Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

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Wie Ihr Unternehmen von Anspruchsgruppen gesehen und eingeschätzt wird, kann einen großen Einfluss auf den Geschäftserfolg Ihres Unternehmens haben. Stakeholder können mit ihrer jeweiligen Expertise Ihrem Unternehmen dabei helfen, Ziele und Problemlösungen zu Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln. Zum Beispiel können zuliefernde Betriebe die Entwicklung von nachhaltigeren Produkten unterstützen (siehe Kriterium 10). Zudem helfen Ihnen die Stakeholder, Ihre Außenwirkung zu verstehen und rechtzeitig auf Markt- und Gesellschaftsentwicklungen zu reagieren. Damit einher geht aber auch ein entsprechend wertschätzender Umgang mit diesen Gruppen, um solche lösungsorientierten Beziehungen zu pflegen. Wird dem Stakeholdermanagement hingegen wenig Aufmerksamkeit geschenkt, können Stakeholder das Unternehmen auch in seiner Tätigkeit und Weiterentwicklung behindern, z.B. indem Mitarbeitende nur Dienst nach Vorschrift leisten, in verschiedenen Anspruchsgruppen schlecht über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Dienstleistungen geredet wird, oder indem statt eines lösungsorientierten Dialogs direkt der Rechtsweg genutzt wird.

Was ist zu beachten?
Der Fokus liegt hier auf dem Dialog und der Zusammenarbeit. Natürlich ist es wichtig, dass Sie den Stakeholdern Ihres Unternehmens Informationen über Ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zur Verfügung stellen. Darüber hinaus erfragt dieses Kriterium aber auch, wie sie regelmäßige Dialoge gestalten und nutzen, um die Sichtweisen und konstruktive Kritik Ihrer Anspruchsgruppen in ihre Unternehmensprozesse einfließen zu lassen. Beispiele für die Beteiligung von Anspruchsgruppen sind interne Newsletter, Gesprächsrunden mit Mitarbeitenden (siehe Kriterium 14), Kundenstammtische, regelmäßige Zusammenarbeit mit Medienvertretern, oder auch jährliche Stakeholdertage. Berichten Sie auch, wer intern an Dialogformaten teilnimmt und wie Sie die Erkenntnisse in das Nachhaltigkeitsmanagement einfließen lassen.
 
Aspekt 1:
Berichten Sie, ob und wenn ja, mit welcher Methode die für das Unternehmen wichtigsten Anspruchsgruppen identifiziert wurden.

Aspekt 2: 
Beschreiben Sie, wer diese Anspruchsgruppen sind.

Aspekt 3:
Beschreiben Sie, wie Sie den Dialog mit Stakeholdern gestalten und wie die Ergebnisse daraus in die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements einfließen.
Anspruchsgruppen oder Stakeholder sind Einzelpersonen oder Gruppen aus dem Umfeld des Unternehmens, die entweder einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben oder aber von der Geschäftstätigkeit beeinflusst werden, z.B. Geschäftspartner/-innen, Mitarbeitende, Kund/-innen, zuliefernde Betriebe, aber auch Kommunen, Parteien, Verbände, staatliche Organe, Nichtregierungsorganisationen usw. (siehe Kriterium 2). Dabei unterscheidet man in interne, also im Inneren des Unternehmens agierende Personengruppen (bspw. Mitarbeitende, Führungskräfte, Gewerkschaftsvertreter/-innen) und externe, also außerhalb des Unternehmens agierende Interessensgruppen (z.B. Anrainer, Verbände, Medien, Wettbewerber).


Der Nachhaltigkeitsprozess ist die Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens.
 

REWE Group (Zentral-AG und Zentralfinanz eG)

Die für die REWE Group relevanten Stakeholdergruppen wurden im Rahmen der 2008 erarbeiteten Nachhaltigkeitsstrategie festgelegt. Durch den intensiven Austausch, beispielsweise bei den REWE Group-Dialogforen, den Nachhaltigkeitswochen, im PRO PLANET-Beirat oder Stakeholderbefragungen, wird die Auswahl immer wieder neu justiert. Zu den wesentlichen Stakeholdergruppen, mit denen das Unternehmen im Austausch steht, zählen Lieferanten, Konsumenten, Geschäftspartner, Politik, Behörden, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen (NGOs), aber auch die eigenen Mitarbeiter, der Betriebsrat, Führungskräfte und die selbstständigen Partnerkaufleute. Im Berichtszeitraum hat die REWE Group ein Stakeholdermapping durchgeführt, um das Feld aktuell relevanter NGOs in den Bereichen Soziales, Umwelt, Verbraucher, Tierschutz, Klimaschutz, bewusste Ernährung und Notfallhilfe zu erfassen. Die Ergebnisse fließen in die Planung der Stakeholderkommunikation ein.

Mehr Informationen zu den einbezogenen Stakeholdergruppen im REWE Group Nachhaltigkeitsbericht unter Stakeholderdialog.

Als Handels- und Touristikunternehmen mit täglich vielen Millionen Kundenkontakten hat die REWE Group eine besondere Chance, aber auch eine Verantwortung, nachhaltigere Produkte aus der Nische zu führen. Wichtige Impulse gibt der direkte und persönliche Austausch mit verschiedenen Anspruchsgruppen, bei denen sich die REWE Group beispielsweise auf Veranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder im Rahmen von Vorträgen auch als Impulsgeber versteht und ihre Erfahrungen bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit in die Diskussion einbringt. Die Holding verantwortet den institutionalisierten Dialog mit den Anspruchsgruppen und die Kommunikation mit den Leit- und Fachmedien.Seit 2010 organisiert die REWE Group mit ihren Dialogforen einen persönlichen, offenen und kritischen Austausch mit Anspruchsgruppen.

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Hamburger Sparkasse AG

Kommunikation mit Anspruchsgruppen
Entsprechend unseres im Jahr 2017 vom Vorstand beschlossenen Nachhaltigkeitsverständnisses verstehen wir nachhaltiges Denken und Handeln als Chance, für unsere Anspruchsgruppen Mehrwerte zu schaffen. Zu unseren Anspruchsgruppen zählen wir unsere Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter, die HASPA Finanzholding als unsere Eigentümerin sowie alle am nachhaltigen Handeln der Haspa Interessierten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Die Festlegung unserer Anspruchsgruppen orientiert sich an unserem satzungsmäßigen Auftrag und wurde unter Einbindung des Vorstands festgelegt. Eine wissenschaftliche Studie des Instituts für Kreditwesen der Universität Münster im Auftrag der Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe e. V. bestätigt diese Anspruchsgruppen der Haspa.

Die Haspa und die Mehrzahl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in der Metropolregion Hamburg verwurzelt. Als Sparkasse führen wir im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und Mitarbeitern, der Wirtschaft, den gesellschaftlichen Institutionen sowie den Bürgerinnen und Bürgern in der Region. Eine Vielzahl von Dialogen ist fest in den Filialen und den zentralen Unternehmensbereichen etabliert. 

Beiräte in den Regionen und für die zentralen Unternehmensbereiche
Eine wichtige Plattform für die Einbindung unserer Anspruchsgruppen sind die Beiräte in den 28 Regionen, in die die Haspa ihr Geschäftsgebiet 2015 untergliedert hat. Jeder regionale Beirat hat acht bis zwölf Mitglieder. Hinzu kommt ein Zentraler Beirat für die Unternehmensbereiche Unternehmenskunden, Immobilienkunden und Private Banking.

Im Sinne der Haspa-Satzung bestehen die Mitglieder der Beiräte aus Meinungsbildnern und Gestaltern der jeweiligen Region. Es sind alle Kunden- und Bevölkerungsgruppen vertreten: Das Spektrum reicht von Handwerkern, Händlern und Vertretern von lokalen Institutionen, Vereinen und Verbänden bis hin zu bedeutenden Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Hamburg. Der Frauenanteil in den Beiräten soll mindestens 25 Prozent betragen. Ziel ist es, eine stärkere Vernetzung der Haspa mit den Menschen in der Region zu erreichen und spezifische Angebote für regionale Bedarfe zu entwickeln. Wir erhalten über die Beiräte wichtige Impulse aus Wirtschaft und Gesellschaft für die Weiterentwicklung unserer Leistungen und unseres nachbarschaftlichen Engagements.

Kontinuierlicher Dialog mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
In der Haspa ist der regelmäßige Austausch zwischen Führungskräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Gefördert wird der kontinuierliche Austausch durch Jahres- und Zwischengespräche. Außerdem sind die regelmäßig durchgeführten Mitarbeiterbefragungen und Führungsfeedbacks wirksame Instrumente, den Dialog mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu intensivieren.

Jahresgespräche mit Lieferanten und Geschäftspartnern
Ein weiteres Beispiel für die Einbindung von Anspruchsgruppen sind die Jahresgespräche mit wichtigen Lieferanten und Kooperationspartnern der Haspa. Mit den für die Haspa bedeutsamsten Lieferanten werden Jahresgespräche geführt. Dabei werden die interne Bewertung des Lieferanten mit ihm besprochen und mögliche bzw. notwendige Veränderungen diskutiert. Ziel ist es, eine positive Lieferantenentwicklung zu erreichen bzw. eine positive Bewertung dauerhaft zu erhalten. Mit unseren Kooperationspartnern aus dem Produktbereich werden mindestens jährliche Strategiegespräche über die Zusammenarbeit, mögliche Verbesserungen des Produktportfolios oder die Ausrichtung auf neue Kundenbedürfnisse geführt.

Kommunikation zu Nachhaltigkeitsthemen
Im Privatkundengeschäft hat die Haspa 2018 im Rahmen einer Marktforschungsstudie zum Thema „Sparen und Anlegen – Consumer Insights“ die Bedeutung von Nachhaltigkeit bei privaten Kunden abgefragt. Nach dieser Studie gibt die große Mehrheit unserer privaten Kunden Nachhaltigkeit und nachhaltigen Geldanlagen nicht per se den Vorzug. Die eindeutige Mehrheit würde eine höher verzinste, konventionelle Geldanlage einer nachhaltigen Geldanlage vorziehen. Die Ergebnisse dieser Untersuchung wurden intensiv mit dem Vorstand sowie mit ausgewählten Vertriebsmitarbeitern diskutiert. Wir sind dabei zum Ergebnis gelangt, dass die Haspa mit ihrem Produktangebot gemessen an den gegenwärtigen Präferenzen der Kundinnen und Kunden gut aufgestellt ist und deren Wünsche gut abdecken kann. Dessen ungeachtet wird kontinuierlich an der Frage gearbeitet, wie das Dienstleistungsangebot der Haspa zukünftig noch stärker auf Kundenbedürfnisse im Bereich der nachhaltigen Anlage zugeschnitten werden kann.

Unsere Nachhaltigkeitsleistung sowie auch unseren Nachhaltigkeitsbericht einschließlich des DNK-Signets kommunizieren wir aktiv, u. a. im Internet, in unserer Präsentation für institutionelle Kunden, in den Informationen zu Haspa Pfandbriefen und auch im Rahmen des Newsletters „MarktSpecial – News und Trends für institutionelle Kunden“.

In 2018 haben wir zudem weitere Maßnahmen ergriffen, um die Transparenz zum Hamburger Nachhaltigkeitsfonds für die interessierte Öffentlichkeit weiter zu verbessern. Zum einen wird der Fonds auf dem Portal www.yoursri.com gelistet, wo diverse Nachhaltigkeitsratings, z. B. auch ein Carbon Footprint für den Hamburger Nachhaltigkeitsfonds, öffentlich verfügbar sind. Zum anderen haben wir den europäischen Transparenzkodex des „European Sustainable and Responsible Investment Forum (Eurosif)“ unterzeichnet und auf www.hamburger-nachhaltigkeitsfonds.de veröffentlicht.

Im Berichtsjahr haben wir auch Aspekte der Nachhaltigkeit stärker in den Beschwerdeprozess aufgenommen: Anfragen und Beschwerden zu Themen mit Nachhaltigkeitsbezug werden seit 2018 gesondert gekennzeichnet und im Rahmen des Jahresreportings an den Vorstand berichtet. So erreichten uns 2018 insgesamt sieben Beschwerden zu Nachhaltigkeitsthemen, die sich überwiegend auf eine Protestaktion einer Nichtregierungsorganisation gegen Investitionen in Rüstung und Kohle bezogen (fünf Beschwerden). Eine Kundenbeschwerde zu barrierefreien Zugängen werden wir bei den künftigen Planungen unserer Filialräume berücksichtigen. Den Hinweis auf unserer Website zu barrierefreien Zugängen haben wir ebenfalls präzisiert. Eine weitere Beschwerde bezog sich auf die blindengerechte Ausstattung unserer Geldautomaten. Diese werden wir optimieren und ab 2019 sukzessive mit Kopfhörerausgängen ausstatten.

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HiPP-Werk Georg Hipp OHG

Das Credo von HiPP ist es, ein direktes Gespräch zu suchen, auch und gerade bei kritischen Themen. Auf Impulse aus der Öffentlichkeit und aus dem unternehmensinternen Vorschlagswesen reagiert das Unternehmen schnellstmöglich und zielgruppengerecht. HiPP erhält aus dem Dialog mit seinen Anspruchsgruppen wertvolle Anregungen, um sich auch zukünftig nachhaltig zu entwickeln.

In einem Workshop mit Teilnehmern aus allen Fachbereichen führte HiPP eine Stakeholderrelevanzanalyse durch. Die dabei ermittelten Stakeholder priorisierten die beteiligten Personen und ordneten diese anschließend in eine Relevanzmatrix ein.
Als Schlüsselstakeholder identifizierte HiPP dabei folgende Gruppen:

Aktuelle Mitarbeiter
Unternehmerfamilie
Verbraucher
Handel
Landwirte
Biozertifizierer
NGOs
Testmagazine
Verpackungshersteller

Dialog mit Mitarbeitern
Jeder Mitarbeiter bei HiPP hat die Möglichkeit, die Gesellschafter persönlich zu sprechen. In der Betriebsversammlung besteht ebenso die Gelegenheit, den Gesellschaftern und der Geschäftsleitung Fragen zu stellen. Für den unternehmensweiten Austausch der Mitarbeiter untereinander nutzt HiPP eine digitale Informations- und Kommunikationsplattform. Aktuelle Informationen erhalten die Beschäftigten über das Intranet. Standort- und fachbereichsübergreifend dient die Mitarbeiterzeitung "HiPP intern" als wichtiges Kommunikationsmedium. Gruppenweite Netzwerkstrukturen werden sowohl über die Nachhaltigkeitsbeauftragten als auch Führungskräfte und Mitarbeiter gepflegt. Der jährlich stattfindende internationale Werksworkshop und die internationale Marketing- und Vertriebstagung fördern den standortübergreifenden Austausch. 2019 ist ein Treffen der Verantwortlichen aus den Bereichen Gesundheitsmanagement, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit aller Standorte geplant.

Kommunikation mit den Verbrauchern
Mit dem Eltern- und Verbraucherservice hat HiPP hohe Standards in der Branche gesetzt. Diese Institution ist für alle Fragen zur Ernährung und Entwicklung des Babys zuständig und steht rund um die Uhr − per E-Mail, Internet, via Facebook oder auch ganz direkt per Telefon − zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen des Eltern- und Verbraucherservice beraten ernährungswissenschaftlich fundiert und weit über die reine Produktinformation hinaus. Der Eltern- und Verbraucherservice ist in alle Fachbereiche eng vernetzt und dadurch in der Lage, zu allen Themen schnell und umfassend Rückmeldung geben zu können.
Eltern, die mehr Informationen zu HiPP Produkten oder zur Entwicklung ihres Babys oder Kleinkinds suchen, finden darüber hinaus auf der Unternehmenswebsite ein umfassendes Informationsportal. Im HiPP Onlineshop ist das komplette Sortiment in ganz Deutschland verfügbar und der „HiPP Mein BabyClub“ bietet den Mitgliedern viele Vorteile: Sie finden ein Forum, in dem die Experten von HiPP zu allen Anliegen rund um Ernährung und Pflege beraten. Auftritte bei Facebook und YouTube, wechselnde Aktionen, wie Produkttests, Gewinnspiele und Blogger-Kooperationen runden das Angebot ab.

Handel
Die HiPP Handelszeitung informiert die Handelspartner regelmäßig über aktuelle Entwicklungen bei HiPP. Die Außendienstmitarbeiter stehen den Partnern im Handel persönlich Rede und Antwort.

Landwirte
Eine eigene Abteilung Agrarmanagement ist direkter Ansprechpartner für die Bio-Landwirte, die für HiPP Rohwaren produzieren. Ob persönlich vor Ort, per Telefon oder E-mail unterstützt das Team die Landwirte in allen Fragen rund um den biologischen Anbau und die Tierhaltung.

Transparente Informationspolitik

HiPP informiert regelmäßig über alle durchgeführten Maßnahmen auf der Unternehmens-Website. Im Nachhaltigkeitsbericht legt HiPP alle relevanten Unternehmenskennzahlen und Ziele dar, die dazu dienen, das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement kontinuierlich zu verbessern. Der Nachhaltigkeitsbericht wendet sich nicht nur an Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, sondern auch an Interessengruppen wie Verbände, Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen, Presse und Politik.

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WASGAU

Für die Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie und bei der Ausgestaltung konkreter Maßnahmen verlassen wir uns nicht allein auf unsere eigene Einschätzung. Wir legen großen Wert darauf, auch die Meinung und Expertise unserer Stakeholder und von externen Experten zu berücksichtigen. Deshalb führten wir 2017 eine umfassende Stakeholder-Befragung mit 58 Teilnehmern sowie eine Online-Umfrage durch, an der sich Kunden und Mitarbeiter beteiligten.

Der Befragung ging eine systematische Stakeholder-Analyse voraus: Hierfür arbeiteten wir mit einem Führungskräfteteam unsere wichtigsten Stakeholder-Gruppen heraus. Entsprechend unserem Unternehmensleitsatz „Weil die Menschen von hier uns wichtig sind“ ist unsere gesamte Unternehmenskommunikation auf einen engen und kontinuierlichen persönlichen Austausch ausgerichtet.

Im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit, die durch einen starken Bezug zur Region gekennzeichnet ist, haben wir über die Wertschöpfungskette Berührungspunkte mit unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen:

Aspekte des nichtfinanziellen Berichts Wesentliche Themen Stakeholder Art der Einbindung
1. Umweltbelange 1.1  Energiemanage-
ment und Klimaschutz

1.2  Umweltschonende Logistik
1.3  Umweltfreundliche Standortgestaltung 1.4  Ressourcen-schonung  
Lieferanten und andere Geschäftspartner der WASGAU Metzgerei und WASGAU Bäckerei sowie unserer WASGAU Märkte im Bereich Einzel- und Großhandel
  • Auditierung zu ISO 50001
  • Lieferantenkatalog der WASGAU Marken
Aktionäre  
  • Quartalsinformation
  • Halbjahresfinanzbericht
  • Jährlicher Geschäftsbericht
  • Jahreshauptversammlung
Mitarbeiter aus der WASGAU Metzgerei, WASGAU Bäckerei, WASGAU Frischemärkte, Großhandel sowie in der Logistik und der Verwaltung
  • Mitarbeiterinformation
  • WASGAU Botschafter
Verbände und Behörden
  • Mitgliedschaften
2. Arbeit-nehmerbelange 2.1  Arbeitgebermarke und Nachwuchs-gewinnung
2.2  Mitarbeiter-zufriedenheit
2.3  Aus- und Weiterbildung  
Kunden: Endkonsumenten und gewerbliche Kunden, überwiegend aus Gastronomie, Hotellerie und Großverbraucher
  • Kundeninformation
Mitarbeiter aus der WASGAU Metzgerei, WASGAU Bäckerei, WASGAU Frischemärkte, Großhandel sowie in der Logistik und der Verwaltung
  • Mitarbeitergespräche
  • Mitarbeiterinformation
  • WASGAU Botschafter
Verbände und Behörden
  • Mitgliedschaften
Medien, Journalisten und die breite Öffentlichkeit    
  • Pressemitteilungen
  • Beantwortung von Journalistenanfragen
  • Webseite und soziale Medien
3. Sozialbelange 3.1  Gesellschaftliches Engagement in der Region
3.2  Sensibilisierung für nachhaltigeren Konsum
Kunden: Endkonsumenten und gewerbliche Kunden, überwiegend aus Gastronomie, Hotellerie und Großverbraucher
  • Kundeninformation
  • Webseite und soziale Medien
  • Events in den Märkten
  • WASGAU Botschafter
Medien, Journalisten und die breite Öffentlichkeit    
  • Pressemitteilungen
  • Beantwortung von Journalistenanfragen
  • Zusammenarbeit mit Bloggern
  • Webseite und soziale Medien
Sozialvereine, Initiativen und Organisationen und andere Kooperationspartner
  • Kommunikation der Spenden- und Sponsoring-Leitlinien
  • Mitgliedschaften
  • Gemeinsame Events und Aktionen


Freiwillige Berichtsaspekte Weitere relevante Themen Stakeholder Art der Einbindung
Produkte & Lieferanten, insbesondere in Bezug auf die WASGAU Marken und weitere Themen
  • Eigene nachhaltigere Produkte
  • Transparenz und Gütesiegel
  • Regionales und saisonales
    Sortiment
  • Verantwortung in der Lieferkette
  • Qualitätssicherung
  • Eigene Rezepturen
  • Faire und langfristige
    Geschäftsbeziehungen
  • Gentechnikfreie Produkte
  • Kundenorientierung und Verbraucherschutz
  • langfristige Rentabilität
  • Digitalisierung
Aktionäre  
  • Quartalsinformation
  • Halbjahresfinanzbericht
  • Jährlicher Geschäftsbericht
  • Jahreshauptversammlung
Kunden: Endkonsumenten und gewerbliche Kunden, überwiegend aus Gastronomie, Hotellerie und Großverbraucher
  • Kundenservice und -Hotline
  • Webseite und soziale Medien
  • Events in den Märkten
  • WASGAU Botschafter
Mitarbeiter aus der WASGAU Metzgerei, WASGAU Bäckerei, WASGAU Frischemärkte, Großhandel sowie in der Logistik und der Verwaltung
  • Mitarbeitergespräche
  • Mitarbeiterinformation
  • WASGAU Botschafter
Lieferanten und andere Geschäftspartner der WASGAU Metzgerei und WASGAU Bäckerei sowie unserer WASGAU Märkte im Bereich Einzel- und Großhandel
  • Lieferanten-Audits
  • Lieferantenkatalog der WASGAU Marken
 
Medien, Journalisten und die breite Öffentlichkeit  
  • Pressemitteilungen
  • Beantwortung von Journalistenanfragen
  • Kooperationen mit Bloggern
  • Webseite und soziale Medien
Verbände und Behörden
  • Mitgliedschaften

Bei Fragen und Anregungen zu unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten steht unser Nachhaltigkeitsreferent allen unseren Stakeholdern als Ansprechpartner zur Verfügung.

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brands & values GmbH

Wir befinden uns in einem kontinuierlichen Dialog mit unseren Stakeholdern. Die wichtigsten Anspruchsgruppen sind Mitarbeiter, Kunden, Partner, Verbände, Förderstellen, externe Dienstleister und gesellschaftliche Interessensgruppen. Reger Austausch findet vor allem im Rahmen der Zusammenarbeit statt. Diese Gruppen wurden mithilfe von internen Stakeholderanalyseworkshops in Verbindung mit Deskresearch erarbeitet.  

Unter den Mitarbeitern besteht reger Austausch. Dies wird durch offene Arbeitsräume sowie Teamevents gefördert. brands & values gibt sich Mühe über den alltäglichen Austausch hinaus einen kontinuierlichen Dialog mit den Stakeholdern zu fördern. Dies geschieht insbesondere durch das Organisieren und Durchführen von Workshops, Soziale Medien, unsere Website, Einbeziehen der Stakeholder in Studien, und regelmäßiger Besuch von Veranstaltungen. Fokus dieser Bemühung sind immer Nachhaltigkeitsthemen wie z.B. Berichtspflicht, Standards, Umweltproduktdeklarationen, und Naturkapital in Unternehmen.

 

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