Auswirkungen auf Umweltbelange führen könnten. Die Bundesdruckerei ermittelt, bewertet und überwacht systematisch die Umweltauswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit.

  • wesentlichen Leistungsindikatoren: Die Bundesdruckerei und die D-TRUST nutzen die für das Handlungsfeld Klimaschutz und Ressourceneffizienz in Kriterium 7 aufgeführten Indikatoren.

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Sparkasse am Niederrhein

Die Sparkasse am Niederrhein betrachtet die direkten Auswirkungen des Sparkassenbetriebes auf den Verbrauch von Ressourcen für Elektrizität, Wärme und Wasser sowie auf den Verbrauch von sonstigen Betriebsmitteln entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dabei ist es Ziel der Sparkasse, durch einen Mix aus organisatorischen, baulichen und investiven Maßnahmen sowie durch eine intensive Einbeziehung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, den Ressourcenverbrauch kontinuierlich zu verringern.

Das Geschäftsmodell der Sparkasse am Niederrhein ist durch seinen regionalen Bezug so ausgelegt, dass weite Wege vermieden und die deutschen Umweltstandards eingehalten werden. Die Sparkasse sieht derzeit in ihrer eigenen Geschäftstätigkeit keine Risiken, die schwerwiegende ökologische Auswirkungen haben könnten.

Ein konkretes Konzept zu Umweltbelangen hat die Sparkasse am Niederrhein noch nicht manifestiert. Dennoch achtet sie auch heute schon auf Umweltbelange. Ein Konzept soll sukzessive unter Einbindung der Geschäftsleitung entwickelt und in die Geschäfts- und Risikostrategie integriert werden, die jährlich überprüft wird.

Im Jahr 2018 wurde das Geschäftsstellennetz durch die Schließung von Standorten bzw. Umwandlung in eine SB-Stelle optimiert. Die Entscheidungen wurden vom Vorstand bzw. Verwaltungsrat getroffen. Durch die Verringerung der genutzten Standorte werden die genutzten Flächen und damit spätestens nach Auslaufen der Mietverträge bzw. Verkauf der Immobilien der Verbrauch an Energie reduziert. Über den Energie- und Wasserverbrauch wird beim Kriterium 12 berichtet.

Betrachtet man die Geschäftstätigkeit der Sparkasse, sind die wesentlichen Umweltauswirkungen der Papierverbrauch und der betriebsnotwendige Energieverbrauch für Wärme und Strom sowie Fahrten innerhalb des Geschäftsgebietes und zu Fortbildungsveranstaltungen. Um einem hohen Papierverbrauch entgegenzuwirken, bietet die Sparkasse am Niederrhein aktiv das elektronische Postfach für ihre Kunden an und sucht nach weiteren Möglichkeiten, den Papierverbrauch einzudämmen. Die Sparkasse hat im Berichtsjahr 3,7 Mio. Blatt Papier verwendet. Dies bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Einsparung von 0,3 Mio. Blatt Papier.

Im Kundengeschäft können die Kredit- und Anlageentscheidungen ökologische Auswirkungen haben. Daher bietet die Sparkasse ihren Kunden den Einsatz von KfW-Förderkrediten z. B. zur energetischen Sanierung von Wohneigentum an. Kredite werden an Privat- und Firmenkunden in der Region vergeben. Dabei unterliegen die vom Kunden finanzierten Investitionen in der Regel deutschem Recht und deutschen Umweltstandards.

Rohstoffspekulationen im Depot A betreibt die Sparkasse am Niederrhein nicht.

Die Risiken aus der Geschäftstätigkeit werden jährlich analysiert. Im Rahmen der Erhebung der operationellen Risiken unter Einbeziehung der Fachabteilungen werden eventuelle negative Auswirkungen des Geschäftsbetriebes auf natürliche Ressourcen und Ökosysteme erhoben. Die Ergebnisse werden analysiert und finden, wenn sie wesentlich sind, Berücksichtigung im Risikobericht und der Risikostrategie, die jährlich überarbeitet wird. Hierin wird der Umgang mit verschiedenen Risikoarten sowie die Festlegung der wesentlichen Risiken dokumentiert.

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DEKRA SE

Für unsere Tätigkeiten als Expertendienstleister bedarf es vordergründig der Kompetenz, Innovationskraft und Erfahrung unserer Mitarbeiter. Im Vergleich zu produzierenden Unternehmen hat unsere Geschäftstätigkeit verhältnismäßig geringe Umweltauswirkungen. Nichtsdestoweniger verbrauchen auch wir für die Erbringung unserer Dienstleistungen direkt und indirekt natürliche Ressourcen. Das betrifft insbesondere den mobilitätsbezogenen Ressourcenverbrauch in Bezug auf Dienstreiseaktivitäten. Hierbei wird Energie für Kraftstoffe verbraucht und es fallen Treibhausgasemissionen an. Dies betrifft Dienstreisen mit Bahn, Mietwagen und Flugzeug sowie unsere Firmenfahrzeuge. Wir beanspruchen auch für unsere Büro- und Labortätigkeiten natürliche Ressourcen. Der Fokus unseres Umweltmanagements liegt auf den Themen Energieverbrauch für Strom und Wärme sowie auf dem Ausstoß von CO2-Emissionen. Weiterhin haben wir unseren Papierverbrauch im Blick. Unsere Umweltkennzahlensystematik befindet sich im Rahmen des internen Umweltmanagements weiterhin im Auf- und Ausbau.

Folgende Kennzahlen liegen zum Berichtszeitraum vor und werden frühestmöglich aktualisiert:  

DEKRA weltweit:

Absolute Zahlen zu THG-Emissionen:
  2017 2018 2019
Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) [t CO2e] 65.548 67.878 70.849
Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) [t CO2e] 31.589 32.712 34.144
Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) [t CO2e] 9.496 9.833 10.264

Absolute Zahlen zum Energieverbrauch:
  2017 2018 2019
Gesamter Kraftstoffverbrauch innerhalb der Organisation aus nicht erneuerbaren Quellen [MJ] 920.492.874 953.212.298 994.935.510
Der gesamte:      
Stromverbrauch [kWh] 68.888.430 71.337.107 74.459.615
Heizenergieverbrauch [kWh] 52.738.011 54.612.612 57.003.070
Kühlenergieverbrauch im Stromverbrauch enthalten
Gesamter Energieverbrauch innerhalb der Organisation [MJ] 1.358.348.060 1.406.631.287 1.468.201.176

Relative THG-Emissionen:
  2017 2018 2019
CO2 Scope 1 [t CO2e pro Mio. € Umsatz] 20,9 20,3 20,8
CO2 Scope 2 [t CO2e pro Mio. € Umsatz] 10,1 9,8 10,0
CO2 Scope 3 [t CO2e pro Mio. € Umsatz] 3,03 2,94 3,01

Relativer Energieverbrauch pro Mio. € Umsatz:
  2017 2018 2019
Kraftstoff [MJ/Mio. €] 293.637 285.350 291.856
Strom [kWh/Mio. €] 21.975 21.355 21.842
Heizung [kWh/Mio. €] 16.823 16.349 16.721
PV-Einspeisung [kWh/Mio. €] 9,48 8,89 8,71
Gesamtenergie [MJ/Mio. €] 433.313 421.084 430.684


Scope: DEKRA Konzern. Die Daten beziehen sich auf eine internationale Verbrauchsdatenerfassung sowie Hochrechnung fehlender Datensätze. Die Scope 1 Emissionen beziehen sich auf Gebäude- und Fuhrparkemissionen. Die enthaltenen Wärmeverbrauchsdaten sind zum Teil unvollständig, da eine bessere Datengrundlage zum Zeitpunkt der Auswertung noch nicht vorhanden war. Für den deutschen Fuhrpark wurde zusätzlich eine Annahme zum Kraftstoffverbrauch von 80% Diesel- und 20% Benzinfahrzeugen getroffen. Internationale Scope 2 Emissionen für Strom wurden über den Stromverbrauch und einen entsprechenden Emissionsfaktor berechnet. Dabei wurde auf den Emissionsfaktor des deutschen Strommix ein Zuschlag von 20% erhoben, um Abweichungen des ausländischen Strommix auszugleichen. Für detailliertere Definitionen und Erläuterungen zu den Zahlen verweisen wir auf die Leistungsindikatoren zu Kriterien 11-12 und 13 in dieser Erklärung.
   



DEKRA Deutschland:

CO2-Emissionen durch den DEKRA Fuhrpark:
Jahr kg CO2 pro Mitarbeiter
2019 261,93
2018 262,36
2017 278,82
Scope: DEKRA Deutschland – basierend auf der vertraglich vereinbarten Jahreslaufleistung 


Ø CO2-Emissionen pro Fahrzeug durch den DEKRA Fuhrpark:
Jahr g CO2 pro km
2019 128,45
2018 124,09
2017 124,02
Scope: DEKRA Deutschland  


CO2-Emissionen durch Dienstreiseaktivitäten:
Jahr Bahn [kg CO2 pro Mitarbeiter] Mietwagen [kg CO2 pro Mitarbeiter] Flug [kg CO2 pro Mitarbeiter] SUMME [kg CO2]
2019 1,15 20,10 152,21 173,46
2018 1,18 22,25 182,36 205,79
2017 1,73 24,08 181,06 206,87
Scope: DEKRA Deutschland - Die Zahlen für Bahn- und Mietwagenfahrten, sowie Flugreisen basieren auf den Auswertungen der jeweiligen Vertragspartner.  


Bahn Dienstreisen:
Jahr Mio. Personenkilometer (Fernverkehr)
2019 3,62
2018 3,38
2017 2,99
Scope: DEKRA Deutschland - Mit 100 % Ökostrom aus erneuerbaren Energiequellen und somit CO2-frei (Angaben Deutsche Bahn).


Papierverbrauch:
Jahr Blatt pro Mitarbeiter
2019 3.014
2018 3.318
2017 3.579
Scope: DEKRA Deutschland - Die Zahlen stellen die jährlichen Einkaufszahlen dar.  

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