Strategie

Das Unternehmen legt offen, ob es eine Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt. Es erläutert, welche konkreten Maßnahmen es ergreift, um im Einklang mit den wesentlichen und anerkannten branchenspezifischen, nationalen und internationalen Standards zu operieren.
 

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Jedes Unternehmen und jede Organisation hat die Möglichkeit, auf seine ganz eigene Art und Weise zur nachhaltigen Entwicklung beizutragen. In der Nachhaltigkeitsstrategie legen Sie den geplanten Beitrag fest. Sie kommunizieren klar nach innen und außen, ob und wie Sie zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen und wie Sie sich in Bezug auf Nachhaltigkeit weiterentwickeln wollen. Die Formulierung mittel- und langfristiger Ziele (siehe Kriterium 3) in der Strategie macht den Inhalt besonders greifbar und vereinfacht die Übersetzung in konkrete Maßnahmen. In der Strategie kann zusätzlich auf die Anwendung von branchenspezifischen, nationalen oder internationalen Standards und Zielsetzungen zu Nachhaltigkeitsthemen verwiesen werden (wie etwa die ISO 14001 Norm für Umweltmanagementsysteme, Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation ILO oder die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen).

Was ist zu beachten?
Im Rahmen dieses Kriterium beschreiben Sie, ob sich Ihr Unternehmen strategisch mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt oder ob bisher nur einzelne Maßnahmen umgesetzt werden, die noch nicht in ein übergreifendes Format eingeordnet wurden. Ein strategischer Umgang mit Nachhaltigkeitsthemen bedeutet, dass zentrale Handlungsfelder identifiziert werden, in denen sich ein klarer Bezug zwischen Nachhaltigkeitsthemen und dem Kerngeschäft auszeichnet. Falls Ihr Unternehmen noch keine Nachhaltigkeitsstrategie hat, sollten Sie erläutern, zu welchen Nachhaltigkeitsthemen das Unternehmen bereits Maßnahmen umsetzt oder Pläne zur Umsetzung hat. Langfristig sollten in einem Unternehmen die Leitbilder und Visionen zu Nachhaltigkeitsthemen mithilfe einer Strategie umgesetzt werden.
Eine Strategie unterscheidet sich von einem Leitbild dadurch, dass sie Ziele und Pläne zur Zielerreichung beinhaltet, während ein Leitbild eher generelle Grundprinzipien für das unternehmerische Handeln beschreibt.

Aspekt 1:
Berichten Sie, ob Ihr Unternehmen eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie verfolgt oder ob diese in die übergreifende Unternehmensstrategie eingebunden ist. Ist das noch nicht der Fall, legen Sie offen, zu wann Sie die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie beabsichtigen.

Aspekt 2:
Berichten Sie, welche zentralen Handlungsfelder die Nachhaltigkeitsstrategie definiert oder, falls keine Nachhaltigkeitsstrategie vorhanden ist, in welchen Handlungsfeldern Ihr Unternehmen bereits Nachhaltigkeitsmaßnahmen umsetzt.

Aspekt 3:
Berichten Sie, auf welche wesentlichen nachhaltigkeitsrelevanten Standards und Zielsetzungen sich Ihr Unternehmen in der Nachhaltigkeitsstrategie stützt.
Eine Nachhaltigkeitsstrategie beschreibt den Plan eines Unternehmens, wie mit relevanten Nachhaltigkeitsthemen umgegangen wird. Sie wird von der Geschäftsleitung beschlossen. Sie kann auch in eine übergeordnete Unternehmensstrategie integriert werden.

In diesem Kriterium sollen auch Maßnahmen beschrieben werden, die die Einhaltung nachhaltigkeitsrelevanter Standards sicherstellen, z.B. öffentliche Verpflichtungserklärungen zu freiwilligen Standards.

Sparkasse Düren

Seit unserer Gründung im Jahr 1896 verfolgen wir eine nachhaltige Geschäftspolitik. Wir engagieren uns für den Strukturwandel und die Lebensqualität in der Region und sichern somit langfristig unsere Geschäftsgrundlage.

Die Sparkasse Düren ist ein wirtschaftlich selbstständiges Unternehmen des öffentlichen Rechts in der Trägerschaft des Sparkassenzweckverbandes Kreis Düren - Stadt Düren mit betriebswirtschaftlicher und zugleich gemeinwohlorientierter Ausrichtung der Geschäftspolitik.
Als regionales Kreditinstitut ist die Sparkasse Düren vorwiegend in ihrem Geschäftsgebiet, dem Kreis Düren mit seinen angeschlossenen Städten und Gemeinden, tätig. Mit 26 Filialen, 14 SB-Filialen und zwei fahrbaren Filialen bietet die Sparkasse Düren eine umfassende und flächendeckende Versorgung in allen Geldangelegenheiten.

Wir fördern gemeinnützige, soziale und kulturelle Vorhaben. Die Sparkasse Düren ist an Gesell­schaften beteiligt, die sich der Strukturverbesserung und der Technologieförderung in der Region verschrieben haben und z.B. durch die Förderung von Unternehmensansiedlungen in Gewerbegebieten oder Technologie­zentren zur Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes beitragen.

Aktuelle Herausforderungen, wie z.B. den Strukturwandel im Rahmen der Beendigung der Braunkohleförderung im Rheinischen Revier, begreifen wir als Chance, unseren wirtschaftlichen Erfolg mit ökonomischen, ökologischen und gesellschaftlichen Ansprüchen in Übereinstimmung zu bringen.

Die Sparkasse Düren verfügt noch nicht über eine Nachhaltigkeitsstrategie, allerdings ist für das Jahr 2018 die Erarbeitung von Nachhaltigkeitsleitlinien geplant. Anschließend könnte eine Verankerung dieser Nachhaltigkeitsleitlinien in der Geschäftsstrategie erfolgen.

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VR Bank Südliche Weinstraße-Wasgau eG

Als Genossenschaftsbank handelt die VR Bank SWW eG ganz im Sinne der genossenschaftlichen Idee „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.“ und stellt sowohl die Förderung der Region und der Mitglieder als auch deren kulturelle und soziale Belange in den Mittelpunkt ihres täglichen Tuns.

Das Unternehmensleitbild der Bank beschreibt die Werte, die dem täglichen Handeln zugrunde liegen und zeigt auf, wofür die Bank als Unternehmen steht. Neben den Werten „Leistungsstark“ und „Leidenschaftlich“ wurde auch der Wert „Nachhaltig“ fest im Unternehmensleitbild verankert und unterstreicht somit die Bedeutung, die die Bank diesem Thema widmet.

Da sich das steigende Nachhaltigkeitsbewusstsein in Gesellschaft und Politik auch auf die Mitglieder und Kunden überträgt, sind Kreditinstitute, die sich an nachhaltigen Kriterien orientieren und entsprechende Produkte und Dienstleistungen anbieten, im Vorteil. Aus diesem Grund hat die VR Bank SWW eG im Jahr 2019 die im Rahmen der Erstzertifizierung entwickelte strategische Nachhaltigkeitsleitlinie, die dem bisherigen Engagement einen konzeptionellen Rahmen gibt und sich im Wesentlichen an den Kriterien des Deutschen Nachhaltigkeitskodexes orientiert, in der Geschäfts- und Risikostrategie der Bank festgeschrieben und mit einem Nachhaltigkeitsindex in der Balanced Scorecard, wie im Kriterium 6 beschrieben, verknüpft. Die Nachhaltigkeitsleitlinie umfasst Handlungsanweisungen zur Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen, Nutzung von Ressourcen, Entsorgung, Produkte, Mitarbeiter und Führung, regionale Entwicklung sowie Information und Kommunikation.

Unter einer nachhaltigen Unternehmensführung versteht die VR Bank SWW eG die Übernahme von sozialer, ökonomischer und ökologischer Verantwortung in allen Geschäftsbereichen der Bank, weshalb sie nachhaltiges Denken und Handeln sowie den bewussten Umgang mit vorhandenen Ressourcen im gesamten Haus implementieren wird.

Auch sind für die VR Bank SWW eG die zehn Prinzipien des Global Compact handlungsleitend. So unterstützt und achtet die VR Bank SWW eG beispielsweise den Schutz der internationalen Menschenrechte und ergreift Initiativen (z.B. Implementierung der Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen), um ein größeres Umweltbewusstsein zu fördern.

Die Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele wird intern von einem Nachhaltigkeitsrat, welcher unter der Leitung eines Nachhaltigkeitskoordinators steht, überprüft und nachgehalten. Die Verantwortlichkeiten sowie die aufbau- und ablauforganisatorischen Regelungen sind in den Kriterien 5 und 6 ausführlich beschrieben. Nach der Erstzertifizierung durch den externen Partner, das INAB, im Oktober 2018, wird sich die Bank künftig in regelmäßigen Abständen (alle 3 Jahre) rezertifizieren lassen.

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt sieht die Integration nachhaltigen Handelns in ihr Kerngeschäft als wesentliche Aufgabe im Sinne ihrer gesellschaftlichen Verantwortung. Sie strebt Meinungsführerschaft im Bereich Nachhaltigkeit an, will Branchenstandards setzen und mit dem Thema Nachhaltigkeit in der Errichtung und Bewirtschaftung von Immobilien identifiziert werden. Durch die 2018 erfolgte Integration der Nachhaltigkeitsstrategie in die jeweiligen Geschäftsfeld- und Funktionalstrategien wird nachhaltiges Handeln in allen relevanten Geschäfts- und Unternehmensbereichen sichergestellt.  

Leitprinzipien der Nachhaltigkeitsstrategie des Konzerns sind

  • Vorausschauendes Handeln
  • Zukunftssicherheit des Kerngeschäfts
  • Erweiterung von Handlungsspielräumen
  • Kulturwandel und Befähigung
  • Sicherung der globalen Leitplanken
In Ihrem im Berichtsjahr veröffentlichen Verhaltenskodex stellt die Unternehmensgruppe die nachhaltige Beziehung von Mensch und Raum in die Mitte ihres Wertesystems. Die Grundlage dafür bildet die Einhaltung von sozialen, ethischen und ökologischen Standards, wie sie beispielsweise in den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), im Nationalen Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) und in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen beschrieben werden. Der Verhaltenskodex für Dienstleister und Lieferanten adressiert gezielt die Wertschöpfungskette der Unternehmensgruppe. 

Der Nachhaltigkeitsberichterstattung liegen die internationalen GRI Standards, die wohnungswirtschaftliche Ausprägung des Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK) sowie der Leitfaden zur Nachhaltigkeitsberichterstattung des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW) zugrunde. Die daraus resultierenden Berichtsthemen beeinflussen direkt das Nachhaltigkeitsmanagement der Unternehmensgruppe und haben somit auch Einfluss auf die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe.  

Im Rahmen ihrer planmäßigen Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie hat die Unternehmensgruppe im Jahr 2018 Ziele, Handlungsstränge und Maßnahmen definiert und in acht Handlungsfelder inkl. drei Schwerpunktthemen verortet. Somit werden alle Nachhaltigkeitsthemen in relevante Geschäfts- und Unternehmensbereiche integriert. Die Verantwortung für die Handlungsfelder trägt die Lenkungsgruppe Nachhaltigkeit, die sich aus Vertretern der relevanten Unternehmensbereiche zusammensetzt. Sie bleibt weiterhin das zentrale Beratungsgremium und überprüft in einem vierteljährlichen Turnus die Fortentwicklung und Umsetzung der Strategie. Klar definierte Handlungsfeldverantwortliche fungieren zudem als fachliche Ansprechpartner und stellen die Umsetzung der beschlossenen Ziele und Maßnahmen der Handlungsfelder bereichsübergreifend sicher. Im Zuge der Strategiefortschreibung wurden messbare Nachhaltigkeitsziele wie beispielsweise Primärenergiebedarfsvorgaben für Modernisierung und Neubau eingeführt.  

Das Handlungsfeldmodell der Unternehmensgruppe  

Nachhaltigkeit im Immobilienmanagement/ Energetische und soziale Quartiersentwicklung (Schwerpunktthema)  

Bestandsentwicklung und Werterhalt erfolgt unter der Prämisse der größtmöglichen Maximierung positiver Effekte für unsere Mieter, den Umwelt- und Klimaschutz sowie der Zukunftssicherung unseres Kerngeschäfts.  

Nachhaltigkeit im Bau und Betrieb (Schwerpunktthema)  

Gebäude mit hoher Qualität mit möglichst geringen Auswirkungen auf Umwelt und Mieter zu optimierten Kosten errichten, modernisieren und betreiben. Hierzu betrachten wir den gesamten Lebenszyklus inkl. Lieferkette und Entsorgung.  

Verantwortungsvolle Beschaffung (Schwerpunktthema)  

Steigerung von Nachhaltigkeit in der Lieferkette zur Erreichung von Wirtschaftlichkeits-, Risiko- und Qualitäts- und Nachhaltigkeitszielen.  

Nachhaltige Stadtentwicklung  

Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und Schaffung von bezahlbarem Wohnraum durch Innenentwicklung und Flächenrecycling.  

Mitarbeiter/-innen und Arbeitswelten  

Hohe Mitarbeiterzufriedenheit und Identifikation mit dem Unternehmen durch eine familienbewusste Unternehmenskultur und eine Kultur der Diskriminierungsfreiheit.  

Strategie  

Definition einer zukunftsfähigen „2-Grad-Klimastrategie“, Ermittlung der Investitionskosten und Integration von Nachhaltigkeit in Geschäftsprozesse.  

Investitionsmanagement/-strategie  

Werterhalt der Bestandsgebäude: Zukunftssicherung des Kerngeschäftes durch Modernisierung und Minimierung der von uns beeinflussten Treibhausgasemissionen.  

Nachhaltige Mobilität  

Beitrag zur Verkehrswende und Sektorkopplung durch innovative Mobilitätskonzepte.  

Die vollständige Strategiedarstellung findet sich im Nachhaltigkeitsbericht 2018 auf S. 16 f.

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Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG

Die nachhaltige, verantwortungsvolle und zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung in unserer Region liegt uns am Herzen. Besonders wichtig ist uns dabei die Wirtschaft in unserer Stadt Weiden in der Oberpfalz sowie die der Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth.

Der Unternehmenswert „Nachhaltigkeit“ ist seit 2018 der Ausgangspunkt für die geplante strategische Verankerung von Nachhaltigkeit. In unserem „Strategiehaus“ ist nicht nur dieser Wert grundgelegt, sondern auch bereits die Orientierung am Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK), mit dem wir den
Anschluss an nationale und internationale Berichtsstandards sicherstellen. Unsere wesentlichen Nachhaltigkeitsstandards ergeben sich aus den nachfolgenden Leitsätzen und sind daher vor allem bei den Kriterien 9 bis 16 sowie 18 zu sehen.

Wir haben in 2018 eine erste Strategie formuliert und folgende Leitsätze festgelegt:

1. Unternehmensführung
Unser Erfolg basiert auf der hohen Reputation und dem großen Vertrauen unserer Mitglieder, unserer Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leistungsfähigkeit und Integrität der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG. Verantwortungsbewusstes Handeln ist für uns integraler Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Die nachhaltige, verantwortungsvolle und zukunftsfähige Wirtschaftsentwicklung in unserer Region, der Nordoberpfalz, liegt uns besonders am Herzen. Dabei leiten uns, schon rechtsformbedingt, die genossenschaftlichen Werte Subsidiarität, Eigenverantwortung, Selbstständigkeit und Solidarität. In dieser Konsequenz haben wir innerhalb des „Strategiehauses der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG“ die allgemeinen genossenschaftlichen Werte im Jahr 2017 in den konkreten Kontext einer nachhaltigen Entwicklung gestellt und auf die Zukunft unserer Bank ausgerichtet. Folgende Unternehmenswerte haben wir uns gegeben: Kundenorientierung, Offenheit, Vertrauen, Verantwortung, Pragmatismus, Gemeinschaftssinn, Nachhaltigkeit.

2. Nachhaltigkeit im Kerngeschäft
Nachhaltigkeit gewinnt für uns in unserem Kerngeschäft - dem Angebot von Geldanlagen und der Vergabe von Krediten - zunehmend an Bedeutung. Deshalb bieten wir unseren Kunden aktiv nachhaltige Geldanlageprodukte an und berücksichtigen neben ökonomischen auch soziale und ökologische Kriterien bei der Kreditvergabe. Wir engagieren uns mit Darlehensmitteln für die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden und vermitteln aktiv Förderdarlehen. Offenkundig extremistische Parteien, Zusammenschlüsse und Vorhaben, die solche unterstützen, kreditieren wir nicht. Die Seriosität unserer Geschäftspartner ist uns wichtig.  
 
3. Verantwortungsvoller und attraktiver Arbeitgeber
Die Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG ist ein bedeutender Arbeitgeber und einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen wir ein attraktiver Arbeitgeber sein. Deshalb bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rahmen unserer Weiterbildungskonzeption vielfältige Fortbildungsmöglichkeiten, verschiedene flexible Arbeitszeitmodelle und familienfreundliche Angebote. Eine familienfreundliche Personalpolitik ist uns ein wichtiges Anliegen. 

4. Nachhaltigkeit im Geschäftsbetrieb
Ziel der Volksbank Raiffeisenbank Nordoberpfalz eG ist es, den Energieverbrauch unserer betrieblich genutzten Gebäude und damit unsere CO2-Emissionen zu reduzieren. Beim Einkauf von Dienstleistungen und Produkten berücksichtigen wir neben der Wirtschaftlichkeit auch Umweltfaktoren.

5. Gesellschaftliches Engagement
Regionale Verwurzelung und gelebte Partnerschaft vor Ort sind unsere starke Basis. Seit unserer Gründung übernehmen wir deshalb eine besondere Verantwortung für die Region und ihre Menschen. Mit unserem Engagement wollen wir dazu beitragen, die Innovationskraft der Region zu steigern. Wir achten auf eine möglichst große Breitenwirkung in den Bereichen Kultur, Bildung, Umwelt und Sport.

Folgende Maßnahmen sind für 2019 vorgesehen:

1. Depot-A-Screening nach Nachhaltigkeitskriterien
2. Erhebung Umweltkennzahlen
3. Einführung Lieferantenrichtlinie im Warengeschäft
4. Operationalisierung der Leitsätze mit Kennzahlen

All dies korrespondiert damit, dass wir in unserem Unternehmensleitbild die Schwerpunkte "Wir für unsere Mitglieder und Kunden", "Wir für unsere Mitarbeiter", "Wir für unsere Heimat" und "Wir für unsere Zukunft" festgeschrieben haben. In diesem Sinne sehen wir diesen Nachhaltigkeitsbericht - wie auch künftige Berichte - als wesentliches Mittel einer transparenten Kommunikation über die nachhaltige Zukunft unserer Bank, auf deren aktive Gestaltung wir gespannt sind und uns freuen.

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Sparkasse Vorpommern

Die Sparkasse Vorpommern ist eine Anstalt öffentlichen Rechts. Zentraler Auftrag war schon bei der Gründung der Rechtsvorgänger vor 190 Jahren die Gemeinwohlförderung im Geschäftsgebiet. Dieser wichtige Grundsatz ist heute im Sparkassengesetz Mecklenburg-Vorpommern als öffentlicher Auftrag fixiert. Kernaufgaben der Sparkasse sind die kreditwirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung, der mittelständischen Wirtschaft sowie der öffentlichen Hand, die Stärkung der Eigenvorsorge der Bürgerinnen und Bürger und die Förderung der Entwicklung der Region – per se nachhaltiges Handeln.

 

Eine gesonderte Nachhaltigkeitsstrategie wurde deshalb bisher nicht fixiert. Im Jahr 2018 wollen wir ein formelles Nachhaltigkeitskonzept erarbeiten, um die bereits vorhandenen und noch zu entwickelnden Aspekte systematisch unter dem aktuell gebräuchlichen Nachhaltigkeitsbegriff miteinander zu verbinden und eine Perspektive für weitere Entwicklungen abzuleiten.

 

Unsere aktuelle Unternehmensstrategie generiert aus dem öffentlichen Auftrag und unserem Leitbild Vorgaben auch zu nachhaltigkeitsrelevanten Belangen und setzt diese durch konkrete Maßnahmen mit Nachhaltigkeitsbezug um.

 

Generell strebt die Sparkasse keine Gewinnmaximierung an, sondern den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg, der als notwendige Basis die Unterstützung der Region in ökologischen und sozialen Belangen erst ermöglicht.

 

Mit einer Geschäftstätigkeit ausschließlich in Deutschland und der Einhaltung der umfassenden und auf höchstem Niveau befindlichen deutschen Rechtsnormen werden zugleich alle relevanten internationalen Vorgaben und Standards (z. B. ILO usw.) berücksichtigt; ihre Einhaltung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Anhand intern kommunizierter Servicestandards sowie einer sorgfältig installierten Compliance-Organisation unterstreichen wir gemäß unserer Unternehmensstrategie die feste Absicht, auch weiterhin den berechtigten Erwartungen unserer Kunden in Bezug auf unser integres Verhalten gerecht zu werden.

 

Einen Schwerpunkt der nachhaltigkeitsrelevanten Bestandteile der Unternehmensstrategie bilden soziale Belange: Neben der Personalstrategie hat auch unser Filial- und Betreuungskonzept weitreichende soziale Implikationen. Im Geschäftsgebiet der Sparkasse herrscht eine geringe Bevölkerungsdichte vor, gleichzeitig gibt es große demografischen Herausforderungen: das Durchschnittsalter der Bevölkerung steigt und die Bevölkerungszahlen sinken. Dies erfordert große Anstrengungen, um unseren Kunden neben anderen Wegen zur Kontaktaufnahme auch ein flächendeckendes Filialnetz anbieten zu können. Barrierefreier Zugang zu Finanzdienstleistungen, Finanzberatung, Sicherung der Altersvorsorge, aber auch Vermittlung von Kenntnissen in finanziellen Belangen sind in diesem Zusammenhang wichtige Leistungen im Hinblick auf soziale Nachhaltigkeit.

 

Dass der Erhalt der Umwelt für uns von großer Bedeutung ist, ist ebenfalls in der Unternehmensstrategie fixiert: Wir sind einem bewussten und sparsamen Umgang mit den natürlichen Ressourcen verpflichtet, setzen Maßnahmen zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz um und fördern diese. Obwohl wir ökologische Belange bislang nicht in den Fokus genommen haben, ergeben sich gerade hier für unser Institut besondere Chancen, einerseits im Kundengeschäft, andererseits aber auch im internen Betrieb.

 

Im Kundengeschäft hat die Sparkasse bereits zur Energiewende beigetragen, da aus der Einbindung von entsprechenden Förderkrediten in die Finanzierung von energetischen Maßnahmen sowohl im gewerblichen Geschäft als auch bei den privaten Immobilienbesitzern Auswirkungen auf den Klimaschutz resultieren. Zudem spielte das Thema im Bereich der Geldanlagen in den letzten Jahren eine zunehmende Rolle. Wir unterstützen dies mit entsprechenden Angeboten im Bereich von Investmentfonds. Im Kerngeschäft sehen wir Chancen für unser Institut, weil in unserer Region Tourismus und Landwirtschaft besonders relevante Branchen sind und auch die Nutzung der Windenergie für jedermann deutlich sichtbar ist.

 

Neben dem Kerngeschäft wollen wir bei der Bewirtschaftung der eigenen Sparkassengebäude und -infrastruktur Chancen für eine Weiterentwicklung nutzen. Nach einem Energieaudit wurden bereits ökologisch wirksame Maßnahmen durchgeführt, und dieser Prozess wird fortgesetzt.

 

Ein wichtiger Bestandteil unserer Aktivitäten mit Nachhaltigkeitsbezug ist zudem unser Förderengagement für Soziales und Umwelt. Strategische Basis dafür ist, dass sich entsprechend unserer Unternehmensstrategie ein besonderes Maß an Verantwortung für unsere Region auch durch die regionale Förderung kultureller, sportlicher, sozialer und wissenschaftlicher Aktivitäten in Form von Spenden und Sponsorings sowie durch die sparkasseneigene Stiftung und die der ostdeutschen Sparkassen zeigen soll. Die vollzogenen Förderungen für Soziales und Umwelt, mit denen wir unseren oben genannten strategischen Ansatz umsetzen, nehmen einen erheblichen Umfang ein. Neben finanzieller Förderung gibt es auch ergänzende Formen des Engagements. So wirkt die Sparkasse Vorpommern bereits seit 2011 als Bündnispartner im „Klimaschutzbündnis Greifswald 2020“ der Universitäts- und Hansestadt Greifswald mit.

 

Im Jahr 2017 haben wir erstmals den von einem regionalen Sparkassenverband entwickelten Nachhaltigkeits-Check im Rahmen eines Workshops mit allen relevanten Fachbereichen durchgeführt, um den Ist-Status zu analysieren. Die Ergebnisse dieser Analyse werden wir für die weitere Entwicklung unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten nutzen.

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