Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird

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Unternehmen müssen innovativ sein und bleiben, um sich am Markt zu behaupten. Das gilt umso mehr, wenn sie im starken Wettbewerb stehen. Nachhaltigkeitsaspekte können da zunehmend wichtige Impulse setzen. Insbesondere der Klimawandel, zunehmend knappere und damit teurere natürliche Ressourcen, eine älter werdende Gesellschaft sowie die global wachsende Bevölkerung weltweit erfordern neue ökologische und soziale Lösungen sowie langfristig tragfähige wirtschaftliche Konzepte. Das kann ein neuartiges Produkt (z.B. emissionsarmes Auto) sein, aber auch eine neue Kombination von Produkten und Dienstleistungen (z.B. Car-Sharing-Modelle).

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium werden insbesondere diejenigen Prozesse und Maßnahmen behandelt, die die Innovationskraft in Ihrem Unternehmen stärken. Diese reichen von einfachen Verfahren des betrieblichen Vorschlagswesens bis hin zur Beteiligung an Forschungsvorhaben. Zusätzlich unterstützend wirkt eine geeignete Atmosphäre für Innovationen, in der Risiken eingegangen werden dürfen und eine konstruktive Fehlerkultur im Unternehmen herrscht. Berichten Sie weiterhin über die Einbettung von Nachhaltigkeitsthemen in bestehende Innovationsprozesse, z.B. klare Nachhaltigkeitskriterien für die Projekte der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Aspekt 1:
Berichten Sie, welche Auswirkungen die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen sowohl in der Erstellung als auch in der Nutzung und Verwertung auf soziale und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit haben. Erläutern Sie auch, wie diese Auswirkungen ermittelt werden.

Aspekt 2:
Beschreiben Sie, wie in Ihrem Unternehmen die Nachhaltigkeitsleistung durch Innovationsprozesse gefördert wird.

Aspekt 3:
Beschreiben Sie die Wirkung, die Innovationsprozesse entlang der Wertschöpfungskette und innerhalb des Produktlebenszyklus im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung haben können und zeigen Sie auf, wie Sie Geschäftspartner/-innen und andere Akteure entlang der Wertschöpfungskette in Innovationsprozesse einbinden.
Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen können darauf abzielen, einerseits die negativen Auswirkungen Ihres Unternehmens zu verringern, z.B. durch die Verwendung eines umweltfreundlicheren Materials in der Herstellung, und andererseits den Nutzern helfen, deren eigene negative Auswirkungen zu verringern, z.B. durch einen geringeren Strom- oder Wasserverbrauch eines Produkts im Gebrauch. Beides gilt auch für Dienstleistungen: einerseits kann die Dienstleistung auf eine Art und Weise erstellt werden, die im Einklang mit einer nachhaltigen Entwicklung steht. Beispielsweise könnte eine Umstellung der internen Arbeitsorganisation mehr Flexibilität für Mitarbeitende schaffen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Zusätzlich kann eine Dienstleistung die Kund/-innen auf ihrem eigenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen, z.B. durch eine nachhaltigkeitsorientierte Beratungsleistung (z.B. Angebot nachhaltiger Finanzdienstleistungen).

Die Wertschöpfungskette beinhaltet sowohl zuliefernde Betriebe und andere Geschäftspartner/-innen mit deren Vertragspartnern als auch die Nutzer/-innen Ihrer Produkte und Dienstleistungen und eventuelles Recycling (siehe Kriterium 4).  

Der Begriff Produktlebenszyklus bezieht sich auf den gesamten Prozess des Produktes vor Markteintritt, auf dem Markt und bis zur Herausnahme aus dem Markt. Es sind daher Wirkungen der Bereiche Design, Rohstoffe, Herstellung, Transport, Nutzung und Verwertung mit eingeschlossen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wäre hier am Ende statt der Entsorgung die Wiederverwertung erstrebenswert. Auf allen Stufen können Unternehmen durch innovative Prozesse einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator G4-FS11 
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen

Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten
 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E13-01
Verbesserung der Energieeffizienz der eigenen Produkte im Vergleich zum Vorjahr

Leistungsindikator EFFAS V04-12
Gesamtinvestitionen (CapEx) in Forschung für ESG-relevante Bereiche des Geschäftsmodells, z. B. ökologisches Design, ökoeffiziente Produktionsprozesse, Verringerung des Einflusses auf Biodiversität, Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen für Mitarbeiter und Partner der Lieferkette, Entwicklung von ESG-Chancen der Produkte, u. a. in Geldeinheiten bewertet, z. B. als Prozent des Umsatzes

Commerzbank AG

Positionen und Richtlinien zu sozialen und ökologischen Themen bilden die Grundlage für die Entscheidung darüber, welche Produkte und Dienstleistungen die Commerzbank anbietet. Produkte, Geschäfte und Kundenbeziehungen, bei denen Nachhaltigkeitsaspekte eine wesentliche Rolle spielen, werden intensiv recherchiert, analysiert und mit einer differenzierten Bewertung versehen, die bis zur Ablehnung des entsprechenden Geschäfts oder Produkts führen kann. Die Beurteilung dieser Aspekte fließt im Rahmen des Reputationsrisiko-Managements in die Gesamtrisiko-Strategie und -Steuerung des Commerzbank-Konzerns ein. 

Im Sustainable Finance Committee vernetzt die Commerzbank interne Aktivitäten und Segmente mit Bezug zu nachhaltigem Finanzwesen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit erleichtert die Entwicklung und Verbesserung nachhaltiger Produkte. Damit möchte die Bank zum Erreichen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals) und des Klimaschutzabkommens von Paris beitragen. Das Spektrum der rund 25 Mitglieder reicht von der Firmenkundenseite, die unter anderem für die Themen Green Bonds, Finanzierung erneuerbarer Energien oder Energieeffizienzmaßnahmen, Emissionsrechtehandel und nachhaltiges Asset Management steht, über das Privatkundengeschäft mit dem Angebot nachhaltiger Publikumsfonds oder der KfW-Beratung bis zum Reputationsrisiko-Management, das einen Beitrag zur Verringerung ökologischer und gesellschaftlicher Risiken der Finanzierungstätigkeit leistet. Vernetzt sind hier außerdem die Verbindungsbüros aus Berlin und Brüssel, um Sustainable-Finance-Initiativen auf politischer Ebene zu unterstützen.

Außerdem können alle Mitarbeiter der Commerzbank über das mehrfach ausgezeichnete Ideenmanagement WikIdee Vorschläge zur Verbesserung von Arbeitsabläufen einreichen und diskutieren. Im Berichtsjahr 2017 wurden über 1.700 Ideen eingereicht.

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Vivawest GmbH

Innovationen sind für VIVAWEST ein wesentlicher Bestandteil, um Nachhaltigkeitsthemen voranzutreiben und die Organisation sukzessive und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Mit der Umsetzung der im Juni 2018 verabschiedeten Digitalisierungsstrategie ist die Implementierung eines strukturierten Innovationsmanagements verbunden, um die Innovationsfähigkeit in der eigenen Organisation zu erhöhen. Wie in der Wohnungswirtschaft üblich, werden bei VIVAWEST aber keine nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit eigenem Personal durchgeführt. Vielmehr bestehen vielfältige Netzwerkaktivitäten und Kooperationen mit Hochschulen, Branchenverbänden und Kommunen, aus denen heraus Produkt- und Prozessinnovationen auf ihre Einsetzbarkeit im betrieblichen Alltag und auf ihre Eignung zur strategiekonformen Weiterentwicklung des Konzerns und seiner Leistungen überprüft werden. Schwerpunkte liegen hierbei in der Entwicklung von Quartieren und in der Nutzung von Neuerungen und Technologien, welche auf die Steigerung der Energieeffizienz und damit auf die Senkung von CO2-Emissionen gerichtet sind.

Im Rahmen von Feldversuchen und Pilotprojekten zu unterschiedlichen Themen erfolgt ein systematisches Monitoring, um aus den Erkenntnissen Handlungsempfehlungen für den generellen Einsatz von neuen Produkten in den Wohnungsbeständen ableiten zu können. In 2018 standen vor allem Produkte zur Verbesserung des Raumklimas und der Raumhygiene, der Einsatz von E-Ladesäulen sowie von lieferdienstunabhängigen Paketkastenanlagen und die Vorbereitung umfänglicher Smart Home-Projekte im Fokus der Betrachtungen.

Seit drei Jahren legt die Arbeitsgruppe Technische Produktentwicklung/Standards Bauteile fest, die als Standard von VIVAWEST und ihren technischen Dienstleistern im Rahmen von Neubauten, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen verpflichtend zu verwenden sind. Hierbei wurden alle wesentlichen und in der Regel sichtbaren Bauteile berücksichtigt. Unterschieden werden dabei drei Varianten: So wird die Ausstattungslinien „Komfort" vorwiegend im Rahmen von Instandsetzungen und Modernisierungen angewendet, während die Ausstattungslinie „Premium“ und „Hochwertiger Neubau" ausschließlich im Neubau eingesetzt werden. Somit ist gewährleistet, dass die bei VIVAWEST eingesetzten Produkte nach einem vorgegebenen Kriterienkatalog ausgewählt werden. Dieser berücksichtigt insbesondere die Qualität, die Langlebigkeit, die Verfügbarkeit am Markt und eine ökologische Bewertung. Zukünftig soll der Bauteilkatalog auf ausgewählte Produkte der Gebäudetechnik ausgeweitet werden.

Seit 2016 engagiert sich VIVAWEST zusammen mit der RAG Montan Immobilien, Essen, in dem Zukunftsprojekt „Glückauf Nachbarn – Modellquartier Integration“. Zum Start des Projektes hatten Experten unterschiedlicher Disziplinen in einer „Denkfabrik“ Thesen dafür entwickelt, wie Integration im Quartier gelingen kann. Als Beispiele wurden aus dem Bestand von VIVAWEST das Quartier Duisburg-Vierlinden mit seinen Bergarbeiterwohnungen sowie aus dem Bestand der RAG Montan Immobilien die noch zu entwickelnde Fläche des 2012 stillgelegten Bergwerks West (ehemals Friedrich-Heinrich) in Kamp-Lintfort herangezogen. Entwickelt wurde eine Toolbox mit vielen Umsetzungsideen, die gleichermaßen Vielfalt, Zusammenhalt und Lebensqualität vor Ort stärken. Die Ergebnisse, welche auf andere Quartiere übertragbar sind, wurden in 2018 im Rahmen eines Symposiums der interessierten Öffentlichkeit auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein vorgestellt.

Ebenfalls in 2016 startete im Segment Immobiliendienstleistungen das strategisch wichtige Projekt „DGM Feldtest 400“, dessen Fokus auf der Erprobung eines digitalen Gebäudemanagementsystems liegt (siehe auch Nachhaltigkeitsprogramm). Insgesamt wurden in diesem Zusammenhang rund 400 Gebäude mit einer Technik zur zentralen Heizanlagenüberwachung und -steuerung ausgestattet. Im Rahmen des Projektes wurden die Funktionalitäten des Systems geprüft sowie definierte Dienste und Anwendungen getestet. Der Vorteil für die Mieter liegt insbesondere in einer nutzerorientierten und effizienteren Energieversorgung. Zudem ist eine bessere technische Betreuung der Immobilien durch die Dienstleistungsunternehmen des Konzerns möglich.

Der Einsatz regenerativer Energien hat bei VIVAWEST Tradition. An geeigneten Standorten setzt VIVAWEST bereits seit 1991 Solarthermie ein. Mit ihrer 2008 in Gelsenkirchen-Schaffrath errichteten Photovoltaik-Anlage ist VIVAWEST Besitzerin einer der größten Solarsiedlungen in Deutschland. Auch andere Formen der Nutzung regenerativer Energien werden bei VIVAWEST eingesetzt und erprobt, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen oder Wärmepumpen mit unterschiedlichen Energiequellen. Letztere umfassen sogar einen Latentwärmespeicher in Form eines Eisspeichers.

Die geplanten Pilotprojekte für 2019 können dem Nachhaltigkeits- bzw. Umweltprogramm entnommen werden.

Vergleiche Finanzbericht 2018 (1.2 Forschung und Entwicklung, Seite 10) und Bericht 2018 (Seite 76f.).

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Stadtsparkasse Augsburg

Als regionales Kreditinstitut bieten wir allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu modernen Finanzdienstleistungen. Mit bedarfsgerechten Produkten und Beratungsangeboten fördert die Stadtsparkasse Augsburg so eine stabile Entwicklung der regionalen Wirtschaft, des Standorts sowie der Infrastruktur in ihrem Geschäftsgebiet. Als regionales Kreditinstitut tragen wir zum Klimaschutz und zu dem Ausbau erneuerbarer Energien, zur Lösung demografischer Herausforderungen und zur Bewältigung sozialer Aufgaben bei. 

Die Stärkung individueller Spartätigkeit und die damit verbundene finanzielle Eigenvorsorge der Menschen in der Region ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells der Sparkassen. Wir ermöglichen unseren Kunden eine eigenverantwortliche finanzielle Zukunftsvorsorge durch verschiedene Angebote. Zwar gingen die Spareinlagen um 1 % zurück und liegen um 8 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau, was der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase geschuldet ist. Viele Sparer entschieden daher, ihre Gelder kurzfristig anzulegen. Insgesamt flossen im Berichtsjahr 234 Mio. Euro in täglich fällige Geldanlagen, das sind fast 6 % mehr als im vergangenen Jahr.

Sowohl unsere privaten Kunden wie auch unsere Firmen- und Agrarkunden sowie die Freien Berufe unterstützen wir bei ihren jeweiligen Klimaschutzvorhaben und Aktivitäten zur Energiewende: Gebäude energieeffizient bauen oder sanieren und altersgerechtes Umbauen, Investitionen in Erneuerbare Energien, Einsparungen bei Ressourcen bis hin zur Finanzierung von Elektromobilität. Der ökologisch nachhaltige Gedanke spielt dabei eine zentrale Rolle. Durch Sensibilisierung unserer Kundenbetreuer und Mailingaktionen an Kunden platzieren wir die Themen adressaten- und vorhabensgerecht. Dabei nutzen wir bevorzugt elektronische Kommunikationswege um so möglichst ressourcenoptimiert zu handeln.

Von enormer Wichtigkeit ist es uns, unsere gewerblichen Kunden zu begleiten und ihre Unternehmen für die Zukunft innovativ und digital aufzustellen. Hierfür bieten wir dem Kunden entsprechende Fördermöglichkeiten an. 
Des Weiteren begleiten wir junge Unternehmen in unserer Region bei ihrer Existenzgründung und -festigung und sind aktiv in Gründerforen vertreten. Im Rahmen unserer ganzheitlichen Kundenbetreuung vermitteln und beraten wir auch zur Unternehmensnachfolge.

Ebenso unterstützen wir das KUMAS Umweltnetzwerk über den Sparkassenbezirksverband Schwaben.

Als Sparkasse engagieren wir uns umfassend für das Gelingen der Energiewende in der Region. Dabei ist es uns ein Anliegen, private Kunden und Sparer, Verbraucher, Unternehmen und Institutionen vor Ort in die ökologische Weiterentwicklung unserer Region einzubeziehen.

Aktivgeschäft / Verbraucher-Finanzierungen:

  • Wir begleiten unsere Kunden bei energieeffizienten, klimaschonenden Immobilienvorhaben (sowohl Kauf, Bau wie auch Sanierung, Renovierung, Umbau). Dabei beraten wir auch zu geförderten Darlehen und Direktzuschüssen (z.B. KfW und der LfA Förderbank Bayern). Dies trägt maßgeblich zur Erhöhung des Anteils energieeffizienter Gebäude am Gesamtgebäudebestand bei.
  • Die Vermittlung von nachhaltigen Krediten wird von unseren Kunden gewünscht. Seit 2018 bietet die KfW ein Förderprogramm an, bei dem neben einem zinsgünstigen Darlehen auch Zuschüsse bis zu 55 % der Investitionssumme erhältlich sind. Die Stadtsparkasse Augsburg konnte 2019 in diesem Programm Darlehen von fast 9 Mio. Euro für ihre Kunden beantragen. Insgesamt wurden für Finanzierungen im Bereich Energieeinsparung über 39 Mio. Euro ausgereicht. Gerade die öffentliche Förderprogramme der KfW, der LfA Förderbank Bayern und der Landwirtschaftlichen Rentenbank sind dabei wesentlicher Bestandteil unserer ganzheitlichen Finanzierungsberatung. Hierdurch können wir unseren Kunden besonders günstige Konditionen und interessante Tilgungszuschüsse bieten und damit u. a. das Klimaziel gemeinsam schneller erreichen. Für Vorhaben, die die strengen Vorgaben der Förderinstitute nicht erfüllen, stehen wir natürlich mit Sparkassendarlehen zur Verfügung.
  • Wir sind Partner von regionalen Angeboten zum Thema Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg, z.B. Energiekarawane (kostenlose Beratung zu Energieeffizienz bei Immobilien).
  • Im Bereich Modernisierung von Immobilien bieten wir unseren Kunden ein spezielles Produkt: unser Modernisierungsdarlehen. Vorteile: schnelle Zusage und Auszahlung, flexible Verwendungsmöglichkeit, einfache Beantragung, kurze Wege.
  • Nicht nur die Energieeffizienz zählt bei uns zur Nachhaltigkeit, sondern auch Umbaumaßnahmen für altersgerechte Zugangswege, Modernisierungen zur Werterhaltung und -steigerung.
  • Bei der Einführung von neuen Finanzierungsprodukten setzen wir grundsätzlich unsere Markenphilosophie um, d.h. wir prüfen vor Einführung den nachhaltigen Kundennutzen (Menschen verstehen - Sicherheit geben - Zukunft denken). Unsere Finanzierungsprodukte sind einfach zu verstehen und transparent. Wir überprüfen unsere Kreditprodukte durchgängig auf mögliche Optimierungen hinsichtlich der Produktgestaltung und einer effizienten, möglichst durchgängig digitalen, Abarbeitung. Die neuen Medien nutzen wir (wo möglich und sinnvoll), um Ressourcen zu sparen.
Anlagegeschäft

Unseren Kunden bieten wir auch Anlageprodukte mit einem besonderen ökologischen und sozialen Nutzen an, und zwar in verschiedenen Assetklassen. Beispiele sind nachhaltige Fonds der DekaBank, mit denen wir ein breites Produktspektrum für Kundinnen und Kunden, die ihr Geld in sozial und ökologisch besonders verantwortlich handelnde Unternehmen und Institutionen investieren möchten, anbieten. Sie erhalten damit eine finanzielle und ideelle Rendite. Zu den Produkten zählen die Fonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien (CF) A, Deka-Nachhaltigkeit Renten (CF) A und der Deka-Nachhaltigkeits Balance (CF) A. Zu dem Angebot gehört auch der Aktienfonds Deka-UmweltInvest, der ausschließlich in Unternehmen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Wasserwirtschaft und erneuerbare Energien investiert. An institutionelle Anleger richten sich weiterhin die beiden Fonds Deka-Stiftungen Balance und Deka-Kirchen Balance. Die von der Deka Investment GmbH verwalteten Fonds investieren nicht in Unternehmen, die Antipersonenminen, Cluster-Munition („Streubomben“) oder Handfeuerwaffen herstellen.  

Die immobilienbasierten Publikumsfonds der Deka-Gruppe legen einen besonderen Fokus auf nachhaltige Objekte. Das nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifizierte Immobilienvermögen lag per 30. September 2019 beispielsweise bei Deka-ImmobilienEuropa bei 80 %, bei Deka-ImmobilienGlobal bei 65 % und bei WestInvest InterSelect bei 73 %. Ein Kernthema der ökologischen Nachhaltigkeit ist eine umfangreiche Kooperation mit einem Prop Tech Unternehmen, welche zum Ziel hat, den CO2-Fußabdruck der Immobilien zu messen und signifikant zu reduzieren. So werden qualitativ hochwertige Immobilien energetisch effektiv betrieben und leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele. Weiterhin werden die Geldanlagen in den Fonds unter Verwendung eines Nachhaltigkeitsfilters vorgenommen, welcher auf den 10 Prinzipien des UN Global Compact basiert und damit auch soziale Aspekte berücksichtigt.

Nachhaltigkeit beginnt bei der Deka-Gruppe bei der Anlage der eigenen Gelder. Als eine der ersten systemrelevanten Banken in Europa verwaltet die Deka ihre Eigenanlage auf Basis nachhaltiger Kriterien. So werden Investitionen in Unternehmen ausgeschlossen, die in Korruptions- und/oder Bestechungsvorfälle verwickelt sind, gegen internationale Umweltkonventionen oder ILO-Kernarbeitsnormen (z. B. Kinderarbeit) verstoßen, sowie gefährliche Chemikalien, kontroverse Waffen, Streubomben und Antipersonenminen produzieren oder vertreiben.  

Im Jahr 2019 ist ein Girokonto ein unverzichtbarer Bestandteil, um am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Seit vielen Jahren bieten wir daher mit dem "Girokonto für Jedermann" bargeldlosen Zahlungsverkehr für alle an - unabhängig von Einkommen, Alter oder Nationalität. Per Ende Dezember 2019 wurden über 10.000 sogenannte Bürgerkonten bei der Stadtsparkasse Augsburg geführt.  

Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht es uns die nachhaltige Ressourcennutzung weiter zu verbessern. So forcieren wir bei unseren Kunden die Nutzung elektronischer Kontoauszüge sowie elektronische Kreditkarten- und Wertpapierabrechnungen.  

Im Ergebnis stellen wir fest, dass unsere nachhaltigen Produktlösungen sowohl im Kredit- wie auch im Anlagegeschäft zur Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen beitragen.    

HAUS DER STIFTER:
  • Wir machen das Stiften einfach: mit der HAUS DER STIFTER Stiftergemeinschaft bieten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen kompetenten Rahmen für eine persönliche Stiftung. Mit einer Stiftung in der Stiftergemeinschaft kann man ohne großen Aufwand sein Lebenswerk erhalten und sich nachhaltig gemeinnützig engagieren.
  • Wir unterstützen jedes Jahr mit einem Spendenaufruf zu Gunsten der Förderstiftungen im HAUS DER STIFTER soziale Einrichtungen in der Region und fördern das gesellschaftliche Engagement.
  • Durch die Stiftergemeinschaft ermöglichen wir allen Interessierten, sich mit ihrer Zuwendung langfristig und dauerhaft für gemeinnützige Themen ihrer Wahl zu engagieren.
Durch unsere aktive Beteiligung am Sparkassen Innovations-Hub (S-HUB) sind wir in der Lage die neuesten Produkt- und Kommunikationsentwicklungen für unsere Kunden einzusetzen. Im S-HUB entwickeln Sparkassen und Landesbanken gemeinsam mit FinTechs innovative Ideen und setzen diese in Prototypen um, um diese dann gemeinsam mit Kunden zu testen. Dabei können auch Nachhaltigkeitsthemen, zum Beispiel zu Produktinnovationen, zur Sprache kommen.

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Godelmann GmbH & Co. KG

Für den Erfolg von Produkten und dadurch wiederum des Unternehmens ist es wichtig, seine Kunden zu kennen, also deren Bedürfnisse und Anforderungen im Hinblick auf hochwertige Betonprodukte zu verstehen. Seit drei Jahrzehnten prägen wir die Entwicklung nachhaltiger Flächenbefestigungen. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung haben wir uns als Unternehmen frühzeitig dieser Thematik gewidmet und innovative, praxisgerechte Lösungen entwickelt. Gemäß unseres Claims „GODELMANN, die Stein-Erfinder“ entdecken wir unseren Werkstoff Beton immer wieder neu und nutzen seine Vielseitigkeit, um innovative Produkte zu entwickeln und zu kreieren. Unsere Pflaster- und Mauersteine, Terrassenplatten, Sonderbauteile und Wandelemente sollen den Kunden begeistern, einen langen und nachhaltigen Nutzen für ihn mit sich bringen und die Umwelt in der Herstellung möglichst wenig belasten.  

Diesem Anspruch verpflichtet sich die SAVE-Linie, mit der wir neue Maßstäbe setzen. Sowohl in der Herstellung, als auch im gesamten Lebenszyklus der Pflastersteine ist der SAVE-Gedanke oberste Maxime. Dieses Prinzip garantiert spezielle Produkteigenschaften, die einen nachhaltigen Beitrag für Mensch und Umwelt leisten.
  1. ECOSAVE®: Sauberes Grundwasser und mehr Verdunstung in den Städten
  2. AIRSAVE®: Saubere und gesunde Luft durch photokatalytische Oberflächen
  3. DUROSAVE®: Pflegeleichte und dauerhafte Betonsteinoberflächen
  4. LOCKSAVE®: Stabile Flächen bei hoher Verkehrsbelastung
Die Beläge sind für Verkehrsflächen zulässig, auf denen herkömmliche Ökopflaster heute keine Verwendung finden.  

Das patentierte Nut- und Versiegelungssystem PaveAndGo ermöglicht nicht nur wetterunabhängige Verlegearbeiten und eine Minimierung der Arbeitszeit um das Fünffache gegenüber bisherigen Verfahren, sondern bietet zudem ein nahezu perfektes Fugenbild. Darüber hinaus kann man den Boden schon während der Verlegung belasten. Die Großformatplatten sind Frost- und Tausalzbeständig und nach UNI/DIN EN 14411 genormt.  

Sowohl in der Vergangenheit als auch in Zukunft ist die ressourcenschonende Nutzung von Rohstoffen ein fester Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Gemäß der Handlungsmaxime „Reduzieren, Regenerieren und Recyceln“ investiert GODELMANN kontinuierlich in umweltschonende Herstellungs- und Fertigungsverfahren. Bereits seit 1981 setzt unser Unternehmen auf die Wiederverwertung von eigenen und fremden Produktionsreststoffen, sodass der Anteil an Sekundärrohstoffen bereits heute im Durchschnitt bei 15 Prozent liegt und in Zukunft noch höher liegen soll. Der Pflasterstein TETRAGO GRC 50 ist unsere Antwort auf einen Flächenbelag, der Umwelt- und Klimaschutz vereint. Durch seine breite Fuge lässt er wertvolles Regenwasser ins Grundwasser versickern. Zusätzlich zum Klimaschutz sorgt der Pflasterstein durch seinen 50 prozentigen Anteil aus hochwertigem Recyclingmaterial im Kernbeton für einen schonenden Umgang mit Rohstoffen.  

Die oben genannten Produkte sind nur einige Wenige mit nachhaltigem Nutzen für die Kunden. Wir arbeiten in unserem Stein-Labor ständig an neuen Ideen, innovativen Betonmischungen und zeitgemäßen Lösungen.  

Der Austausch alter Produktionsanlagen durch hochmoderne Fertigungsanlagen verbessert nicht nur die Energieeffizienz des Unternehmens sondern sorgt unter anderem dafür, dass die GODELMANN-Qualität konstant bleibt und sich ständig verbessert. Der überwiegende Teil der Anlagen- und Prozessinnovationen wird dabei direkt im Haus entwickelt und erfährt eine kontinuierliche Verbesserung durch die enge Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnerbetrieben.  

Das DRAINSTON® protect System wurde 2013 für den bundesweiten Ecodesign Preis nominiert. Die Produktlinie ECOSAVE® protect erhielt 2014 eine Nominierung zu den TOP 3 Produkten in der Kategorie Galileo Wissenspreis bei den europäischen GreenTec Awards.

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Deutsche Kreditbank AG (DKB AG)

Im Wesentlichen sind die Produkte der DKB digital. Nachhaltigkeitsaspekte werden auf unser gesamtes Portfolio und die betriebsinternen Leistungen angewendet.

Nachhaltige Finanzprodukte
Produkte Kredite (69,5 Mrd. EUR) Bonds (2,01 Mrd. EUR) Fonds (192 Mio. EUR)
Ermittlung der Auswirkungen




Impact-Messungen entlang der
SDGs (Mapping aller Kunden)




Impact-Messung entlang der SDGs; Verifizierung durch eine unabhängige Nachhaltigkeits-Ratingagentur im Rahmen des Impact-Reportings; Ausweis der refinanzierten CO2-
Ersparnis im Impact-Reporting der Green Bonds
Impact-Messungen werden durch MSCI und ESG- und Carbon-Footprint-Reports durch yoursri.org durchgeführt


Beteiligung








Die Festlegung der Kundengruppen ist in der Verantwortung des Vorstands. Mögliche neue Kundengruppen werden in breiten Arbeitsgruppen erarbeitet, die vom Fachbereich Strategie moderiert werden und in die das Team Nachhaltigkeit eingebunden ist.

Bei der Zusammensetzung der
Bonds sind mehrere Bereiche der Bank beteiligt (die jeweiligen Marktbereiche, Treasury und auch Nachhaltigkeit). Auch die Investoren sind in Dialogrunden eingebunden, um die Innovationsprozesse zu fördern.


An der Zusammensetzung der Fonds sind viele Akteure beteiligt (Bayern-Invest als Vermögensverwalter, Treasury, der Bereich Privatkunden, der Bereich Individualkunden, Risiko-Einheiten und Nachhaltigkeit). Zudem wird über unsere Foren, Social Media und mit Ratingagenturen ein Dialog geführt und sich auf dieser Basis stetig verbessert.

Die DKB zeichnet aus, dass wir eine digitale Direktbank und gleichzeitig bei unseren Geschäftskunden vor Ort sind. Um eine Sprache mit unseren Kunden zu sprechen, arbeiten in der DKB Branchenspezialisten wie z.B. Agrar-, Verfahrens- und Bauingenieure. Frühzeitig identifizieren wir Zukunftsthemen und gründen eigene Kompetenzzentren (Erneuerbare Energien, Energy Solutions, Bürgerbeteiligung, öffentlich-private Partnerschaften und die Code Factory). Mit dem vereinten Know-how der Bank- und Branchenspezialisten schaffen wir zukunftsfähige und nachhaltige Finanzlösungen, die uns zum „Industry Leader“ machen.

DKB-Branchenexpertise
Erneuerbare Energien  Wohnen  Energie & Versorgung 
Die DKB verfügt hier über eines der größten Kreditportfolios in Deutschland (davon rund 9,9 Mrd. EUR SDG-relevant). Wir begleiten die Energiewende seit 1996 und haben seitdem über 4.700 Photovoltaik-, Windkraft-, Wasserkraft- und Biogasanlagen realisiert. Die installierte elektrische Leistung beträgt mehr als 9 Gigawatt. Die produzierte Energie entspricht dem Bedarf von über fünf Millionen Zweipersonenhaus­halten. So konnten rechnerisch 12 Mio. t CO2 eingespart und sechs Atomkraftwerke ersetzt werden.

Unser Fokus liegt auf kommunalen, genossenschaftlichen, kirchlichen oder privaten Wohnungsunternehmen (18,4 Mrd. EUR), die in der weitaus überwiegenden Mehrheit mit Angeboten im unteren und mittleren Mietpreissegment an den Markt gehen (Ø Nettokaltmiete/m²/Monat < 6 EUR) und als langfristige Bestandshalter agieren. In diesem Kundensegment haben wir bundesweit mit 70 % der im GdW
organisierten Wohnungsunternehmen
eine Geschäftsbeziehung.
Seit über 20 Jahren begleiten wir die Branche und zählen 2.000 Unternehmen der Daseinsvorsorge zu unseren Kunden: Stadtwerke, ÖPNV-Unternehmen, Wasserversorger und Abfallentsorger. Jedes zweite Stadtwerk in Deutschland ist Kunde bei der DKB. Sie versorgen 20 Millionen Haushalte. Wir begleiten sie bei Investitionen in Smart Cities: Elektromobilität, Mieterstrommodelle und erneuerbare Energien. Unser Kreditvolumen in der Branche liegt bei 3 Mrd. EUR.

Landwirtschaft und Ernährung  Kommunen  Soziale Infrastruktur 
5.400 Landwirte bleiben mit Unterstützung von DKB-Krediten wettbewerbsfähig. 2019 haben wir mehr als 430 Mio. EUR für Investitionen in moderne Produktionsbedingungen bereitgestellt. Gleichzeitig leistet die Landwirtschaft einen Beitrag zur Ernährungssicherheit und zur Transformation der Energiewirtschaft. 2019 hat die DKB rund 10 Mio. EUR Kredite für Bioenergieerzeugung
in der deutschen Landwirtschaft finanziert.

Seit über 26 Jahren stehen wir den Kommunen, Landkreisen und kommunalen Zweckverbänden als Partner zur Seite und begleiten heute mit einem Geschäftsvolumen von rund 14 Mrd. EUR über 4.100 Kunden und damit jede dritte Kommune in Deutschland. Mit unserem Kompetenzzentrum für Partnerschaftsmodelle entwickeln wir alternative Lösungsansätze für Investitionsvorhaben in die öffentliche Infrastruktur, einschließlich öffentlich-privater Partnerschaften und Contracting. Seit 1999 sind wir Partner der Sozialwirtschaft und betreuen über 5.000 Kunden mit einem Volumen von rund 5 Mrd. EUR. Schwerpunkte sind die Gesundheits- und die Bildungswirtschaft. Bis dato haben wir über 1.000 Kitas und Schulen, 320 Pflegeheime mit 27.850 Pflegeplätzen sowie 210 Krankenhäuser finanziert.


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