ESG-Daten für den Finanzmarkt: DNK-Nutzende befürworten technische Schnittstelle
03. Juli 2026
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Sarah Höfer
Hier gelangen Sie zur DNK-Plattform, in der Sie kostenlos Ihren Bericht nach den Vorgaben der CSRD und des VSME erstellen können.
Bericht erstellenHier gelangen Sie zur bisherigen DNK-Datenbank. Diese steht Ihnen noch bis November 2026 zur Erstellung einer DNK-Erklärung zur Verfügung.
DNK-Erklärung erstellenBanken, Versicherungen und andere Finanzmarktakteure fragen zunehmend individuelle Nachhaltigkeitsinformationen bei Unternehmen ab – etwa bei Kredit- oder Versicherungsanträgen. Damit Unternehmen ESG-Daten effizient übermitteln können, entwickeln wir aktuell eine technische Schnittstelle in der DNK-Plattform. Diese soll es Unternehmen ermöglichen, ihre ESG-Daten standardisiert, einfach und effizient an Finanzmarktakteure zu übertragen. Die Entwicklung der Schnittstelle erfolgt im engen Austausch mit den Spitzenverbänden der deutschen Kreditwirtschaft. Zudem haben wir die über 5.300 Unternehmen, die unsere Plattform nutzen, befragt: Welche Rolle spielen ESG-Daten in Finanzierungsfragen für sie? Vor welche Herausforderungen sehen sie sich dabei gestellt? An der Onlineumfrage im Zeitraum März/April 2026 nahmen 485 DNK-Anwenderunternehmen teil. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Der Bedarf ist da, das Interesse an einer DNK-Finanzmarktschnittstelle groß.
ESG-Kriterien gehören zunehmend zu den Voraussetzungen für Finanzierungsgespräche und Kreditentscheidungen. So wurden bereits knapp zwei Drittel (61 %) der befragten Unternehmen gebeten, für Finanzierungsanfragen ESG-Daten bereitzustellen.
Die Antworten auf die Frage nach dem Format, in dem die ESG-Daten abgefragt werden, ergeben ein uneinheitliches Bild: mal ein Fragebogen als PDF, mal per Mail, mal eine Excel-Datei – teilweise sogar noch auf Papier. Um ESG-Datenabfragen zu beantworten, benötigt laut unserer Umfrage über die Hälfte der Unternehmen (55 %) mehr als einen halben Arbeitstag.
Die Inhalte dieser Abfragen ähneln sich oft, unterscheiden sich jedoch in Struktur und Detailgrad. Für Unternehmen bedeutet das: Daten mehrfach und individuell aufbereiten, Zeit verlieren, Ressourcen binden. Es entsteht ein erheblicher Aufwand – sowohl auf Unternehmensseite als auch bei Finanzmarktakteuren.
Die Umfrageergebnisse zeigen deutlich, wie hoch die Zahl potenzieller Anwendungsfälle für eine Finanzmarktschnittstelle auf unserer DNK-Plattform ist.
89 % der befragten Unternehmen würden ihre ESG-Daten über die DNK-Plattform an Banken und andere Finanzmarktakteure übertragen – sofern die Datenschutzanforderungen des Unternehmens erfüllt sind.
90 % der Unternehmen erkennen den Mehrwert einer solchen Schnittstelle darin, dass sie die Daten auf der DNK-Plattform wiederverwenden und so ihren Berichtsaufwand reduzieren können. Für viele Unternehmen (79 %) ist zudem ein einheitliches Format, in dem ESG-Daten an alle Banken übertragen werden, ein wichtiger Vorteil der geplanten Schnittstelle.
Die Ergebnisse verdeutlichen: Effiziente, standardisierte Prozesse, um Nachhaltigkeitsdaten an den Finanzmarkt zu übermitteln, fehlen bislang. Genau hier setzt die geplante Finanzmarktschnittstelle des DNK an. ESG-Daten sollen auf Basis bestehender Berichte nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) oder dem Voluntary Sustainability Reporting Standard for non-listed Small and Medium-sized Enterprises (VSME) – künftig Voluntary Standard (VS) – standardisiert und sicher aus der DNK-Plattform an Banken und andere Finanzmarktakteure übertragbar werden. Für diese sicheren Datenübertragungen planen wir eine Kooperation mit der EuroDaT GmbH. Unser Ziel: Daten nach dem Once-Only-Prinzip einmal strukturiert erfassen, mehrfach nutzen und so den Aufwand für Unternehmen spürbar reduzieren.
In Abstimmung mit allen relevanten Akteuren beginnen wir 2027 mit der Umsetzung. Dafür entwickeln und erproben wir die DNK-Finanzmarktschnittstelle in einer Pilotphase. Die DNK-Anwenderunternehmen und Finanzmarktakteure dabei kontinuierlich einzubinden, ist aus unserer Sicht essenziell und richtungsweisend für eine erfolgreiche Schnittstelle.
| Anreize |
| Anspruchsgruppen |
| Berichtsumfang |
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| Chancengerechtigkeit |
| Corporate Citizenship |
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| Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie |
| Deutscher Nachhaltigkeitskodex (DNK) |
| Diversity |
| Due Diligence |
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| EMAS |
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| EU-Richtlinie zu nichtfinanziellen Informationen |
| Gemeinwesen |
| Gemeinwohl-Ökonomie |
| Gesetzeskonformes Verhalten |
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| GRI (Global Reporting Initiative) |
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| ISO 50001 |
| ISO 9000 Normreihe |
| Konsistenz |
| Konzept |
| Korruption |
| Lebenszyklusansatz |
| Leistungsindikator |
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| Lobbylisten |
| Managementsysteme zu Aspekten der Nachhaltigkeit |
| Menschenrechte |
| Nachhaltigkeitsaspekte |
| Nachhaltigkeitsprozess |
| Nachhaltigkeitsstrategie |
| Nationaler Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte |
| Ökoeffizienzanalyse |
| Ökologischer Fußabdruck |
| Ökosystemdienstleistungen |
| Operationalisieren |
| Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) |
| Politische Einflussnahme |
| Produktlebenszyklus |
| Prozess |
| Prüfung |
| Rechte von Arbeitnehmer/-innen |
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| Ressource |
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| SA 8000 |
| Stakeholder |
| Stakeholder-Dialoge |
| Standard |
| Sustainable Balanced Scorecard (SBSC) |
| Sustainable Development Goals |
| Sustainable Value |
| Task Force on Climate-related Financial Disclosures (TCFD) |
| UN Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte |
| United Nations Global Compact |
| VfU-Umweltkennzahlen |
| Wertschöpfungskette |
| Wesentlichkeit |
| Wesentlichkeitsanalyse, und -matrix |
| Ziele |
| Zuverlässigkeit |