Arbeitnehmerrechte

Das Unternehmen berichtet, wie es national und international anerkannte Standards zu Arbeitnehmerrechten einhält sowie die Beteiligung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Unternehmen und am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens fördert, welche Ziele es sich hierbei setzt, welche Ergebnisse bisher erzielt wurden und wo es Risiken sieht.

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Ein respektvoller und wertschätzender Umgang mit Mitarbeitenden ist mehr als nur die Einhaltung von Gesetzen. Er ist auch eine Frage der Unternehmenskultur, die aktiv im Sinne guter Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Wenn Mitarbeitende sich eingebunden fühlen, Mitspracherechte haben und ihren Beruf als erfüllend empfinden, steigert das die Motivation, fördert die Mitarbeiterbindung und unterstützt Innovationsprozesse. Eine hohe Zufriedenheit bei Mitarbeitenden drückt sich zudem häufig in einer niedrigeren Fluktuation aus. Insbesondere für intensive Veränderungsprozesse, z.B. im Rahmen einer Ausrichtung auf nachhaltige Entwicklung, ist eine interne Kultur der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Entwicklung essenziell.

Was ist zu beachten?
Bitte geben Sie an, welche anerkannten nationalen und internationalen Standards zu Arbeitnehmerrechten Ihr Unternehmen achtet. Sofern Sie international tätig sind, stellen Sie bitte dar, inwiefern Sie die ILO-Kernarbeitsnormen achten und ob Sie ggf. auch deutsche Standards für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Ausland umsetzen. Beziehen Sie sich auch auf Standards und weitergehende Maßnahmen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.
Bitte beziehen Sie die Einhaltung von Standards zu Arbeitnehmerrechten in Zulieferbetrieben und bei Dienstleistern mit in Ihre Betrachtung ein. Gehen Sie in diesem Zusammenhang bitte auch auf mögliche Risiken ein, die sich aus Ihrer Sicht im Rahmen Ihrer Geschäftstätigkeit sowie bei Zulieferern und Dienstleistern in Bezug auf Arbeitnehmerrechte ergeben können.
Geben Sie in jedem Fall an, welche Möglichkeiten Mitarbeitenden einerseits gegeben werden, sich an allgemeinen Veränderungsprozessen und andererseits im Besonderen am Nachhaltigkeitsmanagement zu beteiligen. Möglicherweise wurden Arbeitskreise zur Weiterentwicklung einzelner Zielstellungen Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie oder ein spezifisches Vorschlagswesen eingerichtet. Zusätzlich erläutern Sie bitte, wie gute Arbeitsbedingungen, Achtung der Rechte der Gewerkschaften und die Achtung der Rechte der Arbeitnehmer/-innen auf Informationen sichergestellt werden.
 
Aspekt 1:
Berichten Sie über die Zielsetzungen und den geplanten Zeitpunkt der Zielerreichung für die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten (u. a. nationale und internationale Standards, Arbeitsbedingungen, Achtung der Rechte der Gewerkschaften, Achtung der Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf Informationen, Gesundheitsschutz, Arbeitssicherheit).

Aspekt 2:
Berichten Sie über Strategien und konkrete Maßnahmen zur Achtung von Arbeitnehmerrechten und zur Beteiligung von Mitarbeitenden über die gesetzlichen Bestimmungen hinaus.

Aspekt 3:
Berichten Sie, wie die Beteiligung der Mitarbeitenden am Nachhaltigkeitsmanagement des Unternehmens gefördert wird.

Aspekt 4:
Berichten Sie, ob das Unternehmen international tätig ist. Falls ja:                                               
•    ob und wie ggf. deutsche Standards im Ausland umgesetzt werden.
•    welche internationalen Regeln eingehalten werden.

Aspekt 5:
Berichten Sie über wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit, aus ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte haben.
In Deutschland haben die Rechte von Arbeitnehmer/-innen einen hohen Stellenwert; viele davon sind gesetzlich und über Tarifverträge festgelegt. Die wichtigsten diesbezüglichen Rahmenwerke sind das Grundgesetz und das Arbeitsrecht. Wesentliche Themen sind hier eine faire Bezahlung, Kündigungsschutz, transparente Disziplinar- und Entlassungspraktiken sowie Vereinbarungen zu Arbeitszeit, Urlaub und Elternzeit. International sind im Kontext von Arbeitnehmerrechten besonders die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) wichtig.
Die Beteiligung der Mitarbeitenden ist nicht auf Betriebsräte beschränkt und kann über gesetzliche Standards hinausgehen. Sie kann finanziell sein (z.B. bei Genossenschaften oder auch besonderen betriebliche Rentenmodellen) oder sich vornehmlich in der Möglichkeit ausdrücken, interne Abläufe mitzugestalten und Einfluss auf wichtige Entscheidungen zu nehmen.
Berichterstattung zum CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz

Arbeitnehmerbelange


Falls Sie Ihre DNK-Erklärung auch zur Erfüllung der Berichtspflicht nach dem CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetz nutzen wollen, dient Ihnen die folgende Checkliste zur Orientierung, wie das DNK-Büro auf formale Vollständigkeit prüft. Entsprechende Informationen zum gesetzlichen Belang „Arbeitnehmer“ können Sie in den Kriterien 14 bis 16 an geeigneter Stelle berichten. Kursiv gesetzte Anforderungen werden bereits durch die Beantwortung der jeweiligen DNK-Aspekte abgedeckt.


1. Berichten Sie über das verfolgte Managementkonzept:
a. Zielsetzungen und geplanter Zeitpunkt der Zielerreichung (Kriterium 14, Aspekt 1; Kriterium 15, Aspekt 1 sowie Kriterium 16, Aspekt 1).
b. Wie die Unternehmensführung in das Konzept eingebunden ist.
c. Strategien und konkrete Maßnahmen zur Erreichung dieser Ziele (Kriterium 14, Aspekt 2; Kriterium 15, Aspekt 2 sowie Kriterium 16, Aspekt 2).
d. Interne Prozesse, um die Umsetzung der Maßnahmen zu prüfen.

2. Berichten Sie über Ergebnisse des Konzepts:
a. Ob und in welchem Maße bisherige Ziele erreicht wurden (Kriterium 15, Aspekt 3 sowie Kriterium 16, Aspekt 3).
b. Ob und wie festgestellt wird, wenn das Konzept angepasst werden muss und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden.

3. Berichten Sie über Risiken:
a. Wie Risiken identifiziert und die wesentlichen Risiken herausgefiltert wurden (Due-Diligence-Prozesse).
b. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerbelange haben (Kriterium 14, Aspekt 5 sowie Kriterium 16, Aspekt 4).
c. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Geschäftsbeziehungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerbelange haben (Kriterium 14, Aspekt 5 sowie Kriterium 16, Aspekt 4).
d. Wesentliche Risiken, die sich aus Ihren Produkten und Dienstleistungen ergeben und sehr wahrscheinlich negative Auswirkungen auf Arbeitnehmerbelange haben (Kriterium 14, Aspekt 5 sowie Kriterium 16, Aspekt 4).


 

Debeka-Gruppe

Ziel der Debeka-Gruppe ist es, den Arbeitnehmern sichere Arbeitsplätze, leistungsgerechte Entlohnung und überdurchschnittliche Sozialleistungen zu bieten. Hierzu verfolgt die Unternehmensführung die Strategie einer nachhaltigen Personalpolitik und bietet den Mitarbeitern sehr gute Arbeitsbedingungen, die weit über das gesetzlich geforderte Maß hinaus gehen. Auch in Ihrem Unternehmensleitbild  beschreibt die Debeka ihr Selbstverständnis in Bezug auf den Umgang mit den Mitarbeitern. Es ist von zentralen Wertvorstellungen getragen.

Der Vorstand bekennt sich zum Wohle der Beschäftigten und der Unternehmen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmern. Ihre Vertretung wird über Betriebsräte und Arbeitnehmervertreter der Aufsichtsräte auf Betriebs- und Unternehmensebene sichergestellt. Der Arbeitgeber unterstützt die Betriebsräte mit speziellen Seminarangeboten dabei, für die Belange der Belegschaft einzutreten. Darüber hinaus werden in der Regel jährlich sogenannte Betriebsräteforen in den dezentralen Einheiten veranstaltet, die dem regelmäßigen Austausch zwischen Unternehmensführung und Betriebsräten dienen.

Die positiven Ergebnisse dieser Personalpolitik werden regelmäßig anhand erhobener Kennzahlen überprüft. Debeka-Mitarbeiter verfügen über sehr lange Betriebszugehörigkeiten von durchschnittlich 18,0 Jahren im Innendienst und 12,4 Jahren im Außendienst. Im Branchenvergleich zeichnet sich der Arbeitgeber Debeka außerdem durch eine hohe Ausbildungsquote (10,4 %), das geringe Durchschnittsalter und eine ausgewogenere Altersstruktur aus.

Mit der Geschäftstätigkeit, den Produkten und Dienstleistungen der Debeka sind derzeit keine wesentlichen Risiken in Bezug auf Arbeitnehmerbelange verknüpft. Zur Steuerung der betrieblichen Arbeitsschutzaktivitäten führt die Debeka Gefährdungsbeurteilungen nach den Maßgaben des Arbeitsschutzgesetzes durch. Ab 2017 wurde diese um den Aspekt der psychischen Belastungen erweitert.

Die Arbeitsverhältnisse aller Arbeitnehmer einschließlich der Auszubildenden regeln die Tarifverträge für die private Versicherungswirtschaft. Sie beinhalten u. a. Regelungen zu den Themen Arbeitsentgelt, Arbeitszeit, Mehrarbeit sowie Kündigung. Darüber hinaus haben der Debeka-Vorstand und der Gesamtbetriebsrat Vereinbarungen festgelegt, die der Aufrechterhaltung und Ordnung im Betrieb dienen. Sie sehen beachtliche Leistungen und Vergünstigungen sozialer Art vor, die über den gesetzlich bzw. tarifvertraglich festgelegten Umfang hinausgehen und zusätzlich gewährt werden.

Die Debeka ist ausschließlich in Deutschland tätig und arbeitet bevorzugt mit regionalen Lieferanten zusammen. Sie lässt sich von allen Lieferanten bestätigen, dass diese Mindestlöhne einhalten. Eine Überprüfung weiterer Standards erfolgt derzeit nicht.


Auf Basis des Bestandswachstums erhalten alle Betriebsangehörigen bei Erreichen jährlicher Ziele eine Mitarbeitererfolgsprämie. Sie soll ein Anreiz sein, sich für den Unternehmenserfolg in besonderem Maße einzusetzen. Über das Ideenmanagement werden die Mitarbeiter außerdem aktiv in die Gestaltung der Arbeitsprozesse und der Unternehmensentwicklung einbezogen. Vorschläge zu Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein sind darin ausdrücklich erwünscht. Ebenfalls führt die Debeka Mitarbeiterbefragungen unter allen Beschäftigten durch.

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Hermann Biederlack GmbH & Co. KG

Das Unternehmen hält die Regeln des nationalen Arbeitsrechts ein (Deutsches Arbeitsrecht, wie KSchG, BUrlG, MuSchG etc.) 
Das Unternehmen besitzt neben seinen Sitz in Deutschland keine weiteren Betriebsstätten, weder national noch international.  
Es gelten tarifliche Bestimmungen. Dem Arbeitnehmer werden verständliche Informationen über Arbeitsbedingungen, Arbeitszeit, Vergütung sowie Zahlungs- und Abrechnungsmodalitäten schriftlich zur Verfügung gestellt. Ergänzende Informationen erhalten die Mitarbeiter über eine jährliche Betriebsversammlung und Aushänge am schwarzen Brett.
Das Unternehmen sieht daher keine unmittelbaren Risiken, die sich aus ihrer Geschäftstätigkeit, ihren Geschäftsbeziehungen und aus ihren Produkten ergibt und negativen Auswirkungen auf Arbeitnehmerrechte haben könnte.

Entgelt:

- Mindestlohn wird nicht unterschritten
-Tariflohn wird gezahlt
- Entgelt wird nicht zurückgehalten oder mit Verzögerung ausgezahlt
- Arbeitnehmer werden über die Zusammensetzung des Entgeltes informiert
- Die Beteiligung im Nachhaltigkeitsteam oder anderer Gremien werden nicht finanziell oder anderwertig gefördert

Arbeitszeiten:

Die Arbeitszeiten entsprechen den Tarifbestimmungen (37 Std./Woche)
- Die Zahl der Überstunden ist auf 10 Stunden begrenzt
- Die Arbeitszeit im Schichtbetrieb kann ggf. an persönliche Umstände angepasst werden
- Gleitzeit mit starrer Kernzeit
- überwiegend festgelegte Betriebsferien zu Zeiten von Brückentagen und Ferien

Vereinigung- und Versammlungsfreiheit:

- von Mitarbeitern gewählter Betriebsrat vorhanden
- Mitarbeiter werden in Bezug auf ihre Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft nicht benachteiligt

Motivation der Mitarbeiter für Nachhaltigkeitsthemen

Um Mitarbeiter für Nachhaltigkeitsthemen zu begeistern, können sie jederzeit Vorschläge im Biederlack-Ideenpool einreichen. Ziel ist es, dass die im Arbeitsalltag beobachteten Vorgänge optimiert werden. Je nach Höhe der Einsparungen, werden Vorschläge finanziell prämiert oder anderweitig ausgezeichnet.

Bei Interesse können Mitarbeiter an Schulungen und Seminaren zu Nachhaltigkeitsthemen bei Externen Anbieter teilnehmen. Die Kosten werden hierzu vom Unternehmen getragen. Diese Schulungen werden zur Zeit von Unternehmen nicht explizit ausgeschrieben: Mitarbeiter müssen Eigeninitiative ergreifen.

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Fiducia & GAD IT AG

Die Fiducia & GAD ist ausschließlich in Deutschland tätig und hält sich an die deutschen Gesetze und Normen zu Arbeitnehmerrechten. Nicht nur über die Gremien der betrieblichen Mitbestimmung, sondern auch in vielen strategischen und operativen Projekten beteiligen wir unsere Mitarbeiter. Seit dem Zusammenschluss der Fiducia IT AG und GAD eG zur Fiducia & GAD IT im Jahr 2015 formen wir auf diesem Wege ein neues Unternehmen. Wesentliches Ziel für eine gemeinsame Kultur ist aktuell die Verhandlung eines neuen gemeinsamen Tarifvertrages über alle Standorte (bis Ende 2019).   
 
Die Fiducia & GAD bietet allen Mitarbeitern ein berufliches und solides Zuhause mit Zukunftsperspektiven. Die Basis dafür bildet unsere Personalstrategie 2020+. Sie ist ein mutiges Konzept, auf das wir stolz sind. Das Besondere: Sie ist im Dialog mit Mitarbeitern und Führungskräften entstanden und beschreibt unsere Arbeitswelt der Zukunft. Kollaboration und Kooperation bilden das Fundament unserer agilen Arbeitsweise: flache Hierarchien, schnelle Entscheidungen und transparente Kommunikation. „Was einer nicht allein schafft, das schaffen viele“ – diese genossenschaftliche Leitidee bestimmt unser Handeln. Die Personalstrategie ist bis auf Weiteres gültig. Mit ihr adressieren wir auch Risiken i.B. auf demographischen Wandel, Fachkräftemangel und Employer Branding.
 



Das Nachhaltigkeitsmanagement der Fiducia & GAD ist als Querschnitts- und Gemeinschaftsaufgabe angelegt. Über den Arbeitskreis Nachhaltigkeit wird das Thema in alle Unternehmensbereiche getragen. Der Schwerpunkt der internen Kommunikation liegt auf der Motivation für das Einbringen eigener Nachhaltigkeitsideen sowie der Vernetzung.   Ziele für 2018 sind stärkere interne Vernetzung zu Nachhaltigkeit unter Nutzung des Arbeitskreises Nachhaltigkeit. 

Die Fiducia & GAD bietet ihren Mitarbeitern diverse Zusatzversicherungen an, um sowohl im betrieblichen als auch im privaten Umfeld ihrer Fürsorgepflicht für die Gesundheit, Altersversorgung und Absicherung der Mitarbeiter gerecht zu werden: d. h. Gruppen-Unfall-Versicherung, private Zusatz-Krankenversicherung, Direktversicherung für Altersversorgung, Pensionskassen-Beiträge, vermögenswirksame Leistungen.  Änderungen an diesem umfassenden Leistungspaket sind bis auf Weiteres nicht in Planung.  

2017 und 2018 wurde die Fiducia & GAD als „TOP Arbeitgeber“ ausgezeichnet (Focus). Seit 2016 gelten wir durchgängig als „Best Place to Learn“. 

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WASGAU

Wesentliche Angaben hinsichtlich Arbeitnehmerbelangen (Kriterium 14 bis 16)

  • zu dem verfolgten Konzept: Die Einhaltung deutscher und europäischer Gesetze sowie tariflich vereinbarter Regelungen ist für die WASGAU eine Selbstverständlichkeit. WASGAU hat zudem darüber hinausgehende betriebliche Regelungen in Form von Betriebsordnungen entwickelt, die die Grundlage für einen wertschätzenden und transparenten Umgang miteinander bilden. Es bestehen für alle Mitarbeiter verpflichtende Verhaltensgrundsätze sowie ein die Unternehmenskultur unterstützender Verhaltenskodex, die Wertschätzung, Kompetenz und Verantwortung regeln. Die Gesundheit, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und persönliche Entwicklungsmöglichkeiten unserer Mitarbeiter sind uns ein Anliegen. Wir verfolgen die Ziele, attraktiver Arbeitgeber in der Region zu bleiben, die Aus- und Weiterbildung sowie Karriereentwicklung unserer Beschäftigten zu ermöglichen und Arbeitsunfälle zu reduzieren. Es erfolgt eine jährliche Berichterstattung an den Vorstand. Weitere Informationen finden sich in den Kriterien 14 bis 16.
  • zu Ergebnissen des Konzepts:
Ziele in Bezug auf Arbeitnehmerbelange Status Ergebnis und Fortschritt in 2018
Wir ermöglichen durch gezielte Maßnahmen die Aus- und Weiterbildung sowie die Karriereentwicklung unserer Mitarbeiter, um dadurch einen qualifizierten Beschäftigtennachwuchs zu sichern und eine langfristige Bindung ans Unternehmen zu erreichen. fortlaufendes Ziel Um dauerhaft einen qualifizierten Beschäftigungsnachwuchs zu sichern haben wir unter anderem einen Nachwuchsförderkreis ins Leben gerufen, in dem die besten Berufsanfänger zusätzlich gefördert werden. 75 % der Teilnehmer des Nachwuchsförderkreises sollen dadurch in den nächsten 5 Jahren in eine Führungsposition kommen.
Permanent bieten wir unseren Mitarbeitern an:
  • Einführungsveranstaltung für WASGAU Bäckerei Beschäftigte am 1. Werktag eines jeden Monats
  • Schulung zur Führung von Feedbackgesprächen
  • Kassenschulung für Mitarbeiter in den WASGAU Frischemärkten
  • Mitarbeitergespräche strukturiert führen
  • Workshops für unsere WASGAU Botschafter für Nachhaltigkeit und WASGAU Marken
  • Plattenseminare WASGAU Metzgerei
  • Verkaufsschulungen in der WASGAU Metzgerei

 
Wir wollen attraktiver Arbeitgeber in der Region bleiben. fortlaufendes Ziel Als attraktiver Arbeitgeber bieten wir unseren Arbeitnehmern faire und transparente Arbeitsbedingungen. Dabei haben wir 2018 u. a. folgende Projekte umgesetzt:
  • veränderte Logistikprämie
  • faire und transparente Zeiterfassung
  • attraktive Beschäftigungsbedingungen dank moderner Büroeinrichtung
  • Kantine am Standort in Pirmasens mit wechselndem kalt/warmen-Speiseangebot
  • Vergünstigungen für Mitarbeiter bei einem Online Mitarbeiterportal
  • ermäßigte allgemeine private Versicherungsbeiträge
  • betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeber-Zuschuss
Wir wollen Arbeitsunfälle durch Schulungen zum Arbeitsschutz reduzieren. fortlaufendes Ziel Im Bereich Arbeitssicherheit gewährleisten wir durch qualifizierte Schulungen die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften.

Die Zahl der Arbeitsunfälle ist im Jahr 2018 um ca. 18 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
  • zu wesentlichen Risiken und dem Umgang mit diesen: Im Berichtsjahr haben wir keine wesentlichen Risiken identifiziert, die mit der Geschäftstätigkeit und -beziehung, Produkten und Dienstleistungen verknüpft sind und die sehr wahrscheinlich schwerwiegende negative Auswirkungen auf Arbeitnehmer haben oder haben werden. Zur Steuerung von Risiken hat die WASGAU ein Risikomanagementsystem eingerichtet. Es werden quartalsweise Risikoinventuren durchgeführt. Der Betrachtungszeitraum für die Risikoeinschätzung und -bewertung ist auf zwölf Monate festgelegt.
  • zu wesentlichen Leistungsindikatoren: Als KPIs zum Aspekt Arbeitnehmerbelange nutzen wir die vom DNK vorgegebenen Leistungsindikatoren zu den Kriterien 14 bis 16.

Weitere Angaben zu Kriterium 14: Arbeitnehmerrechte

Die WASGAU zählt zu den wichtigen Arbeitgebern der Region und beschäftigt 3850 Mitarbeiter (Stand 31.12.2018); hiervon derzeit 137 Auszubildende. Der WASGAU Konzern ist mit seinen Geschäftseinheiten ausschließlich in Deutschland tätig. Die Arbeitnehmer sind durch EU-Recht, die deutschen Gesetze sowie sonstige Verordnungen und Richtlinien geschützt. Hierbei sind die jeweiligen einschlägigen Regelungen für die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder zu beachten. Je nach Gesellschaft gelten unterschiedliche Tarifverträge bzw. es erfolgt eine Orientierung an den branchenspezifischen Tarifverträgen.


WASGAU hat zudem betriebliche Regelungen in Form von Betriebsordnungen entwickelt, die die Grundlage für einen fairen und transparenten Umgang miteinander bilden. In den mitbestimmten Gesellschaften der WASGAU regeln darüber hinaus Betriebsvereinbarungen das Miteinander von Mitarbeitern und die Zusammenarbeit zwischen Geschäftsführung und Arbeitnehmerschaft. Die Sicherung und Wahrung der Arbeitnehmerinteressen wird hierbei durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführung und den Mitarbeitervertretungen erreicht. Die WASGAU verfügte im Berichtszeitraum in der WASGAU Dienstleistungs & Logistik GmbH unter anderem über Betriebsvereinbarungen zum betrieblichen Eingliederungsmanagement (BEM), zur Bereitstellung von Arbeitskleidung und Arbeitsschuhen sowie über eine Betriebsvereinbarung zum Schutz von Gesundheit und Leben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zusätzlich gelten betriebliche Regeln zur Einhaltung definierter Pausen sowie Vereinbarungen zu flexiblen Arbeitszeiten im Rahmen einer Gleitzeitregelung und zum Nichtraucherschutz.

Bestandteile einer wertschätzenden und verantwortungsvollen Zusammenarbeit sind auch soziale Leistungen, die eng auf die Bedürfnisse der Belegschaft abgestimmt sind. Nähere Informationen hierzu finden sich in Kriterium 15 und 16. Als Indikator für die Mitarbeiterzufriedenheit sieht die WASGAU die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit an: Etwa die Hälfte der Belegschaft blickt auf eine Betriebszugehörigkeit von mehr als zehn Jahren zurück.

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Sparkasse Duisburg

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für uns die wichtigste Ressource. Sie bilden durch ihre qualifizierte und engagierte Leistung die Basis für unser Erfolgsmodell. Ihre Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit zu stärken, ist daher eine wesentliche Aufgabe einer nachhaltigen Personalarbeit. Vor diesem Hintergrund ergibt sich ein dauerhaft zu verfolgendes Gesamtkonzept für Arbeitnehmerbelange, dass die Achtung der Rechte der Arbeitnehmer/innen, Gleichstellung und Chancengleichheit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, lebenslanges Lernen/Qualifizieren, Gesundheitsförderung sowie die Achtung der Menschenrechte beinhaltet. Die einzelnen Bestandteile des Konzepts werden regelmäßig, mindestens aber jährlich auf ihre Wirkung und Akzeptanz bei der Arbeitnehmerschaft evaluiert. Zuständiges Vorstandsmitglied für den Bereich Personal ist der Vorsitzende des Vorstands, wodurch auch die Wertigkeit der Arbeitnehmerbelange seitens der Geschäftsleitung sichtbar wird. Aufgrund der direkten Unterstellung des Bereichs ist der Vorstand kontinuierlich über die Entwicklungen informiert und kann gegebenenfalls aktiv eingreifen.

Als regional tätiges, öffentlich-rechtliches Kreditinstitut unterliegen wir den Tarifbestimmungen des öffentlichen Dienstes und dem deutschen Arbeitsrecht. Entsprechend der Vorgaben des Landespersonalvertretungsgesetzes des Landes Nordrhein-Westfalen ist die Beteiligung und Mitbestimmung der Beschäftigten gewährleistet.

So werden die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch den Vorstand, den Personalrat und die Jugend- und Auszubildendenvertretung aktiv vertreten. Unterstützung leisten auch die Schwerbehindertenvertretung sowie die Gleichstellungsbeauftragte. Über die betriebliche Mitbestimmung hinaus wird auf eine werte- und teamorientierte Führungskultur geachtet. Mit einer in 2017 durchgeführten Mitarbeiterbefragung wurde ein Kulturprozess gestartet, der sich begünstigend auf die Mitarbeiterzufriedenheit auswirken soll. Dieser Prozess wird unter Einsatz signifikanter Mitarbeiterressourcen fortlaufend positivbegleitet und gestaltet. In 2018 wurden bereits diverse Kulturinitiativen gestartet, deren Ergebnisse zum Teil schon umgesetzt wurden bzw. sich in der Umsetzungsphase befinden. Im Herbst dieses Jahres soll eine erneute Befragung durchgeführt und die Ergebnisse mit denen aus 2017 verglichen werden. Ziel ist eine deutliche Verbesserung der durchschnittlichen Zufriedenheit.

Unsere Mitarbeiter sind über das Intranet bzw. das Unternehmenshandbuch (ICM) über die Nachhaltigkeitsberichterstattung informiert.

Darüber hinaus kann sich jeder Beschäftigte im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesens aktiv an unserer Entwicklung beteiligen. So haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit, mit eigenen Ideen konstruktiv an dem Prozess und der Umsetzung des Nachhaltigkeitsgedankens mitzuwirken.

Wesentliche Risiken werden in diesem Segment nicht gesehen, auch da der MaRisk-Compliance-Beauftragte („Chief Risk Officer“) in seiner jährlichen Berichterstattung eine funktionierende Compliance-Kultur in Verbindung mit dem Bestehen angemessener und wirksamer arbeitsordnenden Regelungen zur Einhaltung wesentlicher rechtlicher Regelungen und Vorgaben bestätigt hat.

Wir beschränken uns auf die Einhaltung nationaler Standards, da weder Auslandsstandorte noch internationale Tätigkeitsfelder bestehen.

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