Klimarelevante Emissionen

Das Unternehmen legt die Treibhausgas(THG)-Emissionen entsprechend dem Greenhouse Gas (GHG) Protocol oder darauf basierenden Standards offen und gibt seine selbst gesetzten Ziele zur Reduktion der Emissionen an.

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Der Klimawandel ist eine der größten derzeitigen Herausforderungen für unsere Gesellschaft. Es gibt ambitionierte internationale und nationale Ziele für die Reduktion der Treibhausgasemissionen. Das vom Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) empfohlene Ziel, die Erderwärmung auf zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Revolution zu begrenzen, wurde jüngst auf die 1,5-Grad-Marke korrigiert. Deutschland hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 40 % gegenüber 1990 senken und strebt an, bis zur Mitte des Jahrhunderts weitgehend treibhausgasneutral zu werden. Diese Ziele sind nur dann erreichbar, wenn Unternehmen Verantwortung für ihre eigenen Emissionen übernehmen und diese drastisch reduzieren. Die Ziele zur Begrenzung der Erderwärmung und die damit verbundenen Emissionsreduktionen dienen unserem Schutz, denn die Auswirkungen des Klimawandels führen auch in Deutschland zu höheren Risiken (z.B. durch Dürreperioden oder Überschwemmungen).

Was ist zu beachten?
Treibhausgasemissionen (insbesondere CO2) können reduziert werden, indem weniger Energie verbraucht wird. Es ist aber auch möglich, die Emissionen zu reduzieren, indem erneuerbare Energiequellen genutzt werden (siehe Kriterium 12). Berichten Sie also Ziele und Ergebnisse Ihres Unternehmens sowohl zur Verringerung des Energieverbrauchs als auch zur Umstellung auf erneuerbare Energie.
Beachten Sie bitte auch, dass „Bezugsgröße“ darauf abzielt, Ihre Berechnungen in ein nachvollziehbares Verhältnis zu setzen, also das Basisjahr, den Geltungsbereich (z.B. Ihr Unternehmen inkl. etwaiger Töchter oder nur bestimmte Standorte), Emissionsfaktoren oder das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.). 
Aspekt 1:
Identifizieren Sie die wichtigsten Emissionsquellen und erläutern Sie die größten Herausforderungen bezüglich klimarelevanter Emissionen für Ihr Unternehmen.

Aspekt 2:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für klimarelevante Emissionen und die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 3:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen zur Reduktion klimarelevanter Emissionen und für die Nutzung erneuerbarer Energien.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden, bzw. legen Sie offen, wenn Sie Ziele nicht erreichen konnten und warum.

Aspekt 5:
Berichten Sie, welche Bezugsgrößen Sie für die Berechnungen heranziehen, insbesondere das Basisjahr bei Reduktionsberechnungen, für welche Teile des Unternehmens die Berechnungen gelten, Emissionsfaktoren und das verwendete Regime (z.B. Carbon Disclosure Project, GHG Protocol, VfU Umweltkennzahlen für Finanzinstitute etc.).
Das Greenhouse Gas Protocol wurde vom World Resources Institute (WRI) und der Unternehmensinitiative World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) ausgearbeitet. Viele Unternehmen richten sich bereits danach und auch fast alle branchenspezifischen Standards werden davon abgeleitet. Im Sinne des Greenhouse Gas Protocol sollen möglichst neben direkten Emissionen, die etwa im Produktionsprozess durch Maschinen oder aufgrund von Dienstreisen entstehen (Scope 1), auch solche aufgezeigt werden, die etwa als Folge der Stromnutzung oder bei Zulieferern anfallen (Scope 2 und 3).
 
Leistungsindikatorset der Global Reporting Initiative (GRI):
Leistungsindikator GRI SRS-305-1 (siehe GH-EN15): Direkte THG-Emissionen (Scope 1)
a. Bruttovolumen der direkten THG-Emissionen (Scope 1) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendetes Rechenprogramm

Leistungsindikator GRI SRS-305-2: Indirekte energiebezogenen THG-Emissionen (Scope 2)
a. Bruttovolumen der indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
b. Gegebenenfalls das Bruttovolumen der marktbasierten indirekten energiebedingten THG-Emissionen (Scope 2) in Tonnen CO2-Äquivalent
c. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
d. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
e. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
f. Konsolidierungsansatz für Emissionen; ob Equity-Share-Ansatz, finanzielle oder operative Kontrolle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-3: Sonstige indirekte THG-Emissionen (Scope 3)
a. Bruttovolumen sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3) in Tonnen CO2-Äquivalenten
b. Gegebenenfalls die in die Berechnung einbezogenen Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Biogene CO2 -Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
d. Kategorien und Aktivitäten bezüglich sonstiger indirekter THG-Emissionen (Scope 3), die in die Berechnung einbezogen wurden
e. Das gegebenenfalls für die Berechnung gewählte Basisjahr, einschließlich:
    i. der Begründung für diese Wahl
    ii. der Emissionen im Basisjahr
    iii. des Kontextes für alle signifikanten Veränderungen bei den Emissionen, die zur Neuberechnung der Basisjahr-Emissionen geführt haben
f. Quelle der Emissionsfaktoren und der verwendeten Werte für das globale Erwärmungspotenzial (Global Warming Potential, GWP) oder einen Verweis auf die GWP-Quelle
g. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramme

Leistungsindikator GRI SRS-305-5: Senkung der THG-Emissionen
a. Umfang der Senkung der THG-Emissionen, die direkte Folge von Initiativen zur Emissionssenkung ist, in Tonnen CO2 Äquivalenten
b. In die Berechnung einbezogene Gase; entweder CO2, CH4, N2O, FKW, PFKW, SF6, NF3 oder alle
c. Basisjahr oder Basis/Referenz, einschließlich der Begründung für diese Wahl
d. Kategorien (Scopes), in denen die Senkung erfolgt ist; ob bei direkten (Scope 1), indirekten energiebedingten (Scope 2) und/oder sonstigen indirekten (Scope 3) THG-Emissionen
e. Verwendete Standards, Methodiken, Annahmen und/oder verwendete Rechenprogramm


 
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Leistungsindikatorset der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS):
Leistungsindikator EFFAS E02-01
Gesamte THG-Emissionen (Scope 1, 2, 3)

FORLIANCE GmbH

Klimarelevante Emissionen
Die ForestFinest Consulting GmbH kalkuliert ihre klimarelevanten Emissionen auf Basis des Greenhouse Gas Protocol Corporate Accounting and Reporting Standards. Dieser Standard wurde vom World Resources Institute und der World Business Council for Sustainable Development entwickelt und herausgegeben.

Gemäß den Vorgaben einer umfassenden Bestandsaufnahme werden dabei CO2-Emissionen aus Scope 1 (direkte Emissionen aus Quellen in unmittelbarem Unternehmensbesitz), Scope 2 (Emissionen aus zugekaufter Energie) und Scope 3 (alle weiteren, indirekten Emissionen) berücksichtigt. Alle relevanten Emissionsquellen werden analysiert und mittels passender Emissionsfaktoren in der Kalkulation abgebildet.

Der ermittelte Carbon Footprint der FFC bezieht sich grundsätzlich auf den Geschäftsbetrieb innerhalb eines Jahres. Der vorliegende Footprint bildet die Emissionen des Jahres 2017 ab.

Die größten Herausforderungen liegen im Bereich des Heizmittelverbrauchs und der Dienstreisen. Diese beiden Quellen stellen gleichzeitig die größten Emissionsquellen dar (siehe auch Leistungsindikatoren - Vergleich der Emissionen). Die FFC tritt als Mieter auf und kann nur bedingt Einfluss auf die Wahl des Heizmittels (Umstellung von Heizöl auf Erdgas erfolgte 2017) nehmen. Insofern kann die FFC nur über den Verbrauch an sich Einfluss auf diesen Posten nehmen. Die Menge der Dienstreisen, vor allem der Interkontinentalflüge hängt von den Projektstandorten ab. Hier versucht die FFC bereits, durch Niederlassungen in den Projektregionen, die Anzahl der notwendigen Flüge zu minimieren. Dieser Ansatz hat 2017 zu verringerten Emissionen im Bereich der Dienstreisen geführt. Dennoch hat sich auch gezeigt, dass es aufgrund des Geschäftsmodels kaum möglich ist, sinnvolle Reduktionsziele im Bereich der Dienstreisen zu setzen. Die nicht vermeidbaren Dienstreisen sollen grundsätzlich nach den in 2017 entwickelten Leitlinien durchgeführt werden. Diese fokussieren auf die Minimierung der Klimawirkung. 

Bereits jetzt wird am Standort Deutschland zu 100% zertifizierter Ökostrom bezogen.

Nicht vermeidbare Treibhausgasemissionen werden über das Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekt "CO2OL Tropical Mix Reforestation Panama" kompensiert. Der Geschäftsbetrieb der ForestFinest Consulting GmbH ist damit klimaneutral. 

 

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Coca-Cola GmbH und Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH

Den CO2-Fußabdruck reduzieren 
Wir möchten den Energieverbrauch bei der Herstellung unserer Getränke kontinuierlich senken. Hierbei stellen wir uns der Herausforderung, in verschiedenen Bereichen nach Möglichkeiten zu suchen, die Treibhausgase zu reduzieren. Bei den Maßnahmen konzentrieren wir uns auf die CO2-Hauptverursacher, auf die wir den größten Einfluss haben: Wir sorgen für eine energiesparende Verkaufstechnik, umweltschonende Verpackung und bevorzugt regionale Inhaltsstoffe. Unsere Klimaschutzziele finden Sie unter Kriterium 3 „Ziele“. 
Wir berechnen unsere CO2-Emissionen auf Grundlage des Greenhouse Gas Protocol, das Treibhausgasemissionen in drei Geltungsbereiche (Scopes) unterteilt. Wir berechnen Scope 1–3 für die gesamte Lieferkette: Scope 1 für alle direkten Emissionen aus eigenen Anlagen, Scope 2 für alle indirekten Emissionen, die durch Energieerzeugung für das Unternehmen entstehen, sowie Scope 3 für alle übrigen Emissionen des Produkt- und Herstellungszyklus. Unsere Umstellung auf 100 Prozent Grünstrom wirkt sich dabei ab 2015 positiv auf den CO2-Fußabdruck aus.

Im Jahr 2019 fielen 235,4 Gramm CO2 pro Liter Getränk an, dies bedeutet eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks pro Liter Getränk um 39,7 Prozent gegenüber 2010, dem Basisjahr unserer Zielsetzung. Insgesamt sind im Kerngeschäft (Produktion, eigene Logistik, Verkaufsgeräte wie Kühler, Automaten und Zapfanlagen) 406.129 Tonnen CO2 emittiert, das sind 56,7 Prozent weniger als im Jahr 2010. Informationen zur Berechnungsgrundlage der CO2-Emissionen finden Sie unter Leistungsindikator „Direkte THG-Emissionen – Scope 1“. 

Energieeffiziente Kühlung 
Effizientere Kühlgeräte helfen uns und unseren Kundinnen und Kunden, den Energieverbrauch zu senken. Aktuell haben wir 265.908 Kühler im Markt. Davon sind rund 79 Prozent FKW-frei (2015: rund 47 Prozent) und rund 67 Prozent energiesparend (2015: rund 52 Prozent). 
Die Idee, FKW-freie Kühlgeräte in der Gastronomie und im Einzelhandel durchzusetzen, verfolgen wir auch im Rahmen unseres Engagements für „Refrigerants, Naturally!“. Diese Initiative gründeten wir bereits vor zwölf Jahren gemeinsam mit Unilever und McDonalds. Sie wird unter anderem von der UNEP, dem Umweltprogramm der UN, unterstützt. In Deutschland lösten wir bereits 2014 das Versprechen von The Coca-Cola Company gegenüber der Naturschutzorganisation Greenpeace ein, nur noch FKW-freie Kühler zu kaufen. 

Unser Energiehaushalt 
Seit 2015 ist das gesamte Unternehmen (Produktion, Vertrieb, Verwaltung) nach dem Energiemanagementstandard DIN ISO 500001 zertifiziert. Wir arbeiten kontinuierlich an der Senkung unseres Energiebedarfs. 

Zur Herstellung von 1.000 Litern unserer Getränke benötigten wir 2019 rund 92,3 kWh Energie. In Deutschland beziehen wir bereits seit Jahren 100 Prozent unseres Stroms aus Wasserkraft. 

Bei Geschäftsreisen setzen wir primär auf den Bahnverkehr. 2019 waren 303 mit Ökostrom betriebene E-Gabelstapler für uns im Einsatz, das sind 64 Prozent aller unserer Gabelstapler. In Berlin bieten wir unseren Mitarbeitern seit 2015 zwei Elektroautos inklusive Ladesäulen (für den Stadtverkehr) an. 

Effizienter Transport 
CO2-Emissionen – und zugleich Kosten – sparen wir auch beim Transport, vor allem durch die Verjüngung des Fuhrparks. Derzeit beliefern 509 LKWs täglich unsere Kundinnen und Kunden aus Gastronomie und Handel. Davon fahren 100 Prozent der LKWs bereits mit einer grünen Plakette. Das Durchschnittsalter unserer LKWs betrug zum 31. Dezember 2019 4,8 Jahre. Zum 31.Dezember 2018 waren es 5,6 Jahre. 

Mitte März 2019 fiel das Startsignal für unseren ViO-Zug: Seitdem rollt jede Woche ein ganzer Zug mit 34 Waggons mit unseren ViO-Getränken vom Umschlagbahnhof in Maschen (Niedersachsen) zur Umladestation in Köln und dann mit leeren Flaschen zum Wiederbefüllen zurück in den Norden. Mit dem ViO-Zug verdoppeln wir den Schienenverkehr unserer Getränke aus Lüneburg gegenüber dem Vorjahr und sparen rund eine Million LKW-Kilometer und 879 Tonnen CO2-Emissionen ein. Bereits 2016 haben wir begonnen, ViO-Getränke auf der Schiene in einzelnen Waggons zu transportieren. Rund 18 Prozent des gesamten Lagerausgangs wurden 2019 von Lüneburg aus per Zug in Richtung Süden transportiert – doppelt so viel wie im Jahr davor.

Durch verbesserte Tourenführung, effizientere Auslastung sowie Vermeidung von Leerfahrten optimieren wir unsere Logistik. Dies ist uns gelungen, indem wir die Gesamtflotte reduziert, Fahrzeuge mit hohem Spritverbrauch gegen sparsame Modelle ausgetauscht sowie die Belieferungsmatrix optimiert haben. Darüber hinaus achten wir auf das umsichtige Planen von Geschäftsreisen, insbesondere mit der Bahn, und bilden wenn möglich Fahrgemeinschaften. 

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Hermann Biederlack GmbH & Co. KG

Es entstehen keine direkten Emissionen während der Produktion. Indirekte Emissionen entstehen durch Stromverbrauch sowie durch die Beheizung von Produktion und Verwaltung. Um die Emissionen zu reduzieren, wurde der Dampfkessel erneuert und von Schweröl auf Gas umgestellt. Der gesamte Energieverbrauch wird mittels Zähler detailliert dokumentiert.

CO2-Bilanz

aufgrund der unwesentlichen direktem Emissionen sieht das Unternehmen aktuell nicht die Priorität, diese Werte zu verringern
- durch die strategischen und operativen Ziele wird auch Einfluss auf den indirekten CO2-Ausstoß genommen
- es entstehen keine CO2 relevanten Nebenprodukte oder Abfälle

Unser CO2-Ausstoß lässt sich grob berechnen durch unsere Messungen des Energie-Aufwandes (Strom, Erdgas) und dem Umrechnen mit Kennzahlen von IZU Bayern und GEMIS Datenbank.

Strom: 0,616 kg CO2/kWheel (Quelle: IZU Bayern)
Erdgas: 0,290 kg CO2/ kWhth (Quelle: GEMIS Datenbank)

Es fehlen uns aber die Daten, um unseren indirekten Austoß und weitere Faktoren, die zum Produkt gehören, hinzuzufügen.
Diese Daten können nicht zur Verfügung gestellt werden:

Beispiel:

- Transport Rohstoff zum Betrieb
- Transport Produkt zum Kunden
- Energieeinsatz bei Herstellung der Accessoires (Nähgarne, Etiketten, Bänder)
- Arbeitswege der Mitarbeiter zum Betrieb
- Langlebigkeit der Produkte: wie oft wird die Decke beim Kunden gewaschen? (Einsatz Strom)


Einsatz Öko-Strom:

Durch das BHKW kann ca. 60% des Strombedarfs gedeckt werden. In dem zusätzlich eingekauften Strom befindet sich ein Anteil von 33% Öko-Strom. Weitere Investitionen sind in naher Zukunft nicht geplant, da unsere Dächer nicht den Anforderungen einer Solaranlage entsprechen und eine windbetriebene Turbine aufgrund des Lärms nicht genehmigt werden würde. (Anwohner, Naturschutzgebiet in der Nähe)

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Bundesdruckerei-Gruppe

Die Bundesdruckerei-Gruppe bilanziert die Treibhausgasemissionen (THG) nach den Grundsätzen des GHG Protocols (Scope 1,2 und 3). Die CO2-Emissionen der Bundesdruckerei GmbH und ihrer Tochterunternehmen D-TRUST GmbH, Maurer Electronics GmbH, BIS GmbH, genua GmbH und iNCO SpóÅ‚ka z o.o. belaufen sich auf 6.231,37 Tonnen CO2e. Davon entfielen 702,75 Tonnen CO2e  auf Scope 1 (11,28 Prozent), 3.563,28 Tonnen CO2e auf Scope 2 (57,18 Prozent) und 1.965,35 Tonnen CO2e  auf Scope 3 (31,54 Prozent). Für die Berechnung von Scope 3 wurden ausschließlich Geschäftsreisen mit dem Flugzeug betrachtet. Folgende Grafik zeigt die Anteile der jeweiligen Unternehmen an den Gesamtemissionen der Bundesdruckerei-Gruppe auf sowie die Gesamtemissionen aufgeteilt nach Scope 1, 2 und 3:







Im Berichtsjahr 2016 ist der Großteil der THG-Emissionen der Unternehmensgruppe auf den Energieverbrauch aus Wärmebezug (51,1 Prozent) und Geschäftsreisen durch Flüge (31,5 Prozent) zurückzuführen. Die Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH bezogen im Jahr 2016 zu 100 Prozent Ökostrom und verursachten dadurch keine strombedingten Emissionen im Sinne des GHG-Protocols. Der Bezug von Strom (9,6 Prozent) betrifft daher ausschließlich die Maurer Electronics GmbH, iNCO SpóÅ‚ka z o.o. und genua GmbH.




Schon 2015 haben die Bundesdruckerei-GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH durch den Bezug von Ökostrom ihr CO2-Ziel, bis 2020 12 Prozent der CO2-Emissionen im Vergleich zu 2011 einzusparen, erreicht.  Bis 2020 hat sich die Bundesdruckerei das Ziel gesetzt, die CO2 -Emissionen auf dem Niveau von 6.000 Tonnen CO2e zu stabilisieren. Durch den Bezug von 100 Prozent Ökostrom konnte die Bundesdruckerei GmbH, D-TRUST GmbH und BIS GmbH mit 5.136,65 Tonnen CO2e im Jahr 2016 diesen Zielwert unterschreiten.  

Folgende Grafik zeigt die Ist- und Zielwerte der THG-Emissionen auf:




Im Berichtsjahr wurde für die Bundesdruckerei GmbH, D-Trust GmbH und BIS GmbH zu 100 Prozent Ökostrom bezogen. Zur Unterstützung der deutschen Energiewende wird ein Anteil der Energiemenge aus deutschen erneuerbaren Energien bezogen. Durch den Bezug von Ökostrom ergibt sich eine wesentliche Verringerung der CO2-Emissionen im Vergleich zu 2011 (siehe Indikator SRS-305-5). Entsprechend der größten Emissionsquellen verfolgt die Bundesdruckerei-Gruppe insbesondere die Verringerung der Emissionen aus Wärmebezug. Umgesetzt hat sie dies bereits in den letzten Jahren durch den Umzug in ein neues Produktionsgebäude, das die neuesten Umweltstandards berücksichtigt und effektive Wärmerückgewinnung bietet (siehe Kriterium 12).  Die Bundesdruckerei-Gruppe beschafft ihre Fahrzeuge gemäß einer internen Richtlinie für einen CO2-armen Fuhrpark. Die Unternehmensgruppe bietet dabei einen Anreiz für besonders CO2-arme Dienstwagen: Der Einsatz von Hybridfahrzeugen und Elektromobilen wird von der Bundesdruckerei-Gruppe ausdrücklich gewünscht soweit dieser wirtschaftlich sinnvoll ist und dem Nutzungsverhalten gerecht wird. Regelmäßig finden Überprüfungen statt, inwieweit alternative Antriebe bei der Beschaffung der Dienstwagen zweckmäßig sind.

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die Bayerische (Bayerische Beamten Lebensversicherung a.G)

Die für den Betrieb des Unternehmens die Bayerische eingesetzten Energien setzen sich nach folgenden Quellen zusammen:
- Strom wird zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen bezogen.
- Heizenergie wird zu 100 Prozent als Fernwärme von den Stadtwerken München bezogen. 

Geschäftsreisen wurden 2020 bei der Bayerischen in folgendem Mobilitätsmix getätigt:
- 22 Prozent Flugreisen
- 31 Prozent Pkw mit Verbrennungsmotoren
- 18 Prozent Bahnreisen
- 29 Prozent andere Verkehrsmittel, zum Beispiel ÖPNV, Taxi und E-Scooter.

Auf das Betriebsrestaurant der Bayerischen entfallen anteilig nach den Gästen aus dem eigenen Unternehmen ca. 34 Prozent der Gesamtmenge der CO2-Emissionen der Bayerischen.

Auf Basis der daraus resultierenden CO2-Bilanz hat die Bayerische folgenden Stellhebel zur Reduktion der CO2-Emssionen definiert und die daraus abgeleiteten Maßnahmen:

  • Mobilität
  • Grundsätzliche Reduktion der Dienstreisen, stattdessen Videokonferenzen (genaue Reduktionsziele können erst nach Auswertung der Daten des nächsten Jahres genannt werden)
  • Weitgehender Ersatz von Flug- durch Bahnreisen bei geschäftlichen Terminen (genaue Ziele können erst nach Auswertung der Daten des nächsten Jahres genannt werden)
  • Förderung von Homeoffice und mobilen Arbeiten zur Reduktion des Berufsverkehrs der Mitarbeitenden (ab dem Jahr 2021 sollen maximal 65% der Mitarbeitenden täglich in der Hauptverwaltung arbeiten)
  • Schaffung eines vollumfänglichen Onlineberatungsangebots für den Vertrieb bis 2022
  • Betriebsgastronomie
  • Vermehrte Nutzung von Biolebensmitteln (mind. 10% Biolebensmittelanteil ab 2021)
  • Berücksichtigen der Klimabilanz der Lebensmittel bei Erstellung des Menüplans (Umsetzung ab 2022 geplant)
  • Ausweitung des Angebotes von vegetarischen und veganen Lebensmitteln (ab dem Jahr 2022 ist die Einführung eines Veggie-Days geplant)
  • Papier
  • Optimierung der Prozesse zur Reduktion des Kopierbedarfs z.B. durch Digitalisierung von Akten (Digitalisierungsprojekt ab 2022 geplant)
  • Sukzessive Umstellung auf recyceltes Hygienepapier (bis 2022 bei mindestens 75% Anteil des Hygienepapiers)

Das Verwaltungsgebäude der Bayerischen in München ist angemietet. Aus diesem Grund können aktuell keine Maßnahmen zur energetischen Optimierung des Gebäudes durchgeführt werden.
Die ausführliche Beschreibung der von der Bayerischen verwendeten Berechnungswege für Emissionen finden sich in den Leistungsindikatoren zum Kriterium Klimarelevante Emissionen.
  Ab dem Jahr 2021 wird im Detail über bereits erreichte Ziele berichtet werden können. Die Bayerische hat im Berichtsjahr ein Nachhaltigkeitscontrolling und Nachhaltigkeitsmanagement etabliert, welches in Zukunft über Ziele berät, entsprechende Maßnahmen verabschiedet und für die Zielerreichung – und steuerung zuständig ist. Für die Zieldefinition – und erreichung für das Berichtsjahr waren die zuständigen Personen der OE Facilitymanagement, Einkauf und Nachhaltigkeit verantwortlich. Weitere Informationen zu den Zielen im Jahr 2020 findet man in dem Kriterium 3 Ziele.

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