Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen

Das Unternehmen legt offen, in welchem Umfang natürliche Ressourcen für die Geschäftstätigkeit in Anspruch genommen werden. Infrage kommen hier Materialien sowie der Input und Output von Wasser, Boden, Abfall, Energie, Fläche, Biodiversität sowie Emissionen für den Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen

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Jedes Unternehmen – ob es Produkte oder Dienstleistungen erstellt – nimmt natürliche Ressourcen in Anspruch. Welche und in welchem Umfang, ist je nach Branche sehr unterschiedlich. Sich bewusst zu machen, welche Ressourcen das sind, kann eine ganz neue Perspektive auf die eigene Geschäftstätigkeit und auf Chancen für einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung eröffnen. Beispielsweise haben Supermärkte einen nicht unerheblichen Flächenverbrauch, weshalb einige nun ihre Dächer zu begrünen und so die lokale Artenvielfalt zu unterstützen.

Was ist zu beachten?
In diesem Kriterium liegt der Fokus auf der Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen im gesamten Geschäftsbetrieb und darüber hinaus auch im Lebenszyklus von Produkten und Dienstleistungen. Wie sie genau mit diesen Erkenntnissen umgehen, ist dann Teil von Kriterium 12. Bedenken Sie hier Ihre Nutzung von Materialien, Fläche und Energie sowie die Nutzung von Wasser, Boden und Luft und ihre Verschmutzung durch Emissionen oder Abfall. Auch Dienstleister sollten prüfen, welche Elemente ihres Geschäftsbetriebs besonders ressourcenintensiv sind. Denn der Energieverbrauch in Büros ist aufgrund umfangreicher Technik und Klimaanlagen keineswegs unerheblich. Das Thema Ressourcen geht aber auch bis hin zur Erhaltung der Artenvielfalt und den Einfluss, den Unternehmen auf Biodiversität haben. Dies kann zum Beispiel den Ab- oder Anbau der benötigten Rohstoffe betreffen oder aber auch die Inanspruchnahme von Flächen – ein Thema, das beispielsweise die Immobilien- oder Mineralölbranchen besonders betrifft.
Aspekt 1:
Berichten Sie qualitativ, welche natürlichen Ressourcen wesentlich im Rahmen der Tätigkeit Ihres Unternehmens genutzt werden oder durch ihre Tätigkeiten beeinflusst werden.

Aspekt 2:
Geben Sie in den jeweils geeigneten Maßeinheiten an, in welchem Umfang die für die Geschäftstätigkeit wesentlichen natürlichen Ressourcen genutzt werden. Hier können Sie eine Rangliste der wichtigsten Ressourcen angeben.
Der Begriff Ressourcen umfasst sowohl Materialien, die in Unternehmensprozesse einfließen (z.B. Kraftstoffe) oder für solche genutzt werden (z.B. Boden), als auch sogenannte Ökosystemdienstleistungen. Diese Dienstleistungen werden von natürlichen Systemen erbracht und von Unternehmen genutzt, z.B. Grundwasser als Teil eines Kühlsystems oder Insekten zur Bestäubung auf Obstplantagen.

E.ON SE

Mit unseren Energielösungen leisten wir einen entscheidenden Beitrag zur effizienten und ressourcenschonenden Stromerzeugung und helfen unseren Kunden dabei, Energie zu sparen. Im Rahmen unseres Umweltmanagements reduzieren wir darüber hinaus auch unseren eigenen Energieverbrauch kontinuierlich. Die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit auf die Umwelt haben wir stets im Blick – etwa beim Betrieb von Stromnetzen oder Erzeugungsanlagen. Hier müssen wir diverse Umweltauflagen berücksichtigen und sicherstellen, dass die Arten- und Lebensraumvielfalt erhalten bleibt. Direkten Einfluss auf die Umweltauswirkungen haben wir v.a. im Bereich Erzeugung und bei der Verteilung von Energie. Mit unseren Effizienzlösungen können wir in der Nutzungsphase darauf hinwirken, dass Energie effizient genutzt und CO2 vermieden wird; dies liegt jedoch nicht in unserem direkten Einflussbereich.

Wir halten uns bei allen Umweltbelangen an gesetzliche Vorgaben. Darüber hinaus haben wir im Rahmen unserer HSE-Managementsysteme, die nach den internationalen Normen ISO 14001 und ISO 50001 zertifiziert sind, auch eigene Umweltstandards definiert. Ziel ist es, Umweltauswirkungen möglichst gering zu halten und Umweltschäden gar nicht erst entstehen zu lassen. Hierzu analysieren wir kontinuierlich unseren eigenen Ressourcen- und Energieverbrauch und ermitteln Einsparpotenziale. So kommen wir gesetzlichen Anforderungen nach, schonen Ressourcen und verringern unseren CO2-Fußabdruck. Mit den beschriebenen Konzepten adressieren wir auch die Erwartungen unserer Stakeholder an uns, sodass im Zusammenhang mit Umweltbelangen keine wesentlichen, berichtspflichtigen Risiken bestehen.

Für uns steht die Unversehrtheit von Menschen in engem Zusammenhang mit dem Schutz der Umwelt. Deshalb haben wir das vorausschauende Management von Umweltaspekten mit dem von Gesundheit und Sicherheit organisatorisch unter einem gemeinsamen Dach (Health, Safety & Environment – HSE) zusammengefasst.

Umweltmanagement (Nachhaltigkeitsbericht 2017; S.81 ff.)

Von wesentlicher Bedeutung im Bereich Umwelt ist für uns als Energieunternehmen der Klimaschutz. Die Erzeugung und Nutzung konventioneller Energie sind mit dem Ausstoß von Treibhausgasemissionen verbunden. Daher spielen die CO2-arme Energieerzeugung und der effiziente Umgang mit Energie eine zentrale Rolle, um Emissionen zu reduzieren und damit die Erderwärmung zu begrenzen.

> siehe Kriterium 13 „Klimarelevante Emissionen“

Unser Energieverbrauch innerhalb der Organisation lag im Jahr 2017 bei 201 Mio GJ.

Unser bisheriges konventionelles Erzeugungsgeschäft – inklusive Wasserkraft – wird seit Anfang 2016 von Uniper weitergeführt. Daher spielt die Ressource Wasser nur noch im Rahmen der Stromerzeugung aus Kernenergie eine Rolle. In den Kernkraftwerken, die von PreussenElektra (PEL) betrieben werden, wird sowohl Kühl- als auch Prozesswasser für die Stromerzeugung verwendet. Im Jahr 2017 hat PEL 1.433 Mio m³ Süßwasser entnommen. Das sind 923 Mio m³ weniger als im Jahr davor. PEL nutzt das Süßwasser, das fast ausschließlich aus Flüssen stammt, überwiegend als Kühlwasser.

Umweltmanagement (Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.81 ff.)

Gefährliche und nicht gefährliche Abfälle treten sowohl in unserem operativen als auch im projektbezogenen Geschäft auf – wie beispielweise im Netzgeschäft oder beim Rückbau unserer deutschen Kernkraftwerke. Bei der Betrachtung der Abfälle unterscheiden wir zwischen Abfällen zur Entsorgung und solchen zur Verwertung. Die Gesamtmenge der gefährlichen Abfälle lag im Jahr 2017 bei 71 kt; 79 Prozent des angefallenen gefährlichen Abfalls konnte verwertet werden. Die Menge der nicht gefährlichen Abfälle lag 2017 bei 85 kt. 94 Prozent davon wurden verwertet.

Unsere Tochtergesellschaft PreussenElektra ist für den Betrieb der drei im Betrieb befindlichen deutschen Kernkraftwerke und den Rückbau unserer Kernkraftwerke in Deutschland verantwortlich. Die Kernenergie ist für uns allerdings kein strategisches Geschäftsfeld mehr. Beim Betrieb und Rückbau der Kernkraftwerke fallen radioaktive Abfälle an. Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen radioaktiven Abfällen mit vernachlässigbarer Wärmeentwicklung (schwach- und mittelradioaktive Abfälle) und wärmeentwickelnden hochradioaktiven Abfällen. Im Jahr 2017 fielen insgesamt 180,2 t hochradioaktive und 402,1 t schwach- und mittelradioaktive Abfälle an.

Abfälle (Nachhaltigkeitsbericht 2017, S.85 ff.)

 

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InWIS Forschung & Beratung GmbH

Der Ressourcenverbrauch der InWIS Forschung & Beratung GmbH konzentriert sich primär auf die Inanspruchnahme von typischen Büromaterialien, insbesondere Papier. Hier werden Materialien eingesetzt, die mit dem EU-Ecolabel und FSC zertifiziert sind. Um den allgemeinen Stromverbrauch in den Geschäftsräumen gering zu halten, werden energieeffiziente Leuchtmittel und Geräte eingesetzt. Die Beleuchtung des Firmenschildes vor dem Bürogebäude wird über ein Solarmodul betrieben. Durch den Wechel des Bürogebäudes im Juni 2018 werden darüber hinaus intelligente Strom- und Wärmeenergieversorgungsmöglichkeiten genutzt, auf die bereits in Kapitel 10 genauerer Bezug genommen wurde.

Neben den Ressourcen, die für Büromaterialien, Strom- und Energieversorgung für die Geschäftstätigkeit des InWIS in Anspruch genommen werden müssen, kommen Ressourceninanspruchnahmen für Kundentermine außerhalb des Unternehmensstandorts hinzu, welche wesentlich in Form von Treibstoff anfallen. Um den Treibstoffverbrauch möglich gering zu halten, werden auf Dienstreisen – wenn möglich – öffentliche Verkehrsmittel genutzt. Über die BahnCard Business wird den Mitarbeitenden das Reisen zu 100% mit Ökostrom ermöglicht. Grundsätzlich wird darauf geachtet, „unnötige“ Wege zu vermeiden. Hierbei setzt das Unternehmen auf den Einsatz moderner Telekommunikationstechnologie wie beispielsweise Skype oder Telefonkonferenzen, wo dies im Projektkontext sinnvoll und vertretbar ist.

Auf Grund der Geschäftstätigkeit der InWIS Forschung & Beratung GmbH werden die wichtigsten in Anspruch genommenen Ressourcen in folgender Rangliste bewertet: 

1. Papier
2. Strom- und Heizungsenergie
3. Treibstoff
4. Wasser

In den Leistungsindikatoren 11 bis 12 wird genauer auf die Verbauchskennzahlen und die Veränderung gegenüber der letzten Berichtsperiode eingegangen.

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WASGAU

Wesentliche Angaben hinsichtlich Umweltbelangen (Kriterien 11 bis 13)

  • zu dem verfolgten Konzept: Übergeordnetes Ziel ist eine konzernweite Reduzierung des Energie-Leistungsindikators Strom um 5 % bis Ende 2019 zum Basisjahr 2015. Konkrete Maßnahmen zur Erhöhung unserer Energieeffizienz berichten wir im Indikator SRS 302-4 (Verringerung des Energieverbrauchs). Eine Auflistung unserer Maßnahmen zur Vermeidung negativer ökologischer Auswirkungen aus der Geschäftstätigkeit berichten wir in den Kriterien 11, 12 und 13. Es besteht ein konzernweites Energiemanagement nach DIN ISO 50001. Im Rahmen des Energiemanagements sind fortwährend weitere ressourcenschonende Maßnahmen in Planung. Es erfolgt eine jährliche Berichterstattung an den Vorstand.
  • zu Ergebnissen des Konzepts:
Ziele in Bezug auf Umweltbelange Status Ergebnis und Fortschritt 2018
Wir stellen konzernweit sukzessive auf LED-Beleuchtung um. fortlaufendes Ziel Im Jahr 2018 haben wir drei neu eröffnete WASGAU Frischemärkte mit LED-Beleuchtung ausgestattet. Zusätzlich wurden vier Bestandsmärkte und zwei C+C Märkte auf LED-Beleuchtung umgestellt.
Darüber hinaus wurde in Teilbereichen der Produktionsbetriebe und der Logistik LED-Technik installiert.
Wir streben eine konzernweite Reduzierung des Energie-Leistungsindikators bei Strom um 5 % an (Basisjahr 2015). 2019 Im Jahr 2018 konnten wir unseren Energiebedarf an Strom um 4,2 % im Vergleich zum Vorjahr senken. Auf bereinigter Fläche, in unseren Frischemärkten (ohne Neubauten und Schließungen), ergibt dies eine Reduzierung um 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr.
Wir erhöhen konzernweit die Energietransparenz durch zusätzliche Messungen. fortlaufendes Ziel Neben den geregelten Messungen haben wir in 2018 weitere Untermessungen installiert. Dadurch erhöhen wir unsere Energietransparenz.
Wir überprüfen konzernweit die Nutzung von Verglasung für die Kühltruhen und die Wirtschaftlichkeit des Einbaus. 2018 Die Überprüfung wurde durchgeführt. Im Ergebnis hat sich die WASGAU dazu entschieden, die Verglasung für die Kühltruhen bei allen Neu- und Umbauten ab 2018 durchzuführen.
Wir überprüfen die größten Wärmeerzeuger und ermitteln die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs. fortlaufendes Ziel Nach Überprüfung erfolgte ein Austausch im WASGAU Metzgerei Produktionsbetrieb.
Die Dampferzeugung wird seit der Umstellung direkt in die Heizungsanlage eingespeist.
Das Einsparpotenzial wird sich nach Herstellerangaben auf jährlich ca. 64 Tonnen CO2 belaufen.
Wir überprüfen die größten Erdgasverbraucher und ermitteln die Wirtschaftlichkeit eines Austauschs. 2018 Momentan wird in einigen Bereichen Erdgas genutzt. Die Überprüfung ergab, dass dies ein sinnvoller Bestandteil des energetischen Gesamtkonzepts des WASGAU Konzerns darstellt.
Bei Neubauten von WASGAU Frischemärkten verzichten wir auf den Einsatz von Erdgas als Energieträger.
Wir arbeiten nach Möglichkeit mit lokalen Lieferanten zusammen, um kurze Transportwege zu gewährleisten. fortlaufendes Ziel Wir wollen die Zusammenarbeit mit regionalen und lokalen Lieferanten weiter fördern. Insbesondere beim Bau neuer WASGAU Frischemärkte und auch bei der Wartung und Instandhaltung unserer Liegenschaften ist ein wichtiges Kriterium die räumliche Nähe der Geschäftspartner.
Wir beabsichtigen, den Anteil an schadstoffarmen Fahrzeugen in unserem Fuhrpark weiter zu erhöhen. fortlaufendes Ziel Unser Fuhrpark besteht momentan aus 139 Pkw sowie 75 Lkw, die der Euro-5- und Euro-6-Abgasnorm entsprechen. Für das Jahr 2019 planen wir die Anschaffung eines Elektrofahrzeugs zu Testzwecken.
Wir versuchen verstärkt, Plastikabfälle in den Produktionsbetrieben und Märkten zu minimieren. fortlaufendes Ziel Plastikabfälle werden bei uns gesondert betrachtet, aus der Sicht der Verpackung, in der Lebensmittel an den Endverbraucher abgegeben werden.
Seit Jahresmitte haben wir in unseren WASGAU Bäckerei-Filialen sukzessive auf recycelte Papiertüten umgestellt.
Durch den Einsatz von Mehrwegtransportbehältern in unserer Frischelogistik reduzieren wir unsere Emissionen jährlich um bis zu 241 Tonnen CO2.
Im Laufe des Jahres 2018 haben wir die Verpackung in den WASGAU Metzgerei-Filialen auf eine nachhaltigere Alternative umgestellt.
Wir modernisieren fortwährend unsere Märkte, sodass sie dem neuesten technischen Stand entsprechen. fortlaufendes Ziel Entsprechend unserer Expansionsplanung und wo immer bautechnisch möglich, werden ressourcenschonende Komponenten in unsere WASGAU Frischemärkte eingebaut.
Dazu zählen insbesondere: LED-Beleuchtung, neueste Kühltechnik, Klimatisierungsanlagen und Wärmetauscher.

  • zu wesentlichen Risiken und dem Umgang mit diesen, entsprechend dem Risiko- und Chancenbericht als Bestandteil des Konzernlageberichts: Im Berichtsjahr haben wir keine wesentlichen Risiken identifiziert, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehungen, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind und die sehr wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen auf Umweltbelange haben oder haben werden. Zur Steuerung von Risiken hat die WASGAU ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Es werden quartalsweise Risikoinventuren durchgeführt. Der Betrachtungszeitraum für die Risikoeinschätzung und -bewertung ist auf zwölf Monate festgelegt.
  • zu wesentlichen Leistungsindikatoren: Unseren Energieverbrauch bewerten wir derzeit anhand der Energieleistungskennzahl Stromverbrauch. Als KPIs zum Aspekt Umweltbelange nutzen wir zudem die vom DNK vorgegebenen Leistungsindikatoren zu den Kriterien 11,12 und 13.

Weitere Angaben zu Kriterium 11: Inanspruchnahme natürlicher Ressourcen:

Als Handelsunternehmen und Lebensmittelproduzent verzeichnet die WASGAU vor allem bei den Wertschöpfungsprozessen Verarbeitung, Lagerung, Transport, Zubereitung und Verkauf wesentliche Ressourcenverbräuche. In den Produktionsbetrieben nutzen wir Transportverpackungen, z. B. Holz, Kunststoffe (wie PVC) sowie Papier, Pappe und Karton. Zur Produktwerbung, wie beispielsweise bei unseren Broschüren und Handzetteln, nutzen wir Papier, welches mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet ist. Für Produktions- und Vertriebsprozesse nehmen wir Ressourcen wie Energie und Wasser in Anspruch.

Insbesondere in der Logistik, in unseren Märkten und in den Produktionsbetrieben fällt ein erheblicher Anteil unserer Energieverbräuche an: Die Beleuchtung, der Betrieb unserer Anlagen, die Klimatisierung und die Belüftung unserer Gebäude machen einen großen Anteil unseres Energieverbrauchs aus. Um die Einhaltung der Kühlketten zur Produktsicherheit zu gewährleisten, setzen wir in den Märkten, den Produktionsbetrieben und in der Logistik darüber hinaus Kühlanlagen und Kühlmittel ein. Ein weiterer Teil unserer Ressourcennutzung resultiert aus dem Kraftstoffverbrauch unseres Fuhrparks. Für die C+C Märkte sind derzeit 36 Lkw (VJ 35) auf den Straßen in der Region unterwegs. In der Metzgerei verfügen wir über eine Flotte von 15 Lkw (VJ 15) und in der Zentrallogistik beträgt die Anzahl 24 Lkw (VJ 24).

Abfälle entstehen bei WASGAU aus Verpackungsmaterialien in der Produktion, in der Logistik und in den Einzelhandels- und C+C Märkten. Im Produktionsprozess fallen zudem Reststoffe an. Hinzu kommen dem Abfall zuzuordnende Lebensmittel. Ein weiterer Posten sind diejenigen Wertstoffe, welche nach der Nutzung von Produkten bei unseren Kunden entstehen und für welche wir in unseren Märkten Annahmestellen eingerichtet haben. Darunter fallen beispielsweise PET-Flaschen, Pfandflaschen und alte Batterien. Gefährliche Abfälle fallen im Betrieb aus Sandfanganlagen oder Öl- bzw. Wasserabscheidern sowie durch den Einsatz von Motoren- und Getriebeöl an.

Einen Großteil der im Sortiment angebotenen Produkte kauft die WASGAU von Unternehmen aus der Lebensmittelindustrie ein. Im Berichtszeitraum erfasste die WASGAU den Ressourcenverbrauch in dieser erweiterten Lieferkette nicht, weil sie die Waren im Wesentlichen nicht direkt, sondern über Zwischenhändler bezieht. Aus diesem Grunde liegen hierzu keine konsistenten Daten vor.



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Godelmann GmbH & Co. KG

Die Geschäftsleitung legt zusammen mit den Bereichsbeauftragten die Umweltpolitik des gesamten Unternehmens fest. Diese ist für alle Standorte verbindlich und wird in regelmäßigen Zeitabständen geprüft und wenn nötig angepasst. Die festgelegte Umweltpolitik gilt für alle Tätigkeiten, Dienstleistungen und Produkte der GODELMANN GmbH & CO. KG. Sie gilt auf allen Unternehmensebenen. Hierbei konzentriert sich der Betonsteinhersteller auf fünf Handlungsfelder: Kreislaufwirtschaft, Wassermanagement, Energiemanagement, Abfallmanagement, Emissionsmanagement. Für die Herstellung unserer Produkte werden neben mineralischen Sekundärrohstoffen überwiegend regionale Ressourcen in Anspruch genommen, die durch den Abbau in heimischen Lagerstädten in unmittelbarer Nähe des Produktionsstandorts gewonnen werden.

Als nachhaltiges Unternehmen ist es GODELMANN ein besonderes Anliegen, die bereits eingeführte Kreislaufwirtschaft zu etablieren. Das beinhaltet insbesondere die Rücknahme von „alten“ Kundenprodukten, die nach der Rücknahme und der Wiederaufbereitung als Grundmaterial für neue Produkte in der Fertigung genutzt werden. Ein Beispiel hierfür ist ein Pflasterstein der zu 50 Prozent aus Recyclingmaterialien besteht: TETRAGO GRC 50. Das Rücknahmesystem steht weiterhin im Ausbau.

Hochwertiger Betonausschuss aus der Fertigung findet durch Upcycling ebenfalls Verwendung in neuen Produkten. Altpflaster, das nach der Wiederaufbereitung durch die Recyclinganlagen keine Verwendung in der Produktion findet, wird als Recyclingschotter in unternehmensinternen Baustellen genutzt oder an Dritte verkauft. Unser Ziel ist es die Zertifizierung von dem genutzen Recyclingschotter zu erreichen. Aussortierte und zurückgegebene EPAL-Europaletten werden kontrolliert und wieder aufbereitet. Entsprechen sie den gesetzten Qualitätskriterien nicht mehr, entstehen daraus Hackschnitzel. Bereits heute konnten wir bis zu 15% unseres Primärrohstoffbedarfs durch recycelte Rohstoffe senken.

Wasser ist in unserer Branche elementar. Um diese Umweltressource nachhaltig zu nutzen, beschäftigt sich das Wassermanagement mit Aspekten der Ableitung von Brauch- und Abwässern, mit Versickerung, Wasserverschmutzung und –aufbereitung. Das Unternehmen bereitet Abwasser und Brauchwasser wieder auf, um diese anschließend der Produktion erneut zuzuführen, dadurch entsteht ein geschlossener Kreislauf. Ebenfalls nutzen wir in der Fertigung sogenanntes Kreislaufwasser – also aufgefangenes Niederschlagswasser, aus neun Becken.  

GODELMANN ist es wichtig ausschließlich „grüne“ Energien zu nutzen. Durch moderne Photovoltaikanlagen auf den Produktionshallen in Fensterbach sowie Lagerhallen in Maitenbeth generieren wir seit 2010 zwei Megawattstunden Strom und decken dadurch bereits 30 % Gesamtenergieverbrauchs in Fensterbach. Für unseren restlichen Bedarf beziehen wir nahezu klimaneutralen Ökostrom. Im Vergleich zum Jahr 2016 konnten wir unseren Gesamtenergieverbrauch im ganzen Unternehmen um 5% senken. Das Energiemanagementsystem ist nach DIN EN 50001 durch den TÜV SÜD/Rheinland zertifiziert.   

Auf allen Unternehmensgeländen herrscht strickte Mülltrennung: Papier, Pappe und Kunststoffe werden sortiert, in vier eigenen Müllpressen verpresst und sortenrein an die Müllaufbereitungsanlagen weitergegeben. Ferner produzieren wir durch unser Kreislaufwirtschaften keinen fertigungsbedingten Abfall.
 

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Sparkasse Duisburg Königstr. 23-25 47051 Duisburg

Den ökologischen Fußabdruck des Instituts zu optimieren, ist in der jährlich überprüften und durch den Vorstand verabschiedete Geschäftsstrategie unseres Hauses fest verankert. Der Arbeitskreis Nachhaltigkeit berichtet mittels seiner Sitzungsprotokolle der Geschäftsführung situativ über den Stand der Umsetzung.

In der eigenen Geschäftstätigkeit sehen wir aktuell keine Risiken, die schwerwiegende ökologische Auswirkungen haben könnten.

Das Konzept zum Umgang mit Umweltbelangen umfasst zwei Säulen:

  1. Eigene Geschäftstätigkeit: Bei einem Finanzdienstleister ist der Verbrauch natürlicher Ressourcen im Vergleich mit dem produzierenden Gewerbe von eher untergeordneter Bedeutung. Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit werden primär Papier und Energie als Ressourcen verbraucht. Bezüglich der Reduzierung des Papierverbrauchs wurden vielfältige Maßnahmen in der Vergangenheit umgesetzt, z. B. durch Migration des internen Informationsaustauschs auf elektronische Medien, Verzicht auf Durchschriften bei Kundenanschreiben ohne vertragliche Inhalte, Anschaffung geeigneter Druckergeräte für beidseitige Ausdrucke (hierdurch allein Reduzierung des Papierverbrauchs von 12 Mio. auf 8 Mio. Blatt) sowie Einführung und Forcierung des Elektronischen Postfaches bei Online-Banking-Kunden zur dauerhaften elektronischen Ablage der bisher papiergebundenen Kontoauszüge bzw. sonstigen Mitteilungen. Seit Jahren verwenden wir umweltverträgliches Papier.  
  2. Geschäftsbeziehungen, Produkte und DienstleistungWir sind uns dessen bewusst, dass Kredit- und Anlageentscheidungen ökologische Auswirkungen haben können. Daher unterstützen wir beispielsweise die energetische Sanierung von Wohneigentum durch den Einsatz von Förderkrediten (siehe Kriterium 10). Bei Baumaßnahmen werden Aufträge an Unternehmen in der Region vergeben, die die gesetzlichen Anforderungen in Deutschland erfüllen müssen. Bei den Eigenanlagen (Depot A) achten wir auf Basis der vorliegenden Informationen darauf, schwerwiegende negative Auswirkungen auf Umweltbelange zu vermeiden. Insbesondere ist es für uns in dieser Säule wesentlich, eine hohe Kundenzufriedenheit zu erreichen.  
Über die aktuellen Verbräuche von Energie und Papier (Entsorgungsmenge im Rahmen der Abfallwirtschaft) wird unter den nachfolgenden Leistungsindikatoren berichtet.

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