Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

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Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

WESSLING GmbH

WESSLING ist mit dem Hauptsitz in Altenberge im Kreis Steinfurt ansässig und ist dort einer der größten Arbeitgeber im ländlichen Raum. Mit dem Kreis Steinfurt gibt es auf dem Gebiet der Energiewirtschaft (Energieland 2050) und Nachhaltigkeit vielfältige gemeinsame Projekte. Ziel ist u. a. die Etablierung einer Arbeitgebermarke für die Region, die Energieautarkie bis zum Jahre 2050, die Generierung von Fachkräften sowie die Unterstützung von Unternehmen in ihren Nachhaltigkeitsbemühungen. Die Teilnahme an den Projekten sind Ergebnis einer aktiven Entscheidung der Gesellschafter, die Regionen zu stärken, in denen WESSLING wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

WESSLING unterstützt Veranstaltungen wie den "Girlsday" oder die „Sommersause“, steht mit Schulen, Fachhochschulen und Universitäten im regen Austausch und bietet Schnuppertage für Schüler, Plätze für Praktikanten, Bachelor- und Masterarbeiten in verschiedenen Unternehmensbereichen an.

Gemeinsam mit Mitarbeitern unterstützt WESSLING überregionale und regionale soziale Projekte, z. B. die Aktion „Kleiner Prinz“ oder eine DKMS-Registrierung.

Mitarbeiter, die sich neben ihrer Arbeit sozial und ehrenamtlich engagieren, erhalten im Rahmen der Möglichkeiten eine Freistellung für die Projekte.

Als Familienunternehmen stehen die Gesellschafter und geschäftsführenden Gesellschafter in engem Kontakt mit anderen Familienunternehmen aus der Region und darüber hinaus, um gemeinsam die Zukunftsfähigkeit von Familienunternehmen auch im ländlichen Raum zu sichern. 

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INTER Versicherungsgruppe

Soziales Engagement:
Tief verwurzelt in der Metropolregion Rhein-Neckar ist die INTER mit ihrem Hauptsitz in Mannheim. Als wichtiger Arbeitgeber der Region liegt uns die umgebende Gesellschaft sehr am Herzen. Die Unterstützung des Leistungs- und Breitensports sowie die Wissenschaftsförderung sind der Kern unserer Sponsoring-Strategie. Im Berichtsjahr 2017 bestand das Ziel darin, unsere Spendenausgaben zentral zu erfassen. Bis 2019 wollen wir unsere Sponsoring-Aktivitäten weiter ausbauen und den Bereich Nachhaltigkeit stärker miteinbeziehen (z. B. Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V.). Entsprechende Ziele und Kennzahlen sind im Kapitel 3 (Ziele) dargestellt. Diese werden im Rahmen der unterjährigen Informationen durch den CSR-Beauftragten an den Vorstand berichtet.

Ausführliche Darstellungen zu unserem Risikomanagement, was auch für Sozialbelange gilt, sind Bestandteil der Geschäftsberichte und der Berichte über Solvabilität und Finanzlage, die über die Homepage www.inter.de einsehbar sind. Zur Vermeidung von Risiken, die mit der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung einhergehen, etabliert die INTER 2018 ein CSR-Management-System. Dieses ist Vorstand Michael Schillinger zugeordnet. Die Zuständigen werden für Risiken im Kontext mit CSR sensibilisiert. Es ist vorgesehen, die relevanten Risiken zukünftig auch in der INTER Risikomanagement-Software zu erfassen. Wir wollen diesen Risiken weiterhin entgegenwirken, indem wir unsere Stakeholder im Zuge der CSR-Kommunikation transparent informieren und ihnen aufzeigen, dass sich gewinnorientiertes Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme nicht ausschließen. Exemplarisch geben wir daher in Folge Einblicke in unsere Förderaktivitäten.

Adler Mannheim
Seit 2008 ist die INTER Partner der Mannheimer Adler. Die INTER wirbt u. a. auf der Rückseite des Adler-Trikots, auf TV-Banden, mit Videowürfel- und Fascia-Spots sowie mit Anzeigen in den Adler- und SAP-Arena-Printmedien. Daneben profitieren auch die Fans in der Region von der Kooperation: Gastauftritte und Autogrammstunden der Adler sorgten beispielsweise auf dem Mannheimer Maimarkt für regen Andrang. Auch in Zukunft wird es eine Reihe gemeinsamer Events zum Vorteil aller Adler-Fans geben. 2 Adler-Dauerkartenbesitzer bekommen darüber hinaus das Geld für ihre Tickets von der INTER zurück. Die INTER unterstützt auch den Verein Adler helfen Menschen e.V. seit Jahren.

ASV Köln
Seit Herbst 2016 ist die INTER exklusiver Sponsor des über 5.000 Mitglieder starken ASV Köln in der Branche „Versicherungen“. Der ASV genießt als Breitensport-Verein einen hervorragenden Ruf. Bereits seit Sommer 2014 unterstützen wir die iPhone/Android App „defi köln“ – ein Gemeinschaftsprojekt des ASV Köln und des Fördervereines des Herzzentrums der Uniklinik Köln. Mit dieser App kann man sich im Notfall alle Defibrillatoren (Defis) im Großraum Köln anzeigen lassen. 

Tarikus und Destas Kinderbildungsprojekt
Tarikus und Destas Kinderbildungsprojekt durch Tennisförderung (TDKET) ist eine in Addis Abeba, Äthiopien, agierende Non-Profit-Organisation, die Kinder durch das Medium Tennis an Bildung heranführt und ihnen dadurch neue Perspektiven im Leben eröffnen möchte. Die Aufgabe des Projekts ist es, ein New-Leadership-System umzusetzen, was bedeutet, Kindern soziales „Know-How“ zu vermitteln, welches von ihnen wiederum in ihr eigenes Land zurückgegeben wird. Die INTER unterstützt das Projekt regelmäßig mit Schreibmaterialien (Blöcke und Stifte). Einen Eindruck haben wir im Film festgehalten.

Im Rahmen der CSR-Berichterstattung haben wir erstmals Kennzahlen für unsere Spenden- und Förderausgaben erhoben. Wir spendeten im Jahr 2017 u.a. für gemeinnützige Zwecke:

- Sportkreis Mannheim bei „Sport und Spiel am Wasserturm“, 2.500 €
- Adler helfen Menschen e.V., 2.500 €
- Ärzte ohne Grenzen, 7.500 €
- Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein, 1.000 €
- Rheinpfalz-Aktion 72, 1.500 €
- RNZ-Weihnachtsaktion, 1.500 €
- MM-Hilfsverein „Wir wollen helfen“, 10.000 € 

Corporate Volunteering:
Auch unsere Mitarbeiter gehen ihrer sozialen Verantwortung nach. So radelten und liefen die INTER-Mitarbeiter im Rahmen der Aktion „Bewegen bringt Segen“ über zwei Monate lang für den guten Zweck. Jeder Kilometer zählte, sodass am Ende insgesamt 10.000 € an den MM-Hilfsverein „Wir wollen helfen“ gespendet werden konnten. Die Aktion „Merk’s dir: Sei fair“ kommt direkt dem Engagement unserer Mitarbeiter zugute, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche einsetzen – sei es in Vereinen oder Initiativen. Zusätzlich fand vom 10.- 24.8.2017 eine Typisierungsaktion in der Direktion in Mannheim statt, bei der 208 neue potentielle Stammzellenspender gewonnen wurden.

„Wir nehmen unsere Sozialverantwortung nach innen und nach außen wahr“: Was sich die INTER in ihrem Leitbild auf die Fahnen schreibt, hat auch in der Ausbildung besonderes Gewicht. 2017 bekamen unsere Azubis daher die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Projekts sozial zu engagieren. In Kooperation mit dem Kinderheim Wespinstift in Mannheim organisierten, planten und gestalteten unsere Azubis ein dreitägiges Programm mit Grillfest, Besuch des Holiday-Parks und Reise zum Felsenmeer im Odenwald. Unsere Azubis verbrachten – zur Freude aller – viel Zeit mit den Kindern. Die Resonanz war derart positiv, dass wir die Kooperation mit dem Kinderheim auch in Zukunft beibehalten. Zusätzlich zu einer „Sozialen Woche“ im Sommer planen unsere Azubis eine Aktion zu Weihnachten. Mit Projekten wie diesen stellt die INTER neben Fachwissen verstärkt auch soziale Kompetenzen wie z.B. Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Solidarität und Gerechtigkeitssinn in den Fokus der Ausbildung.

Kooperationen:
Neben unseren Kooperationen im Bereich Sport unterstützen wir auch die Bereiche Bildung und Kultur. 

Jährlich vergibt die INTER als Sponsor gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Deutschland und den Junioren des Handwerks das Ausbildungs-Ass, einen Preis für vorbildliche Ausbildungsinitiativen, der mit 15.000 € dotiert ist. Im Jahr 2016 feierte das Ausbildungs-Ass bereits sein 20-jähriges Jubiläum.

Die Bausparkasse Mainz konzipierte den BKM City Finder, mit dem für alle deutschen Städte bis zu 10 Gesundheitswerte abgefragt werden können. Den Lehrstuhl Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim unterstützt die INTER bis zum Jahr 2021 mit 1.000 € jährlich; zusätzlich vergibt sie 2 Deutschland-Stipendien. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erhält von uns 4.000 € pro Jahr.

Mithilfe von LU-Linguistische Unternehmenskommunikation nahm die INTER eine CSR-Analyse vor, auf Basis derer der INTER-Fairness-Report 2017 erstellt wurde. 

Regionale Kulturprojekte:
Die INTER unterstützt die Aktion „Klassik zum Kinopreis“ der Bürgerstiftung Ludwighafen und ist Fördermitglied im Luisenpark Mannheim. Als Gesellschafter des Stadtmarketings Mannheim unterstützt die INTER die Kampagne DAS GIBT DIR MANNHEIM und die Nacht der Unternehmen.

In Köln wurde 2017 das SmartHub InsurLab gegründet, an dem wir uns mit 30.000 € beteiligen, um durch die Zusammenarbeit mit Start-ups neue Ideen in unser Geschäft zu bringen.

Weitere Mitgliedschaften bestehen in folgenden Verbänden:

Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) Südwest e.V.
Cybersicherheitsrat Deutschland
Förderkreis für die Institutionen für Versicherungswissenschaft 
Förderkreis für die Kunsthalle Mannheim
Förderkreis Wissenschaft und Praxis am ZEW Mannheim
Förderverein deutsches Versicherungsmuseum
Förderverein Freunde des Luisenparks
Freunde der Universität Mannheim
Freundeskreis der Berufsakademie Mannheim
Gesellschaft der Freunde Universität Heidelberg e.V.
Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern
Kreisverkehrswacht Mannheim e.V.
Sportregion Rhein-Neckar e.V.
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Verein der Freunde und Förderer der Friedrich-List-Schule Mannheim
Verein zur Förderung der Versicherungswirtschaft Universität Mannheim
Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar

Bei den Mitgliedsbeiträgen zu diesen Vereinen und Verbänden handelt es sich um keine wesentlichen Zahlungen in Relation zu unserem Geschäftsergebnis. 

 

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Sparkasse Vogtland

Die Sparkasse Vogtland sichert die Versorgung der Region mit geld- und kreditwirtschaftlichen Leistungen und stärkt den Wettbewerb im Kreditgewerbe. Sie leistet einen wesentlichen Beitrag für die Entwicklung der Region, indem sie für alle Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu Bankgeschäften anbietet und die allgemeine Vermögensbildung fördert. Gemeinwohlorientierung ist Teil der geschäftspolitischen Ausrichtung. Die Erträge der lokalen Wirtschaft verbleiben in der Region – eine zentrale Voraussetzung für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort. Wir beraten unsere Kunden, um wesentliche soziale Risiken, etwa Altersarmut, abzusichern. Mit dem regionalen Engagement achten wir auf die Vielfalt des regionalen Vereinsleben und sichern in den Bereichen Kultur, Kunst, Sport, Soziales, Umwelt und Bildung ein breites Angebot für alle Altersgruppen, was wesentlich ist für den sozialen Zusammenhalt in der Region.

Dies ist besonders wichtig, denn durch die Entwicklung in der Region und durch Veränderungen der öffentlichen Förderung entstehen für die Vereine und die Gesellschaft Risiken, die es zu beachten und zu bewerten gilt. Hierzu zählen der Wegfall von öffentlichen Geldern und geringere Einnahmen durch sinkende Mitgliederzahlen aufgrund des demografischen Wandels. Dieser führt auch zu Problemen der Nachwuchsgewinnung in den Leitungspositionen der Vereine und Institutionen. Auch zusätzliche Ausgaben für Digitalisierung und veränderte Anforderungsprofil an Vereine können zukünftig Kosten steigen lassen.

Wir verfolgen ein Spenden- und Sponsoringkonzept, um lokale Gemeinschaften, Vereine oder Initiativen zu unterstützen. Dieses sowie die weiteren Maßnahmen stehen über die regelmäßigen Jour Fixe-Termine mit der Unternehmensführung in stetiger Abstimmung. Vorgegebene Budgets unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung (Soll-/Ist-Abgleich, Strategiecontrolling). Im Rahmen der Jahresplanung werden Budgets, Mittelvergaben und eine regionale Ausgewogenheit ausgewertet und ggf. neue Strategien und Ziele vereinbart.

Im Berichtsjahr haben wir mit fast 1 Million Euro über 500 Projekte aus den Bereichen Kunst, Kultur, Bildung, Sport und Soziales unterstützt und sind damit der größte Förderer in der Region, z. B. mit der Initiative „Hilfe für Nachbarn“, welche die Sparkasse Vogtland mit den regionalen Wohlfahrtsverbänden und einem regionalen Medienvertreter vor 17 Jahren gegründet hat. Damit werden sozial schwache, hilfsbedürftige Familien, Kinder, Alleinerziehende insbesondere zum Weihnachtsfest oder aber auch bei akuten Notsituationen unterstützt. Die Initiative sammelt dazu Spenden von Vogtländern, die dann Vogtländern zu Gute kommen.

Ein wesentliches Anliegen ist für uns die finanzwirtschaftliche Bildung in der Region. Zu diesem Zweck begleiten wir aktiv das Planspiel Börse für die vogtländischen Bildungseinrichtungen. In enger Zusammenarbeit der Filialen mit den örtlichen Schulen finden Fachvorträge in den jeweiligen Klassen statt. Für die frühkindliche Bildung erfolgen Besuche der Filialen in den Kitas und umgekehrt. Außerdem unterstützen wir die regionale Wirtschaft und fördern den Austausch mit wesentlichen Anspruchsgruppen durch die Mitgliedschaft in den örtlichen Gewerbevereinen, der Industrie- und Handelskammer und dem Tourismusverband sowie durch zahlreiche Veranstaltungen. Wir wissen, dass unsere Mitarbeiter in vielen Bereichen ehrenamtlich aktiv sind, ohne dass wir dies erfasst haben und können keine Zahlen hierzu veröffentlichen.

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Sparkasse Osnabrück

Als Ausdruck unserer gesellschaftlichen und sozialen Verantwortung engagieren wir uns in erheblichem Maße in unserem Geschäftsgebiet. Unser Ziel ist es, Jahr für Jahr die Attraktivität und Entwicklung in der Region zu fördern. Dieses Ziel erreichen wir zum einen durch unsere Geschäftstätigkeit in der Region. Mit rund 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Arbeitgeber.

Zum anderen fördern wir die Entwicklung und Attraktivität der Region durch Spenden und Sponsoring sowie durch Zuwendungen an unsere Stiftungen. In 2017 betrug das Gesamtvolumen der Förderungen mehr als 3,22 Mio. EUR.

Einen Großteil des Fördervolumens wenden wir unseren Stiftungen „Stiftung der Sparkasse Osnabrück“ und „Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück“ zu. Letztere betreiben wir zusammen mit den Kreissparkassen Bersenbrück und Melle. Die Fördermaßnahmen der Stiftungen beschließen die jeweiligen Stiftungsvorstände, denen jeweils auch der Vorstandsvorsitzende unserer Sparkasse angehört. Die Stiftungen haben eigene Förderleitlinien, anhand derer soziale Einrichtungen unterstützt und Bildungsprojekte, gemeinnützige Maßnahmen sowie das kulturelle und sportliche Leben gefördert werden.

Aufgrund unserer Aktivitäten werden in der Region zahlreiche Maßnahmen ermöglicht, die sonst nicht gefördert werden könnten. Durch das breite Förderspektrum und Berücksichtigung zahlreicher regionaler Institutionen bei der Fördermittelvergabe unserer Sparkasse als auch der Stiftungen minimieren wir das Risiko, dem öffentlichen Anspruch an das gesellschaftliche Engagement unserer Sparkasse in der Region nicht gerecht zu werden. Die Ausgaben der Stiftungen und der Sparkasse werden, wie auch andere Bereiche der Sparkasse, im regelmäßigen jährlichen Turnus durch die Interne Revision geprüft. Die Jahresabschlussprüfung der Stiftungen wird durch die Prüfungsstelle des SVN vorgenommen.

Wir begrüßen und unterstützen darüber hinaus ausdrücklich das ehrenamtliche Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

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Sparkasse Coburg - Lichtenfels

Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels hat als selbstständiges Wirtschaftsunternehmen in kommunaler Trägerschaft eine enge Verbindung mit ihren Firmen- und Privatkunden vor Ort. Insgesamt profitiert die Region vom Geschäftserfolg der Sparkasse. Das im Wettbewerb verdiente Kapital bleibt im Geschäftsgebiet und kommt der dortigen Bevölkerung zugute. Denn die Einlagen der Sparkassenkunden fließen überwiegend wieder zurück in die örtliche Wirtschaft bzw. stehen für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung vor Ort zur Verfügung. Damit unterstützt die Sparkasse auch die Kommunen bei der Erfüllung ihrer Aufgaben in den genannten Bereichen. Eine entsprechende Verpflichtung für die Sparkasse ergibt sich aus Art. 2 des Bayerischen Sparkassengesetzes (SpkG) in Verbindung mit § 1 der Bayerischen Sparkassenordnung (SpkO).

Im Rahmen ihrer Spenden- und Sponsoring Strategie achtet die Sparkasse Coburg - Lichtenfels darauf, dass die Mittel für Spenden und Sponsorings im Geschäftsgebiet verwendet werden. Die Förderschwerpunkte der Sparkasse entsprechen denen der Sparkassen-Finanzgruppe:

  • Standort-, Regional- und Wirtschaftsförderung
  • Kunst, Kultur, Völkerverständigung, Religion
  • Soziales
  • Gesundheit
  • Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • (Breiten-/Jugend-)Sport
  • Natur- und Umweltschutz
  • Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz
  • Verkehrssicherheit
Von der Förderung ausgeschlossen sind grundsätzlich:  
  • Baumaßnahmen, Restaurierung und Neubau von Standbildern, Ehrentafeln, etc.
  • Deckung von allgemeinen und laufenden Kosten (Personal, Verwaltung)
  • Filmproduktionen
  • Einzelpersonen (Spitzensportler, etc.)
  • politische Personen/Parteien/Organisationen
Nachhaltigkeit im Bereich Spenden und Sponsoring entsteht, wenn ökologische, ökonomische und soziale Ziele konsequent von der Strategie bis zur Praxis verfolgt werden. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels orientiert sich bei ihrem regionalen Nachhaltigkeitsengagement an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN). Strategische Schwerpunkte setzt die Sparkasse in folgenden SDGs:

Ziel 3: Gesundheit & Wohlergehen
Das bedeutet: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Ziel 4: hochwertige Bildung
Das bedeutet: inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Ziel 7: bezahlbare und saubere Energie
Das bedeutet: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern

Für die Vergabe von Spenden ist der Unternehmensbereich Vorstandsstab und Personal zuständig. Sponsoring-Leistungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen verantwortet der Unternehmensbereich Vertriebsmanagement. Alle Unterstützungen werden in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank erfasst. Um eine ausgewogene und den Förderschwerpunkten entsprechende Mittelverwendung sicherzustellen sowie erforderliche konzeptionelle Anpassungen zu erkennen, erfolgen regelmäßige Überprüfungen. Gleichzeitig werden das Engagement und seine öffentliche Wirkung laufend beobachtet und dem Vorstand mindestens einmal im Monat berichtet.

Gemäß Vorstandsbeschluss hat sich die Sparkasse Coburg - Lichtenfels zum Ziel gesetzt, ab 2019 12 - 15 % ihres jährlichen Spenden - und Sponsoring-Budgets für nachhaltige Projekte, Aktionen bzw. Institutionen zu verwenden. Schwerpunkte liegen dabei in den SDG-Kategorien 3, 4 und 7. Für jedes Sponsoring bzw. jede Spende ist in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank festzuhalten, ob die Förderung nachhaltig ist. So ist die Auswertung sichergestellt. Eine Sensibilisierung der für die Vergabe verantwortlichen Mitarbeiter hat stattgefunden.

Aus Spenden- und Sponsoringmitteln unterstützt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels jährlich zahlreiche förderungswürdige Projekte vor Ort mit rund 664.000 Euro (per 31.12.2019). Davon sind rund 24 Prozent in nachhaltige Maßnahmen geflossen. Die Zielvorgabe wurde damit übertroffen. Damit übernimmt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels Verantwortung für das Gemeinwohl in der Region und bekennt sich ausdrücklich zur Nachhaltigkeit.

Im Rahmen der jährlichen Budgetplanungen für das Spenden- und Sponsoringengagement werden durch die verantwortlichen Mitarbeiter aus den Fachbereichen auch mögliche Risiken für diesen Bereich identifiziert. 2019 konnten keine wesentlichen Risiken identifiziert werden.

Interessenskonflikte, Reputationsschäden, Verknüpfung mit anderen Verträgen sowie undurchsichtige Vergabeprozesse können ausgeschlossen werden aufgrund:
  • der oben genannten Strategie,
  • der strukturierten Bearbeitung aller Unterstützungsanfragen über die Spenden- und Sponsoring Datenbank,
  • der Einbeziehung des Votums der Mitarbeiter in der Filiale vor Ort,
  • der langjährigen Erfahrungen der verantwortlichen Entscheidungsträger.
Die Sparkasse engagiert sich finanziell, inhaltlich und personell für die erfolgreiche Entwicklung der Region, für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Teilhabe aller. Sie unterstützt nicht nur vielfältige gesellschaftliche Initiativen, sondern setzt aktiv und bewusst Zeichen in der Region. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels vergibt einen eigenen Förderpreis "Erneuerbare Energien". Gemeinsam mit dem Landkreis Lichtenfels lobt sie außerdem den Baupreis „Goldener Ammonit“ aus.

Als einziges Geldinstitut der Region verfügt die Sparkasse über eine eigene Stiftung (Stiftungskapital zurzeit 2,5 Mio. Euro) und hat sich somit dauerhaft zur Förderung der Region verpflichtet. Verwendungszwecke können sein: Jugendfürsorge und -pflege, Altenpflege, Natur- und Umweltschutz, Völkerverständigung, Kultur und Sport. Die Stiftung fördert ausgewählte gemeinnützige Vorhaben im Raum Coburg - Lichtenfels. Seit dem ersten Ausschüttungstermin im Jahr 1997 unterstützte die Stiftung 260 Vorhaben mit über 1,2 Mio. Euro (per 31.12.2019).

Die 2013 gegründete Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels ist eine weitere Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger Zwecke gemäß Sparkassenauftrag. Über die Stiftergemeinschaft können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen innerhalb des Geschäftsgebietes gemeinnützige und soziale Projekte in der Heimat mit einer eigenen Stiftung unterstützen. Den Namen und das Kapital sowie den gemeinnützigen Stiftungszweck und die begünstigte(n) Einrichtung(en) legt der Stifter selbst fest. Seit Gründung wurden unter dem Dach der Stiftergemeinschaft bereits 35 Stiftungen errichtet.

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