Innovations- und Produktmanagement

Das Unternehmen legt offen, wie es durch geeignete Prozesse dazu beiträgt, dass Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen die Nachhaltigkeit bei der eigenen Ressourcennutzung und bei Nutzern verbessern. Ebenso wird für die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen dargelegt, ob und wie deren aktuelle und zukünftige Wirkung in der Wertschöpfungskette und im Produktlebenszyklus bewertet wird

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Unternehmen müssen innovativ sein und bleiben, um sich am Markt zu behaupten. Das gilt umso mehr, wenn sie im starken Wettbewerb stehen. Nachhaltigkeitsaspekte können da zunehmend wichtige Impulse setzen. Insbesondere der Klimawandel, zunehmend knappere und damit teurere natürliche Ressourcen, eine älter werdende Gesellschaft sowie die global wachsende Bevölkerung weltweit erfordern neue ökologische und soziale Lösungen sowie langfristig tragfähige wirtschaftliche Konzepte. Das kann ein neuartiges Produkt (z.B. emissionsarmes Auto) sein, aber auch eine neue Kombination von Produkten und Dienstleistungen (z.B. Car-Sharing-Modelle).

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium werden insbesondere diejenigen Prozesse und Maßnahmen behandelt, die die Innovationskraft in Ihrem Unternehmen stärken. Diese reichen von einfachen Verfahren des betrieblichen Vorschlagswesens bis hin zur Beteiligung an Forschungsvorhaben. Zusätzlich unterstützend wirkt eine geeignete Atmosphäre für Innovationen, in der Risiken eingegangen werden dürfen und eine konstruktive Fehlerkultur im Unternehmen herrscht. Berichten Sie weiterhin über die Einbettung von Nachhaltigkeitsthemen in bestehende Innovationsprozesse, z.B. klare Nachhaltigkeitskriterien für die Projekte der Forschungs- und Entwicklungsabteilung.
Aspekt 1:
Berichten Sie, welche Auswirkungen die wesentlichen Produkte und Dienstleistungen sowohl in der Erstellung als auch in der Nutzung und Verwertung auf soziale und ökologische Aspekte der Nachhaltigkeit haben. Erläutern Sie auch, wie diese Auswirkungen ermittelt werden.

Aspekt 2:
Beschreiben Sie, wie in Ihrem Unternehmen die Nachhaltigkeitsleistung durch Innovationsprozesse gefördert wird.

Aspekt 3:
Beschreiben Sie die Wirkung, die Innovationsprozesse entlang der Wertschöpfungskette und innerhalb des Produktlebenszyklus im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung haben können und zeigen Sie auf, wie Sie Geschäftspartner/-innen und andere Akteure entlang der Wertschöpfungskette in Innovationsprozesse einbinden.
Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen können darauf abzielen, einerseits die negativen Auswirkungen Ihres Unternehmens zu verringern, z.B. durch die Verwendung eines umweltfreundlicheren Materials in der Herstellung, und andererseits den Nutzern helfen, deren eigene negative Auswirkungen zu verringern, z.B. durch einen geringeren Strom- oder Wasserverbrauch eines Produkts im Gebrauch. Beides gilt auch für Dienstleistungen: einerseits kann die Dienstleistung auf eine Art und Weise erstellt werden, die im Einklang mit einer nachhaltigen Entwicklung steht. Beispielsweise könnte eine Umstellung der internen Arbeitsorganisation mehr Flexibilität für Mitarbeitende schaffen und so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf verbessern. Zusätzlich kann eine Dienstleistung die Kund/-innen auf ihrem eigenen Weg zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen, z.B. durch eine nachhaltigkeitsorientierte Beratungsleistung (z.B. Angebot nachhaltiger Finanzdienstleistungen).

Die Wertschöpfungskette beinhaltet sowohl zuliefernde Betriebe und andere Geschäftspartner/-innen mit deren Vertragspartnern als auch die Nutzer/-innen Ihrer Produkte und Dienstleistungen und eventuelles Recycling (siehe Kriterium 4).  

Der Begriff Produktlebenszyklus bezieht sich auf den gesamten Prozess des Produktes vor Markteintritt, auf dem Markt und bis zur Herausnahme aus dem Markt. Es sind daher Wirkungen der Bereiche Design, Rohstoffe, Herstellung, Transport, Nutzung und Verwertung mit eingeschlossen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wäre hier am Ende statt der Entsorgung die Wiederverwertung erstrebenswert. Auf allen Stufen können Unternehmen durch innovative Prozesse einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leisten.
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator G4-FS11 
Prozentsatz der Finanzanlagen, die eine positive oder negative Auswahlprüfung nach Umwelt- oder sozialen Faktoren durchlaufen

Hinweis: der Indikator ist auch bei einer Berichterstattung nach GRI SRS zu berichten
 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E13-01
Verbesserung der Energieeffizienz der eigenen Produkte im Vergleich zum Vorjahr

Leistungsindikator EFFAS V04-12
Gesamtinvestitionen (CapEx) in Forschung für ESG-relevante Bereiche des Geschäftsmodells, z. B. ökologisches Design, ökoeffiziente Produktionsprozesse, Verringerung des Einflusses auf Biodiversität, Verbesserung der Gesundheits- und Sicherheitsbedingungen für Mitarbeiter und Partner der Lieferkette, Entwicklung von ESG-Chancen der Produkte, u. a. in Geldeinheiten bewertet, z. B. als Prozent des Umsatzes

Stadtsparkasse Augsburg

Als regionales Kreditinstitut bieten wir allen Bürgerinnen und Bürgern Zugang zu modernen Finanzdienstleistungen. Mit bedarfsgerechten Produkten und Beratungsangeboten fördert die Stadtsparkasse Augsburg so eine stabile Entwicklung der regionalen Wirtschaft, des Standorts sowie der Infrastruktur in ihrem Geschäftsgebiet. Als regionales Kreditinstitut tragen wir zum Klimaschutz und zu dem Ausbau erneuerbarer Energien, zur Lösung demografischer Herausforderungen und zur Bewältigung sozialer Aufgaben bei. 

Die Stärkung individueller Spartätigkeit und die damit verbundene finanzielle Eigenvorsorge der Menschen in der Region ist wesentlicher Bestandteil des Geschäftsmodells der Sparkassen. Wir ermöglichen unseren Kunden eine eigenverantwortliche finanzielle Zukunftsvorsorge durch verschiedene Angebote. Zwar gingen die Spareinlagen um 1 % zurück und liegen um 8 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau, was der weiterhin anhaltenden Niedrigzinsphase geschuldet ist. Viele Sparer entschieden daher, ihre Gelder kurzfristig anzulegen. Insgesamt flossen im Berichtsjahr 234 Mio. Euro in täglich fällige Geldanlagen, das sind fast 6 % mehr als im vergangenen Jahr.

Sowohl unsere privaten Kunden wie auch unsere Firmen- und Agrarkunden sowie die Freien Berufe unterstützen wir bei ihren jeweiligen Klimaschutzvorhaben und Aktivitäten zur Energiewende: Gebäude energieeffizient bauen oder sanieren und altersgerechtes Umbauen, Investitionen in Erneuerbare Energien, Einsparungen bei Ressourcen bis hin zur Finanzierung von Elektromobilität. Der ökologisch nachhaltige Gedanke spielt dabei eine zentrale Rolle. Durch Sensibilisierung unserer Kundenbetreuer und Mailingaktionen an Kunden platzieren wir die Themen adressaten- und vorhabensgerecht. Dabei nutzen wir bevorzugt elektronische Kommunikationswege um so möglichst ressourcenoptimiert zu handeln.

Von enormer Wichtigkeit ist es uns, unsere gewerblichen Kunden zu begleiten und ihre Unternehmen für die Zukunft innovativ und digital aufzustellen. Hierfür bieten wir dem Kunden entsprechende Fördermöglichkeiten an. 
Des Weiteren begleiten wir junge Unternehmen in unserer Region bei ihrer Existenzgründung und -festigung und sind aktiv in Gründerforen vertreten. Im Rahmen unserer ganzheitlichen Kundenbetreuung vermitteln und beraten wir auch zur Unternehmensnachfolge.

Ebenso unterstützen wir das KUMAS Umweltnetzwerk über den Sparkassenbezirksverband Schwaben.

Als Sparkasse engagieren wir uns umfassend für das Gelingen der Energiewende in der Region. Dabei ist es uns ein Anliegen, private Kunden und Sparer, Verbraucher, Unternehmen und Institutionen vor Ort in die ökologische Weiterentwicklung unserer Region einzubeziehen.

Aktivgeschäft / Verbraucher-Finanzierungen:

  • Wir begleiten unsere Kunden bei energieeffizienten, klimaschonenden Immobilienvorhaben (sowohl Kauf, Bau wie auch Sanierung, Renovierung, Umbau). Dabei beraten wir auch zu geförderten Darlehen und Direktzuschüssen (z.B. KfW und der LfA Förderbank Bayern). Dies trägt maßgeblich zur Erhöhung des Anteils energieeffizienter Gebäude am Gesamtgebäudebestand bei.
  • Die Vermittlung von nachhaltigen Krediten wird von unseren Kunden gewünscht. Seit 2018 bietet die KfW ein Förderprogramm an, bei dem neben einem zinsgünstigen Darlehen auch Zuschüsse bis zu 55 % der Investitionssumme erhältlich sind. Die Stadtsparkasse Augsburg konnte 2019 in diesem Programm Darlehen von fast 9 Mio. Euro für ihre Kunden beantragen. Insgesamt wurden für Finanzierungen im Bereich Energieeinsparung über 39 Mio. Euro ausgereicht. Gerade die öffentliche Förderprogramme der KfW, der LfA Förderbank Bayern und der Landwirtschaftlichen Rentenbank sind dabei wesentlicher Bestandteil unserer ganzheitlichen Finanzierungsberatung. Hierdurch können wir unseren Kunden besonders günstige Konditionen und interessante Tilgungszuschüsse bieten und damit u. a. das Klimaziel gemeinsam schneller erreichen. Für Vorhaben, die die strengen Vorgaben der Förderinstitute nicht erfüllen, stehen wir natürlich mit Sparkassendarlehen zur Verfügung.
  • Wir sind Partner von regionalen Angeboten zum Thema Nachhaltigkeit der Stadt Augsburg, z.B. Energiekarawane (kostenlose Beratung zu Energieeffizienz bei Immobilien).
  • Im Bereich Modernisierung von Immobilien bieten wir unseren Kunden ein spezielles Produkt: unser Modernisierungsdarlehen. Vorteile: schnelle Zusage und Auszahlung, flexible Verwendungsmöglichkeit, einfache Beantragung, kurze Wege.
  • Nicht nur die Energieeffizienz zählt bei uns zur Nachhaltigkeit, sondern auch Umbaumaßnahmen für altersgerechte Zugangswege, Modernisierungen zur Werterhaltung und -steigerung.
  • Bei der Einführung von neuen Finanzierungsprodukten setzen wir grundsätzlich unsere Markenphilosophie um, d.h. wir prüfen vor Einführung den nachhaltigen Kundennutzen (Menschen verstehen - Sicherheit geben - Zukunft denken). Unsere Finanzierungsprodukte sind einfach zu verstehen und transparent. Wir überprüfen unsere Kreditprodukte durchgängig auf mögliche Optimierungen hinsichtlich der Produktgestaltung und einer effizienten, möglichst durchgängig digitalen, Abarbeitung. Die neuen Medien nutzen wir (wo möglich und sinnvoll), um Ressourcen zu sparen.
Anlagegeschäft

Unseren Kunden bieten wir auch Anlageprodukte mit einem besonderen ökologischen und sozialen Nutzen an, und zwar in verschiedenen Assetklassen. Beispiele sind nachhaltige Fonds der DekaBank, mit denen wir ein breites Produktspektrum für Kundinnen und Kunden, die ihr Geld in sozial und ökologisch besonders verantwortlich handelnde Unternehmen und Institutionen investieren möchten, anbieten. Sie erhalten damit eine finanzielle und ideelle Rendite. Zu den Produkten zählen die Fonds Deka-Nachhaltigkeit Aktien (CF) A, Deka-Nachhaltigkeit Renten (CF) A und der Deka-Nachhaltigkeits Balance (CF) A. Zu dem Angebot gehört auch der Aktienfonds Deka-UmweltInvest, der ausschließlich in Unternehmen aus den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Wasserwirtschaft und erneuerbare Energien investiert. An institutionelle Anleger richten sich weiterhin die beiden Fonds Deka-Stiftungen Balance und Deka-Kirchen Balance. Die von der Deka Investment GmbH verwalteten Fonds investieren nicht in Unternehmen, die Antipersonenminen, Cluster-Munition („Streubomben“) oder Handfeuerwaffen herstellen.  

Die immobilienbasierten Publikumsfonds der Deka-Gruppe legen einen besonderen Fokus auf nachhaltige Objekte. Das nach anerkannten Nachhaltigkeitsstandards zertifizierte Immobilienvermögen lag per 30. September 2019 beispielsweise bei Deka-ImmobilienEuropa bei 80 %, bei Deka-ImmobilienGlobal bei 65 % und bei WestInvest InterSelect bei 73 %. Ein Kernthema der ökologischen Nachhaltigkeit ist eine umfangreiche Kooperation mit einem Prop Tech Unternehmen, welche zum Ziel hat, den CO2-Fußabdruck der Immobilien zu messen und signifikant zu reduzieren. So werden qualitativ hochwertige Immobilien energetisch effektiv betrieben und leisten einen unmittelbaren Beitrag zur Erreichung der deutschen Klimaziele. Weiterhin werden die Geldanlagen in den Fonds unter Verwendung eines Nachhaltigkeitsfilters vorgenommen, welcher auf den 10 Prinzipien des UN Global Compact basiert und damit auch soziale Aspekte berücksichtigt.

Nachhaltigkeit beginnt bei der Deka-Gruppe bei der Anlage der eigenen Gelder. Als eine der ersten systemrelevanten Banken in Europa verwaltet die Deka ihre Eigenanlage auf Basis nachhaltiger Kriterien. So werden Investitionen in Unternehmen ausgeschlossen, die in Korruptions- und/oder Bestechungsvorfälle verwickelt sind, gegen internationale Umweltkonventionen oder ILO-Kernarbeitsnormen (z. B. Kinderarbeit) verstoßen, sowie gefährliche Chemikalien, kontroverse Waffen, Streubomben und Antipersonenminen produzieren oder vertreiben.  

Im Jahr 2019 ist ein Girokonto ein unverzichtbarer Bestandteil, um am wirtschaftlichen Leben teilnehmen zu können. Seit vielen Jahren bieten wir daher mit dem "Girokonto für Jedermann" bargeldlosen Zahlungsverkehr für alle an - unabhängig von Einkommen, Alter oder Nationalität. Per Ende Dezember 2019 wurden über 10.000 sogenannte Bürgerkonten bei der Stadtsparkasse Augsburg geführt.  

Die zunehmende Digitalisierung ermöglicht es uns die nachhaltige Ressourcennutzung weiter zu verbessern. So forcieren wir bei unseren Kunden die Nutzung elektronischer Kontoauszüge sowie elektronische Kreditkarten- und Wertpapierabrechnungen.  

Im Ergebnis stellen wir fest, dass unsere nachhaltigen Produktlösungen sowohl im Kredit- wie auch im Anlagegeschäft zur Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen beitragen.    

HAUS DER STIFTER:
  • Wir machen das Stiften einfach: mit der HAUS DER STIFTER Stiftergemeinschaft bieten wir interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen kompetenten Rahmen für eine persönliche Stiftung. Mit einer Stiftung in der Stiftergemeinschaft kann man ohne großen Aufwand sein Lebenswerk erhalten und sich nachhaltig gemeinnützig engagieren.
  • Wir unterstützen jedes Jahr mit einem Spendenaufruf zu Gunsten der Förderstiftungen im HAUS DER STIFTER soziale Einrichtungen in der Region und fördern das gesellschaftliche Engagement.
  • Durch die Stiftergemeinschaft ermöglichen wir allen Interessierten, sich mit ihrer Zuwendung langfristig und dauerhaft für gemeinnützige Themen ihrer Wahl zu engagieren.
Durch unsere aktive Beteiligung am Sparkassen Innovations-Hub (S-HUB) sind wir in der Lage die neuesten Produkt- und Kommunikationsentwicklungen für unsere Kunden einzusetzen. Im S-HUB entwickeln Sparkassen und Landesbanken gemeinsam mit FinTechs innovative Ideen und setzen diese in Prototypen um, um diese dann gemeinsam mit Kunden zu testen. Dabei können auch Nachhaltigkeitsthemen, zum Beispiel zu Produktinnovationen, zur Sprache kommen.

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Helaba Invest Kapitalanlagegesellschaft mbH

Mit der professionellen Vermögensbetreuung haben wir den größten Hebel für eine nachhaltige Entwicklung. Daher ist das Thema „Nachhaltige Anlage- und Investmentprodukte“ für uns das wichtigste Thema unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Unser Anspruch ist es, unseren Kunden ein branchenweit überdurchschnittliches ESG-Produktangebot anzubieten und Ansprechpartner für das Thema Nachhaltigkeit bei institutionellen Anlegern zu sein.

Bei den Vermögensverwaltungsmandaten und Spezialfonds orientieren wir uns an den Anlagerichtlinien unserer Kunden und berücksichtigen schon seit je her ESG-Kriterien auf Kundenwunsch. Mit der Unterzeichnung der UN PRI im Mai 2018 begann die Umstellung unserer selbst gemanagten Portfolios in Hinblick auf ESG-Kriterien. Bei den vorhandenen Aktien-Publikumsfonds führten wir ein ESG-Screening durch und prüften, inwieweit die Anlagetitel im Einklang mit rund 120 internationalen Nachhaltigkeitsnormen und -konventionen, wie z.B. den Prinzipien des UN Global Compact, zu u. a. Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsprävention stehen. Für uns ist die Betrachtung von ESG auch ein Qualitätscheck für die bestehenden Investmentprozesse. Wir investieren in Unternehmen, die langfristig erfolgreich am Markt agieren und genau solche Unternehmen gehen auch verantwortungsvoll mit Umwelt, Gesellschaft und Mitarbeitenden um. Die Integration von ESG-Kriterien erforderte daher nur geringe Anpassungen in unseren Portfolien. Mittlerweile sind sämtliche Aktienkonzepte institutioneller Publikumsfonds (HI-Dividendenkonzepte, HI-Aktien Low Risk Konzept) nach ESG-Kriterien ausgerichtet.

Als aktiver Asset Manager erweitern wir darüber hinaus kontinuierlich unser Produktspektrum für nachhaltige Anlagelösungen: Im Berichtsjahr legten wir gleich drei neue Fonds mit Nachhaltigkeitsfokus auf, die ESG-Kriterien einbeziehen (z. B. CO2-Intensitäten, schwere Kontroversen). Unsere Aktienkonzepte zeichnen sich durch eine im Vergleich zu ihren Referenzuniversen überdurchschnittlich hohe Güte in puncto „Nachhaltigkeit“ aus. Die CO2-Intensität der Unternehmen im HI-Sustainable High Yield Defensive-Fonds ist rund 30 Prozent niedriger als im Vergleichsuniversum (siehe Kriterium 13). Bei unseren Sustainable-Fonds haben wir im Berichtsjahr Investments im Bereich der kontroversen Waffen (Streubomben, Landmienen, chemische & biologische Waffen sowie Nuklearwaffe) ausgeschlossen.

Als kundenorientierte Kapitalverwaltungsgesellschaft entwickelten wir für unsere Anleger ein ESG-Reporting mit aktuell fünf Berichten. Die Berichte „ESG-Score“ und „ESG-Rating“ bieten den Anlegern die Möglichkeit, ihre Kapitalanlagen hinsichtlich ESG-Kriterien zu analysieren. Der Bericht „ESG-Kontroversen“ befasst sich inhaltlich mit Verstößen gegen nationale und internationale Gesetze, Regulierungen und oder allgemein akzeptierte Normen, Prinzipien und Konventionen. Beim „Business Involvement Screening Research (BISR)“ geht es schwerpunktmäßig um die Analyse von Geschäftsfeldern, in denen Unternehmen operieren, und bietet einen Überblick über die Beteiligung an ausgewählten kontroversen Geschäftsfeldern. Der Bericht „ESG-Carbon“ liefert Informationen zur CO2-Intensität der Fondseinheiten.

Bei Immobilieninvestments und alternativen Assetklassen wie Infrastrukturinvestments verfolgen wir einen Multi-Manager-Ansatz, bei dem es sich um eine Kombination aus Dachfondsmanagement und Beratung handelt. Durch aktives Portfoliomanagement und insbesondere bei Immobilien durch den Einsatz mehrerer, auf ihr jeweiliges Marktsegment spezialisierter Manager, schaffen wir einen Mehrwert für Investoren. Da Fonds in beiden Assetklassen für weit über 10 Jahre aufgelegt werden, kommt der Managerauswahl für den Erfolg der Portfolios eine hohe Bedeutung zu. Allerdings stellt die Berücksichtigung von ESG in beiden Assetklassen aufgrund der Komplexität der Portfolios und der geringen branchenweiten Standardisierung von Informationen eine Herausforderung dar. In der Assetklasse Immobilien hat jeder Dachfonds mehrere hundert Objekte im Portfolio und noch wesentlich mehr Mieter. Bei circa 200 Zielfonds im Immobilien- und Infrastrukturbereich ist eine gesamtheitliche Erfassung und die Aggregation der Informationen keine leichte Aufgabe.

Seit 2019 ist die ESG-Performance der jeweiligen Manager, die wir anhand des Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) bestimmen, ein Auswahlkriterium für unsere Immobilieninvestments. GRESB bewertet neben den Verbrauchsdaten der Immobilien- und In­frastrukturinvestments auch die Monitoringsysteme der Zielfondsmanager, deren ESG-Prozesse sowie vorhandene ESG-Policies und deren Umsetzung. Für jeden Zielfonds wird ein Gesamtscore berechnet, der auf Dachfondsebene aggregiert werden kann.

Im Bereich des ESG-Consulting leistet die Helaba Invest Hilfestellung bei der Definition von ESG-Kriterien, dem Screening und den Auswirkungen auf das Anlageportfolio. Regelmäßig führt die Helaba Invest auch Workshops zu ESG-Themen für Kunden durch.

Für liquide Assets erstellen wir Reportings mit ESG-Ratings, ESG-Momentum sowie aggregierte Auswertungen hinsichtlich Kontroversen und individuell kritisch beurteilter Geschäftsfelder (z. B. Alkohol, Gentechnik oder Erwachsenenunterhaltung) auf Portfolio-Ebene. Für illiquide Assets decken wir mit der Datenbank GRESB einen Teil der Zielfonds zu Immobilien und Infrastruktur ab.

Gute Ideen kommen aus den eigenen Reihen, denn nur so fördern wir die Innovationskraft unserer Mitarbeiter. Im Berichtsjahr initiierten wir einen Wettbewerb für Mitarbeiter zur Entwicklung von Nachhaltigkeitsideen.

 

Maßnahmen im Handlungsfeld „Nachhaltige Produkte und Innovationen“:


Operative Ziele / Maßnahme Termin Status 2019
Fortschrittsbericht nach PRI  Jährlich In Plan
Erstellen einer Leitlinie für verantwortliches Investieren in liquide Assets 2020 In Plan
Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten im Investmentprozess aller Produkte Fortlaufend In Plan
Detaillierte Kennzeichnung nachhaltiger Produkte in Marketingunterlagen 2021 In Plan
Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitssiegeln und Prüfung einer möglichen Implementierung Fortlaufend In Plan
Aktive Teilnahme an ESG-Arbeitskreisen des BVI, Veröffentlichungen und Panel-Teilnahmen Fortlaufend In Plan
Berücksichtigung von ESG in den Anlagerichtlinien sowie der Ex-ante- und Ex-post-Grenzprüfung Fortlaufend In Plan
Ausbau der Datenbank für ESG-Kriterien Fortlaufend In Plan Weitere Datenanbieter werden geprüft
Bereitstellung ESG-Reporting, Datenbank GRESB deckt Teile der HI-Zielfonds zu Immobilien und Infrastruktur ab 2020 In Plan Entwicklung eines Standard-Reporting-Angebotes für Kunden
Bedarfsgerechte Weiterentwicklung von ESG-Reports für liquide Wertpapierportfolios Fortlaufend In Plan
ESG-Consulting für Kunden (u. a. Definition von ESG-Kriterien, Screening, Auswirkungen auf das Anlageportfolio) Fortlaufend In Plan
Angebot von ESG-Workshops für Kunden Fortlaufend Mindestens ein Workshop pro Monat
Aufbau von ESG-Expertise in allen Geschäftsbereichen 2020 / 21 In Plan
Fortlaufende Schulung und Weiterbildung der Mitarbeiter, um ein hohes Maß an Beratungskompetenz sicherzustellen Fortlaufend In Plan
Publikation einer Studie zu nachhaltigen Investments 2021 In Planung

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Vivawest GmbH

Innovationen sind für VIVAWEST ein wesentlicher Bestandteil, um Nachhaltigkeitsthemen voranzutreiben und die Organisation sukzessive und zukunftsorientiert weiterzuentwickeln. Mit der Umsetzung der im Juni 2018 verabschiedeten Digitalisierungsstrategie ist die Implementierung eines strukturierten Innovationsmanagements verbunden, um die Innovationsfähigkeit in der eigenen Organisation zu erhöhen. Wie in der Wohnungswirtschaft üblich, werden bei VIVAWEST aber keine nennenswerten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten mit eigenem Personal durchgeführt. Vielmehr bestehen vielfältige Netzwerkaktivitäten und Kooperationen mit Hochschulen, Branchenverbänden und Kommunen, aus denen heraus Produkt- und Prozessinnovationen auf ihre Einsetzbarkeit im betrieblichen Alltag und auf ihre Eignung zur strategiekonformen Weiterentwicklung des Konzerns und seiner Leistungen überprüft werden. Schwerpunkte liegen hierbei in der Entwicklung von Quartieren und in der Nutzung von Neuerungen und Technologien, welche auf die Steigerung der Energieeffizienz und damit auf die Senkung von CO2-Emissionen gerichtet sind.

Im Rahmen von Feldversuchen und Pilotprojekten zu unterschiedlichen Themen erfolgt ein systematisches Monitoring, um aus den Erkenntnissen Handlungsempfehlungen für den generellen Einsatz von neuen Produkten in den Wohnungsbeständen ableiten zu können. In 2018 standen vor allem Produkte zur Verbesserung des Raumklimas und der Raumhygiene, der Einsatz von E-Ladesäulen sowie von lieferdienstunabhängigen Paketkastenanlagen und die Vorbereitung umfänglicher Smart Home-Projekte im Fokus der Betrachtungen.

Seit drei Jahren legt die Arbeitsgruppe Technische Produktentwicklung/Standards Bauteile fest, die als Standard von VIVAWEST und ihren technischen Dienstleistern im Rahmen von Neubauten, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen verpflichtend zu verwenden sind. Hierbei wurden alle wesentlichen und in der Regel sichtbaren Bauteile berücksichtigt. Unterschieden werden dabei drei Varianten: So wird die Ausstattungslinien „Komfort" vorwiegend im Rahmen von Instandsetzungen und Modernisierungen angewendet, während die Ausstattungslinie „Premium“ und „Hochwertiger Neubau" ausschließlich im Neubau eingesetzt werden. Somit ist gewährleistet, dass die bei VIVAWEST eingesetzten Produkte nach einem vorgegebenen Kriterienkatalog ausgewählt werden. Dieser berücksichtigt insbesondere die Qualität, die Langlebigkeit, die Verfügbarkeit am Markt und eine ökologische Bewertung. Zukünftig soll der Bauteilkatalog auf ausgewählte Produkte der Gebäudetechnik ausgeweitet werden.

Seit 2016 engagiert sich VIVAWEST zusammen mit der RAG Montan Immobilien, Essen, in dem Zukunftsprojekt „Glückauf Nachbarn – Modellquartier Integration“. Zum Start des Projektes hatten Experten unterschiedlicher Disziplinen in einer „Denkfabrik“ Thesen dafür entwickelt, wie Integration im Quartier gelingen kann. Als Beispiele wurden aus dem Bestand von VIVAWEST das Quartier Duisburg-Vierlinden mit seinen Bergarbeiterwohnungen sowie aus dem Bestand der RAG Montan Immobilien die noch zu entwickelnde Fläche des 2012 stillgelegten Bergwerks West (ehemals Friedrich-Heinrich) in Kamp-Lintfort herangezogen. Entwickelt wurde eine Toolbox mit vielen Umsetzungsideen, die gleichermaßen Vielfalt, Zusammenhalt und Lebensqualität vor Ort stärken. Die Ergebnisse, welche auf andere Quartiere übertragbar sind, wurden in 2018 im Rahmen eines Symposiums der interessierten Öffentlichkeit auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein vorgestellt.

Ebenfalls in 2016 startete im Segment Immobiliendienstleistungen das strategisch wichtige Projekt „DGM Feldtest 400“, dessen Fokus auf der Erprobung eines digitalen Gebäudemanagementsystems liegt (siehe auch Nachhaltigkeitsprogramm). Insgesamt wurden in diesem Zusammenhang rund 400 Gebäude mit einer Technik zur zentralen Heizanlagenüberwachung und -steuerung ausgestattet. Im Rahmen des Projektes wurden die Funktionalitäten des Systems geprüft sowie definierte Dienste und Anwendungen getestet. Der Vorteil für die Mieter liegt insbesondere in einer nutzerorientierten und effizienteren Energieversorgung. Zudem ist eine bessere technische Betreuung der Immobilien durch die Dienstleistungsunternehmen des Konzerns möglich.

Der Einsatz regenerativer Energien hat bei VIVAWEST Tradition. An geeigneten Standorten setzt VIVAWEST bereits seit 1991 Solarthermie ein. Mit ihrer 2008 in Gelsenkirchen-Schaffrath errichteten Photovoltaik-Anlage ist VIVAWEST Besitzerin einer der größten Solarsiedlungen in Deutschland. Auch andere Formen der Nutzung regenerativer Energien werden bei VIVAWEST eingesetzt und erprobt, wie zum Beispiel Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen oder Wärmepumpen mit unterschiedlichen Energiequellen. Letztere umfassen sogar einen Latentwärmespeicher in Form eines Eisspeichers.

Die geplanten Pilotprojekte für 2019 können dem Nachhaltigkeits- bzw. Umweltprogramm entnommen werden.

Vergleiche Finanzbericht 2018 (1.2 Forschung und Entwicklung, Seite 10) und Bericht 2018 (Seite 76f.).

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Open Europe Consulting

Wie oben beschrieben ist der Creating Shared Value Ansatz grundlegend für unsere Beratungsleistungen und Positionierung im Beratermarkt – zunächst als Nischenanbieter in einem Umfeld des Shareholder Value, als sich ganzheitliche Ansätze und nachhaltiges Wirtschaften in der Beraterbranche noch nicht durchgesetzt hatten.  

Unsere gelebte Werteorientierung spiegelte sich von Beginn an in unserer strategischen Ausrichtung wider. Wir gehörten zu den ersten Beratungsunternehmen, die international sektorenübergreifend und co-kreativ tätig waren, als es Begriffe wie Quadruple Helix (Akteure aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Bildung sowie öffentlicher Verwaltung) oder Ökoysteme noch gar nicht gab.  

Auf diese Weise entstehen innovative und individuelle Konzepte und Lösungen, die wir gemeinsam mit unseren Kunden und deren Stakeholdern entwickeln. Unser Wissen, unsere Erfahrung und Ressourcen aus unseren internationalen Netzwerken der verschiedenen Sektoren fließen dabei ein. Hands-on übernehmen wir Co-Verantwortung für den Erfolg der Projektentwicklung und die Projektumsetzung. Projektbeispiele entnehmen Sie bitte unserer Jubiläumsbroschüre (2011):

Aktuelle Projekte können Sie auf unserer Webpage/News einsehen:  
http://www.open-europe-consulting.eu/de/news  

Durch den Entwicklungsansatz werden viele Projekte in eine zweite, dritte oder vierte Stufe usw. geführt. Wir haben Klienten, die seit vielen Jahren mit uns zusammenarbeiten und nach Abschluss einer Entwicklungsstufe wieder zu uns zurückkehren und aufbauend darauf mit uns den nächsten Entwicklungsschritt gehen. Der klassische Produktlebenszyklus besteht daher nur bei abgegrenzten und/oder einmaligen Aufträgen, vornehmlich im Trainingsbereich. Dieser macht aber nur ca. 1/5 unseres Auftragsvolumens aus.  

Die sozialen bzw. ökologischen Wirkungen unserer Beratungsleistungen werden unmittelbar durch OEC (Fragebogen) oder mittelbar durch unsere Auftraggeber oder Fördermittelinstitutionen in Form von beauftragten Evaluierungen erhoben, die Bestandteil der Projekte sind. Je nach Projektinhalt können hierbei mal die sozialen Wirkungen, mal die ökologischen Wirkungen mehr im Vordergrund stehen.  

Als konzentrierte, unmittelbare Erhebung wird, wie schon beschrieben, ab 2019 ein jährlicher Stakeholderdialog eingeführt.

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WESSLING GmbH

Die Förderung von Ideen und Innovationen ist Bestandteil der Unternehmensphilosophie und wird als Wettbewerbsvorteil verstanden. Für 2019/2020 ist die Zusammenarbeit mit einer Fachhochschule fixiert, die die Implementierung eines Innovationsmanagements zum Inhalt hat, das auch der fortlaufenden Verbesserung der Nachhaltigkeitsleistung dienen wird.
Die WESSLING Mitarbeiter stecken voller guter Ideen. Jedes Jahr honoriert das Unternehmen mit dem WESSLING Innovation Award die besten Ideen aus der Mitarbeiterschaft. Der Preis motiviert zur Kommunikation von Ideen und Verbesserungsvorschlägen. 

Kundenorientierung bedeutet für WESSLING, mit und für den Kunden kreative Ideen zu entwickeln, womit Innovationen und letztendlich besondere Produkte aus dem engen Kontakt zum Kunden und unter Berücksichtigung der Kundeninteressen entstehen. WESSLING sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in Gremien, Ausschüssen und anderen Netzwerken tätig, die Quelle von Innovationen und Produkten sind.

Phasen eines Produkt- oder Dienstleistungssystems, von der Rohstoffgewinnung oder Rohstofferzeugung bis zur endgültigen Beseitigung werden mit Ausnahme des Einsatzes notwendiger Chemikalien nicht abgeleitet. Der Einsatz von Chemikalien ist nach Art und Maß von den Aufträgen und den weitgehend vorgeschriebenen Methoden bestimmt, womit die Einflussnahme von WESSLING begrenzt ist. Ebenfalls ist die Auswahl an möglichen Lieferanten vergleichsweise gering. Indirekt wird über das Qualitätsmanagement in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern auf eine möglichst fehlerfreie Dienstleistungserbringung hingewirkt, was Wiederholungsmessungen und andere Doppelarbeit sowie unnötigen Chemikalieneinsatz und den Verbrauch weiterer Ressourcen vermeidet. 
Unabhängig davon forscht WESSLING fortlaufend an neuen Methoden und Dienstleistungen, die ein höheres Maß an Genauigkeit, einen geringeren Ressourcenverbrauch, einen geringeren Einsatz von Chemikalien oder auch den Nachweis bisher nicht nachweisbarer Stoffe bedeuten können. Hierfür sind spezielle Funktionen im Unternehmen zuständig und Prozesse etabliert.
Wesentliches Einsatzmittel ist (neben den Chemikalien) Papier. Papierloses Erstellen von Gutachten, Berichten und anderen Aufzeichnungen wird derzeit weder vom Gesetzgeber noch von Kunden vollumfänglich akzeptiert. Soweit möglich und sinnvoll werden Aufzeichnungen nach Absprache mit der betroffenen Anspruchsgruppe papierlos erstellt (z. B. Angebote). Die Einflussnahme auf den Papierverbrauch ist auftragsabhängig und nicht vorhersehbar und rückwirkend nicht sinnvoll vergleichbar. Gleichwohl wird der Papierverbrauch erhoben und es werden Maßnahmen zur Reduzierung umgesetzt. Es wird nach Möglichkeit chlorfreies und ein den Maßstäben der nachhaltigen Forstwirtschaft entsprechendes Papier eingesetzt.
Neben dem Papierverbrauch werden als weitere relevante Umweltaspekte der Energieverbrauch und der Aspekt Mobilität gesehen.
Energieverbräuche werden erfasst und Maßnahmen zur Reduzierung abgeleitet und umgesetzt (z. B. Beleuchtung, Fuhrparkmanagement). Über das Fuhrparkmanagement wird der Aspekt Mobilität regelmäßig bewertet und Maßnahmen werden abgeleitet und umgesetzt.
Im Sinne der Lebenswegbetrachtung steht am Ende die Verwertung der Gutachten, Berichte etc. und somit des Papiers, das vom Kunden je nach Aufbewahrungszeit der Entsorgung zugeführt wird.
Nicht vermeidbare Laborabfälle werden ausschließlich über zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe der Entsorgung zugeführt, soweit kein kommunaler Anschlusszwang gegeben ist.
 

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