16.02.2022 | DNK-Meldung

DNK-Newsletter Nr. 1 / 2022

Die EU-Taxonomie im Fokus

 
 
  Liebe*r Leser*in,

die Themen dieses Newsletters sind:
  • Berichtsoption "EU-Taxonomie" im DNK integriert
  • Gutachten zur Kompatibilität des DNK mit CSRD, EU-Taxonomie und SDGs veröffentlicht
  • Neu: Branchenleitfaden für Stiftungen 
  • Neue Twitter-Reihe: Inspiration zur DNK-Erklärung
  • Veranstaltungsreihe für Start-ups mit Impact Hubs geplant
  • Gastbeitrag von Volker Hartke (Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.): Die EU-Taxonomie und ihre Bedeutung für nicht-berichtspflichtige KMU: Strukturelle Benachteiligung bei der Vergabe grüner Mittelstandskredite?

Viel Spaß beim Lesen und herzliche Grüße

Florian Harrlandt, Isabelle Krahe, Loreen Wachsmuth, Svenja Battermann, Christian Hamann und das gesamte
DNK-Team
 
 
 

Aktuelle Entwicklungen

 
 
   
Berichtsoption "EU-Taxonomie" im DNK integriert
 
Ab sofort können Anwenderunternehmen mit dem DNK im Sinne der EU-Taxonomie berichten. Die Integration in den DNK erfolgt als Berichtsoption und wird nach den Kriterien 11-13 ("Umeltbelange") angezeigt. Somit können Unternehmen den steigenden Berichtspflichten in einem Format nachkommen. Weitere Infos hier.
 
 
 
   
Gutachten zur Kompatibilität des DNK mit CSRD, EU-Taxonomie und SDGs veröffentlicht
 
Das vom Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) beauftragte Gutachten von Prof. Dr. Kerstin Lopatta (Universität Hamburg) zur Kompatibilität des DNK mit zukünftigen EU-Nachhaltigkeitsregulierungsmaßnahmen kommt zu einem positiven Ergebnis: Der DNK bietet eine gute Grundlage, um CSRD, EU-Taxonomie und SDGs zu integrieren. Lesen Sie die Zusammenfassung des Gutachtens hier.
 
 
 
 

Aus der Praxis

 
 
   
Neu: Branchenleitfaden für Stiftungen
 
Ein Leitfaden für Stiftungen bietet der Branche ab sofort Inspiration und Informationen bei der Erstellung einer DNK-Erklärung. Mehrere deutsche Stiftungen haben bei der Konzeption mitgewirkt. Der Leitfaden ist für Stiftungen jeder Größe und sowohl für Einsteiger*innen als auch für Fortgeschrittene in der Nachhaltigkeitsberichterstattung geeignet. Hier geht's zum Leitfaden.
 
 
 
   
Neue Twitter-Reihe: Inspiration zur DNK-Erklärung
 
Der DNK startet auf Twitter eine neue Informations-Reihe: Jede Woche werden gute Beispiele von Anwenderunternehmen entlang der DNK-Kriterien vorgestellt. Abonnieren Sie uns gerne hier.
 
 
 
 
 

Die EU-Taxonomie und ihre Bedeutung für nicht-berichtspflichtige KMU: Strukturelle Benachteiligung bei der Vergabe grüner Mittelstandskredite?

 
 
  NL_Volker_Hartke
Bildquelle: Volker Hartke
  Ein Gastbeitrag von Volker Hartke, Genossenschaftsverband - Verband der Regionen e.V.

Die EU Taxonomieverordnung fordert von Kreditinstituten zukünftig eine Offenlegung des sog. Green Asset Ratio (GAR). Dabei sollen für die Berechnung der GAR nur Angaben von berichtspflichtigen Unternehmen einbezogen werden – der Einbezug grüner Kredite an nicht-berichtspflichte KMU ist in den Pflichtangaben aktuell nicht vorgesehen. Ohne diese Einbeziehung bleibt vorhandenes Wissen über positive ökologische Leistungen des europäischen Mittelstandes aber verborgen. Berichtspflichtigen Mittelstandsfinanzierern kann dadurch ein struktureller Nachteil im Vergleich zu Kreditinstituten entstehen, die vor allem berichtspflichtige kapitalmarktorientierte Unternehmen finanzieren. Zum ganzen Beitrag.
 
 
 

Schon gewusst?

 
 
 
  Sofern Sie Dritten (z. B. DNK-Schulungspartner*innen) Zugriff auf Ihre Erklärung gegeben haben, werden diese ab sofort automatisch in den Mailverkehr vom DNK-Team integriert. Dies betrifft die Meldungen des DNK-Teams über den Status der DNK-Erklärung in der Datenbank (Bestätigungen, Rückmeldungen, Freigaben).  
 
 
 

Veranstaltungen

 
 
   
Veranstaltungsreihe für Start-ups mit Impact Hubs geplant
 
Ab Mitte 2022 werden in Kooperation mit Impact Hubs und den RENN deutschlandweit insgesamt vier halbtägige Workshops rund um das Thema Nachhaltigkeit(-sberichterstattung) in Anlehnung an den DNK organisiert, wo auch das Gemeinschaftswerk Nachhaltigkeit vorgestellt wird. Impact Hubs entwickeln, implementieren und skalieren Ideen für einen gesellschaftlichen und ökologischen Wandel – genau der richtige Kooperationspartner, um verschiedene Herausforderungen im Kontext Nachhaltigkeit(-sberichterstattung) gemeinsam mit der social Start-up Szene zu analysieren und zu diskutieren. Weitere Informationen folgen in Kürze.