Wesentlichkeit

Das Unternehmen legt offen, welche Aspekte der eigenen Geschäftstätigkeit wesentlich auf Aspekte der Nachhaltigkeit einwirken und welchen wesentlichen Einfluss die Aspekte der Nachhaltigkeit auf die Geschäftstätigkeit haben. Es analysiert die positiven und negativen Wirkungen und gibt an, wie diese Erkenntnisse in die eigenen Prozesse einfließen.

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Um dem Nachhaltigkeitsmanagement eine effektive Stoßrichtung zu geben, sollten Unternehmen zunächst den Fokus auf die Lösung besonders drängender Probleme legen. Dafür muss im Vorfeld geklärt werden, welche Unternehmensaktivitäten mit wichtigen ökologischen und / oder sozialen Problemen verknüpft sind oder auf diese einwirken. Aber auch anders herum können ökologische und gesellschaftliche Herausforderungen von außerhalb des Unternehmens auf das Geschäftsmodell wirken.

Was ist zu beachten?
Eine Analyse der wesentlichen Nachhaltigkeitsaspekte sollte am besten nicht nur aus Sicht des Unternehmens selbst, sondern im Dialog mit wichtigen Stakeholdern erarbeitet werden. Das beugt Betriebsblindheit vor und hilft, die Erwartungen der Stakeholder an das Unternehmen rechtzeitig zu erkennen. Wichtig ist daher im Vorfeld zu analysieren, wie das Unternehmen in die Gesellschaft eingebettet ist und welche Besonderheiten sich daraus ergeben. Daher erfragt der erste Aspekt in der Checlliste Besonderheiten des Umfelds, wie etwa die Bedeutung Ihres Unternehmens als Arbeitgeber in der Region, ökologische Besonderheiten (Gewässer, Naturschutzgebiete usw.) in direkter Nachbarschaft oder auch ökologische und soziale Themen, mit denen Ihre Branche häufig in den Medien verknüpft wird. Die Wesentlichkeitsanalyse kann dann auf diese Betrachtung des Umfelds aufbauen. Nachhaltigkeitsaspekte haben in der Regel für Unternehmen nicht nur Risiken, sondern sind auch mit Chancen verbunden. Bemühen Sie sich daher bitte um eine ausgewogene Darstellung.
Aspekt 1:
Beschreiben Sie die ökologischen, sozioökonomischen und politischen Besonderheiten des Umfelds, in denen Ihr Unternehmen tätig ist.

Aspekt 2:
Beschreiben Sie, welche wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen durch Ihre Geschäftstätigkeit beeinflusst werden. Stellen Sie sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen dar (Inside­-out­-Perspektive).

Aspekt 3:
Beschreiben Sie, welche wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen auf Ihre Geschäftstätigkeit einwirken. Stellen Sie sowohl die positiven als auch die negativen Auswirkungen dar (Outside-­in­-Perspektive).

Aspekt 4:
Erläutern Sie, welche Chancen und Risiken sich für Ihr Unternehmen aus dem Umgang mit den beschriebenen Nachhaltigkeitsthemen ergeben. Nennen Sie Schlussfolgerungen, die Sie daraus für Ihr Nachhaltigkeitsmanagement ableiten.
Nachhaltigkeitsaspekte sind diejenigen Themen, die eine nachhaltige Entwicklung erst möglich machen. Die Sustainable Development Goals oder die im GRI Standard genutzte Themenliste können erste Anhaltspunkte dafür liefern, welche Nachhaltigkeitsaspekte es gibt.

Wesentlich im Sinne dieses Kriteriums sind sowohl diejenigen Unternehmensaktivitäten, die eine entscheidende negative oder positive Auswirkung auf Nachhaltigkeitsaspekte haben, als auch Nachhaltigkeitsaspekte, die sich in besonderem Maße auf die Unternehmensaktivitäten auswirken. Zusätzlich können Themen auch dann wesentlich sein, wenn sie für die Entscheidungsfindung von Stakeholdern eine besondere Bedeutung haben oder deren Verhältnis zu Ihrem Unternehmen prägen. Welche Aspekte im Einzelfall als wesentlich gelten, ist branchenspezifisch und hängt stark von den Prozessen in Ihrem Unternehmen ab.

Stakeholder sind Einzelpersonen oder Gruppen aus dem Umfeld des Unternehmens, die entweder einen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben oder aber von der Geschäftstätigkeit beeinflusst werden, z.B. Geschäftspartner/-innen, Mitarbeitende, Kund/-innen, zuliefernde Betriebe, Kommunen, Parteien, Verbände, staatliche Organe, Nichtregierungsorganisationen usw. (siehe Kriterium 9).

NWB Verlag

Ein Fachverlag im herzen des Ruhrgebiets
Der NWB Verlag ist seit Gründung ein regional stark verwurzeltes Unternehmen im Herzen des Ruhrgebiets. Die Region ist mit 4.435 Quadratkilometern das größte Ballungsgebiet Deutschlands und vereint in sich ein von der Industrialisierung und den Oberzentren wie Dortmund, Essen und Bochum kulturell und wirschaftlich geprägtes Bild. Für die Medienbranche ist die Region ein wichtiger Ankerpunkt, in der u. a. Medien der Funke Mediengruppe und der Ruhr Nachrichten ansässig sind.

Trotz der vielen Standortvorteile ist das Ruhrgebiet immer noch eine zum Teil strukturschwache Region, in der der Anteil der sozialschwachen Bevölkerungsgruppen steigt und die Ungleichheit der Lebenschancen wächst. Als Wirtschaftsakteur mit Sitz in Herne sind wir uns der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Verantwortung, die mit dem Standort einhergeht, bewusst. Daher setzen wir uns in der Region und auch darüber hinaus für die Förderung sozial Benachteiligter ein und arbeiten in unterschiedlichen Konstellationen daran mit, die Region zu einem kulturell, aber auch wirtschaftlich starken Standort weiterzuentwickeln. Die Tatsache, dass das Land Nordrhein Westfalen (NRW) in den letzten Jahren durch die Landesregierung sogenannte "CSR-Komptenzzentren" geschaffen hat, zeugt von einem politischen Willen eine verantwortungsvolle Wirtschaft zu födern. 

Wesentlichkeitsanalyse


Um die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen für unsere Nachhaltigkeitsstrategie zu ermitteln und zu priorisieren, nutzen wir die N-Kompass Methode, die komplementär zu den nach dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) definierten Kriterien ist und die darüber hinausgehende Nachhaltigkeitsaspekte berücksichtigt. Im Rahmen der detaillierten Analyse haben wir die Wesentlichkeit als auch unsere bisherige Leistung entlang der zehn N-Kompass Handlungsfelder bewertet. Als wesentliche Handlungsfelder für 2018 (unabhängig unserer bisherigen Leistung) wurden die folgenden fünf Handlungsfelder definiert: 

  • Kunden
  • Klima
  • Mitarbeiter 
  • Gesellschaft
  • Ressourcen (v.a. Papier)


Abbildung: Wesentliche Handlungsfelder für NWB, die wesentlich sind und der Leistungsstand niedrig.
 
Als Fachverlag mit einer physischen Buch- und Zeitschriftenproduktion ist Papier eine zentrale Ressource. Mit ihr ist uns bewusst, dass auch wir einen Einfluss auf die Rodung von Wäldern haben und adressieren dieses wesentliche Thema entsprechend prominent in unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Das gleiche gilt für die CO2-Emissionen, die bei unserer Geschäftstätigkeit (z.B. Druck, Versand, zunehmende IT-Infrastruktur) und durch die Mitarbeitermobilität entstehen. Das Reputationsrisiko durch unzureichende Klimamaßnahmen in Verruf zu geraten, ist in den letzten Jahren immer größer geworden, weswegen wir entsprechende Maßnahmen konsequent vorantreiben. Zudem ergreifen wir die Chance mit der Entwicklung von innovativen und digitalen Produkten sowie Prozessen unseren Beitrag zu einer reduzierten Holzrodung zu leisten, und gestalten diese im Sinne der notwendigen Geschäftstransformation proaktiv. Gleichzeitig reagieren wir mit der Digitalisierung von Produkten auf das Kostenrisiko, das uns durch steigende Papierpreise – v.a. beim Recyclingpaper – begegnet. 

Neben der ressourcenschonenden und klimaneutralen Buch- und Zeitschriftenproduktion, haben wir als Mediendienstleister zudem ein Interesse daran, dass unsere Mitarbeiter und Kunden zufrieden sind. Das bedeutet, dass auf der einen Seite für die Kunden die Produkte einen klaren Nutzwert haben müssen und auf der anderen Seite, dass unsere Mitarbeiter gesund und zufrieden sind. Dazu bedarf es eines kundenorientierten und an relevanten Nachhaltigkeitskriterien orientierten Produktentwicklungsprozess sowie einer fairen Arbeitsplatzgestaltung für unsere Mitarbeiter, damit sie Beruf- und Privatleben miteinander vereinen können. Dies stärkt unsere Arbeitgeberattraktivität, mit der wir dem „war of talents” begegnen, der die Medien- und Verlagsbranche – vor allem im Ruhrgebiet – umtreibt. 

Da der NWB Verlag zudem seit Gründung stark regional im Ruhrgebiet verwurzelt ist, zählt ein reges gesellschaftliches Engagement zu einem integralen Verständnis unserer unternehmerischen Verantwortung.

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GASAG AG

Aufgrund der Fülle an möglichen Nachhaltigkeitsthemen war eine thematische Eingrenzung und Gewichtung der strategisch relevanten Themen notwendig. Dies geschah im Rahmen einer kritischen Themenauswahl und der Anwendung einer systematischen Wesentlichkeitsanalyse, mit der die GASAG ihre Nachhaltigkeitsthemen priorisieren konnte und die Handlungsfelder entsprechend ausrichten wird.  

Zwei Bewertungskriterien bzw. methodische Ansätze waren im Rahmen der Analyse maßgebend: 

  1. Impact-Bewertung: Die Bewertung der Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die unterschiedlichen Nachhaltigkeitsthemen erfolgte durch die Zuständigen der verschiedenen Fachbereiche im Rahmen eines Workshops.
  • Relevanz-Bewertung: Über einen Bewertungsbogen wurde die Bedeutung der Themen aus externer Perspektive eingeschätzt. Um diese Einschätzung leisten zu können, haben sich die Zuständigen in die unterschiedlichen Stakeholder-Gruppen hineinversetzt.


Die Einordnung nach wesentlichen Themen und Handlungsfeldern entnehmen Sie bitte  der Ergebnistabelle auf S.11 des Nachhaltigkeitsberichts 2017 (www.gasag.de/nachhaltigkeitsbericht).


Gesellschaftliches Umfeld in dem die GASAG agiert und Auswirkungen der Geschäftstätigkeit im Hinblick auf Nachhaltigkeitsaspekte.

Als etablierter Energieversorger und Infrastrukturdienstleister ist die GASAG Teil der Berliner Stadtgesellschaft mit verschiedenen Anspruchsgruppen (aus Politik, Wirtschaft, Kundinnen und Kunden sowie Bürgerinnen und Bürger).

Soziale und ökologische Chancen und Risiken, die sich aus den Unternehmensaktivitäten ergeben, sowie entsprechende Schlussfolgerungen.
Wir wollen mit unseren Nachhaltigkeitsaktivitäten in erster Linie helfen, das Klima zu schützen, Energieverbräuche der Kundinnen und Kunden zu reduzieren und damit einen Beitrag zu einer sozialverträglichen Energiewende leisten. Risiken ergeben sich beispielweise daraus, dass die gesteckten Ziele, wie das CO2-Ziel im Rahmen der Klimaschutzvereinbarung mit dem Land Berlin, nicht erreicht werden. Hier ist es daher erforderlich, den Erfüllungszeitraum im Auge zu behalten und rechtzeitig gegenzusteuern, wenn Verzug droht.

 


 

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Hermann Biederlack GmbH & Co. KG

Die Hermann Biederlack GmbH & Co. KG ist ein national und international handelndes, eigenständig produzierendes Unternehmen, welches mit nur einem Standort in Greven ansässig ist. 

Zu den Nachhaltigkeitsaspekten, die unseren Betrieb beeinflussen, gehören:

Sozial-Aspekt: Mitarbeiter

Ohne die Unterstützung unserer langjährigen Mitarbeiter, würden wir nicht fortbestehen, weshalb die Sicherheit am Arbeitsplatz besonders beachtet werden muss.
Persönliche Schutzausrüstung, jährliche Schulungen, ein von den Mitarbeitern gewählter Betriebsrat, eine Betriebsärtzin, freiwillige Gesundheits-Angebote wie Grippeschutzimpfungen aber auch Verpflichtungen, die für die Befähigung zum Führen von Fahrzeugen notwendig, gehören zum Angebot.
Wir halten uns die deutschen und europäischen Arbeitsschutzgesetzen und nehmen freiwillige Audits nach diversen Standards auf, um unsere Bemühungen nachzuweisen. (SMETA; Oekotex Step)

Die deutsche Textilindustrie ist vom demografischen Wandle betroffen und davon sind wir keine Ausnahme. Neue, junge Mitarbeiter in der Produktion werden jährlich weniger.
Wir bieten Ausbildungsprogramme in der Produktion an, erhalten dafür aber nur wenige passende Bewerbungen.

Umwelt-Aspekt: Betrieb

Wir sind ein produzierender Betrieb und verarbeiten Rohstoffe zu einem Produkt um. 
Dies ist nur möglich durch die Nutzung von Chemikalien, Energie, Wasser und Rohstoffe und verursacht dementsprechend Abfall, Abwasser und indirekte Emissionen.
Vorteilhaft ist unser vertikaler Betrieb mit kurzen Lieferwegen: von der Färberei bis zur Verpackung kann alles an einem Standort erledigt werden.
Unser eigenes Blockheizkraftwerk übernimmt ein Großteil der benötigten Energie und das Wasser erhalten wir aus unseren eigenen Brunnen. 
Das entstehende Abwasser der Färberei wird monatlich getestet. Als indirekter Leiter werden diese an die Klärwerke Greven zur Reinigung geleitet.
Bei Nutzung von Rohstoffen wird versucht, der Anteil an recycelter Baumwolle und Polyester zu erhöhen. Eine Produktreihe, die 2017 begonnen hat, führte zu ersten Erfolgen, die weiter ausgebaut werden sollen. Da wir aber nicht in der Lage sind, unsere eigenen Abfälle zu recyclen, muss dieses spezielle Garn aus Spanien eingekauft werden, dass durch die weiten Transportwege wieder erhöhte indirekte Emissionen aufweist. 



Wesentlichkeit:

Neben dem geschäftlichen Erfolg hat das Unternehmen die unten aufgeführten Punkte von wesentlichem Interesse für Stakeholder und das Unternehmen. Die Einschätzung der Relevanz für die Stakeholder beruht auf erfahrungsbedingten Beurteilungen durch die Geschäftsführung und dem Umweltmanagementteam.

Einschätzung der Wesentlichkeit auf einer Skala von  1 - 8:

1 - 6: geringe Wesentlichkeit
7 - 12: mittlere Wesentlichkeit
13 - 18: hohe Wesentlichkeit

Wesentlichkeit Relevanz Biederlack   Chancen Risiken
         
lokale Bevölkerung 2,5   - gute Kommunikation bzw. gute Beziehungen zu der lokalen Bevölkerung pflegen, um Konflikte zu vermeiden - Konflikt-potenzial durch Lärm, Abgase etc. 
Abfall-/Wasserverschmutzung 16   - Kosteneinsparungen durch geringeren Verschmutzungsgrad - höhere Kosten durch aufwendiges Entsorgungskonzept
Luftverschmutzung 4   - keine direkte Emissionen 
- durch Reduzierung von indirekter Emissionen wird Luftverchmutzung verringert
- Schädigung der Umwelt
- Konfliktpotenzial mit der Bevölkerung
Work-Life-Balance 6,5   - Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit - keinen direkten wirtschaftlichen Nutzen
         
gesellschaftl. Engagement 4   - Präsenz zeigen
- Ruf stärken
- keinen wirtschaftlichen Nutzen
AN-AG Verhältnis 12   - Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit
- Loyalität und Commitment
 - fehlende Ernsthaftigkeit
- Verlust von Autorität
Diversität und Demographie 10   - Diversität fördert Attraktivität des Arbeitgebers
- vielfältige Arbeitsgruppen
- der demographische Wandel führt bei Biederlack in der Produktion zu einer ungleichen Verteilung von Altersgruppen
Kundengesundheit und Sicherheit 17   - Vertrauen von Kunden/Endverbrauchern
- Sicherung von Erträgen
- schädliche Produkte können die Absatz enorm reduzieren und einen schlechten Ruf verursachen
         
Wasser- und Energieverbrauch 14   - Reduzierung an Verbräuchen schont die Umwelt und kann das Betriebsergebnis verbessern - Qualität darf durch geringeren Einsatz nicht beeinträchtigt werden
Aus- und Weiterbildung 10   - Potenziale der Mitarbeiter ausschöpfen - Kosten für Weiterbildungen
Rohstoff- und Materialverbrauch 14   - geringerer Materialverbrauch führt zu geringeren Kosten - Qualität darf durch geringeren Einsatz nicht beeinträchtigt werden
Arbeitssicherheit 16   - weniger Arbeitsunfälle - hohe Aufwendungen um Arbeitssicherheit stets zu gewährleisten


Daraus entwickelte das Unternehmen eine Wesentlichkeitsmatrix. Die Analyse der Wesentlichkeiten ergab folgendes Bild:

geringe Wesentlichkeit mittlere Wesentlichkeit hohe Wesentlichkeit
- Luftverschmutzung, da Biederlack keine direkten Emissionen freisetzt
- lokale Bevölkerung
- Work-Life-Balance
- Diversität und Demographie
- Gesellschaftliches Engagament
- Aus- und Weiterbildung
- AN-AG Verhältnis
- Datenschutz
- Energie- und Wasserverbrauch
- Rohstoff- und Materialverbrauch
- Arbeitssicherheit
- Abfall- und Wasserverschmutzung

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Vivawest GmbH

Das Markt- und Wettbewerbsumfeld von VIVAWEST gestaltet sich zunehmend dynamischer und differenzierter, wodurch der Konzern immer wieder vor neuen Herausforderungen steht. Diese gilt es zu bewältigen und als Chancen für die Differenzierung gegenüber den Wettbewerbern zu begreifen. Die hohe Heterogenität des Wettbewerberumfeldes und die zahlreichen regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland sind nur eine Seite der Medaille. Die andere Seite sind die Megatrends, die zu tiefgreifenden Veränderungen führen. Bedingt durch die Urbanisierung, Seniorisierung und Singularisierung geht die demografische Entwicklung einher mit entsprechenden Anpassungsbedarfen im Wohnungsbestand. Aufgrund der Internationalisierung  steigen die Anforderungen an die Integration von Migranten in den Quartieren. Mit der Energiewende wachsen die Ansprüche an die Energieeffizienz und die Reduzierung der CO2-Emissionen, vor allem in Bezug auf den Wohnungsbestand. Die Digitalisierung erfordert Veränderungen im Denken und Handeln aufgrund des sich ändernden Informations- und Kommunikationsverhaltens.

Vergleiche Bericht 2017 (Seite 58f.).
Weitere Ausführungen zu den gesamtwirtschaftlichen und wohnungswirtschaftlichen Rahmenbedingungen können Sie dem Finanzbericht 2017 (2.2 Gesamtwirtschaftliche und wohnungswirtschaftliche Rahmenbedingungen, Seite 11ff.) entnehmen.


Unter Berücksichtigung dieser und unter Anwendung des internen Risiko- und Chancenmanagementsystems beschreibt VIVAWEST im Finanzbericht 2017 die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung (siehe Seite 27ff.). Im Folgenden werden deshalb lediglich die nennenswerten sozialen und ökologischen Chancen und Risiken, die sich aus den Unternehmensaktivitäten ergeben, aufgeführt.

Als soziales Risiko kann angeführt werden, dass der Vivawest-Konzern als Vermieter einem Mietausfallrisiko unterliegt. Hauptursachen für rückständige und ausbleibende Mietzahlungen sind wachsende Verschuldung, Arbeitslosigkeit und familiäre Probleme unserer Kunden.  Durch ein intensives Forderungsmanagement – unterstützt durch eigene Sozialarbeiter in den Kundencentern vor Ort – wird gewährleistet, dass problematische Mietverhältnisse schnell erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Darüber hinaus trägt die Mieterstruktur dazu bei, dass keine Abhängigkeit von Einzelmietern gegeben ist. Das Mietausfallrisiko ist gegenüber dem Vorjahr konstant gering geblieben.

Soziale Chancen ergeben sich wiederum aus der demografischen Entwicklung, der damit wachsenden Anzahl der Haushalte und damit aus der erhöhten Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum. Diese beobachtbare Entwicklung wird durch die zunehmende Zuwanderung verstärkt, sodass die Chance besteht, die Nettomieterlöse zusätzlich zu steigern. Der Vivawest-Konzern betreibt ein aktives Portfoliomanagement, um den mit einer unzureichenden Portfoliosteuerung verbundenen Risiken entgegenzuwirken, Veränderungen bei der Wohnungsnachfrage erfolgreich zu begegnen, Marktakzeptanz zu sichern bzw. zu erhöhen sowie nachfragegerechten Wohnraum zu schaffen.


In einer über den Prognosezeitraum hinausgehenden Betrachtung könnte sich das Risiko ansteigender Instandhaltungskosten als bedeutend erweisen, die sich zum einen aus einer generell steigenden Erwartungshaltung der Kunden an die Qualität des Wohnungsangebots ergeben können und zum anderen aus in der Vergangenheit verarbeiteten Baustoffen, die aktuell oder zukünftig als schädlich eingestuft werden. Diesem (ökologischen) Risiko begegnet VIVAWEST einerseits durch die strenge Orientierung an festgelegten Qualitätsstandards, objektbezogenen Kosten-Nutzen-Abwägungen und einer Priorisierung der geplanten Instandhaltung sowie andererseits durch die gezielte Untersuchung der hinsichtlich etwaiger Schadstoffe kritischen Baujahre und den Abschluss von entsprechenden Rahmenverträgen für möglicherweise erforderliche Sanierungen.

Die Geschäftsführung  sieht in der Gesamtbewertung keine gravierenden oder gar bestandsgefährdenden Risiken für den Konzern. Die bekannten Risiken sind weitestgehend als niedrig einzustufen und weisen, wie auch die bekannten Chancen, keine nennenswerten Veränderungen gegenüber dem Vorjahr auf, sodass weiterhin von einer stabilen Entwicklung für das Jahr 2018 ausgegangen wird.

Zur Bestimmung der Relevanz von Nachhaltigkeitskriterien aus Sicht von VIVAWEST und den jeweiligen Anspruchsgruppen (Stakeholdern) führt der Konzern alle zwei Jahre eine Wesentlichkeitsanalyse durch. Dabei setzt VIVAWEST auf ein vereinfachtes Verfahren in Form einer internen Befragung von Beschäftigten, die im regelmäßigen Dialog mit den relevanten Stakeholdern stehen. Im Zuge dessen finden die unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten der Segmente Immobilien und Immobiliendienstleistungen Beachtung. Folglich fließen nicht nur die Themen des wohnungswirtschaftlich geprägten Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) in das Bewertungsverfahren ein, sondern auch ausgewählte Aspekte aus der Global Reporting Initiative (GRI) nach dem Standard G4 sowie darüber hinaus als wesentlich identifizierte unternehmensspezifische Nachhaltigkeitsthemen.


A Ökonomie
A1
Wirtschaftliche Entwicklung

A2 Bestandsentwicklung
A3 Mietenentwicklung
A4 Beschaffung

B Ökologie
B1 Inanspruchnahme von natürlichen Ressourcen
B2 Abfallaufkommen
B3 Biodiversität
B4 Energieverbrauch (außerhalb der Organisation)
B5 Energieverbrauch (innerhalb der Organisation)
B6 CO2-Emissionen (Gebäude)
B7 CO2-Emissionen (Fuhrpark)
B8 Sonstige klimarelevante Emissionen
B9 Prozesse/Verfahren zur Schonung natürlicher Ressourcen
B10 Neue Techniken zur Reduktion des Energieverbrauchs

C Soziales: Arbeitgeberattraktivität
C1 Mitarbeitervielfalt
C2 Beruf und Familie
C3 Gleichbehandlung
C4 Aus-, Fort- und Weiterbildung
C5 Führungskräfteentwicklung
C6 Gesundheitsförderung
C7 Arbeitssicherheit
C8 Anreizsysteme
C9 Arbeitnehmerrechte
C10 Mitarbeiterfluktuation

D Soziales: Kunden und Gesellschaft
D1 Nebenkosten
D2 Kundengesundheit und -sicherheit
D3 Kundenzufriedenheit und -bindung
D4 Schutz der Privatssphäre des Kunden
D5 Mieterstruktur
D6 Entwicklung von Quartieren 
D7 Gesellschaftliches Engagement

E Soziales: Compliance und Politik
E1 Korruptionsbekämpfung
E2 Korruptionsfälle und Bußgelder
E3 Meschenrechte in der Lieferkette
E4 Menschenrechtsverstöße
E5 Mitgliedschaften
E6 Spenden


Im Geschäftsjahr 2016 wurden unter Berücksichtigung der wohnungswirtschaftlichen und konzernspezifischen Besonderheiten insgesamt 37 Kriterien systematisch abgeleitet. Die Darstellung der Entwicklung von VIVAWEST in Bezug auf diese Kriterien ist Teil der jährlichen Berichterstattung. Im Sinne des Zwei-Jahres-Rhythmus zur Durchführung einer Wesentlichkeitsanalyse gelten die Ergebnisse aus 2016 auch für das Geschäftsjahr 2017.


Vergleiche
Bericht 2017 (Seite 61f.).

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SaarLB

Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie  

Im Rahmen eines Projekts hat die SaarLB im Jahr 2014 ihre Nachhaltigkeitsstrategie erstmalig entwickelt. Dabei wurden sämtliche Handlungsfelder der DIN ISO 26.000 hinsichtlich Relevanz und Wesentlichkeit für die SaarLB als deutsch-französische Regionalbank analysiert. Ergebnis dieser Wesentlichkeitsanalyse ist eine Wesentlichkeitsmatrix. Diese beinhaltet sämtliche bedeutenden Handlungsfelder (siehe auch Anhang). Für alle bedeutenden Handlungsfelder wurden Leitsätze entwickelt. Diese Leitsätze wurden wiederum mit konkreten Zielen bzw. Maßnahmen zur Umsetzung hinterlegt.  

Durch die Wesentlichkeitsanalyse stellt die SaarLB auch sicher, dass alle wesentlichen Chancen und Risiken für Umwelt-, Arbeitnehmer-, Sozialbelange, Menschenrechte und Bekämpfung von Korruption und Bestechung, die mit der eigenen Geschäftstätigkeit der Bank, ihren Geschäftsbeziehungen, Produkten und Dienstleistungen verbunden sind, in der Nachhaltigkeitsstrategie und dem Nachhaltigkeitsmanagementsystem der Bank behandelt werden.  

Wesentliche Chancen bestehen beispielsweise in dem regionalen Geschäftsmodell und der Finanzierung Erneuerbarer Energien sowie der konsequenten Einhaltung sämtlicher internen und externen Regelwerke und Vorgaben. Dagegen vermeidet die Bank Kreditentscheidungen, die sie aus ethischen, ökologischen oder sozialen Gesichtspunkten nicht für vertretbar hält und welche überdies unmittelbar oder mittelbar zu wesentlichen Risiken für die Bank selbst führen könnten. Letztere sind auch Gegenstand der Risikostrategie, der Risikosteuerung und -überwachung der SaarLB. Diese umfasst die für die SaarLB wesentlichen Risikoarten Adressenrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken, operationelle Risiken, strategische Risiken/ Geschäftsrisiken und Reputationsrisiken. Die für die Bank wesentlichen Risiken aus nicht finanziellen Aspekten werden dadurch abgedeckt.

ISO-HF
Nr.
Handlungsfeld-bezeichnung Leitsatz / Ziel
Nachhaltige Unternehmensführung
1 Gesetzestreue Die SaarLB achtet konsequent auf Recht und Gesetz. Mit ihrem Handeln erfüllt sie nicht nur alle rechtlichen und aufsichtsrechtlichen Anforde­rungen. Als verantwortungsvolles Unternehmen ist es ihr Anspruch, den ethischen und gesellschaftlichen Ansprüchen ihrer Kunden, Geschäfts­partner, Eigentümer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu genügen. Im Tagesgeschäft hat sie entsprechende Maßnahmen und Prozesse zur Sicherstellung der Einhaltung implementiert.
4 Entscheidungsfindung Das Vertrauen in die Geschäftspolitik der Landesbank Saar (SaarLB) wird wesentlich durch eine verantwortungsvolle, transparente und auf nach­haltige Steigerung des Unternehmenswerts ausgerichtete Unternehmens­führung und -kontrolle beeinflusst. Gute Corporate Governance hatte und hat deshalb bei der SaarLB einen hohen Stellenwert.
12 Grundlegende Prinzipien Die SaarLB respektiert die grundlegenden Menschenrechte der Internatio­nalen Arbeitsorganisation ILO und wendet diese konsequent an.
31 Beschwerdemanagement und Schlichtungsverfahren Die SaarLB verfügt über ein Beschwerdemanagement und geht Kunden­beschwerden konsequent nach. Weiterhin sind die SaarLB und die LBS Saar Teilnehmer des Schlichtungsverfahrens beim Bundesverband Öffentlicher Banken (VÖB).
32 Schutz und Vertraulichkeit von Kundendaten Die SaarLB legt sehr großen Wert auf Datenschutz, Bankgeheimnis und IT-Sicherheit. Die Einhaltung der strengen gesetzlichen und aufsichtsrecht­lichen Standards in Deutschland und in Frankreich ist für sie dabei der Mindeststandard.
35 Einbindung der Gemeinschaft Die SaarLB versteht sich als Motor in der grenzüberschreitenden Wirt­schaftsregion, für deren Fortschritt sie arbeitet. Dabei pflegt sie lang­jährige Partnerschaften mit lokalen Organisationen und Anspruchs­gruppen.
38 Technologie entwickeln und Zugang ermöglichen Die SaarLB fördert den Zugang zu modernen Technologien und deren Ver­breitung in der Region und trägt damit zu Wohlstand und Fortschritt bei.
39 Schaffung von Wohlstand und Einkommen Die SaarLB finanziert insbesondere die regionale mittelständische Wirtschaft sowie die öffentliche Infrastruktur und Leitinvestitionen und trägt damit zur positiven Entwicklung der Region bei. Durch die LBS fördert die SaarLB den Erwerb von privatem Wohneigentum, auch mit staatlicher Förderung.
41 Investitionen zu Gunsten des Gemeinwohls Die SaarLB fördert den Zugang zu modernen Technologien und deren Ver­breitung in der Region und trägt damit zu Wohlstand und Fortschritt bei. Gleiches gilt für den Ausbau der sozialen Infrastruktur und des Gesund­heitswesens. Die SaarLB finanziert insbesondere die regionale mittel­ständische Wirtschaft sowie die öffentliche Infrastruktur und Leitinvesti­tionen und trägt damit zur positiven Entwicklung der Region bei. Durch die LBS fördert die SaarLB den Erwerb von privatem Wohneigentum, auch mit staatlicher Förderung.
22 Korruptionsbekämpfung Die SaarLB bekämpft konsequent jegliche Art von Korruption, hat entspre­chende Anweisungen und Prozesse im Haus implementiert.
Nachhaltiges Personalmanagement
13 Beschäftigung und Beschäftigungsverhältnisse Die SaarLB bekennt sich zu ihrer Verantwortung als wichtiger und attrak­tiver Arbeitgeber in der Region. Die SaarLB weiß, dass ihre Mitarbeiterin­nen und Mitarbeiter eine zentrale Rolle für den nachhaltigen Unterneh­menserfolg spielen. Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind die Grundlage ihrer Personalarbeit.
14 Arbeitsbedingungen und Sozialschutz Bei ihrer Personalarbeit achtet die SaarLB auf Vielfalt und verfolgt das Ziel, mehr Frauen in Fach- und Führungspositionen zu entwickeln. Mit gezielten Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie will die SaarLB langfristige Chancengleichheit für Mitarbeiterin­nen und Mitarbeiter verbessern.
9 Diskriminierung Schutzbedürftiger Gruppen Bei ihrer Personalarbeit achtet die SaarLB auf Vielfalt und verfolgt das Ziel, mehr Frauen in Fach- und Führungspositionen zu entwickeln. Mit gezielten Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie will die SaarLB langfristige Chancengleichheit für Mitarbeiterin­nen und Mitarbeiter verbessern.
15 Sozialer Dialog Die SaarLB bekennt sich zur Mitbestimmung, achtet die Rechte ihrer Mit­arbeiterinnen und Mitarbeiter und pflegt eine konstruktive Zusammenar­beit mit ihrem Personalrat und ihrer Frauenbeauftragten
16 Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz Die SaarLB fördert gezielt durch ein aktives Gesundheitsmanagement, Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und Work-Life-Balance die langfristige Leistungsfähigkeit und Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitar­beiter.
17 Menschliche Entwicklung und Schulung am Arbeitsplatz Die SaarLB fördert konsequent und praxisbezogen und unterstützt die langfristige Leistungs- und Lernfähigkeit aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die SaarLB bildet kontinuierlich aus und bietet attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Nachhaltige Bankprodukte
27 + 24 Faire Werbe,- Vertriebs- und Vertragspraktiken sowie sachliche und unver-fälschte, nicht irreführende Informationen Die SaarLB bekennt sich zu fairen Geschäfts-, Werbe-, Vertriebs- und Vertragspraktiken, transparenter Kommunikation und Information.
30 Kundendienst Die SaarLB bekennt sich zu ihrer Verantwortung gegenüber ihren Kunden und versteht sich als Partner auf Augenhöhe im Sinne langfristiger Kundenbeziehungen.
7 Vermeidung von Mittäterschaft Die SaarLB vermeidet Kreditentscheidungen, die sie aus ethischen, öko­logischen oder sozialen Gesichtspunkten nicht für vertretbar hält. So vergibt die SaarLB keine Kredite an Rüstungsunternehmen.
18 Vermeidung der Umweltbelastung Ident zu Handlungsfeld 7: Die SaarLB vermeidet Kreditentscheidungen, die sie aus ethischen, ökologischen oder sozialen Gesichtspunkten nicht für vertretbar hält. So vergibt die SaarLB keine Kredite an Rüstungsunter-nehmen.
19 Nachhaltige Nutzung von Ressourcen Ident zu Handlungsfeld 7: Die SaarLB vermeidet Kreditentscheidungen, die sie aus ethischen, ökologischen oder sozialen Gesichtspunkten nicht für vertretbar hält. So vergibt die SaarLB keine Kredite an Rüstungsunter-nehmen.
20 Abschwächung des Klimawandels Die SaarLB ist sich ihrer Verantwortung als Kreditgeber für die Abschwä­chung des Klimawandels bewusst. Sie hat ihre traditionell hohe Ressour­cenkompetenz in das Geschäftsfeld EE weiterentwickelt und sich zum Spezialfinanzierer mittelständischer EE-Projekte etabliert. Mit der LBS unterstützt die SaarLB Privateigentümer bei der energetischen Sanierung ihres Eigentums.
Nachhaltiger Bankbetrieb
7 Vermeidung von Mittäterschaft Ident zu Handlungsfeld 25: Bei Beschaffungen und Outsourcing bevorzugt die SaarLB regionale Anbieter. Zur Sicherstellung ihrer Verantwortung in der Wertschöpfungskette achtet die SaarLB bei Vergaben auf Sozial-, Ethik- und Umweltstandards.
18 Vermeidung Umweltbelastung Die SaarLB ist sich ihrer Verantwortung für eine umweltgerechte Ent­wicklung bewusst und will daher ihre direkten und indirekten Auswir­kungen auf die natürliche Umwelt minimieren und wo möglich vermeiden.
19 Nachhaltige Nutzung von Ressourcen Die SaarLB schont Ressourcen im Bankbetrieb und Facility Management. Sie fördert das Umweltbewusstsein ihrer Mitarbeiterinnen und Mitar­beiter und fördert Engagement weit über gesetzliche Mindeststandards hinaus.
20 Abschwächung des Klimawandels Als großer Finanzierer erneuerbarer Energien minimiert die SaarLB auch ihre eigenen CO²-Emissionen konsequent. Langfristiges Ziel ist die komplette  CO²-Neutralität  im Bankbetrieb an allen Standorten.
25 Gesellschaftliche Verant-wortung in der Wertschöp-fungskette achten Bei Beschaffungen und Outsourcing bevorzugt die SaarLB regionale Anbieter. Zur Sicherstellung ihrer Verantwortung in der Wertschöpfungs­kette achtet die SaarLB bei Vergaben auf Sozial-, Ethik- und Umwelt­standards.
29 Nachhaltiger Konsum Die SaarLB unterstützt auch fairen Handel und regt ihre Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu nachhaltigem Konsum an.
Gesellschaftliches Engagement
36 Bildung und Kultur Seit ihrer Gründung ist die SaarLB mit der Region und ihren Menschen eng verbunden. Dies drückt sich auch in einem vielfältigen gesellschaftlichen Engagement aus, das der Entwicklung der Region und der Gesellschaft in vielfältiger Weise zu Gute kommt. (Weitere Details siehe Nachhaltigkeitsstrategie)
Kommunikation  
2 Transparenz Transparenz und Offenheit sind die Konstanten in der Kommunikation der SaarLB. Die SaarLB berichtet regelmäßig und öffentlich über Ergeb­nisse und Fortschritte ihrer Arbeit. Sie pflegt einen vertrauensvollen Umgang mit Medien und Eigentümern.
3 Umgang mit Anspruchsgruppen Die SaarLB betrachtet den Dialog mit externen Anspruchsgruppen zu nachhaltigkeitsrelevanten Themen als Chance zur eigenen Weiterent­wicklung und die Diskussion als Beitrag zu einer nachhaltigen Gesell­schaftsentwicklung. Sie sucht den offenen Dialog mit ihren Kunden und Partnern.

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