Beteiligung von Anspruchsgruppen

Das Unternehmen legt offen, wie gesellschaftliche und wirtschaftlich relevante Anspruchsgruppen identifiziert und in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden. Es legt offen, ob und wie ein kontinuierlicher Dialog mit ihnen gepflegt und seine Ergebnisse in den Nachhaltigkeitsprozess integriert werden.

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Wie Ihr Unternehmen von Anspruchsgruppen gesehen und eingeschätzt wird, kann einen großen Einfluss auf den Geschäftserfolg Ihres Unternehmens haben. Stakeholder können mit ihrer jeweiligen Expertise Ihrem Unternehmen dabei helfen, Ziele und Problemlösungen zu Nachhaltigkeitsthemen zu entwickeln. Zum Beispiel können zuliefernde Betriebe die Entwicklung von nachhaltigeren Produkten unterstützen (siehe Kriterium 10). Zudem helfen Ihnen die Stakeholder, Ihre Außenwirkung zu verstehen und rechtzeitig auf Markt- und Gesellschaftsentwicklungen zu reagieren. Damit einher geht aber auch ein entsprechend wertschätzender Umgang mit diesen Gruppen, um solche lösungsorientierten Beziehungen zu pflegen. Wird dem Stakeholdermanagement hingegen wenig Aufmerksamkeit geschenkt, können Stakeholder das Unternehmen auch in seiner Tätigkeit und Weiterentwicklung behindern, z.B. indem Mitarbeitende nur Dienst nach Vorschrift leisten, in verschiedenen Anspruchsgruppen schlecht über Ihr Unternehmen, Ihre Produkte und Dienstleistungen geredet wird, oder indem statt eines lösungsorientierten Dialogs direkt der Rechtsweg genutzt wird.

Was ist zu beachten?
Der Fokus liegt hier auf dem Dialog und der Zusammenarbeit. Natürlich ist es wichtig, dass Sie den Stakeholdern Ihres Unternehmens Informationen über Ihren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung zur Verfügung stellen. Darüber hinaus erfragt dieses Kriterium aber auch, wie sie regelmäßige Dialoge gestalten und nutzen, um die Sichtweisen und konstruktive Kritik Ihrer Anspruchsgruppen in ihre Unternehmensprozesse einfließen zu lassen. Beispiele für die Beteiligung von Anspruchsgruppen sind interne Newsletter, Gesprächsrunden mit Mitarbeitenden (siehe Kriterium 14), Kundenstammtische, regelmäßige Zusammenarbeit mit Medienvertretern, oder auch jährliche Stakeholdertage. Berichten Sie auch, wer intern an Dialogformaten teilnimmt und wie Sie die Erkenntnisse in das Nachhaltigkeitsmanagement einfließen lassen.
 
Aspekt 1:
Berichten Sie, ob und wenn ja, mit welcher Methode die für das Unternehmen wichtigsten Anspruchsgruppen identifiziert wurden.

Aspekt 2: 
Beschreiben Sie, wer diese Anspruchsgruppen sind.

Aspekt 3:
Beschreiben Sie, wie Sie den Dialog mit Stakeholdern gestalten und wie die Ergebnisse daraus in die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeitsmanagements einfließen.
Anspruchsgruppen oder Stakeholder sind Einzelpersonen oder Gruppen aus dem Umfeld des Unternehmens, die entweder einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben oder aber von der Geschäftstätigkeit beeinflusst werden, z.B. Geschäftspartner/-innen, Mitarbeitende, Kund/-innen, zuliefernde Betriebe, aber auch Kommunen, Parteien, Verbände, staatliche Organe, Nichtregierungsorganisationen usw. (siehe Kriterium 2). Dabei unterscheidet man in interne, also im Inneren des Unternehmens agierende Personengruppen (bspw. Mitarbeitende, Führungskräfte, Gewerkschaftsvertreter/-innen) und externe, also außerhalb des Unternehmens agierende Interessensgruppen (z.B. Anrainer, Verbände, Medien, Wettbewerber).


Der Nachhaltigkeitsprozess ist die Entwicklung und Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens.
 

Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft

Im Geschäftsjahr 2015 wurde innerhalb der Berentzen-Gruppe ein Managementprogramm zum Thema Nachhaltigkeit initiiert. Einzelne interdisziplinäre Projektteams haben sich verstärkt damit auseinandergesetzt, in welchen Bereichen sich die Geschäftsaktivitäten besonders stark auf das Umfeld der Berentzen-Gruppe und ihre Interessengruppen auswirken und wo der größte Handlungsbedarf besteht. Durch das Tagesgeschäft und den Dialog mit den Abteilungen und Projektteams wurden die folgenden Interessengruppen als relevant identifiziert:  

  • Mitarbeiter
  • Aktionäre
  • Verbraucher
  • Handelspartner
  • Lieferanten
  • Medien
  • Bewerber
  • Wettbewerber
  • Behörden
  • Standort-Regionen
  • NGOs
  • Tourismus
Der Dialog mit den Stakeholdern spielt für die Berentzen-Gruppe eine entscheidende Rolle. Der Wertewandel und ein verändertes Konsumentenbewusstsein - beispielsweise ein gesunder und ausbalancierter Lebensstil oder die Rückkehr zur Regionalität - müssen in den Konzernaktivitäten ebenso Berücksichtigung finden wie die Interessen der Aktionäre oder der Anwohner der Standortregionen.
Aus diesem Grund werden die Anliegen der Stakeholder erfasst und fließen über die Abteilungen in die Nachhaltigkeitsstrategie ein. Unter den wichtigsten Stakeholdern, den Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden und Verbrauchern, wurde im Geschäftsjahr 2016 eine Befragung zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt um zu erfahren, welche Themen für diese Interessengruppen besonders relevant sind. Ziel war es, insbesondere die Mitarbeiter anzuregen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und das eigene Unternehmen in diesem Kontext zu betrachten, denn viele der Mitarbeiter sind durch das Tagesgeschäft, zum Beispiel in der Produktion, der Personalabteilung oder dem Einkauf, täglich mit Nachhaltigkeitsthemen in Berührung. 

Die Mitarbeiter finden im Intranet vielfältige interne Informationen sowie tagesaktuelle Meldungen zur Unternehmensentwicklung. Einmal im Monat werden die Mitarbeiter hier mit dem Pressespiegel über die Berichterstattung zur Berentzen-Gruppe informiert. Auf den Betriebsversammlungen informieren die Betriebsräte und die Geschäftsleitung über aktuelle Themen.
Das betriebliche Vorschlagswesen bietet Mitarbeitern daher die Möglichkeit, aktiv Verbesserungsvorschläge einzubringen und davon selbst zu profitieren. In der gesamten Unternehmensgruppe werden im Geschäftsjahr 2018 Mitarbeitergespräche geführt, nachdem dies in den vergangenen Jahren zwar gleichfalls, aber unregelmäßig der Fall war.
Die wesentliche Plattform zum Austausch mit den Aktionären stellt die jährliche Hauptversammlung dar. Als Aktiengesellschaft, die im regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist, hat die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft die Pflicht zur Veröffentlichung eines Jahresfinanzberichts und eines Halbjahresfinanzberichts. Des Weiteren sind Ad-hoc-Mitteilungen, Directors- Dealings und Stimmrechtsmitteilungen zu veröffentlichen. Um gegenüber den Aktionären ein Höchstmaß an Transparenz zu schaffen, hat sich die Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft darüber hinaus entschieden, auf freiwilliger Basis die Kapitalmarktöffentlichkeit im Rahmen eines Q1- sowie eines Q3-Zwischenberichtes zu informieren. Zudem werden alle relevanten Unternehmensnachrichten nicht nur als Pressemitteilung, sondern auch als Corporate News gezielt im Kapitalmarkt veröffentlicht. Interessierte Investoren können sich bei Kapitalmarktforen und Roadshows, an denen die Vorstände der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft persönlich teilnehmen, unmittelbar über die Unternehmensgruppe, ihre wirtschaftliche Entwicklung sowie die zukünftige Ausrichtung informieren.
Die Aktionäre haben ebenso wie interessierte Investoren zudem immer die Möglichkeit, sich mit Fragen oder Anliegen telefonisch, per E-Mail oder postalisch an den eigens installierten Investor Relations Manager der Berentzen-Gruppe Aktiengesellschaft zu wenden.  

Die Berentzen-Gruppe pflegt mit ihren Lieferanten langfristige Geschäftsbeziehungen und einen vertrauensvollen Umgang. Mit wichtigen Lieferanten bestehen Liefer- und Qualitätssicherungsvereinbarungen, auch in Bezug auf Aspekte der Nachhaltigkeit. Sie alle sind dazu aufgefordert, insbesondere den 2017 veröffentlichten Lieferantenkodex einzuhalten. Mit seiner Verabschiedung wurde der Prozess gestartet, den Dialog über Nachhaltigkeitsthemen mit den Lieferanten zu intensivieren.

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HiPP-Werk Georg Hipp OHG

Das Credo von HiPP ist es, ein direktes Gespräch zu suchen, auch und gerade bei kritischen Themen. Auf Impulse aus der Öffentlichkeit und aus dem unternehmensinternen Vorschlagswesen reagiert das Unternehmen schnellstmöglich und zielgruppengerecht. HiPP erhält aus dem Dialog mit seinen Anspruchsgruppen wertvolle Anregungen, um sich auch zukünftig nachhaltig zu entwickeln.

In einem Workshop mit Teilnehmern aus allen Fachbereichen führte HiPP eine Stakeholderrelevanzanalyse durch. Die dabei ermittelten Stakeholder priorisierten die beteiligten Personen und ordneten diese anschließend in eine Relevanzmatrix ein.
Als Schlüsselstakeholder identifizierte HiPP dabei folgende Gruppen:

Aktuelle Mitarbeiter
Unternehmerfamilie
Verbraucher
Handel
Landwirte
Biozertifizierer
NGOs
Testmagazine
Verpackungshersteller

Dialog mit Mitarbeitern
Jeder Mitarbeiter bei HiPP hat die Möglichkeit, die Gesellschafter persönlich zu sprechen. In der Betriebsversammlung besteht ebenso die Gelegenheit, den Gesellschaftern und der Geschäftsleitung Fragen zu stellen. Für den unternehmensweiten Austausch der Mitarbeiter untereinander nutzt HiPP eine digitale Informations- und Kommunikationsplattform. Aktuelle Informationen erhalten die Beschäftigten über das Intranet. Standort- und fachbereichsübergreifend dient die Mitarbeiterzeitung "HiPP intern" als wichtiges Kommunikationsmedium. Gruppenweite Netzwerkstrukturen werden sowohl über die Nachhaltigkeitsbeauftragten als auch Führungskräfte und Mitarbeiter gepflegt. Der jährlich stattfindende internationale Werksworkshop und die internationale Marketing- und Vertriebstagung fördern den standortübergreifenden Austausch. 2019 ist ein Treffen der Verantwortlichen aus den Bereichen Gesundheitsmanagement, Arbeitssicherheit und Nachhaltigkeit aller Standorte geplant.

Kommunikation mit den Verbrauchern
Mit dem Eltern- und Verbraucherservice hat HiPP hohe Standards in der Branche gesetzt. Diese Institution ist für alle Fragen zur Ernährung und Entwicklung des Babys zuständig und steht rund um die Uhr − per E-Mail, Internet, via Facebook oder auch ganz direkt per Telefon − zur Verfügung. Die Mitarbeiterinnen des Eltern- und Verbraucherservice beraten ernährungswissenschaftlich fundiert und weit über die reine Produktinformation hinaus. Der Eltern- und Verbraucherservice ist in alle Fachbereiche eng vernetzt und dadurch in der Lage, zu allen Themen schnell und umfassend Rückmeldung geben zu können.
Eltern, die mehr Informationen zu HiPP Produkten oder zur Entwicklung ihres Babys oder Kleinkinds suchen, finden darüber hinaus auf der Unternehmenswebsite ein umfassendes Informationsportal. Im HiPP Onlineshop ist das komplette Sortiment in ganz Deutschland verfügbar und der „HiPP Mein BabyClub“ bietet den Mitgliedern viele Vorteile: Sie finden ein Forum, in dem die Experten von HiPP zu allen Anliegen rund um Ernährung und Pflege beraten. Auftritte bei Facebook und YouTube, wechselnde Aktionen, wie Produkttests, Gewinnspiele und Blogger-Kooperationen runden das Angebot ab.

Handel
Die HiPP Handelszeitung informiert die Handelspartner regelmäßig über aktuelle Entwicklungen bei HiPP. Die Außendienstmitarbeiter stehen den Partnern im Handel persönlich Rede und Antwort.

Landwirte
Eine eigene Abteilung Agrarmanagement ist direkter Ansprechpartner für die Bio-Landwirte, die für HiPP Rohwaren produzieren. Ob persönlich vor Ort, per Telefon oder E-mail unterstützt das Team die Landwirte in allen Fragen rund um den biologischen Anbau und die Tierhaltung.

Transparente Informationspolitik

HiPP informiert regelmäßig über alle durchgeführten Maßnahmen auf der Unternehmens-Website. Im Nachhaltigkeitsbericht legt HiPP alle relevanten Unternehmenskennzahlen und Ziele dar, die dazu dienen, das betriebliche Nachhaltigkeitsmanagement kontinuierlich zu verbessern. Der Nachhaltigkeitsbericht wendet sich nicht nur an Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten, sondern auch an Interessengruppen wie Verbände, Unternehmen, wissenschaftliche Institutionen, Presse und Politik.

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Haas & Co. Magnettechnik GmbH

In unseren täglichen Handlungen achten wir auf die konsequente Berücksichtigung der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökonomie, Ökologie und Soziales.

Im Zuge der Beteiligung von Anspruchsgruppen wurden von uns die Gruppen mit relevanten Interessen und deren Integration in den Nachhaltigkeitsprozess mit Hilfe einer Risikomatrix im Mai 2017 ermittelt:  

  • Lieferanten
  • Kunden
  • Mitarbeiter
  • Umwelt
  • Behörden
  • Gesetzgeber
  • Dienstleister
  • Nachbarn/Anwohner
  • Medien
  • Gesellschaft
  • Kreditinstitute
  • Versicherungen
  • Eigentümer  
Seit den ersten persönlichen Gesprächen mit den Vorlieferanten aus Asien sind wir auch zum Thema Nachhaltigkeit mit unseren Partnern im Dialog.  

Wir sind regional und überregional in Netzwerken und Organisationen aktiv, z.B. Ökoprofit-Klub, FairMagnet, RKW Hessen, IHK Wiesbaden.  

Unser Außendienst ist nah am Kunden und ermittelt mittels Nachfrage besondere Kundenanliegen. Mit ihnen haben wir regelmäßig Kontakt auf Messen und Fachveranstaltungen.  

Mit unseren Mitarbeiter/-innen führen wir Personalentwicklungsgespräche, lassen Befragungen durchführen, gewährleisten Weiterbildungsmaßnahmen sowie Workshops. Wir sind weiterhin aktiv vernetzt, bspw. im Programm CSR Regio:net zwecks Erfahrungsaustausch und Wissenserweiterung. Wir haben intern kurze Wege und eine hohe Kommunikationsdichte.  

Wir sind aktiver Teil der Gesellschaft und bringen uns ein. Als Auszeichnung für unser Engagement für das Gemeinwohl erhielten wir die Goldene Lilie der Stadt Wiesbaden. Unsere Aktivitäten umfassen Zeiteinsätze in der Projektwoche Wiesbaden Engagiert!, das Angebot von Schülerpraktika, die Teilnahme am Girls Day, Sachspenden, Pro Bono-Leistungen. Weitere ehrenamtliche Tätigkeiten sind unter Kriterium 18 gelistet.  

Wir werden nicht müde, über Medien wie Zeitung, Facebook und Vorträge zu informieren: Über unsere Arbeit, unseren Einsatz und unsere Forschungsbeteiligung zur Gewinnung von Sekundärrohstoffen. Wir sprechen auch über unser Engagement für die Gesellschaft und suchen den Dialog zu Nachwuchskräften.  
Wir sind in Kontakt zu Behörden und Gesetzgeber, denn unser Geschäft folgt Liefervorgaben und Zollvorschriften sowie Arbeitssicherheits- und Schutzvorgaben.

Geschäftsführer Christopher Haas ist seit 2014 Mitglied der Vollversammlung der IHK Wiesbaden und seit 2017 Mitglied im Nationalen CSR Forum der Bundesregierung. Diese und weitere Funktionen unterstützen den regelmäßigen Austausch zu aktuellen Themen.

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Weiss Technik

Die Anspruchsgruppen oder Stakeholder der Weiss Technik sind Personen, Gruppen und Organisationen, die direkt oder indirekt die Handlungen, Entscheidungen oder Tätigkeiten des Unternehmens beeinflussen können. Weiss Technik hat die relevanten Stakeholder im Rahmen der DIN EN ISO 9001-Zertifizierung definiert und in interne und externe Stakeholder eingeteilt. Mit den Stakeholdern steht Weiss Technik in einer kontinuierlichen, aktiven und offenen Kommunikation – je nach Anspruchsgruppe über unterschiedliche Medien und Kanäle.

Interne Stakeholder

Mitarbeiter: Der kontinuierliche Dialog mit den Mitarbeitern wird über die zweimal jährlich stattfindenden Betriebsversammlungen und regelmäßige persönliche Mitarbeitergespräche mit Führungskräften gesichert. Darüber hinaus werden Nachhaltigkeitsthemen in internen Mitteilungssystemen wie dem Intranet, Infoboards und der zweimal jährlich erscheinenden Mitarbeiterzeitschrift „Schunk report“ kommuniziert. Weitere Kommunikationsmöglichkeiten gibt es im Rahmen von Firmenfesten (Sommerfest, Weihnachtsfeier, Nikolausfeier für Kinder der Mitarbeiter) und von Sportgruppen und -angeboten für Mitarbeiter. Thematisierte Umweltaspekte gegenüber Mitarbeitern sind dabei u.a. die Vermeidung von Abfall, die Reduzierung von Energieverbrauch, Emissionen und Lärm sowie der richtige Umgang mit Gefahrstoffen.  

Stiftung/Eigentümer: Die Eigentümerstiftung der Schunk Group ist verantwortlich für die Umsetzung der testamentarischen Forderungen des Firmengründers. Mit ihr steht die Unternehmensleitung in einem dauerhaften direkten Dialog.

Konzern: Weiss Technik tauscht sich mit dem Mutterkonzern, der Schunk Group, im Rahmen eines Reportings viermal pro Jahr über die Einhaltung von Unternehmenszielen, Vorgaben und Richtlinien, nachhaltige Rentabilität und Leistungsfähigkeit sowie vielfältige weitere Themen aus. Thematisierte Umweltaspekte mit dem Konzern sind dabei u.a. Maßnahmen zur Reduzierung von Emissionen, Energieverbrauch und Lärm.

Externe Stakeholder

Milieu/Nachbarschaft: Weiss Technik pflegt an den verschiedenen Unternehmensstandorten den ständigen Dialog mit den unmittelbaren Nachbarn und der Bevölkerung. Dies wird über die örtliche Presse, Flyer, Broschüren und die Internetseite des Unternehmens realisiert. Darüber hinaus finden regelmäßige Veranstaltungen wie der Tag der offenen Tür, der Tag der Ausbildung und der Girls and Boys Day statt, um sich zu informieren und Fragen und Probleme direkt zu besprechen. Thematisierte Umweltaspekte mit dem Milieu und der Nachbarschaft sind u.a. die Reduzierung von Emissionen, Lärm und der Gewässerschutz.

Kunden: Eine kundenorientierte und partnerschaftliche Zusammenarbeit und Kommunikation ist bereits im Unternehmensleitbild verankert. Diese findet ständig auf unterschiedlichen Ebenen statt:   - Kooperation und Austausch schon während des Entwicklungsprozesses - Kundenbesuche - Kundenschulungen in der Weiss Academy - Hauseigene Symposien - Werksführungen - Veranstaltungsreihe „lunch and learn“ - Kundenbefragungen und jährliche Auswertung der Kundenzufriedenheit - Marktanalysen - Engagierte After-Sales-Betreuung   Thematisierte Umweltaspekte gegenüber den Kunden sind u.a. die Vermeidung von Abfall und die Reduzierung von Emissionen und Energieverbrauch.

Banken/Versicherungen: Mit den Banken und Versicherungen stehen die verantwortlichen Personen im Unternehmen dauerhaft in direktem Kontakt.

Gesetzgeber/Behörden: Mit Gesetzgebern und Behörden stehen die verantwortlichen Personen im Unternehmen in dauerhaftem direkten Kontakt um sich über die Einhaltung von Vorgaben, Gesetzen und Verordnungen offen und partnerschaftlich auszutauschen. Thematisierte Umweltaspekte gegenüber dem Gesetzgeber und der Behörden sind u.a. die Vermeidung von Abfall und die Reduzierung von Emissionen und Energieverbrauch.

Kommunen: Weiss Technik pflegt mit den Städten und Gemeinden an den Standorten eine partnerschaftliche Kooperation. Dabei ist Weiss Technik über eine aktive Öffentlichkeitsarbeit mit Sponsoring präsent. Mit Bürgermeistern, Gemeindeparlamenten, Ortsvorstehern und Ortsbeiräten findet einmal jährlich ein Austausch statt. Als ständige Kommunikationsplattform dient darüber hinaus die Internetseite des Unternehmens. Thematisierte Umweltaspekte gegenüber den Kommunen sind u.a. die Vermeidung von Abfall, die Reduzierung von Emissionen, Lärm und Energieverbrauch sowie der Gewässerschutz.

Zertifizierer: Mit den beauftragten Zertifizierern stehen die verantwortlichen Personen im Unternehmen in dauerhaftem Austausch.

Lieferanten/Dienstleister: Zu den Lieferanten und Dienstleistern gehören Zulieferer für Rohstoffe und Bauteile ebenso wie Energieversorger, Entsorgungsunternehmen, Wartungsfirmen und das Fuhrparkmanagement. Weiss Technik steht mit allen verantwortlichen Personen im Unternehmen dauerhaft in direktem Austausch. Thematisierte Umweltaspekte gegenüber Lieferanten und Dienstleistern sind u.a. die Vermeidung von Abfall, die Reduzierung von Emissionen und Energieverbrauch, Energiefreisetzung, der Umgang mit Gefahrstoffen und der Gewässerschutz.

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LBS Landesbausparkasse Südwest

Die LBS Südwest ist ebenso wie die Mehrzahl ihrer Mitarbeiter fest in der Region verwurzelt. Als in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz gesetzlich verankertes Institut identifizieren wir unsere Anspruchsgruppen aus unserem Geschäftsmodell. Wir pflegen im Rahmen unserer Geschäftstätigkeit und unseres gesellschaftlichen Engagements einen kontinuierlichen Austausch mit unseren Kunden und Trägern, der Wirtschaft, den gesellschaftlichen Institutionen und den Bürgern unseres Geschäftsgebietes. Dabei ergeben sich hin und wieder auch einzelne Themenstellungen mit Nachhaltigkeitsbezug.
 
Unseren hohen Anspruch an die Beratungs- und Servicequalität sichern wir durch eine große Nähe zu unseren Kunden und eine bedarfsorientierte Beratung. Dieser Qualitätsanspruch wird durch Qualitätsstandards untermauert, deren Einhaltung im Rahmen eines kontinuierlichen Qualitätsmanagements sichergestellt wird. Die Qualitätsstandards schaffen sowohl für die Kunden als auch für die LBS Südwest ein hohes Maß an Transparenz. Entscheidend für eine langfristige Kundenbeziehung ist eine gute Erreichbarkeit. Neben den eigenen Beratern vor Ort ist das zentrale Service-Center wichtigste Anlaufstelle für die Anliegen der LBS-Kunden. Dort verzeichneten wir im Jahr 2017 die stattliche Zahl von 356.445 Gesprächen.
 
Einen gezielten Austausch mit Fokus auf Nachhaltigkeit haben wir bisher mit unseren Anspruchsgruppen nicht durchgeführt. Dies möchten wir ab 2018 vorbereiten und ab 2019 als festes Element in unsere Nachhaltigkeitsmaßnahmen integrieren. Entsprechende Dialogformate werden wir mit der bei Kriterium 3 beschriebenen Wesentlichkeitsanalyse verzahnen.

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