Gemeinwesen

Das Unternehmen legt offen, wie es zum Gemeinwesen in den Regionen beiträgt, in denen es wesentliche Geschäftstätigkeiten ausübt.

18
Unternehmen zahlen Steuern, bieten Arbeitsplätze und helfen mit ihren Produkten oder Dienstleistungen vielfach unmittelbar, Bedürfnisse der Menschen vor Ort zu befriedigen. Sie nutzen zugleich die Infrastruktur der Region, in der sie tätig sind und profitieren von guten Verkehrswegen, gut ausgebildeten Menschen, der kulturellen Vielfalt und davon, dass die öffentliche Sicherheit gewährleistet ist. Da viele Unternehmen wissen, dass sie mittel- und langfristig nur in einem guten Umfeld weiterhin erfolgreich sein können, engagieren sie sich über ihr Kerngeschäft hinaus für soziale und ökologische Belange vor Ort. Sie stärken so die Fähigkeit der örtlichen Gemeinschaft, auch mit möglichen Krisen proaktiv umzugehen und bei Problemen schnell gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium geht es um Beiträge zur Nachhaltigen Entwicklung, die über das Kerngeschäft Ihres Unternehmens hinausgehen. Beschreiben Sie Ihren Einsatz für lokale Projekte und nennen Sie Fördermaßnahmen, im Rahmen derer Sie Verantwortung für die Gesellschaft übernehmen. Das können etwa Spenden an Sportvereine, Kulturveranstaltungen oder soziale Einrichtungen sein, aber auch Kooperationen mit Schulen oder Hochschulen, in denen Schüler/-innen Praktikumsplätze angeboten werden oder der Praxisbezug von Studiengängen erhöht wird. Ein elementarer Beitrag zu einer tragfähigen Infrastruktur und Gemeinwesen ist auch, dass Sie Unternehmenssteuern im vollen Umfang in dem Land bezahlen, wo die Geschäftstätigkeit stattfindet. Betrachten Sie auch ggf. Ihre Unternehmensstiftung sowie spezielle Programme, die den Freiwilligeneinsatz von Mitarbeitenden (Corporate Volunteering) ermöglichen.
Aspekt 1:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen, durch die Ihr Unternehmen zum Gemeinwesen beiträgt, insbesondere indem es sich über das Kerngeschäft hinaus für soziale, ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Themen in Kommunen oder Regionen einsetzt und den Dialog mit Personen, Institutionen und Verbänden auf kommunaler und regionaler Ebene sucht.
Der Begriff Gemeinwesen bezieht sich auf den Schutz und die Entwicklung lokaler Gemeinschaften in den Regionen, in denen Ihr Unternehmen im Wesentlichen tätig ist.
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-201-1: Unmittelbar erzeugter und ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert
a. den zeitanteilig abgegrenzten, unmittelbar erzeugten und ausgeschütteten wirtschaftlichen Wert, einschließlich der grundlegenden Komponenten der globalen Tätigkeiten der Organisation, wie nachfolgend aufgeführt. Werden Daten als Einnahmen‑Ausgaben‑Rechnung dargestellt, muss zusätzlich zur Offenlegung folgender grundlegender Komponenten auch die Begründung für diese Entscheidung offengelegt werden:
    i. unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert: Erlöse
    ii. ausgeschütteter wirtschaftlicher Wert: Betriebskosten, Löhne und Leistungen für Angestellte, Zahlungen an Kapitalgeber, nach Ländern aufgeschlüsselte Zahlungen an den Staat und Investitionen auf kommunaler Ebene
    iii. beibehaltener wirtschaftlicher Wert: „unmittelbar erzeugter wirtschaftlicher Wert“ abzüglich des „ausgeschütteten wirtschaftlichen Werts“
b. Der erzeugte und ausgeschüttete wirtschaftliche Wert muss getrennt auf nationaler, regionaler oder Marktebene angegeben werden, wo dies von Bedeutung ist, und es müssen die Kriterien, die für die Bestimmung der Bedeutsamkeit angewandt wurden, genannt werden
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Sozialbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zu den Sozialbelangen können Sie in diesem DNK-Kriterium berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung.
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 18, Aspekt 1).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden.
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Sozialbelange haben.

euromicron AG

euromicron legt großen Wert auf gute Nachbarschaft und soziales Engagement für die Gesellschaft.
In Industrie 4.0-Lernprojekten setzt sich das Unternehmen dafür ein, Kenntnisse und Kompetenzen im Bereich digitalisierter Produktionsprozesse zu vermitteln. Ziel ist es, Bildung und Wissensvermittlung in die Gesellschaft in diesem so wichtigen Zukunftsthema zu unterstützen. euromicron kann auf diese Weise ihre Kompetenzen gewinnbringend einsetzen und an die Gesellschaft weitergeben.

Auf diese Weise will euromicron mehr Menschen zur Teilhabe an der digitalen Entwicklung befähigen; die Bewertung, der Umgang und die Nutzung von Technologien ist dafür die Voraussetzung.

euromicron und ihre Einzelunternehmen engagieren sich bei regionalen Sport- und Kulturveranstaltungen. Die LWL-Sachsenkabel richtet regelmäßig das Firmen- und Freizeit-Fußballturnier "Cable-Cup" aus. Daneben bietet das Sommerfest der euromicron ein breites Freizeitprogramm für Mitarbeiter und ihre Familien.

Außerdem engagiert sich euromicron in vielen Bildungs- und Förderinitiativen, so zum Beispiel beim jährlichen Girls-Day, im Rahmen dessen 2017 drei Mädchen bei der ELABO Gelegenheit hatten, alles rund um den Beruf des Elektronikers für Betriebstechnik zu erfahren und zu erleben. Die ELABO unterstützt zudem die ganz besondere Initiative "Inno-Truck - Technik und Ideen für morgen" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Ein Truck mit mobiler Ausstellungsfläche macht Digitalisierung mit Hightech-Exponaten und -anwendungen an jährlich 80 Stationen in Deutschland anfassbar.

Seit 2015 engagiert sich die euromicron AG für die von der Wirtschaftsförderung Frankfurt seit 1996 organisierte "Weihnachtsaktion", bei der mehr als 4.000 Kinder ihre Wunschzettel schreiben. Diese hängen über mehrere Wochen in verschiedenen Geschäften und Bankfilialen in Frankfurt aus und warten auf eine helfende Hand. Anstatt sich gegenseitig ein Weihnachtsgeschenk zu machen, haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der euromicron AG Wünsche für Kinder in schwierigen Situationen erfüllt.

2016 entschied sich die euromicron Deutschland GmbH, auf Weihnachtsgeschenke und -karten für ihre Kunden und Vertriebspartner zu verzichten und seitdem stattdessen das Geld für einen guten Zweck zu spenden und sich für die SOS-Kinderdörfer zu engagieren.

Im Gemeinwesen handeln wir nach dem Grundsatz: "all charity is local." Denn: Unsere Tochterunternehmen kennen ihre Nachbarschaft selbst am besten und wissen, wie sie die Gemeinschaft unterstützen können. Ganz bewusst verzichten wir daher auf ein zentrales Nachhaltigkeitskonzept und Risikoassessment zum sozialen Engagement und Gemeinwesen. Die Einzelunternehmen verwalten ihre Budgets frei, die Unternehmensführung ist über die wesentlichen Prozesse informiert.

Zum DNK-Profil

DekaBank Deutsche Girozentrale

Die DekaBank Deutsche Girozentrale ist eine bundesunmittelbare Anstalt des öffentlichen Rechts und als 100 % Tochter der Sparkassen dem Gemeinnützigkeitsprinzip unterworfen. Dies ist in der Satzung niedergelegt. Das wesentliche Risikio ist die Nichterfüllung des Satzungsauftrages

Gesellschaftliches Engagement

Die Förderung von gemeinnützigen Institutionen und Einrichtungen gehört zum Markenkern der Sparkassen-Finanzgruppe. Um dabei eine dauerhafte Wirkung zu erzielen, setzt die DekaBank auf mittel- und langfristige Kooperationen, die grundsätzlich additiv zu den Engagements der Sparkassen-Finanzgruppe angelegt sind. Zu den Schwerpunkten des gesellschaftlichen Engagements der DekaBank zählen die Förderung von Bildung und Wissenschaft, zeitgenössischer Kunst und Architektur sowie sozialer Projekte und des Sports. Gefördert werden vor allem Maßnahmen mit nationaler und internationaler Ausstrahlung, gerade im sozialen Bereich aber auch lokale Projekte und Initiativen an den Standorten.

Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.36

Soziales Engagement

Unterstützung der Integration von Geflüchteten
Die DekaBank hat auch 2017 das im Jahr 2015 aufgesetzte Sofortprogramm fortgeführt. Vereine, in denen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ehrenamtlich für Geflüchtete einsetzen, konnten insgesamt 100 Spenden in Höhe von 1.000 Euro beantragen. Nachdem im Jahr 2015 Sofortmaßnahmen und die Erstbetreuung der Geflüchteten im Mittelpunkt standen, widmeten sich die staatlichen Stellen, Vereine und ehrenamtlichen Helfer 2016 verstärkt der Integration der Menschen in Gesellschaft und Beruf. Die Fördermaßnahmen der DekaBank trugen dieser Entwicklung Rechnung: 2017 konnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, deren Projekt bereits durch das Sofortprogramm gefördert wurde, Zweitanträge für diese bereits geförderten Initiativen stellen, um deren Ziele und Ergebnisse zu verstetigen und die Integration von Geflüchteten noch intensiver zu fördern. Von 2015 bis 2017 wurden so 100 Vereine in ihrer Arbeit unterstützt und das Budget des Förderprogramms damit ausgeschöpft.

Im Berichtsjahr haben zudem die ersten Berufspraktikanten mit anerkanntem Flüchtlingsstatus ihr zwölfmonatiges Praktikum bei der Deka erfolgreich beendet. In enger Kooperation mit dem Jobcenter Frankfurt hatte die Deka im Rahmen des Programms zur beruflichen Integration von geflüchteten Menschen in den Jahren 2016 bis 2017 rund 40 zusätzliche Praktikantenplätze zur Verfügung gestellt.

Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.36

Christliches Kinder- und Jugendhilfswerk Arche e.V.
Bereits seit 2008 unterstützt die DekaBank den „Freundeskreis Arche Frankfurt e.V.“ mit einer jährlichen Spendenzahlung. Die aktuelle Vereinbarung sieht vor, diese Zusammenarbeit bis 2019 fortzuführen. „Die Arche“ betreut Kinder aus allen sozialen Verhältnissen, zu denen auch Flüchtlingskinder und deren Familien gehören. Als Maßnahme aus dem Sofortprogramm für Geflüchtete hat die Deka dem Freundeskreis Arche e.V. bereits Ende 2015 eine Spende in Höhe von 500.000 Euro zweckgebunden für den Bau einer Jugendarche in Griesheim zur Verfügung gestellt. So konnte die Gesamtfinanzierung der neuen Einrichtung für drei Jahre sichergestellt werden. Durch die Jugendarche soll die Betreuung der Kinder-Arche an der benachbarten Berthold-Otto-Grundschule auf Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren ausgedehnt werden. Nach nur sieben Monaten Bauzeit, die durch Experten der Deka Immobilien GmbH begleitet wurde, konnte im Juni 2017 die Jugendarche im Beisein des hessischen Sozialministers Stefan Grüttner (CDU) und Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) eröffnet werden. Die Jugendarche ist die vierte Einrichtung des Kinderprojekts Arche in Frankfurt am Main.

Deutsche Krebshilfe e.V.
Ein verlässlicher Partner ist die DekaBank seit 2006 bei den jährlich stattfindenden bundesweiten Golf-Benefizturnieren zugunsten der Stiftung Deutsche Krebshilfe e.V. (DKH). An der größten Benefiz-Golfturnierserie Europas nahmen im Jahr 2017 rund 7.500 Golferinnen und Golfer teil und verbanden sportlichen Einsatz mit der Hilfe für krebskranke Menschen. Als Generalsponsor unterstützt die DekaBank dieses Engagement, indem sie die Siegerpreise für die gesamte Turnierserie stellt. Insgesamt wurden in 2017 so 280.000 Euro für die gute Sache erspielt.

Bildung und Wissenschaft

Goethe-Universität Frankfurt am Main
Seit 2016 fördert die DekaBank zwei Stiftungsprofessuren am House of Finance der Goethe-Universität. Die „House of Finance-Professur für Sustainable Asset Management“ wurde im Juli 2016 mit Prof. Dr. Alexander Hillert besetzt. Das Verfahren für die „House of Finance Qualifikations-Professur Sustainable Banking“ konnte 2017 abgeschlossen werden. Das Präsidium der Goethe-Universität berief Özlem Dursun-de Neef (Ph.D).

Privates Institut für quantitative Kapitalmarktforschung (IQ-KAP)
Das 2013 von der DekaBank gegründete Private Institut für quantitative Kapitalmarktforschung (IQ-KAP) ist ein wissenschaftlich ausgerichtetes Forschungsinstitut mit dem Ziel, den Wissenstransfer zwischen Praxis und akademischer Forschung zu verbessern. Zentrale Aufgabe des IQ-KAP ist die quantitative Forschung auf dem Gebiet der Kapitalmärkte und die Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten in Kooperation mit Hochschulen und Partnern. Dem wissenschaftlichen Beirat gehören seit 2013 die Professoren Frank Bulthaupt, Ulrich Klüh und Ulrich Schollwöck an. Da ein Mandat im Beirat für den jeweiligen Lehrstuhlinhaber der Stiftungsprofessur der DekaBank am House of Finance (HoF) der Goethe-Universität vorgesehen ist, verstärkt Prof. Dr. Alexander Hillert den Beirat seit 2017. Zudem wurde im Berichtsjahr das Gremium um Prof. Dr. Wolfgang Bessler (Justus-Liebig-Universität Gießen) erweitert.

Kunst und Kultur

MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main
Seit 2002 unterstützt die DekaBank das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main beim Ausbau der Museumssammlung, die mittlerweile über 5.000 Werke internationaler Kunst von den 1960er Jahren bis zur Gegenwart umfasst. Im Kuratorium der Freunde des Museums für Moderne Kunst e.V., Frankfurt am Main, engagiert sich seit November 2015 Manuela Better, Risikovorstand der DekaBank, für die Belange und die Fortentwicklung des MMK. Die DekaBank ist Gründungspartner der Museumsdependance im TaunusTurm, dem MMK2, und stellt zusammen mit weiteren Partnern den Ausstellungsbetrieb bis 2018 sicher. Die ausschließlich private Finanzierung des MMK2 durch Stiftungen und Unternehmen ist Beispiel für ein innovatives und ökonomisch einzigartiges Modell der Museumserweiterung.

documenta 14
Bereits seit 1997 ist die Sparkassen-Finanzgruppe Haupt- sponsor der alle fünf Jahre stattfindenden documenta in Kassel, der weltweit größten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Das Engagement für die documenta 14, die vom 10.6. bis 17.9.2017 in Kassel stattfand, wurde gemeinsam getragen von der DekaBank, der Kasseler Sparkasse, vom Sparkassen- und Giroverband Hessen- Thüringen und von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen- Thüringen, der SV Sparkassen-Versicherung, der Helaba, von der Finanz Informatik sowie vom Sparkassen-Kultur- fonds des DSGV. 

Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Seit 2006 gehört die DekaBank zu den Hauptförderern der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD). Im Jahr 2017 wurden zwei neue Dauerausstellungen in der Rüstkammer, „Auf dem Weg zur Kurfürstenmacht“ und „Kur- fürstliche Garderobe“, unterstützt. Die Kooperation zwischen der Sparkassen-Finanzgruppe unter Beteiligung der DekaBank und den SKD wurde im Berichtsjahr für weitere drei Jahre verlängert.

Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt
Die „Stiftung für Fotografie und Medienkunst mit Archiv Michael Schmidt“ wurde 2003 ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist es, das Werk des 2014 verstorbenen Künstlers Michael Schmidt zu erhalten. Von 2015 bis 2019 fördert die Deka- Bank die Stiftung mit einem jährlichen Betrag, um die für 2020 geplante Retrospektive anlässlich des 75. Geburtstages von Michael Schmidt in der Neuen Nationalgalerie in Berlin umzusetzen.

Bundesjugendorchester
Im Dezember 2017 haben die DekaBank und die Träger des Bundesjugendorchesters, die Stiftung Bundesjugendorchester und der Deutsche Musikrat, eine Zusammenarbeit bis 2020 vereinbart. Die Förderung umfasst die Neuanschaffung von Musikinstrumenten und finanzielle Unterstützungsleistungen an bedürftige Mitglieder des Orchesters.

Das 1969 vom Deutschen Musikrat gegründete Bundesjugendorchester ist das nationale Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Im Vordergrund seiner Arbeit steht die Förderung der teilnehmenden Musikerinnen und Musiker, die zwischen 14 und 19 Jahre alt sind. Das Orchester gibt jährlich etwa 25 Konzerte im In- und Ausland und begleitet dabei auch den Bundespräsidenten bei besonderen Auslandsreisen. Auch beim Festakt zum 100-jährigen Jubiläum der Deka am 1.2.2018 sowie bei der Mitarbeiterveranstaltung am Folgetag sorgt das Bundesjugendorchester für den musikalischen Rahmen.

DekaBank Kunstsammlung
Seit 2003 baut die DekaBank ihre Kunstsammlung des 21. Jahrhunderts auf. Die international ausgerichtete Sammlung umfasst heute über 1.400 Arbeiten und spiegelt die Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksweisen im 21. Jahrhundert wider. Dabei liegt der Fokus auf Arbeiten, die sich mit gesellschaftsrelevanten Themen beschäftigen und eine Auseinandersetzung über die aktuelle Definition von Kunst anregen. Beim Aufbau der Sammlung steht der künstlerische Nachwuchs besonders im Fokus. Regelmäßig finden Führungen für Geschäftspartner und Mitarbeiter der DekaBank statt. Im Jahr 2017 nahm die DekaBank zum dreizehnten Mal an „Kunst privat! Hessische Unternehmen zeigen Ihre Kunstsammlungen“ teil und öffnete interessierten Besuchern die Türen zur Ausstellung.

Zum ersten Mal in der Sammlungsgeschichte wurden im Berichtsjahr ausgewählte Werke aus der DekaBank Kunstsammlung in einer umfassenden Ausstellung außerhalb Frankfurts präsentiert. Auf Einladung der Stiftung Schloss Neuhardenberg war vom 22.10. bis 3.12.2017 unter dem Titel „Kunst als Spiegel der Gesellschaft“ eine hochkarätige Auswahl von Arbeiten sowohl etablierter Künstler wie auch junger, aufstrebender Positionen in der Ausstellungshalle des Schlosses Neuhardenberg zu sehen. Claus Richter, der mit seinen Arbeiten auch in der DekaBank Kunstsammlung vertreten ist, hat speziell für diese Ausstellung eine aus- greifende räumliche Installation entwickelt. Die Ausstellung wurde durch den Sparkassen-Kulturfonds gefördert

Sport

Deutscher Olympischer Sportbund (DOSB)
Seit Januar 2008 ist der Deutsche Sparkassen- und Giroverband mit Beteiligung der DekaBank und weiterer Verbund- unternehmen Olympia-Partner des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Den Förderern ist es dabei wichtig, sowohl den Spitzen- als auch den Breiten- und Nachwuchssport zu unterstützen. Neben dem Engagement als Olympia-Partner Deutschland und als nationaler Förderer des Deutschen Behindertensportverbandes sind daher auch die Förderung des Deutschen Sportabzeichens und der Elite- schulen des Sports Teil der Kooperation. Die Kooperation mit dem DOSB wurde Ende 2016 um weitere vier Jahre bis 2020 verlängert.

Historisches Archiv und Dekarium

Im Historischen Archiv der DekaBank werden unter dem Leitgedanken „Zukunft braucht Herkunft“ alle historisch relevanten Dokumente der Unternehmensgeschichte verwahrt und archiviert. Die Sammlung umfasst derzeit rund 3.800 Akten, 1.500 Bilder, 900 Datenträger mit über 7.000 Minuten Filmmaterial und 15 Objekte.

Zum 100-jährigen Jubiläum der Deka im Jahr 2018 wurde im Berichtsjahr als „Erlebnisraum Geschichte“ das „Dekarium“ eingerichtet. Hierzu wurden die Inhalte des Historischen Archivs für eine anschauliche und interaktive Ausstellung mit Hilfe moderner Technik aufbereitet. Die Ausstellung ist dabei so aufgebaut, dass die drei Bereiche „Deutsche Geschichte“, „Sparkassengeschichte“ und „DGZ-/Deka- Geschichte“ parallel dargestellt werden. Im „Zeitzeugenkabinett“ kommen Zeitzeugen wie der ehemalige DSGV- Präsident und langjährige Verwaltungsratsvorsitzende Dr. Helmut Geiger zu Wort, die aus erster Hand über besondere Ereignisse aus der Geschichte der Deka berichten.

Das „Dekarium“ wird Anfang 2018 eröffnet und steht Mitarbeitern und Gästen der DekaBank sowie der interessierten Öffentlichkeit offen.

Spenden

Im Berichtsjahr hat die Deka insgesamt 874.166,05 Euro gespendet. Die höchsten der insgesamt 124 Einzelzuwendungen gingen an die Goethe-Universität und an den Förderverein des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche e.V.“ in Frankfurt am Main. Weitere lokale Spenden wurden im Rahmen der Sonderaktion zur Flüchtlingshilfe sowie der Aktion „Deka – engagiert vor Ort!“ vergeben. Jedes Jahr werden 25 Einrichtungen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Herzen liegen oder in denen sie selbst engagiert sind, mit je 1.000 Euro gefördert. Im Jahr 2017 gab es 316 Projekteinreichungen.

Auch im Berichtsjahr fand die Aktion Restcent statt, bei der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DekaBank die Centbeträge ihres monatlichen Entgelts spenden können. Im Vorfeld konnten die Mitarbeiter aus einer Vielzahl von förderfähigen Einrichtungen den Spendenempfänger 2017 („Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs“) auswählen. 1.174 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen 2017 an der Aktion teil. Durch ihr Engagement konnte ein Spendenbetrag von 6.720,20 Euro erzielt werden, der auf 7.500 Euro aufgerundet wurde.

Die Deka vergibt Spenden an Einrichtungen, die ausschließlich und unmittelbar der Förderung gemeinnütziger, kirchlicher und mildtätiger Zwecke dienen und berechtigt sind, steuerliche Zuwendungsbescheinigungen auszustellen. Spendenanfragen, die allgemein an die Deka-Gruppe gerichtet sind, werden durch die Einheit Vorstandsstab & Kommunikation bearbeitet. Die Abteilung Nachhaltigkeitsmanagement führt das zentrale Spendenregister der Bank, in dem alle Spenden dokumentiert werden, und informiert regelmäßig den Vorstand über die geleisteten Spenden.

Die Bereiche Compliance und Steuern können zu Kontrollzwecken jederzeit Einsicht in das Spendenregister nehmen. Die Kompetenzregelung der Deka-Gruppe zu Spenden sieht vor, dass bis 500 Euro die jeweiligen Einheiten über die Vergabe entscheiden. Bis 5.000 Euro entscheidet der Fachbereich, bis 10.000 Euro der zuständige Vorstandsdezernent und ab 10.000 Euro der Gesamtvorstand.

Spenden an politische Parteien, politische Stiftungen, Arbeitgeberverbände oder Gewerkschaften sind grundsätzlich ausgeschlossen. Im Berichtsjahr ist keine entsprechende Zahlung vorgenommen worden.

Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.36-39

Zum DNK-Profil

Provinzial Rheinland Versicherungen

„Die Geschäfte der Provinzial sind nach kaufmännischen Grundsätzen unter Berücksichtigung des Gemeinwohls zu führen.“

Diesen Grundsatz hat die Provinzial Rheinland in ihrer Satzung verankert. Deshalb nimmt das Unternehmen seine gesellschaftliche Verantwortung wahr, sich in dem Geschäftsgebiet, in dem Kunden und Mitarbeiter leben, auch zu engagieren mit dem Ziel, soziale Strukturen zu erhalten und zu fördern. Die Unterstützung von kulturellen und sozialen Projekten zählt für die Provinzial Rheinland immer schon zu den wesentlichen Aufgaben ihres Engagements. Ein Schwerpunkt des Gemeinwohlkonzeptes ist dabei die Förderung von sozialen und kulturellen Projekten in Düsseldorf. Hier hat das Unternehmen seit 1875 seinen Standort und zählt zu den großen Unternehmen in der Landeshauptstadt. Es ist nicht vorgesehen, weitere Ziele für das Gemeinwesen zu formulieren.  

Das Ziel, ein strategisches Sponsoringkonzept bis Ende 2019 zu erstellen, ist erreicht worden. Mit Hilfe eines Antragsformulars werden bestimmte Kriterien abgefragt, so dass die Historie des Engagements erkennbar ist. Darüber hinaus ist festgelegt worden, ab welchem Betrag ein Vertrag vorliegen muss. Hierbei sichert ein Vier-Augen-Unterschriften-System eine präventive Kontrolle ab. Eine immer aktuell gehaltene Liste mit dem Status der einzelnen Sponsoringprojekte zeigt jederzeit den Stand der Aktionen.
Das Maßnahmenprogramm umfasst nach wie vor die nachfolgenden Kriterien.
 

Unser Maßnahmenprogramm:

•  Sponsoringkonzept und Spendenwesen mit regionalem Fokus
•  Satzungsgemäße Unterstützung der regionalen Feuerwehren
•  Die 2002 gegründete Kultur- und Sozialstiftung der Provinzial Rheinland unterstützt zahlreiche soziale und
   kulturelle Projekte im Geschäftsgebiet.

•  Langjährige ehrenamtliche und gemeinnützige Zusammenarbeit mit verschiedenen Gemeinnützigen
   Werkstätten der Region.

•  Der Arbeitskreis „ProEhrenamt“ plant und motiviert die Belegschaft, ehrenamtlich und freiwillig durch
   persönliches und fachliches Engagement an Ehrenamts-Aktionen teilzunehmen. Dazu gibt es eine interne
   Freiwilligenbörse, in der die Aktionen beschrieben und terminiert werden. Durch einen eigens einge-
   richteten Mail-Briefkasten können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anmelden.

Unterstützt werden hierdurch verschiedenste Zielgruppen wie zum Beispiel Kinder, Jugendliche, Senioren und Bedürftige. Auch Umweltaktionen gehören dazu. Finanziell wird dies durch das Unternehmen gefördert.


Seit 1836 unterstützt und fördert die Provinzial Rheinland in vielfältiger Weise die Kunst- und Kulturlandschaft im Rheinland. In den letzten 20 Jahren hat das Unternehmen mit dem Aufbau einer Sammlung internationaler Gegenwartskunst sowie der Entwicklung einer innovativen Förderreihe für rheinische Museen weitere Meilensteine gesetzt.

Bis heute liegt der Fokus der unternehmerischen Förderung auf jungen Nachwuchskünstlern, die u.a. durch jährliche Sammlungszukäufe erfolgt. Speziell für Künstler der eigenen Kunstsammlung bietet die Provinzial Rheinland zudem eine Katalog- und Ausstellungsförderung an.

Darüber hinaus hat das Unternehmen 2018 ein Kunst-Stipendium ins Leben gerufen, welches sich an Absolventen der Kunstakademie Düsseldorf richtet. Das mit 12.000 Euro dotierte Stipendium hilft jungen begabten Künstlern, ihre Arbeit auch nach Verlassen der Kunstakademie ohne finanzielle Zwänge weiterzuentwickeln und ihnen den Übergang ins Arbeitsleben zu erleichtern.

•  Kooperation mit einem gemeinnützigen Integrationsunternehmen im Bereich der IT.

Mit dem Engagement wird erreicht, dass wichtige Stakeholder bei der Erfüllung ihrer Aufgaben unterstützt werden (z. B. Feuerwehren, soziale Einrichtungen, Sportvereine etc.). Diese Maßnahmen sind wichtige Treiber der Öffentlichkeitsarbeit und Reputation für das Unternehmen und spiegeln sich in der Medienberichterstattung über das Unternehmen regelmäßig wider.

Die Provinzial Rheinland unterliegt als ein von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigtes Institut einer Vielzahl von regulatorischen und gesetzgeberischen Anforderungen. Unternehmerische Risiken, die sich auf die Stabilität des Finanzsektors auswirken könnten und die damit für Kunden und Gemeinwesen von ganz wesentlicher Bedeutung sind, werden aufgrund von Regelwerken wie vor allem Solvency II durch das Unternehmen laufend beobachtet. Quartärliche Berichte dazu werden durch die BaFin regelmäßig überprüft.

Ansonsten sehen wir aus unserer Geschäftstätigkeit keine weiteren wesentlichen Risiken für das Gemeinwesen.

Zum DNK-Profil

Sparkasse Coburg - Lichtenfels

Die Sparkassen stehen überall in Deutschland in enger Verbindung mit ihren Firmen- und Privatkunden vor Ort. Das ist gut für die Kunden, gut für das Geschäft der Sparkassen und gut für die Region. Denn die Einlagen der Sparkassenkunden fließen überwiegend wieder zurück in die örtliche Wirtschaft und stehen für die wirtschaftliche, kulturelle und soziale Entwicklung vor Ort zur Verfügung.

Als wichtigster Kreditgeber stärkt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels die regionalen Wirtschaftskreisläufe, sie fördert die Gründung von Unternehmen und ist einer der größten Steuerzahler in der Region. Darüber hinaus ist sie ein bedeutender Arbeitgeber und bildet kontinuierlich Fachkräfte aus.
Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels investiert regelmäßig in ihr Filialnetz und vergibt die Aufträge bevorzugt an heimische Firmen.

Insgesamt profitiert die Region vom Geschäftserfolg der Sparkasse. Das im harten Wettbewerb verdiente Kapital bleibt im Geschäftsgebiet und kommt der dortigen Bevölkerung zugute. Aus Spenden- und Sponsoringmitteln unterstützt die Sparkasse Coburg - Lichtenfels jährlich zahlreiche förderungswürdige Projekte vor Ort mit 553.000 Euro (per 31.12.2018) und übernimmt damit Verantwortung für das Gemeinwohl in der Region.

Für die Vergabe von Spenden ist der Unternehmensbereich Vorstandsstab und Personal zuständig. Sponsoring-Leistungen sowie die Durchführung von Veranstaltungen verantwortet der Unternehmensbereich Vertriebsmanagement. Das Engagement und seine öffentliche Wirkung werden laufend beobachtet und dem Vorstand mindestens einmal im Monat berichtet.

Im Rahmen ihrer Spenden- und Sponsoring Strategie achtet die Sparkasse darauf, dass die Mittel für Spenden und Sponsorings im Geschäftsgebiet verwendet werden. Die Förderschwerpunkte der Sparkasse entsprechen denen der Sparkassen-Finanzgruppe:

  • Standort-, Regional- und Wirtschaftsförderung
  • Kunst, Kultur, Völkerverständigung, Religion
  • Soziales
  • Gesundheit
  • Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Forschung
  • (Breiten-/Jugend-)Sport
  • Natur- und Umweltschutz
  • Feuer-, Katastrophen- und Zivilschutz
  • Verkehrssicherheit
Von der Förderung ausgeschlossen sind grundsätzlich:  
  • Baumaßnahmen, Restaurierung und Neubau von Standbildern, Ehrentafeln, etc.
  • Deckung von allgemeinen und laufenden Kosten (Personal, Verwaltung)
  • Filmproduktionen
  • Einzelpersonen (Spitzensportler, etc.)
  • politische Personen/Parteien/Organisationen
Denkbare Risiken wären Interessenskonflikte, Reputationsschäden, Verknüpfung mit anderen Verträgen sowie undurchsichtige Vergabeprozesse. Diese werden nicht als wesentlich angesehen. Gründe dafür sind:  
  • die oben genannte Strategie,
  • die strukturierte Bearbeitung aller Unterstützungsanfragen über die Spenden- und Sponsoring Datenbank,
  • die Einbeziehung des Votums der Mitarbeiter in der Filiale vor Ort,
  • die langjährigen Erfahrungen der verantwortlichen Entscheidungsträger.
Zukünftig wird die Sparkasse den Aspekt der Nachhaltigkeit bei der Entscheidung über die Mittelverwendung mit einbeziehen. Für jedes Sponsoring bzw. jede Spende ist in der Spenden- und Sponsoring-Datenbank festzuhalten, ob die Förderung nachhaltig ist.

Nachhaltigkeit im Bereich Spenden und Sponsoring entsteht, wenn ökologische, ökonomische und soziale Ziele konsequent von der Strategie bis zur Praxis verfolgt werden. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels orientiert sich bei ihrem regionalen Nachhaltigkeitsengagement an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (UN). Strategische Schwerpunkte setzt die Sparkasse in folgenden SDGs:

Ziel 3: Gesundheit & Wohlergehen

Das bedeutet: ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern  
Ziel 4: hochwertige Bildung
Das bedeutet: inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern  
Ziel 7: bezahlbare und saubere Energie
Das bedeutet: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle sichern


Dafür will die Sparkasse Coburg - Lichtenfels zukünftig einen noch vom Vorstand zu beschließenden prozentualen Anteil des zur Verfügung stehenden Spenden- und Sponsoringbudgets verwenden.

Als einziges Geldinstitut der Region verfügt die Sparkasse über eine eigene Stiftung (Stiftungskapital zurzeit 2,5 Mio. Euro) und hat sich somit dauerhaft zur Förderung der Region verpflichtet. Verwendungszwecke können sein: Jugendfürsorge und -pflege, Altenpflege, Natur- und Umweltschutz, Völkerverständigung, Kultur und Sport. Die Stiftung fördert ausgewählte gemeinnützige Vorhaben im Raum Coburg - Lichtenfels. Seit dem ersten Ausschüttungstermin im Jahr 1997 unterstützte die Stiftung 257 Vorhaben mit über 1,2 Mio Euro (per 31.12.2018).

Die 2013 gegründete Stiftergemeinschaft der Sparkasse Coburg - Lichtenfels ist eine weitere Einrichtung zur Förderung gemeinnütziger Zwecke gemäß Sparkassenauftrag. Über die Stiftergemeinschaft können Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen innerhalb des Geschäftsgebietes gemeinnützige und soziale Projekte in der Heimat mit einer eigenen Stiftung unterstützen. Den Namen und das Kapital sowie den gemeinnützigen Stiftungszweck und die begünstigte(n) Einrichtung(en) legt der Stifter selbst fest. Seit Gründung wurden unter dem Dach der Stiftergemeinschaft bereits 31 Stiftungen errichtet.

Die Sparkasse engagiert sich finanziell, inhaltlich und personell für die erfolgreiche Entwicklung der Region, für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und Teilhabe aller. Sie unterstützt nicht nur vielfältige gesellschaftliche Initiativen, sondern setzt aktiv und bewusst Zeichen in der Region. Die Sparkasse Coburg - Lichtenfels vergibt einen eigenen Förderpreis "Erneuerbare Energien". Gemeinsam mit dem Landkreis Lichtenfels lobt sie außerdem den Baupreis „Goldener Ammonit“ aus.


Zum DNK-Profil

INTER Versicherungsgruppe

Soziales Engagement:
Tief verwurzelt in der Metropolregion Rhein-Neckar ist die INTER mit ihrem Hauptsitz in Mannheim. Als wichtiger Arbeitgeber der Region liegt uns die umgebende Gesellschaft sehr am Herzen. Die Unterstützung des Leistungs- und Breitensports sowie die Wissenschaftsförderung sind der Kern unserer Sponsoring-Strategie. Im Berichtsjahr 2017 bestand das Ziel darin, unsere Spendenausgaben zentral zu erfassen. Bis 2019 wollen wir unsere Sponsoring-Aktivitäten weiter ausbauen und den Bereich Nachhaltigkeit stärker miteinbeziehen (z. B. Verein für Umweltmanagement und Nachhaltigkeit in Finanzinstituten e.V.). Entsprechende Ziele und Kennzahlen sind im Kapitel 3 (Ziele) dargestellt. Diese werden im Rahmen der unterjährigen Informationen durch den CSR-Beauftragten an den Vorstand berichtet.

Ausführliche Darstellungen zu unserem Risikomanagement, was auch für Sozialbelange gilt, sind Bestandteil der Geschäftsberichte und der Berichte über Solvabilität und Finanzlage, die über die Homepage www.inter.de einsehbar sind. Zur Vermeidung von Risiken, die mit der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung einhergehen, etabliert die INTER 2018 ein CSR-Management-System. Dieses ist Vorstand Michael Schillinger zugeordnet. Die Zuständigen werden für Risiken im Kontext mit CSR sensibilisiert. Es ist vorgesehen, die relevanten Risiken zukünftig auch in der INTER Risikomanagement-Software zu erfassen. Wir wollen diesen Risiken weiterhin entgegenwirken, indem wir unsere Stakeholder im Zuge der CSR-Kommunikation transparent informieren und ihnen aufzeigen, dass sich gewinnorientiertes Wirtschaften und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme nicht ausschließen. Exemplarisch geben wir daher in Folge Einblicke in unsere Förderaktivitäten.

Adler Mannheim
Seit 2008 ist die INTER Partner der Mannheimer Adler. Die INTER wirbt u. a. auf der Rückseite des Adler-Trikots, auf TV-Banden, mit Videowürfel- und Fascia-Spots sowie mit Anzeigen in den Adler- und SAP-Arena-Printmedien. Daneben profitieren auch die Fans in der Region von der Kooperation: Gastauftritte und Autogrammstunden der Adler sorgten beispielsweise auf dem Mannheimer Maimarkt für regen Andrang. Auch in Zukunft wird es eine Reihe gemeinsamer Events zum Vorteil aller Adler-Fans geben. 2 Adler-Dauerkartenbesitzer bekommen darüber hinaus das Geld für ihre Tickets von der INTER zurück. Die INTER unterstützt auch den Verein Adler helfen Menschen e.V. seit Jahren.

ASV Köln
Seit Herbst 2016 ist die INTER exklusiver Sponsor des über 5.000 Mitglieder starken ASV Köln in der Branche „Versicherungen“. Der ASV genießt als Breitensport-Verein einen hervorragenden Ruf. Bereits seit Sommer 2014 unterstützen wir die iPhone/Android App „defi köln“ – ein Gemeinschaftsprojekt des ASV Köln und des Fördervereines des Herzzentrums der Uniklinik Köln. Mit dieser App kann man sich im Notfall alle Defibrillatoren (Defis) im Großraum Köln anzeigen lassen. 

Tarikus und Destas Kinderbildungsprojekt
Tarikus und Destas Kinderbildungsprojekt durch Tennisförderung (TDKET) ist eine in Addis Abeba, Äthiopien, agierende Non-Profit-Organisation, die Kinder durch das Medium Tennis an Bildung heranführt und ihnen dadurch neue Perspektiven im Leben eröffnen möchte. Die Aufgabe des Projekts ist es, ein New-Leadership-System umzusetzen, was bedeutet, Kindern soziales „Know-How“ zu vermitteln, welches von ihnen wiederum in ihr eigenes Land zurückgegeben wird. Die INTER unterstützt das Projekt regelmäßig mit Schreibmaterialien (Blöcke und Stifte). Einen Eindruck haben wir im Film festgehalten.

Im Rahmen der CSR-Berichterstattung haben wir erstmals Kennzahlen für unsere Spenden- und Förderausgaben erhoben. Wir spendeten im Jahr 2017 u.a. für gemeinnützige Zwecke:

- Sportkreis Mannheim bei „Sport und Spiel am Wasserturm“, 2.500 €
- Adler helfen Menschen e.V., 2.500 €
- Ärzte ohne Grenzen, 7.500 €
- Badischer Blinden- und Sehbehindertenverein, 1.000 €
- Rheinpfalz-Aktion 72, 1.500 €
- RNZ-Weihnachtsaktion, 1.500 €
- MM-Hilfsverein „Wir wollen helfen“, 10.000 € 

Corporate Volunteering:
Auch unsere Mitarbeiter gehen ihrer sozialen Verantwortung nach. So radelten und liefen die INTER-Mitarbeiter im Rahmen der Aktion „Bewegen bringt Segen“ über zwei Monate lang für den guten Zweck. Jeder Kilometer zählte, sodass am Ende insgesamt 10.000 € an den MM-Hilfsverein „Wir wollen helfen“ gespendet werden konnten. Die Aktion „Merk’s dir: Sei fair“ kommt direkt dem Engagement unserer Mitarbeiter zugute, die sich ehrenamtlich für Kinder und Jugendliche einsetzen – sei es in Vereinen oder Initiativen. Zusätzlich fand vom 10.- 24.8.2017 eine Typisierungsaktion in der Direktion in Mannheim statt, bei der 208 neue potentielle Stammzellenspender gewonnen wurden.

„Wir nehmen unsere Sozialverantwortung nach innen und nach außen wahr“: Was sich die INTER in ihrem Leitbild auf die Fahnen schreibt, hat auch in der Ausbildung besonderes Gewicht. 2017 bekamen unsere Azubis daher die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Projekts sozial zu engagieren. In Kooperation mit dem Kinderheim Wespinstift in Mannheim organisierten, planten und gestalteten unsere Azubis ein dreitägiges Programm mit Grillfest, Besuch des Holiday-Parks und Reise zum Felsenmeer im Odenwald. Unsere Azubis verbrachten – zur Freude aller – viel Zeit mit den Kindern. Die Resonanz war derart positiv, dass wir die Kooperation mit dem Kinderheim auch in Zukunft beibehalten. Zusätzlich zu einer „Sozialen Woche“ im Sommer planen unsere Azubis eine Aktion zu Weihnachten. Mit Projekten wie diesen stellt die INTER neben Fachwissen verstärkt auch soziale Kompetenzen wie z.B. Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Solidarität und Gerechtigkeitssinn in den Fokus der Ausbildung.

Kooperationen:
Neben unseren Kooperationen im Bereich Sport unterstützen wir auch die Bereiche Bildung und Kultur. 

Jährlich vergibt die INTER als Sponsor gemeinsam mit den Wirtschaftsjunioren Deutschland und den Junioren des Handwerks das Ausbildungs-Ass, einen Preis für vorbildliche Ausbildungsinitiativen, der mit 15.000 € dotiert ist. Im Jahr 2016 feierte das Ausbildungs-Ass bereits sein 20-jähriges Jubiläum.

Die Bausparkasse Mainz konzipierte den BKM City Finder, mit dem für alle deutschen Städte bis zu 10 Gesundheitswerte abgefragt werden können. Den Lehrstuhl Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim unterstützt die INTER bis zum Jahr 2021 mit 1.000 € jährlich; zusätzlich vergibt sie 2 Deutschland-Stipendien. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft erhält von uns 4.000 € pro Jahr.

Mithilfe von LU-Linguistische Unternehmenskommunikation nahm die INTER eine CSR-Analyse vor, auf Basis derer der INTER-Fairness-Report 2017 erstellt wurde. 

Regionale Kulturprojekte:
Die INTER unterstützt die Aktion „Klassik zum Kinopreis“ der Bürgerstiftung Ludwighafen und ist Fördermitglied im Luisenpark Mannheim. Als Gesellschafter des Stadtmarketings Mannheim unterstützt die INTER die Kampagne DAS GIBT DIR MANNHEIM und die Nacht der Unternehmen.

In Köln wurde 2017 das SmartHub InsurLab gegründet, an dem wir uns mit 30.000 € beteiligen, um durch die Zusammenarbeit mit Start-ups neue Ideen in unser Geschäft zu bringen.

Weitere Mitgliedschaften bestehen in folgenden Verbänden:

Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) Südwest e.V.
Cybersicherheitsrat Deutschland
Förderkreis für die Institutionen für Versicherungswissenschaft 
Förderkreis für die Kunsthalle Mannheim
Förderkreis Wissenschaft und Praxis am ZEW Mannheim
Förderverein deutsches Versicherungsmuseum
Förderverein Freunde des Luisenparks
Freunde der Universität Mannheim
Freundeskreis der Berufsakademie Mannheim
Gesellschaft der Freunde Universität Heidelberg e.V.
Gesundheitsregion Mecklenburg-Vorpommern
Kreisverkehrswacht Mannheim e.V.
Sportregion Rhein-Neckar e.V.
Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

Verein der Freunde und Förderer der Friedrich-List-Schule Mannheim
Verein zur Förderung der Versicherungswirtschaft Universität Mannheim
Zukunft Metropolregion Rhein-Neckar

Bei den Mitgliedsbeiträgen zu diesen Vereinen und Verbänden handelt es sich um keine wesentlichen Zahlungen in Relation zu unserem Geschäftsergebnis. 

 

Zum DNK-Profil

Vergleichen

Kennen Sie die Funktion bereits? Mit der DNK-Datenbank können Sie die Antworten verschiedener Anwender gegenüberstellen und lesen was Unternehmen zu einzelnen Kriterien und Leistungsindikatoren berichten. Weitere Informationen