Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

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Um dem Nachhaltigkeitsmanagement eine effektive Stoßrichtung zu geben, sollten Unternehmen zunächst den Fokus auf die Lösung besonders drängender Probleme legen. Dafür muss im Vorfeld geklärt werden, welche Unternehmensaktivitäten mit wichtigen ökologischen und / oder sozialen Problemen verknüpft sind oder auf diese einwirken. Aber auch anders herum können ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen von außerhalb des Unternehmens auf das Geschäftsmodell wirken.

Was ist zu beachten?
Eine Analyse der wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte sollte am besten nicht nur aus Sicht des Unternehmens selbst, sondern im Dialog mit wichtigen Stakeholdern erarbeitet werden. Das beugt Betriebsblindheit vor und hilft, die Erwartungen der Stakeholder an das Unternehmen rechtzeitig zu erkennen. Wichtig ist daher im Vorfeld zu analysieren, wie das Unternehmen in die Gesellschaft eingebettet ist und welche Besonderheiten sich daraus ergeben. Daher erfragt der erste Aspekt in der Checlliste Besonderheiten des Umfelds, wie etwa die Bedeutung Ihres Unternehmens als Arbeitgeber in der Region, ökologische Besonderheiten (Gewässer, Naturschutzgebiete usw.) in direkter Nachbarschaft oder auch ökologische und soziale Themen, mit denen Ihre Branche häufig in den Medien verknüpft wird. Die Wesentlichkeitsanalyse kann dann auf diese Betrachtung des Umfelds aufbauen. Nachhaltigkeitsaspekte haben in der Regel für Unternehmen nicht nur Risiken, sondern sind auch mit Chancen verbunden. Bemühen Sie sich daher bitte um eine ausgewogene Darstellung.
Aspekt 1:
Beschreiben Sie die ökologischen, sozioökonomischen und politischen Besonderheiten des Umfelds, in denen Ihr Unternehmen tätig ist.

Aspekt 2:
Beschreiben Sie, welche wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen durch Ihre Geschäftstätigkeit beeinflusst werden. Stellen Sie sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen dar (Inside­-out­-Perspektive).

Aspekt 3:
Beschreiben Sie, welche wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen auf Ihre Geschäftstätigkeit einwirken. Stellen Sie sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen dar (Outside-­in­-Perspektive).

Aspekt 4:
Erläutern Sie, welche Chancen und Risiken sich für Ihr Unternehmen aus dem Umgang mit den beschriebenen Nachhaltigkeitsthemen ergeben. Nennen Sie Schlussfolgerungen, die Sie daraus für Ihr Nachhaltigkeitsmanagement ableiten.
Nachhaltigkeitsaspekte sind diejenigen Themen, die eine nachhaltige Entwicklung erst möglich machen. Die Sustainable Development Goals oder die im GRI Standard genutzte Themenliste können erste Anhaltspunkte dafür liefern, welche Nachhaltigkeitsaspekte es gibt.

Wesentlich im Sinne dieses Kriteriums sind sowohl diejenigen Unternehmensaktivitäten, die eine entscheidende negative oder positive Auswirkung auf Nachhaltigkeitsaspekte haben, als auch Nachhaltigkeitsaspekte, die sich in besonderem Maße auf die Unternehmensaktivitäten auswirken. Zusätzlich können Themen auch dann wesentlich sein, wenn sie für die Entscheidungsfindung von Stakeholdern eine besondere Bedeutung haben oder deren Verhältnis zu Ihrem Unternehmen prägen. Welche Aspekte im Einzelfall als wesentlich gelten, ist branchenspezifisch und hängt stark von den Prozessen in Ihrem Unternehmen ab.

Stakeholder sind Einzelpersonen oder Gruppen aus dem Umfeld des Unternehmens, die entweder einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben oder aber von der Geschäftstätigkeit beeinflusst werden, z.B. Geschäftspartner/-innen, Mitarbeitende, Kund/-innen, zuliefernde Betriebe, Kommunen, Parteien, Verbände, staatliche Organe, Nichtregierungsorganisationen usw. (siehe Kriterium 9).

Lebensbaum / Pure Taste Group GmbH & Co. KG

Unsere wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen

Nachhaltigkeit ist ein weites Feld. Daher haben wir uns viele Gedanken darüber gemacht, welche Aspekte der Nachhaltigkeit für Lebensbaum wesentlich sind. Nicht nur damit unser Nachhaltigkeitsmanagement handhabbar bleibt, sondern auch damit wir in diesem weiten Feld nichts Wichtiges vergessen und den Überblick behalten.

Als Unternehmen der Lebensmittelwirtschaft, das seine landwirtschaftlichen Rohwaren aus der ganzen Welt bezieht und viele vergleichsweise selten angebaute Sonderkulturen verarbeitet, bewegen wir uns dabei in einem sehr herausfordernden und komplexen Umfeld. Klimawandel, Umweltverschmutzung und regionale Umweltveränderungen verändern und erschweren vielerorts den Anbau hochwertiger Rohwaren. In vielen Herkunftsländern sind die politischen Verhältnisse weit weniger stabil als in den meisten europäischen Staaten. Existenzsichernde und menschenwürdige Arbeits- und Sozialstandards sind in diesen Ländern häufig keineswegs selbstverständlich. Zugleich nimmt die Nachfrage nach Bioprodukten zu und verschärft weltweit den Wettbewerb um Rohware, während zeitgleich der Preisdruck im Einzelhandel getrieben durch die Bio-Eigenmarken großer Handelsketten in den von uns bedienten Märkten steigt. Auch die Anforderungen an die Wahl des Verpackungsmaterials werden herausfordernder: Es muss nicht nur das Produkt bestmöglich vor Qualitätsverlust und Schadstoffmigration schützen, sondern soll auch aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellt, bestmöglich recyclingfähig und am besten zugleich noch plastikfrei sein. Politik und Standardgeber reagieren auf die steigenden Nachhaltigkeitsrisiken mit neuen Anforderungen, die von der Energieeffizienz, über Verpackungs- und Entsorgungsanforderungen, menschenrechtliche Sorgfaltspflichten usw. bis hin zu Berichtspflichten reichen. All diese Aspekte fließen deshalb im Sinne der Komplexitätsbewältigung in unsere Wesentlichkeitsanalyse ein.

Um eine auf unser Unternehmen zugeschnittene Wesentlichkeitsanalyse zu erhalten, haben wir zunächst auf Grundlage unserer eigenen Prozesse, der Anmerkungen unserer Stakeholder und der GRI-Liste von Nachhaltigkeitsaspekten alle Themen gesammelt, die relevant sein könnten. Die für uns nicht relevanten Aspekte haben wir gestrichen. Denjenigen Aspekten, die für uns relevant sind, haben wir zum leichteren Umgang passende Begriffe aus dem Lebensbaum Kosmos zugeordnet, zum Beispiel Produkttransparenz, Bio-Landwirtschaft und Wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Im nächsten Schritt haben wir die Wesentlichkeit aus Unternehmenssicht anhand neun spezifischer Kriterien in Bezug auf ihre strategische, operative und stakeholderbezogene Bedeutung bewertet.

Um die Wesentlichkeit auch aus Sicht unserer Stakeholder zu bewerten, haben wir zunächst ermittelt, welche Stakeholdergruppen überhaupt von den herausgearbeiteten Aspekten betroffen sind – und in welchem Ausmaß. Für einen allgemeinen Eindruck haben wir die Aspekte von Studenten mehrerer Nachhaltigkeitsstudiengänge priorisieren lassen. Außerdem haben wir in einer repräsentativen Umfrage unter 1.000 Bio-Kunden ermittelt, welche Aspekte sie für wesentlich halten. Eine weitere Stakeholdergruppe sind unsere Mitarbeiter, von denen wir mehr als 100 befragt haben. Auch unsere Erfahrungen aus dem Austausch mit weiteren Stakeholdern, wie Handelspartnern und Lieferanten, sind in die Analyse eingeflossen. Darüber hinaus haben wir eine Studie der GRI* und Wesentlichkeitsanalysen anderer Unternehmen ausgewertet. Anhand wissenschaftlicher Gesichtspunkte haben wir entlang der Wertschöpfungskette bewertet, welche Aspekte an welchen Gliedern der Kette gegebenenfalls von besonderer Bedeutung sind.

Im Ergebnis haben wir 22 wesentliche Nachhaltigkeitsaspekte erhalten, die wir jeweils einem der folgenden fünf Nachhaltigkeitshandlungsfelder zugeordnet haben:

  • Produktqualität und Kundenorientierung
  • Nachhaltigkeit und Qualität in der Lieferkette
  • Mitarbeiter & Gesellschaft
  • Umwelt
  • Übergreifende Nachhaltigkeitsaspekte
Eine Wesentlichkeitsgrafik stellt die einzelnen Nachhaltigkeitsaspekte, ihre relative Bedeutung und ihre Zuordnung zu den fünf Handlungsfeldern dar. Eine detailliertere Beschreibung der Nachhaltigkeitsaspekte spezifiziert näher, wer betroffen ist und welche Auswirkungen, Chancen oder Risiken mit Aspekten verknüpft sind. 

*GRI 2013: Sustainability Topics for Sectors: What do stakeholders want to know?

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BÜCHL Firmengruppe

Die wesentlichen Themen

Im Jahr 2019 wurde eine für die BÜCHL Firmengruppe gültige Wesentlichkeitsmatrix erarbeitet. Grundlage dafür waren Gespräche mit den unterschiedlichen Stakeholdern, vor allem mit Kunden, Geschäftspartnern, Behörden, Wissenschafts- und Medienvertretern, CSR-Experten sowie Mitarbeitenden und Auszubildenden. Die in drei Kategorien unterteilte Wesentlichkeitsmatrix umfasst bewusst alle 20 DNK-Kriterien und verzichtet auf das Hinzufügen weiterer Schwerpunkte.

Ziel: Im Jahr 2022 wird eine Weiterentwicklung und Aktualisierung der Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt (läuft).

Kontext des Unternehmens:
Die Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft ist durch die Erzeugung von Sekundärrohstoffen und erneuerbarer Energie aus Abfällen sowie durch die Beratung der Abfallerzeuger zu einer abfallarmen und recyclingorientierten Produktion selbst ein wichtiger Treiber der Nachhaltigkeit insgesamt sowie Förderer vieler Nachhaltigkeitskonzepte anderer Unternehmen und Branchen. Um die eigenen Leistungen unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten zu betrachten, ist zu unterscheiden zwischen nachhaltigen Prozessen, Verfahren und Produktion (eigener Betrieb) und nachhaltigen Produkten und Dienstleistung (für unsere Kunden.

Wesentliche Nachhaltigkeitsthemen:

INSIDE-OUT    
Nachhaltigkeitsthemen DNK Kriterium Beschreibung 
Reduzierung klimarelevanter Emissionen 13 Die Einsammlung und das stoffliche Recyceln der Abfälle ist mit hohem Energie- & Kraftstoffverbrauch verbunden. Wesentliches Ziel ist daher, die Effizienz in der Sammlung zu erhöhen und den Energieverbrauch in den Recyclinganlagen zu reduzieren.
Verkauf von Produkten unter dem Aspekt des Ressourcenmanagements 12 Die Entsorgungsbranche ist nicht nur verantwortlich für das Einsammeln und Recyceln von Abfällen. Abfallerzeuger erwarten zunehmend, dass sie zur Abfallvermeidung, zur effizienten Abfalltrennung und zur Gewinnung besser recycelbarer Abfälle beraten werden.
Starker Arbeitgeber in der Region 14, 15, 16 Als Arbeitgeber bietet BÜCHL vielfältige Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten an. BÜCHL zahlt faire Löhne, legt einen hohen Wert auf Arbeitsschutz und fördert die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitenden sowie Chancengerechtigkeit.
Innovations- und Produktmanagement 10 Ausgelöst durch die globalen Themen Ressourceneffizienz (cradle to cradle), Recycling (closed loop), Energiewende (renewables), Klimaschutz (carbon footprint) und Umweltverschmutzung (micro plastics) ist die Entsorgungswirtschaft gefordert, an den Problemlösungen mitzuwirken.


OUTSIDE-IN    
Nachhaltigkeitsthemen DNK Kriterium Beschreibung
Fach- und Arbeitskräftemangel 14, 15, 16 Als Entsorger hat BÜCHL bei einem regional robusten Arbeitsmarkt die große Herausforderung, geeignete Mitarbeiter zu finden. Das Abfallimage der Branche stellte bisher noch eine Hürde dar, Facharbeiter, Auszubildende und Führungskräfte zu gewinnen.
Gesetzes- und richtlinienkonformes Verhalten 20 Das Entsorgungsgeschäft ist durch eine zunehmende Anzahl von Gesetzen reguliert. Umweltdelikte stehen schnell im Fokus von Behörden und Medien.
Beteiligung von Anspruchsgruppen 9 Die Besonderheit der Entsorgungswirtschaft ist, dass sie regional Dienstleistungen erbringt und deshalb in der Region über Logistik und Anlagen verfügt. Beides steht unter den Gesichtspunkten Ökologie und Immissionsschutz immer stärker im Fokus bei Stakeholdern.


Chancen und Risiken im Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen: 

Chancen Wirkung
Digitalisierung im Betrieb Prozessoptimierung; Verbesserung von Schnittstellen, Effizienzsteigerung, Kundenfreundlichkeit
Annahme und Behandlung von gefährlichen Abfällen, wie künstlichen Mineralfasern und Asbest Neue Zielgruppen ansprechen und Erweiterung Kundenkreis, überregionale Kunden ansprechen
Gesetzesänderungen und kommende Gesetze Durch proaktives Einstellen auf neue Anforderungen können Wettbewerbsvorteile generiert werden
Hoher Qualitätsstandard Starkes Image und Kundenbindung, langfristige Geschäftspartnerschaften
Standortausbau Erweiterung des Standorts, Möglichkeit für neue Technik und Anlagen
neue Datenvernichtungsanlage Erweiterung der Durchlaufmengen, Erhöhung des Umsatzes
Erhöhung der erzeugten Stoffstromqualitäten Beitrag zum Umweltschutz
Routenoptimierung Kraftstoffeinsparungen, Reduzierung Verkehrsaufkommen, Reduzierung Ausstoß von Treibhausgasen
   
Risiken Wirkung
Stoffströme mit volatilen Märkten Hohe Erlösschwankungen
Digitale Abhängigkeiten, Systemausfall Betrieb kann nicht aufrecht erhalten werden
Zahlungsunfähige Kunden Forderungsausfall, Unsicherheit
Wettbewerbssituation Kunden wandern ab, Qualitätsdruck auf eigenes Unternehmen steigt
Ausfall von Mitarbeitenden Betrieb kann nicht aufrecht erhalten werden
Schnelle Entwicklungen in der Technik Schnelle Veralterung der Maschinen und Anlagen
Finanzielle Risiken durch neue Investitionen Fehlinvestition und finanzielle Belastung
Kultureller Wandel der Gesellschaft und neue Anforderungen Ansprüche der neuen Generationen an die Arbeitswelt in der Personalbeschaffung berücksichtigen, Arbeitgeberattraktivität
Steigende Kosten Preisbildung abhängig von Kraftstoffkosten, etc.


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q.beyond AG

Wesentlichkeit

Nachhaltigkeit leistet wichtige Beiträge zu unserer geschäftlichen Resilienz. Unter geschäftlicher Resilienz verstehen wir die Fähigkeit, externe Krisen oder Verwerfungen der sozialen, wirtschaftlichen, umweltbezogenen oder politischen Rahmenbedingungen auszuhalten (Resistenz), uns an neue Bedingungen anzupassen (Anpassungsfähigkeit) und damit trotz Einwirkungen von außen unsere Stabilität zu gewährleisten.

Wesentlichkeitsmatrix

Bereits im Geschäftsjahr 2020 haben wir unsere Wesentlichkeitsmatrix weiterentwickelt und im Jahr 2021 nochmals validiert. Im Abgleich unserer eigenen Perspektive mit den Erwartungen unserer Kunden, Aktionäre, Mitarbeitenden, Partner und Lieferanten haben wir ermittelt, welche ökonomischen, sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitsfaktoren für unsere geschäftliche Resilienz besonders relevant sind. Im Mittelpunkt stehen die folgenden Themen:
  • Nachhaltiges Wachstum
  • Robuste Kernprozesse – Produktentwicklung, Vertrieb, Bereitstellung, Betrieb
  • Zufriedene und innovative Mitarbeitende
  • Konsequenter Kundenfokus
  • Portfolio, das auf die Entwicklung von Wirtschaft, Ökologie und Gesellschaft schnell genug reagiert

Diese Themen hat unsere unternehmensübergreifende CSR-Arbeitsgruppe auf relevante Handlungsfelder heruntergebrochen. Die Themenauswahl orientierte sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen, dem DNK-Kriterienkatalog und an der von der Global e-Sustainability Initiative (GeSI) durchgeführten Wesentlichkeitsanalyse für die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche.

Die ausgewählten Themen wurden nach der Stärke ihrer ökonomischen, ökologischen und sozialen Auswirkungen im Kontext unserer Geschäftstätigkeit bewertet (x-Achse) und ins Verhältnis zu den Erwartungen der Stakeholder an unser Nachhaltigkeitsmanagement gesetzt (y-Achse). Die nachfolgende Wesentlichkeitsmatrix veranschaulicht die Ergebnisse. Danach gibt es acht Handlungsfelder mit einer hohen Relevanz für Geschäftsverlauf, -ergebnis und -lage:




Wesentliche Handlungsfelder zur Sicherung unserer Resistenz

Die folgenden vier strategischen Handlungsfelder sind wesentlich für die Sicherung unserer Resistenz:

Nachhaltiges Wachstum (SDG Nr. 8) Unsere klare Positionierung in den Wachstumsmärkten Cloud, SAP und IoT gewährleistet nachhaltiges Wachstum. Mit unserem effektiven Go-to-Market-Ansatz konzentrieren wir uns auf Branchen, in denen wir eine besonders hohe Expertise und viele Referenzen besitzen: Handel, produzierendes Gewerbe, Energiewirtschaft und Logistik. Unser Geschäftsmodell ist zudem krisenfest und skalierbar. So schließen wir in der Regel mehrjährige Verträge ab und erzielen zu gut mehr als 77 % wiederkehrende Umsätze. Dieses Geschäftsmodell bewährte sich in den Pandemiejahren 2020 und 2021 in einer tiefen Rezession. Die pandemiebedingte beschleunigte Digitalisierung schafft zudem neue Wachstumsmöglichkeiten. Wir investieren daher gezielt in künftiges Wachstum, unter anderem durch zielgerichtete Akquisitionen. Für uns und unsere Stakeholder hat dieser Wesentlichkeitsaspekt daher insgesamt die größten ökonomischen Auswirkungen.

Informationssicherheit und Datenschutz (SDG Nr. 16) Zu unseren Kernkompetenzen als IT-Dienstleister gehört es, die persönlichen und geschäftlichen Daten unserer Kunden, Partner, Mitarbeitenden, Aktionäre und Lieferanten in aller Konsequenz zu schützen. Darüber hinaus hat die Gewährleistung sicherer Infrastrukturen und Systeme zur Prävention zunehmender Cyberkriminalität für unsere Kunden größte Bedeutung. Dieser Wesentlichkeitsaspekt hat damit für uns und unsere Stakeholder in erster Linie ökonomische, in zweiter Linie auch soziale bzw. gesellschaftliche Auswirkungen.

Energieeffizienz unserer Rechenzentren (SDG Nr. 7,12,13) Mit der Digitalisierung steigt das Datenvolumen. Immer ausgereiftere Anwendungen und Algorithmen erfordern ein exponentielles Wachstum von Speicher- und Rechnerkapazitäten. Der Betrieb unserer Hochleistungsrechenzentren ist mit einem hohen Energieverbrauch verbunden. Im Fokus unserer ökologischen Bestrebungen steht daher die Reduktion der Verbrauchsfaktoren, in erster Linie des Stromverbrauchs. Somit hat dieser Aspekt auch eine hohe ökonomische Auswirkung auf unser Unternehmen. Seit 2018 betreiben wir unsere Rechenzentren ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien und leisten damit einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz.

Ethische Geschäftspraktiken und Compliance (SDG Nr. 8,16) Sie sind die Eckpfeiler für die unternehmerische und gesellschaftliche Wahrnehmung von q.beyond. Neben der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben erwarten unsere Kunden und Geschäftspartner Compliance und Integrität. Entsprechende Schulungen unserer Mitarbeitenden sorgen hier für das gebotene Maß an Sensibilität. Eine wachsende Rolle spielt in diesem Zusammenhang auch das Thema der Wahrung von Menschenrechten in der Lieferkette. Insgesamt hat dieser Wesentlichkeitsaspekt hohe soziale Auswirkungen.

Wesentliche Handlungsfelder zur Sicherung unserer Anpassungsfähigkeit

Vier weitere strategische Nachhaltigkeitshandlungsfelder sind wesentlich für die Sicherung unserer Anpassungsfähigkeit:

Innovatives und Nachhaltigkeit förderndes Portfolio (SDG Nr. 8,9,12,13) Durch digitale Innovationen befeuern wir die Geschäftsmodelle unserer Kunden und sind damit Wegbereiter für die Welt von morgen. Als Transformations-Enabler adressieren wir mit unserem Portfolio auch die Zukunftsfähigkeit unserer Kunden in Sachen Nachhaltigkeit. Unsere Lösungen bieten Chancen zur Beherrschung des Klimawandels und der Ressourcenverknappung. Die Anpassung unseres Leistungsportfolios geschieht im Rahmen von Innovationsworkshops mit unseren Kunden. Ebenso tragen Ideenwettbewerbe in der eigenen Belegschaft dazu bei. Dieser Wesentlichkeitsaspekt hat deshalb für uns und unsere Kunden eine hohe ökonomische Auswirkung.

Kundenzufriedenheit und -bindung (SDG Nr. 8,9,12) Beides resultiert aus einer hohen Servicequalität und gegenseitigem Vertrauen. Vertrauen gewinnen wir durch eine von Kundenorientierung, Verlässlichkeit, Teamgeist und Pragmatismus geprägte Unternehmenskultur. Mit diesem Mindset pflegen unsere Mitarbeitenden auch die Kundenbeziehungen. Dieser Wesentlichkeitsaspekt hat deshalb eine hohe ökonomische Auswirkung.

Unternehmensidentifikation und Mitarbeiterbindung sowie Talentmanagement und Mitarbeiterentwicklung (SDG Nr. 3,4,5,8) Damit schaffen wir die Voraussetzungen für unseren unternehmerischen Erfolg. Im „War for Talent“ konkurrieren wir mit anderen Marktteilnehmern um Fach- und Führungskräfte. Somit haben diese Wesentlichkeitsaspekte auf uns als Unternehmen einen hohen ökonomischen Einfluss. Unsere Arbeitgebermarke adressiert dabei alle sozialen Aspekte, die uns zu einem attraktiven Arbeitgeber machen. Im Mittelpunkt stehen die Work-Life-Balance, der Gesundheitsschutz und eine von Vertrauen geprägte Unternehmens- und Führungskultur, in der wir die Eigeninitiative unserer Mitarbeitenden gezielt fördern.


Nachhaltigkeitsaspekte im Chancen- und Risikomanagement

Wir beziehen die wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte aktiv in unser Chancen- und Risikomanagement ein, das wir ausführlich in unserem Geschäftsbericht 2021 beschrieben haben (siehe hierzu Seiten 50 bis 52 „Chancenmanagement“ und Seiten 52 bis 59 „Risikobericht“). So ist gewährleistet, dass neu auftretende Chancen und Risiken, die sich durch die Beschäftigung mit Nachhaltigkeit ergeben, frühzeitig identifiziert, operationalisiert und bewertet werden.

Uns sind derzeit keine wesentlichen ökologischen, sozialen oder gesellschaftlichen Risiken auf einzelnen Stufen unserer Wertschöpfungskette bekannt, die unsere Geschäftstätigkeit oder unsere Nachhaltigkeit beeinträchtigen würden. Sollten uns zukünftig Risiken bekannt werden, die sich aus unserer Geschäftstätigkeit, unseren Geschäftsbeziehungen oder unseren Produkten und Dienstleistungen ergeben, so werden wir diese nach den Maßgaben unseres Risikomanagements gezielt berücksichtigen.

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Veolia Deutschland GmbH

Veolia in Deutschland erbringt Umweltdienstleistungen für Kommunen, Industrie und Gewerbe. Das Geschäftsmodell ist darauf ausgerichtet, mit diesen Dienstleistungen einen positiven Beitrag zum nachhaltigen Management von Ressourcen zu leisten. Der Markt ist von starker Regulierung, einem Trend zur Rekommunalisierung sowie wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen in der Industrie geprägt. 

2017 luden wir unsere Beschäftigten und Kunden aus Industrie und Gewerbe zur zweiten Wesentlichkeitsbefragung ein, um die Nachhaltigkeitsthemen für Veolia in Deutschland zu priorisieren.


Die Ergebnisse der Befragung zeigen uns, dass erstklassige Dienstleistungen im Kerngeschäft durch Sicherheit und Qualität sowie Kundenzufriedenheit und -service von Kunden und Beschäftigten gleichermaßen als die wichtigsten Themen für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens angesehen werden. Unter den mitarbeiterbezogenen Themen betrachten Kunden und Beschäftigte ebenso einhellig faire Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen sowie Arbeitssicherheit und Gesundheitsförderung als die zentralen Herausforderungen. Schadstoffeinträge und besondere Umweltrisiken, Recycling/Rückgewinnung von Rohstoffen sowie Ressourceneffizienz/Abfallvermeidung konnten als wesentlichste Umweltthemen herausgearbeitet werden. Einen Bedeutungsgewinn gegenüber der zuletzt 2014 durchgeführten Befragung zeigen die Themen Datenschutz/Datensicherheit sowie Schadstoffeinträge und besondere Umweltrisiken. 




Alle Ergebnisse unter www.nachhaltigkeit.veolia.de/wesentlichkeit

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FKT GmbH

Die Wesentlichkeitsanalyse

Anhand einer Wesentlichkeitsanalyse konnten wir die relevanten Nachhaltigkeitsthemen für uns erarbeiten. Ab Oktober 2021 haben wir eine solche Analyse zum ersten Mal ausführlich und systematisch durchgeführt. Neben Recherchen wurden Führungskräfte, die eigenen Mitarbeitenden sowie weitere ausgewählte Stakeholder befragt. Eine genauere Beschreibung der Stakeholderanalyse findet sich im Kriterium 9 "Beteiligung von Anspruchsgruppen".

Befragte Stakeholder:
  • Führungskräfte
  • Mitarbeitende
  • Kunde
  • Lieferant
  • Bank
  • Betriebsrat
  • Spediteur
  • Steuerberater
  • Bürgermeister
Die Identifizierung und Priorisierung von wesentlichen Themen basiert auf drei Bewertungsdimensionen:

  1. Geschäftsrelevanz: Welche Bedeutung haben verschiedene Nachhaltigkeitsthemen für den Geschäftsverlauf von FKT?
  2. Nachhaltigkeitsrelevanz: Welchen Einfluss hat die Geschäftstätigkeit von FKT auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft?
  3. Stakeholderrelevanz: Welche Erwartungen haben verschiedene Stakeholder an das Unternehmen FKT?
Die Wesentlichkeitsanalyse wurde in mehreren Schritten durchgeführt. Diese sind:

1. Sammlung und Identifikation von relevanten Themen durch verschiedene Analysen
  • Unternehmensanalyse: Hot Spot-Analyse entlang der Wertschöpfungskette
  • Umfeldanalyse: Branche, PESTEL-Analyse, Literatur- und Desk Research, Analyse relevanter Standards und Rahmenwerke (DNK, GRI, SDGs) 
Ergebnis: Eine Long List mit relevanten Nachhaltigkeitsthemen

2. Bewertung und Ergänzung der Themen aus der Long List
  • durch Führungskräftebefragung
  • durch Mitarbeiterbefragung
Ergebnis: Bewertung wesentlicher Themen nach Geschäftsrelevanz, Mitarbeiterrelevanz (interne Stakeholder) sowie Nachhaltigkeitsrelevanz

3. Auswertung der Befragungen und Priorisierung
  • um die bisher wichtigsten Themen zu identifizieren und diskutieren
Ergebnis: Übersichtliche Matrix
 
4. Interviews mit externen Stakeholdern (qualitative Interviews)
  • um Themen aus externer Perspektive zu bewerten
  • um weitere Themen zu erkennen
  • um Themen abschließend zu priorisieren
  • insgesamt wurden 7 Stakeholder interviewt
Ergebnis: Bewertung der Themen durch externe Stakeholder (Stakeholderrelevanz)
 
5. Validierung
  • die Ergebnisse aus allen Befragungen wurden zusammengetragen
  • Diskussion der Ergebnisse mit der Geschäftsleitung und moderate Anpassungen
  • abschließende Validierung und Freigabe der Ergebnisse
Ergebnis: Freigegebene Wesentlichkeitsanalyse und wesentliche Nachhaltigkeitsthemen

Die Wesentlichkeitsanalyse stellt wiederum den Ausgangspunkt für die Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsstrategie (siehe Kriterium 1) sowie unserer Ziele (siehe Kriterium 3) dar.



Die wesentlichen Themen im Überblick:

Wesentliches Thema Geschäftsrelevanz
Nachhaltigkeitsrelevanz/ Wirkungen
Schlussfolgerungen
Unternehmenskultur, Mitarbeiterzufriedenheit
Die Unternehmenskultur beeinflusst maßgeblich unsere Innovationsfähigkeit, unsere Attraktivität als Arbeitgeber und damit insgesamt unsere Wettbewerbsfähigkeit. Die Unternehmenskultur prägt unsere interne Zusammenarbeit und stellt die Basis dar, wie wir als Unternehmen agieren. Sie ist entscheidend dafür, ob sich die Mitarbeitenden wohlfühlen, gerne bei FKT arbeiten und somit ihre Leistung bringen und Potentiale entfalten können. Sie ist vor allem für unsere Mitarbeitenden von großer Bedeutung und hat auf diese eine besondere Wirkung. Die gesellschaftliche Wirkung darüber hinaus ist eher begrenzt.
Durch eine entsprechende Unternehmenskultur können wir uns Wettbewerbsvorteile erarbeiten: eine innovationsfördernde, von Vertrauen und Wertschätzung geprägte Kultur ist unser Ziel.
Die Mitarbeitenden von FKT sind die wertvollste Ressource des Unternehmens. Diese gilt es zu fördern und gerecht zu behandeln.
Unser gesellschaftlicher Einfluss bei diesem Thema beschränkt sich eher auf interne Aspekte und auf unsere Mitarbeitenden.
Nachhaltige Produktentwicklung, Produktqualität- und Produktsicherheit Von höchster Relevanz für die Lage unseres Unternehmens und unsere Wettbewerbsfähigkeit. Entscheidend darüber, ob unsere Kunden zufrieden sind.
Unsere Kunden wollen innovative Produkte.
Durch Verwendung von gefährlichen Roh- und Gefahrstoffen könnten sowohl die Gesundheit der Mitarbeitenden, als auch die Umwelt (z.B. Gewässerverschmutzung) stark beeinträchtigt werden. Wir haben Einfluss darauf, welche Rohstoffe und Materialien verwendet werden und können Nachhaltigkeitskriterien in die Produktentwicklung integrieren, was wiederum Nachhaltigkeitseffekte über unser Unternehmen hinaus hat.
Nachhaltige Produktentwicklung ist eines der Topthemen, gesamtgesellschaftlich und auch für unsere Kunden.
Energieverbrauch und -versorgung, Energiemanagement, THG-Emissionen Als Unternehmen, das relativ viel Energie für die Produktion benötigt, sind die Themen Energieversorgung, Energieverbrauch und damit auch die damit verbundenen Emissionen sehr wichtig für uns. Dazu gehören z.B. Aspekte wie die Sicherheit der Energieversorgung, Energiekosten, CO2-Bepreisungen und grundlegende politische Weichenstellungen und natürlich klimatische Veränderungen. Auch wir sind gefordert, entsprechende Energiekonzepte für unser Unternehmen zu entwickeln.
Fossile Brennstoffe werden verbraucht. Erdöl und Erdgas sind endliche Ressourcen unserer Erde, die die Entstehung von THG-Emissionen verursachen. Wir sind ein relativ energieintensives Unternehmen, unsere hohe Fertigungstiefe erfordert einen hohen Energieaufwand, deshalb haben wir hier durchaus eine Wirkung auf Klima und Umwelt und eine Verantwortung, mit zukunftsorientierten Konzepten zu reagieren.

Die Emissionen der PKW und LKW belasten die Umwelt mit CO2 (Speditionen etc.).
Wir investieren viel Zeit, Know-how und Geld in unser Energiemanagement und werden z.B. selbst zum Energieerzeuger. Das ist nicht nur ein Beitrag zur Risikominimierung, sondern es entstehen dadurch mittel- und langfristig Wettbewerbsvorteile.
Wasser und Abwasser Wasser wird zur Kühlung unserer Produktionsanlagen benötigt.
Wir haben einen entsprechenden Wasserbedarf. Unser Abwasser belastet das öffentliche Abwassernetz.
So wenig Wasser wie möglich verbrauchen. Ein Umweltmanagementsystem ist verankert.
Qualifizierung, Schulungen
Innovation gelingt nur, wenn wir uns und unsere Kompetenzen stetig weiterentwickeln. Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung sind essentiell für unser Unternehmen.
Durch Qualifizierung, Aus- und Weiterbildung können sich unsere Mitarbeitenden weiterentwickeln und selbst gut für die Herausforderungen der Zukunft aufstellen.
Durch Schulung des Umweltverständnisses jedes Einzelnen wird das Bewusstsein geschärft und verbessert.
Wir setzen auf die eigene Ausbildung und systematische Weiterbildung. Durch den Kompetenzaufbau im Unternehmen können wir das Risiko des Fachkräftemangels etwas reduzieren und gleichzeitig auch die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung erhöhen.
Abfall- und Ressourcenmanagement, Kreislaufwirtschaft/ Materialien/ Rohstoffe Kreislaufwirtschaft/ Circular Economy ist ein Topthema unserer Kunden und damit auch für uns von höchster Bedeutung.
Durch unsachgemäß getrennte und/ oder entsorgte Abfälle können wertvolle Ressourcen, welche durch richtiges Recycling erschlossen werden, verloren gehen. Zudem können bei falsch entsorgten Gefahrstoffen erhebliche Beeinträchtigungen der Umwelt ausgelöst werden (z.B. Gewässerverschmutzung, etc.). Wir möchten Ressourcen schonen und die Kreislauffähigkeit erhöhen. Wir setzen auf ein unternehmensweites Konzept zur Abfallvermeidung, -trennung und -entsorgung.  
Compliance und Integrität Voraussetzung für all unser Handeln.
Hierzu gehören neue Regulierungen und Vorgaben im Themenbereich Nachhaltigkeitsmanagement.
Durch Nichteinhaltung von Gesetzen, Vorschriften oder Verordnungen können sich nachteilige Beeinflussungen für sämtliche interessierte Kreise ergeben.

Höchste Priorität und wird mit entsprechenden Managementsystemen, Regeln und Prozessen überprüft. Unsere Unternehmenskultur bildet die Basis.

Professionalisierung des Nachhaltigkeitsmanagements.
Entwicklung und Schutz des eigenen Know-hows Die Produkte von FKT werden von der Idee bis zur Fertigung selbst entwickelt und produziert, dieses Know-how ist unser Kapital, das wir schützen, erhalten und weiterentwickeln müssen
Durch unser Know-how und unsere Kompetenzen sind wir in der Lage, unsere Produkte stetig selbst zu verbessern bzw. neue Produkte zu entwickeln. Unser Know-how ist es, das uns als Unternehmen ausmacht. Das kommt vor allem unseren Kunden zugute.
Wir müssen unser Wissen, unsere Kompetenzen schützen, erhalten und entwickeln. Entsprechende Konzepte sind gefragt, mit Fokus auf Wissenstransfer, 
Wissensvermittlung und Schulungen.
Organisations- und Prozessentwicklung, Digitalisierung Wir gehen mit der Zukunft. Die stetige Verbesserung und Modernisierung unserer Abläufe und Prozesse ist sehr wichtig für uns und inzwischen in unserer Kultur fest verankert. Die Stakeholderbefragung zeigt, dass dieses Thema von uns erwartet werden.
Unsere Wirkung in die Gesellschaft hinein ist bei diesem Thema begrenzt. Es betrifft vor allem interne Prozesse sowie die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten. Hier können wir allerdings schon etwas bewegen und zum Beispiel die Effizienz verbessern.
Konzepte für Digitalisierung, Wissenstransfer, Innovationsallianzen, Umgang mit der Digitalisierung, HomeOffice, IT-Ausstattung, Datenschutz und Datensicherheit werden immer wichtiger. Mit Einführung einer neuen Software werden alle bisher analogen Prozesse und Daten digitalisiert.
Nachhaltigkeit im Lieferkettenmanagement Fehlende Nachhaltigkeitsstandards können zu massiven Problemen in der Lieferkette führen: Reputationsrisiken, Versorgungsproblemen, Kundenverlusten, etc.
Bei Nicht-Beachtung von Nachhaltigkeitsstandards in der Lieferkette entstehen Risiken bzgl. schlechten Arbeitsbedingungen, niedrigen Umweltstandards, Verstöße gegen grundlegende Arbeitsnormen. Nachhaltigkeit in der Lieferkette wird ein immer wichtigeres Thema, getrieben durch Gesetze, Kunden aber auch durch die unsichere Lage was Versorgungssicherheit und Stabilität der Lieferketten betrifft. Ein zukunftsweisendes Lieferkettenmanagement ist gefragt.
Beschäftigungs- und Arbeitsplatzsicherheit Wir wollen unseren Mitarbeitenden einen sicheren Arbeitsplatz bieten. So können sie ihr Potential einbringen und sich mit dem Unternehmen auch identifizieren. Ein sicherer Arbeitsplatz ist die Grundlage, um auch Leistung für das Unternehmen bringen zu können und zu wollen.
Sicherheit und Wohlstand für unsere Mitarbeitenden und deren Familien sowie Wirkung auf das regionale Umfeld.

Durch vorausschauendes und verantwortungsvolles Wirtschaften gelingt es, auch in schwierigeren Zeiten Arbeitsplätze zu schaffen und zu erhalten.
Vorausschauendes und verantwortungsbewusstes Wirtschaften.
Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten bei der Entscheidungsfindung.
starke Partnerschaften, Kundenzufriedenheit
Langfristige, starke Partnerschaften mit Geschäftspartnern, Kunden, Lieferanten sowie der Region machen uns resilienter, innovationsfähiger und flexibler. Wir können dadurch auch unser Ansehen in der Gesellschaft stärken.
Unsere Beziehung zu unseren Kunden ist für uns essenziell.
Wir verstehen uns als Partner auf Augenhöhe für unsere Kunden, Lieferanten und alle Geschäftspartner. Unsere Kunden sind neben unseren Mitarbeitenden die wichtigsten Partner. Diese Partnerschaft wollen wir pflegen.
Wir bringen uns zudem als Partner in unsere Region ein wollen so im Rahmen unserer Möglichkeiten Impulse für die Regionalentwicklung setzen und gesellschaftliche Projekte unterstützen.
Wir festigen Beziehungen und verankern uns in der Gesellschaft, vor allem in der Standortregion. Wir unterstützen gezielt regionale Projekte und Initiativen, die zu unserem Unternehmen passen. Wir setzen auf langfristige Geschäftsbeziehungen und wollen uns zusammen mit unseren Partnern weiterentwickeln.


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