Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

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Der Klimawandel ist eine der größten derzeitigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Es gibt ambitionierte internationale und nationale Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) empfohlene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Revolution zu begrenzen, wurde jüngst auf die 1,5-Grad-Marke korrigiert. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 senken und strebt an, bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Diese Ziele sind nur dann erreichbar, wenn Unternehmen Verantwortung für ihre eigenen Emissionen übernehmen und diese drastisch reduzieren. Die Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und die damit verbundenen Emissionsreduktionen dienen unserem Schutz, denn die Auswirkungen des Klimawandels führen auch in Deutschland zu höheren Risiken (z.B. durch Dürreperioden oder Überschwemmungen).

Was ist zu beachten?
Treibhausgasemissionen (insbesondere CO2) können reduziert werden, indem weniger Energie verbraucht wird. Es ist aber auch möglich, die Emissionen zu reduzieren, indem erneuerbare Energiequellen genutzt werden (siehe Kriterium 12). Berichten Sie also Ziele und Ergebnisse Ihres Unternehmens sowohl zur Verringerung des Energieverbrauchs als auch zur Umstellung auf erneuerbare Energie.
Beachten Sie bitte auch, dass „Bezugsgröße“ darauf abzielt, Ihre Berechnungen in ein nachvollziehbares Verhältnis zu setzen, also das Basisjahr, den Geltungsbereich (z.B. Ihr Unternehmen inkl. etwaiger Töchter oder nur bestimmte Standorte), Emissionsfaktoren oder das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.). 
Aspekt 1:
Identifizieren Sie die wichtigsten Emissionsquellen und erläutern Sie die größten Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen für Ihr Unternehmen.

Aspekt 2:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 3:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und für die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden, bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 5:
Berichten Sie, welche Bezugsgrößen Sie für die Berechnungen heranziehen, insbesondere das Basisjahr bei Reduktionsberechnungen, für welche Teile des Unternehmens die Berechnungen gelten, Emissionsfaktoren und das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.).
Das Greenhouse Gas Protocol wurde vom World Resources Institute (WRI) und der Unternehmensinitiative World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ausgearbeitet. Viele Unternehmen richten sich bereits danach und auch fast alle branchenspezifischen Standards werden davon abgeleitet. Im Sinne des Greenhouse Gas Protocol sollen möglichst neben direkten Emissionen, die etwa im Produktionsprozess durch Maschinen oder aufgrund von Dienstreisen entstehen (Scope 1), auch solche aufgezeigt werden, die etwa als Folge der Stromnutzung oder bei Zulieferern anfallen (Scope 2 und 3).
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten
b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden
e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl
d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen
e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramm


 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3)

ForestFinest Consulting GmbH

Klimarelevante Emissionen
Die ForestFinest Consulting GmbH kalkuliert ihre klimarelevanten Emissionen auf Basis des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standards. Dieser Standard wurde vom World Resources Institute und der World Business Council for Sustainable Development entwickelt und herausgegeben.

Gemäß den Vorgaben einer umfassenden Bestandsaufnahme werden dabei CO2-Emissionen aus Scope 1 (direkte Emissionen aus Quellen in unmittelbarem Unternehmensbesitz), Scope 2 (Emissionen aus zugekaufter Energie) und Scope 3 (alle weiteren, indirekten Emissionen) berücksichtigt. Alle relevanten Emissionsquellen werden analysiert und mittels passender Emissionsfaktoren in der Kalkulation abgebildet.

Der ermittelte Carbon Footprint der FFC bezieht sich grundsätzlich auf den Geschäftsbetrieb innerhalb eines Jahres. Der vorliegende Footprint bildet die Emissionen des Jahres 2017 ab.

Die größten Herausforderungen liegen im Bereich des Heizmittelverbrauchs und der Dienstreisen. Diese beiden Quellen stellen gleichzeitig die größten Emissionsquellen dar (siehe auch Leistungsindikatoren - Vergleich der Emissionen). Die FFC tritt als Mieter auf und kann nur bedingt Einfluss auf die Wahl des Heizmittels (Umstellung von Heizöl auf Erdgas erfolgte 2017) nehmen. Insofern kann die FFC nur über den Verbrauch an sich Einfluss auf diesen Posten nehmen. Die Menge der Dienstreisen, vor allem der Interkontinentalflüge hängt von den Projektstandorten ab. Hier versucht die FFC bereits, durch Niederlassungen in den Projektregionen, die Anzahl der notwendigen Flüge zu minimieren. Dieser Ansatz hat 2017 zu verringerten Emissionen im Bereich der Dienstreisen geführt. Dennoch hat sich auch gezeigt, dass es aufgrund des Geschäftsmodels kaum möglich ist, sinnvolle Reduktionsziele im Bereich der Dienstreisen zu setzen. Die nicht vermeidbaren Dienstreisen sollen grundsätzlich nach den in 2017 entwickelten Leitlinien durchgeführt werden. Diese fokussieren auf die Minimierung der Klimawirkung. 

Bereits jetzt wird am Standort Deutschland zu 100% zertifizierter Ökostrom bezogen.

Nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen werden über das Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekt "CO2OL Tropical Mix Reforestation Panama" kompensiert. Der Geschäftsbetrieb der ForestFinest Consulting GmbH ist damit klimaneutral. 

 

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Bundesdruckerei-Gruppe

Die Bundesdruckerei-Gruppe bilanziert die Treibhausgasemissionen (THG) nach den Grundsätzen des GHG Protocols (Scope 1,2 und 3). Die CO2-Emissionen der Bundesdruckerei GmbH und ihrer Tochterunternehmen D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH, BIS GmbH, genua GmbH und iNCO SpóÅ‚ka z o.o. belaufen sich auf 6.231,37 Tonnen CO2e. Davon entfielen 702,75 Tonnen CO2e  auf Scope 1 (11,28 Prozent), 3.563,28 Tonnen CO2e auf Scope 2 (57,18 Prozent) und 1.965,35 Tonnen CO2e  auf Scope 3 (31,54 Prozent). Für die Berechnung von Scope 3 wurden ausschließlich Geschäftsreisen mit dem Flugzeug betrachtet. Folgende Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Unternehmen an den Gesamtemissionen der Bundesdruckerei-Gruppe auf sowie die Gesamtemissionen aufgeteilt nach Scope 1, 2 und 3:







Im Berichtsjahr 2016 ist der Großteil der THG-Emissionen der Unternehmensgruppe auf den Energieverbrauch aus Wärmebezug (51,1 Prozent) und Geschäftsreisen durch Flüge (31,5 Prozent) zurückzuführen. Die Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH bezogen im Jahr 2016 zu 100 Prozent Ökostrom und verursachten dadurch keine strombedingten Emissionen im Sinne des GHG-Protocols. Der Bezug von Strom (9,6 Prozent) betrifft daher ausschließlich die Maurer Electronics GmbH, iNCO SpóÅ‚ka z o.o. und genua GmbH.




Schon 2015 haben die Bundesdruckerei-GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH durch den Bezug von Ökostrom ihr CO2-Ziel, bis 2020 12 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu 2011 einzusparen, erreicht.  Bis 2020 hat sich die Bundesdruckerei das Ziel gesetzt, die CO2 -Emissionen auf dem Niveau von 6.000 Tonnen CO2e zu stabilisieren. Durch den Bezug von 100 Prozent Ökostrom konnte die Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH mit 5.136,65 Tonnen CO2e im Jahr 2016 diesen Zielwert unterschreiten.  

Folgende Grafik zeigt die Ist- und Zielwerte der THG-Emissionen auf:




Im Berichtsjahr wurde für die Bundesdruckerei GmbH, D-Trust GmbH und BIS GmbH zu 100 Prozent Ökostrom bezogen. Zur Unterstützung der deutschen Energiewende wird ein Anteil der Energiemenge aus deutschen erneuerbaren Energien bezogen. Durch den Bezug von Ökostrom ergibt sich eine wesentliche Verringerung der CO2-Emissionen im Vergleich zu 2011 (siehe Indikator SRS-305-5). Entsprechend der größten Emissionsquellen verfolgt die Bundesdruckerei-Gruppe insbesondere die Verringerung der Emissionen aus Wärmebezug. Umgesetzt hat sie dies bereits in den letzten Jahren durch den Umzug in ein neues Produktionsgebäude, das die neuesten Umweltstandards berücksichtigt und effektive Wärmerückgewinnung bietet (siehe Kriterium 12).  Die Bundesdruckerei-Gruppe beschafft ihre Fahrzeuge gemäß einer internen Richtlinie für einen CO2-armen Fuhrpark. Die Unternehmensgruppe bietet dabei einen Anreiz für besonders CO2-arme Dienstwagen: Der Einsatz von Hybridfahrzeugen und Elektromobilen wird von der Bundesdruckerei-Gruppe ausdrücklich gewünscht soweit dieser wirtschaftlich sinnvoll ist und dem Nutzungsverhalten gerecht wird. Regelmäßig finden Überprüfungen statt, inwieweit alternative Antriebe bei der Beschaffung der Dienstwagen zweckmäßig sind.

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Bundesdruckerei-Gruppe

Die Bundesdruckerei-Gruppe bilanziert die Treibhausgasemissionen (THG) nach den Grundsätzen des GHG Protocols (Scope 1,2 und 3). Die THG-Emissionen der Bundesdruckerei GmbH und ihrer Tochterunternehmen D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH, BIS GmbH und iNCO SpóÅ‚ka z o.o. belaufen sich auf 6445,94 Tonnen CO2e im Jahr 2015. Davon entfielen 682,79 Tonnen CO2e auf Scope 1 (10,59 Prozent), 4.123,53 Tonnen CO2e auf Scope 2 (63,97 Prozent) und 1.639,61 Tonnen CO2e  auf Scope 3 (25,44 Prozent). Für die Berechnung von Scope 3 wurden ausschließlich Geschäftsreisen mit dem Flugzeug betrachtet.

Folgende Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Unternehmen an den gesamten THG-Emissionen der Bundesdruckerei-Gruppe sowie die Gesamtemissionen aufgeteilt nach Scope 1, 2 und 3:

      



Der Großteil der THG-Emissionen der Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH, BIS GmbH und iNCO SpóÅ‚ka z o.o.  sind auf den Energieverbrauch der Heizung (45,3 Prozent), den Bezug von Strom (21,5 Prozent) sowie auf die Geschäftsreisen durch Flüge (25,4 Prozent) zurückzuführen.

Folgende Grafik zeigt die Anteile der Emissionsquellen an den gesamten THG-Emissionen der Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH, BIS GmbH und iNCO SpóÅ‚ka z o.o.:









Schon 2015 haben die Bundesdruckerei-GmbH und D-Trust GmbH ihr CO2-Ziel, bis 2020 12 Prozent der THG-Emissionen im Vergleich zu 2011 einzusparen, durch den Bezug von Ökostrom erreicht.  Bis 2020 haben sich die Bundesdruckerei GmbH und D-Trust GmbH nun das Ziel gesetzt, die THG-Emissionen auf dem Niveau von 6.000 Tonnen CO2e zu stabilisieren.

Folgende Grafik zeigt die Ist- und Zielwerte der THG-Emissionen auf:



Mit dem neuen Produktions- und Logistikzentrum, den Maßnahmen zur Wärmerückgewinnung sowieder Anschaffung energieeffizienter und emissionsarmer Produktionsanlagen wurden zahlreiche emissionssparende Maßnahmen von der Bundesdruckerei-Gruppe durchgeführt. Durch den Energieversorger wurden im Berichtsjahr zudem knapp über 90 Prozent des Stromverbrauchs als Ökostrom bestätigt. Die Bundesdruckerei-Gruppe beschafft ihre Fahrzeuge gemäß einer internen Richtlinie für einen CO2-armen Fuhrpark. Die Unternehmensgruppe bietet dabei einen Anreiz für besonders CO2-arme Dienstwagen:  Der Einsatz von Hybridfahrzeugen und Elektromobilen wird von der Bundesdruckerei-Gruppe ausdrücklich gewünscht soweit dieser wirtschaftlich sinnvoll ist und dem Nutzungsverhalten gerecht wird. Regelmäßig finden Überprüfungen statt, inwieweit alternative Antriebe bei der Beschaffung der Dienstwagen zweckmäßig sind.

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Bundesdruckerei-Gruppe

Die Bundesdruckerei-Gruppe bilanziert die Treibhausgasemissionen (THG) nach den Grundsätzen des GHG Protocols (Scope 1, 2 und 3). Die CO2-Emissionen der Bundesdruckerei und ihrer Tochterunternehmen D-TRUST, Maurer Electronics, BIS, genua und iNCO SpóÅ‚ka z o.o. belaufen sich 2018 auf 5.112,50 Tonnen CO2e. Davon entfielen 814,99 Tonnen CO2e auf Scope 1 (16 Prozent), 2.955,11 Tonnen CO2e auf Scope 2 (58 Prozent) und 1.342,41 Tonnen CO2e auf Scope 3 (26 Prozent). Für die Berechnung von Scope 3 wurden ausschließlich Geschäftsreisen mit dem Flugzeug betrachtet.

Folgende Grafiken zeigen die Anteile der jeweiligen Unternehmen an den Gesamtemissionen der Bundesdruckerei-Gruppe auf sowie die Gesamtemissionen aufgeteilt nach Scope 1, 2 und 3:





Die Bundesdruckerei hat sich bis 2020 das Ziel gesetzt, die CO2-Emissionen auf einem Niveau von rund 6.000 Tonnen CO2e zu stabilisieren. Mit 4.182,02 Tonnen CO2e im Jahr 2018 wurde der Zielwert von rund 6.000 Tonnen CO2e deutlich unterschritten.  

Im Berichtsjahr konnte für die Bundesdruckerei, D-TRUST und BIS zu 100 Prozent Ökostrom bezogen und damit Treibhausgasemissionen in Höhe von 13.576,55 Tonnen CO2e eingespart werden. Zur Unterstützung der deutschen Energiewende wird ein Anteil der Energiemenge aus deutschen erneuerbaren Energien bezogen. Weitere Informationen zum nachhaltigen Stromeinkauf werden in Kriterium 12 berichtet. Entsprechend der größten Emissionsquellen (siehe folgende Grafik) wollen die Bundesdruckerei, D-TRUST und BIS insbesondere die Emissionen aus Wärmebezug verringern. Um den Fernwärme- und Gasverbrauchs zu senken, wollen die Gesellschaften künftig den Betrieb von Heizungsanlagen optimieren. Einsparungen sind weiterhin darauf zurückzuführen, dass Mitarbeiter mehr Videokonferenzen zwischen den Standorten geschaltet haben und weniger Geschäftsreisen mit dem Flugzeug unternommen haben (Scope 3 – Flugreisen der Bundesdruckerei-Gruppe 2018: 1.342,41 t CO2e; 2016: 1.965,35 t CO2e).








Die Bundesdruckerei-Gruppe beschafft ihre Fahrzeuge gemäß einer internen Richtlinie für einen CO2-armen Fuhrpark. Hybridfahrzeugen und Elektromobilen sind ausdrücklich gewünscht, soweit diese wirtschaftlich sinnvoll sind und dem Nutzungsverhalten gerecht werden. Ihren Mitarbeitern bietet die Bundesdruckerei-Gruppe dabei einen Anreiz,  besonders CO2-arme Dienstwagen zu wählen. Regelmäßig überprüft das Unternehmen, inwieweit es zweckmäßig ist, auf alternative Antriebe zu setzen.

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Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte Wohnstadt

Klimastrategie

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt arbeitet an einer 2-Grad-kompatiblen-Klimastrategie, mit dem Langfristziel der Klimaneutralität. Hierfür wurden im Berichtsjahr mit der Arbeit an einer Zielvereinbarung mit dem Land Hessen die Grundsteine gelegt. Diese soll im Jahr 2019 unterzeichnet werden. In der Vereinbarung bekennen sich die Unternehmensgruppe und das Land Hessen dazu, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und diesen sozialverträglich umzusetzen. Auch Maßnahmen zur Anpassung an die Klimafolgen sind ein Bestandteil der Zielvereinbarung. Anspruch ist es, die von der Unternehmensgruppe beeinflussten Treibhausgasemissionen entsprechend den landesspezifischen, nationalen und internationalen Vorgaben zu minimieren. Hierzu orientiert sich die Unternehmensgruppe vor allem an dem Ziel eines 2-Grad-kompatiblen Primärenergiebedarfs des deutschen Wohnungsbestandes im Jahr 2050 von ca. 40 kWh/m2a. Hierfür hat die Unternehmensgruppe ein Zielszenario für den Verlauf ihrer CO2-Emissionen entwickelt. Das Szenario setzt die von der Unternehmensgruppe definierten Einsparmaßnahmen zur Schließung der CO2-Lücke voraus. Bis zum Jahr 2050 beabsichtigt die Unternehmensgruppe damit ihre CO2-Emissionen auf rund 47.000 t pro Jahr zu senken. Damit würde sie ihr 2-Grad-kompatibles Klimaziel erreichen.  

Kernelemente zur Schließung der CO2-Lücke bis 2050

- Versorgung der Wohngebäude idealerweise ausschließlich aus CO2-neutralen regenerativen Quellen (inkl. Fernwärme und Blockheizkraftwerken), vorzugsweise sollte die Erzeugung dezentral vor Ort erfolgen

- Sukzessive Steigerung der jährlichen Anzahl modernisierter Gebäude im Bestand

- Sukzessive Erhöhung des Vollmodernisierungsanteils im Bestand

- Für den Neubau von Wohngebäuden der Unternehmensgruppe gilt ab 2019: Primärenergiebedarf von rund 33 kWh/m2a (KfW 55-Standard) und ab 2025: Primärenergiebedarf von rund 24 kWh/m2a (KfW 40-Standard)

- Zwischen 2040 und 2050: Zukauf von Erneuerbare-Energien-Technologie, z.B. Biomethan  

Eine ausführliche Darstellung der Klimastrategie findet sich im Nachhaltigkeitsbericht 2018 auf Seite 19 ff. 

Die Zielerreichung ist anhand der berichteten CO2-Emissionen unter den Leistungsindikatoren zu diesem Kriterium einzusehen.

Erfassung von Treibhausgasemissionen  

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt folgt seit dem Berichtsjahr 2017 einem klaren Weg bei ihrer Treibhausgasbilanzierung: Mit dem Konsolidierungsansatz der finanziellen Kontrolle hat sie eine Methode gewählt, die einen Großteil der Emissionen in der direkten Verantwortung der Unternehmensgruppe verortet. Insbesondere bilanziert die Unternehmensgruppe als Eigentümerin auch die Treibhausgasemissionen aus der Wärmeerzeugung der Wohneinheiten als eigene Emissionen. Diese machen mit über 95 % den größten Anteil der Gesamtemissionen aus. Die Treibhausgasemissionen aus der Beheizung des Wohnungsbestands werden in Scope 1 und 2 bilanziert – unabhängig davon, ob die Heizanlagen von der MET, der Unternehmensgruppe oder den Mietern betrieben werden. Hier sind somit auch die Verbräuche der nicht zentral beheizten Wohneinheiten inkludiert. Scope 1 enthält außerdem die Emissionen aus unserem Fuhrpark, während in Scope 2 auch die Emissionen aus dem Strombezug für unsere Geschäftsgebäude, dem Neubau und dem Allgemeinstromanteil des Gebäudebestands enthalten sind. Einzig der individuelle Strombedarf der Mieter in ihren Wohnungen findet sich nicht in unserer Treibhausgasbilanz wieder. In Scope 3 bilanzieren wir zusätzlich Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung und Verteilung aller durch die Unternehmensgruppe genutzten Energieträger für Heizzwecke, Stromversorgung und Treibstoffe für unseren Fuhrpark anfallen. Zusätzlich erheben und berichten wir in Scope 3 die Emissionen aus Geschäftsreisen aller Mitarbeiter.  

Die Berechnungen von Treibhausgasemissionen erfolgen mithilfe des Globalen Emissionsmodells Integrierter Systeme (GEMIS) des Darmstädter Instituts für Nachhaltigkeitsanalysen und -strategien (IINAS). Die Emissionsfaktoren berücksichtigen neben dem Kohlendioxid als Hauptquelle auch die Treibhauswirkung von Methan und Lachgas. Da die Treibhausgasemissionen der Unternehmensgruppe hauptsächlich aus der Verbrennung fossiler Energieträger resultieren, können weitere Treibhausgase vernachlässigt werden, ohne die Genauigkeit der Ergebnisse zu verringern. Wir ermitteln zusätzlich zu den direkten Emissionen der Verbrennung auch diejenigen Treibhausgasemissionen, die bei der Erzeugung sowie Transport und Verteilung der Energieträger anfallen. Diese werden in Scope 3 ausgewiesen, sofern sie nicht bereits in Scope 1 oder 2 enthalten sind. Die Berechnungen der Treibhausgasemissionen lagen im Berichtsjahr folgende Emissionsfaktoren zugrunde:  

Strom (location-based)
565 g/kWh; Erdgas 250 g/kWh; Heizöl 319 g/kWh; Diesel 300 g/kWh; Benzin 305 g/kWh; Fernwärme 273 g/kWh.  

Diese Angaben enthalten die Treibhausgasemissionen aus Herstellung, Transport und Verteilung der Energieträger. Emissionsfaktoren von Brenn- und Kraftstoffen beziehen sich auf den Brennwert.

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Vergleichen

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