Strategie

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.
 

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Jedes Unternehmen und jede Organisation hat die Möglichkeit, auf seine ganz eigene Art und Weise zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen. In der Nachhaltigkeitsstrategie legen Sie den geplanten Beitrag fest. Sie kommunizieren klar nach innen und außen, ob und wie Sie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und wie Sie sich in Bezug auf Nachhaltigkeit weiterentwickeln wollen. Die Formulierung mittel- und langfristiger Ziele (siehe Kriterium 3) in der Strategie macht den Inhalt besonders greifbar und vereinfacht die Übersetzung in konkrete Maßnahmen. In der Strategie kann zusätzlich auf die Anwendung von branchenspezifischen, nationalen oder internationalen Standards und Zielsetzungen zu Nachhaltigkeitsthemen verwiesen werden (wie etwa die ISO 14001 Norm für Umweltmanagementsysteme, Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO oder die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen).

Was ist zu beachten?
Im Rahmen dieses Kriterium beschreiben Sie, ob sich Ihr Unternehmen strategisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt oder ob bisher nur einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, die noch nicht in ein übergreifendes Format eingeordnet wurden. Ein strategischer Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen bedeutet, dass zentrale Handlungsfelder identifiziert werden, in denen sich ein klarer Bezug zwischen Nachhaltigkeitsthemen und dem Kerngeschäft auszeichnet. Falls Ihr Unternehmen noch keine Nachhaltigkeitsstrategie hat, sollten Sie erläutern, zu welchen Nachhaltigkeitsthemen das Unternehmen bereits Maßnahmen umsetzt oder Pläne zur Umsetzung hat. Langfristig sollten in einem Unternehmen die Leitbilder und Visionen zu Nachhaltigkeitsthemen mithilfe einer Strategie umgesetzt werden.
Eine Strategie unterscheidet sich von einem Leitbild dadurch, dass sie Ziele und Pläne zur Zielerreichung beinhaltet, während ein Leitbild eher generelle Grundprinzipien für das unternehmerische Handeln beschreibt.

Aspekt 1:
Berichten Sie, ob Ihr Unternehmen eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt oder ob diese in die übergreifende Unternehmensstrategie eingebunden ist. Ist das noch nicht der Fall, legen Sie offen, zu wann Sie die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie beabsichtigen.

Aspekt 2:
Berichten Sie, welche zentralen Handlungsfelder die Nachhaltigkeitsstrategie definiert oder, falls keine Nachhaltigkeitsstrategie vorhanden ist, in welchen Handlungsfeldern Ihr Unternehmen bereits Nachhaltigkeitsmaßnahmen umsetzt.

Aspekt 3:
Berichten Sie, auf welche wesentlichen nachhaltigkeitsrelevanten Standards und Zielsetzungen sich Ihr Unternehmen in der Nachhaltigkeitsstrategie stützt.
Eine Nachhaltigkeitsstrategie beschreibt den Plan eines Unternehmens, wie mit relevanten Nachhaltigkeitsthemen umgegangen wird. Sie wird von der Geschäftsleitung beschlossen. Sie kann auch in eine übergeordnete Unternehmensstrategie integriert werden.

In diesem Kriterium sollen auch Maßnahmen beschrieben werden, die die Einhaltung nachhaltigkeitsrelevanter Standards sicherstellen, z.B. öffentliche Verpflichtungserklärungen zu freiwilligen Standards.

Sparkasse Vorderpfalz

Das Thema Nachhaltigkeit ist uns wichtig und wird auch für die Gesellschaft zunehmend bedeutender. Als öffentlich-rechtliches Kreditinstitut, das zum Wohle der Gesellschaft in unserer Region beiträgt, möchten wir als Vorbild vorangehen. Bereits bisher wurden einzelne Nachhaltigkeitsthemen in der Geschäftsstrategie aufgegriffen. Darüber hinaus werden wir in 2018 das Thema stärker gewichten und aktiv mit der Einbindung in unseren regulären Strategieprozess beginnen. Entsprechende Maßnahmen werden wir ab 2019 hinterlegen. Bereits heute adressieren wir in unseren strategischen Zielen im Rahmen der Strategie 2018-2022 grundlegende Aspekte der Nachhaltigkeit. Stichworte sind:

„Positiv für die Region": Darunter verstehen wir die enge Anbindung an das Leben und Arbeiten der Menschen, den aktiven Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung in der Region und die gezielte Förderung des gesellschaftlichen Miteinanders. In der Kundenberatung leiten uns die Prinzipien der ökonomischen Nachhaltigkeit und Verantwortung. Das bedeutet, dass wir unsere Angebote streng am Bedarf unserer Kunden ausrichten und eine ganzheitliche Beratung bieten. In den Sparten „Privatkunden" und „Baufinanzierung" erhielten wir nach 2016 erneut Auszeichnungen als „Beste Bank in Rheinland-Pfalz" (Internationales Institut für Bankentests in Zusammenarbeit mit der Zeitung „Die Welt").

„Positive Unternehmenskultur": Wir fördern gezielt die Entscheidungsfähigkeit unserer Mitarbeiter, indem wir Verantwortlichkeiten und Strukturen schaffen, die dies begünstigen. Wir flankieren das mit Fortbildungen, die Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft ermöglichen.

„Angemessene Risikokultur": Wir legen großen Wert auf eine angemessene Risikokultur, und zwar auf allen Ebenen. Voraussetzung dafür ist, dass Transparenz über die eingegangenen Risiken herrscht. Eine starke Compliancekultur mit klaren Regeln und Verantwortlichkeiten begünstigt ein einheitliches Werteverständnis.

Darüber hinaus sind Nachhaltigkeitsaspekte bereits in einzelnen Richtlinien unserer Sparkasse integriert, etwa in der „Richtlinie für integres Handeln unserer Mitarbeiter der Sparkasse Vorderpfalz" Diese beschreiben wir direkt beim Leistungsindikator G4-56 zu den Kriterien 5-7.
Bei unserer weiteren Nachhaltigkeitsarbeit werden wir uns unter anderem am Deutschen Nachhaltigkeitskodex orientieren. Damit bekennen wir uns zu den wesentlichen internationalen Standards und stellen unser Handeln auf lokaler Ebene in den Kontext der globalen Nachhaltigkeitsherausforderungen.

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Stadtreinigung Hamburg AöR

Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der unternehmerischen Aktivitäten und der Unternehmensstrategie der SRH: Aktiver Umwelt-, Klima- und Ressourcenschutz, hohe Kundenzufriedenheit, optimale Qualitätssicherung, bestmögliche Standards für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sowie wirtschaftliche und effiziente Unternehmensführung sind die zentralen Unternehmensziele. Im Unternehmenskonzept der SRH sind die strategischen Ziele ihrer geschäftlichen Tätigkeit genau definiert. Die Basis für dieses Konzept bildet das von der Freien und Hansestadt Hamburg für die SRH vorgegebene Zielbild und die entsprechenden Regelungen, Richtlinien und Gesetze. Hierzu gehören vor allem das Stadtreinigungsgesetz, die Satzung der SRH sowie das Unternehmenshandbuch. Als Instrument zur Umsetzung der Unternehmensstrategie wendet die SRH seit 2008 die Balanced Scorecard an, in der die Nachhaltigkeitsgrundsätze ebenfalls verankert sind. Das Nachhaltigkeitsprogramm mit strategischen sowie oerativen, terminierten Zielen und Maßnahmen basiert auf dem Unternehmenskonzept und der Balanced Scorecard und ist im jährlich erscheinenden Konzern- und Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. Der Zielerreichungsgrad wird regelmäßig überprüft und durch die Geschäftsführung einmal im Jahr an den Aufsichtsrat berichtet. 

Durch ihre konsequente Nachhaltigkeitsstrategie leistet die Stadtreinigung Hamburg ihren Beitrag zu einer möglichst minimalen Inanspruchnahme von Ressourcen. Sie erhält so ihre Zukunftsfähigkeit, indem sie auf Herausforderungen und von außen wirkende Veränderungen reagieren kann.
Erklärtes Ziel der Stadtreinigung Hamburg ist die umweltgerechte Sammlung, Behandlung und Entsorgung von Abfällen unter besonderer Beachtung der Entsorgungssicherheit, der abfallwirtschaftlichen Zielhierarchie sowie des Klima- und Ressourcenschutzes. Bei der Suche nach entsprechend sinnvollen Entsorgungswegen hält sich das Unternehmen daher an die fünfstufige Abfallhierarchie: Vermeiden, Vorbereiten zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige Verwertung, Beseitigung. Dabei spielen auch die abfallwirtschaftliche Gesetzgebung, technische Innovationen sowie die demografische Entwicklungen wichtige Rollen. Mit diversen Projekten erarbeitet das Unternehmen eine Vorausschau auf die kommenden Jahre der Abfallwirtschaft in Hamburg. Zudem engagiert sie sich in einschlägigen Forschungsprojekten im Sinne ihres gesetzlichen Auftrages zur Entsorgungssicherheit. Darüber hinaus werden für alle Unternehmensbereiche mögliche (Nachhaltigkeits-)Risiken anhand des Risikomanagementsystems in regelmäßigen Abständen bewertet und, falls erforderlich, entsprechende Gegenmaßnahmen umgesetzt.

Das alle Bereiche umfassende integrierte Managementsystem stellt sicher, dass eine Vielzahl nationaler und internationaler Normen und Standards eingehalten werden. An erster Stelle steht die Zertifizierung zum Entsorgungsfachbetrieb. Des Weiteren zählen dazu das Qualitätssicherungssystem zertifiziert nach ISO9001, das Umweltmanagementsystem zertifiziert nach EMAS, das Arbeitsschutzmanagementsystem zertifiziert nach OHSAS 18001 sowie der Hamburger Corporate Governance Kodex.

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Kreissparkasse Heinsberg

Bekenntnis zu Nachhaltigkeit
Bereits im Jahr 2012 hat der Vorstand der Kreissparkasse Heinsberg eine Selbstverpflichtung zu Nachhaltigkeit unterzeichnet und in der Geschäftsstrategie verankert. Sie umfasst das Bekenntnis, wirtschaftlichen Fortschritt mit sozialer Gerechtigkeit und dem Schutz der natürlichen Umwelt zu verbinden. Zukünftige Generationen sollen überall dieselben Chancen auf ein gutes Leben haben. Nachhaltige Entwicklung bedeutet für uns als Sparkasse konkret, die Verkleinerung des ökologischen Fußabdrucks und die Erhöhung der für alle frei zugänglichen Lebensqualität.

Die Kreissparkasse Heinsberg bekennt sich zum Regionalprinzip und macht sich stark für mehr Nachhaltigkeit im Kreis Heinsberg. Aus unserer besonderen, dem Gemeinwohl verpflichteten unternehmerischen Haltung heraus leisten wir mit unserer Geschäftspolitik, unseren Produkten und gesellschaftlichen Initiativen einen substanziellen Beitrag zu nachhaltigem Wohlstandswachstum, zu besserer Lebensqualität und Zukunftsentwicklung in der Region.

Nachhaltigkeitsstrategie
Unseren Erfolg wollen wir nicht nur nach wirtschaftlichen Ergebnissen, sondern auch nach dem gesellschaftlichen Nutzen für die Menschen im Kreis Heinsberg bemessen. Wir bauen unser Engagement in den Bereichen Ökonomie, Ökologie und Soziales konsequent aus.

In Ergänzung zur oben dargestellten Selbstverpflichtung ist Nachhaltigkeit über vier wesentliche Instrumente in der Kreissparkasse Heinsberg implementiert:

  1. Die Nachhaltigkeitspolitik bildet die strategische Grundlage für Nachhaltigkeit in unserer Geschäftspolitik, in unserem Produktangebot sowie in unserem gesellschaftlichen Engagement. Die Zielentwicklung und Steuerung der Nachhaltigkeitsleistung erfolgt anhand der vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) anerkannten Sparkassen-Indikatoren in den Dimensionen „Haltung“, „Produkte“ und „Initiativen“.
  2. Die Leitsätze zu Nachhaltigkeit schaffen den inhaltlichen Handlungsrahmen für die Verknüpfung unserer Nachhaltigkeitspolitik mit der Region sowie für die Kommunikation mit unseren Anspruchsgruppen. Sie werden nachfolgend unter dem Punkt „Leitsätze“ ausgeführt.
  3. Das Nachhaltigkeitsprogramm beinhaltet unsere lang- und kurzfristigen Nachhaltigkeitsziele, die dazugehörigen Maßnahmen sowie Verantwortlichkeiten zur Verbesserung unserer Nachhaltigkeitsleistung. Nähere Angaben dazu finden sich nachfolgend unter dem Punkt „Handlungsprogramm“.
  4. Im „Bericht an die Gesellschaft“ legen wir unsere Nachhaltigkeitsleistung sowie die Erfüllung unseres öffentlichen Auftrags anhand der Sparkassen-Indikatoren offen. Dazu haben wir 2013 eine grundlegende Bestandsaufnahme erstellt, die wir seitdem jährlich aktualisieren. Auf der Grundlage des „Berichts an die Gesellschaft“ erstellen wir ebenfalls seit 2013 auch die Entsprechenserklärung zum Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK).
Bei der Entwicklung der verschiedenen Instrumente zur Umsetzung von Nachhaltigkeit wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreissparkasse Heinsberg im Rahmen eines umfangreichen Beteiligungsprozesses aktiv einbezogen. Ziel war es, eine breite Beschäftigung mit dem Thema und Akzeptanz für die Verankerung von Nachhaltigkeit in der Sparkasse zu schaffen. Über die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit in der Sparkasse sowie über unseren Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung im Kreis Heinsberg informieren wir alle Beschäftigten jährlich.

Zusätzlich hat die Sparkasse im vergangenen Jahr ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu eingeladen, an der „Initiative Nachhaltigkeit“ mitzuwirken. Dabei geht es darum, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen der Sparkasse aktiv ihre Ideen zur nachhaltigen Entwicklung einbringen können. Das Team besteht aus insgesamt zehn Teilnehmenden. Bislang fand ein Treffen statt. Als erstes Thema beschäftigt sich die Gruppe damit, wie die Sparkasse das ehrenamtliche Engagement ihrer Beschäftigten fördern und unterstützen könnte.

Leitsätze zur Nachhaltigkeit
Einen verbindlichen Rahmen für unser Handeln zum Wohle von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Kommunen in der Region schaffen die „Leitsätze zur Nachhaltigkeit“. Sie konkretisieren unsere Rolle im Hinblick auf die Sicherung von nachhaltigem Wohlstand und Zusammenhalt im Kreis Heinsberg.
1.Wir erfüllen unseren öffentlichen Auftrag und übernehmen Verantwortung für Menschen und Unternehmen im Kreis Heinsberg.
2.Wir arbeiten als führendes Kreditinstitut zum Wohle der Menschen.
3.Wir fördern den Klimaschutz und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur.
4.Wir fördern Teilhabe an nachhaltigem Wohlstand und frei zugänglicher Lebensqualität für alle.


Unser Handlungsprogramm zur Implementierung von Nachhaltigkeit
Das Nachhaltigkeitsprogramm der Kreissparkasse Heinsberg ist für zwei Jahre angelegt und gliedert sich entlang der Dimensionen „Haltung“, „Produkte“ und „Initiativen“. In der nachfolgenden Übersicht wird es zusammenfassend dargestellt, genauere Informationen zu einzelnen Maßnahmen werden in den jeweiligen Belangen detaillierter ausgeführt. Im vergangenen Jahr haben wir zudem ein Nachhaltigkeitsteam gebildet, das weitere Maßnahmen entwickeln wird.

Die Erfolgskontrolle erfolgt jährlich unter Einbindung des Vorstands.
ZielUmsetzungsmaßnahmeZeitraumStatus
Haltung: Mehr Diversität, TransparenzJährliche Anspruchsgruppendialoge, Erhöhung Anteil Frauen in Führungspositionen, Bildung Initiative Nachhaltigkeitseit 2015laufende Umsetzung
Produkte: Ausbau nachhaltiger Produkte, Stärkung unternehmerischer TätigkeitAngebot nachhaltiger Fonds, Bürgerwindenergie, Coworking Space in Heinsberg2016-2017laufende Umsetzung
Initiativen: Ökonomische Bildung, Bürgerbeteiligung, IntegrationMini-Mathematikum, Spenden-Voting, Praktika für geflüchtete Menschen2016-2017umgesetzt

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Weiss Technik

Weiss Technik ist ein mittelständisch geprägter, weltweit aktiver Technologiekonzern mit 22 Gesellschaften in 15 Ländern. Als Teil der Schunk Unternehmensgruppe verfolgt Weiss Technik die im Schunk Leitbild verankerte Nachhaltigkeitsstrategie. Gleichzeitig ist es der Anspruch von Weiss Technik in einer sensiblen Branche nachhaltige Akzente zu setzen und neue innovative Standards zu setzen.  

Die Nachhaltigkeitsstrategie definiert das Selbstverständnis und die Werte, nach denen Weiss Technik agiert. Diese betreffen im Kern alle relevanten ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte des unternehmerischen Handelns.  Die wichtigsten Bestandteile der Nachhaltigkeitsstrategie sind die unternehmerische Unabhängigkeit, das nachhaltige Wachstum und die partnerschaftliche Kundenorientierung sowie der wertschätzende Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der verantwortungsbewusste Umgang mit der Umwelt.  
 
Ökonomische Nachhaltigkeit:
 
Unabhängig bleiben und nachhaltig wachsen
Den Grundsätzen von Ludwig Schunk folgend sind wir der Erhaltung der Unabhängigkeit und der nachhaltigen Weiterentwicklung unseres Unternehmens verpflichtet. Durch Verlässlichkeit und profitables Wachstum sichern wir die langfristige Stabilität von Weiss Technik zum Wohle aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Kundenorientiert und partnerschaftlich agieren
Wir begeistern unsere Kunden mit großem Engagement, Verständnis für ihre Anwendungen und technischer Kompetenz. Wir verstehen uns als Innovationspartner, der gemeinsam mit unseren Kunden die Zukunft gestaltet. Ihre Wünsche und Anforderungen sind unser Antriebsmotor. Kundenorientierung bedeutet für uns, dass wir mit unseren Kunden jederzeit partnerschaftlich zusammenarbeiten und dass diese sich auf uns sowie die Qualität unserer Produkte und Services verlassen können.    

Ökologische Nachhaltigkeit:

Vorausschauend und verantwortungsbewusst
 
Umweltschutz ist für uns keine Nachsorge, sondern eine integrierte, vorausschauende Verhaltensgrundlage. Ein zentraler Aspekt ist dabei insbesondere die Verbesserung der Energieeffizienz. Darüber hinaus ist es unser erklärtes Ziel, die natürlichen Lebensgrundlagen für Mensch und Natur zu erhalten, sowie die Belastungen von Mensch und Umwelt bei der Herstellung, der Lagerung, dem Transport, dem Vertrieb und der Verwendung unserer Produkte zu reduzieren.   Die Chancen der Nachhaltigkeitsstrategie ergeben sich aus den definierten Zielen und den abgeleiteten Maßnahmen in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales. Darüber hinaus gibt die Nachhaltigkeitsstrategie wichtige Leitpunkte für die Weiterentwicklung des Unternehmens vor und hilft damit sich in allen unternehmerischen Aktivitäten kontinuierlich weiter zu verbessern. Ein Beispiel dafür ist die Einführung der DIN EN ISO 14001, die aktuell in der Umsetzung ist.

Soziale Nachhaltigkeit:

Individualität schätzen und Vielfalt respektieren
Wir agieren in dem Bewusstsein, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Basis unseres Geschäftserfolges sind. Deren Motivation und Qualifikation bilden die Stützpfeiler für unsere Zukunft. Sie identifizieren sich mit Weiss Technik und handeln unternehmerisch. Gegenseitiger Respekt und ein wertschätzender Umgang sind uns wichtig. Mit einem dialog- und zielorientierten Führungsstil ermutigen wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, kalkulierte Risiken einzugehen. Kurze Entscheidungswege und pragmatisches Handeln sind für uns wichtige Erfolgsfaktoren.

Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie
Die Nachhaltigkeitsstrategie ist ein zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Deshalb wird streng darauf geachtet, dass die sich daraus ergebenden Aufgaben und Verpflichtungen konsequent im Prozess erfüllt und umgesetzt werden. Die Strategie wird durch eine Fülle von Maßnahmen und Aktivitäten umgesetzt (für Details siehe Kriterium 2: Wesentlichkeit).

Seit 2018 ist ein Qualitätsmanagementsystem nach der neuen Revision DIN EN ISO 9001:2015 eingerichtet, das über Maßnahmen des Qualitätsmanagements die Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie unterstützt. Grundlegender Bestandteil ist der PDCA-Zyklus, der als standardisierter Problemlösungsprozess das Qualitätsmanagement und damit die Nachhaltigkeitsstrategie kontinuierlich verbessert.

Darüber hinaus werden ausgewählte Methoden zur Chancenermittlung und zur Risikominimierung / -beseitigung eingesetzt. Dies erfolgt einerseits am jeweiligen Prozess und andererseits übergreifend für die Organisation. Alle Mitarbeiter engagieren sich aktiv bei den Themen Fehlervermeidung, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Brand- und Umweltschutz sowie Prozessoptimierung einzubringen.  

Um die Qualitäts- und Nachhaltigkeitsziele zu planen und zuverlässig zu erreichen, hat jede Abteilung (SBA) von Weiss Technik Alleinstellungsmerkmale (USP) für sich formuliert. An dieser und der strategisch-operativen Organisationsplanung leiten sich die strategischen Ziele der SBA ab. Diese werden durch fest definierte Maßnahmen kontinuierlich verfolgt, überwacht und bei Bedarf angepasst. Zu einer nachhaltigen Weiterentwicklung und einem Qualitätsmanagement gehört auch die sorgfältige Feststellung der Anforderungen an Produkte und Dienstleistungen von Seiten der Kunden, der gesetzlichen und behördlichen sowie der erforderlichen internen Anforderungen und aller relevanter Stakeholder-Anliegen.

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Sparda-Bank München eG

Die Sparda-Bank München eG ist eine Genossenschaftsbank und arbeitet seit ihrer Gründung im Jahr 1930 in der Tradition der genossenschaftlichen Werte. Diese sind daher als strategische Verankerung des Nachhaltigkeitsprogramms in der Bank zu sehen. Ganz im Sinne des Genossenschaftsgedankens ist die Sicherung ihres nachhaltigen Geschäftsmodells wichtigstes Ziel der Sparda-Bank München eG.

Darüber hinaus engagiert sich die Bank seit 2011 als Pionierunternehmen für die Gemeinwohl-Ökonomie und veröffentlicht regelmäßig eine Gemeinwohl-Bilanz (weitere Informationen unter www.zum-wohl-aller.de). Die vierte Gemeinwohl-Bilanz für die Jahre 2015, 2016 und 2017 wird derzeit erstellt und im Laufe des Jahres 2018 veröffentlicht.

Im Rahmen des Anfang 2018 gestarteten Strategieprozesses 2019 bis 2023 wird die Bank im Hinblick auf die Zukunftsgestaltung weitere Aspekte der Nachhaltigkeit im Strategiepapier verankern und mit Maßnahmen und Kennzahlen unterlegen.

Unabhängig von der derzeit noch nicht schriftlich definierten Nachhaltigkeitsstrategie als Teil der Gesamtbankstrategie veröffentlicht die Sparda-Bank München eG auf Unternehmensebene bereits Nachhaltigkeits- und Umweltberichte (Gemeinwohl-Bilanz, CO2-Bilanz, UN PRI-Report), in denen sie ihr soziales, ökonomisches und ökologisches Engagement transparent macht.

Durch die gelebte Unternehmenskultur der Achtsamkeit, das mehrfach ausgezeichnete betriebliche Gesundheitsmanagement und die in den Unternehmenswerten der Sparda-Bank München eG verankerte Wertschätzung gegenüber Mensch und Umwelt sind die Mitarbeiter ein wichtiger Bestandteil und Multiplikator des strategischen Engagements der Bank im Bereich Nachhaltigkeit.

Auf Produktebene legt die Sparda-Bank München eG Wert auf verantwortliches Investieren und veröffentlicht nicht nur ihre Anlageprinzipien auf der Unternehmenswebsite, sondern sie veröffentlicht dort bereits seit mehreren Jahren auch ihre Eigenanlagen (siehe www.sparda-m.de und www.zum-wohl-aller.de). Im Sinne der Kundenorientierung arbeitet die Sparda-Bank München eG eng mit ihren Produkt- und Kooperationspartnern zusammen. So kann die Sparda-Bank München eG ihren Kunden und Mitgliedern über die bestehende Kooperation mit Union Investment GmbH sowohl nachhaltige Investitions- und Anlagemöglichkeiten anbieten als auch innovative Kooperationsangebote, wie beispielsweise Ökostromtarife durch den regionalen Stromversorger Polarstern-Energie GmbH, der ebenfalls eine Gemeinwohl-Bilanz erstellt.

Auch auf gesetzlicher Ebene (Compliance) erfüllt die Sparda-Bank München eG selbstverständlich alle Vorgaben (siehe Angaben zum Kriterium 20).

Die Sparda-Bank München eG sieht in der Definition und Umsetzung einer Nachhaltigkeitsstrategie klare Chancen, gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen kooperativ, also im Sinne des Genossenschaftsgedankens, und zum Wohl aller zu begegnen.

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